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Foren
Meine Gartenwende hin zur Sole-WP
Verfasser:
DominikW
Zeit: 01.06.2020 21:43:56
0
2970726
Hallo crink,

danke für dein Update und auch für die Beantwortung meiner Fragen.

Ich habe im Mai folgende Daten generiert

442 kwh Hzg.
127 kwh WW
116,85 kwh Strom WP
-> MAZ von 4,87
ich bin ehrlich etwas verwundert, dass sie noch so gut ist da ich die Hzg nur an ~9 Tagen an hatte. 22 Starts/m zeigen deutlich, dass überwiegend WW bereitet wurde (im Dez, Jan, Feb und Mär hatte ich zusammen nur 6 Starts, also quasi Verdichter-Dauerlauf)
Meine Soleeingangstemperatur ist jetzt bei 12,4 °C angelangt was mich natürlich freut. Bei der vielen Sonne in April und Mai aber aucherklärbar.

Ich habe bei mir inzwischen auch mit 22 Hz sowohl geheizt (die GM waren immer bei -549, also im Minimum aber die solaren Gewinne oder auch mal der Kamin sind da nicht mit berücksichtig und kalt war es nicht im Haus) als auch WW bereitet. Je nach dem wie weit der Speicher entleert wurde hat das dann auch mal 3-4 h gedauert. Deiner Erklärung zum Stand-by entnehme ich aber, dass es ja gerade vorteil haft ist, die WP länger bei niedriger Frequenz am laufen zu halten. Die 33 W sind bei mir im Zustand "Aus", vermutlcih meinst du das aber mit Stand-by (Standy-by ist in der WP ja der Zustand, Verdichter aus, aber Pumpen laufen noch)

Ich werde dann auch mal auf 1% fix WQ gehen und beobachten wie sich die Spreizung der Sole entwickelt - muss ich dann in Herbst und Winter ebenfalls machen. Seit dem Update vor wenigen Monaten dreht die WQ bei mir deutlich höher (~35%) ohne dass ich wissentlich etwas geändert habe. Mal sehen wo mich das hinführt.
Die Frequenz im Winter muss ich aufgrund meines Heizbedarfes aber wohl bis 45/50 Hz drehen.

Was die WW Bereitung angeht war ich nun über Monate mit 5,3 L/min unterwegs weil der Volumenstromsensor des WMZ sonst wohl zu ungenau zählt (zu optimistisch). Ich habe mich aber gerade heute mit einem Bekannten unterhalten und wollte nochmal mit 1% WW arbeiten. Die Überlegung dahinter, weniger stark einschießendes Wasser in den 500 L Speicher. Der zwar entsprechede Vorrichtungen integriert hat um Verwirbelungen gleich zu richten aber es scheint in der Praxis nicht so zu funktionieren wie es in der Theorie erdacht war :-(
Meine Sorge bei 1% ist jedoch, dass die Wärme am Wärmetauscher nicht schnell genug abtransportiert wird und dadurch ebenfalls falsche Werte erzeugt werden. Vielleicht ist der mittelweg der Richtige. Ich finde es nur sehr schwierig da geziehlt vorzugehen da die Anzeigen eher ein Tappen im Dunkeln erlauben.

Ich bin mal gespannt wie sich dann die Werte im Juni ausmachen werden.

Viele Grüße
Dominik

Verfasser:
crink
Zeit: 16.06.2020 09:49:48
0
2975760
Moin,

nun ist der halbe Juni um und die WW-Forschung geht weiter. Die Werte:
- Kompressor auf 35 Hz begrenzt
- Soleumwälzpumpe auf 1%
- Heizumwälzpumpe auf 26% (5,1 l/min)
- Sole-Ein bei WW-Bereitung zwischen 13,5 und 14,5 Grad
- Sole-Aus entsprechend zwischen 10 und 11 Grad
- Stromverbrauch 29,4 kWh
- Wärmemenge für WW 80 kWh
- Wärmemenge für Heizung 0 kWh
- Kältemenge für Kühlung 0 kWh (stattdessen 1 kWh Strom für die Klimaanlage)
- 34 Kompressorstd.

