Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
CAT 7 Verkabelung - Leerrohre
Verfasser:
Markus1337
Zeit: 14.11.2018 13:52:31
0
2705227
Hallo,

ich bin gerade zuhause am "umbasteln" meiner Verkabelung bezüglich TV und Internet. Vorab sei gesagt, ich beziehe Internet über vodafone. Mein Modem steht im 1. OG und ist an die Multimediadose angeschlossen, an dem Modem hängt der Router und verteilt von da aus LAN und WLAN.

Nun habe ich vor, das Modem in den Keller zu verbannen und von dort meine Räume zu speisen (leider kein Neubau aber einige Leerrohre sind vorhanden)
Ich möchte nun WLAN im EG und OG, aktuell hat mein Router HomePlug integriert und im EG habe ich einen D-LAN Empfänger sitzen, was soweit auch gut funktioniert.
Ich habe nun folgende Installation vor:
CAT 7 Kabel im EG (1x), 1.OG 3x.1OG ist aufgeteilt in 1x Büro, 1x Kinderzimmer und 1x Flur.

Plan ist nun also, ein Patchpanel in den Keller zu installieren. Brauche ich dann noch eine Multimediadose im Keller um vom Modem ins Patchpanel zu gehen) ?

Ich bin mir im Moment unsicher ob das überhaupt "lohnenswert" ist. Modem im Keller ist okay, von da aus muss ich in den Router (auch wegen Firewall?!) und dann ins Patchpanel.

Im Büro z.B. wo aktuell noch alles steht, brauche ich 2x Internet und 1x Telefon. Allerdings habe ich nur die Möglichkeit 1 (ganz vielleicht 2) CAT 7 Kabel ins Büro zu legen. Wie kriege ich nun das Telefon + 2x Internet ins Büro ? Wieder über einen zusätzlichen Switch ? Oder geht Telefon nur über ein extra Kabel ?

Schwer zu verstehen was ich vorhabe, aber vereinfacht gesagt:
Patchpanel im Keller -> wie anschließen ? Modem -> Router -> Patchpanel -> verteilen in versch. Räume. Wie kommt das Telefon nun mit ins Spiel ?
Brauche ich nun 2 Router für mein Anliegen, weil auch WLAN im 1.OG vorhanden sein soll ?

Bin aktuell noch in der "Anfangs-Umbauphase" und wollte eigentlich zukunftssicher mit den gegebenen Mitteln möglichst viele Räume mit Internetdosen versehen. Problem ist, dass ich nicht viele Kabel ziehen kann, um Doppelnetzwerkdosen zu verwenden. Außerdem ist mir nicht klar, wie mein DECT Telefon (Station muss ins Büro) den Saft vom Modem bekommt (was ja dann im Keller sitzt).

Alles viel und sehr wirr, ich hoffe ihr könnt mir da trotzdem helfen, bei weiteren Fragen immer her damit.

Gruß und danke schonmal :)

Markus

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 14.11.2018 14:11:25
0
2705234
Hallo Markus,
erstelle doch bitte eine Skizze vom Ist-Zustand und eine Skizze vom künftigen Zustand. Darin bitte die Gerätetypen/-modelle vermerken.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
martinwall
Zeit: 14.11.2018 15:08:09
0
2705260
Zitat von Markus1337 Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bin gerade zuhause am "umbasteln" meiner Verkabelung bezüglich TV und Internet. Vorab sei gesagt, ich beziehe Internet über vodafone. Mein Modem steht im 1. OG und ist an die Multimediadose angeschlossen, an dem Modem hängt der Router und verteilt von da aus LAN und WLAN.[...]


Die erste Frage die Du für Dich beantworten musst: brauchst Du Gigabit oder reicht Dir 100Mbit auf dem Kabel. Sprich surfst Du nur oder hast Du intern viel Filetransfer?

