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Ein/aus Ventile über Computer steuerbar
Verfasser:
winedesigner
Zeit: 14.06.2018 23:18:33
0
2654917
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
[...]


Sorry, der Post von gestern sollte lauten:

Es gibt industrielle Zertifizierung incl. EMV - Prüfung für den Raspberry. Der kostet dann aber nicht mehr nur 40 €.

Grüße


ja ... schon klar, Du weißt aber schon, das der Raspi alleine nichts messen oder steuern kann, ja? Dafür braucht er dann n Shield und je Pümpchen n RasPi verbauen wird auch lustig und mit dem Shield ists mit der CE auch schon wieder Essig.
Nee, sowas macht n kleiner 8-Bitter, der dann per Bus parametriert wird ... Arduino war da schon n guter Ansatz, auch wenn ich die Software eher als nette Spielerei sehe.

Ach so, 3W Laptop ... der Prozessor kann ja sein, mit der Peripherie dazu wirds dann schon deutlich mehr.

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 15.06.2018 12:27:20
1
2655008
@winedesigner

Hast Du Dein SmartPhone schon einmal einer EMV-Prüfung unterzogen? Ersatzweise legst Du es einmal neben einen Audio-Lautsprecher und rufst es an. Was passiert dann? Genau, es stört den Lautsprecher! Ist das EMV-konform?

Die UVR16x2 von TA hat eine CE-Zertifikat und erfüllt damit EMV.

Alle am deutschen Markt befindlichen Geräte müssen eine CE-Kennzeichnung tragen und der Hersteller muß eine Konformitätserklärung abgeben und beifügen!

Bei manchen Deiner Aussagen (z. B. ein RaspPi pro Pümpchen) bezweifele ich, dass Du dich entgegen Deiner Aussagen noch nicht mit Regelungs- oder Steuerungstechnik auseinandergesetzt hast. Auch der UVR16x2 scheint Dir nicht bekannt zu sein. Und hast Du schon einmal mit einem Arduino gearbeitet?

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
winedesigner
Zeit: 15.06.2018 22:25:55
0
2655106
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
@winedesigner

Hast Du Dein SmartPhone schon einmal einer EMV-Prüfung unterzogen? Ersatzweise legst Du es einmal neben einen Audio-Lautsprecher und rufst es an. Was passiert dann? Genau, es stört den Lautsprecher! Ist das EMV-konform?

Die UVR16x2 von TA hat eine[...]


Da sehn wir mal wie oberflächlich Dein Wissen über EMV-Prüfung ist. Ja, da wird getestet was vom Prüfling ausgeht, soweit richtig. Es wird aber auch getestet wie der Prüfling auf externe Einstrahlung reagiert und da wir es knifflig eben gerade durch solche Störer wie Handy, WLAN, Power-LAN etc. pp..
Legendär ist der RasPi Absturz durch Blitzlicht / Laserpointer und ja, ich hab mit dem Teil auch schon nette Geschichten realisiert, allerdings keine die 24/7 zuverlässig über Jahre funktionieren müssten. Und ja, auch mit dem Arduino hab ich schon gebastelt, ganz nett, nur mit dem erzeugten Hex war ich nicht so ganz zufrieden. Für 8 Bit AVR gibts n schönen C Compiler, der auch schnellen Code erzeugt. Und ja, auf AVR hab ich schon einiges realisiert, das 24/7 über Jahre zuverlässig läuft.

So, nun zur Realisierung per RasPi ... wieviele AD-Kanäle hat der nochmal? Keinen?
Also digitalen Sensor? DS18B20 LM75? ok, 0,1° Auflösung bei ersterem, schön.
Wieviele willste denn an Deinen Pi hängen? 2? 10? 20? 40? Über welche Strecken verteilt? Dazu dann wieviele Relais schalten? Gut, per Schieberegister oder I2C-Portexpander bekommste da mächtig was verschaltet, aber selbst Schwingungspaketsteuerung kannste per Relais schonmal knicken, da brauchste schnelleres, Snubber und solche Geschichten fürs Relais lass ich mal außen vor, man brauchts ja nicht unnötig verkomplizieren.
Zu guter Letzt soll das ganze noch sinnvoll programmierbar sein, na da wünsch ich mal viel Spaß. Mach mal, berichte und sonne Dich in Deinem Ruhm, den ich Dir dann gerne spende.

PS: UVR16x2 ... was kost das Ding nochmal? Wieviele brauchste davon? Und wie lange kann da meine UWP für laufen???

