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Woher kommt im Winter der EE Strom
Zeit: 03.09.2018 21:20:03
0
2677705
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Was soll der Quatsch schon wieder.
Das Diagramm zeigt, dass an nur 2 Stunden die EE-Einspeisung über 60 GW lag. Sonst nichts.


Ich frage mich auch was das für eine lustige Formatierung sein soll. Man könnte tatsächlich noch etwas daraus ableiten. Man ziehe eine Diagonale mit Steigung 1 ein. Oberhalb der Diagonale hat man dann Volldeckung mit Überschuß.

Da liegt aber nichts. Und das ist auch keine neue Erkenntnis. Überschüsse gibt es im Wesentlichen nur vorübergehend lokal, mal abgesehen vom Neujahrsmorgen.

Aufstocken müssen wir, so oder so. Das reduzieren wir durch mehr EE. Und sauberer wird dies durch mehr Gas in der Stromrzeugug. Wie kommen wir nur daran? *grübel*

Verfasser: mxxxxxxxxx5
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser: mxxxxxxxxx5
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 03.09.2018 22:46:00
0
2677733
Für diejenigen, die mehr Wert auf Daten legen um sich eine eigene Meinung zu bilden, anbei die Referenzen zu den interessanten Grafiken aus den Agora Daten.
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Da das Thema mal wieder von messbare und sachlichen Betrachtungen abweicht, nochmal Daten. (Daten für 2017 von Agora Energiwende, vielen Dank)
Die "übliche" Darstellung nach Energieverbrauch und den verschiedenen Energiearten.
...
Hier noch ein Nachtrag EE-Erzeugung pro Stunde im Bezug auf Inlandsverbrauch:
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Und hier kommt das Bild zur vorangegangenen Aussage:
Links EE-Erzeugung. Unten Stromverbrauch Inland. Jeweils mit Mittelwertlinien. Rote Linie ist der Sommerstromverbrauch ohne saisonalen Licht und Wärmebedarf....
Einfach das Dreieck anklicken um zu den Grafiken zu kommen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 03.09.2018 22:46:01
0
2677734
Die nächste Erleuchtungsstufe ist erreicht... maja dritten in der dritten Person von sich!

Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen

Nein, Maja ist nur weltweit bilanziell klimapositiv. Er zahlt dafür, dass das CO2, das er in D erzeugt in anderen Ländern kompensiert wird.
Das ist genau das Gegenteil von: Man verkauft billigen Dreck ins Ausland.

Nein, es ist genau das gleiche mit, dem sauberen Strom aus Dtl. werden die Emissionen in einem anderen Land vermieden. Also ich bin nach deinder Logik sogar lokal klimapositiv, da meine PV mehr Strom erzeugt als die WP verbraucht.

Und nochmals die Frage, hat maja denn konsequenterweise alle Importe als 100% sauber in der Berechnung angesetzt?

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 03.09.2018 22:51:52
0
2677736
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin,CO2 summiert sich in unserer Atmosphäre - es ist völlig egal, ob es im Januar oder im Juli ausgestoßen wird. Wenn ich im Januar 1t CO2 spare und im Juli auch 1t, dann ist das das gleiche wie 2t im Juli eingespart und 0t im Januar eingespart.

Redest du jetzt von dem CO2, das jedes zusätzliche kW Grenzstrommixverbrauch in der Heizperiode erzeugt, oder von dem CO2, das im Sommer durch PV in den Klimaanlagen vermieden wird?
Wenn ich im Juli 1GW Sommerstrommix einspare und im Januar 1GW Grenzstrommix verbrauche ist das nicht mehr egal.

Zeit: 03.09.2018 22:58:00
1
2677740
Du kannst den Strom ohnehin nicht sortenrein filtern. Solche Filter gibt es halt nicht. Man kann nur bilanziell auf dem Papier dem Verursacher die Verantwortung zuschreiben, in der höhe wie er es veranlaßt.

EE-Strom hat gesetzlichen Vorrang und so wird es bezahlt. Folglich wird der Kraftwerksbetreiber seinen Strom nicht los wenn mehr als benötigt produziert wird, und muß ihn im Ausland verkaufen wenn er nicht abregelt. So einfach ist das.

