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Gasetagenheizung vs. eloBLOCK vs. weitere Ideen?
Verfasser:
Upat
Zeit: 17.11.2018 01:03:07
0
2706252
Guten Abend miteinander,

bei uns wird so langsam aber sicher eine neue Heizung fällig und ich würde mir gerne ein paar Denkanstöße holen:

- Maisonettewohnung mit ca. 125 m² im Dachgeschoss (relativ offen) mit 2 Zimmern in der unteren Etage, neben einem der Zimmer befindet sich das vor paar Jahren neu erstellte Badezimmer (Holzständerabtrennung)
- Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in den nächsten paar Jahren ausziehen und die Wohnung dann vermieten ist relativ hoch
- Es ist ein Altbau, unsere Wohnung wurde Anfang der 1990er ausgebaut, teilweise nicht sonderlich fachmännisch, insbesondere was die Isolierung angeht
- Entsprechend alt ist auch die Gasetagenheizung (Junkers mit 10,9 kW, nur für Heizung), die dazu noch in dem Zimmer neben dem Badezimmer hängt, das eigentlich mal ein Kinderzimmer werden soll. In diesem Zimmer ist auch der Gaszähler sowie bei der Wand zum Badezimmer die Steigleitungen für Wasser, Abwasser im Kniestock
- Heizkörper selber sind in der Wohnung relativ neu, die Verrohrung (Kupfer) ist noch die ursprüngliche
- Die heutige Gastherme soll aus zwei Gründen weg: Sie scheint unterdimensioniert zu sein (wird in kalten Nächten nicht warm genug), dazu möchte ich kein dauerwerkelndes Gerät im Kinderzimmer haben
- Meine Ziele sind also: Heizleistung erhöhen, kein lärmendes Gerät im pot. Kinderzimmer

Bisher hatte ich vor, eine neue Gastherme im Badezimmer an der Wand (quasi die Trennwand zum pot. Kinderzimmer) installieren zu lassen sowie die zugehörigen Leitungen (Gas, etc.) innerhalb vom pot. Kinderzimmer umlegen zu lassen um dann an der richtigen Stelle ins Bad zur Therme zu fahren.

Der Umbau inkl. neuer Abgasführung würde eine hübsche Stange Geld kosten, was ich auch bereit wäre zu investieren, nur bisher hat mir keine Firma den Umbau ins Badezimmer selbst angeboten. Aus deren Sicht sprechen scheinbar „optische“ Gründe dagegen, auch wenn es mein Badezimmer ist ;)

Ich bin dann u.a. auf dieses Produkt gestoßen: Elektro-Wandheizgerät eloBLOCK VE 6 - VE 28 von Vaillant. Dass ich damit nicht meine Heizkosten senke ist klar, ist aber auch gar nicht mein Fokus.

- Hat jemand Erfahrung mit solchen Geräten, insbesondere was die Geräuschentwicklung angeht? Wenn das z.B. auf dem Niveau eines Durchlauferhitzers wäre, könnte ich mir durchaus vorstellen „einfach“ nur die Therme austauschen zu lassen, wodurch man sich die neue Abgasführung, Leitungsverlegung usw. sparen könnte. Ein entsprechendes Kabel mit Querschnitt für ein 14 oder 18 kW-Gerät wäre vorhanden.
- Inwiefern kann man die Stromkosten abschätzen, wenn ich mit der heutigen Therme (BJ 1990) bei ca. 1.900 m³ Gas im Jahr liege?
- Wie sieht es bei so einem Gerät mit der durchschnittlichen Lebensdauer aus? Bei einer Gastherme gehen die Hersteller von im Durchschnitt 15 Jahren aus.
- Wie sieht es hierbei mit der Wartung im Gegensatz zur Gastherme aus?
Hat jemand anderweitig eine Idee, wie ich meine Ziele (Heizleistung erhöhen, kein lärmendes Gerät im pot. Kinderzimmer) erreichen kann?

Noch eine erholsame Nacht.
Upat

Verfasser:
TackaTucka
Zeit: 17.11.2018 02:18:38
2
2706253
Zitat von Upat Beitrag anzeigen
Junkers mit 10,9 kW [..] Sie scheint unterdimensioniert zu sein (wird in kalten Nächten nicht warm genug) [..] ca. 1.900 m³ Gas im Jahr
Sicher daß es an der Therme liegt?

Unsere 10KW-Therme verbrennt 2600 m³ - und hielt bislang bei jedem Wetter die Temperatur.

Zitat von Upat Beitrag anzeigen
Inwiefern kann man die Stromkosten abschätzen, wenn ich mit der heutigen Therme (BJ 1990) bei ca. 1.900 m³ Gas im Jahr liege?
> 5000 Euro

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.11.2018 09:13:52
1
2706278
@Upat.
Wenn bei eine Wohnung mit etwa 125 qm beheizter Fläche eine Gasbüchse mit über 10 kW thermischer Heizleistung nicht ausreichend Wärmeeintrag liefert um an mehreren zusammenhängenden kältesten Tagen die gewünschte thermische Behaglichkeit halten zu können, sollten wohl unbedingt schnellstmöglich die Betriebsweise der wasserführenden Wärmeaustauschflächen sowie auch die Raumlüftungsgewohnheiten geändert werden!

Unser gut 18 Jahre altes Haus mit rund 250qm beheizter Fläche, das im Bereich - 14 Grad Celsius Norm-Außentemperatur freistehend gebaut wurde, hat einen durchschnittlichen Wärmebedarf von 17,5 +/- 0,5 MWh/a und an mehreren zusammenhängenden kältesten Tagen gerade mal knapp 7 kW Heizleistungsbedarf für die Raumtemperierung!

Mal davon abgesehen, dass es preiswerte direktelektrisch betriebene Zentralheizer gibt (z.b. wie die hier verlinkten) ... machen solche Teile mit einer kWh Strom definitiv nur eine kWh thermische Energie!

Verfasser:
Martin24
Zeit: 17.11.2018 10:32:14
3
2706297
Eigentlich wurde alles schon gesagt:
- Wenn bei 1900m³ Gas/a die 10,9kW für 125m² nicht reichen, dann passt alles mögliche nicht, aber es liegt nicht an der Leistung der Gastherme.
- Mit Strom statt Gas zahlst Du nicht mehr knapp 1000€/a sondern voraussichtlich über 5000€. Auch wenn Dich das nicht stört, vermietbar ist die Wohnung dann sicher nicht mehr.

Grüße
Martin

Aktuelle Forenbeiträge
martinwall schrieb: Dieses Menü ist das für Dich Relevante. Bis auf besondere Ausnahmefälle wird nur hier die Heizkurve eingestellt. Nimm also bitte alle Änderungen der HG - Parameter bezüglich der Temperaturen wieder...
And_i3 schrieb: Schönen 2.Advent, der Dom hat natürlich Recht das das TAS ein Sicherheitsrelevantes Bauteil einer Festbrennstoff Anlage sein muss, das im Notfall auch bei Stromausfall eine Wärmeabfuhr des verbleibenen...
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