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Woher kommt im Winter der EE Strom
Verfasser:
Kevin89
Zeit: 24.08.2018 15:40:37
1
2674201
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]
Dann hilft wohl nur noch Stromheizungen nachts zu verbieten, weil diese genau dann am meisten Zusatzverbrauch erzeugen, wenn EE nicht liefern kann.[...]

Nein, es würde am meisten helfen, wenn hier auch endlich Lastvariable Stromtarife erhältlich wären und die Verbraucher danach gesteuert werden. Das hilft der Energiewende.
awattar -->schon lange hier angemeldet, leider ist für Deutschland immernoch nichts verfügbar

Verfasser:
crink
Zeit: 24.08.2018 15:54:55
1
2674204
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Dann hilft wohl nur noch Stromheizungen nachts zu verbieten, weil diese genau dann am meisten Zusatzverbrauch erzeugen, wenn EE nicht liefern kann.

Lieber Maja,

das Verbieten von Stromheizungen (also Heizungen, die im Schnitt mehr als die Hälfte ihrer Heizenergie aus Strom beziehen) läge in unser aller Interesse, egal ob am Tage oder in der Nacht. Solltest Du mit dem Begriff "Stromheizungen" solche meinen, die als Hilfsenergie Strom nutzen, so wird Dir niemand zustimmen - oder läuft Deine Gasheizung ohne Stromanschluss?

Falls es Dir um Wärmepumpen geht (die den größten Teil der Heizenergie aus der Umwelt und nicht aus dem Stromnetz gewinnen) lies bitte diesen Thread noch mal von Anfang an durch, dann wirst Du erkennen, dass auch nachts EE zur Verfügung stehen. Noch nicht in dem Umfang, wie nachts Strom verbraucht wird, aber daran arbeiten wir. Die Strommenge, die durch den Zubau von EE jährlich hinkommt ist um mindestens eine Größenordnung größer als der im Heizsektor zu beobachtende Zuwachs des Stromverbrauchs - selbst bei massiver Steigerung des WP-Zubaus.

Seltsam, dass Du immer wieder auf Tag/Nacht rumreitest - kann es sein, dass Du dabei immer nur an Deine eigene PV denkst und nicht siehst, dass auch anderswo mit anderen Mitteln EE-Strom erzeugt wird?

Viele Grüße
crink

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 16:23:29
0
2674222
Zitat von Kevin89 Beitrag anzeigen
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
[...]

Nein, es würde am meisten helfen, wenn hier auch endlich Lastvariable Stromtarife erhältlich wären und die Verbraucher danach gesteuert werden. Das hilft der Energiewende.
awattar -->schon lange hier angemeldet, leider ist für Deutschland immernoch[...]
Grundsätzlich sind varaible Tarife sinnvoll. Nur bewirken Lastvariable Tarife wie der obige genau das Gegenteil fürs Klima.
Denn dummerweise dann wenn der Strom an der Börse am billigsten ist wird bei der Erzeugung am meisten CO2/kWh ausgestossen.

Das Verhältnis Börsenpreis/CO2 ist nachts am niedrigsten.

Also müsste man "eigentlich" nachts den Strom verteuern, damit es eine Ausweichbewegung in den Tag gibt, wenn Strom mit weniger CO2/kWh im Netz ist (und natürlich noch PVen zubauen, damit sich das Verhältnis nicht verschlechtert)


Danke an Agora Energiewende 2018

Verfasser:
gnika7
Zeit: 24.08.2018 16:29:21
3
2674223
@maja
Solange du nur die absoluten Zahlen der Erzeugung ohne Verbrauch und nicht die Grenzpreise, Grenzverbrauch und Grenzerzeugung anschaust wirst du immer wieder zu solchen oder ähnlichen Fehlschlüssen kommen.

Nachts ist Strom so billig, weil wenig Nachfrage auf viel Angebot trifft. Dieses kommt dadurch zustande, dass eher eine WKA abgeriegelt wird als ein Kohlekraftwerk, weil die Grenzkosten niedriger sind.

