Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Vorstellung Projekt Alpha Innotec Wärmepumoe Kollektor
Verfasser:
tory_kay
Zeit: 23.04.2018 13:27:09
0
2641626
Sehr geehrtes Forum,
nach 5 jährigem mitlesens kann ich nun endlich mein konkretes Projekt vorstellen.
Neubau EFH
Passivhaus, Neoporschalungssteine
07333 Unterwellenborn/Könitz in Thüringen
311m üNN -14°C Normaussetemp
Wohnfläche: 132 m²
Nutzfläche: 132 m²
Norm Gebäudeheizlast: 5212 W
KG, EG, OG, Spitzboden
45° Satteldach mit Schleppdachgaube
Abmessungen 9 x 10,5
Grundstück: 26 x 50 m = 1300 m²
26 m Westen / Strassenseite, 50 m Südseite
leichtes Gefälle
FBH in EG OG
Infrarot Spiegelheizung in Bädern
4 Personen, 400 - 500l Warmwasserspeicher (5 m² WT Fläche empfohlen)
kurze Wasserleitungen, Räume für wasserverbrauch liegen übereinenander, keine Zirkulation
KEIN SOlar, PV wird installiert
KWL Sole EWT Helios EC 370
Bodengutachten habe ich machen lassen.
Ton, bindiger Lehm, Schluff, Feucht, Wasser versickert langsam
Schichtenwasser in 3m tiefe, der Boden sollte genau richtig sein für eine SOle WP
Das Regenwasser wird in einer Zisterne gespeichert, im Haus verbraucht, und der Überlauf soll im Garten bei der Soleleitung versickern.
Alpha Innotec SWCV 62H1 oder 92H1 ist geplant

Ich habe mit einem Kältemonteur gesprochen, er würde bei der 92H1 6x 100 m 32 Rohr flach verlegen.
Er hällt von einer tiefen Verlegung nix, was ist wenn der Boden in 2 - 3 m tiefe vereist, dann taut die Sonne/Regen das nicht so schnell auf.
Er setzt auf oben liegende Fläche. 0,6m Verlegeabstand bei 1,2m tiefe, viel Aushub.

Ich möchte jedoch die Arbeit und Aushub gering halten.
Das tolle Tool hat 2x 24m senkrechten Kollektor errechnet, hier mein Link.

http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=GZDlTBPfJpseQNxHMHDa

Was haltet ihr von meiner Überlegung?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.04.2018 13:55:40
2
2641637
Hi,

hört sich gut an. :-)

- Die Heizlast dürfte real wesentlich niedriger liegen, weil das ist doch
sicher eine DIN und keine PHPP-Heizlastberechnung?

- Wenn der Speicher Frischwasser enthält, ist er m.M. nach wegen der
Legionellenproblematikzu gross gewählt. Dann würde ich nicht über
300 Liter gehen, wenn keine besonderen Warmwasserverschwendungs-
absichten bestehen. :-)

- Die 92er ist definitiv zu gross. Schon die 62er wird sich in Deinem Haus
langweilen, denke ich.

- Senkrechte Kollektoren sind wesentlich schwieriger knickfrei einzubringen.
Ich würde einen waagerechten Kollektor machen und der Aushub hält sich
da bei Dir auch in Grenzen. Hier mal mit 118 m3 Aushub:
http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=zge80VCQFca0KPX8QUUc
Oder super einfach zu verlegen, gerade ums Grundstück rum:
http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=sUtFjkxsEa7X94y2MVD7
Kaum mehr Aushub, als senkrechte Verlegung.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 23.04.2018 14:07:18
0
2641642
Hi,

winnis Vorschläge sind gut. Die gerade Variante bitte mit 4 x 150 m Rohr. Zusätzlich wäre noch eine Variante mit Kellergrubenkollektor denkbar: Vorschlag 4 (bitte die Rohre in mindestens 1 m Abstand vom Keller verlegen und unbedingt das warme Ende für den Kellergrubenkollektor verwenden.

Falls noch Fragen offen sind: Ringgrabenkollektor für Anfänger.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.04.2018 14:31:58
1
2641648
Danke crink,
den Keller hatte ich nicht so richtig auf dem Schirm...

