Moin,
Rückblick auf 2023: Die Wärmepumpe lief ohne Probleme, Sonnenschein war gerade im letzten Viertel des Jahres absolut mau.
Wärmemenge: 10567 kWh inkl. WW
Stromverbrauch der WP: 2145 kWh
JAZ: 4,93
Kühlung im Sommer: 1004 kWh (im Stromverbrauch und der JAZ enthalten)
Seit März lief die WP mit so wenig Volumenstrom wie möglich. Also 31% bzw. knapp über den magischen 5 l/min, ab denen die Wärmemengenmessung einigermaßen verlässlich sein sollte, für die WW-Bereitung dann 27% Volumenstrom durch den WW-Speicher. Über den Sommer mit auf 30 Hz beschränkter
Modulationsfrequenz, damit einerseits die Spreizung während der WW-Bereitung nicht zu klein wird und damit andererseits die WW-Bereitung möglichst lange dauert und dadurch weniger Standby-Strom verloren geht.
Im November wurde dann ein Hochsetzen auf 40 Hz notwendig, Anfang Dezember auf maximal 52 Hz. Hier ist dann die Spreizung im Heizkreis auf ca. 10 K angestiegen, so dass der Volumenstrom auf 33% hochgesetzt wurde.
Der November hat damit erstmals eine 6er MAZ erreicht und der Dezember hat die bisher zweitbeste Dez-MAZ von 5,3 erreicht. Nur der Dez 2019 lief noch besser, allerdings war der auch wesentlich sonniger und etwas wärmer als der Dez 2023.
Die niedrigste Soletemperatur lag 2023 bei +1,9°, das Jahr gehörte auch hier zu den wärmsten nach 2014 und 2020. Die Soleumwälzpumpe lief das ganze Jahr über auf 1%, die Solespreizung liegt dann ungefähr bei 1/10 der Modulationsfrequenz, also beispielsweise 4 Grad Spreizung bei 40 Hz.
Die PV hat 2023 ein gemischtes Ergebnis geliefert:
- Ertrag der Dach-PV mit 12,8 kWp Ost-West und 45°
Dachneigung: 9998 kWh
- Ertrag der
Fassaden-PV mit 1,7 kWp Süd 90° Neigung seit April: 747 kWh
- Kompletter Stromverbrauch inkl. Netzbezug und PV-Bezug: 7473 kWh
- Eigenverbrauch 2960 kWh, Netzbezug 4514 kWh
- 40% des Verbrauchs hat die PV geliefert
- 28% des PV-Ertrags wurde im Haus verbraucht
"Dank" der hohen Strompreise (Jan-Mai Strompreisbremse beim Grundversorger, Jun-Dez dann 30 Cent/kWh) hat die PV insgesamt 1600 EUR durch eingesparten Eigenverbrauch und Einspeisevergütung erwirtschaftet, 2022 waren es noch 1400 EUR.
Der PV-Ertrag war gerade im Okt, Nov und Dez wirklich unterirdisch. Für WP und Haushalt hat es bei Tageslicht oft noch gereicht, aber die
Wallbox wurde fast nur aus dem Stromnetz versorgt, das war im Jahr davor besser.
Ausblick auf Januar 2024:
- Weiterhin wenig Sonne
- Bisher tiefste Soletemp vor einigen Tagen wieder +1,9°, inzwischen bei +2,3°
- Seit ein paar Tagen auf 40 Hz begrenzt
- Heizkreisumwälzpumpe auf 32% als Kompromiss, das wird nun so bleiben
- MAZ Januar bisher 4,9
Viele Grüße
crink