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Alle
Foren
Meine Gartenwende hin zur Sole-WP
Verfasser:
DominikW
Zeit: 11.12.2019 09:22:48
0
2871272
Hallo crink,

tolle Erklärungen - danke!
Spreizung bzw Soletemp werde ich im Auge behalten. Heizkurve passe ich mal weiter an. Heute grau und nass-kalt draußen 😊
Filtersieb muss ich mal suchen. Wie erkenne ich denn sowas? So etwas wie der Filterball der in der Soleleitung eingesetzt ist, oder?

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
crink
Zeit: 11.12.2019 09:30:03
0
2871279
Hi Michael,

Ölsumpfheizung per Bastelei abschalten ist natürlich reizvoll, aber das würde ich erst nach Garantieende durchführen. Und so schlimm ist das Problem auch wieder nicht: Wenn von den oben errechneten 84 kWh für Standby die Hälfte gespart werden könnten, dann sind das 10 EUR pro Jahr - bei einigen Stunden Bestell-/Bastel-/Konfigurationsaufwand und einem gewissen Risiko, dass das nicht klappt.

Schöner wäre es ja, wenn Nibe die Ansteuerung der Ölsumpfheizung per Firmware-Update ändert und zumindest im Sommer über der Heizgrenze dafür sorgt, dass diese weniger genutzt wird.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 08:40:05
4
2872239
Moin,

nun ist das erste Jahr rum: Der geeichte Stromzähler der WP zeigte heute morgen 1999,66 kWh, allerdings fehlten da noch 3 Stunden für das volle Jahr mit momentan ca. 500 W Stromverbrauch wegen Minustemperaturen, so werden es dann 2001 kWh für das volle Jahr. Damit wurden bereitgestellt (ich hoffe, dass die Uplink-Werte stimmen, das funktioniert momentan nicht gut):
- Heiz-Wärmemenge: 7657 kWh
- WW-Wärmemenge: 1650 kWh
- Kühlmenge: 727 kWh

Fazit: Der kurze Wendegraben mit viel Rohr funktioniert auch bei trockenem Sandboden. Dieses milde Jahr mit tiefster Sole-Temp von +1/-4 Grad Ende Januar ist sicherlich nicht der Maßstab, aber es sind genügend Reserven vorhanden.

Ohne Kühlung sieht die JAZ-Rechnung so aus:
(7657 + 1650) / (2001 - 36) = 4,74

Da ist noch einiges an Optimierungs- und Entlüftungsstromverbrauch enthalten. Das zeigt der Vergleich der ersten Dezemberhälfte 2019, die bisher eine AZ von 5,4 erreicht, mit der zweiten Dezemberhälfte 2018 mit vorher ungestörtem Erdreich mit einer AZ von knapp 5. Das ist das Potential, das noch bis in den Februar hinein den rollenden Jahresschnitt verbessern wird.

Der Herbst 2018 war hier ein wenig wärmer als der Herbst 2019, aber in den Soletemperaturen macht sich das nicht bemerkbar, sie sind sehr nah an denen von vor einem Jahr dran.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 09:23:00
1
2872255
Nachtrag:

Das Entlüften war gar nicht so einfach. Mit 40er Rohr scheint da wirklich mehr Aufwand getrieben zu werden müssen. Bei Inbetriebnahme wurde entlüftet und anfänglich lag die Drehzahl der Sole-Umwälzpumpe immer leicht über der Kompressorfrequenz. Also beispielsweise 32% Sole-UWP bei 27 Hz. Da muss noch eine Menge Luft in den Rohren gewesen sein. Auch war die Durchflussmenge durch die drei Rohre nicht die gleiche.

Leider hat der Heizi den Abgang für die Entlüftung nicht als Luftfalle senkrecht auf das Sammelrohr gesetzt, sondern waagerecht abzweigen lassen (da darüber noch weitere Rohre liegen) und waagerecht in einen weniger vollgebauten Bereich zum Entlüftungsventil und zum MAG weitergeleitet. Deshalb hat die Anlage von selbst nur sehr zögerlich entlüften können.

