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Wirtschaftlickeit Solaranlage / BAFA
Verfasser:
Andre1982
Zeit: 04.12.2018 20:12:20
0
2715369
Hallo zusammen,

gibt es noch Verfechter der thermischen Solar? Ich etlichen Foren wird fast ausschließlich abgeraten und auf PV verwiesen. Für uns stellt sich die Frage ob wir 12qm Gartenhausfläche (ca. 25° Neigung) mit Südausrichtung für Flachkollektoren nutzen. Das Hausdach ist bereits mit 12,5KW seit 2013 im Zuge des Neubaus mit PV belegt. Eine weiteres Flachdach mit 5KW geht noch im Dezember ans Netz.
Eigenverbrauch ist bei der 12,5KW Anlage bereits realisiert.
Unsere Wärmpepumpe hat einen 500Liter Speicher mit 50 Liter Warmwasser zwischengeschaltet. Der Speicher hat bereits einen noch ungenutzten Solarwärmetauscher integriert. Beheizt werden 175QM mit Fußbodenheizung, Gesamtverbrauch bei 3 Personen liegt inkl. WW, Heizung und Strom bei 5000KW/Jahr.

Bei 2.000,00€ BAFA Förderung und ca. 3.250,00€ Systempaket Kosten zzgl. Inbetriebnahme und schätzungsweise 500,00€ für Verrohrung von ca. 15 Metern bis an den Speicher spricht nicht viel dagegen?! Oder würdet ihr mit dem Dach anders handeln? Eine Förderung in dieser Größenordung für einen Abgaswärmetauscher (Kamineinsatz) kann ich nicht finden.

Danke für eure Meinung.

Andre

Verfasser:
tx98
Zeit: 04.12.2018 21:13:37
0
2715390
Hi André

Ja lohnt sich !! Habe 2000 BAFA und 900 Progress nrw Förderung bekommen. Zeus Kollektor auf Dach geschraubt und unterm Strich 500 selber bezahlt . Allerdings bei eigenmontage. Lohnt sich , Kollektor ist gut egal was hier geschrieben wird . Meine Heizung und Brauchwasser Wärmepumpe blieben aus . Mir der Sonne hab ich bald den ganzen November das Badezimmer alleine geheizt . Warmwasser natürlich ebenfalls.

Also es lohnt sich sicher !!! Allerdings den Zeus Kollektor nur wenn man starke Nerven hat und auch schon mal hier und da bereit ist ein Loch neu zu bohren . Dann geht es hervorragend !!!

Gruß toni

Verfasser:
mdonau
Zeit: 04.12.2018 21:28:27
1
2715400
12qm ebenfalls mit PV voll machen...
warum im Dezember Inbetriebnahme?
2019 ist viel sinnvoller..21 sommer EEG Vergütung

bei den üblichen kollektormaßen dürften da auch
12 Module drauf gehen. was noch mal ca. 4kWp sind.

Verfasser:
Andre1982
Zeit: 04.12.2018 22:16:19
0
2715424
Ich danke dir!!! Da habe ich überhaupt nicht drüber nachgedacht....du hast mir wohl gerade ~250€ Mehreinnahmen generiert. Die Freude über schnelle Inbetriebnahme war größer als der Verstand.


Zum eigentlich Dach- Ich bekomme dort nur ca. 2,5kWp bei ~1600x1000mm Modulgröße (300W) drauf. Von der Solarthermie verspreche ich mir eigentlich mehr. Das Land Hessen und der Kreis stellt leider keine weiteren Fördermittel, ähnlich NRW, bereit.

Grüße

Verfasser:
mdonau
Zeit: 05.12.2018 02:16:47
0
2715475
2,5kWp sind ja ca. 2500kWh.
viel mehr -verwertbar- wird eine thermie da auch
nicht holen bei einem 2013er Neubau...
bei 5000kWh gesamtstrombedarf ist eine
thermie einfach Unfug.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 05.12.2018 07:18:05
0
2715493
Das Thema wurde auch diesem Forum 2 Millionne mal durchgekaut.

Eine Solarthermieanlage lohnt sich in 99% der Fälle nicht.

Die Einsparung beim Brauchwassererwärmen beläuft sich auf Beträge kaum über 100€ pro Jahr.
Die Heizungsunterstützung ist etwas aufwendiger zu realisieren und die Einsparungen ebenfalls marginal.

Zudem läuft auch eine Solarthermieanlage nicht 20 Jahre wartungsfrei.