Grüße Nika

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 24.08.2018 16:32:09
2
2674224
Wenn die Batterie weniger als 7% Verlustleistung hat kann man CO2-Einsparen, indem man CO2-armen Strom speichert. (Bei Powerboost um 13Uhr sogar mehr)

Wann lernt ihr endlich, dass bei Strom ohne Pufferung bilanzielle Aussagen für den Arsch sind.


So ein Quatsch mal wieder. Wieso ist der Strom in der Mittagszeit CO2-ärmer? Nur aus einem Grund: wegen der Einspeisung von PV-Strom. Und wer speist PV-Strom ein? Leute die ihre Dachflächen nicht mit ST blockieren und die verfügbare Fläche mit PV ausnutzen.

Du sparst übrigens kein CO2, wenn du einen Speicher in der Mittagszeit lädst. Die Verluste jedes mir bekannten Speichers liegen oberhalb 13%. Nicht Datenblatt, sondern Jahresbilanz, Input und Entnahme gemessen. Das ist neben dem Preis ein weiterer Grund, warum ich derzeit noch keinen Akku kaufe.

Die Aussage dass bilanzielle Aussagen ohne Pufferung für den Arsch sind ist für den Arsch. Das Netz ist der Puffer. Welche Funktion hat denn ein Puffer? Er hat die Funktion Spitzen bei der Leistung zu glätten, sowohl bei der Entnahme als auch der Produktion. Das Netz schafft das durch die Verknüpfung von vielen Millionen Verbrauchern und Erzeugern. Würde man die Spitzenleistung jedes einzelnen Verbrauchers addieren dann brauchte man wahrscheinlich 1.000 GW in Deutschland. Das wäre auch die Situation wenn alle autark sein wollten. Aus welchem Grund der Autarkiegedanke einer der dämlichsten ist, die man auf dem Energiesektor haben kann.

Zur Zeit und auf Jahre hinaus ist die glättende, dämpfende, puffernde Wirkung des Netzes mehr als ausreichend, sodass zusätzliche Speicher noch nicht notwendig sind. Es gibt auch sehr gute Alternativen zur Speicherung, namentlich Ausbau der Netze und Steuerung der Verbraucher. Mein Elektroauto kann dann geladen werden, wenn Strom reichlich verfügbar ist. Die Last kann abgeworfen werden, wenn Strom knapp und teuer ist.

Grüße
Frank

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 24.08.2018 16:45:16
1
2674227
Also müsste man "eigentlich" nachts den Strom verteuern, damit es eine Ausweichbewegung in den Tag gibt, wenn Strom mit weniger CO2/kWh im Netz ist (und natürlich noch PVen zubauen, damit sich das Verhältnis nicht verschlechtert)

Mein Gott wie naiv. Es ist doch keine Naturkonstante, dass Nachstrom CO2-ärmer ist als Tagstrom. Zwei Effekte gibt es hier. Erstens wird vor allem im Sommer tagsüber PV-Strom eingespeist. Das führt dazu dass im Gegensatz zu der Situation von vor 20 Jahren mittags eine Delle in der Erzeugung der konventionellen Kraftwerke auftritt. Diese Delle führt dazu, dass die ganz alten Kohleklitschen gedrosselt oder abgeschaltet werden in der Mittagszeit. Würde man Nachtstrom verteuern dann würden Verbraucher auf den Tag ausweichen. Produktion ginge tagsüber rauf, nachts runter, und die Verhältnisse beim CO2- Ausstoß würden sich umkehren. Gewinnen würde man dadurch rein gar nichts.

Im Winter, wenn die Sonne nicht viel bringt, hat man vor allem bei schwachem Wind tagsüber eine viel höhere Last als die Kohlekraftwerke liefern können. Dann werden die Gaskraftwerke hochgefahren - und die senken den mittleren CO2-Ausstoß je Kilowattstunde.

Aber ja, PV installieren und einspeisen was geht. Das führt zur Abregelung von Kohlekraftwerken, spart CO2 und KOHLE. Was wir dir schon tausendmal gesagt haben und was du immer wieder bestreitest. Die 19.000 kWh PV-Überschuss die ich jährlich einspeise sparen etliche Tonnen Steinkohle und Erdgas. Nur einen kleinen Teil davon beanspruche ich im Winter um den mir fehlenden WP-Strom zu erzeugen.
Es bleibt ein nicht nur bilanzieller Gewinn, d.h. durch diese Einspeisung wird tatsächlich weniger CO2 in die Luft geblasen. Hättest du deine 19m2 mit PV statt ST belegt würde das einen Jahresertrag von 3.500 kWh Strom bringen. Höchstens die Hälfte davon wäre nötig, um mit einer WP so viel Wärme zu erzeugen wie deine ST. Es bliebe also ein deutlicher Überschuss der ganz real Kohle verdrängen und ersetzen würde.

