Ihre Cookie-Einstellungen
Diese Webseite verwendet Cookies. Mit einem Klick auf "Zustimmen" akzeptieren Sie die Verwendung der Cookies. Die Daten, die durch die Cookies entstehen, werden für nicht personalisierte Analysen genutzt. Weitere Informationen finden Sie in den Einstellungen sowie in unseren Datenschutzhinweisen. Sie können die Verwendung von Cookies jederzeit über Ihre anpassen. Ihre Zustimmung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

Ihre Cookie-Einstellungen

Um Ihnen eine optimale Funktion der Webseite zu bieten, setzen wir Cookies ein. Das sind kleine Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden. Dazu zählen Cookies für den Betrieb und die Optimierung der Seite. Hier können Sie auswählen, welche Cookies Sie zulassen:
Erforderliche Cookies
Diese Cookies sind notwendig, damit Sie durch die Seiten navigieren und wesentliche Funktionen nutzen können. Dies umschließt die Reichweitenmessung durch INFOnline (IVW-Prüfung), die für den Betrieb des HaustechnikDialogs unerlässlich ist. Wir benutzen Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu ermitteln. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.
Optionale analytische Cookies
Diese Cookies helfen uns, das Nutzungsverhalten besser zu verstehen.Sie ermöglichen die Erhebung von Nutzungs- und Erkennungsmöglichkeiten durch Erst- oder Drittanbieter, in so genannten pseudonymen Nutzungsprofilen. Wir benutzen beispielsweise Analysecookies, um die Zahl der individuellen Besucher einer Webseite oder eines Dienstes zu ermitteln oder um andere Statistiken im Hinblick auf den Betrieb unserer Webseite zu erheben, als auch das Nutzerverhalten auf Basis anonymer und pseudonymer Informationen zu analysieren, wie Besucher mit der Webseite interagieren. Ein unmittelbarer Rückschluss auf eine Person ist dabei nicht möglich.

Alle
Foren
Meine Gartenwende hin zur Sole-WP
Verfasser:
crink
Zeit: 09.12.2019 10:22:19
9
2870144
Moin,

nun neigt sich das erste Betriebsjahr dem Ende entgegen und es wird spannend: Der Stromzähler für die neue WP wurde am 13.12.2018 eingebaut. Gestern Abend zeigte er 1956 kWh an - bis zum 13.12.2019 werden wahrscheinlich ziemlich genau die 2000 kWh erreicht. Sobald das erste Betriebsjahr komplett rum ist wird genauer berichtet.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.12.2019 11:44:37
0
2870176
Klasse, bin gespannt auf Deine JAZ!
Bei 2000 kWh-Stromverbrauch dürfte die gut werden.

Meinen Neid hast Du, crink. :-)
Auf meinem Grundstück ist ein RGK leider illusorisch.

Viele Grüße

winni

Verfasser:
nicijan
Zeit: 09.12.2019 12:33:42
0
2870198
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Auf meinem Grundstück ist ein RGK leider illusorisch.


Stell doch mal den Plan ein, vielleicht gibts ja doch eine Lösung

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.12.2019 12:43:49
0
2870203
Danke für das Angebot, aber selbst wenn das theoretisch funktionieren würde,
wären die Kollateralschäden an kleinem Garten und befestigten Flächen zu
groß.
Dazu kommt, das fast rundum nicht tief gegründete Gebäude anliegen,
mittelalterich geprägter Ortskern, so das Tiefe riskant wäre und ohne die geht
es bei den relativ kleinen Freiflächen sicher nicht.

Da würde ich dann eine Bohrung vorziehen und die dürfte dann unter dem
Strich bei mir auch billiger kommen.

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 09.12.2019 12:47:48
0
2870205
Zitat von winni 2 Beitrag anzeigen
Klasse, bin gespannt auf Deine JAZ!
Bei 2000 kWh-Stromverbrauch dürfte die gut werden.

Hallo winni,

nein, so gut wird die gar nicht wegen schlechter Senkenhydraulik (FBH mit 10 Heizkreisen und 14er Rohr), anfangs schlechter Entlüftung der Solerohre, Überdimensionierung, zu hohem Standyverbrauch und 4 Wochen Kühlung im Sommer. Läuft auf eine 4,7 hinaus.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.12.2019 13:02:53
0
2870215
Bei sehr gut gedämmten Häusern ist allein der überproportional hohe WW-Anteil ein Handycap für die JAZ.