Mit Kellergrubenkollektor wäre die Sache auch mit real nur ca.
34 m3 Aushub für den Grabenkollektor machbar:
http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=aETEpQNuyVtsUVhKfnrJ

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 23.04.2018 16:29:32
0
2641672
Die Berechnung ist DIN EN 12831
PHPP gibt es nicht, wird ja auch nicht zertifiziert
Habe einen Wert von ca 12kWh/a/m² gelesen.
Der Hausplaner meint die 62´er reicht,
der Kältebauer meint die kleine kann knapp sein, lieber die 92´er mit mehr Rohr.
Hat nach oben raus mehr Leistung.
In der DIN wird vom 19°C Raumtemp ausgegangen, Real im Winter 21-22°C?!
Da gab es auch noch die Aussage dass die größere nur 200€ teurer ist

Habe nun ein Angebot von einem Internethändler mit 1300€ Unterschied zwischen SWCV62H3 und 92H3.

Die 400l Warmwasserpseicher sollten es schon sein, habe keinen kleineren Speicher gefunden der eine große WT Fläche hat. Bin vom Frischwasser weggekommen und habe einen standart WW Speicher für ca 1.000€ im Blick.

Wenn die Sole Leitung so weitflächig um das Grundstück gelegt wird, nützt mir die Regenwasserversickerung nix.

Knicken die Slinkies ein? Habe Bilder in Erinnerung welche an Latten mit Kabelbindern befestigt sind und somit verwindungssteif sind.
Aber wie kommt die (flüssige)Erde wieder in den Graben? Der Aushub ist dann vermutlich realtiv fest und klumpig.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.04.2018 16:47:55
1
2641675
Sorry. der Kältemensch hat keine Ahnung...

Die kleine passt und ist noch zu gross.
Die moduliert die Leistung von 1,25 kW bis 5,95 kW.
Die 92er von 1,77 kW bis 8,65 kW wodurch sie stärker ins Takten
kommen wird (An/Aus-Betrieb)
Egal, ob die nur 200,-- mehr kostet, die 92 ist definitiv hier die
falsche Wahl.
Die kleine könnte auch höhere Raumtemperaturen problemlos
bedienen

Frischwasserspeicher wählt man nicht nach der Wärmetauscher-
fläche, obwohl die schon möglichst gross sein sollte, sondern
nach dem Verbrauchsprofil, so das der Inhalt für eine gute Trink-
wasserhygiene schnell umgeschlagen wird.
Mit diesem Speicher gibt es im Forum mit WP gute Erfahrungen:
https://shwt-warmwasserspeicher.de/300-Liter-Hochleistungsspeicher-Warmwasserspeicher-mit-1-sehr-grossen-Waermetauscher-inkl-Isolierung
Immerhin 3,1 m2 Wärmetauscherfläche.

Das Regenwasser muss nicht über dem Kollektor versickert werden.

Ja, das Rohr kann einknicken und dann sollte diese Stelle raus-
geschnitten und verschweißt werden. Bei der Einbringung eines
senkrechten Kollektors könnte es passieren, das Du ein Knick
nicht siehst oder erst beim Verfüllen passiert.
Ich würde das lassen, wenn es keine zwingenden Gründe für
senkrechte Verlegung gibt und die gibt es bei Dir nicht.
Wie Du schon ansprichst, ist auch die Verfüllung/Verdichtung mit
lehmigem Boden bei senkrecht schwieriger

Grüsse

winni

Verfasser:
DV-Gergen
Zeit: 23.04.2018 17:27:10
0
2641685
Wenn Du schon mit einem Kältebauer zusammenarbeitest frage ihn doch mal, was er von einer Grabenlösung mit der Direktverdampfertechnik hält.
Er könnte Dir die gesamte Anlage installieren!
Wie sowas aussieht, erkennst Du auf diesem Bild:
[img]
[/img]
Wenn Du noch Fragen hast - einfach hier posten.
Kurt

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.04.2018 17:42:42
0
2641689
Zur Verstärkung, das die 92er hier mit ihrer höheren unteren Modulationsgrenze
sicher falsch wäre, könntest Du dieses Thema zu berechneten und real gemessenen Heizlasten in aktuellen Neubauten lesen:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/199288/Auslegung-wieviele-kW-braucht-die-WP?page=2

Ein Beitrag aus dem Thema:
"Bei talli wurde die Heizlast auch nach DIN und PHHP berechnet.
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/206036/Hilfe-zur-BKA-im-Passivhaus
DIN = 3856 Watt Heizlast
PHPP = 1957 Watt
Macht 97 % Aufschlag nach DIN...."


