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überbauter senkrechter Slinky mit Zwangsbewässerung + Betonabsorber
Verfasser:
jogi54
Zeit: 05.07.2018 23:20:22
3
2659685
Ihr erklärt mich sicher mal wieder für total verrückt, aber das bin ich gewohnt...

OK - erstmal die Ausgangslage:

Köln -10°C AT (dieses Jahr min -8,0°C)
Heizgrenze ca. 11°C (bei sonnigem Wetter 10°C bei diesigem Wetter eher bei 12°C)
RT 22-23°C WoZi, sonst 20-21°C
180m² beheizt, davon 50m² außenwandbeheizter Keller, Iso Keller gegen Erdreich U=0,12 W/m²K !!

Gasverbrauch für Kochen (geschätzt 1000kWh/a), WW Winterhalbjahr (500kWh/a) und Heizung knapp 10.000kWh Gas - nicht zu vergessen die Verluste des großen Speichers. Gemessene Heizleistung mit geeichtem Wärmemengenzähler hinter der Heizkreispumpe: 8200 - 8800kWh/a seit der Iso.

8m² FK, macht nutzbare 500 - 800kWh/a - wird durch PV ersetzt

Atmo Gaskessel 16 kW beheizt 1000l Speicher mit innenliegendem 150l für WW auf 54°C (für Legionellen auch auf 60°C)
Heizung über bivalenten Mischer bei soll Vl + 3K und Mischventil im Heizkreislauf aus dem Speicher gespeist.

Notheizmöglichkeit:
Kamin mit Wassertasche, 5kW Luft, 4kW Wasser (kann auch gut piano betrieben werden)

Außenwandheizung :
0°C AT, VL 30°C RL 28°C, 2,2kW
-10°C AT, VL 34°C RL30°C, 3,9 - 4,0kW (geschätzt, habe ich mit der Außenwandheizung noch nie erlebt)

Speicherkapazität des Hauses: 30kWh/K

Was gibt es noch:
einen Versuchslinky, waagrecht, Tiefe 1,2m, Fläche 30m² RC Rohr 22mm, 3 x 100m. Dieser Slinky wird derzeit im Sommer mit Heizungswasser gefüllt (ganzjährig mit Wasser gefüllt) parallel zu den Heizkreisen eingeschleift und bei abgesperrtem Zulauf vom Speicher über das Mischventil in die Wandheizung gebracht.

Der kleine Versuchsslinky ist dieses Jahr jetzt schon am Ende und liefert nur noch ca 300W Kühlleistung bei VL 23,3°C und Teilstrom 270l/h. Der gesamte Heizkreis wird im Winter mit 860l/h, bei eingeschaltetem Slinky sind es etwas über 900l/h, bei 20W Pumpenleistung betrieben.

Heute am 5.7.2018 hat es im Moment, 21:20Uhr, immer noch eine AT von 24,8°C, heute max: 30,0°C um 14:14, min 17,5°C um 6:00. Das ist eine mittlere Temperatur von 24°C.

Das Konzept:

1. Senkrechter Sliny 3 x ~260m, 32mm RC, senkrecht verbaut zwischen -1,0m und -2,5m darüber im überbauten Bereich umgekehrt wirkende Drainagerohre, die die Dach-Abwässer des darüber verbauten Solarcarports direkt über den Slinkys verteilt. Ein Überlauf bei Starkregen leitet den Überschuss in eine Versickerung ein. Anschluss zum Spülen der Drainagen. (Filter für das Dachabwasser nicht vergessen ;.) )

2. geregelte Parallelschaltung des Versuchs-Slinky und des senkrechten Slinky so, dass die RL-Temperatur (was von den Slinky zurückkommt) gleich ist.

3. Messung der Bodentemperatur zwischen den Slinky-Reihen des überbauten Slinkys. (im ersten Anlauf manuell, wenn sich herausstellt, dass die Rücklauftemperaturen stärker als 1K übers Jahr variieren, motorisch geregelt).

4. Betonabsorber an vorhandener Mauer. 15m x 1,3m, mit Solarripp
zur Abschätzung der möglichen Entzugsleistung habe ich nur die diffuse Strahlung benutzt. Die min. Einstrahlungs- und damit Entzugsleistung liegt im Dezember bei 18kWh/Tag, im März schon bei 66kWh/Tag, also mehr, als Heizleistung benötigt wird, und max. im Juni mit 126kWh/Tag.
Der Betonabsorber wird ebenfalls mit 3 -4 Temperaturmessungen für die Betonkerntemperatur versehen, um die gespeicherte Energie daraus abschätzen zu können.
Genauere Daten werde ich später noch in diesem thread veröffentlichen.

Betriebskonzept

1. die Slinky werden nur solange im Frühjahr genutzt, solange die VL besser, als die vom Betonabsorber ist, dito erst dann im Spätherbst eingesetzt, wenn die diffuse Einstrahlung nicht mehr ausreicht.

2. Die Slinky werden im Sommer ausschließlich zur Kühlung des Hauses genutzt und dadurch das Erdreich dadurch ersatzweise statt von der direkten Sonne aufgeheizt. nach den bisherigen Erfahrungen gehe ich davon aus, dass das erdreich am Ende der Kühlzeit bei ca. 18°C liegen dürfte.

3. Im Hochsommer dürfte der Betonabsorber für die direkte Beheizung des geplanten 400l Speichers mit FriWa ausreichen. Zumindest wird es reichen, den kalten Teil des Speichers auf 35 - 40°C aufzuwärmen und den Rest mit der WP bei max zulässiger Soletemperatur vollends auf 44°C ? aufzuheizen.

Einen ersten Entwurf für den Slinky habe ich mal gemacht:

1. Entwurf

Den Versuchsslinky links habe ich irgendwie nicht zum Laufen gebracht - eventuell muss man das in 2 getrennten Plänen machen. ???
Der "Solarcarport" wird sich ca. von 24m/6m bis 33m/0m erstrecken und somit die meiste Fläche des neuen Slinky überdachen.

Geplant ist eine modulierende WP aus der Nibeklasse, die Kühlung wird jedoch außerhalb direkt in den Heizkreislauf eingespeist - der auch ggf. für die Notheizung zuständig sein wird.

Für die Bedenkenträger - die Wärmepumpe wird im Normalbetrieb für die Heizung komplett unabhängig vom Speicher direkt die Wandheizung einspeisen. Der Speicher ist im Normalbetrieb ausschlieslich für WW per FriWa zuständig.

Die Heizungsumwälzpumpe wird für folgende Fälle aktiviert:
- Kühlen im Sommer im Kreislauf bei abgekoppeltem Speicher (Kugelhahn ZU)
- im Katastrophenfall:
-- WP kaputt, heizen mit Kamin
-- kein Strom vom Netz (Eigenerzeugung PV und Batterie im Inselnetz werden so groß sein, dass es auch im Winter für den Haushaltsstrom reichen wird, ggf. kurzfristig über ne Woche bei extrem diesigem Wetter ohne oder eingeschränkter Nutzung von Waschmaschine / Trockner / Geschirrspüler / Backofen) - dann Heizen mit dem Kaminofen.
- ein seltenes Betreiben des Kamins für 3-4h zwecks Gemütlichkeit führt erfahrungsgemäß nur dazu, dass WW satt für 2-3 Tage vorhanden sein wird und der Schnüffelmodus der WP für die Umverteilung der Wärme im Haus für die nächsten 24h sorgen wird.

So - das ist erstmal genug.