Deshalb kam der Heizi im Februar noch mal zum Entlüften vorbei und hat innerhalb von einigen Stunden mit spezieller Pumpe zusätzlich ca. 20 l Wasser in die Solerohre bekommen. Ab dem Zeitpunkt brauchte die Sole-UWP nur noch etwas mehr als die Hälfte des Kompressorfrequenz, also beispielsweise 18% Sole-UWP zu 29 Hz bei 5 Grad Spreizung. Immer noch nicht perfekt, aber schon brauchbar für den Rest der Heizperiode.

Der Heizi bot dann den Umbau der Anlage an, so dass die Entlüftung besser funktioniert. Ich wollte damit noch warten, der Umbau wurde bisher nicht durchgeführt - und ist meiner Meinung nun auch nicht mehr notwendig, siehe unten.

Im Juni/Juli lief dann die Kühlung ziemlich viel und hat anscheinend weiter für etwas Entlüftung gesorgt, jedenfalls war dann mit Beginn der Heizsaison im Oktober nur noch etwas weniger als die Hälfte der Kompressorfrequenz für die Sole-UWP notwendig und der Soledruck war gefallen. Anfang November hab ich den Druck in den Solerohren immer wieder auf 2,5 Bar angehoben, die Sole-WP auf 100% laufen lassen und immer abwechselnd nur eines der drei Solerohre laufen lassen. Insgesamt konnten so wieder ca. 20 l Wasser nachgefüllt werden. Und seitdem läuft die Sole-UWP auf 1%, endlich.

Die Spreizung der Soletemperatur läuft analog zur Kompressorfrequenz: Bei 20 Hz und 1% Sole-UWP liegt die Spreizung bei 2 Grad, bei 40 Hz sind es dann 4,1 Grad Solespreizung. So wird die Sole-UWP wahrscheinlich fast den ganzen Winter durch mit 1% laufen können. Mal sehen, wie sich das auf den Stromverbrauch auswirken wird. Eingestellt ist nach wie vor ein Delta von 5K für die Regelung der Sole-UWP.

Viele Grüße
crink

Ps: Ich bin froh diesen Heizi zu haben. Ist zwar etwas teurer (Ahrensburg halt...), dafür hat er sich seit Jahren gut um die alte WP gekümmert und nun die neue bis auf das obige Problem sehr gut eingebaut.

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 11:06:37
1
2872309
Hi,

noch was zur Senkenhydraulik: Die ist wirklich schlecht. Schade, dass ich beim Hausbau 2002 dieses Forum hier noch nicht kannte...

Ursprünglich wurden 145 m² Wohnfläche mit 11 Heizkreisen (7 EG und 4 OG) beheizt, alle mit mickrigem 14er Rohr. Das OG ist etwas besser gedämmt, hat weniger Fensterflächen und hat dank 1,5 geschossiger Bauweise weniger Wohnfläche, deshalb passt diese Verteilung.

Die 4 Räume im OG haben ungefähr die gleiche Heizlast, deshalb sind oben die 4 Heizkreise ungefähr gleich lang und laufen alle mit vollem Durchfluss, so weit in Ordnung. Der Heizkreisverteiler hängt im Flur, der Flur ist ansonsten unbeheizt. Da die Innentüren eh viel offen stehen ist auch Schnickschnack wie wärmeres Bad unwichtig. Das Bad hätte noch einen zusätzlichen Heizkörper an der Wand, der noch nie genutzt wurde. Funktioniert gut.

