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Wirtschaftlickeit Solaranlage / BAFA
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 11.01.2019 13:04:39
2
2733436
Zitat von Burrgi100 Beitrag anzeigen
Danke, dass ich nicht zerrissen wurde. Ich gebe vielen hier recht u. genaue Zahlen kann ich auch nicht liefern, da meine Steuerung das nicht hergibt und ich nicht gereit war, extra Geld dafür auszugeben. Allerdings kenne ich die Heizölrechnungen u. die sprechen eine eindeutige Sprache. Da war meine[...]


Es wird doch niemand zerrissen, weil er eine STA hat! Kritisiert werden diejenigen, die sich hinstellen und einfach ohne oder gegen besseres Wissens eine Amortisation behaupten.

Und da können die STA'er rumopfern wie sie wollen. Wenn hier jemand die Wirtschaftlichkeit einer STA als gegeben annehmen kann und sie noch dazu besser als die Alternativen ist, werde (auch) ich dazu raten die einzubauen. Jetzt kann die STA-Fraktion gerne behaupten, dass das ja so gut wie nie vorkommt. Das ist aber das Problem der STA und nicht derjenigen die eine Wirtschaftlichkeitsrechnung durchführen.

Ich verdiene daran nichts. Ich habe keine traumatischen Erfahren mit einer STA gehabt. Ich versuche nur auf Basis von rationalen Argumenten zu beraten und zu diskutieren.

Zeit: 11.01.2019 13:17:41
0
2733440
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Es ist also vollkommen unsinnig "Daten" in diese Grafik einzutragen, weil das zugrunde liegende Konzept total veraltet ist.

Die Nummer kennen wir schon.
Ist wird immer wieder der gleiche alte Trick zur irreführung versucht.
Das zeht sich seit Monaten durch mehrere Threads.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wie FSC richtig funktioniert, ist völlit einfach:
Datensatz A gehört zu Objekt A. Daten A einsetzen, ausrechnen, fertig ist Ergebnis A.
Datensatz B gehört zu Objekt B. Daten B einsetzen, ausrechnen, fertig ist Ergebnis B.
Datensatz C gehört zu Objekt C. Daten C einsetzen, ausrechnen, fertig ist Ergebnis C.
Datensatz D gehört zu Objekt D. Daten D einsetzen, ausrechnen, fertig ist Ergebnis D.
...
Das ist übersichtlich und sehr, sehr simpel durchzuführen.
Das ist nahezu narrensicher.

Die Unterschiede zwischen A,B,C,D etc.sind genau das, was herausgestellt werden soll. Das Wetter ist mit berücksichtigt, da Realdaten mit Wettereinfluß erhoben werden. Eine witterungsbereinigte Rechnung ist auch möglich.

Die Kritik basiert seit vielen Monaten nur auf Polemik, persönlichen Angriffen, den unbelegten diffusen Behauptung irgendetwas sei falsch und darauf, daß die Buchstaben in ewiger Wiederkehr trotz deutlichster Hinweise und Korrekturen verwürfelt werden. Der Fehler wird also vom Kritiker ewig wiederkehrend systematisch höchstselbst eingebaut und dann Dritten unterstellt, derart offenkundig daß es nur noch mit Vorsatz zu erklären ist.


Datensatz A gehört zu Objekt A.
Datensatz B gehört zu Objekt B

Damit ist die Anlag dann ausgetauscht.
Das Prinzip basiert nicht auf dem Beispiel, sondern wird mittels Beipiel demontriert.

Es wird aus dem abgebildeten Datenbeipiel A eine Verallgemeinerung gebastelt, die ausdrücklich so nicht behauptet wurde. Das Prinzip ist allgemeingültig.
"Datenbeispiel A mit Anlage A gilt für alle" wurde nicht nur niemals behauptet, sondern ausdrücklich dementiert!

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ich verweise da gerne noch einmal auf meine eigenen Charts die ein weitaus realistischeres Bild ergeben.

Die Daten deines Hauses mit deiner Anlag gelten für dein Haus mit deiner Anlage.
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Wie wäre es wenn du einfach lernst zu verstehen das jedes Haus ein Unikat ist mit wärmetechnischen Besonderheiten?

Zeit: 11.01.2019 13:25:29
0
2733443
Zitat von Burrgi100 Beitrag anzeigen
Danke, dass ich nicht zerrissen wurde. Ich gebe vielen hier recht u. genaue Zahlen kann ich auch nicht liefern, da meine Steuerung das nicht hergibt und ich nicht gereit war, extra Geld dafür auszugeben.


Das ist ja auch ok so. Die Anlag ist ja schon da und sie läuft.

Die Daten werden dann gebraucht, wenn es um Entscheidungen geht (meist Anschaffung) oder die Anlage nicht richtig läuft. Die Daten sind auch hilfreich bei Optimierungen. Aber wenn man da keine weiteren Absichten hat oder zufrieden ist...

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 11.01.2019 14:01:46
0
2733456
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wenn hier jemand die Wirtschaftlichkeit einer STA als gegeben annehmen kann und sie noch dazu besser als die Alternativen ist, werde (auch) ich dazu raten die einzubauen. Jetzt kann die STA-Fraktion gerne behaupten, dass das ja so gut wie nie vorkommt.[...]