-> AZ = 2,7
-> Durchschnittliche Leistung bei 35 Hz: 2,35 kW
-> 336 Standby-Stunden mit 32 W, also 10,8 kWh Standby
-> WW-AZ = 4,3

Die zweite Hälfte des Monats wird der Kompressor nun auf 28 Hz umgestellt. Mal sehen, ob sich was ändert.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 02.07.2020 10:15:34
3
2981971
So,

Auswertung der zweiten Juni-Hälfte. Die Werte:
- Kompressor auf 28 Hz begrenzt
- Soleumwälzpumpe auf 1%
- Heizumwälzpumpe auf 26% (5,1 l/min)
- Sole-Ein bei WW-Bereitung zwischen 14,5 und 17 Grad
- Sole-Aus entsprechend zwischen 11,5 und 14 Grad
- Stromverbrauch 28,5 kWh
- Wärmemenge für WW 75 kWh
- Wärmemenge für Heizung 0 kWh
- Kältemenge für Kühlung 110 kWh
- 31 Kompressorstd.
- 77 Std Kühlung mit ca. 55 W

-> 4,2 kWh für die Kühlung bzw. eine AZ von 26 für die Kühlung
-> AZ = 3,1
-> Durchschnittliche Leistung bei 28 Hz: 2,42 kW ??
-> 252 Standby-Stunden mit 32 W, also 8,1 kWh Standby
-> WW-AZ = 4,6

So, die WW-AZ ist nun gegenüber der ersten Monatshälfte angestiegen, was wahrscheinlich auf die höhere Soletemperatur zurückzuführen ist. Gerade während des Kühlbetriebs lässt sich natürlich gut warmes Wasser bereiten. Wegen dringenden WW-Bedarfs ist eine Luxus-Erwärmung bei 65 Hz enthalten, die das Ergebnis verfälscht. Dadurch ist dann auch die hohe durchschnittliche Leistung erklärbar.

Grundsätzlich erkenne ich keinen Unterschied zwischen 28 und 35 Hz, die Anlage lasse ich nun den Sommer über weiter mit den 28 Hz laufen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 01.10.2020 17:32:59
1
3017187
Moin,

leider sind die weiteren Versuche zur WW-Bereitung diesen Sommer wortwörtlich ins Wasser gefallen: Ein Wasserschaden (schleichendes Leck im Unterputzspülkasten, das ist total ärgerlich und anscheinend kommt das nie vor...) hat mich dazu gezwungen, im Hochsommer ein paar Tage zu heizen, um die Trocknung zu beschleunigen. Die Arbeitszahl freut sich, der Stromzähler ärgert sich. Zum Glück ist die Effizienz bei Soletemperaturen um die 16 Grad ja ganz gut.

Weitere Faktoren, die dieses Jahr vom letzten unterscheiden:
- 4 Wochen weniger Urlaub auswärts, Grund dürfte klar sein
- Passive Kühlung nur im August, der Juli war einfach zu kalt
- Entlüftung der Solerohre ist endlich abgeschlossen

Das Sommerhalbjahr (also April bis Sept) im Vergleich zum letzten Jahr:
- 2019: 1384 kWh Wärmebedarf, 411 kWh Stromverbrauch, AZ 3,4
- 2020: 1679 kWh Wärmebedarf, 454 kWh Stromverbrauch, AZ 3,7

Davon 960 kWh Wärmebedarf für warmes Wasser für 4 Personen.

Bei im Schnitt vielleicht 2,2 kW Wärmeleistung sind das ca. 3600 Std Standby bzw. ca. 110 kWh Stromverbrauch, die allein dafür draufgingen. Das ist der einzige Punkt, der mich an der Wärmepumpe wirklich stört. Ohne Standby und ohne passive Kühlung läge die Sommer-AZ bei 5. Nun geht es bald wieder in die Heizsaison, so dass endlich die Standby-Verluste eine geringere Rolle spielen und die täglichen Arbeitszahlen über 7 steigen. Noch liegt die Soletemperatur bei ca. 14,5 Grad.

Während der Trockenheit im August war teilweise der Kollektorverlauf erkennbar: Das Gras direkt über dem Kollektor war etwas trockener/brauner - wahrscheinlich wegen des dort etwas lockereren Sandes, der mehr Verdunstung zuließ.

Detailwerte sind in der WP-Verbrauchsdatenbank zu finden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
feanorx
Zeit: 01.10.2020 19:49:38
0
3017251
Während der Trockenheit im August war teilweise der Kollektorverlauf erkennbar: Das Gras direkt über dem Kollektor war etwas trockener/brauner - wahrscheinlich wegen des dort etwas lockereren Sandes, der mehr Verdunstung zuließ.