Daher kann man annehmen, das Deine reale Heizlast vorsichtig geschätzt eher
um die 3,5 kW liegen dürfte. Schade, das es keine PHPP-Berechnung gibt.

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 24.04.2018 17:46:52
0
2641966
Laut Datenblatt hat die SWCV 62H3 6kW maximale Heizlast
Die errechnete Norm-Gebäudeheizlast beträgt in meinem Fall: 5212W
Also genau optimal?
Lieber etwas Reserve beim Kollektor lassen? Die WP stemmt das? Es sollte nur ein Vereisens des Bodens verhindert werden?!
Wie verhällt sich so etwas mit WAF? Hat jemand schon einmal einen worst case erlebt wo das Haus kälter als 21°C war und die Duschtemperatur zu kalt für die bessere Hälfte.
In dem Fäll würde die WP abschalten weil sie es nicht schaft und die Drücke Temperaturen den Arbeitsbereich verlassen. Bzw die Soletemp zu kalt wäre und nicht genügend Energie entzogen werden kann. Soletemp im Minus Bereich.
Dann wäre alles zu spät. Das Auftauen im Frühjahr würde Monate dauern? Deshalb darf sowas nicht eintreten.

Hier noch Theorie..
Berechnungen vom Hausplaner zum Energieausweis
Wärmeübertragende Umfassungsfläche: 587,6 m²
Gebäudenutzfläche: 304 m²
Beheiztes Gebäudevolumen: 951 m³
Wohnfläche: 243 m²
Jahres-Primärenergiebedarf 11,6 kWh/(m²a)

Endenergie (absolut) 1.960 kWh/a (Für Wärmepumpe?)
Endenergiebedarf bezogen auf:
beheiztes Gebäudevolumen 2kWh/(m²a)
Gebäudenutzfläche 6kWh/(m²/a)
Wohnfläche 8 kWh/(m²a)

Wärmegewinne DIN 4108-6
nutzbare solare Wärmegewinne 3.373 kWh/a
Personen / Geräteabwärme 8.571 kWh/a

Jahres-Heizwärmebedarf DIN 4108-6
Jahres-Heizwärmebedarf: 6.457 kWh/a
Spez Jahres-Heizwärmebedarf: 21,2 kWh/m²a
Anlagenwertung DIN V 4701-10 bzw -12
Trinkwassererwämung: 3.803 kWh/a
Heizung: 6.457 kWh/a


Was ist der Unterschied zwischen
Jahres-Primärenergiebedarf 11,6 kWh/(m²a)
und
Spez Jahres-Heizwärmebedarf: 21,2 kWh/(m²a)
?



Noch eine Frage:
Definition Passivhaus: Der Heizwärmebedarf liegt im Passivhaus unter 15 kWh/(m²a) (bezogen auf die Wohnfläche)

Das geplante Haus wäre kein Passivhaus, da es 21,2 kWh/(m²a) errechnet hat?


Grüße

Verfasser:
winni 2
Zeit: 24.04.2018 18:11:18
0
2641970
"Jahres-Primärenergiebedarf 11,6 kWh/(m²a)"
Das ist Dein Stromverbrauch Wärmepume/m2,
mal Primärenergiefaktor Strom (z.Z. 1,8) gerechnet.

"Spez Jahres-Heizwärmebedarf: 21,2 kWh/(m²a)"
Das sind die kWh Heizenergie, also was die Wärmepumpe an
Wärme bereitstellen mus, je m2.