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.06.2018 23:09:37
4
2655112
Mag jemand Chips? Hab grad welche geholt...

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 18.06.2018 11:51:10
1
2655518
Die Diskussion führt hier zu weit, aber ich werde sowohl mein "altes Öl-Heizungs-Projekt", als auch mein neues Regelungs-Projekt als OpenSource veröffentlichen.

Meßdatenerfassung per Arduino im Zusammenspiel mit Visualisierung und Daten-Logging kann für viele Betreiber, die genau wie wir Probleme mit ihrer Heizungsanlage haben, interessant werden.

@winedesigner
Du stellst nur Negativpunkte dar, obwohl es überall genügend Lösungsansätze gibt. Der RaspPi hat z. B. nur Probleme mit Blitzlicht, wenn er nicht in einem geeigneten Gehäuse steckt. Jede Elektronik gehör in ein geeignetes Gehäuse! Und an Kabeln sind geeignete Maßnahmen (z. B. Ferritkern, Abschirmung, usw.) zu ergreifen.
Die UVR16x2 kostet beispielsweise ca. 250 Euro weniger als eine Vaillant auroMATIC 620 und hat deutlich mehr Funktionen. Zudem ist sie "frei" programmierbar.
Sowohl SmartPhones und Handys, als auch Lautsprecher entsprechen in meinen Augen nicht den EMV-Grundsätzen. Sie stören andere elektronische Geräte erheblich in ihrer Funktion, bzw. werden erheblich gestört. Warum wird die Vermarktung wohl nicht unterbunden?

PS: Chips und Erfrischungsgetränke stelle ich dann in meinen Themen bereit!

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
winedesigner
Zeit: 24.06.2018 00:41:20
0
2656835
Das Blitzlich war ein Beispiel, logisch gehört Elektronik in Gehäuse, es dient nur der Veranschaulichung, dass Elektronik eben nicht für sich alleine läuft und die Eliminierung von Umgebungsstörungen bzw. die Technik störfest zu machen ein nicht ganz zu vernachlässigender Punkt und auch nicht so ganz trivial ist.

Beispiel:
https://www.mikrocontroller.net/topic/370286

Bin gespannt

Verfasser:
jogi54
Zeit: 24.06.2018 23:56:15
6
2657022
Das ewige Dilema der Regelungstechniker.

Regeln kann man ja wirklich alles mögliche, nur ohne das genaue Verständnis der verfahrenstechnischen Zusammenhänge gehts leider oft in die Hose.

Also erstmal zum "Verfahren"

Nehmen wir mal ein Haus an, das eine (mäßige) Speicherkapazität von 24kWh/K (zwecks Rechnen so angenommen, ich habe so ca. 28-30kWh/K) hat und gut isoliert ist.

Weiter nehmen wir eine Heizgrenze von 10°C an, und bei 0°C eine nötige Heizleistung von 2kW, bei -10°C eine Heizleistung von 4kW hat (auch das ist grob, bei mir sind es 2,2kW bei 0°C und knapp 4,0kW bei -10°C).

Gemäß der Annahmen kühlt ein Haus somit bei 0°C und abgeschalteter Heizung innerhalb von 12h um 1K (24/2) ab, oder innerhalb von 3h um 0,25K.

So ein Haus ist so träge, wie ein Supertanker - da braucht es keinerlei schnelle Regelung. Da reicht es in erster Näherung vollkommen aus, die VL in Abhängigkeit der Außentemperatur (AT) zu regeln, um den sich in Abhängigkeit der Außentemperatur ändernden Wärmeverlust zeitgleich auch entsprechend ins Haus zu transportieren. Das macht jede AT gesteuerte Heizungsregelung bestens, wenn man die Heizkurve eingestellt und feinoptimiert hat.

Jetzt vergleichen wir mal den Wärmetransport Innen - außen mit dem zwischen zwei benachbarten Räumen.
Nehmen wir mal an, die Außenwände sind mit U=0,1 isoliert. Bei Raumtemperatur (RT) = 20°C und AT =0°C verlieren wir durch die Wand 20K x 0,1W/m²K = 2W/m²

Die Innenwände und Decken/Böden haben einen U-Wert zwischen 0,5 bis >4,0 (tragende Innenwände haben aus Stahlbeton kommen durchaus auf 4,25 W/m²K).