Meine Solaranlage verschlingt pro Jahr bereits die theoretische Einsparung am Warmasser an Wartungskosten.

Ist da auch nur einmal in 20 Jahren eine größere Reperatur fällig, zahlt man ggf. in der Gesamtbilanz sogar drauf.

Du hast dich also richtig informiert.

Die Erträge einer Photiovoltaikanlage kannst du immer zu 100% verwerten und verkaufen.

Aktuell werden immer mehr PV Anlagen mit Akku angeboten.
Es ist also in absehbarer Zeit davon austzugehen, dass diese auch deutlich günstiger werden.

Du bist also da auch für die Zukunft gewappnet.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 05.12.2018 08:31:40
1
2715512
Hi,

welchen Vorteil hast du bei ST gegenüber PV+WP?
OK, du sparst dir ein paar Starts bei dem Verdichter. Andererseits die paar zusätzlichen Starts merkt deine WP gar nicht und beim trüben Wetter kann PV besser die Strahlung verwerten. Also genau dann, wenn man es am meisten braucht.

Außerdem Elektromobilität nimmt immer mehr fährt auf. Da wird dein Strombedarf dann deutlich steigen. Die ST bekommst du vielleicht für nahezu 0€ auf das Dach, aber der Nutzen wird in deinem Fall auch nahezu bei 0 liegen.

Grüße Nika

Verfasser:
cleodor
Zeit: 05.12.2018 08:41:50
1
2715513
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen

Meine Solaranlage verschlingt pro Jahr bereits die theoretische Einsparung am Warmasser an Wartungskosten.



Dann stimmt aber etwas mit deiner Anlage nicht...

Verfasser:
Reggae
Zeit: 05.12.2018 09:25:10
1
2715538
Bei der Dachschräge hilft Dir eine Thermische Anlage kaum für eine
solare Heizung.

Also besser PV.

Gruß Reggae

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.12.2018 12:34:00
0
2715627
Zitat von Andre1982 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

gibt es noch Verfechter der thermischen Solar? Ich etlichen Foren wird fast ausschließlich abgeraten und auf PV verwiesen. Für uns stellt sich die Frage ob wir 12qm Gartenhausfläche (ca. 25° Neigung) mit Südausrichtung für Flachkollektoren nutzen. [...]


Bei einer Dachneigung von 25° sollten Kollektoren für Heizungsunterstützung immer so aufgeständert werden, dass ein steiler Neigungswinkel von grob 50° entsteht. Systemanbieter bieten dazu entsprechende Sets an.

15 m Leitungslänge sind bei fachgerechter Ausführung kein Problem

Zur Wirtschaftlichkeit:

Dazu ist eine eigene Annahme über die wahrscheinliche Steigerung des Energiepreises in den kommenden 20 Jahren erforderlich.

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 05.12.2018 12:55:38
2
2715630
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Andre1982 Beitrag anzeigen
[...]

Dazu ist eine eigene Annahme über die wahrscheinliche Steigerung des Energiepreises in den kommenden 20 Jahren erforderlich.
[...]

Das wäre aus meiner Sicht nur bei Gas relevant um die ST sinnvoll mit PV vergleichen zu können.
Im vorliegendem Fall (WP) sind die Preissteigerungen beim Vergleich irrelevant, da ST und PV in diesem Fall beide Strom substituieren würden. Daher reicht es aus, die Kosten und bekannte Einnahmen miteinander zu vergleichen.

Grüße Nika

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 05.12.2018 14:28:53
0
2715684
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen

Meine Solaranlage verschlingt pro Jahr bereits die theoretische Einsparung am Warmasser an Wartungskosten.



Dann stimmt aber etwas mit deiner Anlage nicht...



Ist leider so im Wartungsvertrag für die WOLF GAS + Solar Heizung.

WOLF CSZ 2-14 300R Mit Solar = 344€


WOLF CGS 2-14 120 ohne Solar = 229€

Die Anlage ist nagelneu in 2017 errichtet.

Habe 7 ortsnahe Installateurbetriebe angeschrieben, überall das gleiche Ergebnis.

Da stand was von Überprüfung PH Wert, Druck und Stand der Solarflüssigkeit etc. was weiß ich...

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 05.12.2018 14:30:34
2
2715686
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von Andre1982 Beitrag anzeigen
[...]


Bei einer Dachneigung von 25° sollten Kollektoren für Heizungsunterstützung immer so aufgeständert werden, dass ein steiler Neigungswinkel von grob 50° entsteht. Systemanbieter bieten dazu entsprechende Sets an.