Der EE-vorrang ist offizielle Gesetz.
Für die Behauptung die Regierung würde Exporte als EE-Strom deklarieren, fehlt aber bislang jeder Nachweis. Das ist bisher nur deine Interpretation auf Basis der hier anfallenden Verschmutzungen. Verschmutzung hier anrechnen, ok. Aber daß es deswegen nicht exportiert würde, ist haltloser Unfug.

Und noch größerer Unfug ist es, daß du diese Konstrukt nutzt, um den EE-Strom ab der Grenze aus dem Spiel zu nehmen/verschwinden zu lassen. Da ist die gleiche Nummer die du am Hauszähler mit der Einspeisung abziehst sobald es um WP geht.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 03.09.2018 22:58:16
0
2677741
@gnika:
Wenn du die Daten mal wirklich anschaust verwendet maja nie Stromimport oder Stromexport sondern nur den Saldo.
Ja. Auch in den Zeiten in denen mehr importiert wird, geht das als klimaneutral in die Statistik ein.
Die Schweiz würde uns sonst nach eurer Rechenmethode dreckigen Kohlestrom abnehnen, den in die Speicherseen pumpen daraus sauberen Strom produzieren, den wir dann wieder re-importieren würden.

Schwachsinn!!

Jedes Land zählt seine Schadstoffe im Land, auch wenn es für manche Argumentation weh tut.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 03.09.2018 23:05:04
4
2677742
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen

Ja. Auch in den Zeiten in denen mehr importiert wird, geht das als klimaneutral in die Statistik ein.
Die Schweiz würde uns sonst nach eurer Rechenmethode dreckigen Kohlestrom abnehnen, den in die Speicherseen pumpen daraus sauberen Strom produzieren, den wir dann wieder re-importieren würden.

Schwachsinn!!

Faszinierend! Das was du rechnest bezeichnest du selber als Schwachsinn und siehst nicht mal den inneren Widerspruch.

Zeit: 03.09.2018 23:08:47
2
2677744
vorab kW und GW macht nicht so recht Sinn. Wenn schon, dann kWh und GWh

Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Wenn ich im Juli 1GW Sommerstrommix einspare und im Januar 1GW Grenzstrommix verbrauche ist das nicht mehr egal.

Sommerstrommix wäre auch falsch. Verdrängungsstrommix im Sommer wäre richtig. Und die Mischung ist dem Grenzstrommix sehr ähnlich, was auch völlig logisch ist. Da ist das bis auf ein paar Prozent dann fast egal. Es ergibt sich nur eine zeitliche Verschiebung. Wo soll dabei das Problm sein. Die gleichen Brennstofe, die geichen Emmissionen...

Das nun an Verbraucher zu koppeln, inbesondere Klimaanlagen, ist völlig sinnfrei.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 03.09.2018 23:14:17
0
2677749
@gnika:
Der Dreckige Strom bleibt immer dort wo die Schadstoffe entstehen. Das habe ich gesagt und nichts anderes.

Und bin da im Einklang mit der Bundesregierung (Zitat Umweltbundesamt):
"Da gemäß internationalen Bilanzierungsvorgaben die Emissionen der Stromerzeugung immer dem Land anzurechnen sind, in dem sie entstehen, erhöhte sich dadurch der spezifische Kohlendioxid-Emissionsfaktor des deutschen Strommixes entsprechend."

Zeit: 03.09.2018 23:25:08
1
2677753
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Jedes Land zählt seine Schadstoffe im Land, auch wenn es für manche Argumentation weh tut.


Wo ist das Problem dabei?

Dein Beispiel Schweiz
Wenn die die Kohlestrom von uns importieren, ergibt das einen Saldo und die verursachen bei uns die Emmissionen. Wenn wir von denen Strom bekommen wird der saldo ausgeglichen und deren Strom verdrängt Kohlestrom und spart entsprechend die Emmissionen von zuvor wieder ein.

Das ist da gleiche was man zuhause am Zähler hat.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 04.09.2018 06:25:50
5
2677772
Und bin da im Einklang mit der Bundesregierung (Zitat Umweltbundesamt):
"Da gemäß internationalen Bilanzierungsvorgaben die Emissionen der Stromerzeugung immer dem Land anzurechnen sind, in dem sie entstehen, erhöhte sich dadurch der spezifische Kohlendioxid-Emissionsfaktor des deutschen Strommixes entsprechend."


