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Foren
X+STA vs. WP-PV Bilanzierungsprobleme und Lösungansätze
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 25.03.2018 18:12:17
2
2633224
Ob im Neubau oder im Bestand. Irgendwann stellt sich (wieder) die Frage welche(r) Wärmeerzeuger das traute Heim mit Wärme und Warmwasser versorgen soll. Neben Fragen nach der Umweltfreundlichkeit und Zukunftssicherheit sind für viele Bauherren die Kosten eine (mit-)entscheidende Frage. Während bei einer Gas+STA-Kombination es noch relativ leicht fällt die Kosten für die Wärmeversorgung zu bestimmen, stellt sich der Sachverhalt bei einer PV-WP-Kombination schwieriger dar, denn es kommt zu einem Abgrenzungsproblem, da die PV-Anlage auch den HH-Strom bedienen und einspeisen kann.

Im Folgenden seien einige Überlegungen vorgestellt, wie man eine WP-PV sinnvoll bilanzieren kann, so dass sie mit anderen System(-kombinationen) leichter zu vergleichen ist.

Wer die Diskussionen im Forum verfolgt sieht die verschiedensten Ansätze eine WP-PV-Kombination kostenmäßig darzustellen. Mal wird der PV-Ertrag ignoriert, mal heißt es, dass der Strom aus der PV-Anlage kostenlos sei, da sich die Anlage selbst trägt.

Kostenarten

Zwei Arten von Kosten sind zu unterscheiden (von Finanzierungskosten, sei an dieser Stelle abstrahiert):

- Fixkosten

a) Fixkosten des Betriebes: Grundgebühren, Wartung, Schornsteinfeger etc.
b) Fixkosten der Installation: Die Anlage als solches, sowie Gas- /Stromanschluss, Zähleranschluss, Bohrungen, Schornstein etc.

Hier zeigt sich bei der WP-PV-Kombination bereits das erste Problem. Sollen die Kosten für die Grundgebühr, der Zählerinstallation und der Stromanschluss auf die Wärmekosten umgelegt werden und wenn ja in welchen Ausmaß?

Ich mache es kurz: Diese Kosten würden so oder so entstehen. Sie wurden nicht durch die WP ausgelöst und sind ihr folglich nicht zuzurechnen.

Der Rest ist trivial. Die Kosten werden sinnvoll auf den Wärmeerzeuger umgelegt, wobei die Abschreibungszeiträume zu beachten sind. Der Wärmeerzeuger selbst also eher 15-20 Jahre, während man den Gasanschluss respektive Bohrungen auf die gesamte Nutzungszeit umzulegen hat. Zu diskutieren wäre hier allenfalls, ob 50 oder 100 Jahre anzusetzen sind. Aufgrund der i.d.R. höheren Investkosten führt ein längerer Abschreibungszeitraum zu einem bilanziellen Vorteil bei der WP.


- variable Kosten

- alle Kosten die bei der Produktion einer Wärmeeinheit spezifisch entstehen, klassischerweise also der Gas-/Stromverbrauch

Wenn nun der HH-Stromverbrauch bei 200W liegt, die WP sich 1000W genehmigt und die PV gerade 1000W liefert. Wie hoch ist jetzt die PV-Abdeckung für die WP? 100%, 80% oder bei 90%, weil man die 200W Unterdeckung gleichmäßig auf WP und HH-Strom aufteilt?

Es gäbe für jedwede Sichtweise genug Argumente, ich halte das nicht für entscheidbar, würde insofern also eher letztere Variante präferieren.

Noch schwieriger wird es, wenn man sich fragt, wie hoch der Bezug durch die PV-Anlage zu bewerten ist. Setzt man die entgangene Einspeisevergütung an (aktuell ~12ct) oder die Stromgestehungskosten die i.d.R. noch darunter liegen? Dann würde zwar die WP billiger werden, sich aber die PV-Anlage schlechter rechnen. (Von der Frage, wie man es bewertet, wenn die 20 Jahre Einspeisevergütung um sind, mal ganz abgesehen)

Damit kommen wir zur Frage, wie überhaupt mit den Überschüssen umgegangen wird. Buchen wir diese nur aufs PV-Konto? Problematisch an dieser Sichtweise ist, dass es möglicherweise, so war es zumindest bei mir, einen Zusammenhang zwischen PV-Größe und der Entscheidung für eine WP gibt. Ferner wird die WP-PV-Kombination kastriert, weil ihr entscheidender Vorteil, dass Überschüsse vergütet werden rausgerechnet wird. Sollte man also nicht wenigstens ein Anteil der Überschüsse der WP zurechnen?