Grüße
Frank

Verfasser:
gnika7
Zeit: 24.08.2018 17:02:46
4
2674236
Hi,

mir ist es zu albern, immer wieder die gleichen einfachen Sachen zu erklären. Wenn Argumente ignoriert werden, weil diese nicht in das gewünschte Bild passen, ist keine sachliche Diskussion möglich. Deshalb verabschiede ich mich hier. Und danke für den 🐟
😉

Grüße Nika

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 17:16:53
0
2674240
Die Agora Energiewende-Daten 2018 enthalten viele wertvolle Details.
Hier z.B. EE- und Kohleanteil im Strommix während der Heizperiode (%-Anteil des Verbrauchs)

Wurde hier im Forum auch schon anders dargestellt, wie so vieles.


Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 17:30:00
0
2674244
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Nachts ist Strom so billig, weil wenig Nachfrage auf viel Angebot trifft. Dieses kommt dadurch zustande, dass eher eine WKA abgeriegelt wird als ein Kohlekraftwerk, weil die Grenzkosten niedriger sind.

Ehrlich gesagt, ich suche keine Ausreden dafür dass etwas ist wie es ist.
Das sind die Zahlen 2017.
Die sehen nicht so aus, wie es einige Stromheizungsvertreter hier im Forum regelmäßig behauptet haben.

Und die Zahlen sind von einem Energiewendevertreter, der nichts schönen muss um Umsatz zu machen.
Da ist noch viel zu tun bis Stromheizungen mehr EE nutzen als Kohle. Da sollte man auch nichts schönreden versuchen, sondern daran arbeiten, dass sich das ändert.

Es gibt ehrlichere Technologien als Kohlestromheizungen.

Verfasser:
crink
Zeit: 24.08.2018 18:06:03
2
2674251
Hi,

wie wäre es, generell CO2-lastigen Strom zu verteuern? Ach ja, gibts ja in Ansätzen schon - und scheint langsam auch zu funktionieren bei 20 EUR/t . Wenn das so weiter geht mit der CO2-Preissteigerung wie die letzten Monate, dann ist billiger Nachtstrom bald vorbei und die EEG-Umlage kann dank sinnvoller Erlöse gesenkt werden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 24.08.2018 18:13:17
0
2674254
Das sind niemals aktuelle Zahlen. Bei 23-28% lag der EE-Anteil vor mehreren Jahren. Aktuell liegen wie bei 40%.

Grüße
Frank

Zeit: 24.08.2018 18:43:01
2
2674269
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Da ist noch viel zu tun bis Stromheizungen mehr EE nutzen als Kohle. Da sollte man auch nichts schönreden versuchen, sondern daran arbeiten, dass sich das änder

Da ist noch viel zu tun bis Gasheizungen mehr EE nutzen als fossiles Gas.

Ach ne, das wird a kompensiert.^^

Immer diese einseitige Argumentation, mit zweierlei Maß gemessen. Wenn man so rechnet, heizen aktuell alle Fossil, einmal von Biomase abgesehen. Die WP tauscht dabei ca. 3 zu eins Gas zu Kohle, aktuell, und über die Standzeit gerechnet 10 zu 1 und besser. Das Gas wird für den Kohleausstieg gebraucht und ersetzt, dank höherem Wirkungsgrad mehr Kohle, nur eben nicht zum exakt gleichen Zeitpunkt. Man kann doch in den Statistiken sehen, wie Kohlekraft durch Gas ersetzt wird.