Für die Betrachtung nehme ich mal einen U-Wert für die Innenwände von 2,0 W/m²K. Somit ist der Wärmeaustausch von 2 benachbarten Räumen mit einem Temperaturunterschied von nur 2K => 2k x 2,0W/m²K = 4W/m² schon doppelt so groß, wie die Wärmeverluste von 2W/m² der Außenwand bei 0°C AT.

Da ein Raum eigentlich immer eine größeren Fläche zu benachbarten Räumen (onem und unten nicht vergessen) als Außenwände hat, sollte klar sein, dass benachbarte Räume kaum eine Chance haben, mehr als ca. 2K unterschiedliche Raumtemperatur zu haben. Ansonsten ist für den wärmsten Raum eine deutlich höhere VL nötig, als für alle anderen Räume.

Um die VL niedrig zu halten und trotzdem ein verrückt warmes Badezimmer von 24°C zu bekommen, geht nur durch Verdopplung der Heizfläche - besser Deckenheizung (Wandheizung birgt immer die Gefahr, dass da langfristig doch mal gebohrt wird) und das Badezimmer zu den anderen Räumen zusätzlich zu isolieren, um einen nennenswerten Wärmeabfluss in die benachbarten Räume zu reduzieren.

Solare Gewinne - sollten aus dem betroffenen Raum abgeführt und in die anderen Räume umgelagert werden. Das geht jedoch nur, wenn die einzelnen Heizkreise bei Minderbedarf an Heizleistung eben nicht gedrosselt werden.

Hydraulischer - thermischer Abgleich. Beim hydraulischen Abgleich werden nur die Verluste nach draußen betrachtet, nicht jedoch die Wärmeströme zwischen Räumen mit unterschiedlicher Temperatur. Somit ist der hydraulische Abgleich nur eine Grundeinstellung und Ausgangsbasis für einen thermischen Abgleich. Mit dem thermischen Abgleich verschiebt man dann die Heizleistung (Durchflüsse) je Raum so, dass die gewünschten RT erreicht werden, so zu sagen Feintuning.

Zurück zur Regelungstechnik:

Was ist somit sinnvoll, über die AT geführte VL Regelung noch regelungstechnisch zu optimieren?

Ganz sicher das Zusammenspiel zwischen einer PV-Anlage und der Wärmepumpe, um den Eigenverbrauch von PV Strom zu optimieren.

Als einfachste Lösung wäre, die WP tagsüber zeitweise mit einer geringfügig höheren VL zu betreiben und die Speicherfähigkeit des Hauses zu nutzen um dann in der Nacht ggf. weniger bis keinen Strom zu verbrauchen. Das geht noch mit den Hausmitteln der meisten WP über "Nachtabsenkung" und ggf. den Eingängen für die netzabhängige Steuerung.

Weiter optimieren könnte man dann über die Vorschaudaten von Wetterdiensten, die es auch Internet-unabhängig über Langwellensender und einmaliger Zahlung für einen Empfänger gibt. Die Vorschaudaten liefern außer Temperatur, Wind, Regen auch Daten für die Einstrahlung -> PV (da ist dann auch die Bewölkung mit drin).

Es sollte klar geworden sein, dass jede Einzelraumregelung so was von kontraproduktiv und nur Kosten verursachend ist, dass doch wohl jeder jetzt davon absieht.

Bei SWP mit Erdkollektor lässt sich auf der Quellenseite verfahrenstechnisch noch einiges optimieren. Wenn man die Möglichkeit hat, noch einen Betonabsorber oder Schwimmbadabsorber dazu zu bauen, kann man die JAZ noch deutlich verbessern.

Eine wirkliche regelungstechnische Aufgabenstellung wäre dann z.B. wann der Erdkollektor als Quelle dient, wann der Betonabsorber, und wann der Betonabsorber ggf. den WW Puffer (mit FriWa) direkt beheizt (während der Erdkollektor passiv kühlt).

Soweit der Erdkollektor dann noch zur passiven Kühlung genutzt wird, kann er sogar überbaut werden, soweit er mit dem Regenwasser der Überbauung ausreichend gewässert wird - durch die, durch die passive Kühlung eingebrachte Wärme wird er, mehr als durch Sonneneinstrahlung möglich, regeneriert - nur austrocknen darf er nicht.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.06.2018 20:26:55
2
2657567
@winedesigner,
@reglerprofi
@founder

hat es euch jetzt die Sprache verschlagen???

ich war zwar mal an ner TU, aber das hab ich nicht gewollt ;-)
(in Anlehnung an einen Sketch von Insterburg&Co - wer die noch kennt)

LG jogi

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 26.06.2018 21:18:35
0
2657582
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Regeln kann man ja wirklich alles mögliche, nur ohne das genaue Verständnis der verfahrenstechnischen Zusammenhänge gehts leider oft in die Hose.


