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Foren
Boiler - Wartungsrichtlinie ?
Verfasser:
Edd
Zeit: 20.05.2003 12:22:18
0
16420
Wie oft sollte ein Boiler (hier Größe 160 l / 4 Personen emailiert mit Fremdstromanode) gewartet, bzw. ausgeputzt werden!? Gibt es hier einen Richtlinie.
Irgendwo habe ich das Gefühl das ein Boiler niemals ausgeputzt wird!!!??? Zumindest redet keiner davon.
In der Region Unterfranken haben wir Wasser - hart bis sehr hart - !

Verfasser:
Michael
Zeit: 20.05.2003 12:30:23
0
16421
Ja, gibt es in der GIN 1988 Teil 8 Überprüfen der eingestellten Temperatur und vergleich mit ist Temp.

Überprüfung sicherheitsventil

Von Installationsunternehmen und Hersteller.

Jährlich

Gegen Schmutz Das erste mal spätestens nach zwei Jahren. Dann nach bedarf.

Verfasser:
Michael
Zeit: 20.05.2003 12:33:07
0
16422
Dann das DVGW arbeitsblatt W551
: "Trinkwassererwärmungsanlagen sind regelmässig zu warten und zu reinigen (siehe DIN 1988 Teil8).

Verfasser:
Sukram
Zeit: 20.05.2003 12:40:41
0
16423
Na doll, das hilft ihm aber.

"Nach Bedarf", "Regelmäßig" ;-)

Tatsächlich kommt's immer auf's Wasser an.
Vieleicht Wasserlieferanten fragen - oder Heizungsbauer und von dem genanntes Wartungsintervall verdoppeln ;-)

Ansonsten ist's meist kein großer Aufwand, das Wasser abzulassen, den Revisionsdeckel zu öffnen und reinzugucken. Vorher gleich Dichtung besorgen.

Dabei fällt mir ein: Bei mir ist's auch schon 6 Jahre her... kommt auf die "to do"-Liste.

Verfasser:
Stefan Wüst
Zeit: 20.05.2003 12:59:16
0
16424
in der schweiz ist ein intervall von ca. 4 jahren üblich!

stefan wüst

Verfasser:
edd
Zeit: 20.05.2003 13:03:59
0
16425
Vielen Dank an Michael eins und zwei - soviel zur Theorie !

Und in der Praxis läßt der Verbraucher den Boiler solange laufen bis er nicht mehr geht oder durchgerostet ist ...
(mein Vater hat seinen ca. 15 Jahre ohne Wartung in Betrieb !!!)

noch ne Frage:
wie bekommt mann den Kalk am besten von den Heizschlangen?

Verfasser:
Michael
Zeit: 20.05.2003 13:15:16
0
16426
Du hast nach einer Richtlinie gefragt und die habe ich dir genannt. Und den Rest würde ich nach eigenem Ermessen entscheiden. Es gibt Reinigungsmittel und Steinlösende Mittel diverser Hersteller, die eignung des Produktes muss aber vom Hersteller bestäütigt sein. Ich habe vor einem halben Jahr einen domotherm Speicher ich glaube mit 120 Liter Speicher das erste mal geöffnet und ca. 60 L kalk entfernt. Es ging einigermassen mit Hammer und Meissel.

Verfasser:
Sukram
Zeit: 20.05.2003 13:20:08
0
16427
Wieso Rost? Oben steht doch Fremdstromanode...

Kalk/Sedimente hat damit eigentlöich nix zu tun, vermindert nur den Inhalt und verlngsamt die Wärmeübertragung.
Meiner ist 30 Jahre alt, vor 6 Jahren zum ersten mal geöffnet + Opferanode gewechselt ;-) (nicht schlagen: uns hat keiner was gesagt!) war fast halb voll mit Kalkkplättchen, ließen sich problemlos rausschippen. Allerdings Doppelmantelspeicher ohne Schlange...

kleine Fehl/Roststellen im Emaille am Boden. sonst ok.

Empfehle Essig(essenz), Zitronensäure etc. pp.