Gibt es Optimierungsvorschläge zur Verlegung des neuen Slinky?

Ich wünsche mir, dass @dyarne sich meldet und vielleicht bei der Positionierung von Temperaturmessungen mitwirkt. Eventuell kann mein "Versuch" ja dazu führen, Nutzungskonzepte des Slinkys auch für überbaute Flächen zu verifizieren.

LG jogi

Verfasser:
crink
Zeit: 06.07.2018 10:03:01
0
2659738
Moin Jogi,

wie wäre es mit gerader Rohrverlegung in vier Schichten statt Slinkies? Dann kannst Du 40er Rohr mit mehr Rohroberfläche verwenden (je eines links und eines rechts auf jeder Schicht im Graben) und schichtweise tiefer gehen, also den Temperaturverlauf im Rohr dem Temperaturverlauf des Bodens im Kernwinter anpassen. Auch fällt dann das komplizierte Slinky-senkrecht-Handling mit engen Kurven weg.

Also die oberste Lage in 1 m Tiefe für das kalte Ende, dann auf 1,5 m Tiefe die zweite Lage, in 2 m Tiefe die dritte Lage und in 2,5 m Tiefe die vierte Lage. Pro Lage hast Du ca. 45 m, also insgesamt 2 Rohre * 4 Lagen * 45 m = 360 m Rohr, das passt dann zu 2 x 200 m oder 4 x 100 m Rohrbünden, die einfach beschaffbar sein sollten.

Verlegung lässt sich in einem Rutsch machen wenn Du die Rohre schweißen darfst. Dann verlegst Du teilstückweise alle Lagen "gleichzeitig", also erst die unterste, dann gleich 50 cm Erde drauf und die nächste Lage in das Teilstück usw. Und dann verschweißt Du die Lagen so untereinander, dass oben das kalte Ende angeschlossen wird und die Sole dann schichtweise tiefer fließt bis unten das warme Ende wieder ins Haus zurückführt. Fast ein Erdwärmekorb, den Du so im Erdreich zusammmenbaust.

Allerdings ist diese Auslegung sehr laminar mit wenig Druckverlust, so dass die Parallelschaltung mit den alten 20er-Slinkies wahrscheinlich schlecht passt: Der meiste Volumenstrom wird durch den neuen Kollektor laufen und die alten Rohre bekommen nur wenig Volumenstrom ab. Am besten rechnest Du das Verhältnis des Druckverlusts beider Kollektor aus um das genauer zu beurteilen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
SMiak
Zeit: 06.07.2018 21:53:24
0
2659953
Sehr schön Jogi,

endlich geht es los bei dir!

Kannst du ein Hydraulikschema zeichnen und einstellen? Dann kann man dir sicher noch etwas besser folgen...

Versickert bei dir das eingebrachte Wasser unter der Überbauung? Ich frage mich gerade, ob größere Wassermengen bei einer Drainage in Lehmboden, wie bei uns, überhaupt zu empfehlen sind bzw. nicht mehr Schaden anrichten...

Wie werden bei dir die Rohre für den Betonabsorber denn "eingebaut"?

Ist deine Außenwandheizung durch die doch rel. hohe VL-Temp. für eine WP etwas von Nachteil? Oder wird dies durch die riesige Speicherkapazität kompensiert?

Viele Grüße
Maik

Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.07.2018 00:53:26
0
2659993
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin Jogi,

wie wäre es mit gerader Rohrverlegung in vier Schichten statt Slinkies? Dann kannst Du 40er Rohr mit mehr Rohroberfläche verwenden (je eines links und eines rechts auf jeder Schicht im Graben) und schichtweise tiefer gehen, also den Temperaturverlauf im Rohr dem[...]


Hallo crink,

die Idee mit dem senkrechten Graben ist erstmal, mit sehr wenig Aushub auf einmal auszukommen - ein Streifen nach dem anderen. Der Boden ist sehr bindig und 50 - 80 cm müssen sowieso wegen der Befestigung weg, wobei jetzt schon so ca. 30cm fehlen.

Wenn ich allein die carportfläche von grob 9 x 6 =54m² x 2m = 108m³ irgendwo lagern wöllte - geht nicht. Dagegen sind 10m x 2m x 0,3m = 6m³ - das geht immer irgendwo nebendran.

Hatte auch schon an 3 parallele Solar-Ripp Absorber gedacht, kommt letztenendes bei der Entzugsleistung auf gleiche raus. Könnte ggf. einfacher einzubauen sein, als 3 Slinky parallel.

In Summe hat der senkrechte Slinky ja 3 Rohre parallel á 260m - für den Normalfall bei 0°C und 2,2kW Heizbedarf, bei COP 4,0 eine Entzugsleistung von gerade mal 1,65kW mehr als üppig.
Für 6kW nimmt man ja wohl sonst 2 x 300m 32mm = 600m
Ich habe dann 3 x 260m 32mm = 780m

Die Sole wird sowieso nicht turbulent da durchrauschen. Der Unterschied ist nicht so gravierend.

Der Druckverlust der beiden unterschiedlichen Slinkys dürfte gar nicht so unterschiedlich sein - 100m á22mm Rohr zu 260m á 32mm Rohr. Die Entzugleistung dürfte jedoch gravierend unterschiedlich sein.
Deshalb die Regelung so, dass die selbe Temperatur je Slinky zurückkommt.

LG jogi

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 07.07.2018 07:41:26
0
2660005
Vergiss nicht nen Return of CO2 Invested zu rechnen und hier regelmässig zu berichten, schliesslich soll das Ganze ja gut für die Umwelt sein.

Ich würde in D 300gCO2 pro € Invest ansetzen.

Verfasser:
crink
Zeit: 07.07.2018 07:52:02
0
2660009
Hallo Jogi,

auch bei gerader Verlegung in mehreren Lagen kannst Du teilstückweise ausheben, verlegen und wieder verfüllen. Wenn Du die Lagen als Einzelrohre verlegst und am Ende verschweißt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 07.07.2018 09:28:15
1
2660027
Hallo Jogi,

ein paar Änderungen würde ich vorschlagen.

Nimm eine WP mit integriertem WW-Speicher und entsorge / verkaufe den alten 1.000 Liter Kombispeicher. Das wird kompakter und effizienter und die WP mit Speicher kostet nicht viel mehr. Verringerung der Verluste ist bei dir ein Hebel, an dem du noch ansetzen kannst.

Die alten Versuchsslinkies würde ich entsorgen und an dieser Stelle tiefer liegende Slinkies mit passender Hydraulik zum Rest verbuddeln. Deine Fläche ist begrenzt und du solltest sie optimal nutzen.

Du kriegst auf jeden Fall eine laminare Hydraulik. Das ist bei Verwendung von ausreichend Rohrmetern auch nicht nachteilig. Aus Gründen der leichteren Verarbeitung bei diesen beengten Verhältnissen würde ich dann dünneres 25x2,3mm Rohr verwenden von z.B. 200m Länge.

Von denen würde ich 4 Kreise senkrecht in die tiefen schmalen Gräben versenken und zwei weitere flach in 20cm Tiefe verlegen.
Die beiden flachen Kreise, die ich unter dem Begriff Graswurzelkollektor vorgestellt habe und von denen ich demnächst den Prototyp in meinem Garten verlegen werde, können einen ganz erheblichen Teil der jährlichen Energie liefern. Sie entlasten damit die tiefen Kreise, die dann hauptsächlich bei Frostwetter und gefrorenem Oberboden gebraucht werden. Den größten Teil des Jahres kannst du deinen gesamten Wärmeverbrauch aus diesen flachen Kreisen ziehen.