Bei mir macht WW keine 5% der gesamten Wärmeproduktion ( auch durch das Duschrohr ), deshalb kann jemand mit einem KfW40 oder PH kaum gegen meine JAZ anstinken, auch wenn ich mit Heizkörperheizung eine schlechtere Senke habe. Der Gesamtverbrauch wird aber deutlich niedriger sein als meiner.

Im zweiten Betriebsjahr liege ich übrigens bisher deutlich besser als im ersten. Die 5,62 aus den ersten 12 Monaten werde ich noch einmal steigern können, wenn es nicht einen harten Winter gibt.

MAZ 2018 / 2019

September 5,87 / 6,76
Oktober 6,18 / 6,56
November 5,87 / 6,24

Das wird so aber nicht weiter gehen mit der Steigerungen, weil ich ab Januar mit der Optimierung doch schon weit fortgeschritten war. Wird aber ein ganzes Stück Richtung JAZ 6 gehen.

Grüße
Frank

Verfasser:
winni 2
Zeit: 09.12.2019 13:07:05
0
2870217
Da kannste gut mit leben, crink, denke ich und vielleicht knackst Du dann
im nächsten Jahr die 5.
:-)

Grüsse

winni

Verfasser:
crink
Zeit: 09.12.2019 13:22:23
0
2870226
Hi Frank,

richtig, durch die gute Dämmung und das milde Klima läuft die WP einfach mehr im Standby - und da ist der Verbrauch definitiv zu hoch. Im Oktober mit warmer Sole war gut das Takten der WP zu erkennen, da bei 20 Hz noch mehr als 1,8 kW in Haus gepumpt wurden.

Im letzten Winter lief die WP ca. 8 Stunden mit mehr als 55 Hz -> die WP ist überdimensioniert, ein Modulationsbereich zwischen 0,5 und 5 kW wäre perfekt gewesen.

Der WW-Anteil liegt hier ziemlich genau bei den vom JAZ-Rechner vorgeschlagenen 18% - wobei zeitweise zu wenig gezählt wurde, da die Wärmemengenmessung mit weniger als 5 l/min nicht klarkommt. In der Realität ist der WW-Verbrauch (und somit auch die AZ) noch einen Tick höher.

Bis Mitte Februar erwarte ich gegenüber dem letzten Winter auch noch eine Steigerung der AZ wegen Optimierung/Entlüftung.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HFrik
Zeit: 09.12.2019 13:31:33
0
2870234
Hmm - das zieht sich ja schon fast durch - crink schafft als einer von recht wenigen mit Grabenkollektor keine JAZ von 5, und Motzi schafft mit seiner geisha auch als einer von eher wenigen keine JAZ von 4 - das scheint irgendwie der Fluch der guten Tat zu sein der da einige trifft. Wie viele kWh sind denn da Standbyverbrauch im Jahr? Vieiieicht kann man da ja noch was optimieren...

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 09.12.2019 14:07:30
0
2870256
Ja, der Standby ist grauenhaft bei der Nibe. Wenn die Ölsumpfheizung läuft zieht die Kiste über 40 Watt. Das würde mich im Sommer in Richtung MAZ 1 bringen, wenn ich das nicht zu unterbinden wüsste.

Ich schalte meine WP im Sommer hart ab und schalte sie nur für die WW-Bereitung ein.
Immerhin scheint der Fluch bei mir nicht zu wirken, meine AZ ist viel höher als erwartet. Bin vorsichtig von einer 4,7 mit Hoffnung auf 5 ausgegangen. Meine Sole ist aber wärmer als angenommen, meine Heizkreistemperaturen niedriger.

Denke im zweiten Jahr sollte ich eine 5,8 schaffen, wenn es noch etwas höher geht bin ich nicht böse.

Wichtigste Optimierungen:
- Raumtemperatursensor nicht auf Heizkurve einwirken lassen
- Sole auf festes dT 5K
- Heizkreispumpe auf feste Drehzahl 20%
- Gradminuten nicht zu tief, meine jetzt auf 600
- Heizkurve optimal 5 + 1, bei windig trübem Wetter wie heute 1° höher
- Drehzahl begrenzen. In der Übergangszeit bei geringer Heizlast lasse ich die WP mit fixen 20 Hz laufen

Grüße
Frank

Verfasser:
HFrik
Zeit: 09.12.2019 14:52:35
0
2870288
An das komplette Ausschalten der WP habe ich auch gedacht bei hohem Standbyverbrauch, wenn man weis dass die WP für einige Stunden nicht laufen muss.
40W x8760h wären im worst case ja grob 340kWh Standby, das bringt die JAZ schon spürbar runter.