Problem ist das EG:
- Gäste-WC: Viel zu kurzer Heizkreis, nur per ERR in den Griff zu bekommen, da sonst dauerhafter Kurzschluss

- HWR: Hier sitzt der Heizkreisverteiler in der hintersten Ecke, also laufen alle FBH-Rohre durch den Raum. Zusätzlich noch ein eigener Heizkreis, auch ziemlich kurz und im Zweifelsfall der nächste hydraulische Kurzschluss. Eigentlich kann der Heizkreis hier komplett abgedreht werden, nur wirkt sich das negativ auf den sowieso schon zu geringen Gesamtdurchfluss aus.

- Flur: Hier laufen die meisten FBH-Zuleitungen durch, trotzdem eigener Heizkreis - Drosselung erforderlich. Gesamtdurchfluss leidet.

- Küche: Ist in Ordnung, dank interner Gewinne durch Herd, Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler sowieso kein Problem.

- WoZi: Drei sehr lange Heizkreise, die ungedrosselt trotzdem das Zimmer nicht so warm bekommen wie den Rest des Hauses - es sei denn der Volumenstrom aller restlichen Heizkreise wird eingedrosselt mit fatalen Auswirkungen auf den sowieso schon geringen Durchsatz oder per ERR wird Chaos in den Heizkreisen veranstaltet. Sobald ein Fitzelchen Sonne zu sehen ist wird das Wohnzimmer Sonnenhaus-mäßig gut erwärmt und hat kein Problem mehr. Leider gibt es hier immer wieder Winterwochen komplett ohne Sonne.

Um das Haus trotzdem ohne ERR sinnvoll warm zu bekommen wurden beim Einbau der WP die Heizkreise von HWR und Gäste-WC zusammen gelegt, also auf 10 verringert. Nun ist das WC wärmster Raum des Hauses, im HWR ist es etwas kühler geworden und der Durchfluss stimmt, ohne dass ein hydraulischer Kurzschluss vorhanden ist.

Momentan sind alle 10 Heizkreise maximal offen, was dazu führt, dass das WoZi einen Tick zu kühl ist, ansonsten die Temperaturverteilung im Haus relativ gleichmäßig ist.

Eine Rolle spielt dabei auch die KWL, die in den Wohnräumen kalte Außenluft ansaugt und in Küche, Bad und WC die Abluft sammelt und ohne Wärmerückgewinnung nach außen leitet. Im WoZi wird nun weniger Luft von außen angesaugt, trotzdem ist die Luftqualität gut.

Am liebsten würde ich eine Wandheizung mit fetterem Rohr im Wohnzimmer einbauen. Das Problem ist der Aufwand: Das lohnt sich nur, wenn sowieso mal wieder eine Renovierung ansteht, das hat noch Zeit. Dank der Zusammenlegung der Heizkreise von WC und HWR wäre am Heizkreisverteiler ein Abgang frei, der dann für eine Wandheizung verwendet werden könnte. Wenn diese im Wohnzimmer die Sitzecke beheizen würde, wäre für mehr Behaglichkeit gesorgt und im Rest des Hauses könnte die Temperatur leicht gesenkt werden. Finanziell würde sich das nicht lohnen, das Haus braucht zu wenig Wärme und die Sole-WP ist einfach zu sparsam, aber mit der JAZ ließe sich dann besser angeben...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
lobau01
Zeit: 13.12.2019 11:14:54
0
2872318
Hallo crink,
hab jetzt nicht alles gelesen.
Wie geht es dir im Sommer mit der Hitze?
EV brauchst du fürs WZ eine kleine SplitKlima zum 1-2° zum nachheizen ;-)

Grüße

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 12:12:21
0
2872341
Moin lobau,

die Splitklima hängt schon seit 2011 im Wohnzimmer und hat die letzten Jahre das Erdgeschoss fast allein geheizt und gegenüber der Nibe F600 haufenweise Strom gespart. Tolle Sache, aber Erdwärme ist noch besser ;-)

Je nach Fehlen von solaren und internen Gewinnen war in den letzten Monaten sporadisch mal die Split-Klima an, aber vielleicht alle 2 Wochen einmal für einige Stunden für den WAF.