Je nachdem, ob und wie bestimmte Posten eingerechnet werden, kann es durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen, wenn man eine WP-PV mit anderen Varianten vergleicht. Damit ist jedoch Willkür Tür und Tor geöffnet.

Ich schlage deshalb eine andere Bilanzgrenze vor. Für einen Vergleich zwischen verschiedenen Systemen sind die gesamten Energiekosten und ggf. Einnahmen zu betrachten. Wenn ein Haus also 10.000 kwh Wärme und 3000kwh Strom benötigt ist die Frage, wie viel dafür zu berappen ist (Vollkosten). Aber auch etwaige Einnahmen sind bilanziell zu berücksichtigen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass man dadurch auch X+STA+PV-Systeme mit WP+PV vergleichen kann, sondern trägt auch dem Umstand Rechnung, dass viele Abgrenzungen (PV-Abdeckung) allenfalls theoretischer Natur sind, denn die 200W Unterdeckung im obigen Beispiel muss ohnehin bezahlt werden. Ob dies nun auf das Konto WP-Strom oder HH-Strom gebucht wird, ist meinem Portemonnaie egal.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 18:39:42
0
2633234
Äpfel mit Birnen vergleichen geht schon mal gar nicht. Die klassische Investitionsrechenarten geben doch bereits generelle Vorgaben.

Als statische Investitinosrechnungen gibt es:
Kostenvergleichs-, Gewinnvergleichs-, Rentabilitäsvergleich- und Anuitätsvergleichsrechnungen.

An dynamischen Verfahren gibt es:
Barwertmethode, Kapitalwertmethode, Vermögensendwertmethode, Methode des internen Zinsfußes, dynamische Annuitätenmethode, dynamische Amortisationsrechnung

Grundsätzlich sind bei Vollkostenmodellen ALLE Kosten und ALLE Erträge zu erfassen. D.h. Alle Energiekosten aus Strom und anderen Energieträgern, inklusive Anschlüsse und halt allem anderen. Nur dann kannst du den Äpfel-/Birnenvergleich auch wirklich ausschließen.

Bei den Abschreibungen gibt es sicherlich verschiedene Theorien. Man kann von den Anschaffungskosten, aber auch vom Wiederbeschaffungswert abschreiben. Man kann linear, degressiv, oder nach Leistungseinheiten abschreiben. Man kann eine betriebs übliche Nutzungsdauer ansetzen, man kann aber auch über die geschätzte oder aber auch von der tatsächliche Lebensdauer abschreiben. Dazu gilt es halt erst mal Annahmen fest zu legen. Und am Ende der Lebenszeit der Anlage noch mal nach kalkulieren.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 25.03.2018 18:40:41
0
2633235
Hallo Nicole
Guter Ansatz.

Jedoch sollte man das Thema etwas anders betrachten wenn es im Bestandsbau um die finanzielle Betrachtung der zukünftigen Alternativen geht.

Wenn man z.B. bereits eine PV plus Öl hat und möchte sich nun zwischen Gas und WP entscheiden wird man eben den notwendigen Stromzukauf nicht zwischen HH und WP aufteilen, sondern den ganzen Mehrstromzukauf im vergleich zur Öl-Heizung der WP zuschlagen.
Genauso wird nicht der PV-Eigenverbrauch gleichmässig verteilt, sondern die WP bekommt den Rest der nach dem bisherigen HH übrigbleibt.
Ein Umstieg auf Gas wäre beim Stromverbrauch nahezu neutral (von effizienteren Pumpen und Elektroniken mal abgesehen).

Die PV hat noch das Bewertungsproblem, dass man sie in der Regel überdimensioniert. Diese Überdimensionierung ist vollkommen unabhängig von einem Wärmeerzeuger und sollte überhaupt nicht in die Bewertung des Wärmeerzeugers einfliessen.

Gruss
Manfred

PS: Ich hoffe dir ist aufgefallen, dass ich das Alarmierungswort bisher nicht genutzt habe ;)

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 19:19:32
0
2633242
@Nicole4711 und Manfred
Du musst generell unterscheiden zwischen Anschaffungskosten, variablen Kosten und fixen Kosten. Dann gibt es noch eine Unterscheidung in der Zuordnung der Kosten.