Verfasser:
Randberliner
Zeit: 09.12.2019 14:53:34
1
2870290
Moin Crink,

es freut mich dass es bei Dir so rund läuft. Schaue gern in Deinen uplink.
Auch ich bin selbst zufrieden, habe ja sehr ähnliche Voraussetzungen wie Du.

Unterschied bei mir - nur 2 Personen i. Haushalt, ca. 80kWh WW im Monat auf 42 Grad, Raumtemperatur nur 21-22 Grad, dafür mehr Heizlast und u.U. etwas bessere Senke, VL max. 31-32 Grad bei NAT -14, HL realistisch eher 5kW, auch habe ich keine Kühlung.

Das verhalf mir im ersten und milden Betriebsjahr zu 1865kWh Strom und 10680kWh Wärme incl. WW, AZ 5,7.

Somit ist es schon wichtig die Rahmenbedingungen im Vergleich zu kennen und auch mit zu beurteilen. Bei mir passt die Nibe F1155-6 sehr gut zur Heizlast, kenne aber auch andere, welche nähe Passivhaus sind und durch die „zu große“ WP keine Vorteile wegen StandBy und Taktung herausfahren können.

Gruß und weiterhin viel Erfolg bei der Optimierung.
Kristian

Verfasser:
DominikW
Zeit: 09.12.2019 15:05:47
0
2870304
Hallo crink,

bin gespannt auf deine weiteren Berichte.
Bei mir läuft die WP und der Doppelstockwendegraben nach deiner Empfehlung bisher ganz gut. Gegenwärtig noch AZ von >7 (Nov), JAZ kann ich dann erst im kommenden Jahr liefern. ich erwarte auch mal, dass die AZ in Jan, Feb und Mär noch abfallen wird wenn es dann mal richtig kalt wird. Bisher läuft die WP den November in einem Takt durch und das zieht ordentlich an der Sole. Temp für Sole ein liegt bei 5,3 und Sole aus bei 1,7°C.
Ich bin sehr gespannt wie die Temperaturen im Boden am Ende des Winter liegen. Der schwere und nasse Lehmboden sollte eigentlich dafür sorgen, dass der Graben genug Energie liefert.

Die Probleme mit der mäßigen Hydraulik sehe ich bei mir aber auch. Zwei HKV mit 8 bzw 10 Kreisen. Das OG bekomme ich nicht vernünftig eingestellt da mir da einfach der Volumenstrom fehlt. Selbst bei WT 100% kommt oben so wenig an, dass ich den hydraulischen Abgleich nicht vernünftig regeln kann. Einzig, wenn im EG abgedreht wird, geht der Volumenstrom so weit hoch, dass man an den Tackosettern was ablesen kann. ansonsten liegt die Ablesbarkeit im Bereich von 0,5 und 0 was nicht sichtbar ist :-( Dazu kommt auch noch, dass das Bad im OG nicht genug Wärme abgekommt während alle anderen Räume eigentlich gut eingestellt und bereits teilweise eingedrosselt sind (wegen Volumenstrom der anderen Kreise).

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
nicijan
Zeit: 09.12.2019 17:47:48
6
2870405
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Wichtigste Optimierungen:
- Raumtemperatursensor nicht auf Heizkurve einwirken lassen
- Sole auf festes dT 5K
- Heizkreispumpe auf feste Drehzahl 20%
- Gradminuten nicht zu tief, meine jetzt auf 600
- Heizkurve optimal 5 + 1, bei windig trübem Wetter wie heute 1° höher
- Drehzahl begrenzen. In der Übergangszeit bei geringer Heizlast lasse ich die WP mit fixen 20 Hz laufen


Frank hat mir letzte Woche per Email geschrieben wie man die Frequenz begrenzt.
Darauf hin hab ich noch den Rat mit den Gradminuten befolgt, habe auf -400 eingestellt.
Wie man sieht, ab der Mitte der Grafik wirkt die Frequenz absolut gleichmäßig entgegen der Außentemperatur. Zuvor war das wie ein Sägeblatt mit Vorlauftemperaturen 2 bis 4 K über dem Sollwert..
Seit der Umstellung ist die TagesJaz von 5,7 auf 6,2 gestiegen. Aktuell liege ich bei 4,6°C Sole Ein.