Hatte ich auch in den ersten Jahren. jetzt sieht man es aber nicht mehr.
Ich drück dir die Daumen dass die Anlange lange und problemfrei läuft

Verfasser:
crink
Zeit: 13.12.2020 22:43:12
3
3065426
Zitat von crink Beitrag anzeigen
nun ist das erste Jahr rum: Der geeichte Stromzähler der WP zeigte heute morgen 1999,66 kWh, allerdings fehlten da noch 3 Stunden für das volle Jahr mit momentan ca. 500 W Stromverbrauch wegen Minustemperaturen, so werden es dann 2001 kWh für das volle Jahr. Damit wurden bereitgestellt (ich hoffe, dass die Uplink-Werte stimmen, das funktioniert momentan nicht gut):
- Heiz-Wärmemenge: 7657 kWh
- WW-Wärmemenge: 1650 kWh
- Kühlmenge: 727 kWh

Fazit: Der kurze Wendegraben mit viel Rohr funktioniert auch bei trockenem Sandboden. Dieses milde Jahr mit tiefster Sole-Temp von +1/-4 Grad Ende Januar ist sicherlich nicht der Maßstab, aber es sind genügend Reserven vorhanden.

Ohne Kühlung sieht die JAZ-Rechnung so aus:
(7657 + 1650) / (2001 - 36) = 4,74


So, Jahr Nummer 2 ist vorbei.

- Heiz-Wärmemenge: 8.025 kWh
- WW-Wärmemenge: 1.981 kWh
- Passive Kältemenge: 328 kWh
- Stromverbrauch: 2.012 kWh
- Tiefste Soletemp: +3 Grad

Im Gegensatz zum Vorjahr waren wir bis auf eine Woche immer zu Hause, deshalb mehr Warmwasserverbrauch. Dank Wasserschaden wegen leckem Klokasten ("Nein, die gehen nie kaputt, das muss was anderes sein...") wurde im Sommer wenig gekühlt und sogar ein bisschen geheizt (ungefähr 200 kWh Wärme bzw. 25 kWh Strom). Außerdem ist im Keller seit dem Sommer ein Büro eingerichtet, das mit geheizt wird. War halt ein Ausnahmejahr, deshalb sind die Zahlen nur eingeschränkt mit denen des Vorjahrs zu vergleichen.

JAZ inkl. Kühlung liegt bei 4,97, mit rausgerechneter Kühlung 5,01.

Viele Grüße
crink

Ps: Die WP läuft unauffällig und problemfrei, der Heizungskeller ist langweilig geworden - danke für die Wünsche, feanorx. Nur der Maulwurf hat ein Problem mit den Solerohren bzw. der Gartenkühlung und traut sich nicht über den Graben hinweg...

Verfasser:
nicijan
Zeit: 14.12.2020 10:59:15
0
3065652
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Während der Trockenheit im August war teilweise der Kollektorverlauf erkennbar: Das Gras direkt über dem Kollektor war etwas trockener/brauner - wahrscheinlich wegen des dort etwas lockereren Sandes, der mehr Verdunstung zuließ.


Schade das ich kein Bild gemacht habe, der Verlauf meines Tiefenkollektors war deutlich grüner an der Oberfläche zu erkennen. Erst die letzten 2 heißen Wochen 2020 haben die grüne Farbe verblassen lassen.
Ich nehme an, durch die Bodenaufbereitung ist die Speicherung von Wasser besser gegeben und durch die Bodentemperatur von 7 bis 8°C zum 30.05.2020 setzte die Austrocknung sehr viel später ein.

Verfasser:
crink
Zeit: 14.12.2020 11:24:03
1
3065664
Moin nicijan,

hier war auch ohne aufwändige Bodenaufbereitung Ähnliches zu beobachten: So lange die Niederschlagsmenge stimmt wächst der Rasen oberhalb des Kollektors besser. Nur bei anhaltender Trockenheit scheint die Speicherfähigkeit geringer zu sein durch den etwas lockerer geschichteten Sandboden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 14.12.2020 12:53:37
1
3065708
Den Effekt des grüneren Grases oberhalb des Grabens habe ich bei meinem RGK auch. Das liegt glaube ich weniger an Effekten auf Temperatur und Feuchtigkeit, sondern daran dass ausgeruhter, nährstoffreicherer Boden an die Oberfläche kommt. Durch das Mähen des Rasens verarmt die oberste Bodenschicht ja normalerweise, sofern man nicht düngt.

Grüße
Frank

Verfasser:
nicijan
Zeit: 14.12.2020 15:06:21
0
3065791
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
dass ausgeruhter, nährstoffreicherer Boden an die Oberfläche kommt.


Bei mir wurde die gesamte Tragschicht von 10cm neu belegt und die grünen Stellen über dem Kolli waren deutlich.

Was Crink geschrieben hat mit der Niederschlagsmenge, die kommt ja auch neben dem Kolli runter.

Aus der Sicht, sind Wasser und Temperatur im Zusammenspiel wohl die Begrünungsfaktoren

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