Verfasser:
Rentüm
Zeit: 20.05.2003 17:13:00
0
16428
Versuchs doch mal mit aufheizen (90Grad) bei ungefülltem Wasserspeicher.
Da platz der Kalk dann normalerweise ein bissi ab (bei RohrbündelWT), ansonsten wie schon gesagt: Hamme un Meißl ;-)

In der Region Unterfranken (WÜ,SW) hilft halt nur ´ne anständige Wasserbehandlung. Wie die aussehen sollte ist wohl Ansichtssache.

Ach ja: Ausgeputzt wird eh erst wenn gar ´nix mehr geht! ;-)

Verfasser:
Sukram
Zeit: 20.05.2003 17:21:56
0
16429
Au.
Würd' ich nicht machen.

Gibt Differenztemperaturen=Spannungen im Stahl, für die die Emailleschicht nicht ausgelegt ist - platzt.

Für Hammer + Meissel gilt dasgleiche. Höchstens Gummihammereinsatz...

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 21.05.2003 14:50:06
0
16430
Hallo ihr Steinmetze,

ich habe meine Viessmann Kessel-Speicher kombination letztes Jahr nach 25 Jahren mal geöffnet. Der Speicher ist aus Edelstahl und hat 100 Liter. Hab natürlich vorher eine Dichtung bestellt. Das Ergebnis: Ein Foto-Filmdöschen voll Kalk geerntet. Wir haben einen Härtegrad von 19,5 Grad !!! Ich kann mir das bis heute nicht erklären, da hätten eigentlich 50 kg Kalk drin sein müssen. Das hätte ich mir gerade sparen können, aber besser so als anderst.


korrigiert mich wenn ich irre...

Jürgen

Verfasser:
Edd
Zeit: 21.05.2003 16:13:42
0
16431
Da hab ich noch ne Bemerkung zu! Ich bin ja gespannt wie sich folgendes auswirkt: Bei meiner Hauptleitung hab ich die VA-Rohre mit Dauer-Magnete versehen und damit soll die Wirkung der wunderbaren Kalkumwandlung geschehen (wie oft teuer angepriesen). Durch das anliegende Magnetfeld soll der Kalk entsprechend ´verändert´ werden und somit nicht mehr so ´anhänglich´ sein!!!

Verfasser:
Sukram
Zeit: 21.05.2003 16:24:46
0
16432
Achdusch...

statisches Magnetfeld. auf ein Metallrohr.

Oje. Schlimmer als alle Heizcerams der Welt....

Verfasser:
claus
Zeit: 22.05.2003 13:58:19
0
16433
Hallo Jürgen !

Du hattest so weinig Kalk in deinem Speicher weil bei den Viessmann
Anlagen die Brauchwasser Temperatur auf 50°C eingestellt ist. Der Kalkausfall beginnt aber erst bei einer Brauchwassertemp. von 60°C.
In alten Anlagen die einen "Aufgesetzten" Speicher haben und meistens eine permanente Kesselvorlauftemp. von 70°C fahren, wird der Brauchwasserpeicher parallel "mitgeheizt" somit hat man in diesen "alten" Systemen serart viel Kalk.

Gruß

Verfasser:
Edd
Zeit: 22.05.2003 15:23:56
0
16434
das heist, das ich bei Kesseltemp. max 52°C ( und einmal pro Woche 60°C) ´kaum´ Kalkausfall habe?
Oder aber andererseits ...
- die Vorlauftemp. beträgt ja bei Boilererwärmung je nach Einstellung. Bei mir aktuell +12°C; ergibt 65 + 72°C Vorlauf ->> also doch an der Heizschlange im Bereich > 60°C Kalkausfall !

Verfasser:
Jürgen
Zeit: 22.05.2003 19:44:28
0
16435
Hallo Claus,

meine Warmwassertemperatur beträgt knapp 60°C
allerdings habe ich keine Heizschlange, sondern der Speicher ist ganz von Heizwasser umspült. Der Speicher liegt unterhalb dem Feuerraum und hat deshalb eine Ladepumpe, die im übrigen inzwischen auch 26 Jahre alt ist! toi, toi, toi...

korrigiert mich wenn ich irre...