15 m Leitungslänge sind bei fachgerechter Ausführung kein[...]



Die Preissteigerung gilt auch für PV ;)

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 05.12.2018 15:29:40
3
2715702
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
Zitat von Solarzelle Beitrag anzeigen

Meine Solaranlage verschlingt pro Jahr bereits die theoretische Einsparung am Warmasser an Wartungskosten.



Dann stimmt aber etwas mit deiner Anlage nicht...

Wartungskosten bei einer ST? Die führe ich seit fast 30 Jahren bei meiner ST inkl. Wartung Heizkessel selbst durch.

Nur mal so.

Solare Grüsse
Rudi

Verfasser:
Andre1982
Zeit: 05.12.2018 18:53:01
0
2715779
Eigentlich schade, dass das Thema Solarthermie so verschrien ist. Über den Wirkungsgrad spricht kein Mensch mehr, lese nur "lohnt nicht" ohne wirklich schlüssige Begründung?! Es liest sich auch zu wenig über die zu erwartende Leistung. Die 5000kw muss ich übrigens korrigieren, wir liegen bei 6500kW, da ca. 1500kW Eigenverbrauch bereits abgezogen waren.

Grob habe ich mit einer Reduzierung von einem Start der WP/Tag und somit ca. 4kW weniger gerechnet. 4*,0,29*364=422,24€/Jahr oder 1456kW. Bei Investition von 2.000,00€ (4k -2k Bafa) und gemittelten 50Euro Wartung/Jahr wäre ich durchaus zufrieden. Auf 20 Jahre gerechnet-
8.444,00€ - 2.000,00 Invest +1000,00 Betriebskosten + 1.400,00€ Verlust Eigenverbrauch 4.044,00€
zzgl. grünen Daumen
Die Rechnung PV statt Solarthermie sieht doch ohne zusätzlich generierbaren Eigenverbrauch im groben wie folgt aus. 2500kW/Jahr Ertrag bei Investition von 840,00€ netto/kW in Summe ca. 2.100,00€

2500*0,1147=286,75€Vergütung/Jahr wovon ein Teil Abschreibung ist, aber sicher auch ein weiterer Teil mit 42% versteuert wird. Rechne mit max. 220€/Jahr
220*21Jahre = 4.620,00€ abzgl. 2.100,00 = 2.520,00€


Sicher gibt es einige unbekannte in den Rechnungen und sicher beantworte ich mir vieles damit selbst. Aber wo ist der Haken? In der Rechnung, in den Risiken wie Ausfall etc. oder sind die 1456kW völlig unrealistisch. Zu hoch oder zu niedrig?

Grüße

Verfasser:
gnika7
Zeit: 05.12.2018 19:42:47
1
2715799
Keine Ahnung, was du da gerechnet hast. Aber unabhängig davon, die PV(+WP) erzeugt ungefähr die gleiche Wärmemenge, wie eine ST.
Nachtei: (vernachlässigbare) zusätzliche Verdichterstarts
Vorteil:
1. auch bei trüben Wetter etwas solaren Ertrag
2. zusätzliche Einnahmen durch Einspeisung
3. zusätzliche Ersparnis durch größere Deckung des HH-Stroms.

Die Einsparungen durch solare Deckung des Wärmebedarfs ist gleich zu ST.
Aufgrund der Einspeisevergütung kostet dich die PV 0€ und erwirtschaftet sogar noch zusätzlichen Gewinn. On Top kommt noch der Nutzen bei HH-Strom.

Da bei einer 0€ ST der Zusatzgewinn und der Zusatznutzen wegfallen und die Ersparnis im Falle einer vorhandenen WP gleich zu PV ist, ist es auch ohne Rechnung offensichtlich, dass PV da besser abschneidet.

Wenn die ST weniger als 0€ kostet oder keine WP vorhanden ist, dann ist das Ergebnis nicht offensichtlich und nicht unbedingt zugunsten der PV.

Grüße Nika

Verfasser:
mdonau
Zeit: 05.12.2018 19:45:53
2
2715800
Das Problem dabei ist:
im Winter kommt 3 Monate
quasi nix und im sommer steht due Anlage im Dampf, für HU muss noch auf 50° aufgeständert werden...

man kann nicht mehr einsparen als man ohne Thermie gebraucht hätte, 400€ zusätzlich zu
20kWp PV und WP halte ich für wunschdenken.
Die PV liefert ja gleichzeitig Strom wie die Thermie
Wärme, daher wären deine Stromgestehungskosten aus der PV anzusetzen
und schon liegt man bei unter 200€.
Eher sollte man die vorhandene Anlage auf optimale Nutzung von PV Strom konfigurieren.
nur 1500kWh aus 12,5,kWp sind ziemlich mager...

ach ja: november 135kWh HU mit 13,5m².
das sind mit AZ 4,5 und 30kWh a 29ct = 8,7€...