Die flachen Kreise erfüllen den gleichen Zweck wie der Betonabsorber, nur liegen sie waagerecht statt senkrecht an der Wand zu stehen. Sind außerdem meilenweit billiger ( ca. 250 Euro ). Die Temperaturen steigen nicht so hoch wie in der Betonwand, dafür ist die Fläche größer und wegen der Dämpfung durch den darunter liegenden Boden wird mehr von der Sonne längerfristig gespeichert.

Ich verstehe was du mit dem Betonabsorber vorhast, kann mich mit diesem aber absolut nicht anfreunden. Der Nutzen steht in keinerlei sinnvollem Verhältnis zum Aufwand, und aus energetischer Seite ist das sogar mehr schädlich als nützlich.

Für einen Kubikmeter Beton werden etwa 450 kWh fossile Energie verbraucht. Wie viele Kubikmeter willst du da verarbeiten, sagen wir 10?
Du wirst ja dort einen sehr geringen Stromverbrauch haben für die WP. Nicht viel mehr als 1.000 kWh pro Jahr nehme ich an. Davon kannst du durch den Betonabsorber keine 10% pro Jahr einsparen. Dauert Jahrzehnte, die Energie zu amortisieren, die du da rein stecken musst.

Die Verrieselung von Regenwasser würde ich nicht machen. Bringt am Ende nicht viel und macht potenziell Probleme.

Willst du weiter mit Gas kochen? Das könnte man umstellen auf Induktionskochfeld. Dann könnte man den Gasanschluss abklemmen und braucht auch kein Flaschengas. Erhöht deinen Netzbezug an Strom etwas. Allerdings ist der Verbrauch des Induktionsherdes in kWh gerechnet geringer als der des Gasherdes. Und einen nicht unerheblichen Teil des Stroms für den Herd kannst du ja mit der PV abdecken, direkt und über Speicher. Das Gas bleibt m.E. besser im Netz als Futter für GuD bei Dunkelflaute.

Habe mal gegoogelt zu dem Thema und folgendes gefunden.

Energieverbrauch um 1,5l Wasser zum Kochen zu bringen:
- Induktionskochfeld 0,18 kWh Strom
- offener Gasbrenner 0,33 kWh Gas

Ein GuD kann also aus der verbrauchten Gasmenge genug Strom herstellen um den gleichen Zweck mit Induktionskochfeld zu erfüllen. Das Gas wird aber nur dann verstromt wenn zu wenig EE da sind, also als Reservekapazität. Ein Wechsel ist deshalb m.E. sinnvoll, vor allem wenn PV-Strom im Übermaß vorhanden ist.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.07.2018 21:10:17
0
2660172
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,

ein paar Änderungen würde ich vorschlagen.

Nimm eine WP mit integriertem WW-Speicher und entsorge / verkaufe den alten 1.000 Liter Kombispeicher. Das wird kompakter und effizienter und die WP mit Speicher kostet nicht viel mehr. Verringerung der Verluste ist bei dir ein Hebel, an dem du noch ansetzen kannst. [...]


Hallo Frank,

erstmal ging es mir hier um den speziellen überbauten und zwangsbewässerten Erdkollektor.

Der 1000l Speicher wird zum externen 400l Speicher mit FriWa und WP aus der modulierenden 6kW Nibeklasse.

Ich möchte für den Fall, dass die WP die Grätsche macht oder kein Strom aus dem Netz kommt, den Kaminofen mit Wassertasche als Option behalten. Dafür reichen aus praktischer Erfahrung ein 400l Speicher.
Außerdem kann ich auf diese Weise: auch eine direkte Beheizung duch den Betonabsorber realisieren (a la mit STA).

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Die alten Versuchsslinkies würde ich entsorgen und an dieser Stelle tiefer liegende Slinkies mit passender Hydraulik zum Rest verbuddeln. Deine Fläche ist begrenzt und du solltest sie optimal nutzen. [...]


Da ist dann das Problem mit dem Platz für den Aushub - wegfahren geht nur in 2,5m³ Mulden größere kommen hier leider nicht hin - wird dann unbezahlbar.

Die gesamte Fläche ist ca 20m x 5,7m (zwischen Haus und Mauer) bzw. 6m (Mauer zu Gehweg). Parallel zum Haus braucht es nen Mindestabstand, den der Versuchsslinky auch so einhält. Längs des Hauses wären nur 2 snkrechte Slinkys möglich - der Rest, siehe erster Entwurf.


Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Du kriegst auf jeden Fall eine laminare Hydraulik. Das ist bei Verwendung von ausreichend Rohrmetern auch nicht nachteilig. Aus Gründen der leichteren Verarbeitung bei diesen beengten Verhältnissen würde ich dann dünneres 25x2,3mm Rohr verwenden von z.B. 200m Länge. [...]


200m x 4 x 0,025 x PI() = 62,4m²
260m x 3 x 0,032 x PI() = 78,4m² das macht wahrscheinlich bei einigermaßen warmem Wetter wenig Unterschied.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Von denen würde ich 4 Kreise senkrecht in die tiefen schmalen Gräben versenken und zwei weitere flach in 20cm Tiefe verlegen.
Die beiden flachen Kreise, die ich unter dem Begriff Graswurzelkollektor vorgestellt habe und von denen ich demnächst den Prototyp in meinem Garten verlegen werde, können einen ganz erheblichen Teil der jährlichen Energie liefern. Sie entlasten damit die tiefen Kreise, die dann hauptsächlich bei Frostwetter und gefrorenem Oberboden gebraucht werden. Den größten Teil des Jahres kannst du deinen gesamten Wärmeverbrauch aus diesen flachen Kreisen ziehen. [...]


Ob 4 x 25mm oder 3 x 32mm macht den Kohl nicht fett.

Die flachen Kreise Graswurzelkollektor werden nie das bringen können, was der Betonkollektor bringen wird - zudem bedeutet die Verlegeung des Graswurzelkollektors, dass ca 100m² aufbuddeln muss - genau das will ich verhindern. Der Graswurzelkollektor ist auch nicht zum Kühlen geeignet, da von oben sehr schnell hochgeheizt.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Die flachen Kreise erfüllen den gleichen Zweck wie der Betonabsorber, nur liegen sie waagerecht statt senkrecht an der Wand zu stehen. Sind außerdem meilenweit billiger ( ca. 250 Euro ). Die Temperaturen steigen nicht so hoch wie in der Betonwand, dafür ist die Fläche größer und wegen der Dämpfung durch den darunter liegenden Boden wird mehr von der Sonne längerfristig gespeichert. [...]


Leider erfüllt ein Graswurzelkollektor halt bei weitem nicht das, zu was ein Betonabsorber in der Lage ist.

An solchen Sonnentage, wie heute, kann der Betonabsorber mit ca 50°C VL meinen Speicher mit FriWa direkt beheizen - wie eine STA. An durchschnittlich bedeckten Sommertagen kommt die Sole immer noch mit Temperaturen an, dass ich die Sole rückmischen muss, damit die WP nicht wg. zu warmer Sole streikt. Da kommen dann auch für WW im Sommer optimale COPs raus (z.B. 25 / 45°C). Das ist mit Grasswurzelkollektoren nicht zu erreichen.

Der angedachte Betonabsorber nimmt im Sommer allein durch diffuse Strahlung von März bis Oktober >50kWh/Tag bis 125kWh/Tag auf.

Für WW benötige ich max. 7kWh/Tag so what ??