Da stimme ich uneingeschränkt zu!

Die energetische Betrachtung ist so sicherlich schlüssig, bekommt aber bei älteren Bestandsimmobilien ein anderes Gesicht.

Meine Regler für eine alte Öl-Heizung konnte ich auch erst nach umfangreichen Analysen entwickeln. Das Daten-Logging und die Auswertungen haben mich dann bei den Optimierungen des Reglers unterstützt.

Momentan analysiere ich eine fehlerhafte Vaillant-Brennwertheizung mit STA im einem Haus BJ ca. 1980. Da gibt es wahnsinnige regelungstechnische Defizite. Das führt in diesem Thema aber zu weit.

WP mit PV in KFW-Objekten ist dann noch einmal ein separates Thema. WW wird da sicher interessant.

Ein Regler, an dem wie vor 30 Jahren immernoch eine Heizkurve eingestellt werden muß, ist aber definitiv nicht die Spitze der Evolution.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
founder
Zeit: 26.06.2018 22:01:31
0
2657603
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
@winedesigner,
@reglerprofi
@founder

hat es euch jetzt die Sprache verschlagen???

ich war zwar mal an ner TU, aber das hab ich nicht gewollt ;-)
(in Anlehnung an einen Sketch von Insterburg&Co - wer die noch kennt)

LG jogi


Nein, ich muss nur erst mal genau nach rechnen,
wie nah man Vorlauf und Raumtemperatur annähern kann.

Die Selbstregulierung macht dann Messen der Raumtemperatur überflüssig.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.06.2018 23:52:27
3
2657630
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Momentan analysiere ich eine fehlerhafte Vaillant-Brennwertheizung mit STA im einem Haus BJ ca. 1980. Da gibt es wahnsinnige regelungstechnische Defizite. Das führt in diesem Thema aber zu weit.[...]


Hallo Jürgen ;-),

Mein REH ist BJ 1982, also ähnliches BJ.

Es ist albern, bei einer lausig isolierten Bude anno 1980 bei der Regelungstechnik anzusetzen. (Wenn es denn sein muss - eine UVR16x2 von der technischen Alternative, und wirklich alle regelungstechnischen Anforderungen sind damit lösbar. Das sage ich, der für mehrere sehr unterschiedliche Müllverbrennungsanlagen die komplette Steuerungs- und Regelungstechnik vorgegeben hat).

Was hilft es, wenn man per Regelungstechnik den Bedarf an Primärenergie Gas von 32.000 kWh/a auf 28.000kWh/a reduziert, wenn durch andere Maßnahmen die Reduzierung auf z.B. 500kWh/a Strombezug inklusive Haushaltsstrom möglich und dauerhaft zielführender ist?

Geld geht - was wir in den letzten 18 Jahren des öfteren lernen mussten - ziemlich schnell kaputt. Die Investition in eine langlebige massive Isolation eines Hauses, in z.B. einen Erdkollektor für eine WP, in eine WP (richtig ausgelegt und geregelt) sind Investitionen in Sachanlagen mit Lebensdauern von 25 - 50J und mehr.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 26.06.2018 23:59:06
2
2657631
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Ein Regler, an dem wie vor 30 Jahren immernoch eine Heizkurve eingestellt werden muß, ist aber definitiv nicht die Spitze der Evolution.
[...]


Tut mir leid - die Physik für die Heizkurve ist bekannt - da kann man allerhöchstens eine selbst optimierende/einstellende Heizkurve verbessern.

Dafür würden jedoch noch ein paar Messungen mehr nötig sein, um das manuell erreichbare Ziel zu erreichen. Ob die einmalig nötige Optimierung die Mehrkosten rechtfertigen kann???

lg jogi

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 27.06.2018 08:23:26
1
2657667
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]Ob die einmalig nötige Optimierung die Mehrkosten rechtfertigen kann???[...]


Das ist genau der Punkt.

Geht man die Sache richtig an - d. h. heisst zuerst Dämmung, danach Heizung - lohnen sich solche Aufwändungen irgendwann einfach nicht mehr resp. sind in Bezug auf die Kosten sogar kontraproduktiv.