Jürgen
...der sich immer noch nicht erklären kann, warum er keinen Kalk im Speicher hatte...

Verfasser:
claus
Zeit: 23.05.2003 09:06:17
0
16436
Hallo Edd

Die Vorlauftemp. deiner Heizschlange beträgt 72-75 °C, entscheidend ist aber die Brauchwassertemp. im Bereich der Heizschlange. Bedingt durch die große Wassermenge und der Schwerkraftzirkulation im Speicher wird das Brauchwasser diese „angenommene“ Temperatur schnell wieder an seine „Umgebung“ abgeben. In den älteren Systemen wird das Brauchwasser mit einer Temperatur von ca.70°C bevorratet. Es ist also bedeutend mehr „Zeit“ für den Kalkausfall, nämlich 24h am Tag und 365 Tage im Jahr wird nahezu immer diese Temperatur gefahren, von den Entnahmezeiten mal abgesehen.

Gruß

Verfasser:
cs
Zeit: 23.05.2003 14:25:40
0
16437
Hallo edd,

gegen der Aussage von sukram würde ich den Speicher (bzw. die Heizschlange) kurzeitig aufheizen. In den meisten Fällen sind
die Heizschlangen aus V2A und nicht emalliert, somit kein Problem
mit Spannungen.
Auch ein vorsichtiges bearbeiten mit Hammer und Meisel ist durchaus
möglich.

Eine Reinigung ist unbedingt alle paar Jahre durchzuführen, da die
Ablagerungen der optimale Nährboden für Legionellen sind.

Verfasser:
noch ein jens
Zeit: 23.05.2003 17:25:27
0
16438
Hallo Ihr Heizungsfachleute!
also was man hier zu lesen kriegt-na Hilfe

ad 1 Wartung - wie oft warten wir unsere Autos?? (Die Heizung resp. WWB sollen ja auch immer funktionieren)

ad 2 Kalk ist nicht gleich Kalk; Kalkausfall - hängt nicht nur von der Gesamthärte, sondern von noch anderen Wasserinhaltsstoffen ab.

ad 3 "Heizung ohne Wasserinhalt hochheizen - riskant, da der Wärmetauscher aufs Spiel gesetzt wird (in jeder Anleitung steht- erst Wasserseitige, dann heizseitige druckbeaufschlagung)

ad 4 physikalische Wasserbehandlung funktioniert =DVGW-Zert. - bei den anderern ??

ad 5 ich hab jetzt WE

Verfasser:
Klaus
Zeit: 24.05.2003 00:49:11
0
16439
Aus einer Buderus-Anleitung:

"Bei weichen Belägen genügt es in der Regel, den Speicher mit hartem Wasserstrahl auszuspritzen.
Bei harten, krustigen Ablagerungen empfiehlt es sich, bei geleertem Speicher auf max. Kesselwassertemperatur aufzuheizen und danach kalt auszuspritzen....Hartnäckige Beläge müssen chemisch aufgelöst werden."

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Verfasser:
Volker
Zeit: 24.05.2003 02:28:42
0
16440
Hallo

Also wenn Ihr so hartes Wasser habt, wäre es doch am besten eine Wasseraufbereitung einzusetzen, es gibt ja genügend verschiedene Systeme. Damit verhinderst Du nicht nur die Ablagerungen im Boiler, nein dás ganze leitungssystem wird geschützt. Also Deine ganze Sanitäre Anlage profitiert davon. Auch die Spül- u. Waschmaschine e.t.c. Weniger Waschmittel, weniger Umweltbelastung e.t.c. Und dein kaffe, Tee hat einen viel besseren Geschmack. du kannst Dir sogar Mineralwasser sparen.

Achja, von wegen Hammer und Meisel. Das ist sehr zu Empfehlen wenn Du den Boiler eh bald erneuern willst, oder wenigstens einen neuen Wärmetauscher kaufen willst. Hat noch den Vorteil das bei der Aktion die Wartung gleich mit gemacht werden kann, ohne zusätzlichen Aufwand.

Mfg
Volker

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