Grüße

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 14.11.2018 15:39:57
2
2705275
Der Preisunterschied zwischen Cat5e und Cat6/Cat7 beträgt nur ca. 0,25€ pro Meter. Der Arbeitsaufwand ist identisch und da stellt sich die Frage nach 100Mbit oder 1000Mbit nicht mehr!

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
martinwall
Zeit: 14.11.2018 15:49:49
0
2705279
In dieser Konstellation stellt sich die Frage sehr wohl. Denn über ein Kabel kannst Du entweder einmal GE oder zweimal 100 Mbit machen. Sprich mit einem Kabel eine Doppeldose anfahren. Oder ne Einfachdose und dann ( auf beiden Seiten ) ein Y - Adapter für 100 Mbit. Oder eben einmal 100Mbit und einmal Telefon.

Grüße

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 14.11.2018 16:50:57
0
2705298
Nur weil man das so klemmen kann, funktioniert es noch lange nicht zuverlässig in der Praxis! Telefon (schon gar nicht analog) gehört nicht zusammen mit IP in eine Leitung!

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
JoergW
Zeit: 14.11.2018 17:15:33
2
2705313
Moin,

just my 2 cent!

Ich ziehe recht gern CAT5e Kabel in vorhandene Leerrohre ein, denn bei PG16
bleibt das störrische CAT7 hängen oder wird beschädigt.

Auch über CAT5e läuft problemlos Gigabit ... sogar mit Zulassung.

Wo Platz ist und AP Dosen gesetzt werden oder Brüstungskanal darf gern das aktuelle Kabel genommen werden, bei Renovierungen und UP kommt bei mir CAT5e in die Wand.

Grüßle


Welcher Router welcher Typ telefon ist verbaut?

Verfasser:
martinwall
Zeit: 14.11.2018 19:23:19
0
2705369
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Nur weil man das so klemmen kann, funktioniert es noch lange nicht zuverlässig in der Praxis! Telefon (schon gar nicht analog) gehört nicht zusammen mit IP in eine Leitung!

Viele Grüße
Jürgen Beisner


Funktioniert bei mir schon seit einem Jahrzehnt, in der Fa. hat es deren zwei funktioniert. Jetzt haben wir dort VoIP. Das nennt sich diensteneutrale Verkabelung und ist ein offizieller Standard. Selbst mit ISDN geht das. Und warum gehört ( analoges ) Telefon nicht mit IP in eine Leitung?

Grüße

Verfasser:
Markus1337
Zeit: 14.11.2018 19:45:38
0
2705380
Hallo,

danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Habe mal versucht das "künstlerisch" darzustellen, hoffe es ist einigermaßen lesbar. (Zeichnung ist im Link am Ende)

Im Grunde möchte ich mehr Internetanschlüsse in mehreren Räumen, was aber doof ist über den Router im Büro zu verteilen. Also möchte ich ein Patchpanel im Keller installieren. Da von besagtem Keller 2-3 Lehrrohre auf den Dachboden führen, soll dort meine Verteilungsstelle sein. Das Telefon-Kabel was über den Dachboden in den Flur im 1.OG führt, ist schon ein CAT7 Kabel (zum Testen getauscht). Die alte Telefonanlage wird nicht benutzt und ich dachte dann kann ich die Telefonanschlusskabel zum durchziehen meiner CAT 7 Kabel nehmen. -> schonmal 2 Kabel auf jeder Etage.
Nun möchte ich vom Dachboden aus wie folgt anschließen bzw. verlegen:
1x Flur (Telefon) | 1x Büro (für Router) | 1x Kind1 (Netzwerkdose).
In der Stube das selbe Spiel, Telefondose = Netzwerkdose und von da aus evtl in Zimmer von Kind2. Ist aber erstmal außen vorgelassen und das Kabel geht vorerst noch in die Stube, evtl ein kleiner Accesspoint oder Receiver/TV. Also 2x Netzwerk in der Stube.