Die Ausreißer mit über 75 Hz waren übrigens dadurch das nur 1 Frequenzband gesperrt wurde. Der gesperrte Bereich wurde einfach übersprungen.

Die Doku von Nibe zu den Gradminuten ist aus meiner Sicht grenzwertig bis unverständlich formuliert.
Laut meinem Heizi gibt es auf Schulungen sogar den Hinweis bei zu hohen eingestellten Gradminuten bis Verdichterstart würden die Anwender frieren. Deshalb die -60 als Werkseinstellung.


Vielen Dank an Frank

Verfasser:
Leonhard
Zeit: 09.12.2019 18:35:55
0
2870429
Zitat von nicijan Beitrag anzeigen
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
[...]


Frank hat mir letzte Woche per Email geschrieben wie man die Frequenz begrenzt.
Darauf hin hab ich noch den Rat mit den Gradminuten befolgt, habe auf -400 eingestellt.
Wie man sieht, ab der Mitte der Grafik wirkt die Frequenz absolut gleichmäßig entgegen der[...]


OT:
Habe ich den Zusammenhang richtig verstanden, abzubauende Gradminuten ganz hoch setzen und die Verdichterfrequenz nieder halten (hohe Frequenzen sperren) ergibt einen Dauerdurchlauf der WP und folglich hohe AZ da u.a. der Ölsumpf nicht geheizt werden muss?
Wenn ja, müssen sich die Steuerungsprogrammierer des Herstellers die Frage gefallen lassen warum diese "Betriebsart" nicht automatisch unter einem Menüpunkt z.B. "Maximalmodulation" vorgesehen ist.

Die AZ-Steigerung von nicijan von ohnehin schon hohem Niveau ist ja schon extrem.
Um so unverständlicher ist dann die Werkseinstellung mit -60°min. Sollte an richtiger Stelle mal dem Hersteller verklickert werden.

Schöne Grüße
Leonhard

Verfasser:
nicijan
Zeit: 09.12.2019 18:53:45
0
2870435
Zitat von Leonhard Beitrag anzeigen
Die AZ-Steigerung von nicijan von ohnehin schon hohem Niveau ist ja schon extrem.
Um so unverständlicher ist dann die Werkseinstellung mit -60°min. Sollte an richtiger Stelle mal dem Hersteller verklickert werden.


Was die 2 bis 4 K höherer Vorlauf als der Sollwert ausmachen, hätte ich selbst nicht gedacht.
An On/Off Geräten ist das bestimmt noch viel extremer. An solchen Geräten lässt sich das nicht so einfach optimieren.

Verfasser:
crink
Zeit: 10.12.2019 09:58:12
0
2870686
Moin moin,

die AZ=5 wird schon noch geknackt, da mache ich mir keine Sorgen. Hängt halt auch davon ab, wie warm der Sommer wird, denn die Passivkühlung ist wirklich eine sinnvolle Sache.

Der Stromzähler hier ist etwas grob, deshalb kann ich den Standbyverbrauch nicht genau beziffern - 0,03 kW heißt halt alles zwischen 25 und 35 Watt. Aber mehr ist zumindest bei der 1255-6 nicht zu beobachten.

Abrechnung der Zeiten:
- Betriebszeit Verdichter Heizung: 4580h (+66, die noch zum vollen Jahr fehlen)
- Betriebszeit Verdichter Warmwasser: 776h (+6)
- Betriebszeit Kühlung: ca. 600h
-> Standby: 2612h

Nun gibt es noch den Standby mit Heizungsumwälzpumpe (Schnüffelmodus unterhalb der Heizgrenze) und den ohne im Sommer. Mit im Mittel angenommenen 32 W sind das insgesamt 84 kWh oder 4% des Stromverbrauchs, die für Standby draufgehen. Das ist meiner Meinung nach zu viel. Da einige Sperrzeiten für Warmwasser gesetzt sind (Nachts und Vormittags) könnte die dämliche Ölsumpfheizung zumindest während dieser Sperrzeiten und oberhalb der Heizgrenze abgeschaltet werden - aber da wurde anscheinend noch keine Optimierung des Stromverbrauchs vorgenommen, schade.