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 27.06.2018 12:24:49
0
2657729
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Tut mir leid - die Physik für die Heizkurve ist bekannt - da kann man allerhöchstens eine selbst optimierende/einstellende Heizkurve verbessern.


Hallo Jogi,

natürlich ist "die Physik für die Heizkurve" bekannt, man braucht die Einstellmöglichkeit am Regler aber nicht. Im Regler wird die Heizlast bei NAT und die gewünschte RT hinterlegt. Den Rest macht der Regler automatisch. Sensoren für RT, VLT, RLT und Volumenstrom kosten doch nicht die Welt (vielleicht mal Preise von TA mit Vaillant, Viessman und Co. vergleichen). Das "User-Interface" beschränkt sich dann mehr oder weniger auf die Darstellung der Betriebsdaten. Standardmäßiges Daten-Logging mit passender Auswertemöglichkeit wäre für Fachleute und interessierte Betreiber sicherlich auch interessant.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
Reggae
Zeit: 27.06.2018 14:08:23
1
2657756
Außerdem gibt es das schon lange

Wird aber auch nichts helfen ☺

Verfasser:
winedesigner
Zeit: 27.06.2018 16:46:27
1
2657786
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
@winedesigner,
@reglerprofi
@founder

hat es euch jetzt die Sprache verschlagen???

ich war zwar mal an ner TU, aber das hab ich nicht gewollt ;-)
(in Anlehnung an einen Sketch von Insterburg&Co - wer die noch kennt)

LG jogi


Keineswegs, ohne jetzt jedes Komma nachgerechnet zu haben sind Deine Ausführungen aber schlüssig. Ich für meinen Teil muss da nichts hinzufügen.
Ich kann auch mal die Klappe halten :))

Davon Abgesehen hab ich gerade n straffes Arbeitspensum, 12-14h/Tag, das Grünzeug wächst unbändig.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 27.06.2018 19:00:21
1
2657816
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
Außerdem gibt es das schon lange

Wird aber auch nichts helfen ☺


jou - auch damit lässt sich die Physik nicht übertölpeln - eher der Geldbeutel ...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 27.06.2018 20:13:51
1
2657836
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
Außerdem gibt es das schon lange

Wird aber auch nichts helfen ☺

Cool! Ob es hilft, kommt aber auf Anwendungsfall an. Im Fall des Wohnens braucht man sowas höchstens in außergewöhnlichen Ausnahmefällen. Ich kann mir aber durchaus Anwendungsfälle mit wechselndem Bedarf an die Wärmeverteilung vorstellen. Und danke für den Link.

Grüße Nika

Verfasser:
jogi54
Zeit: 28.06.2018 00:27:11
1
2657881
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Reggae Beitrag anzeigen
[...]

Cool! Ob es hilft, kommt aber auf Anwendungsfall an. Im Fall des Wohnens braucht man sowas höchstens in außergewöhnlichen Ausnahmefällen. Ich kann mir aber durchaus Anwendungsfälle mit wechselndem Bedarf an die Wärmeverteilung vorstellen. Und danke für den Link.

Grüße Nika

Hallo Nika,

und alle Anderen....

praktischer Anwendungsfall:

ich habe ein (einziges) Dachzimmer (33m² Bodenfläche, 22m² architektonische Fläche) als Gästezimmer, das eher selten genutzt wird. In der Heizperiode in den letzten Jahren ca. 5 Tage/a.

Die Beheizung habe ich per thermische Abgleich auf 18 - 19°C eingestellt - schon, weil die darunterliegenden Räume zwischen 20 - 21°C beheizt werden (mehr als 3K dT macht keinen Sinn).

Wenn Besuch kommt, wird mit einem 2kW Heizlüfter der Dachraum auf 20 - 21°C aufgeheizt (ca. 3-4h), was dann auch, wenn bewohnt (Heizung durch die Wärmegewinne durch die Bewohner), keines weiteren Nachheizen bedarf.

Dieser Dachraum war auch mal über ca 1,5 Jahre dauerhaft bewohnt - den Abgleich musste ich nicht ändern. Durch die dauerhafte Bewohnung lag die Raumtemperatur bei 20,0 - 20,5°C. Zusätzliche innere Gewinne durch die Bewohnung waren neben der Person auch der Betrieb von mehreren 3W Led Lampen und einem Laptop.