Und regelkraftwerke (u. A. Gas) und regeare Lasten gehören wie der etzausbau zu den Vorausetzungen für mehr EE.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 24.08.2018 19:21:10
0
2674275
Kohlekraftwerke kann man doch gar nicht stilllegen , denn man muss doch an die Arbeitsplätze denken. So hieß es gestern Abend

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 19:21:22
0
2674276
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Dann drücke ich uns mal die Daumen, das es sehr sehr sehr schwierig wird .
Hallo Georg,
den Kommentar hatte ich glatt übersehen.
Deine Hoffnung, dass ich keine belegbaren Daten bekomme, und ihr weiterhin alles Blaue vom Himmel "erzählen" könnt, haben sich wohl nicht erfüllt.
Aber man muss deinen Kommentar wohl so interpretieren, dass die das bewusst war.

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 19:30:53
0
2674279
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Das sind niemals aktuelle Zahlen. Bei 23-28% lag der EE-Anteil vor mehreren Jahren. Aktuell liegen wie bei 40%.
Die Daten sind von 2017.
Ich habe auch noch ältere, seit es Agora gibt.
Du redest vermutlich vom ganze Jahr, ich von der Heizperiode.
Und ich exportiere grundsätzlich primär den sauberen Strom, weil die Umweltschäden nicht mit exportiert werden können.

Zeit: 24.08.2018 19:31:59
0
2674280
Es ist eher ein Zeichen der Hoffnung von "kreativen Rechnungen" verschont zu bleiben. Ungeachtet wie zuverlässig die Daten sind, gab es bisher meist schwerwiegende Probleme bei der Auswertung und "Rechnung".

Wenn du demnächst mal wieder irgendetwas verteilst, mach doch am Ende bitte mal die Probe und bilde die Summe. Am Ende muß die gleiche Energiemenge vorhanden sind wie zu Beginn. Nicht daß wieder einmal so ein "Bisschen was" wie 95% des EE-Stroms verschwindet.^^

Zitat:
Und ich exportiere grundsätzlich primär den sauberen Strom, weil die Umweltschäden nicht mit exportiert werden können.

Brilliante Logik. Erzähl das mal den Chinesen. Die könnten demnach herzlich wenig exportieren.^^

Genaugenommen wären dann die meisten Exporte der meisten Länder nicht möglich. Wir leben in einer Traumwelt.^^

Geliefert wird was gekauft wird und bezahlt wird!

Und wie du es auch verhachstückst, es ist danach nicht weg. Das passiert nur in deinen Rechnungen. Und genau da ist das Problem. Mach die Gegenprobe in deinen Rechnungen. Es muß die selbe Summe dabei herausommen wie zu Beginn, sonst ist die Rechnung falsch! So einfach ist das!

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 19:38:01
0
2674282
Ich verlasse mich auf Agore Energiewende für die Korrektheit der Daten und auf Microsoft Power-BI, dass es richtig rechnet.
Falls Fehler in den Daten oder der Rechnung vorhanden sind, bitte melden und keine Gerüchte in die Welt setzen (falls das nicht zuviel verlangt ist).

Zeit: 24.08.2018 19:43:09
0
2674283
Das programm rechnet richtig. Es kann aber nichts für falsche Nutzereingaben bei den Formeln/Gleichungen.^^

Wen du dem Programm per Formel befielst, den Export abzuziehen, dann macht das Programm das auch. Trotzdem ist der Export nicht weg, einfach so, irgendwie. Das Programm kann für solche Fehler nichts. Das sind PEBCAK-Fehler.

Derartige Fehler wurden dir schon masssenweise mitgeteilt. Es wäre mal an der Zeit sich an die Korrektur zu machen.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 24.08.2018 19:46:21
7
2674285
Und ich exportiere grundsätzlich primär den sauberen Strom, weil die Umweltschäden nicht mit exportiert werden können.

Das ist eine grobe Manipulation und Verfälschung.
Du entscheidest eben mal, dass Exportstrom grundsätzlich EE ist?
Die Umweltschäden werden exportiert. Oder glaubst du CO2 macht an der deutschen Grenze halt? Feinstaub, Stickoxide, Quecksilber, all dies wird über Landesgrenzen und teilweise weltweit verteilt.

Mit derart "bearbeiteten" Daten zu arbeiten ist eine Unverschämtheit gegenüber deinen Mitdiskutierenden.

Wieso habe ich von dir noch nie die Forderung gehört, Stromexport zu reduzieren?