Es gibt da Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträger. Uns interessieren nur ARTEN und STELLEN. Arten sind alle variblen und fixen Kosten. Kostenstellen sind Stromanlage und Wärmeanlage.

Für die Kostenstellen fallen Anschaffungskosten an. Diese sind jedoch keine Kostenarten, weil sich Kostenarten auf die Kosten pro laufendes Jahr beziehen. Kostenarten sind kalkulatorische Abschreibungen, Mieten und Zinsen (grds. Fixkosten der Installation). Darin werden zur Kalkulation deine Anschaffungskosten abgefangen und erst vergleichbar. Hinzu kommen dann die sonstigen variablen und fixen Kosten.

Bei den Erträgen ist es genau so. Ertragsarten sind deine Überschüsse z.B. aus Einspeisung und Eigenverbrauch. Auch diese werden dann den dazu gehörigen Ertragsstellen jährlich zugeordnet.

@all
Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung sind zwei verschieden paar Schuhe. Bitte in dieser Diskussion endlich mal auf die korrekten Bezeichnungen achten.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.03.2018 19:40:46
0
2633251
Ich finde es auch einen guten Ansatz, den gesamten Energiebedarf
des Hauses und die dafür entstehenden Kosten zu betrachten und
evtl. Einnahmen in diesem Bereich, weil das relativ einfach ist und es
ein logischer Kostenblock des Wohnens ist.

Probleme gibt es da, wie Du schon bemerkst, bei der Festlegung
der Abschreibung, aber auch bei der Prognose des Eigenverbrauchs
der PV für Haushalt und für Wärmepumpe, denke ich?

Die Altbau- und Neubausituation ist da für mich grundsätzlich identisch,
wenn der bisherige Wärmeerzeuger am Ende seiner wirtschaftlichen
Nutzungsdauer angekommen ist. Nur hat dann der Ersatz gegen einen
gleichartigen Wärmeerzeuger wirtschaftliche Vorlage, weil Teile der Alt-
anlage, wie Gasanschluß oder Erdwärmekollektor weitergenutzt werden
könnten und diese praktisch kostenlos sind, weil sie bei Umstieg wohl
meist komplett wertlos würden.

Grüsse

winni

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 19:56:48
0
2633256
Hallo Winni,

einfach ist aber nicht immer genau!

Einnahmen werden bei reinen Kostenbetrachtungen erst mal nicht verrechnet. Dafür gibt es die Gewinnvergleichsrechnung.

Zur Gewinnvergleichsrechnung gehört dann auch die Prognose des Eigenverbrauchs.

Auch Kostenlos gibts nicht. Wenn du Teile der Altanlage, wie Gasanschluß oder Erdwärmekollektor weiter nutzt, dann hast du was mit den Abschreibungen, genauer mit der kalkulierten Nutzungsdauer, FALSCH gemacht. Dann muss noch mal gerechnet werden.

Noch was zusätzliches zur Kostenrechnung: Auszahlungen sind nicht immer Ausgaben. Ausgaben sind nicht immer Aufwendungen. Aufwendungen sind nicht immer Kosten.

Bsp. Anschaffungskosten.
Das sind Ausgaben. Wenn du allerdings noch einen Nachlass bekommst sind das dann Auszahlungen. Aber es sind KEINE Aufwendungen und erst recht KEINE Kosten!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.03.2018 20:01:44
2
2633258
Hallo Karl-Heinz,

ich bin sicher, das man das alles beliebig komplizierter machen kann,
aber hier geht es um einen für Normalsterbliche handhabbaren Ver-
gleich unterschiedlicher Energiekonzepte fürs Haus.

Grüsse

winni

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 25.03.2018 20:08:50
0
2633262
@Karl Heinz

Ich stimme dir grundsätzlich zu. Ich hoffe du siehst mir die falsche Verwendung von Begrifflichkeiten nach (Studium ist schon sehr lang her). Aber ich denke, dass am Ergebnis sich daran ja nichts ändert.

Die Frage ist, ob du mir zustimmst, dass ein Wechsel der Abgrenzung sinnvoll ist. Mithin also es nur noch eine Kostenstelle gibt, nämlich das Haus in seiner Gesamtheit.

@Manfred

Wie ich bereits sagte, gibt es verschiedene Herangehensweisen die PV-Anlage einzubeziehen. Setzt man eine BestandsPV voraus, kann ich deine Argumentation (ich gehe davon aus, dass du den WP-PV-Eigenverbrauch mit der entgangenen Einspeisevergütung rechnest) durchaus nachvollziehen aber:

Die PV-Anlage wird bei WP plötzlich wesentlich rentabler, denn klar ist, dass eine WP den Eigenverbrauchsanteil massiv nach oben schraubt. Der ist aber der Renditebringer.