Hartes Abschalten im Sommer zur Vermeidung von Standby-Verlusten ist bei 4-köpfiger Familie nur schlecht praktizierbar. Mit der vorigen WP hab ich das gemacht, was auf die Dauer total genervt hat, dort aber pro Tag 3 kWh eingespart hat. Nun liegen die Standby-Verluste pro Tag bei weniger als 0,7 kWh, da bin ich zu faul.

Einstellungen hier:
- Kein Raumtemperatursensor
- Auch Delta-T 5K Solespreizung, in der Praxis dank der inzwischen einigermaßen vollständigen Entlüftung bei 1% Sole-Umwälzpumpe aber eher 3 K, der Druckverlust ist einfach zu gering
- Heizkreis-UWP auf 45% bei 8 l/min - miese Senkenhydraulik halt
- Gradminuten auf 250
- Heizkurve bei 3+3, mal sehen wie sich das unter 0° bewährt.
- Drehzahlbegrenzung momentan bei 40 Hz, im Sommer hab ich auch mit 20 Hz experimentiert, da war die WW-Bereitung aber auf die Dauer zu langsam, deshalb waren im Spätsommer/Herbst 30 Hz eingestellt. Sobald es richtig kalt werden sollte wird dann auf 50 oder 55 Hz erhöht, ich bin gespannt, was maximal notwendig wird diesen Winter.

@Randberliner: Bei Dir mit etwas mehr Heizlast, niedrigeren Heizwassertemperaturen und mehr Heizwasservolumenstrom ist wirklich idealbetrieb angesagt. Noch so ein Altbau, der jede Fraunhofer-Studie inkl. Querschnitt des Heizungshandwerks absolut alt aussehen lässt. Ich schau auch immer mal auf Deine Anlage, speziell zur Bewertung der Entlüftung der Solerohre hat der Vergleich gut geholfen.

@DominikW: AZ>7 im November nennst Du "ganz gut"? Perfekt würde ich sagen. Hydraulischer Abgleich wird überbewertet: Mach einen thermischen Abgleich. Bei trübem Wetter um 0 Grad alle Heizkreise auf und alle Zimmertüren zu und nach 48 Stunden in jedem Raum bewerten, ob es zu warm wird -> Heizkreis drosseln. Wenn es zu kalt wird muss die Heizkurve hoch. Zu kaltes Bad ist natürlich ärgerlich, allerdings finde ich auch diesen Punkt überbewertet, denn nach dem Duschen/Baden ist es im Raum sowieso wärmer geworden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
DominikW
Zeit: 10.12.2019 13:27:28
0
2870828
Hallo crink,

danke für deinen Input. das mit dem hydraulischen/thermischen Abgleich werde ich noch mal angehen.
Bzgl der AZ habe ich noch so garkein Gefühl wo es hingehen wird. Ich bin sehr gespannt wie es nach dem ersten Winter aussehen wird. Momentan ist das Haus eher einen Tick zu kühl was wir mit dem Ofen im Wohn/Essbereich ausgleichen. Wie gesagt stört mich vor allem das Bad im OG.