Habe im Moment am meisten Bedenken, dass ich viel mehr Geräte im Einsatz haben werde als vorher. Modem ist im Bridge Modus. Wie wichtig ist die Firewall vor dem Patchpanel ? Wenn das Modem im Bridge Modus ist, muss definitiv ein Router direkt danach geschaltet werden um dann irgendwann ins Patchpanel zu verteilen ?

Wunsch wäre: Modem->Patchpanel->verteilen->Büro -> Router der Schuppen mit Internet speist.

Kind 1 Stube usw. sollte über die Netzwerkdosen anzuschließen sein, W-LAN sollte im EG und 1.OG "gut" sein.

Alles sehr wirr, verzeiht mir aber besser verständlich krieg ichs leider nicht hin :X

Hier nun meine Zeichnung:

https://abload.de/img/14-11-2018_19-24-591hi6f.jpg

Gruß und Danke

Verfasser:
martinwall
Zeit: 14.11.2018 20:20:18
0
2705402
Zitat von Markus1337 Beitrag anzeigen
Hallo,

danke schonmal für die zahlreichen Antworten. Habe mal versucht das "künstlerisch" darzustellen, hoffe es ist einigermaßen lesbar. (Zeichnung ist im Link am Ende)

Im Grunde möchte ich mehr Internetanschlüsse in mehreren Räumen, was aber doof ist über den Router im[...]


Ich finde nur ein Handbuch des CBN - Modems CH6440e. Was willst Du mit dem Bridge - Modus erreichen?

Grüße

Verfasser:
JoergW
Zeit: 14.11.2018 21:00:08
0
2705422
Moin,

ich nehme an das er hofft sich dadurch 1 Accesspoint einzusparen...

@ Markus

Modem, Router und Switch in den Keller!

Wie viele Adern haben die Telefonkabel zu den Telefondosen?

Wenn die verdrillten Adern auf 1,2,3 und 6 aufgelgt werden hättest Du eine
Nahost oder Amerikanische CAT3 10-100 MBit Verkabelung.

bei vier Paaren haben Kollegen auch Gibit über 30m getrieben ... nur wenn es sein muss.

Es gibt auch Switche die über PoE mit Strom versorgt werden können.

Grüßle

Verfasser:
Markus1337
Zeit: 14.11.2018 22:17:32
0
2705463
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
Zitat von Markus1337 Beitrag anzeigen
[...]


Ich finde nur ein Handbuch des CBN - Modems CH6440e. Was willst Du mit dem Bridge - Modus erreichen?

Grüße


War mal so, dass das Hitron eig. Modem und Router in einem ist. Um W-LAN zu nutzen soll ich dann aber 2€/Monat zahlen. Da ich den Router noch hatte und mir das Geld sparen kann (auch sollte das WLAN vom Router besser sein als das des Hitron), habe ich den Hitron im Interface von vodafone in den Bridge Modus geschaltet. Jetzt ist der Hitron ein reines Modem.

Was mir noch einfällt:
Vielleicht ist es für die Räume oben besser, wenn ich nur 1 Kabel hochziehe und dort nochmal einen kleinen Switch nutze ? Dann reicht im Keller an sich auch ein kleinerer ?

zu Joerg:

Die Telefonkabel sind wie gesagt nicht in Benutzung, sind von der alten ISDN-Anlage (Telekom-Anschluss). Seitdem ich in dem Haus bin wurde noch nicht eine Telefondose benutzt, sondern immer der Anschluss vom Modem. Deshalb auch die Frage, wie ich das Telefon am Besten wieder ins Büro bzw. Flur oben bekomme. Altes Kabel war meine ich 4-adrig.

Verfasser:
JoergW
Zeit: 14.11.2018 22:52:48
0
2705479
Moin,

wenn Du die Kabel noch ziehen kannst, dann leg neue höherpaarige ...CAT7

Wenn die Kabel fest sind.... Notlösung mit 1,2,3, und 6 ... rt, sw,ws und ge
ober wenn es nur rote sind, kein Ring, einRing, zwei Ringe weit und zwei Ringe eng.