Im Sommer ist die Splitklima eine sehr gute Hilfe das Haus angenehm zu halten. Wandaufbau mit Klinker+Steinwolle+Porenbeton ist nicht besonders massereich innerhalb der thermischen Hülle, so dass es sich im Vergleich schnell aufheizt. Trotzdem lag der Stromverbrauch der Klimaanlage im Sommer bei vielleicht 50 kWh, also im Rahmen. Dazu halt noch die geschätzten 36 kWh der passiven Kühlung der Sole-WP. Der Großraum HH ist im Sommer glücklicherweise noch nicht so heftig heiß.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
lobau01
Zeit: 13.12.2019 12:15:40
0
2872342
👍

-


Waren nur 1x in HH.
Wir mochten es da!

Grüße aus Wien

Verfasser:
kova1902
Zeit: 13.12.2019 12:40:49
0
2872353
Zitat von lobau01;287[break

Grüße aus Wien

HI Lobau
Besuchst du Herbert im Wien?
Grüsse auch von mir.

Verfasser:
kova1902
Zeit: 13.12.2019 12:46:57
1
2872355
Um das Haus trotzdem ohne ERR sinnvoll warm zu bekommen wurden beim Einbau der WP die Heizkreise von HWR und Gäste-WC zusammen gelegt
Hi Crink
Wollte gerade vorschlagen , ist aber schon erledigt :)
mfg kova

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 13:12:00
0
2872356
Hi kova,

der Heizi hat erstmal verwundert geguckt als es um die Zusammenlegung der Heizkreise von WC und HWR ging, hat dann aber nicht weiter drüber diskutiert und das kommentarlos durchgeführt. Funktionert gut.

Viele Grüße
crink

Ps: Wien steht noch auf meiner Liste der Orte, die ich gerne sehen möchte. Das letzte Mal in Österreich waren Wels und Schörfling dran, die wichtigsten Orte in Österreich aus Ringgrabenkollektorsicht ;-)

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 13.12.2019 13:26:26
0
2872357
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Ps: Wien steht noch auf meiner Liste der Orte, die ich gerne sehen möchte. Das letzte Mal in Österreich waren Wels und Schörfling dran, die wichtigsten Orte in Österreich aus Ringgrabenkollektorsicht ;-)

Hallo crink,

bei "aus Ringgrabenkollektorsicht" musste ich sofort an einen Ort in Wien denken:
https://www.youtube.com/watch?v=AoFnQ6hlG1w

Die Tiefe dürfte hinkommen...:-)

Grüße
Stefan

Verfasser:
MaJen
Zeit: 13.12.2019 14:01:03
0
2872366
Hallo Crink, da waren ja richtige Experten am Werk in der Senke :-(

Welche Vorlauftemperaturen hast du?

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 21:12:05
0
2872630
Hi Majen,

bei +1 Grad sind es 31 Grad Vorlauf, bei -10 dann 34 Grad Vorlauf. Schaun wir mal, wie kalt der Winter wird und ob die Heizkurve dann passt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2019 21:18:05
0
2872634
Hi,

ich sehe gerade, dass der Uplink in der Tat etwas veraltete Werte geliefert hat. Deshalb aktualisierte Werte fürs erste Jahr:

Heizwärme: 7707 kWh
Warmwasser: 1654 kWh

JAZ ohne Kühlung: 4,76

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 13.12.2019 22:14:16
0
2872667
Uplink nervt. Hängt sich ständig auf, dauert minutenlang sich einzuloggen usw. Von gestern auf heute ist der Zähler einfach stehen geblieben, stundenlang.

Premium habe ich nicht verlängert. Wenn ich da zum Beispiel die Gradminuten ändern wollte hat es meist Minuten gedauert und am Ende wurde die Änderung gar nicht übernommen. Einfach nur ätzend. Die diversen Kurven sind auch suboptimal. Da werden Zacken abgebildet die es so nicht gegeben hat, die Werte stimmen nie genau überein....