Rechne ich meine Stromgestehungskosten mit 10ct. (Tatsächlich 14.000€ netto / 9200kwh / 20 Jahre = ,076 -> die Differenz ist Reserve ;-), dann verdiene ich an der Einspeisung 2,3ct. Beim Eigenverbauch 26 (ohne Bonus)-12,3=3,7ct.

Das muss man irgendwie einpreisen.

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 20:14:10
3
2633265
IHR 3 habt hier jetzt mehrere zig Seiten lange Fäden zu dem Thema aufgemacht und gefüllt.

Mir geht es nicht um kompliziert, das ist alles ganz einfach und wenn mans kann, mit Excel absolut einfach zu machen. Ich konnte aber bei euch dreien bisher lediglich beobachten, dass ihr eingefahrene Denkweisen habt und nicht bereit seit, mal konstruktiv das Thema anzugehen. Diesen Prozess will ich aber jetzt mal mit meinem Knowhow anstoßen.

Das soll nicht heißen, dass ich euere Überlegungen für schlecht halte. Sie bringen jedoch die Sache nicht mehr konstruktiv weiter.

Daher: Einfach ist nicht immer richtig! ;-)

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 20:28:01
0
2633273
nachtrag @Nicole
Sorry, ich stimme dir leider nicht zu. Ich bin ein Typ der in Modulen denkt. Und ein Haus hat halt mehrer Baustellen oder besser gesagt "Stellschrauben", an denen man drehen kann. Aber gehört deshalb jetzt das E-Auto auch zum Haus? ;-)

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 25.03.2018 20:39:19
0
2633280
Korrektur: Die 14.000€ bei der PV-Anlage waren brutto.


@Karl Heinz

Das E-Auto ist tatsächlich ein Problem. Wenn man konsistent bleibt, würde man das erweitern und auf Energiekosten insgesamt abstellen.

Wie hast du denn die Zurechnung der PV-Anlage gelöst?

1000Watt liefert die PV-Anlage, WP zieht 1000, HH 200. Wie hoch ist der Deckungsgrad der WP durch PV?

Wie preist du die veränderte Amortisationsdauer der PV-Anlage ein durch den erhöhten Eigenbedarf?

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 21:09:28
0
2633292
Was du mit einer Deckungsbeitragsrechnung versuchst ist Teilkostenrechnung.

Das kannst du machen, wenn du bei einer Produktion mit Engpässen, welche du anhand von relativen Deckungsbeiträgen, wirtschaftlich sinnvollst auslasten willst.

Aber zur Energiebilanzierung auf Vollkostenbasis erst mal nicht geeignet. Du hast keinen direkt zuordenbaren Engpass. Subjektiv betrachtet schon. Du willst ja wissen, ob du einspeisen oder eigen verbrauchen sollst. Das sollte aber hier mal grds. nichts zur Sache tun.

Ansonsten ist es doch ganz einfach. Die PV liefert einen ERTRAG von 1 kW. Der ist mit einem Preis zu bewerten. Also in Höhe deiner individuellen Einspeisevergütung.

Die tatsächlichen KOSTEN sind nicht mit den Erträgen zu verrechnen. Die werden unabhängig davon erfasst. Die Differenz ist dein Gewinn. Die kalkulierten Kosten müssen allerdings auf Plausibilität überprüft werden.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 25.03.2018 21:36:51
0
2633297
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
Ansonsten ist es doch ganz einfach. Die PV liefert einen ERTRAG von 1 kW. Der ist mit einem Preis zu bewerten. Also in Höhe deiner individuellen Einspeisevergütung.


Das ist mir klar. Aber welche Kostenstelle kriegt den Strom zu welchem Preis? Je nachdem wie du das aufteilst, verändert sich der Arbeitspreis der WP. Ich sage nun. Ist mir egal. Ich betrachte nur die Ausgaben+Abschreibungen-Erlöse_PV=Energiekosten des Hauses.

Du sagst. Ich will das nicht machen, sondern die Betrachtung der einzelnen Kostenstellen aufrecht erhalten. Okay. Aber wie machst du das?