Ja, nach den Zahlen kein Passivhaus, aber schon sehr gut ge-
dämmt und wenig Lüftungsverluste.
Allerdings könnte eine Berechnung nach PHPP wahrscheinlich
was anderes ergeben, als den DIN-Verbrauch und es ist viel-
leicht doch ein Passivhaus? (Da habe ich leider nie einen Vergleich
der Zahlen für ein konkretes Haus gesehen und vermute nur)
Ausserdem wird ein Energieausweis nicht für Deinen konkreten
Standort gerechnet, sondern für einen Referenzstandort (Potsdam)
und schon von daher kann es erhebliche Abweichungen geben.

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 24.04.2018 19:56:36
0
2641997
Und die Mühe(Geld) wird keiner aufbringen um zu sehen was der konkrete Unterschied zwischen PHPP und DIN ist.
Aufgrund der Größe des Hauses (KG, EG, OG, Spitzboden) kann ich mir auch schlecht vorstellen dass das ein Passivhaus ist, Es ist einfach zu groß!
Passivhäuser sind eher kompakt und klein und haben eine geringe Hüllfläche, vlt auch keinen Keller.

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 24.04.2018 20:00:08
0
2641999
Verfasser:
tory_kay
Zeit: 25.04.2018 17:25:57
0
2642252
Ich bevorzuge die Slinky Variante. Geringere Arbeiten, Die Slinkys werden mit Sand o.Ä. verfüllt, Einwässern, Erde drüber, verdichten, Kies und Drainage, zuletzt Mutterboden.

Wie im oberen Post zu sehen, ergibt die Berechnung mit dem Trenchplaner
bei 5212W Heizlast:
2 senkrechte Kollektoren als Slinky gebunden, der Graben ist je 25m lang und ca 40cm breit (Baggerschaufel), tiefe ca 2,5m. Ergibt ca 6400 W
Das bedeudet dass in ein Graben 32er 300m PE Rohr gelegt wird? passt da so viel rein?
Insgesammt 600m Rohr? Verstehe ich das richtig?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 25.04.2018 17:38:00
1
2642257
Ein Passivhaus hat auschließlich mit Dämmung und Wärmerück-
gewinnung und solaren Wärmegewinnen zu tuen. Das kann man
in jeder Hausgröße realisieren und mit einem großen, kompakten
Baukörper ist das eher einfacher, weil weniger Aussenfläche, im
Verhältnis zur Wohnfläche.

Ja, 600 Meter kommen in die senkrechten Gräben ( nicht ganz,
weil man hat ja noch andere Grabenstücke und Leitung im Keller),
von dem ich Dich wohl nicht abbringen konnte...
Falls nicht klar, für die Redundanz laufen beide Rohre durch alle
Grabenstücke.
Auf keinen Fall mit Sand verfüllen, weil der einen schlechteren
Wärmeübergang, als anderer Boden hat, ausser der Kollektor
würde ständig im Wasser stehen.

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 25.04.2018 18:20:32
0
2642269
Was ist denn das beste Verfüllmaterial um alle Hohlräume auszufüllen, was aber auch gut Wärme / Wasser leitet?

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 01.05.2018 10:23:56
0
2643418
Hallo, ich nochmal.
Werden so die 300m RC PN DN32 Rohr in der Erde als senkrechter Kollektor verlegt?
Die Anzahl der Slinkys richtet sich natürlich nach den lokalen Gegebnheiten.
Mir geht es um Form, bzw um die Lage der kalten und warmen Seite der Slinkys.



Verfasser:
crink
Zeit: 01.05.2018 10:42:34
0
2643421
Moin,

Dein Bild ist leider nicht erkennbar. Bitte lies Dir Ringgrabenkollektor für Anfänger genau durch. Dort sind viele Realisierungsberichte verlinkt. Bevorzugst Du momentan die waagerechte oder die senkrechte Slinky-Verlegung?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 01.05.2018 11:20:25
0
2643436
Ich habe den Button Link und Bild verwendet. Das gezeichnete Bild ist in googledrive gespeichert und freigegeben.
Ich bevorzuge einen senkrechten Kollektor.
Ich habe bereits viele Themen durch gelesen.