Grüßle

Verfasser:
reglerprofi
Zeit: 15.11.2018 15:22:19
0
2705690
Hallo Markus,

ich würde bei der "Renovierung der Infrastruktur" auch über die bisherige aktive Technik nachdenken und so etwas anschaffen:

AVM Fritz!Box 6590 Cable

Das Vorgängermodell 6490 tut es vielleicht auch.

Die Box (Router) kommt in das Büro. Dabei sollte sichergestellt werden, dass die möglicherweise alte "Antennenleitung" auch den modernen Anforderungen entspricht. Die Box übernimmt in einem Gerät entscheidende Funktionen, z. B.:
- Modem im Router
- Telefonanlage mit AB, Analog-Ports, ISDN-Port und DECT-Basisstation
- 4-Port-Gigabit-Switch
- WLAN Access-Point für 2,4 und 5GHz, Gast-WLAN
Als Telefone werden nur DECT-Geräte von AVM (Fritz!Fon) oder Gigaset (reine Mobilteile ohne Basis nur mit Ladestation; auf HX-Zusatz im Gerätetyp achten!). Die Box dient dabei als Basis. Im Büro können natürlich auch schnurgebundene Geräte, also auch Fax, eingesetzt werden. Auf diesem Wege ist keine Verkabelung für Telefonie notwendig.
Der Sternpunkt für die LAN-Verkabelung wird das Büro, nicht der Keller! So reicht in meinen Augen ein Minimum an "Strippenzieherei".
Wo ist der Haken?
Das Büro ist nicht unbedingt der optimale Standort für die DECT-Basisstation und den WLAN Access-Point. Da wäre ein zentraler Raum im EG sicherlich besser. Aber die Technik im Kinderzimmer oder gar in der Stube ist wohl nicht so ideal. Also muss vorher getestet werden, ob vom Büro aus der gesamte Bereich mit WLAN und DECT versorgt werden kann.

Unterschiedliche Signalarten zwängt man wegen der elektromagnitischen Beeinflussung nicht in eine Leitung unter eine gemeinsame Abschirmung. Es kann funktionieren, muss aber nicht. Meine Praxis als IT-Techniker hat mir schon genügend Negativbeispiele gezeigt.

Viele Grüße
Jürgen Beisner

Verfasser:
Stefan2601
Zeit: 15.11.2018 15:49:35
0
2705703
Die DECT Reichweite über die Fritzbox ist schon beachtlich. So 30-40m sind da locker drin.
Jedenfalls bei der 7490.
Ich habe aktuell zwei 7490er am laufen.
Da meine Sanierung noch nicht abgeschlossen, ist mein Büro noch nicht fertig. Da soll aber mal mein Patchfeld hin. Bzw. gehen meine Kabel alle dorthin.
Mein Büro ist zur Zeit im Gästzimmer. Und da ich auch faxen muß, habe ich die zweite Fritzbox als Mesh Repeater, wo das Fax angeschlossen ist.
Ansonsten habe ich jeden Raum mit einem Cat7. versorgt. Was meiner Meinung nach für mich ausreicht. Der Rest geht per WLan ins Netz.
SKY und meine Smart-Home Zentrale sind direkt per Lan angeschlossen.

Verfasser:
martinwall
Zeit: 15.11.2018 16:06:33
0
2705707
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Unterschiedliche Signalarten zwängt man wegen der elektromagnitischen Beeinflussung nicht in eine Leitung unter eine gemeinsame Abschirmung. Es kann funktionieren, muss aber nicht. Meine Praxis als IT-Techniker hat mir schon genügend Negativbeispiele gezeigt.