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 25.03.2018 22:09:39
0
2633305
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen

Die PV-Anlage wird bei WP plötzlich wesentlich rentabler, denn klar ist, dass eine WP den Eigenverbrauchsanteil massiv nach oben schraubt. Der ist aber der Renditebringer.
Da stimme ich dir zu. Die wegen der WP bei der PV erwirtschaftete zusätzliche Rendite soll man der WP zuschlagen.
Was man der WP jedoch nicht zurechnen darf ist der sonstige verkaufte Überschuss.
Und du kennst meine Meinung (abgeleitet aus meiner Simulation), dass man ohne Batterie und ohne Pufferungstechnik froh sein kann, wenn man mehr als 20% des WP Bedarfes durch die PV decken kann.
Und diese Rendite ist dann nur unwesentlich mehr als wenn man günstigen WP-Strom einkauft (und daher weit weg von "wesentlich rentabler").

Gruss
Manfred

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 25.03.2018 22:27:36
0
2633312
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Das ist mir klar. Aber welche Kostenstelle kriegt den Strom zu welchem Preis? Je nachdem wie du das aufteilst, verändert sich der Arbeitspreis der WP. Ich sage nun. Ist mir egal. Ich betrachte nur die Ausgaben+Abschreibungen-Erlöse_PV=Energiekosten des Hauses.

Du sagst. Ich will das nicht machen, sondern die Betrachtung der einzelnen Kostenstellen aufrecht erhalten. Okay. Aber wie machst du das?
Auf was willst du hinaus? Genaue Investitionsplanung? Engpassplanung? Lebenszyklusanalyse der Anlagen? Betriebsabrechnungsbogen zur Kostenträgerrechnung?

Den Arbeitspreis gibt doch dein Stromversorger vor. Entweder Hausstromtarif oder Sondertarif. Ansonsten hilft da eigentlich nur messen, planrechnen oder schätzen.

@Manfred
Wenn das erneut zu einer Dogmendiskussion ausartet, kann ich mich auch wieder ganz schnell von hier verabschieden!

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 25.03.2018 23:00:33
0
2633325
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
@Manfred
Wenn das erneut zu einer Dogmendiskussion ausartet, kann ich mich auch wieder ganz schnell von hier verabschieden!
du misst weder mit mir diskutieren, noch zwingend deine buchhalterische Brillianz hier vorführen.

Ich bin auf eine falsche Darstellung "denn klar ist" und "massiv nach oben schraubt" von Nicole eingegangen und habe dabei auch explizit Nicole angesprochen.

Könntest du mir bitte erklären, was du als dogmatisch bezeichnest?

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 26.03.2018 00:26:19
0
2633348
Zitat von Karl-Heinz Groß Beitrag anzeigen
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
[...]
Auf was willst du hinaus? Genaue Investitionsplanung? Engpassplanung? Lebenszyklusanalyse der Anlagen? Betriebsabrechnungsbogen zur Kostenträgerrechnung?

Den Arbeitspreis gibt doch dein Stromversorger vor. Entweder Hausstromtarif oder Sondertarif. Ansonsten hilft da eigentlich nur[...]


Ne Antwort auf meine Frage - ohne eine weitere Runde "name"-dropping.

Nochmal: Ich die Situation in der ich insgesamt 1,2kwh Strombedarf habe. 1 kwh durch die WP, 0,2 kwh durch HH. 1 kwh werden durch die PV zu 12,3ct geliefert. 0,2 zu 25ct als Netzbezug. Wie hoch sind die Stromkosten für die WP?

12,3ct weil die WP ausschließlich PV-Strom bezieht?
12,3*,8+25*,2=14,84ct weil der PV-Strom vorrangig den HH bedient?
12,3*,9+25*,1=13,57ct weil beide Kostenstellen sich den Netzbezug teilen?

@maja

Ich hätte mir keine 10kwp-Anlage gekauft ohne WP. Ganz konkret war bei uns das Geld schneller alle, als gedacht (Waschmaschine ging kaputt, Abordnung bekommen, so dass ein zweites Auto fällig wurde, böse Überraschungen beim Bau, aber auch bewusste Upgrades). Ich hatte mit meiner besseren Hälfte "kleinere" Diskussionen, weil kein CarPort, Eingangspodest, Terasse, Gartengestaltung. All das ist noch offen. Da hätte ich das Geld, was in die PV-Anlage geflossen ist, gut gebrauchen können. Oder zumindest eine paar Nummern kleiner gebaut. Wegen der WP wurden es dann aber doch 10kwp und andere Sachen wurden aufgeschoben.