Gute Idee, miserable Ausführung.

Leider kann man an der Wärmepumpe selbst keine Nachkommastellen ablesen. Für Effizienzanalysen wäre das aber notwendig.

Grüße
Frank

Verfasser:
DominikW
Zeit: 15.12.2019 09:45:56
0
2873350
Hi crink,

es scheint echt, dass wir ähnliche Probleme haben. Bei mir sind es im EG 10 Kreise und Gästebad, Handtuchwärmer und HWR sind extrem kurze Kreise die ich sehr stark drosseln muss (ca 1/3 Drchfluss zu den andern Kreisen)
Kannst du mir mal kurz erklären wie das mit dem zusammenlegen der HK genau geht? Ist das sehr aufwändig?
Ich stelle mir das gerade so vor, dass RL von Bad Boden in VL von Bad Handtuchwärmer geht, RL von diesem dann in VL HWR und von dort dann zurück in den HKV. Ist das richtig?

Der Vorteil davon wäre a) EIN längerer Kreis vergleichbar zu den übrigen und keine Gefahr von Kurzschlüssen mehr und b) bessere Durchflussraten über alle Kreise, oder?

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
crink
Zeit: 02.03.2020 13:26:31
4
2923883
Moin,

nun neigt sich der "Winter" dem Ende entgegen bzw. nach vier Monaten November folgen nun zwei Monate April...

Im Februar wurden 1544 kWh Wärme (inkl. WW) erzeugt mit 305 kWh Strom, also eine MAZ knapp über 5. Die niedrigste Soletemperatur lag bei etwas über +3 Grad, inzwischen wieder bei +3,7 Grad angekommen. Der Kompressor war bis ca. Mitte des Monats noch bis 48 Hz begrenzt, nun ist er wieder auf 40 Hz heruntergesetzt, damit das Warmwasser schonender bereitet wird.

Die rollende JAZ liegt inzwischen inkl. passivem Kühlstrom des letzten Sommers bei 4,9 mit steigender Tendenz, da inzwischen die Soleumwälzpumpe weniger Strom zieht (dauerhaft 1% reicht).

Viele Grüße
crink

Verfasser:
HFrik
Zeit: 02.03.2020 15:58:53
0
2923956
Gut d.h. mit etwas höherer Solepumpenleistung wäre der Kollektor in diesem warmen Winter auch als Reinwasserkollektor gelaufen :-) (wenn die 3,1° am WP-Eingang anliegen...)

Verfasser:
crink
Zeit: 02.03.2020 16:08:18
0
2923962
Moin HFrik,

in der Tat frage ich mich, warum ich so viel Geld fürs Solekonzentrat ausgegeben habe, am kalten Ende war selten das Minuszeichen zu sehen. ;-)

Naja, so ein englischer Winter ist ja wirklich nicht normal, 2012 oder 2013 hätte das ganz anders ausgesehen. Der Kollektor von fdl-Frank wäre sicherlich noch besser für Reinwasser geeignet, da nicht so nah der Oberfläche.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
DominikW
Zeit: 02.03.2020 16:12:52
0
2923965
Moin Crink,

deine Daten sind wie immer interessant.
Bei mir waren es 1988 kWh Wärme inkl 135 kWh WW bei 395 kWh Strom. MAZ also vergleichbar zu deiner mit 5,03.
Soletemperatur war im Eingang meist um die 3,5-3,7 wobei der ausgang bei -1,5 bis -1,3 lag. Ich habe die Sole auf Diff 5k eingestellt.
Hast du bei dir konstant 1% WQ eingestellt oder bleibt es einfach bei den 1% wenn du über die Differenz gehst?

Kompressor habe ich noch auf 45Hz, mal sehen wann ich weiter runter kann. WW fährst du bei >5L/min oder?