Schema Kollektor


Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.05.2018 15:19:22
1
2643501
Normal würden bei der Tiefe nach Planer Slinky,s mit 2,5 Meter
Durchmesser verlegt und nicht in zwei Lagen gearbeitet.
Aber könnte sein, das Dein Layout bessere Soletemperaturen
bringt, so man das denn unfallfrei einbringt.

Der vorgeschlagene Kellergrubenkollekor wäre definitiv viel
einfacher zu bauen und hätte bessere Soletemperaturen, bei
noch weniger Aushub (ca. 35 m3 real, da die Kellergrube eh
ausgehoben werden muss)

Noch mal leicht verändert:
http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=En0fAZ1SyI1iM6zCXBSN

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.05.2018 15:33:27
1
2643505
P.S. Wenn ich da nochmal drüber nachdenke, wird Dein Layout
eher schlechtere Soletemperaturen bringen weil das kälteste
Kollektorstück das potenziell wärmste kühlt, denke ich.

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 01.05.2018 18:49:35
0
2643562
Da meine Vorselltung nicht optimal erscheint, und der Vorschlag von Winni mit den örtlichen Gegenbenheiten kollidiert, habe ich ein paar Ergänzungen hinzugefügt.

Um das Haus verläuft eine Regenleitung, welche in die Zisterne mündet.
In der linken oberen Ecke befindet sich eine Stromsäule, Wasseranschluss (welcher später in das Haus geführt wird, sowie der Abwasserschacht.
Vom Abwasserschacht gehen die Leitungen Richtung ost auf die nördliche Hauswand zu, und münden 2x in das Haus.
An der Nordseite ist die Erde ca 1,4m tief, an der Südeseite wird auf ca. 2,2m aufgeschüttet. An der Ostseite ist die Kellertür.
An der West und Südseite ist die Kellergrube durch die spätere Terasse und Garageauffahrt gepflaster/überdeckt.
Deshalb bin ich der Auffassung das man die Kellergrube nicht Sinnvollnutzen kann.
A, zu wenig Erde darüber
B, Kellertür (tiefste Stelle, fast keine Erde)
C, Terasse und Einfahrt verhindert Wassereintrag

Da die Garage zu nah am Haus steht, wird sie erst dann gebaut, wenn der Keller verfüllt ist, und das OG gebaut wird. D.h. die Gräben um die Gebäude sind zu unterschiedlichen Zeiten offen.

Das die Slinkys nur einmal gerollt eingelegt werden und 2,5m Durchmesser haben wuste ich bis dato nicht.


Grundrisse ohne Kollektor

Verfasser:
winni 2
Zeit: 01.05.2018 19:28:14
1
2643573
Okay, mit den Infos würde ich einen Kellergrubenkollektor auch nicht für sinnvoll
halten.
Du tuhst Dir m.M. einen Gefallen, wenn Du einen normalen waagerechten
Kollektor baust. Der Aufwand ist bei Deiner Heizlast sehr überschaubar und
da kann kaum was schief gehen.
Z.B.:
http://www.ringgrabenkollektor.net/trenchplanner.html?id=rRujSwT0jeekCx5iQGwO
(Das lange Stück ist für einen gleichmässigeren Wärmeentzug unterteilt)

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 02.05.2018 15:39:32
0
2643797
Ok, danke winni,

Wie ist das mit der Grafik zu verstehen?
Werden zwei 300m Rohre verlegt?
Abschnitt A ein 5m Rohr von Hauseinführung / WP
Abschnitt B ein 295m Rohr
Abschnitt C und D 270m Rohr
Abschnitt D 30m Rohr zur Hauseinführung / WP
?

Also 600m als ein Rohr?

Gruß

Verfasser:
winni 2
Zeit: 02.05.2018 16:12:29
0
2643800
Ja, zweimal 300 Meter 32 Rohr oder
einmal 400 Meter 40er Rohr.

Das Rohr läuft 300 Meter durch, also da wird nicht gestückelt, ausser eine
Verschweissung beim 40er Rohr, da ein 400 Meter Bund zu schwer zu
handeln wäre.
Die jeweilige Rohrmenge, je Abschnitt, siehst Du unter "Rohrverteilung".