Ich denke du unterschätzt massiv, wie stark eine WP den Eigenverbrauch nach oben treibt. Nur mal überschlagsmäßig: Ich verbrauch alleine fürs WW ~60kwh pro Monat. Das WW wird natürlich mittags gemacht. Aber manchmal duscht man vielleicht auch mal abends und natürlich liefert die PV auch um die Mittagszeit nicht immer alles Nötige. Aber selbst wenn ich mal ganz ganz konservativ nur eine Abdeckung von 50% rechne, sind das immerhin noch 360kwh die via PV kommen. Und da wurde noch nicht geheizt!

Verfasser:
winni 2
Zeit: 26.03.2018 00:51:03
0
2633350
Karl-Heinz, wahrscheinlich kannst Du prima Kostenstellen im Detail
rechnen, aber das führt hier nirgends hin, weilvon jeder Menge
Annahmen abhängig, fürchte ich?

Das E-Auto kann m.M. prima in die Hausabrechnung integriert werden,
weil dann stehen eben auf der anderen Seite die evtl. entfallenden
externen Benzin/Diesel/Gas/Wasserstoffkosten + externe Stromkosten.

Grüsse

winni

Verfasser:
Karl-Heinz Groß
Zeit: 26.03.2018 01:58:19
0
2633355
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Karl-Heinz, wahrscheinlich kannst Du prima Kostenstellen im Detail rechnen, aber das führt hier nirgends hin, weil von jeder Menge Annahmen abhängig, fürchte ich?
Hallo Wini,
Danke. Aber du musst dich nicht fürchten. Genau mit solchen Annahmen muss ich täglich kalkulieren. Das klappt ganz gut, wenn man unvoreingekommen an die Sache geht. Man entwickelt Szenarien mal mit minimalen, mal mit maximalen, aber üblicherweise mit durchschnittlichen Kosten und Erträgen.

Da es hier in diesem Faden aber wieder mal nur um die Vorteile EINES Wärmeträgers zu gehen scheint und man vielleicht Absolution für vergangene Investitionsfehlentscheidungen sucht, bin ich denn mal draußen.

Aber einen Versuch wars halt wert.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 26.03.2018 07:24:20
0
2633380
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Aber selbst wenn ich mal ganz ganz konservativ nur eine Abdeckung von 50% rechne, sind das immerhin noch 360kwh die via PV kommen. Und da wurde noch nicht geheizt!

Natürlich hängt das vom Dämmstandard des Hauses ab.
Im Idealfall ein Passivhaus hat keinen Heizbedarf und für WW einen Puffer, den man dann laden kann wenn Sonne da ist. Und wenn der Puffer gross genug ist schafft man dann auch 100% Deckung (auch mit Direktstrom).
Der Puffer und die Dämmung kosten dann aber mehr als man für dss bisschen zusätzliche Rendite gegenüber WP-Strom einspart.

Aber wir weichen von deinem Thema ab.
Gratulation, dass du den Buchhalter so schnell losgeworden bist.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 26.03.2018 08:19:41
0
2633396
Für einen Vergleich zwischen verschiedenen Systemen sind die gesamten Energiekosten und ggf. Einnahmen zu betrachten.

Das sehe ich auch so.
Für die Umwelt wie für den Geldbeutel ist es völlig egal ob eine Kilowattstunde Strom vom Kühlschrank verbraucht wird oder von der Wärmepumpe oder vom Elektroauto.
Das läuft bei mir alles über den gleichen Zähler, zum gleichen Preis und wird einerseits von der PV-Anlage, andererseits vom Netz versorgt.

Wer will das trennen?
Lasse mir hier von mxxxxxxxxx5 auch keine Vorschriften machen. Er hat seine PV vor Jahren installiert um Rendite zu machen. Ich habe meine sehr ungünstig gelegene 29,9 kW PV vorletztes Jahr installiert, um einen möglichst hohen Anteil meines Energieverbrauchs umweltfreundlich zu produzieren und auch noch anderen etwas abzugeben. Und habe dabei ausdrücklich sowohl das zu diesem Zeitpunkt schon vorhandene Elektroauto als auch die geplante WP im Auge gehabt. Rendite war mir dabei zweitrangig. Habe deshalb auch das -122° Nordostdach mit Modulen belegt. Mein Ertrag in den letzten 12 Monaten lag bei nur 756 kWh/kWp. Ist mir egal, es bleibt trotzdem noch ein bescheidener Gewinn.