Na dann kannst Du sicherlich auch erklären:

wie analog Telefon ( bis ca 14 Khz ) IP ( ab ca 30 Mhz ) stören soll?
wie man wohl DSL, TV, IP und andere Dienste durch ein Kabel mit nur einer Ader ( plus Schirm ) bringt?
Warum es dann überhaupt, sogar für UTP, spezifiziert ist?
Warum so viele es über Jahrzehnte erfolgreich einsetzen konnten?

Grüße

Verfasser:
ThomasShmitt
Zeit: 15.11.2018 16:14:27
0
2705711
Hi,

hast du eventuell schonmal über Powerlan nachgedacht, also Netzwerk über Steckdose? Sofern kein Zähler dazwischen ist, wäre es eventuell eine Alternative. Sicherungen sind kein Problem.

Klar, ein Netzwerkkabel ist schneller und weniger störanfällig, aber wenn es nur um reinen surfen geht und hier und da mal ein Video hat bei uns im Altbau das sehr gut funktioniert (trotz der alten Elektrokabel). Eventuell mal eine Chance geben, du kannst das ja auch parallel betreiben und so vielleicht eben nur das ein oder andere Kabel einsparen.

Verfasser:
hildefeuer
Zeit: 16.11.2018 14:37:03
1
2706031
Ob man nun Cat7 oder Cat5e nimmt hängt im wesentlichem vom Platz im Leerohr ab. Cat7 ist 7-8mm dick, cat5e ca. 5mm. Bevorzugt wird man natürlich Cat7 nehmen.
Wo man den Router platziert, hängt davon ab wo das meiste angeschlossen werden soll und ob man das WLAN vom Router nutzen will.
Hat man also ein Büro/Arbeitszimmer, wo Telefone Fax Rechner, Netzwerkdrucker stehen, wird man den Router nach Möglichkeit dort hin stellen, damit man recht unkompliziert dort 2 Telefone /Fax einstecken kann. In dieser Beispiel Konstellation müste man in dieses Arbeitszimmer schon mal mindestens 2 Doppel LAN Dosen setzen. 1 für 1 Rechner und Netzwerkdrucker, 1 nur für 1 Telefon und 1 Fax. Es würden also 4 LAN Kabel gebraucht und Patchkabel.
Steht der Router dort braucht man nur 1 LAN Kabel in den Keller.
Patchfelder nimmt man halt aus Kostengründen. Für den Preis von 2 LAN Doppeldosen bekommt man ja bereits Patchfelder mit 8 Anschlüssen.
Sicherlich kann man überall Portswitches und WLAN APs plazieren. Aber gerade bei Telefonen und Fax ist das dann schon erheblicher Aufwand den man hat und die das schnellste Internet kann so auch langsamer werden. Außerdem baut man sich jede Menge Fehlerquellen ein, je mehr Hardware man verbaut.
Die Strormkosten kommen hinzu.
Hinzu kommt, das der Haupt-Router immer zugänglich sein muss, bei Störungen.
Ist der dann im Keller, muss man öfters runter gehen wenn Störungen auftreten. Die Status LEDs kann man dann vergessen. Das WLAN, DECT, USB-Buchsen vom Router im Keller kann man dann auch vergessen.

Verfasser:
elo22
Zeit: 16.11.2018 16:43:06
0
2706062
Zitat von JoergW Beitrag anzeigen

Ich ziehe recht gern CAT5e Kabel in vorhandene Leerrohre ein, denn bei PG16 bleibt das störrische CAT7 hängen oder wird beschädigt.

Ich denke Du verwechselst hier PG mit M. Das alte PG16 entspricht M25 und das dürfte keine Probleme machen. Ansonsten ist Rohr falsch installiert. M16 hingegen ist nicht geeignet.

Lutz

Verfasser:
elo22
Zeit: 16.11.2018 16:46:25
1
2706065
@TE: Schutzpotenzialausgleich am PatchPanel nicht vergessen.