Fazit: Bei einem wirklich gut isolierten Haus reicht allermeistens allein die Bewohnung des Raums aus, um diesen Raum auf eine annehmbare Temperatur anzuheben, und unbewohnt die Temperatur soweit abzusenken, dass es nicht zu einer nennenswerten Beheizung durch "benachbarte" Räume kommt.

Deine Fälle müssen schon sehr sehr außergewöhnliche Fälle sein, in denen sich die Investition von so viel Geld wirklich lohnen könnte.

LG jogi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.06.2018 08:44:45
0
2657911
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]

Deine Fälle müssen schon sehr sehr außergewöhnliche Fälle sein, in denen sich die Investition von so viel Geld wirklich lohnen könnte.
[...]

Die sind sogar so außergewöhnlich, dass mir bis jetzt keiner eingefallen ist. 😉 Ich bin nur nicht so vermessen zu behaupten, dass ich schon alles gesehen oder mir alles mögliche vorstellen kann. Deshalb bin ich mir zu 99,9% sicher, dass es solche Fälle gibt.

Achja, Geld spielt öfters weniger eine Rolle, als man glaubt.

Grüße Nika

Verfasser:
founder
Zeit: 01.07.2018 00:31:53
0
2658506
Die Pumpe ist am Freitag angekommen. Am Samstag habe ich mir einen Schlauch für erste Tests besorgt.
240 Liter / Stunde
3 m Förderhöhe und 3,6 Watt stehen drauf.

Bei 1,7 m Förderhöhe schafft die Pumpe 120 Liter pro Stunde.

Bei den 16 mm Alu-Verbundrohr dürften daher bei 100 m Rohrlänge 140 Liter pro Stunde erreicht werden.

Die nächsten Tests sind bei welcher Spannung welche Pumpleistung erreicht wird.
Bisher hatte ich nur 5 und 12 V testen können. Bei 5 Volt rührt sich die Pumpe überhaupt nicht, kurz 10 mA und dann wieder 0 mA.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 01.07.2018 00:42:25
3
2658507
@founder

du bist offensichtlich absolut beratungsresistent und hast nichts von dem begriffen, was ich geschrieben habe.

So must du deine Erfahrungen halt selber machen, ne Menge Geld ohne irgendwelchen Nutzen in den Sand setzen ...

Ich bin wech, weil solche Ignoranz muss ich mir nicht länger antun.

jogi54

Verfasser:
winedesigner
Zeit: 01.07.2018 05:38:28
1
2658514
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Die Pumpe ist am Freitag angekommen. Am Samstag habe ich mir einen Schlauch für erste Tests besorgt.
240 Liter / Stunde
3 m Förderhöhe und 3,6 Watt stehen drauf.

Bei 1,7 m Förderhöhe schafft die Pumpe 120 Liter pro Stunde.

Bei den 16 mm Alu-Verbundrohr dürften[...]


hmmm und wie willst Du das praktisch umsetzen? Variable Spannung zwischen 5 und 12V erzeugen zur Regelung? PWM ist der Suchbegriff für Dein Problem.

Verfasser:
founder
Zeit: 01.07.2018 12:55:01
0
2658577
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
@founder

du bist offensichtlich absolut beratungsresistent und hast nichts von dem begriffen, was ich geschrieben habe.

So must du deine Erfahrungen halt selber machen, ne Menge Geld ohne irgendwelchen Nutzen in den Sand setzen ...

Ich bin wech, weil solche[...]


Ja, ich werde für das Haus wohl 20 solcher Pumpen kaufen und dazu noch 3 Spannungswandler, die man von 6 bis 12 Volt steuern kann.

Ich denke da mit einem Budget von 100 EUR auszukommen.

Verfasser:
winedesigner
Zeit: 06.07.2018 02:04:12
1
2659693
Zitat von founder Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]


Ja, ich werde für das Haus wohl 20 solcher Pumpen kaufen und dazu noch 3 Spannungswandler, die man von 6 bis 12 Volt steuern kann.

Ich denke da mit einem Budget von 100 EUR auszukommen.


hast du n link zu der pumpe?

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Verfasser:
winedesigner
Zeit: 06.07.2018 02:04:12
1
2659693
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

Ja, ich werde für das Haus wohl 20 solcher Pumpen kaufen und dazu noch 3 Spannungswandler, die man von 6 bis 12 Volt steuern kann.

Ich denke da mit einem Budget von 100 EUR auszukommen.

hast du n link zu der pumpe?
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