Wenn Umweltschäden nicht exportiert werden, wieso kompensierst du dann dein CO2 in Afrika und Asien??? Du widersprichst dir doch selbst.

Du bist ein ganz mieser Manipulator, Demagoge und Fälscher.
Ohne Worte.

Grüße
Frank

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 24.08.2018 19:55:56
0
2674287
Zitat von mxxxxxxxxx5 Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]
Die Daten sind von 2017.
Ich habe auch noch ältere, seit es Agora gibt.
Du redest vermutlich vom ganze Jahr, ich von der Heizperiode.
Und ich exportiere grundsätzlich primär den sauberen Strom, weil die Umweltschäden nicht mit exportiert werden können.

Aber deine erdgasabgase sind egal, denn so werden ja irgendwo auf der Welt billigst sauber gewaschen.

Ehrlich gesagt ist es mir herzlichst egal wer meinen Strom liefert solange ich für mein Gewissen sauberer bin, wie ich früher war .
Aber es geht immer noch besser.

Zeit: 24.08.2018 20:03:16
0
2674291
Die Landesgrenzen sind mehr oder weniger menschlich/willkührlich. Damit als magische Grenze zu argumentieren ist... nun ja.

Man kann diesen Unsinn auch umdrehen. Ich ziehe mal eine andere Grenze, rechne nur die Abgase dort wo sie anfalllen, beim Haus. Dann ist Hausfeuerung ultraböse und WP blütenweiß, schließlich rechne ich den Dreck beim Kraftwerk an, dort wo er entsteht. Und das ist außerhalb meiner magischen Grenze. Der Dreck ist weg, einfach so, irgendwie.

It's magic!

Das ist der gleiche unseriöse Unfug, nur mal umgekehrt. Vielleicht verstehst du es nun.

Das ist kompletter Unfug. Das Gesamtbild ist zu betrachten, und dann auch über's Jahr und nicht nur eine Momentaufnahme.

Zeit: 24.08.2018 20:07:01
0
2674295
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Du entscheidest eben mal, dass Exportstrom grundsätzlich EE ist?

Viel schlimmer ist, daß der Strom dann weg it, einfach so, irgendwie.
It's magic!

Es gibt aber keine Energievernichtung! Das ist wieder die Physik!

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.08.2018 21:53:16
0
2674320
Grundsätzlich sollte der Export von Kohlestrom verboten werden.
Ich wäre da für eine grosszügige Übergangsfrist.. ca 14 Tage !

Wer es bis jetzt verpennt hat auf EE umzustellen, tja Pech gehabt & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.08.2018 22:11:18
1
2674326
Ich habe den theoretischen Ertrag (m)einer 30 kWp PV gerechnet:
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/p/2674314

Prognose: Die 4 Monate Nov-Dez-Jan-Feb erbringen 13 % des Jahres Ertrags.
13 % entsprechen 3800 kWh == 380 l Heizöl !

Um auf die Frage zurückzukommen: Woher kommt im Winter der EE Strom,
Antwort : auch (!) von PV, aber nicht nur & Gruss delta97

Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 22:20:48
0
2674331
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Viel schlimmer ist, daß der Strom dann weg it, einfach so, irgendwie.
It's magic!!
ich sage nur, warum ich der Meinung bin, dass sauberer Strom exportiert wird. Und ich sage das sogar klar und deutlich, anstelle versteckte Annahmen zu treffen.
Das ist etwas anderes, als Strom verschwinden zu lassen.
Aber du kannst die Agora Daten auch gerne nehmen und selber auswerten.
Bin gespannt auf was du kommst.

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Verfasser:
mxxxxxxxxx5
Zeit: 24.08.2018 22:20:48
0
2674331
Zitat:
...
Viel schlimmer ist, daß der Strom dann weg it, einfach so, irgendwie.
It's magic!!ich sage nur, warum ich der Meinung bin, dass sauberer Strom exportiert wird. Und ich sage das sogar klar und deutlich, anstelle versteckte Annahmen zu treffen.
Das ist etwas anderes, als Strom verschwinden zu lassen.
Aber du kannst die Agora Daten auch gerne nehmen und selber auswerten.
Bin gespannt auf was du kommst.
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