Lutz

Verfasser:
Markus1337
Zeit: 16.11.2018 17:59:15
0
2706114
Zitat von ThomasShmitt Beitrag anzeigen
Hi,

hast du eventuell schonmal über Powerlan nachgedacht, also Netzwerk über Steckdose? Sofern kein Zähler dazwischen ist, wäre es eventuell eine Alternative. Sicherungen sind kein Problem.

Klar, ein Netzwerkkabel ist schneller und weniger störanfällig, aber wenn es nur[...]


D-Lan kommt nicht in Frage, habe schon einen Phasenkoppler eingebaut in der Hoffnung, dass es gut funktioniert. 1 Steckdose in der Stube geht immer recht gut (orange-grün) und die nutze ich als einziges als D-Lan - W-Lan Verstärker. Die restlichen Steckdosen geben alle immer schlechtes Signal, also fällt das weg.


Zitat von hildefeuer Beitrag anzeigen
Ob man nun Cat7 oder Cat5e nimmt hängt im wesentlichem vom Platz im Leerohr ab. Cat7 ist 7-8mm dick, cat5e ca. 5mm. Bevorzugt wird man natürlich Cat7 nehmen.
Wo man den Router platziert, hängt davon ab wo das meiste angeschlossen werden soll und ob man das WLAN vom Router nutzen[...]


Dankeschön, hilft mir sehr der Beitrag ! Also zu den Kabeln kann ich sagen ich habe 50m CAT7 schon hier und ja auch testweise das Telefonkabel vom Flur oben mit dem CAT7 angebunden durchgezogen um zu gucken ob das so einfach klappt. Ging gut, Kabel liegt. Gut auch dass du die Dicke ansprichst, muss mal schauen ob ich ggf. 2 Kabel durchs Leerohr kriegen kann, befürchte aber nein. Somit muss der Router wie du sagst ins Büro. Verstehe aber allerdings nicht wie das Telefon an den Router soll. Telefon muss in meiner Konfiguration ans Modem angeschlossen werden ?!

Deshalb stellt sich die Frage - und ich gehe damit auch auf den Beitrag von regelprofi ein - welche Komponenten ich nehmen soll. So wie es aktuell ist müsste es gehen, wenn ich mein Modem als Modem/Router nehme (Bridge-Modus aus) und den Router selbst durch 1 LAN (CAT7) Kabel aus dem Patchfeld im Büro versorge. Der kann dann Drucker / 2 PC's + weiterhin Schuppen versorgen. Eigentlich hört sich das ganz gut an. Ein weiteres Kabel kommt dann auf den Dachboden und von dort in Kinderzimmer 1 fürs Erste und falls mehr Kabel über das DG gehen sollen, kann man dort ja noch einen 4er Switch oder sowas vorschalten.

Habe dazu auch noch eine Kleinigkeit vergessen zu erzählen und habe da noch eine Frage die jetzt ganz gut passt:
Ich habe auch vor, alle TV-Kabel durch besser abgeschmirte Kabel zu ersetzen. Habe schlechten TV Empfang in allen möglichen Zimmern und überall wurde rumgefrikkelt (Dosen getauscht...). Da ich eh dabei bin, dachte ich mir ich mach das mit. Dann sollte ich von den Kabeln her auf der sicheren Seite sein. Was mich auch stutzig macht ist, dass im Keller am HÜP ein Asbach-Uralt "Filterkasten" mit komischen Schiebereglern hängt, die anscheinend keiner weiß einzustellen. Darf ich da einfach bei ? Gibt es diesen Kasten auch in Version "neu" ? Da z.B. und am Antennenverstärker wurde jetzt schon überall rumgespielt, aber das Empfangssignal ist einfach besch... Muss sowas der Fachmann einpegeln oder kann ich mich an Modemwerten orientieren die ich übers Interface lesen kann ? Verschiedene Frequenzen in Sendern einstellen und an Reglnern drehen ? Oder gibt es vielleicht sogar eine Möglichkeit CAT-7 und TV zu verbinden ? Habe da mal grob was gelesen, aber weiß nicht ob das was für mich wäre.

