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Holzfenster neu und roh, zum Streichen Tropfleiste entfernen, aber wie?
Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 16.09.2018 18:57:51
0
2681801
Hallo,

ich habe hier rohe Holzfenster für`s Gartenhaus. Diese möchte ich streichen. Damit es grundlich wird, habe ich die Beschläge abgeschraubt. Die Tropfleiste (heißt das Ding so?) bekomme ich nicht demontiert.






An den Enden sind so verklebte Gummistopfen. Ich finde keinerlei Schraubverbindung.

Gibt es einen Trick? Wer weiß Rat?

Oder dranlassen und abkleben?

Als Farbaufbau dachte ich an 1. Holzschutzgrund, farblos - 2. Venti Decklack. Einwände?

Verfasser:
sukram
Zeit: 16.09.2018 20:41:53
0
2681837
Vmtl. (in Nut ein-)geklipst

BUG Wetterschutzprofile für Holzfenster

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 16.09.2018 22:06:36
0
2681871
danke sukram, das wird so sein. Wenn ich noch mehr Gewalt ausübe, beschädige ich die Leiste. Also Abkleben, aber dann ist das Holz dahinter nicht geschützt.

Manche Produkte sind nicht ganz durchdacht.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 17.09.2018 08:42:12
6
2681938
Nur ölen! Einfach ölen. Alles Andere blättert Dir sowieso irgendwann ab. Sieht doch schön aus, so ein quasi naturbelassenes Holzfenster.

Vorteil: Du kannst mit einem kleinen Pinsel in das letzte Eck, und auch die Metallteile hinterher mit einem trockenen Tuch sauber wischen.

Nur ne Meinung :-)
Phil

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 17.09.2018 09:14:33
0
2681947
Alternativ auf der Außenseite eine Dünnschichtlasur.

Lacke und Dickschichtlasuren sind zwar tendenziell langlebiger, aber auch wesentlich aufwändiger im Erhalt und bieten dem Holz keine Luft zu atmen.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2018 09:45:46
1
2681957
Eigentlich sollen Fenster als maßhaltige Bauteile ja diffusionsdicht gestrichen werden, damit das Holz nicht wegen Feuchtigkeitschwankungen arbeitet und dann das Fenster klemmt.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass das eh nicht funktioniert, weil solche Anstriche irgendwann Risse bekommen und dann erst recht Feuchtigkeit eindringt aber nicht wieder rauskann.

Ich würde deshalb auch ölen, z.B. Leinos Holzöl außen, (heißt inzwischen Terrassenholzöl 236), damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
Oder einen ölbasierten Bootslack, z.B. Le Tonkinois. Der blättert auch nicht ab.

Grüße
Martin

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 17.09.2018 10:00:27
0
2681962
Danke euch!

Ja, Öl wäre die einfachste Lösung. Leider gibt es kein weißes Öl...Familiy möchte aber ein Gartenhaus in Schwedenrot mit weißen Fenstern / Tür...uhh

Das mit dem diffusionsdicht leuchtet mir ein. Also sollte so ein Fenster allseitig gleich behandelt werden, oder?

Ändert auch nichts an der Eingangsproblematik, ich kann nichts hinter die Wetterschutzleiste pinseln.

Na gut, wenn ich nicht dran komme, dann der Regen hoffentlich auch nicht.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2018 10:37:00
0
2681973
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Danke euch!
Ja, Öl wäre die einfachste Lösung. Leider gibt es kein weißes Öl...Familiy möchte aber ein Gartenhaus in Schwedenrot mit weißen Fenstern / Tür...uhh
Das mit dem diffusionsdicht leuchtet mir ein. Also sollte so ein Fenster allseitig gleich behandelt werden,[...]


Diffusionsdicht kannst Du eh vergessen, wenn Du unter der Leiste nicht streichst. Dann wird das Holz da arbeiten.

Wenn es unbedingt richtig weiß sein soll, würde ich einen weißen Lack auf Leinölbasis nehmen (nach passender Grundierung). Der sollte dann ebenfalls nicht abblättern, sondern nur auf der Oberfläche verwittern, was man aber ganz leicht wieder auffrischen kann, ohne erst den alten Lack wieder runterschleifen zu müssen.

Grüße
Martin

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 17.09.2018 10:52:03
0
2681981
Ich hab hier noch eine 2/3 Büchse hiervon rumliegen.

"Decklack ist ein langöliger Alkydharzlack" meinst du sowas Martin?

Darunter der Holzschutzgrund vom gleichen Hersteller. Dachte ich mir...

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.09.2018 12:09:13
1
2682001
Ich meine eher so etwas wie das was man findet, wenn man nach "Leinöllack" oder "Leinölfarbe" sucht.
Alkydharzlacke kenne ich nur als solche, dir irgendwann abblättern.

Grüße
Martin

Verfasser:
derjoerg
Zeit: 17.09.2018 14:27:29
0
2682039
Hallo,
ich stand 2012 vor dem gleichen Problem.

Ich habe damals diesen Fred gefunden:
https://www.woodworker.de/forum/threads/d%C3%BCnnschichtlasur-richtig-streichen.72573/

Ich habe Sikkens CETOL HLS Extra Dünnschichtlasur und Cetol Filter 7 plus verwendet. Obwohl mein Farbton sehr dunkel ist (Mahagoni) gibt es null Probleme.
Man muss dazu sagen, dass der Schichtaufbau sehr aufwendig ist.
2-3x Dünnschicht und dann noch 2x Dickschichtlasur. Vorher trocken mit steigender Körnung schleifen (120er dann 240iger) und besonders nach dem 1 Anstrich die sich aufgestellten Holsfasern mit z.b. 400er nochmal vorsichtig nass abschleifen...