In meinem Entwurf sind D. , C., B. slinky verlegt, Rest gerade.

Bei 2 Rohren wird das zweite Rohr mit Versatz (Siehe "Vorschub") auf
das erste gelegt. Also nicht 600 Meter am Stück.

Die beiden Rohre werden dann an je einen Verteiler im Keller für "Warm",
"Kalt" angeschlossen und davon geht jeweils ein dickeres Rohr zur Wärme-
pumpe. Beim 40er Rohr braucht es keinen Verteiler.

Grüsse

winni

Verfasser:
tory_kay
Zeit: 02.05.2018 17:58:02
0
2643826
Das mit dem 40er Rohr würde mir gut gefallen, macht die Einführung in das Haus und die Abdichtung einfacher.
In der PDF der SWCV 63H1 steht bei den Anschlüssen: Wärmequelle Adapter 1" auf Durchmesser 28 mm. Das wäre DN 32 ?!
Eine Redudanz wäre nicht gegeben, da keine Kreise abgesperrt werden könnten.Kosten würde durch den Verteiler im Haus oder außerhalb gespart.
Der besprochene Graben mit 2 m breite und 1,6 m tiefe wäre eine schöne Ebene zum Arbeiten und zum Verfüllen das Aushubmaterials, bzw zum Verdichten. Darüber Kies und 2 Drainage Leitungen bzw Sickertunnel.
Ich habe hier Auszüge aus meinem Bodengutachten.
Darin ist aufgrund der Fachbegriffe nicht richtig ersichtlich wie fest und feucht er ist. Mich irritiert das Wort Sand.

Auszug Bodengutachten

Schicht 1
Hanglehm stellt einen überwiegend aus solifluktiv umgelagertem feinkörnigen Festgesteinszersatz bestehenden, dunkelbraunen bis rotbraunen, mittelplastischen Ton, überwiegend schwach feinsandig und lokal sehr schwack feinkiesig dar. Im Übergangsbereich zum überlagernden Oberboden kann Schicht 1 auch schwach organisch und schwach durchwurzelt erkundet werden. Die Schichtoberkante wurde zwischen 0,30 m und 0,50 m angetroffen. Die erkundete Mächtigkeit unterliegt am Standort Schwankungen zwischen 20 und 120 m. Deshalb variiert die Tiefenlage der Schichtunterkante zwischen 0,70 und 1,50 m uGOK.
Zum Zeitpunkt der Aufschlussarbeiten wies die Schicht 1 eine halbfeste Konsistenz auf.

Schicht 2
Unter Schicht 2 werden aufgrund gleichartiger bodenmechanischer Eigenschaften die Schichten Verwitterungssand und Hangschutt zusammengefasst. Dabei handelt es sich zum einen um weichseleiszeitlich solifluktiv umgelagerten Sandsteinschutt (=Hangschutt) und zum anderen um den direkt dem Festgestein – Schicht 3 auflagernden und vor Ort („in situ“) vollständig zu Lockergestein verwitterten Festgesteinszersatz (Sandstein V5). In wie weit der Festgesteinszersatz nachträglich umgelagert und abtransportiert/abgeschwemmt worden ist, ist in den kleinkalibrigen Aufschlüssen nur schwer zu unterscheiden und aufgrund ähnlicher erdbau-/grundbautechnischer Eigenschaften auch nicht erforderlich.
Die Schichtoberkante der Schicht 2 wurde zwischen 0,70 und 1,50 m angetroffen. Die erkundete Mächtigkeit beträgt am Standort zwischen 3,10 und 3,40 m. Die Schichtunterkante befindet sich in Tiefen zwischen 3,80 und 4,90 m unterhalb der Geländeoberkante.
Schicht 2 ist entsprechend der Korngrößenverteilung als ein schluffiger bis stark schluffiger Sand zu bezeichnen. Die Farben bewegen sich hauptsächlich im grauen bis untergeordnet hellbraunen Spektrum und die Lagerungsverhältnisse können als mitteldicht und untergeordnet als locker bis mitteldicht beschrieben werden.