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich verstehe was du mit dem Betonabsorber vorhast, kann mich mit diesem aber absolut nicht anfreunden. Der Nutzen steht in keinerlei sinnvollem Verhältnis zum Aufwand, und aus energetischer Seite ist das sogar mehr schädlich als nützlich.

Für einen Kubikmeter Beton werden etwa 450 kWh fossile Energie verbraucht. Wie viele Kubikmeter willst du da verarbeiten, sagen wir 10? [...]


Ne, ne da steht schon eine Wand - da wird nur ein Solar Ripp Kollektor quasi angegossen - rechnerisch werden 3,5 - 4m³ Beton benötigt, mehr nicht.

Ob Graswurzel- oder Betonabsorber, wird ein zweiter Kreis benötigt, darin unterscheiden sich die Lösungen nicht.


Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Du wirst ja dort einen sehr geringen Stromverbrauch haben für die WP. Nicht viel mehr als 1.000 kWh pro Jahr nehme ich an. Davon kannst du durch den Betonabsorber keine 10% pro Jahr einsparen. Dauert Jahrzehnte, die Energie zu amortisieren, die du da rein stecken musst. [...]


Bei 8800kWh/a Wärmebedarf rechne ich lieber konservativ mit einer JAZ von 4,0 und damit 2200kWh/a. Ich bin zwar sicher, dass es weniger sein wird, aber weniger will ich erstmal nicht ansetzen.

Der Betonabsorber wird deutlich mehr einsparen, als 10%.

Allein durch diffuse Strahlung sind im Februar schon 42kWh/Tag drin.
Bei 0°C AT und 2,2kW Heizleistung bei einem COP von 4,0 sind das 1,65kW Entzugsleistung und 39,6kWh/Tag (bei Sole VL von 0°C).

Da ich sowohl die Erdtemperatur im Bereich des Slinky, als auch die Temperatur des Betonabsorbers messen werde, kann ich dann je nach Angebot auf die bessere Quelle umregeln.

Für WW dürfte mit Betonabsorber im Sommerhalbjahr die allermeiste Zeit ein COP ~6 drin sein - oder sogar direkte Aufheizung. Im Winterhalbjahr schätze ich den Anteil des Betonabsorbers auf mindestens 33%, wo der bessere Soletemperaturen liefern wird, als der Erdkollektor. Damit wird dann auch der Erdkollektor entlastet, was dann zu besseren COPs durch höhere Soletemperaturen des Erdkollektors führt.

Du musst das als Gesamtsystem sehen, mit dem Ziel, möglichst dauerhaft minimaler Strombezug. Da musst du den Betonabsorber und den Erdkollektor schon mal mit 50 Jahre Betriebsdauer ansetzen. Dann sind die grob 2000kWh für den Beton grade mal noch 40kWh/a.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Die Verrieselung von Regenwasser würde ich nicht machen. Bringt am Ende nicht viel und macht potenziell Probleme. [...]


Das müßtest du näher begründen.

Das schlechteste, was für einen Erdkollektor passieren kann, ist dass er austrocknet und dann nur noch wenig Entzugsleistung bringt. Deshalb wird ja normalerweise absolut vermieden, dass Erdkollektoren, auch nur mit Pflaster, überbaut werden.

Um diesem Dilema zu entgehen, will ich den Kollektor halt bewässern - Regenwasser- Überschüsse werden anderweitig entsorgt. Zudem werde ich eine Möglichkeit installieren, die ungekehrte Drainage ggf. auch spülen zu können.


Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Willst du weiter mit Gas kochen? Das könnte man umstellen auf Induktionskochfeld. Dann könnte man den Gasanschluss abklemmen und braucht auch kein Flaschengas. Erhöht deinen Netzbezug an Strom etwas. Allerdings ist der Verbrauch des Induktionsherdes in kWh gerechnet geringer als der des Gasherdes. Und einen nicht unerheblichen Teil des Stroms für den Herd kannst du ja mit der PV abdecken, direkt und über Speicher. Das Gas bleibt m.E. besser im Netz als Futter für GuD bei Dunkelflaute. [...]


Richtig, sobald die WP läuft, wird Gas ganz abgeschafft und auf Induktionsherd umgestiegen. Leider ist mein edler Fissler Kochtopfsatz und mein großer (Alu-) Bräter nicht für Induktionsherde geeignet :-( :-( und müssen ersetzt werden. Bei den kleinen Töpfen habe ich Weihnachten damit schon begonnen
Den ebenfalls sehr geliebten Gusseisen WOK kann ich weiterbenutzen.

Fürs Induktionsherd - Kochen habe ich mal nur 500kWh/a statt 1000kWh/a Gas angesetzt.

Im Endausbau werden ca 10.000kWh/a PV Strom erzeugt, ein Sion mit 35kWh Batterie als Hausspeicher, mit dem ich auch mal Einkaufen fahren kann und ein kleinerer Hausspeicher für die Zeiten längerer Abwesenheit des Sion zur Verfügung stehen. Vielleicht besteht bis dann auch die Möglichkeit, mit dem Speicher auch noch etwas Geld zu verdienen.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.07.2018 21:23:20
4
2660176
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Vergiss nicht nen Return of CO2 Invested zu rechnen und hier regelmässig zu berichten, schliesslich soll das Ganze ja gut für die Umwelt sein.

Ich würde in D 300gCO2 pro € Invest ansetzen.


Hallo Manfred,

leider Thema verfehlt...

hier geht es um einen überbauten Slinky-Erdkollektor

Wenn ich mit meiner Anlage statt ursprünglich Bezug von 28000kWh/Gas und 4500kWh/a Strom auf danach 5500kWh/a PV-Strom einspeisen, 0kWh/a Gas Bezug und 500kWh/a EEN-Strom Bezug komme, darfst du gerne mal ausrechnen, wieviel € ich hätte ausgeben dürfen. Ich gehe mal davon aus, dass die Anlage mindestens eine Lebensdauer von 30Jahre hat.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 07.07.2018 21:28:07
0
2660177
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hallo Jogi,

auch bei gerader Verlegung in mehreren Lagen kannst Du teilstückweise ausheben, verlegen und wieder verfüllen. Wenn Du die Lagen als Einzelrohre verlegst und am Ende verschweißt.

Viele Grüße
crink


Hallo crink,

letztendlich ist mir wohler beim Gedanken, 3 Slinky's parallel zu verlegen und damit jegliche Schweißung zu vermeiden - auch wenn es mühsamer ist.

LG jogi

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 08.07.2018 08:40:39
1
2660222
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
[...]

leider Thema verfehlt...

hier geht es um einen überbauten Slinky-Erdkollektor

Wenn ich mit meiner Anlage statt ursprünglich Bezug von 28000kWh/Gas...
naja, 28000kWh Gas pro Jahr, dann darf das Ganze nicht mehr als 6000€ kosten, sonst gibt es bessere Möglichkeiten das weltweite Klima zu retten. (Auf 30Jahre gerechnet)

Nicht zu vergessen. Den CO2 Vebrauch und sonstige Gifte der Batterieproduktion (die ja vermutlich nicht in D gefertigt wird) noch auf die 300gCO2/€ draufrechnen.

Die Wahrscheinlichkeit bei den von dir vorangetriebenen Themen ist gross, dass es gut ist für die Indistrie, schlecht für die Unwelt und dass du es bald bereust (wie fast alle deiner vergangenen "Erfolge").

