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Calcitlösekapazität und Kupferleitungen
Verfasser:
Realdu
Zeit: 12.07.2018 10:25:52
0
2661244
Hi zusammen,

Ich bin über den neusten Wasserprüfbericht der Gemeinde gestolpert und nun etwas verwirrt.
Es gibt einen Befund und einen Prüfbericht, beide vom April 2017.
Laut Befund entspricht der Parameter "Calcitlösekapazität" nicht den Anforderungen. Er liegt bei 8.4 mg/l, sollte aber unter 5 sein.
Der ph Wert liegt bei 7.39!
Dennoch kann laut Befund Kupfer als Werkstoff für die Hauswasserinstallation verwendet werden.
Laut Prüfberich allerdings wird angemerkt, dass es zu Korrosion bei der Verwendung von Kupfer kommen kann.
Was ist nun richtig? Was soll man davon halten?
Ich habe vor 3 Jahren das Haus renoviert und ich habe seitdem Kupferleitungen drin!

Grüße
Realdu

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 12.07.2018 10:51:06
0
2661255
Beprobe dein Wasser und lass es auf Kupfer bzw Kupferverbindungen untersuchen

Ist kein "Kupferrost" drin fehlt auch nichts in den Leitungen.

Ansonsten ist doch alles i. O.

Ph sollte über 7.4 bzw zw 7 und 7.4 mit toc Wert < 1.5 sein

Ph bei dir 7.39...also fast 7.4...

Verfasser:
Realdu
Zeit: 12.07.2018 11:19:45
0
2661260
Der pH Wert sollte über 7.7 sein: ph-Wert

ich habe kurz nach Renovierung das Wasser prüfen lassen. Cu gehalt war erhöht.
Zumindest für Babys und Kleinkinder zu hoch. Genaue Werte habe ich grad nicht zur Hand. Muss ich heute abend mal schauen.

In regelmäßigen Abständen entkalke ich immer die Brause der Regenfalldusche. Da sind immer so Grünspanteilchen im Filter drin!

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.07.2018 13:15:07
0
2661288
pH-Wert
Zitat:
Immer wieder kommt es in Trinkwasseranlagen mit Kupferrohrinstallationen, die jahrzehntelang problemlos funktionierten, zu erheblichen Korrosionsschäden an den Rohrleitungen und dadurch zu Wasserschäden. Der Grund liegt in der Änderung der Wasserqualität, die in einem Wassereinzugsgebiet geliefert wird. Nach der DIN 50930 Teil 6 dürfen keine Kupferrohre installiert werden, wenn der pH – Wert unter 7,0 und bei einem pH-Wert zwischen 7,0 und 7,4 darf der TOC-Wert 1,5 mg/l nicht überschreiten. In Bestandsanlagen wird in solchen Fällen eine Totalsanierung empfohlen, wenn die Wasserqualität durch Mischung mit anderen Wässern nicht verbessert werden kann.

Verfasser:
Realdu
Zeit: 12.07.2018 15:53:35
0
2661321
Der TOC Wert ist laut Analyse bei 0.84 mg/l.
Also kein Problem?
Wieso heißt es dann im Befund:

"Bei der Verwendung der unten aufgeführten Parameter besteht bei dem vorliegenden Wasser eine Korrosionswahrscheinlichkeit:
- Kupfer und Kupferlegierungen
- Schmelztauchverzinkter Stahl

Das Wasser ist calcitlösend (+)"


Verzinkte Rohre waren bis zur Renovierung vor 3 Jahren über 45 Jahre drin und die sahen noch gut aus!

Verfasser:
kd-gast
Zeit: 12.07.2018 16:48:15
0
2661325
Hi.
Dumm gelaufen...
Man hätte vor drei Jahren, entweder Edelstahl oder ein Marken MSVR Rohr einbauen sollen....
Bleibt dir nur abzuwarten und zu zocken,bzw. Schon Mal geld zurück zu legen...
Evtl. Gibt's da auch was von den grossen Wasseraufbereitung wie Judo,Grünbeck und permatrade
Denen Mal dein Problem vortragen...
Gruß kd-gast

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 12.07.2018 21:40:18
0
2661400
Die Oxidschicht in Kupfer braucht einige Zeit. wenn du also direkt nach Benutzung gemessen hast hat das keine Aussagekraft.

Weiterhin: was sagt der O2 Gehalt des Stadwassers ?? Wenn es kaum aufbereitet wird und wenig O2 hat braucht die Oxidation länger.

Ansonsten: Labore wie auch Behörden schreiben gerne Warnhinweise drauf. Ist wie Straßenschider: Lieber zu viele als wg einem Vergessenen verklagt werden

Verfasser:
Realdu
Zeit: 12.07.2018 22:46:33
0
2661413
Eine Trinkwasseruntersuchung habe ich ein 1/2 Jahr nach Installation machen lassen. Der Kupfergehalt war da bei 0,62 mg/l.

Der O2 Gehalt des Trinkwassers liegt laut Versorger bei 9,8 mg/l.

Mich wundert jetzt im Nachhinein, dass Kupfer verwendet wurde und nicht Kunststoff. Naja, damals habe ich mich nicht informiert, sondern das einfach machen lassen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 13.07.2018 07:44:59
0
2661447
In diesem Zusammenhang frage ich mich, ob jemand sich einmal Gedanken über die Rückstände des Kunststoffes im Wasser gemacht hat.

Beim Einsatz von Kunststoffrohren in der Trinkwasserinstallation sollte in Anbetracht der relativ hohen Bioverwertbarkeit in den ersten sechs Monaten nach der Montage auf jeden Fall für einen hohen Wasserdurchsatz gesorgt werden!

Verfasser:
Realdu
Zeit: 13.07.2018 13:46:26
0
2661526
Tja, da hat man bei den beiden Werkstoffen wohl die Wahl zwischen Pest und Cholera.

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lowenergy schrieb: Dürfte zwar nicht nachteilig sein, aber mal eine Frage vom Laien bei dem die Trinkwassererwärmung per vollelektronischem Durchlauferhitzer funzt. Warum sind denn bei euch trotz gewünschter Fittingssparphilosophie...
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