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Investition / Geldanlage in PV-Anlage
Verfasser:
viggo
Zeit: 08.03.2018 13:24:42
0
2625632
Hallo, darf ich euch mit einer Frage stören?

Mir wurde ein Angebot gemacht, in eine PV-Anlage zu investieren, das so soll das aussehen:

- Jemand hat eine Scheune und baut sich eine Solaranlage darauf, ca 30kwp
- Ich kaufe diese Anlage und miete quasi sein Dach auf dem ich dann "meine" PV--
anlage betreibe. Der Vermieter erhält dafür von mir eine Pacht für den Platz auf seinem Dach
- ich verkaufe dann Strom gemäß EEG an die Stadtwerke etc und hoffe auf eine schöne Rendite.
- Das ganze ist auf 20 Jahre angelegt
- Alles ist durch Versicherungen abgedeckt und bestmöglich abgesichert.
- Die Anlage wird von einer Fachfirma kalkuliert und Aufgebaut, entsprechende Berechnungen zur Rentabilität etc, werden gemacht.


Jetzt mal ganz unabhängig von der technischen Seite, die mir bekannt ist (ich betreibe selber eine Anlage auf meinem Dach mit 3,3, kwp), hat jemand von euch Erfahrung gemacht mit dieser Anlage/Investment-Form?


Bin schon gespannt,

servus viggo

Verfasser:
Granitteufel
Zeit: 09.03.2018 03:02:28
0
2625961
Bei 11,87 Cent pro kw/h für die Einspeisung, da lässt sich das Geld aber leichter mit Aktien vermehren.

Verfasser:
Turbotobi76
Zeit: 09.03.2018 07:12:19
1
2625975
Hi,

ich frage mich bei solchen Sachen immer.

Wenn man mit der PV Anlage so gutes Geld verdienen kann warum verkauft er sie dann und will nur das Pachtgeld?


GRuß Tobias

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 09.03.2018 11:01:56
1
2626084
Turbotobi76,

den Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen, und ein gesundes Maß an Misstrauen ist bestimmt nicht verkehrt.

In diesem Fall biete ich folgende Erklärung an:

Es gibt sehr viele Menschen, gerade in Deutschland, denen geht es bei der Vermögensanlage in allererster Linie um Sicherheit. Warum wohl dümpeln auf den Banken derzeit rd. ein Drittel aller Sparguthaben praktisch zinslos (Girokonten, Bausparverträge, Festgeldanlagen usw.) vor sich hin?
Alle die, die in den letzten Jahren etwas Mut hatten und Aktien oder Fondsanteile gekauft haben, kamen meist deutlich besser weg. Das bedeutet natürlich auch, dass manche Verluste erlitten haben, aber eben nicht in der Summe. Im Durchschnitt waren die Renditen deutlich positiv.

So sehe ich es auch hier: Das (geringe) Pachtgeld ist sicher, die Erträge einer PV-Anlage enthalten deutlich mehr Variablen (Einspeisevergütung, Wartungskosten, unvorhergesehene Reparaturen, Sonnentage...)

Ein sicherheitsorientierter Anleger wählt dann lieber ersteres.

Ist wie im Berufsleben: Der eine bevorzugt das sicherere Angestelltenverhältnis mit Tariflohn, der andere riskiert Selbstständigkeit.

Wer am Ende den besseren Schnitt macht, das zeigt die Zukunft...

Hahneko

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gnika7 schrieb: Hi, 1. Die 6kW sollten reichen, denke ich. Habe auch KfW40 und eine Heizlast von ca.5,6 für 320qm. Ich denke mit 6er Nibe kommst du auch hin. 2. ERR: habe ich auch mit KNX. Bis jetzt nicht in Betrieb...
hanssanitaer schrieb: Warum setzt man sich eigentlich über geltenden Normen hinweg und meint vermeintlich irgendwas besser machen zu können? Wenn Küche und Bad oberhalb der Rückstauebene liegen, liegen sie oberhalb der Rückstauebene....
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