Weil alle hier hiere Daten so schön posten hab ich auch mal nachgesehen und hier
sind meine Einstellungen:
- Kein Raumtemperatursensor
- Seit heute (auf Anregung des Forum) auch Delta-T 5K Solespreizung. Bisher lief die auf Auto und kam dabei so an die 3,5K Spreizung. Ich habe aber durchaus auch Drehzahlen von 20-30% gesehen und bin nicht sicher ob das wirklich notwendig war/ist. Zum Verständnis, größere Spreizung = geringere Drehzahl = weniger Stromverbrauch durch die WQ Pumpe, richtig? Dabei wird auf das langsamer fließende Medium besser Energie übertragen? Pendant zu Senke wo dann bei niedrigerem Durchfluss mehr Energie an die Räume abgegeben wird?
- WT Pumpe auf fixen 40% bei 8,2 l/min - meine Hydraulik scheint ähnlich der von crink zu sein. Da kann ich vermutlich nur baulich etwas ändern?!
- Gradminuten auf -300 (ich vermute mal die anderen haben auch "-" vor ihren Angaben?? Ist es richtig, dass die WP in niedrigeren Bereichen z.B. bei -100 eine geringere Drehzahl fährt und dann wenn es in den Grenzbereich z.B. -300 geht häher dreht? Bei mir fährt die immer so um die -300 herum und hat dabei dann ca 40 Hz plus minus. Ich deute das so, dass die WP keinen Überschuss aufbaut um die GM abzubauen und wenn die GM mal ansteigen schaltet die WP wieder einen Gang zurück um gegen den Grenzwert zu fallen. Habe bereits ein paar mal die GM maanuell von -300 auf -100 gestellt und o.g. beobachtet.
- Heizkurve bei 3+1, heir bin ich noch lange nicht am Ende der Einstellphase. Ggf. wegen der Badtemperatur aber noch weiter hoch zu regeln
- Drehzahlbegrenzung durch den Sommer bei 20 Hz. Da hatte ich sehr gute Erfahrung mit sammeln können. BW Bereitung lief einmal am Tag um die Mittagszeit mit PV-Strom Unterstützung über ca 2h. Das Zeitfenster hatte ich teilweise auf 3h gesetzt da es im Schleichmodus mit 1% WT Pumpe für BW recht langsam lief. Entgegen vieler anders lautender Berichte habe ich auch bei <5L/min Werte für den WMZ erhalten. Ich denke mal, dass es mit der Firmware eine Extrapolation gibt. Vielleicht ist diese ungenau(er) aber durchaus Werte liefernd. Laut WMZ sind es bei mir pro Schleichfahrt auf 46°C ca 5kW/h für ca 300L BW die erwärmt bevoratet werden. Falls das nicht korrekt ist, steigt die AZ ja noch weiter was mich nicht unglücklicher machen würde :-)
- Aktuelle Drehzahlbegrenzung bei 45 Hz

Seit heute habe ich auch die Anlage an Uplink angeschlossen. Muss aber noch einrichten. Kann mir jemand genau sagen was ich da machen muss und wie man die Anlage freigeben kann?

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
Randberliner
Zeit: 10.12.2019 13:55:16
0
2870851
Hallo Dominik,

unter Optionen - Sicherheit kannst Du Gastzugänge anderer Uplink-User einrichten, dafür benötigst Du nur die Mailadresse des anderen Users.

Gruß
Kristian

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 10.12.2019 15:02:55
0
2870887
Entgegen vieler anders lautender Berichte habe ich auch bei <5L/min Werte für den WMZ erhalten.

Der WMZ misst noch bei < 5 l / min, aber die Werte sind total falsch.
Habe das mal beobachtet indem ich die Drehzahl auf feste Werte gesetzt habe und die WP ist im Heizbetrieb mit praktisch konstanter Temperatur gelaufen.
Das Produkt aus Spreizung mal Volumenstrom müsste dabei etwa gleich bleiben. Tut es aber nicht. Wenn ich nur geringfügig unter die 5 Liter gehe wird das schon sehr unplausibel und verschlechtert sich dann dramatisch wenn ich noch tiefer gehe.
Habe die Werte nicht mehr im Kopf aber seitdem fahre ich keine Volumenströme unter 5 Liter pro Minute mehr.

Grüße
Frank

Verfasser:
Didi-MCR52
Zeit: 10.12.2019 16:44:13
0
2870950
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hängt halt auch davon ab, wie warm der Sommer wird, denn die Passivkühlung ist wirklich eine sinnvolle Sache.

Wobei ich es für fragwürdig halte, die Passivkühlung im Sommer der JAZ zuzurechnen. Wenn jemand Nachtspeicheröfen und Splitklima hat, käme auch niemand auf die Idee, den Stromverbrauch der Klima im Sommer fürs Kühlen als Heizenergiebedarf zu rechnen.

Klar, die getrennte Erfassung wird das Problem sein. Würde man kein WW damit machen, könnte man die Zähler einfach vor und nach der Kühlsaison ablesen, mit WW ist es schwieriger.

Dazu folgender Ansatz:
Zweitarif-Zwischenzähler (HT/NT) vor die Wärmepumpe. Umschaltung des Zählers durch die Ladepumpe für WW bzw. das Dreiwegeventil, das Heizkreis/WW umschaltet. Somit Stromverbrauch für WW und Heizung getrennt ablesbar.
Und dann kann man bei dem Heizungs-Anteil den Passivkühl-Anteil im Sommer wieder per jahreszeitlicher Ablesung rausrechnen.