Insgesamt hatte ich mir etwas bessere Soletemoeraturen von dem Kollektor versprochen. Habe ja die Extrameter Rohr auch noch in Schleifen im Boden versenkt und der Boden erschien mir erst sehr gut. Vielleicht muss der sich noch setzen und der zweite "Winter" wird besser?!

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
HFrik
Zeit: 02.03.2020 16:15:30
0
2923967
Nun, es gibt einen Hinweis, dass ein Haus mit z.B. 3,5-4kW Heizlast mit deinem Graben auch in 2012/13 kaum ins Minus gegangen wäre, wenn überhaupt. Wenn Dein Graben nur Zehntelgrade ins Miuns gegangen ist, hast Du auch keine Latente Wärme aus der Erde genutzt, was ebenfalls relevant ist.

Verfasser:
crink
Zeit: 27.03.2020 11:59:24
1
2938136
Moin,

dank des schönen Wetters der letzten Tage hab ich nun den Kompresser versuchsweise hart auf 20 Hz begrenzt. Das funktioniert ganz gut, die TAZen der letzten Tage liegen bei knapp 5,3 - bei beispielsweise 6,2 kWh Stromverbrauch für 24 Std bei 28 kWh produzierter Heizwärme und 5 kWh WW-Wärme. Die Soletemperatur war schon bei 5,1 Grad angekommen und liegt nun wieder bei 4,7 Grad nach den letzten kalten Nächten.

Interessant ist dabei die untere Modulationsgrenze von 1,375 kW, die hier gemittelt über Heiz- und WW-Betrieb beobachtbar wird. Für dieses Haus mit ca. 5 kW realer Heizlast bei Norm-AT ganz gut brauchbar. Schön, dass auch an der unteren Modulationsgrenze so gute AZen erzielt werden können.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 01.06.2020 15:16:17
1
2970586
Moin,

nun ein Blick auf den Mai. Das ist rausgekommen:
- 174 kWh Warmwasser
- 144 kWh Heizung
- 82 kWh Strom
- 12 Grad Soletemperatur am Ende des Monats während WW-Bereitung

-> AZ = 3,9

Das ist ja nicht so dolle, im letzten Jahr lag die AZ im Mai noch bei 4,3 - was ist da los? Beim Blick auf die Betriebsstunden wird klar, was das Problem ist:
- 109 Std WW
- 78 Std Heizung
- 557 Std Standby

Im Standby liegt der Stromverbrauch bei ca. 30 Watt, Heizung sollte die WP mit einem COP von ca. 7 hinbekommen und WW-Bereitung mindestens mit COP=4.

174 / 4 + 144 / 7 + 557 * 0,03 = 81 kWh

Passt. Die Wärmepumpe arbeitet wunderbar, die Soletemperatur hat sich gut erholt, Arbeitszahlen sind bei niedrigem Hub traumhaft - und trotzdem ist die MAZ schlecht. "Schuld" sind einerseits der geringe Wärmebedarf des Hauses: Ist zwar klasse, wenn man mit AZ=7 heizen kann, aber gar keine Heizwärme gebraucht wird, die solaren Gewinne waren diesen Mai hoch. Und andererseits ist es mal wieder der hohe Standby-Verbrauch, der die Arbeitszahl verhagelt.

Für die letzten 12 Monate liegt die rollende JAZ bei 4,9, April und Mai waren 2020 schlechter aufgrund des geringeren Wärmebedarfs gegenüber dem Vorjahr.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 01.06.2020 15:39:08
0
2970595
Zitat von DominikW Beitrag anzeigen
Hast du bei dir konstant 1% WQ eingestellt oder bleibt es einfach bei den 1% wenn du über die Differenz gehst?

Kompressor habe ich noch auf 45Hz, mal sehen wann ich weiter runter kann. WW fährst du bei >5L/min oder?

Hi Dominik,

die zwei Fragen hatte ich übersehen. Bei mir ist konstant 1% WQ eingestellt, da bei 20 Hz ca. 2 Grad Spreizung und bei 40 Hz ca. 4 Grad Spreizung erkennbar sind. Und mehr als 40 Hz waren diesen Winter nur sehr selten notwendig.