Gebe mal die Zahlen für die letzten 12 Monate vom 26.3. 2017 bis heute:
Stromverbrauch gesamt Wohnhaus + Praxis + Elektroauto: 4.182 kWh
PV-Eigenverbrauch 2.667 kWh = 63,8%
Netzbezug 1.515 kWh = 36,2%
Netzeinspeisung 19.952 kWh = 1.317% des Netzbezuges.

Ein erheblicher Teil des Netzbezuges entfällt auf meinen elektrischen Durchlauferhitzer. Heize momentan noch mit 2 Pelletöfen. Wärmepumpe wird erst in den nächsten Monaten angeschlossen. Wenn ich in ein paar Minuten unter die Dusche gehe läuft der DLE fast komplett mit Netzstrom. Sonst wäre der "Autarkiegrad" noch viel höher. Habe übrigens keinen Speicher, vom Elektroauto natürlich abgesehen.
Meine Winterbedingungen sind wegen Lage und Schnee hundsmiserabel. Hatte im Dezember nur 110 kWh PV-Ertrag ( < 4 kWh / kWp ), im Januar 290 ( knapp 10 kWh / kWp ). Bei günstiger gelegenen Anlagen erzielt man ein Vielfaches davon.

Energie ist bei mir für den Gesamtverbrauch von Haushalt, Elektroauto und zukünftig Sole-Wasser-WP kein Kostenfaktor, sondern ein Einnahmeposten. Und ich erzeuge viel mehr Energie als ich selbst verbrauche. Selbst unter den bei mir sehr ungünstigen Bedingungen ist das rentabel. Die PV wäre übrigens heute viel günstiger als vor 2 Jahren bei fast gleicher Vergütung.
Rentiert hat sich die PV schon allein deshalb ganz gut, weil die 60% Abschreibung, die ich bisher darauf vorgenommen habe, meine Steuerzahlungen ganz erheblich reduziert haben. Etwa 27% der Nettokosten sind gleich wieder auf mein Konto zurück geflossen. Nicht vergessen darf man auch, dass ich in 18 Jahren, wenn die EEG-Vergütung ausläuft, weiterhin eine ergiebige kostenlose Stromquelle haben werde. Bis dahin habe ich mit Sicherheit einen dicken Speicher, sodass ich einen noch größeren Anteil meines Stromverbrauchs vom eigenen Dach abdecken werde. Der Rest wird weiter für eine kleine Vergütung ( Börsenstrompreis ) eingespeist.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.03.2018 08:42:03
0
2633403
Hi,

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Aber welche Kostenstelle kriegt den Strom zu welchem Preis? Je nachdem wie du das aufteilst, verändert sich der Arbeitspreis der WP. Ich sage nun. Ist mir egal. Ich betrachte nur die Ausgaben+Abschreibungen-Erlöse_PV=Energiekosten des Hauses.
[...]

Genauso sehe ich es auch, was die WP an Strom aus PV bekommt ist egal. Was zählt ist das was ich im Jahr an Energie für das Haus bezahlen muss abzüglich Erträge aus PV. Invest für Energieerzeugung, Speicherung und Verlustvermeidung kann man dann auch entsprechend als Summe vergleichen. Wobei man da einfach nur Teile vergleichen kann, die in den verschiedenen Varianten ungleich sind.

E-Auto würde ich bei der Rechnung nicht reinnehmen. Macht die Rechnung nur unnötig kompliziert. Es ist offensichtlich, dass ohne E-Auto nix zur Verbesserung der Rentabilität beiträgt. Bei PV+WP wird es schwierig, da es auf das Nutzungsverhalten ankommt. Bei uns wäre das Auto am Tag eh nicht da, also könnte es nicht com PV profitieren. Ansonsten kann man dann einfach sagen erst WP dann Auto. Das heißt, ca. Oktober bis März geht das Auto ziemlich leer aus. Im Sommer darf es sich dann auch an PV bedienen.

Grüße Nika.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 26.03.2018 09:04:02
0
2633414
Es ist offensichtlich, dass ohne E-Auto nix zur Verbesserung der Rentabilität beiträgt.

Ist bei mir anders. Habe Praxis und Wohnung im gleichen Gebäude, auf dem auch die PV installiert ist. Mein Elektroauto steht 22 Stunden pro Tag in der Garage. In den Sommermonaten kann ich bis 100% des Stroms für den PKW vom eigenen Dach laden, und selbst in den Wintermonaten ist der Deckungsgrad hoch, weil ich natürlich gezielt dann lade, wenn mal die Sonne scheint. Übers Jahr denke ich dass 80% des Stroms für das Elektroauto aus meiner PV kommen.