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.12.2018 22:02:50
1
2715869
Zitat von Andre1982 Beitrag anzeigen
Eigentlich schade, dass das Thema Solarthermie so verschrien ist. Über den Wirkungsgrad spricht kein Mensch mehr, lese nur "lohnt nicht" ohne wirklich schlüssige Begründung?! Es liest sich auch zu wenig über die zu erwartende Leistung. [...]


Bei voller Sonne fallen in Deutschland 800 W/ m² Lichtleistung ein.
Bei den verfügbaren 12m² Fläche also 9,6 KW.

Anlagenwirkungsgrad thermisch bei Niedertemperaturanwendungen rund 50%.
Anlagenwirkungsgrad PV rund 15%.

Diese physikalischen Tatsachen werden bei Diskussionen im Forum gern übersehen.

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 05.12.2018 22:04:47
0
2715870
Zitat von Andre1982 Beitrag anzeigen
Eigentlich schade, dass das Thema Solarthermie so verschrien ist. Über den Wirkungsgrad spricht kein Mensch mehr, lese nur "lohnt nicht" ohne wirklich schlüssige Begründung?! Es liest sich auch zu wenig über die zu erwartende Leistung. Die 5000kw muss ich übrigens korrigieren, wir liegen bei[...]


Also ich würde ja gerne helfen, aber deine Rechnungen sind überhaupt nicht nachzuvollziehen.

Zitat:


Grob habe ich mit einer Reduzierung von einem Start der WP/Tag und somit ca. 4kW weniger gerechnet. 4*,0,29*364=422,24€/Jahr oder 1456kW.



wtf?

Aus 4 kwh mache ich 15kwh WW oder 20kwh Heizungswärme. Aber ich finde die Rechnung schon mit 1 Start = 4kwh bizarr. 1500kwh (Strom!) willst du mittels STA einsparen? Ich verbrauche kaum mehr im gesamten Jahr.

Zitat:

8.444,00€ - 2.000,00 Invest +1000,00 Betriebskosten + 1.400,00€ Verlust Eigenverbrauch 4.044,00€

Gibt es da irgendwo auch ein '='? Warum werden Investitionen abgezogen, Betriebskosten jedoch addiert?

Zitat:


Die Rechnung PV statt Solarthermie sieht doch ohne zusätzlich generierbaren Eigenverbrauch im groben wie folgt aus. 2500kW/Jahr Ertrag bei Investition von 840,00€ netto/kW in Summe ca. 2.100,00€



Wieso sollte man bei einer PV-Anlage keinen zusätzlichen generierbaren Eigenverbrauch haben.Deshalb haut man die sich doch aufs Dach um billig an seinen Strom für die WP zu kommen...

P.S. Warum wundert sich eigentlich niemand aus der STA_Fraktion über die seltsame Amortisationsrechnung...

Verfasser:
Bramme
Zeit: 05.12.2018 22:18:55
7
2715878
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Anlagenwirkungsgrad thermisch bei Niedertemperaturanwendungen rund 50%.
Anlagenwirkungsgrad PV rund 15%.

Und wenn man da dann noch die Arbeitsszahl von ~4 der WP reinrechnet, hat die PV-WP-Kombination einen Wirkungsgrad von 60%.

Diese physikalischen Tatsachen werden bei Diskussionen im Forum gern übersehen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 05.12.2018 22:28:25
1
2715882
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Anlagenwirkungsgrad thermisch bei Niedertemperaturanwendungen rund 50%.
Anlagenwirkungsgrad PV rund 15%.

Diese physikalischen Tatsachen werden bei Diskussionen im Forum gern übersehen.
[...]

Der einzige, der hier eine triviale physikalische Tatsache übersieht, sind sie. Mit WP werden aus 15% schnell mehr als 60%. Aber das vergisst man gerne und sehr schnell beim Schönrechnen der ST.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 05.12.2018 23:38:10
0
2715908
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Der einzige, der hier eine triviale physikalische Tatsache übersieht, sind sie. Mit WP werden aus 15% schnell mehr als 60%. Aber das vergisst man gerne und sehr schnell beim Schönrechnen der ST.