Was ich damals nicht wusste, nicht gefunden habe...

Heute würde ich mit Kreidezeit arbeiten: 1. Schicht: Grundieröl.2. Schicht: Standölfarbe "Zwischenanstrich" 3. Schicht Standölfarb "Schlussanstrich" nehmen.
Die Farbe ist auf Leinölbasis und (kein Witz!) vegan ;-) Hat jedenfalls keine Funizide etc.
Was Du vollkommen vergessen kannst ist Holzschutz auf Wasserbasis. Hab ich am Gartenhaus probiert. In der 3. Saison ist die Hälfte schon abgeblättert.

Lesen kannst hier auch noch ohne Ende

http://www.wikidorf.de/reintechnisch/Inhalt/HolzAussen

Verfasser:
sukram
Zeit: 17.09.2018 14:45:53
0
2682047
Roh ist eh Mist - hätteste mal...

>Ihre Fenster werden von uns in einer Basisbehandlung farblos tauchgrundiert. Damit sind sie vor Pilz- und Insektenbefall ausreichend geschützt...

...nicht beim HELA, mindestens beim Hornbach ;-)

Könnte man vielleicht aufwe/ändig nachholen... zB in
'nem alten abgedichteten Blumenkasten...

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 17.09.2018 14:55:16
0
2682053
Remmers farblos 1


Remmers fabrlos 2

Oder mal so durchstöbern

Remmers

Remmers wird hier von den Fachbetrieben immer empfohlen.

Zeit: 17.09.2018 14:56:29
0
2682054
Zitat von PapaPaul Beitrag anzeigen
Na gut, wenn ich nicht dran komme, dann der Regen hoffentlich auch nicht.,[...]


Der Regen wird nicht drankommen, aber Feuchtigkeit.
Mir wäre nicht wohl, wenn dieser Bereich roh bleibt.

Wenns auf der Oberseite der Regenschiene keine sichtbare Verschraubung (bei veralteten Versionen) gibt, dann ist sie wirklich/sehr wahrscheinlich nur eingeklipst, wie auch "sukram" schon schrieb.
Dann muß sie auch wieder rausgehen - eventuell Fenster-Hersteller befragen??

Gruß
Rudi

Verfasser:
sukram
Zeit: 17.09.2018 15:27:04
0
2682057
Ja schon

Zitat von Meinereinerheisstrudi Beitrag anzeigen
Dann muß sie auch wieder rausgehen - eventuell Fenster-Hersteller befragen??[...]


aber ob die dann noch gerade ist und die Clipaufnahme noch klipsen kann...

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 17.09.2018 20:27:32
0
2682118
Es sind diese Fenster.

Oh mann, wer lesen kann..."Die Grundierung ist bereits aufgetragen, eine geeignete Oberflächenbehandlung sollte dennoch erfolgen, um das Fenster vor Witterungseinflüssen dauerhaft zu schützen. Achten Sie bei der Wahl der Lasur darauf, dass diese sowohl für den Innen- als auch Außenbereich geeignet ist. Auch farbige Lacke bieten sich hier an, um das Fenster dem Design der Fassade anzupassen."

Ok, die Wetterleiste liegt in einer Nut. Zerstörungsfrei bekomme ich die nicht raus.

Diese Grundierung hab ich auch noch übrig. Ich denke, ich mache sie trotz Grundierung auch noch drunter.

Wenn ich mich bei den Fensterchen schon so anstelle, was wird erst bei der Keilstülpschalung...

Vielleicht sollte ich für das Gartenhaus einen Baublog machen.

Heute Punktfundamente gegossen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 18.09.2018 10:15:17
0
2682209
Statik für die Fundamente ist schon gerechnet? Prüfstatiker hat sein OK gegeben? Gerechnet nach Eurocode oder über finite Elemente? :-) :-p

Verfasser:
PapaPaul
Zeit: 18.09.2018 11:47:47
0
2682241
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Statik für die Fundamente ist schon gerechnet? Prüfstatiker hat sein OK gegeben? Gerechnet nach Eurocode oder über finite Elemente? :-) :-p


Lach, hüstel, nö, einfach gegossen, da rein:


Verfasser:
geissenpeter
Zeit: 19.09.2018 09:54:48
0
2682476
Zitat von derjoerg Beitrag anzeigen
Ich habe Sikkens CETOL HLS Extra Dünnschichtlasur und Cetol Filter 7 plus verwendet.


meine Haustür wurde mit dem Vorgängerprodukt davon behandelt und hat selbst nach 20 Jahren nur die Macken, die wir selber reingemacht haben. Die restliche Oberfläche ist noch richtig klasse. Lediglich der Wetterschenkel, der wegen Wetterseite auch regelmäßig mit stehendem Wasser konfrontiert wird, ist etwas verwittert.

Ich werde das demnächst mit Filter 7 neu behandeln und hoffen, dass es wieder 20 Jahre hält

Verfasser:
jogi54
Zeit: 19.09.2018 18:04:50
0
2682609
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Alternativ auf der Außenseite eine Dünnschichtlasur.

Lacke und Dickschichtlasuren sind zwar tendenziell langlebiger, aber auch wesentlich aufwändiger im Erhalt und bieten dem Holz keine Luft zu atmen.


Mit gesundem Menschenverstand kann man erkennen, dass es nicht so ist.

Die Temperaturausdehnungskoeffizienten von Holz versus Lacken und Dickschicht - Lasuren ist deutlich unterschiedlich - Lacke und Dickschicht - Lasuren härten mit der Zeit immer mehr aus ("Lösungsmittelverlust") und platzen dann ab.

Öle oder Lasuren, die keine Schicht bilden, und ins Holz eindringen, sind sinnvolle Möglichkeiten.

LG jogi

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