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 26.03.2018 09:10:19
2
2633416
Einen Punkt möchte ich mal noch besprechen.

Die Gegner / Kritiker von WP / WP behaupten immer, dass nur ein voll durchsaniertes Haus für diese Kombination geeignet ist. Stimmt gar nicht. Ein nur teilsaniertes Haus hat eine viel längere Heizperiode. Ich muss hier selbst in den Sommermonaten oft heizen. Die Arbeitszahlen in einem nur teilsanierten Altbau sind nicht ganz so hoch wie in einem Neubau mit FBH, aber dafür entfällt ein viel höherer Anteil des Verbrauchs auf Zeiten mit höherem PV-Ertrag und mit für den Betrieb der WP günstigen milderen Außentemperaturen.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.03.2018 09:38:10
0
2633427
Hi,

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Es ist offensichtlich, dass ohne E-Auto nix zur Verbesserung der Rentabilität beiträgt.

Ist bei mir anders. Habe Praxis und Wohnung im gleichen Gebäude, auf dem auch die PV installiert ist. Mein Elektroauto steht 22 Stunden pro Tag in der Garage. In den Sommermonaten kann ich[...]

Yep, jetzt hast du zwei Möglichkeiten
1. Auto wird beim Haus nicht eingerechnet und das Haus "verkauft“ Überschuss aus PV-Strom ans Auto zu einem fiktiven Preis (z.B. Gestehungskosten+Steuer, dazu noch Marge um die Opportunitätskosten aus der Einspeisug auszugleichen). So senkt man die Betriebskosten für das Auto, Auswirkungen auf die Energiekosten im Haus sind 0.
2. Auto wird zum Haus gerechnet. Dann ist es Wurst ob WP oder das Auto den PV-Strom bekommen. Es zählen die Gesamtkosten. Diese Variante ist aber schwieriger zu rechnen, da man das Auto nur schlecht modellieren kann. Auch die Vergleichbarkeit verschiedener Häuser wird schwieriger, da das Auto unterschiedlich genutzt wird. Manche haben auch zwei. Außerdem wird das Haus ohne Auto verkauft/gekauft;-)

Persönlich bevorzuge ich die einfachere Rechnung unter 1.

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jonny-sls schrieb: Hallo, erst jetzt habe ich die Antworten gesehn. Es wurde eine Stratos Pico 25 1-4, weil die noch vorhanden war. Die steht jetzt auf statisch und 1,2m. Damit pumpt sie knapp 1,1m³/h und ergibt etwa...
KlausTi schrieb: Hallo zusammen, habe die letzten Stunden so einiges über Wärmepumpen und Pufferspeicher gelesen, aber so richtig schlau geworden bin ich noch nicht… hat daher bitte jemand einen Link zu einem passenden...
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X+STA vs. WP-PV Bilanzierungsprobleme und Lösungansätze
Verfasser:
gnika7
Zeit: 26.03.2018 09:38:10
0
2633427
Hi,

Zitat:
...
Es ist offensichtlich, dass ohne E-Auto nix zur Verbesserung der Rentabilität beiträgt.

Ist bei mir anders. Habe Praxis und Wohnung im gleichen Gebäude, auf dem auch die PV installiert ist. Mein Elektroauto steht 22 Stunden pro Tag in der Garage. In den Sommermonaten kann ich[...]
Yep, jetzt hast du zwei Möglichkeiten
1. Auto wird beim Haus nicht eingerechnet und das Haus "verkauft“ Überschuss aus PV-Strom ans Auto zu einem fiktiven Preis (z.B. Gestehungskosten+Steuer, dazu noch Marge um die Opportunitätskosten aus der Einspeisug auszugleichen). So senkt man die Betriebskosten für das Auto, Auswirkungen auf die Energiekosten im Haus sind 0.
2. Auto wird zum Haus gerechnet. Dann ist es Wurst ob WP oder das Auto den PV-Strom bekommen. Es zählen die Gesamtkosten. Diese Variante ist aber schwieriger zu rechnen, da man das Auto nur schlecht modellieren kann. Auch die Vergleichbarkeit verschiedener Häuser wird schwieriger, da das Auto unterschiedlich genutzt wird. Manche haben auch zwei. Außerdem wird das Haus ohne Auto verkauft/gekauft;-)

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