Warmwasser ist nach wie vor ein Experimentierfeld. Die bisherigen Messungen haben ergeben, dass auch mit 20 Hz effizient Warmwasser erzeugt werden kann und gleichzeitig der Standby-Betrieb minimiert wird.

Wird das WW allerdings mit > 5 l/min bereitet, dann kann es dazu kommen, dass mit noch heißem Wasser oben im WW-Speicher das Wasser weiter unten im Speicher angeheizt wird. Also Umschichtung innerhalb des Speichers, da die Spreizung des Heizwassers zu gering ist bei 20 Hz und > 5 l/min.

Das ist thermodynamischer Humbug, deshalb probiere ich seit ein paar Tagen mit 15% UWP und ca. 3,2 l/min (angezeigt wird 1,6 l/min), dann liegt die Heizwasser-Spreizung bei 7-8 Grad. Das reicht zwar noch nicht vollkommen aus, aber so lässt sich zumindest die Wärmemenge ganz gut abschätzen. Den Versuch werde ich noch ein paar Tage fortsetzen und dann wieder mit höheren Frequenzen probieren.

Läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass es ziemlich egal ist, jedenfalls hab ich bisher keine messbaren Unterschiede hinbekommen... Mit mehr als 20 Hz ist die Gesamteffizienz noch einen Tick höher, dafür ist dann mehr Standby-Betrieb angesagt weil die WP die WW-Erwärmung schneller schafft.

Viele Grüße
crink

Aktuelle Forenbeiträge
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Meine Gartenwende hin zur Sole-WP
Verfasser:
crink
Zeit: 01.06.2020 15:39:08
0
2970595
Zitat:
...
Hast du bei dir konstant 1% WQ eingestellt oder bleibt es einfach bei den 1% wenn du über die Differenz gehst?

Kompressor habe ich noch auf 45Hz, mal sehen wann ich weiter runter kann. WW fährst du bei >5L/min oder?
Hi Dominik,

die zwei Fragen hatte ich übersehen. Bei mir ist konstant 1% WQ eingestellt, da bei 20 Hz ca. 2 Grad Spreizung und bei 40 Hz ca. 4 Grad Spreizung erkennbar sind. Und mehr als 40 Hz waren diesen Winter nur sehr selten notwendig.

Warmwasser ist nach wie vor ein Experimentierfeld. Die bisherigen Messungen haben ergeben, dass auch mit 20 Hz effizient Warmwasser erzeugt werden kann und gleichzeitig der Standby-Betrieb minimiert wird.

Wird das WW allerdings mit > 5 l/min bereitet, dann kann es dazu kommen, dass mit noch heißem Wasser oben im WW-Speicher das Wasser weiter unten im Speicher angeheizt wird. Also Umschichtung innerhalb des Speichers, da die Spreizung des Heizwassers zu gering ist bei 20 Hz und > 5 l/min.

Das ist thermodynamischer Humbug, deshalb probiere ich seit ein paar Tagen mit 15% UWP und ca. 3,2 l/min (angezeigt wird 1,6 l/min), dann liegt die Heizwasser-Spreizung bei 7-8 Grad. Das reicht zwar noch nicht vollkommen aus, aber so lässt sich zumindest die Wärmemenge ganz gut abschätzen. Den Versuch werde ich noch ein paar Tage fortsetzen und dann wieder mit höheren Frequenzen probieren.

Läuft wahrscheinlich darauf hinaus, dass es ziemlich egal ist, jedenfalls hab ich bisher keine messbaren Unterschiede hinbekommen... Mit mehr als 20 Hz ist die Gesamteffizienz noch einen Tick höher, dafür ist dann mehr Standby-Betrieb angesagt weil die WP die WW-Erwärmung schneller schafft.

Viele Grüße
crink
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