Das hast du aber völlig falsch interpretiert. Vielleicht nicht verstanden.

Das bedeutet dass der gesamte in Deutschland produzierte Strom in den CO2-Emissionsfaktor eingeht, unabhängig davon ob er im Lande verbraucht wird oder exportiert.

An diesem berechneten Faktor ändert sich überhaupt nichts wenn 50 Milliarden kWh Kohlestrom exportiert werden, und es ändert sich auch nichts wenn 50 Milliarden kWh EE exportiert werden. Der Faktor ist fix.
Es ändert sich auch nichts durch Stromimporte. Wenn wir Wasserkraftstrom aus Norwegen importieren bleibt der CO2-Emissionsfaktor gleich, obwohl wir ja nachweislich mehr EE-Strom verbraucht haben als ohne diesen Import.

Was da steht ist, dass der CO2-Faktor durch den Export steigt, denn es wird ja zusätzlich fossiler Strom mit hohen Emissionen produziert. Sonst gäbe es nichts zu exportieren.

Im Gegensatz zu dem, was du da hinein interpretierst wird also Kohlestrom für den Export produziert und Kohlestrom exportiert. Ich sehe da überhaupt keinen Spielraum für eine andere Deutungsweise.

Anders kann es nicht sein. Habe dir das ja schon an anderen Beispielen belegt.
Wenn in Deutschland eine Aluminiumhütte 5 TWH Strom verbraucht geht das nur mit zusätzlicher Stromproduktion aus fossilen Quellen. Die Schadstoffe werden hier bilanziert. Wenn das Werk nun seine gesamte Produktion exportiert bleiben die Schadstoffe hier, das Produkt nicht. Du kannst das nicht auf einmal umdrehen und sagen dieses Aluminium wurde mit 100% EE erzeugt. Oder behaupten dass exportiertes Aluminium mit EE, im Lande verbrauchtes dagegen mit Kohlestrom produziert wurde. Genau so argumentierst du aber. Das ist schräg und definitiv falsch.

Grüße
Frank

Verfasser:
crink
Zeit: 04.09.2018 13:49:48
7
2677901
Hallo Maja,

nachdem wir uns einig sind, dass es egal ist, in welchem Monat die CO2-Vermeidung stattfindet, schauen wir uns das Beispiel eines Hauses mit 15.000 kWh Wärmebedarf pro Jahr als Worst-Case-Betrachtung an.

Nun hast Du die Zahl 800 g/kWh CO2-Äquivalente für den Grenzstrommix in den virtuellen Raum gestellt. Nehmen wir pessimistisch an, eine Wärmepumpe nutzt für 3/4 der Heizarbeit diesen Grenzstrommix und für 1/4 der Heizarbeit den normalen Strommix (WW-Bereitung, Übergangszeit), der 2017 bei unter 500 g/kWh lag - so bekommen wir einen durchschnittlichen WP-Strommix von 725 g/kWh.

Mit einer Wärmepumpe und einer JAZ von 2,72 liegt der CO2-Ausstoß dieses Hauses somit bei 4,0 t.

Im Vergleich dazu eine perfekte Gasheizung (247 g/kWh CO2-Äquivalente, keine Betrachtung des Grenzgasmix, JNG=0,95, Stromverbrauch=150 kWh) mit einem CO2-Ausstoß von 4,01 t.

Selbst bei dieser Worst-Case-Betrachtung ist die WP bereits ab einer JAZ von 2,72 gegenüber der perfekten Gasheizung im Vorteil.

Maja, sind wir uns einig darüber, dass heute neu eingebaute aktuelle Wärmepumpen im Schnitt eine JAZ besser 2,72 erreichen? Maja, sind wir uns einig darüber, dass Wärmepumpen gegenüber Gasheizungen heute und jetzt CO2 einsparen? Nicht jede WP (Du wirst immer Beispiele finden, die schlecht geplant oder realisiert wurden), aber im Schnitt.

Viele Grüße
crink

Zeit: 04.09.2018 14:19:27
1
2677914
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Die Schweiz würde uns sonst nach eurer Rechenmethode dreckigen Kohlestrom abnehnen, den in die Speicherseen pumpen daraus sauberen Strom produzieren, den wir dann wieder re-importieren würden.

Schwachsinn!!