Selber rechnen traust du dich ja offensichtlich schon mal nicht.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 08.07.2018 09:58:53
1
2660238
Der angedachte Betonabsorber nimmt im Sommer allein durch diffuse Strahlung von März bis Oktober >50kWh/Tag bis 125kWh/Tag auf.

Wie kommst du zu diesen Einstrahlungswerten? Die sind viel zu hoch.
Hast du berücksichtigt dass auf eine senkrechte Fläche weniger Strahlung fällt als auf eine geneigte?

Das sind rund 20m2 Mauer, richtig? Laut pvgis kannst du dann bei einer unverschatteten ( ist sie das ? ) Fläche erwarten:

Jan 22 kWh pro Tag auf die Gesamtfläche
Feb 37
Mär 57
Apr 65
Mai 57
Jun 55
Jul 55
Aug 58
Sep 58
Okt 48
Nov 28
Dez 21

Dabei musst du aber noch berücksichtigen, dass ein Teil des Lichts reflektiert wird. Und natürlich hast du Verluste, sobald die Oberfläche deines Betonklotzes wärmer ist als die Luft. Das sind 300-500 W/K, die die Mauer an die Außenluft abgibt je nach Windbedingungen.

Leider erfüllt ein Graswurzelkollektor halt bei weitem nicht das, zu was ein Betonabsorber in der Lage ist.

Ich glaube da irrst du.
Im Kernwinter kommt zwar weniger Strahlung auf eine horizontale im Vergleich zu einer vertikalen Fläche. Etwas mehr als die Hälfte. Das bedeutet aber dass eine 40m2 Fläche zu allen Jahreszeiten mehr Strahlung bekommt als dein Absorber. Und du hättest dort im Prinzip ja noch mehr Platz.
Im Sommerhalbjahr bekommt die waagerechte Fläche übrigens sehr viel mehr Strahlung ab als die senkrechte.

Wenn du die Betonwand bzw Graswurzelkollektor als Quelle für die WP nimmst musst du die Temperatur sowieso auf 25° begrenzen, mehr kann die WP nicht ab. Das nutzt dir also nicht viel, wenn die Mauer wärmer wird.

Nicht vergessen: im Inneren des Betonabsorbers ist es weniger warm als an der Oberfläche, und wenn du Wärme entnimmst bildet sich ein Temperaturgradient um die Rohre.

Ja, du kannst von der Betonmauer aus direkt einen Speicher teilweise beheizen. Ich bezweifle allerdings dass es für Nutztemperatur reicht.
Wie viel bringt das wirklich. Angenommen du brauchst 5 kWh pro Tag. Im Sommer ist das Kaltwasser ja wärmer, 15-20°. Glaube dass es eher weniger ist vom Verbrauch. Die kannst du jetzt auf sagen wir 35° vorwärmen. Mag sein dass du auch mal 40 schaffst, aber sehr oft im Sommer auch viel weniger als 35. Dann hast du an einem guten Tag 3-4 kWh direkt genutzt.
An diesem Tag würde der GWK wohl auch 25° Sole liefern. Welche AT erwartest du bei 25/40? Da hast du vielleicht eine halbe Kilowattstunde gespart, wenn es hoch kommt.

Du hast deinen WW-Bedarf im Winterhalbjahr auf 500 kWh benannt. Wenn ich das aufs Jahr hochrechne bleibt da aber nicht mehr viel an möglichem Nutzen durch die direkte Speicherbeheizung.

Der Graswurzelkollektor ist auch nicht zum Kühlen geeignet, da von oben sehr schnell hochgeheizt.

Natürlich nicht. Dafür ist ja der tiefe Kollektor gedacht.

Das müßtest du näher begründen.

Das schlechteste, was für einen Erdkollektor passieren kann, ist dass er austrocknet und dann nur noch wenig Entzugsleistung bringt. Deshalb wird ja normalerweise absolut vermieden, dass Erdkollektoren, auch nur mit Pflaster, überbaut werden.


Das ist ein Grund. Der sehr viel wichtigere Grund ist, dass die Überbauung Schaden leiden könnte wenn der Boden vereist.
Deine überbaute Fläche ist sehr schmal. Da kommt auch Feuchtigkeit von der Seite hin. Ob da ein Lehmboden jetzt 15 oder 30% Wasser enthält ändert die Soletemperatur nicht gravierend. Spielt hauptsächlich im Latentwärmebereich eine Rolle. Da wirst du nicht oft hin kommen.
Dafür würde ich mir nicht den Aufwand machen. Die potenziellen Probleme bestehen darin dass der Boden das Wasser nicht immer bereitwillig aufnimmt und wie gesagt in höherer Gefahr dass durch Vereisung Schäden entstehen.
Keine große Gefahr, aber auch kein großer Nutzen. Ich halte von diesen ganzen Versickerungsorgien nichts. Keine Ahnung warum da so viele Leute Wert drauf legen. Graben 2m länger machen bringt mehr Nutzen für weniger Aufwand.

Ich möchte für den Fall, dass die WP die Grätsche macht oder kein Strom aus dem Netz kommt, den Kaminofen mit Wassertasche als Option behalten. Dafür reichen aus praktischer Erfahrung ein 400l Speicher.
Außerdem kann ich auf diese Weise: auch eine direkte Beheizung duch den Betonabsorber realisieren (a la mit STA).


Für dieses marginale Risiko so einen Aufwand?
Der 400l Speicher erzeugt auch mehr Verluste und höhere Kosten.
Statt Kamin mit Wassertasche könntest du auch einen Pelletofen hin stellen. Meiner zieht nach ein paar Minuten Startphase nur 0,3 kWh pro Tag bei Dauerbetrieb. Das wird die PV wohl hergeben.
Die Direktnutzung würde nur dann Sinn machen wenn der Verbrauch entsprechend ist. Bei dir nach allem was ich weiß nicht der Fall. Und ich glaube dass du die Temperaturen im Betonabsorber überschätzt. Stapel doch mal ein paar Betonplatten auf und lege einen Fühler dahinter. Das kannst du jetzt sofort machen.

Mal ein Hinweis: du verschrottest die ST und belegst die Fläche mit PV. Das halte ich für genau richtig, wie du weißt. Dort wo die Mauer hin soll wäre auch Platz für 13 PV-Module = 4 kW. Die kannst du ein wenig die Mauer hoch schieben und vielleicht noch um 10° neigen, dann ist der Nutzen vielfach höher als es die Betonmauer jemals liefern kann.

Statt einen GWK waagerecht einzubauen könntest du auch beim Bau der tiefen Kreise einfach noch flachere Kreise zwischen 80 und 20cm einbringen. Die sind nicht ganz so dicht an die Lufttemperatur angebunden, reichen aber einen großen Teil des Jahres als Quelle aus. Die tiefen Kreise können dann geschont werden für Frostwetter.

Grüße
Frank

Verfasser:
feanorx
Zeit: 08.07.2018 10:16:50
2
2660241
@jogi total verrückt :)
Für Forschungszwecke aber interessant.
Bei eigener Regelung müsste eine 3kw vws 36/4 bzw ähnliche WP für 3000€ bei dir doch reichen?
Oder eine 6KW, wie die ctc 6kw ecopart(ist bafa gefördert), für ca. 3000€ aus Schweden importieren.
Mit den gesparten 5000€ dann PV aufrüsten.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 08.07.2018 10:35:45
1
2660246
Eins verstehe ich nicht bei diesem Betonabsorber.

Jetzt verabschiedest du dich richtigerweise von der ST. Und führst dann gleich eine neue ST-Nutzung ein in Form der Mauer. Vorher verglast, jetzt unverglast, und genauso unsinnig.