Zur Info: Telefon, TV und Internet - alles von vodafone. Alles funktioniert im Endeffekt über Kabel, weil hier sonst kein gutes Internet zur Verfügung ist (Dorf). Die 200MBit Leitung gibt was sie verspricht und keine Probleme damit, falls das wichtig ist.

Zum Abschluss hier 2 Fotos zu dem Asbach-Uralt Kasten:
https://abload.de/img/img_1610oqdic.jpg

Und der Verstärker wo TV-Kabel weggehen:
https://abload.de/img/img_1611p0fh2.jpg


Vielen Dank an alle und Gruß :)

edit:
Zitat von elo22 Beitrag anzeigen
@TE: Schutzpotenzialausgleich am PatchPanel nicht vergessen.

Lutz

merci. Muss erstmal nachschauen was das ist :P

Verfasser:
martinwall
Zeit: 16.11.2018 18:47:55
0
2706137
Zitat von Markus1337 Beitrag anzeigen
Deshalb stellt sich die Frage - und ich gehe damit auch auf den Beitrag von regelprofi ein - welche Komponenten ich nehmen soll. So wie es aktuell ist müsste es gehen, wenn ich mein Modem als Modem/Router nehme (Bridge-Modus aus) und den Router selbst durch 1 LAN (CAT7) Kabel aus dem Patchfeld im Büro versorge. Der kann dann Drucker / 2 PC's + weiterhin Schuppen versorgen. Eigentlich hört sich das ganz gut an. Ein weiteres Kabel kommt dann auf den Dachboden und von dort in Kinderzimmer 1 fürs Erste und falls mehr Kabel über das DG gehen sollen, kann man dort ja noch einen 4er Switch oder sowas vorschalten.


Zwei Router im Heimnetz, das wird nichts. Deine Konfiguration sollte so sein: Dein Modem ist auch Router, beim " Router " im Büro ist das Routing deaktiviert. Er arbeitet nur als Switch und stell WLAN bereit. Na ja, das könnte man als Routing bezeichnen aber der einzige echte Router ist Deine Modem. Sonst hast Du eine Routerkaskade und das kann beliebig kompliziert werden. Telefon und Fax müssen zwingend an das Modem.
Zu den Bildern:
Der Asbach - Kasten ist der Übergabepunkt der Telekom. Mit den "Schiebereglern" stellst Du das Signal ein, das in Dein Haus übergeben wird. Du siehst auch das Wort Siegelbruch. Damit ist doch Alles gesagt. Also Hoheitsgebiet der Telekom.
Das zweite Bild ist der Hausanschlussverstärker. Auch hier kannst ( und darfst auch ) Pegel für Deine Hausanlage einstellen. Aber ohne Messgerät wird es schwer.
Übrigens, wildes Tauschen von Antennendosen bringt meistens nichts. Sie müssen schon zu Anlage passen. Da gibt es z.B. Enddosen, Durchgangsdosen,
verschiedene Dämpfungen, Auskoppeldämpfungen und in Deinem Fall sehr wichtig die Rückkanalfähigkeit ( mindestens der Multimediadose ).
Noch eines: wenn Du Telefon über Netzwerkdosen machst: die RJ 11/12 - Stecker können die äußeren Kontakte in der Dose verbiegen. Dann hast Du evtl. ein Problem wenn Du später an dieser Dose Netzwerk machen willst. Also entweder einen Adapter RJ 45 <--> RJ11 einsetzen oder ein kurzes RJ 45 Patchkabel + RJ 45 Kupplung verwenden. So bleibt Deine Dose garantiert heile.

Grüße

Verfasser:
MLauer
Zeit: 16.11.2018 21:56:36
0
2706209
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Nur weil man das so klemmen kann, funktioniert es noch lange nicht zuverlässig in der Praxis! Telefon (schon gar nicht analog) gehört nicht zusammen mit IP in eine Leitung!