Okay, der Standby (Pumpensumpfheizung etc.) würde dann der Passivkühlung zugeschlagen. Nicht optimal.

Aber für die Passivkühlung gibt es ja bestimmt ein weiteres Umschaltventil, welches die Kreisläufe Heizwasser/Sole irgendwie per PWT zusammenbringt. Dann könnte man die Umschaltung damit machen.

Gut, bleibt immer noch Pumpensumpfheizung, die genau während jener Zeit erfolgt.

Fazit: Speziellen Zwischenzähler für Sole- und Heizkreispumpe, die anhand des Passivkühl-Ventils geschaltet werden. Damit ist dann wirklich komplett getrennte Erfassung des Energieaufwandes für Passivkühlung möglich.

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 10.12.2019 17:07:31
0
2870965
Moin moin 😊
Ich habe eine Nibe Split 8 mit einem AMS10-8. Bei mir ist ebenfalls eine Ölsumpfheizung verbaut, welche meine jaz im Sommer versaut hat.
Warum nicht einfach einen einfachen 2 Punkt Temperaturregler zwischen Steuerung und Heizung klemmen?
Kostet beim Auktionshaus keine 10€ und ist schnell eingebaut.
Bei mir ist allerdings der nächste große Verbraucher die Spannungsversorgung der Steuerung. Hier verbaut nibe einen Trafo (Wirkungsgrad ca 50%) anstatt ein Schaltnetzteil (Wirkungsgrad >90%). Der Umbau auf Schaltnetzteil steht bei mir noch auf der Todo Liste.
Bei mir liegt der Standby Verbrauch bei 54W. Davon sind 30W Ölsumpfheizung und 24W die Steuerung. Mit der Regelung der Ölsumpfheizung (30 Grad an und 40 Grad aus) ist diese im Sommer doch sehr oft aus.

Verfasser:
DominikW
Zeit: 11.12.2019 01:08:37
0
2871206
Hallo Frank,

wenn die Werte vom WMZ unplausibel werden, bedeutet das, diese werden schlechter bezogen auf die AZ, oder? Darauf folgt (zumindest für mich), dass bei genauerer Messung die AZ besser als momentan werden müsste?!

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2019 09:04:00
0
2871264
Moin Dominik,

ein Gefühl für AZen bekommst Du am besten in der WP-Verbrauchsdatenbank. Da sind nur wenige für den November mit einer 7 vor dem Komma eingetragen...

Deine Frage zur Solespreizung: 5 K sind wunderbar und sparen Umwälzpumpenstrom mit dieser WP. "Bessere" Energieübertragung findet nur insofern statt, dass der Wendegraben mit oberer und unterer Lage am gleichmäßigsten dem Erdreich Energie entziehen kann, wenn die Spreizung mindestens dem Temperaturunterschied zwischen oben und unten entspricht (siehe Bodentemperaturen PIK.

Allerdings geht das nur, wenn ausreichend Frostschutz verwendet wird (>20% Ethylenglykol) bzw. sichergestellt ist, dass die Soletemperaturen am kalten Ende weit genug weg sind vom Gefrierpunkt der Sole. Mit 20% Ethylenglykol liegt der Gefrierpunkt ungefähr bei -9 Grad, deshalb sollte dann die Temperatur der Sole am kalten Ende nie unter -5 Grad liegen. Bei 5 K Spreizung deshalb nie unter 0 Grad am warmen Ende. Einfach im Hinterkopf behalten und im Februar evtl. die Spreizung verringern, damit das kalte Ende nicht zu kalt wird.

Deine Frage, ob sich an der Heizungshydraulik nur baulich was ändern lässt: Wenn alle Heizkreise so weit wie möglich/erträglich offen sind und trotzdem nur etwas mehr 8 l/min durchkommen, dann kannst Du schauen, ob ein Filtersieb im Heizkreis sitzt, das teilweise zugesetzt ist. Ansonsten helfen nur bauliche Maßnahmen wie dickeres Anbindungsrohr speziell des Obergeschosses oder zusätzliche Wandheizung im Optimalfall im Bad, das Dir zu kalt ist.

Gradminuten: Natürlich mit "-" davor, tschuldigung ;-) Das von Dir beschriebene Regelverhalten beobachte ich hier auch.