Falls du das machst wäre übrigens ein Absorber oder ein Energiezaun ohne Beton besser.
Angenommen du hast nachts -8°, tagsüber Plusgrade und Sonne. Die Mauer bringt dir da nichts. Ein Absorber oder Energiezaun würde sich in der Sonne auf nutzbare Temperaturen erwärmen.

Aber vor allem: ein einziges PV-Modul bringt dir im Sommer mehr zusätzlichen Strom als diese ganze Mauerkonstruktion an Strom einspart, die einen vierstelligen Betrag kosten wird. Ist ja nicht nur der Beton. Da muss auch geschalt werden, und dazu noch die Rohre und die Sole.

Denk doch wirklich mal drüber nach auf dieser Fläche lieber noch ein paar zusätzliche Module anzubringen. Oder irgendwo sonst an der Wand, besser höher über dem Boden. Auch ein 90° Wandmodul bringt noch eine Menge Ertrag. In Köln 650 kWh/kWp. Wenn man das auf 80 oder 70° bringt wird es viel besser.

Grüße
Frank

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.07.2018 17:15:18
0
2660321
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Der angedachte Betonabsorber nimmt im Sommer allein durch diffuse Strahlung von März bis Oktober >50kWh/Tag bis 125kWh/Tag auf.

Wie kommst du zu diesen Einstrahlungswerten? Die sind viel zu hoch.
Hast du berücksichtigt dass auf eine senkrechte Fläche weniger Strahlung[...]


Hallo Frank,

grübel - diffuse Strahlung hat keine Richtung und trifft auf beiden Seiten der Mauer auf. Gesamt hat die Mauer dann 47m² Oberfläche. Ich habe die Strahlungsdaten für diffuse Strahlung auf die senkrechte Fläche von meiner Mauer benutzt.

Heizen musste ich die letzten Jahre ab 20. - 30. Oktober bis je nach Jahr ab März zeitweise aus, ab April nur noch einzelne Tage oder garnicht. Aber auch manchmal vereinzelt Tage im Mai.

Du hast offensichtlich ebenfalls die Zahlen der diffusen Strahlung benutzt.

Bin grade mal raus, 08.07.2018 13:55 AT 26,0°C die Oberflächentemperatur messen:

Bimsdiele grobporig, natur 52 - 55°C
Bimsdlele grobporig, schwarz gestrichen 58,2 - 59,8°C

Im Gegensatz zur Mauer, die weniger verschattet ist, ist die mögliche Fäche für den Graswurzelkollektor zwischen Mauer und Haus zum großen Teil stark verschattet.

Beton hat einen U-Wert bis zu den Absorberschläuchen (125mm) von U= 4,3W/m²K und eine hohe Speicherfähigkeit. Da ich im Sommer eh wenig brauche, kann ich bei Sonne drauf warten, bis der Beton bis innen heiß ist und dann direkt laden.

[OT]Nebenher F1 Silverstone...[/OT]

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Wenn du die Betonwand bzw Graswurzelkollektor als Quelle für die WP nimmst musst du die Temperatur sowieso auf 25° begrenzen, mehr kann die WP nicht ab. Das nutzt dir also nicht viel, wenn die Mauer wärmer wird. [...]


Tja - erstmal einfach gedacht - ohne Regelungstechnik - hast du Recht.

Aber wie wäre es - heißeres Wasser erstmal dem Speicher zu Gute kommen zu lassen - und dann ggf. - a la Heizkreis - mit dem RL der WP auf 25°C abzumischen.


Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich möchte für den Fall, dass die WP die Grätsche macht oder kein Strom aus dem Netz kommt, den Kaminofen mit Wassertasche als Option behalten. Dafür reichen aus praktischer Erfahrung ein 400l Speicher.
Außerdem kann ich auf diese Weise: auch eine direkte Beheizung duch den Betonabsorber realisieren (a la mit STA).

Für dieses marginale Risiko so einen Aufwand?
Der 400l Speicher erzeugt auch mehr Verluste und höhere Kosten.
Statt Kamin mit Wassertasche könntest du auch einen Pelletofen hin stellen. Meiner zieht nach ein paar Minuten Startphase nur 0,3 kWh pro Tag bei Dauerbetrieb. Das wird die PV wohl hergeben.
Die Direktnutzung würde nur dann Sinn machen wenn der Verbrauch entsprechend ist. Bei dir nach allem was ich weiß nicht der Fall. Und ich glaube dass du die Temperaturen im Betonabsorber überschätzt. Stapel doch mal ein paar Betonplatten auf und lege einen Fühler dahinter. Das kannst du jetzt sofort machen. [...]


Der 400l Speicher ist so klein, dass ich ihn doppelt isolieren kann und werde.

Nen Stapel braucht es nicht, die Überdeckung wird 10 - 12,5 cm sein. Wenn da von 60°C außen 48°C innen ankommen reicht es für die 43°C, die ich im Speicher anstrebe allemal.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Mal ein Hinweis: du verschrottest die ST und belegst die Fläche mit PV. Das halte ich für genau richtig, wie du weißt. Dort wo die Mauer hin soll wäre auch Platz für 13 PV-Module = 4 kW. Die kannst du ein wenig die Mauer hoch schieben und vielleicht noch um 10° neigen, dann ist der Nutzen vielfach höher als es die Betonmauer jemals liefern kann. [...]


Du vergisst den überbauten Slinky, der durch Hauskühlung wieder aufgeheizt werden soll. Wenn ich da Wärme entziehe, klappt es bilanziell nicht mehr so, wie ich das bisher berechnet habe => Entlastung des Slinky durch den Betonabsorber, besonders im Herbst und Frühjahr.
Eigentlich sollte es in einem milden Winter nicht unter 5°C Soletemperatur gehen. Z.B.: - November mit mittleren Temperaturen zwischen 5 und 10°C Tagestemperaturen bis 15°C, sollte tagsüber der Betonabsorber dran sein...
( Zeitverschiebung ca 4h, als Absorbertime von 12 bis 20Uhr ??)

Zusätzliche PV macht kaum Sinn, erstens würde ich bei der zweiten PV deutlich über 10kWp kommen, zweitens - die PV stände auf dem Boden *grübel*, drittens geht mit GWK einfach die Bilanz der Quellen übers Jahr nicht auf, viertens sollen da mal Gemüse und Kartoffeln wachsen - das bdingt dann wieder einen tieferen und nicht nur Graswurzelkollektor.

Muss packen - geht wieder nach Mainz zur Arbeit.

LG jogi

Verfasser:
winni 2
Zeit: 08.07.2018 19:04:10
0
2660356
Die modulierenden Nibe laufen bis 30 Grad Soleeingang, aber
mir wäre diese Betoniergeschichte auch zu aufwändig, denke
ich.
Die Solar-Ripp Absorber sind auch nicht ganz billig.

Den Grasnarbenkollektor könnte man doch gemütlich, nach und
nach, mit dem Sparten einbringen, wenn einem nach Bewegung
ist.

Grüsse und frohes Schaffen

winni

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.07.2018 22:32:18
1
2660409
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Eins verstehe ich nicht bei diesem Betonabsorber.

Jetzt verabschiedest du dich richtigerweise von der ST. Und führst dann gleich eine neue ST-Nutzung ein in Form der Mauer. Vorher verglast, jetzt unverglast, und genauso unsinnig.

[...]