Viele Grüße
Jürgen Beisner


Funktioniert bei mir auch tadellos (Analog Telefon und 100Mbit in einer Leitung)
Alle anderen NEtzwerkdosen 5e verkabelt, 1GB überall stabil.....

Verfasser:
MLauer
Zeit: 16.11.2018 22:07:55
0
2706211
Zitat von reglerprofi Beitrag anzeigen
Hallo Markus,

ich würde bei der "Renovierung der Infrastruktur" auch über die bisherige aktive Technik nachdenken und so etwas anschaffen:

AVM Fritz!Box 6590 Cable

Das[...]

Würde ich nicht......
Vorschlag: Standard Modem vom Kabelanbieter nehmen und eigenen Router kaufen.
Modem im Bridge Modus betreiben und den eigenen Router routen lassen.
Auch keine Fritte.... lieber einen Router, der mit OpenWRT betrieben werden kann. Ist günstiger und du hast im Griff,was auf dem Router geschieht.
Meine Konfig: Kabelmodem (Hiltron)-->Tp-Link Archer C7--->Switch--->10 Lan-Geräte und 8 Wlan Geräte.
Im Router konfiguriert: Lan, VLan, Wlan5Ghz und 2,4 GHz( im 2.4GHZ separate Netze für IP-Cam, Gastnetz und normalen Zugang)
Funktioniert seit Jahren wirklich bestens..... nie wieder eine "all in one Black-Box", wo ich nicht weiß was passiert und die ich wegwerfen kann, weil keine Pflege des OS vom Hersteller kommt.

Verfasser:
Istdochwurscht
Zeit: 17.11.2018 08:23:36
0
2706267
Zitat von Markus1337 Beitrag anzeigen
Zitat von ThomasShmitt Beitrag anzeigen
[...]


D-Lan kommt nicht in Frage, habe schon einen Phasenkoppler eingebaut in der Hoffnung, dass es gut funktioniert. 1 Steckdose in der Stube geht immer recht gut (orange-grün) und die nutze ich als einziges als D-Lan - W-Lan Verstärker. Die restlichen Steckdosen geben alle immer


Dann empfehle ich den hier :

DINRail

Dazu passende Adapter für Lan und Wlan und alles wird gut. Nutze den selber bei schlechter E-Installation und hab hervorragende Übertragunsraten.

Viel Erfolg

Aktuelle Forenbeiträge
martinwall schrieb: Dieses Menü ist das für Dich Relevante. Bis auf besondere Ausnahmefälle wird nur hier die Heizkurve eingestellt. Nimm also bitte alle Änderungen der HG - Parameter bezüglich der Temperaturen wieder...
And_i3 schrieb: Schönen 2.Advent, der Dom hat natürlich Recht das das TAS ein Sicherheitsrelevantes Bauteil einer Festbrennstoff Anlage sein muss, das im Notfall auch bei Stromausfall eine Wärmeabfuhr des verbleibenen...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Lüftungs- und Klimatechnik vom Produkt zum System
ENERGIE- UND SANITÄRSYSTEME
Hersteller von Tanks und Behältern aus
Kunststoff und Stahl
Website-Statistik

CAT 7 Verkabelung - Leerrohre
Verfasser:
Istdochwurscht
Zeit: 17.11.2018 08:23:36
0
2706267
Zitat:
...
Zitat:
...
[...]

D-Lan kommt nicht in Frage, habe schon einen Phasenkoppler eingebaut in der Hoffnung, dass es gut funktioniert. 1 Steckdose in der Stube geht immer recht gut (orange-grün) und die nutze ich als einziges als D-Lan - W-Lan Verstärker. Die restlichen Steckdosen geben alle immer

Dann empfehle ich den hier :

DINRail

Dazu passende Adapter für Lan und Wlan und alles wird gut. Nutze den selber bei schlechter E-Installation und hab hervorragende Übertragunsraten.

Viel Erfolg
Weiter zur
Seite 2