Und nun verschiebe die "Importgrenze" zum Hauszähler.
Dann haben wir völlig analog das Gleiche, nur mit Rollentausch.
Man speist EE (PV-Strom) ein und bekommt Kohlestrom zurück.

Seltsam ist:
Dann ist es kein
Zitat:
Schwachsinn!!
, sondern dein Argument.^^

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.09.2018 14:44:31
0
2677929
Maja will nicht mehr diskutieren.

Grüsse

winni

Verfasser:
Rearden
Zeit: 04.09.2018 16:40:38
0
2677960
Wie sieht das jetzt eigentlich aus mit den Kohlestrom WP? Meint ihr, das positive Image kann man noch durch eine feste Kopplung an die PV retten? Weil ich habe manchmal den Eindruck, viele sind nur an WP interessiert um die Förderung mitzunehmen und das gute Image und der reale CO2-Ausstoß über die Kohlestrom-WP interessiert sie gar nicht. Als ob denen unser Planet egal wäre. Vielleicht könnte man das durch ne Umwelt- oder CO2-Steuer auf die Kohlestrom-WP eindämmen und damit die feste Kopplung an PV fördern?

Wie seht ihr das? Gibts noch ne Chance dafür? Vielleicht ist der Markt bis jetzt ja auch unterreguliert und ne Umweltsteuer würde auch den WP mit real schlechten AZen gut tun?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.09.2018 17:04:15
1
2677967
Rearden, warum hast Du keinen Stern und hörst Dich wie maja an?
(Gibt es hier eine neue Kategorie, ganz ohne Stern und trotzdem
registriert seit 14.05.2018??)

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 04.09.2018 17:07:22
4
2677969
Zitat von Rearden Beitrag anzeigen
Wie sieht das jetzt eigentlich aus mit den Kohlestrom WP? [...]

Hast du die vorhergehenden Beiträge gelesen?
Hast du die Beiträge verstanden?
Die Förderung für WP gibt es unter anderem deshalb, weil damit der CO2-Ausstoß im Vergleich zu konventioneller Heizung kleiner und weiter sinkend ist.

Grüße Nika

Verfasser:
Rearden
Zeit: 04.09.2018 18:08:27
0
2677991
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Rearden, warum hast Du keinen Stern und hörst Dich wie maja an?
(Gibt es hier eine neue Kategorie, ganz ohne Stern und trotzdem
registriert seit 14.05.2018??)

Grüsse

winni


Naja ich bin auch kein Fachmann klar habe ich keinen Stern.

Bevor ihr mich jetzt falsch versteht, die CO2-Bilanz einer fest an PV gekoppelten WP wäre doch erheblich besser oder? Warum fördert man das nicht entsprechend sondern stellt die Kohlestrom-WPs gleich? Ich hab jetzt schon mehrfach die Argumentation mit dem Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken gehört und würde mich freuen, wenn ihr Vorschläge macht, wie man die Wahrnehmung hier verbessern kann. Anstatt mich persöhnlich anzugreifen.

Das ist ein gesellschaftliches Problem und CO2 ist sogar ein globales, hier ist das Wohl unseres Planeten wichtiger als irgendwelche Egoismen und persöhnliche finanzielle (Förder-)Interessen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 04.09.2018 18:41:43
0
2678003
Zitat von Rearden Beitrag anzeigen

Bevor ihr mich jetzt falsch versteht, die CO2-Bilanz einer fest an PV gekoppelten WP wäre doch erheblich besser oder?
[...]

Ganz einfach, weil eine WP auch ohne PV beim aktuellen Strommix CO2 spart. Denn WP+PV-Kombi ist nicht immer möglich, z.B. wegen Verschattung. Und eine WP ist nicht bei jeder PV sinnvoll. Deshalb werden PV und WP unabhängig voneinander gefördert. Wenn die Kombi sinnvoll ist, wird diese dann aus ökonomischen Gründen üblicherweise auch umgesetzt.
Außerdem die Förderung bei WPs zielt vor allem auf besonders effiziente Geräte und nicht auf WP allgemein.

Grüße Nika.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 04.09.2018 18:50:00
4
2678005
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Maja will nicht mehr diskutieren.