Aktuelle Forenbeiträge
Mike_Do schrieb: in deinen tarifvergleichen berücksichtigst du den PV-Eigenverbrauch immer noch nicht. der tatsächliche strombedarf sollte...
lukashen schrieb: Bei der Stratos Pico 3 Sekunden das rote Drehrad drücken, dann drehen, bis das Mondsymbol blinkt. Einmal das rote Rad drücken,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Wasserbehandlung mit Zukunft
Website-Statistik

Vorstellung Projekt Alpha Innotec Wärmepumoe Kollektor
Verfasser:
tory_kay
Zeit: 02.05.2018 17:58:02
0
2643826
Das mit dem 40er Rohr würde mir gut gefallen, macht die Einführung in das Haus und die Abdichtung einfacher.
In der PDF der SWCV 63H1 steht bei den Anschlüssen: Wärmequelle Adapter 1" auf Durchmesser 28 mm. Das wäre DN 32 ?!
Eine Redudanz wäre nicht gegeben, da keine Kreise abgesperrt werden könnten.Kosten würde durch den Verteiler im Haus oder außerhalb gespart.
Der besprochene Graben mit 2 m breite und 1,6 m tiefe wäre eine schöne Ebene zum Arbeiten und zum Verfüllen das Aushubmaterials, bzw zum Verdichten. Darüber Kies und 2 Drainage Leitungen bzw Sickertunnel.
Ich habe hier Auszüge aus meinem Bodengutachten.
Darin ist aufgrund der Fachbegriffe nicht richtig ersichtlich wie fest und feucht er ist. Mich irritiert das Wort Sand.

Auszug Bodengutachten

Schicht 1
Hanglehm stellt einen überwiegend aus solifluktiv umgelagertem feinkörnigen Festgesteinszersatz bestehenden, dunkelbraunen bis rotbraunen, mittelplastischen Ton, überwiegend schwach feinsandig und lokal sehr schwack feinkiesig dar. Im Übergangsbereich zum überlagernden Oberboden kann Schicht 1 auch schwach organisch und schwach durchwurzelt erkundet werden. Die Schichtoberkante wurde zwischen 0,30 m und 0,50 m angetroffen. Die erkundete Mächtigkeit unterliegt am Standort Schwankungen zwischen 20 und 120 m. Deshalb variiert die Tiefenlage der Schichtunterkante zwischen 0,70 und 1,50 m uGOK.
Zum Zeitpunkt der Aufschlussarbeiten wies die Schicht 1 eine halbfeste Konsistenz auf.

Schicht 2
Unter Schicht 2 werden aufgrund gleichartiger bodenmechanischer Eigenschaften die Schichten Verwitterungssand und Hangschutt zusammengefasst. Dabei handelt es sich zum einen um weichseleiszeitlich solifluktiv umgelagerten Sandsteinschutt (=Hangschutt) und zum anderen um den direkt dem Festgestein – Schicht 3 auflagernden und vor Ort („in situ“) vollständig zu Lockergestein verwitterten Festgesteinszersatz (Sandstein V5). In wie weit der Festgesteinszersatz nachträglich umgelagert und abtransportiert/abgeschwemmt worden ist, ist in den kleinkalibrigen Aufschlüssen nur schwer zu unterscheiden und aufgrund ähnlicher erdbau-/grundbautechnischer Eigenschaften auch nicht erforderlich.
Die Schichtoberkante der Schicht 2 wurde zwischen 0,70 und 1,50 m angetroffen. Die erkundete Mächtigkeit beträgt am Standort zwischen 3,10 und 3,40 m. Die Schichtunterkante befindet sich in Tiefen zwischen 3,80 und 4,90 m unterhalb der Geländeoberkante.
Schicht 2 ist entsprechend der Korngrößenverteilung als ein schluffiger bis stark schluffiger Sand zu bezeichnen. Die Farben bewegen sich hauptsächlich im grauen bis untergeordnet hellbraunen Spektrum und die Lagerungsverhältnisse können als mitteldicht und untergeordnet als locker bis mitteldicht beschrieben werden.
Weiter zur
Seite 2