Hallo Frank,

der Unterschied zwischen STA/Energiezaun/Adsorber einerseits und Betonabsorber andererseits ist, dass der Betonabsorber Energie speichern kann - die erste Gattung jedoch bei jeder Wolke, die vorbeikommt, sofort einknickt. Das wäre nun nicht gerade föderlich für einen SWP Betrieb.

Jetzt habe ich glücklicherweise die Mauer schon, die ist von innen im "Fundamentbereich" schon verstärkt - da es außerhalb 60cm tiefer ist. Das Gelände drum rum ist ~60cm tiefer und im Zuge der Iso-Aktion habe ich beschlossen, diesen Bereich auf OK EG aufzufüllen - wie es beim Nachbargrundstück auch schon ist, und die Stufe erst im hinteren Teil des Gartens zu realisieren.

Dass meine Konstruktion machbar ist, habe ich mit mehreren Bauingenieuren unabhängig durchgesprochen - ist ok.

Da muss ich den Solar Ripp nur an die Mauer "drannageln" - Einschalen lass ich und mit nem PUMO dann das Ganze mit speziellem Beton (wasserdicht und frostfest, genaue Spezifikation ist von anderen professionellen Betonabsorberprojekten bekannt) langsam füllen.

Da ich neben dem eigenen Nutzen auch im Sinn habe, innovative Ideen auch mal umzusetzen, um die Nutzung von SWP noch weiter voran zu bringen.

Die bisherige Lösung, Betonabsorber speist Erdkollektor und dann zur SWP, wenn Betonabsorber zu kalt, dann nur Erdkollektor, ist zwar eine einfache Lösung - ok, aber nicht wirklich effektiv. Alle vom Betonabsorber eingebrachte Wärme verflüchtigt sich im Erdkollektor sehr schnell im Nirvana.
Zudem lässt diese Lösung im Sommer keine Kühlung mit dem Erdkollektor zu, bei gleichzeitiger Nutzung des Betonabsorbers zur WW-Bereitung.

Das war die Ausgangssituation für meine Überlegungen, genau dieses System zu optimieren.

Zu mehr PV habe ich mich oben schon geäußert.... bringt mich über die 10kWp Grenze ohne wirklichen Nutzen

Abgesehen davon würden PV Module die Nutzung der Grasfläche im Sommer stark einschränken - den Betonabsorber dürfte eine Bepflanzung der Fläche davor mit z.B. Tomaten, Bohnen, Kartoffeln, was weiß ich, wenig rühren, so ein PV Panel nimmt ne "partielle" Verschattung gleich übel.

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 08.07.2018 22:46:57
0
2660415
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Die modulierenden Nibe laufen bis 30 Grad Soleeingang, aber
mir wäre diese Betoniergeschichte auch zu aufwändig, denke
ich.
Die Solar-Ripp Absorber sind auch nicht ganz billig.

Den Grasnarbenkollektor könnte man doch gemütlich, nach und
nach, mit dem Sparten[...]


Na ja 880€ sind jetzt nichts was mich umbringt - ca 400€ für den Beton auch nicht.

Und wenn damit eine Lösung von Problemen für kleine Grundstücke dabei herauskommt - dann habe ich mein Ziel erreicht. Für mich und auch für andere.

So ganz ehrlich - keine 5 Jahre jünger als ich und es geht nur noch um ICH ICH ICH, nur noch um den persönlichen Nutzen und Rentabilität und ...

So ganz ehrlich, ob mein Geld beim nächsten Crash den Bach runtergeht, oder ich es vorher mit meinen "Experimenten" zu meinem und anderer Vorteil riskiere, kommt unterm Strich fast aufs Gleiche raus. Bei Erfolg habe ich sogar noch was davon, als Geld wäre es so oder so weg....

Bis jetzt hat noch niemand was zu meinem Verlegeentwurf gesagt/geschrieben :-(

Da hatte ich mir als allererstes mal konstruktive Kritik erwartet

LG jogi

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 09.07.2018 07:02:20
1
2660434
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
...
oder ich es vorher mit meinen "Experimenten" zu meinem und anderer Vorteil riskiere, kommt unterm Strich fast aufs Gleiche raus

Um zu bewerten, ob etwas zum Vorteil für andere ist, musst du aber dein Konzept noch mit Messtechnik aufpeppen.
Ausserdem haben wir ja bereits oben gesehen, dass du nicht Willens bist das notwendige Zahlenwerk zu sammeln und zu veröffentlichen um etwas objektiv aus deinem "Vorhaben" abzuleiten.
Am Ende wird es wieder auf die übliche Eigenlobhudelei hinausgehen, weil man ja soooo viel Geld ausgegeben hat und sooo viel für sie Umwelt getan hat ohne das wirklich belegen zu können.

Spiel ruhig weiter, ein ernstzunehmendes Experiment sieht anders aus.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 09.07.2018 08:17:25
3
2660447
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]
naja, 28000kWh Gas pro Jahr, dann darf das Ganze nicht mehr als 6000€ kosten, sonst gibt es bessere Möglichkeiten das weltweite Klima zu retten. (Auf 30Jahre gerechnet)...]

Naja, 28000kWh sind mehr als 6t CO2 pro Jahr. Das heißt 20000€/a bei 1€ pro 300g CO2. Sollte jogi nur 1/5 davon einsparen, wären das auf 20 Jahre 80000€... Entweder habe ich mich verrechnet oder ich verstehe sein Problem nicht.
Zu dem "besseren Möglichkeiten" sogar SWT und die dort als gut bewerteten Organisationen weisen ausdrücklich darauf hin, dass Kompensation nur die letzte Möglichkeit sein muss, wenn die Erzeugung von CO2 sich nicht vermeiden lässt...

Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Um zu bewerten, ob etwas zum Vorteil für andere ist, musst du aber dein Konzept noch mit Messtechnik aufpeppen.
Ausserdem haben wir ja bereits oben gesehen, dass du nicht Willens bist das notwendige Zahlenwerk zu sammeln und zu veröffentlichen um etwas objektiv aus deinem "Vorhaben"[...]

Was willst du da messen. Soletemperatur, Stromzähler und WMZ sind mehr als ausreichend um das ganze zu beurteilen. Wenn du einen konstruktiven Vorschlag zu Meßtechnik hast, dann nenne den einfach anstatt nur pauschal einzudreschen...

Grüße Nika

Verfasser:
gnika7
Zeit: 09.07.2018 08:34:22
3
2660458
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen

Zusätzliche PV macht kaum Sinn, erstens würde ich bei der zweiten PV deutlich über 10kWp kommen
[...]

Wenn du deutlich über 10kWp kommst, dann macht es durchaus Sinn. Entweder zahlst du dann einfach EEG (ist trotzdem wirtschaftlich) oder du nimmst die Anlage in zwei Schritten im Abstand von 12 Monaten ans Netz. Im letzteren Fall hast du das geringe Risiko für deutlich niedrigere Vergütung.

Die Betonwand kannst du mir PV belegen und trotzdem als Absorber nutzen. Das wird definitiv wirtschaftlicher sein als ohne PV. Vielleicht hast du dann keinen ST-Effekt, dafür hast du den Strom aus PV mit dem du ebenfalls WW machen kannst und da bleibt sogar was übrig.

Grüße Nika

Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.07.2018 18:32:59
0
2660574
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
@jogi total verrückt :)
Für Forschungszwecke aber interessant.
Bei eigener Regelung müsste eine 3kw vws 36/4 bzw ähnliche WP für 3000€ bei dir doch reichen?
Oder eine 6KW, wie die ctc 6kw ecopart(ist bafa gefördert), für ca. 3000€ aus Schweden importieren.[...]