Solarthermie und PV nutzen als Energiewandlungstechnologien das pro m² einfallende Licht auf Dachflächen.

Wärmepumpen nutzen die Energieinhalte von Luft, Erdreich oder Wasser.

Wenn Systeme kombiniert werden, stehen natürlich als Eingangsenergien größere Mengen zur Verfügung.

Die Verwendung dieser Energie ist dann auch nicht frei von Nebenwirkungen.

Das Ansaugen großer Luftmengen erzeugt Lärm, das Auskühlen von Erdreich
verändert die Vegetation, etc.

Mein Vergleich bei Wirkungsgraden bezog sich auf die pro m² einfallende Lichtmenge.

Dietmar Lange

Verfasser:
Fritzli
Zeit: 06.12.2018 06:42:55
1
2715925
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]Wenn Systeme kombiniert werden, stehen natürlich als Eingangsenergien größere Mengen zur Verfügung.[...]


Vor allem steht bei PV mit Elektrizität eine höherwertige Energie zu Verfügung, die sich deutlich vielseitiger nutzen lässt. Nicht nur Raumwärme, sondern auch für Haushaltstrom, Elektromobilität oder Netzeinspeisung.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 06.12.2018 06:55:48
1
2715928
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von cleodor Beitrag anzeigen
[...]

Wartungskosten bei einer ST? Die führe ich seit fast 30 Jahren bei meiner ST inkl. Wartung Heizkessel selbst durch.

Nur mal so.

Solare Grüsse
Rudi




Kann ich mir allein schon wegen der Gewährleistung und als Vermieter schon gar nicht erlauben.

Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 06.12.2018 07:11:50
1
2715931
Wissenschaftliche Tatsachen haben keinen direkten Zusammenhang mit einer möglichen finanziellen Ersparnis.

Der ganze Wirkungsgrad Krempel bringt bei einer ST Anlage im Sommer rein gar nichts.
Die viele Wärme wird schlichtweg nicht benötigt.

Entscheidend ist bei erin Wirtschaftlichkeitsberechnung, was TATSÄCHLICH beim Kunden im Geldbeutel nach 12 Monaten ankommt.

Und das sind bei einer PV Anlage IMMER 100% der gesamten Solarerträge.
Entweder eigenverbraucht oder eingespeist.

Wie gesagt, man ersetzt in der Regel mit einer ST Anlage 50% des Warmwasserbedarfes, ggf. auch mal etwas mehr.

In Euro wären das bei mir pro Jahr etwa ~120€, Ausgangsbasis ist ein GAS DLE.

Die Erträge der Heizungsunterstützung kann man so gar nicht sicher berechnen, da gibt es etliches an Variablen und Unbekannten.

Gebäudestandard?
Heizsystem FBH oder Konvektoren/Kompaktheizkörper...
Wie ist die Anlage dimensioniert...


Wirklich brauchbare Euro Beträge bekommt man vielleicht, wenn die Heizungsanlage für extrem niedrige VL Temperaturen ausgelegt ist.

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Wirtschaftlickeit Solaranlage / BAFA
Verfasser:
Solarzelle
Zeit: 06.12.2018 07:11:50
1
2715931
Wissenschaftliche Tatsachen haben keinen direkten Zusammenhang mit einer möglichen finanziellen Ersparnis.

Der ganze Wirkungsgrad Krempel bringt bei einer ST Anlage im Sommer rein gar nichts.
Die viele Wärme wird schlichtweg nicht benötigt.

Entscheidend ist bei erin Wirtschaftlichkeitsberechnung, was TATSÄCHLICH beim Kunden im Geldbeutel nach 12 Monaten ankommt.

Und das sind bei einer PV Anlage IMMER 100% der gesamten Solarerträge.
Entweder eigenverbraucht oder eingespeist.

Wie gesagt, man ersetzt in der Regel mit einer ST Anlage 50% des Warmwasserbedarfes, ggf. auch mal etwas mehr.

In Euro wären das bei mir pro Jahr etwa ~120€, Ausgangsbasis ist ein GAS DLE.

Die Erträge der Heizungsunterstützung kann man so gar nicht sicher berechnen, da gibt es etliches an Variablen und Unbekannten.

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Wirklich brauchbare Euro Beträge bekommt man vielleicht, wenn die Heizungsanlage für extrem niedrige VL Temperaturen ausgelegt ist.
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