Grüsse

winni


Wenn maja das bisherige Muster beibehält, dann wird er die nächsten Tage etwas ruhiger sein, bis für ihn sehr ungünstige Beiträge, wie etwa der von crink, etwas nach hinten gerutscht sind. Und dann gehts wieder los: COP200, Kohleheizung, ehrlichere Technologie, Stromheizung etc. pp.

Es ist egal wie oft und wie fundiert er widerlegt wird. Nach einem kurzen Schütteln gehts wieder von vorne los.

Abwarten - wir werden es wieder erleben...

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.09.2018 19:08:02
0
2678016
Nika, ich weiss nicht?
Sein Stern ist durchgestrichen. Heisst doch abgemeldet?

Rearden, normal hat hier jeder ohne Nachweis der Qualifikation
einen grauen Stern, der angemeldet ist. Aber bei Dir komischer-
weise gar nix?

Grüsse

winni

Zeit: 04.09.2018 19:10:57
0
2678017
Es ist schlicht und ergreifed so, daß die WP keinen Kohlestromfilter haben, so daß sie nur mit Kohlestrom laufen würden. Der Worst-Case ist der Grenzstrom-Mix, wobei das auch noch strittig ist. Solange wir nämlich Überschüsse exportieren, macht daß Argument mit den Kohlekraftwerken nicht so recht Sinn. Sie regeln dannn nicht für den Bedarf rauf, sondern um "ihre Zahlen" zu schaffen. Und damit haben die Wärmepumpen herzlich wenig zu tun. Da müßte man genau genommen eigentlich schauen, wie der Verdrängungsstrommix im Zielland wäre, wenn man ohne WP noch mehr exportieren würde.

Grundsätzlich ist die Solarunterstützung durch PV sinnvoll. Aber bauen ist ohnehin schon teuer. Da ist es besser, wenn das Geld in eine gute Bausubstanz wandert, anstatt dort zu sparen und damit dauerhaft einen höheren Wärmebdarf zu verursachen.

Sinnvoller wäre es, dann Nachrüstungen zu fördern. Man kann die Umlage zwar auch als Förderung/Subvention sehen. Faktisch ist es das, auch wenn dies aus politischen rechtlichen Gründen abgestritten wird. Darum wurde dieser indirekte Klimmzug an der "Staatskasse vorbei" erfunden. Die Analogien bei der Rechtfertigung dafür hinken aber gewaltig. Da kann man es besser ehrlich und direkt benennen wie es ist. Aber dafür muß der Bauherr dann trotzdem noch voll in Vorleistung gehen, im Gegensatz zur STA.

Zeit: 04.09.2018 19:16:43
0
2678020
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Denn WP+PV-Kombi ist nicht immer möglich, z.B. wegen Verschattung.

Und dort käme das dann einem exklusiven WP-Verbot gleich, während eine Hausfeuerung ok wäre. Das ist weder sinnvoll noch technologieoffen. Dabei ist es doch gerade er Vorteil bei PV, daß diese nicht auf dem eigenen Dach stehen müßte. Das ist technisch nicht erforderlich, während es bei STA mangels Netz erforderlich ist. Leider wird das aber rechtlich nicht berücksichtigt, ja sogar behindert.

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verdammt schrieb: Hallo cirion, Hallo Rastelli, ich bin echt so froh das ihr euch Zeit nehmt und mich unterstützt mit meiner Anlage. Hier unter diesem Link habe ich alles abgelegt und wenn weiter was benötigt wird...
mtx0815 schrieb: Moin ! Die im Gerät verbaute Pumpe ist ungeregelt. Der Kabelbaum ist allerdings universal und hat daher den Anschluss für die Drehzahlregelung einer UPER20-60 alternativ einer UPM20-70. ABER die Software...
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Woher kommt im Winter der EE Strom
Zeit: 04.09.2018 19:16:43
0
2678020
Zitat:
...
Denn WP+PV-Kombi ist nicht immer möglich, z.B. wegen Verschattung.
Und dort käme das dann einem exklusiven WP-Verbot gleich, während eine Hausfeuerung ok wäre. Das ist weder sinnvoll noch technologieoffen. Dabei ist es doch gerade er Vorteil bei PV, daß diese nicht auf dem eigenen Dach stehen müßte. Das ist technisch nicht erforderlich, während es bei STA mangels Netz erforderlich ist. Leider wird das aber rechtlich nicht berücksichtigt, ja sogar behindert.
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