@feanorx,

3kW reichen für die Heizung nicht, weil ich bei AT - 10°C ca. 4kW brauche. (E-Direktheizung kommt überhaupt nicht in Frage !!!)

Die ctc 6kW ist eine nackte Wärmepumpe ohne Steuerung/Regelung, Sole- und Heizungspumpe und zudem nicht modulierend. Da kommt somit noch Einiges an Kosten drauf. Einzig der eingebaute IWT (Kältemitteltauscher) und das elektonische Expansionsventil sind daran interessant - aber eine Heißgasenthitzung gibt es auch hier nicht. Die COP Angaben von ctc sind sehr verwirrend und nicht nachvollziehbar.

Eine Nachrüstung eines Frequenzumrichters ist normalerweise nicht möglich, da weder der Motor (die Motorlager und Kühlung) noch der Kompressor dafür ausgelegt sind, einen weiten Drehzahlbereich (17Hz - 100Hz) mitzumachen.

Wenn ich nun PV aufrüsten wöllte, kommt das aus nem anderen Topf und wird nicht mit der Heizungsanlage gegengerechnet. Mein Ziel ist erstmal, unter eher schwierigen Bedingungen Sole-seitig eine innovative optimale Lösung zu finden.

Wer nagelt an seine Garage schon PV-Paneelen bis zum Erdboden ??? Aber Garagenwände, die freistehen und nicht gerade nach Norden gerichtet sind, können ggf. super als Betonabsorber ausgebildet werden. Bei entsprechender Auslegung (sicher ohne Eisbildung) kann dann auch ein bewässerter Slinky unter der Garage eine gute Quelle sein.... Darum geht es ;-)

LG jogi

Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.07.2018 18:38:26
2
2660579
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Um zu bewerten, ob etwas zum Vorteil für andere ist, musst du aber dein Konzept noch mit Messtechnik aufpeppen.
Ausserdem haben wir ja bereits oben gesehen, dass du nicht Willens bist das notwendige Zahlenwerk zu sammeln und zu veröffentlichen um etwas objektiv aus deinem "Vorhaben"[...]


Ich kann auf deine destruktiven und nicht ums eigentliche Thema gehenden Kommentare verzichten und möchte dich deshalb bitten von weiteren Beiträgen in diesem Thread abzusehen.

Danke

LG jogi

Verfasser:
gnika7
Zeit: 09.07.2018 18:46:45
0
2660580
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Wer nagelt an seine Garage schon PV-Paneelen bis zum Erdboden ???[...]

Ich würde es machen. Meine Garagenwand zeigt jedoch in die falsche Richtung. Die Paneele würden dort definitiv mehr hermachen als der kahle Putz...

Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.07.2018 19:23:42
0
2660592
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
[...]

Wenn du deutlich über 10kWp kommst, dann macht es durchaus Sinn. Entweder zahlst du dann einfach EEG (ist trotzdem wirtschaftlich) oder du nimmst die Anlage in zwei Schritten im Abstand von 12 Monaten ans Netz. Im letzteren Fall hast du das geringe Risiko für deutlich niedrigere[...]

@gnika,

ich denke, es ist sinnvoll, mal zwei Bilder reinzustellen, um aufzuzeigen, wie es bei mir aussieht.

Tja - https ist jetzt neuerdings Pflicht für Bilder - geht im Moment nicht mit meiner Webseite - zumindest nicht auf die Schnelle... somit nur den platten Link zu den Bildern

Hier mal die Gartenmauer Richtung Westen

http://ib-freyer.de/downloads/201405_Garten.jpg

und Richtung Osten (Richtung Westen kommt noch ein Feld dazu)

http://ib-freyer.de/downloads/20160405_Betonabsorber.jpg

Der zu erahnende Feigenbaum auf der westlichen Seite kommt weg, weil er unter einer Akazie leider keine Früchte tragen will. Zwischenzeitlich habe ich einen Feigenbaum an einem andern Platz im Garten, der wie verrückt Feigen trägt.

Klar ist die Wand im Herbst, Winter und Frühjahr mehr oder weniger verschattet, im Sommer steht die Sonne jedoch so steil - dass jetzt der Rasen bis in ca. 1,5m Abstand von der Mauer in Richtung Haus total "verbrannt" ist. Die Senkrechte zur Mauer ist ca. SSO. Eine PV an dieser Mauer dürfte höchstens 350kWh/kWp davon ~80% im Sommerhalbjahr, abwerfen. Dann doch lieber im Sommer direkte Beheizung fürs WW.

Da ich auf der Rasenfläche mittelfristig (na ja, wenn ich in gut 2 Jahren Rentner und seßhaft sein werde) wohl Hochbeete für den Gemüse- und Salatanbau installieren will, wären PV-Paneelen wahrscheinlich einigermaßen gefährdet (einmal mit einer Schubkarre an der Mauer entlang gefahren und nicht aufgepasst ....) Zumal die Mauer mit Firststeinen da grade mal 135cm hoch ist.

LG jogi

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überbauter senkrechter Slinky mit Zwangsbewässerung + Betonabsorber
Verfasser:
jogi54
Zeit: 09.07.2018 19:23:42
0
2660592
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]
Wenn du deutlich über 10kWp kommst, dann macht es durchaus Sinn. Entweder zahlst du dann einfach EEG (ist trotzdem wirtschaftlich) oder du nimmst die Anlage in zwei Schritten im Abstand von 12 Monaten ans Netz. Im letzteren Fall hast du das geringe Risiko für deutlich niedrigere[...]
@gnika,

ich denke, es ist sinnvoll, mal zwei Bilder reinzustellen, um aufzuzeigen, wie es bei mir aussieht.

Tja - https ist jetzt neuerdings Pflicht für Bilder - geht im Moment nicht mit meiner Webseite - zumindest nicht auf die Schnelle... somit nur den platten Link zu den Bildern

Hier mal die Gartenmauer Richtung Westen

http://ib-freyer.de/downloads/201405_Garten.jpg

und Richtung Osten (Richtung Westen kommt noch ein Feld dazu)

http://ib-freyer.de/downloads/20160405_Betonabsorber.jpg

Der zu erahnende Feigenbaum auf der westlichen Seite kommt weg, weil er unter einer Akazie leider keine Früchte tragen will. Zwischenzeitlich habe ich einen Feigenbaum an einem andern Platz im Garten, der wie verrückt Feigen trägt.

Klar ist die Wand im Herbst, Winter und Frühjahr mehr oder weniger verschattet, im Sommer steht die Sonne jedoch so steil - dass jetzt der Rasen bis in ca. 1,5m Abstand von der Mauer in Richtung Haus total "verbrannt" ist. Die Senkrechte zur Mauer ist ca. SSO. Eine PV an dieser Mauer dürfte höchstens 350kWh/kWp davon ~80% im Sommerhalbjahr, abwerfen. Dann doch lieber im Sommer direkte Beheizung fürs WW.

Da ich auf der Rasenfläche mittelfristig (na ja, wenn ich in gut 2 Jahren Rentner und seßhaft sein werde) wohl Hochbeete für den Gemüse- und Salatanbau installieren will, wären PV-Paneelen wahrscheinlich einigermaßen gefährdet (einmal mit einer Schubkarre an der Mauer entlang gefahren und nicht aufgepasst ....) Zumal die Mauer mit Firststeinen da grade mal 135cm hoch ist.

LG jogi
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