Heizkurve: Wenn das Haus sowieso insgesamt noch ein bisschen zu kühl ist, dann setzt die Verschiebung der Heizkurve erstmal einen hoch, also auf 3+2 und beobachtest dann die Temperaturentwicklung im Haus über mindestens 48 Stunden ohne Sonnenschein.

5 l/min: Bei weniger wurde mit alter Firmware-Version (mit der 8 vorne) plötzlich keine Wärme mehr gezählt. Mit neuer Firmware (9 vorne) wird unterhalb von 5 l/min zwar gezählt, aber anscheinend grob geschätzt - meiner Meinung nach zu hohe Werte. Deshalb hab ich für die WW-Bereitung inzwischen 28% eingestellt (mit internem WW-Speicher der 1255-6), dann liegt der Durchfluss knapp über 5 l/min. Bei nur 20 Hz Maximalfrequenz liegt ist die WW-Spreizung ziemlich gering (oben im Speicher ist die Temperatur nur wenig höher als unten), so dass dann die WW-Soll-Temperatur entsprechend angepasst werden muss.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2019 09:19:09
0
2871269
Zitat von Didi-MCR52 Beitrag anzeigen
Wobei ich es für fragwürdig halte, die Passivkühlung im Sommer der JAZ zuzurechnen.

Moin Didi,

stimmt, aber die Kühlung lässt sich relativ leicht rausrechnen: Die WP gibt die Energiemenge für die Kühlung an, wenn ich mich richtig erinnere (leider nicht im Uplink, aber direkt am Gerät auf Seite 10) stehen da bei mir 717 kWh. Im Sommer hatte ich mal anhand der Spreizung und dem Durchfluss ausgerechnet, dass die WP bei ca. 60 Watt Stromverbrauch mit 1,2 kW kühlt (COP 20...). So lässt sich leicht überschlagen wieviel Strom insgesamt in die Kühlung geflossen ist:

717 kWh / 1,2 = 600 h Kühlbetrieb * 0,06 kW = 36 kWh Stromverbrauch für die Kühlung,

Im Vergleich zum Gesamtverbrauch ziemlich wenig, dadurch steigt die JAZ dann um ca. 0,1 und könnte bei 4,8 landen.

Viele Grüße
crink

Ps: Heute morgen 1979 kWh auf dem Stromzähler für verbleibende 51 Stunden, das wird eine Punktlandung...

Aktuelle Forenbeiträge
Heizungsnewbie123 schrieb: Hallo zusammen, ich beobachte seit gut 2 Monaten unsere Heizung (Vaillant VKS 33) in unserem neuen Eigenheim, um den Verbrauch genauer zu beobachten (ggf. kommt eine Wärmepumpe ins Haus, aber das ist...
mikkahb schrieb: Pumpe läuft aber fördert nicht. Es gab schon mehrere Themen hierzu. http://my-htd.de/Forum/t/208128/Fehlersuche-Solaranlage- Habe auch die Tipps aus den Beiträgen angewendet. Jedoch ohne Erfolg. Nun...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
 
Hochleistungsfähige, intelligente Systeme und Produkte für Bad und Sanitär
Website-Statistik

Meine Gartenwende hin zur Sole-WP
Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2019 09:19:09
0
2871269
Zitat:
...
Wobei ich es für fragwürdig halte, die Passivkühlung im Sommer der JAZ zuzurechnen.
Moin Didi,

stimmt, aber die Kühlung lässt sich relativ leicht rausrechnen: Die WP gibt die Energiemenge für die Kühlung an, wenn ich mich richtig erinnere (leider nicht im Uplink, aber direkt am Gerät auf Seite 10) stehen da bei mir 717 kWh. Im Sommer hatte ich mal anhand der Spreizung und dem Durchfluss ausgerechnet, dass die WP bei ca. 60 Watt Stromverbrauch mit 1,2 kW kühlt (COP 20...). So lässt sich leicht überschlagen wieviel Strom insgesamt in die Kühlung geflossen ist:

717 kWh / 1,2 = 600 h Kühlbetrieb * 0,06 kW = 36 kWh Stromverbrauch für die Kühlung,

Im Vergleich zum Gesamtverbrauch ziemlich wenig, dadurch steigt die JAZ dann um ca. 0,1 und könnte bei 4,8 landen.

Viele Grüße
crink

Ps: Heute morgen 1979 kWh auf dem Stromzähler für verbleibende 51 Stunden, das wird eine Punktlandung...
Weiter zur
Seite 4