Tja worauf willst du denn die Wirtschaftlichkeit einer STA festmachen? Auf die derzeitigen Energiepreise? Kennst du die Preissituaton in 10 Jahren? Ich nicht. Und das grundsätzliche Dilemma bei wirtschaftlichen Betrachtungsweisen ist das jeder für sich sein monetäres Wohlfühlszenario bei zukünftigen Energiepreisen erhofft.

Forist A ersehnt sich unbedingt die CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe, Forist B erhofft sich den Ausbau der Elektro-Mobilität etc. Und? Wer wird recht bekommen?

Als ich 1989 mein Haus kaufte war das noch zu DM-Zeiten, der Ostblock war Fakt, Deutschland zweigeteilt. 10 Jahre später die deutsche Wiedervereinigung und später der Euro.

Na, dann sollte jeder darüber nachdenken wo wir in 10 Jahren stehen werden. Dürfte äußerst schwierig sein eine Prognose zu treffen. Unter diesem Aspekt sollte man Entscheidungen betrachten, auch wirtschaftliche.

Verfasser:
Seevetaler
Zeit: 11.01.2019 14:32:05
2
2733473
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Als ich 1989 mein Haus kaufte war das noch zu DM-Zeiten, der Ostblock war Fakt, Deutschland zweigeteilt. 10 Jahre später die deutsche Wiedervereinigung und später der Euro.


Willst du deutsche Geschichte neu schreiben...:-)

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 11.01.2019 14:43:00
0
2733479
Wäre vielleicht keine schlechte Idee. :) Ok, 1990.

Verfasser:
Burrgi100
Zeit: 11.01.2019 15:08:01
0
2733490
Bosy kenn ich, Danke aber für den Link.
Ich hab schon justiert, Durchfluss, Pumpenleistung, Temp.Differnz angepasst - ist ja nicht so, dass man garnichts macht, wenn man sich schon soweit mit dem System befasst - schlüsselfertig bekommt man es als Eigenbauer nicht.

Zeit: 11.01.2019 15:21:44
0
2733498
@Burrgi100

Darf man nach deinem aktuell durchschnittlichen jährlichen Ölverbrauch fragen, um die 30 Röhren in einen Bezug zu setze?.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 11.01.2019 19:04:07
1
2733616
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Tja worauf willst du denn die Wirtschaftlichkeit einer STA festmachen? Auf die derzeitigen Energiepreise? Kennst du die Preissituaton in 10 Jahren? Ich nicht.


Ich frage mich ein bisschen, wie man so lange im Forum unterwegs sein kann und dann anscheinend ernsthaft diese Frage gestellt. Wie das gemacht wird, ist bekannt und auch schon von mir x-fach vorgenommen und begründet worden. Und in mindestens einer dieser Threads warst auch du dabei...

Zeit: 11.01.2019 19:49:52
0
2733638
Solare Deckung in kWh * Wärmepreis pro eingesparter kWh

Die Deckung kann man schon sehr genau berechnen.
Beispiel Haus Leukefeld:
Da lagen zwischen Planung und Realität rund 3%. So genau muß erst einmal jemand das Wetter vorhersagen können. :D

Nein ernsthaft, das Wetter hat zugleich gegensätzliche Auswirkungen auf die STA, wodurch sich der Wettereinfluß teileise selbst neutralisiert und daher nur abgeschwächt in die solare Deckung eingeht.
Wärmeres Jahr = mehr Ertrag(+) und weniger Bedarf (-)
Entscheidend ist die Schnittmenge, also der Ertrag den man auch nutzt. siehe FSC


Daher tut sich da nur in abgeschwächter Form etwas. daher ist die Berechnung sogar genauer als die Wetterprognose selbst, auch wenn es zuerst absurd scheint.

Richtig, beim Preis kann man nicht hellsehen, sondern muß schätzen so gut es eben geht. Man kann verschiedene Preisszenarien durchspielen um sich einen Überblick zu schaffen. Man weiß dann nicht genau was es wird, kennt aber die mögliche Bandbreite (von...bis...) und die denkbare Abweichung von der gewählten Annahme (Toleranz).

In diesem Falle ist ein Großteil des Preises jedoch durch die Vergütung über einen Großteil des Betrachtungszeitraumes festgelegt. Das erlaubt hier sehr genaue Prognosen.

Ferner geht eine Preissteigerung in der Regel mit einer Inflation einher, was die Einsparung relativiert. In einem Szenario mit explodierenden Energiepreisen wäre der € auch weniger Wert. Es geht nicht immer nur um €, sondern auch was man dafür bekommt. Wenn man heute 100 € spart und in 20 Jahren 300 € spart, man dafür aber nur noch soviel bekommt, wie heute für 200 € und die Löhne auch entsprechend gestiegen sind, wieviel spart man da wirklich? ;-)

Die Rechnungen mit Preissteigerungen sind ja ganz nett. Aber nicht jeder hat da die Inflation parallel mit im Blick. Das dämpft den Effekt. Dann also mit Preisen von heute zu rechnen, ist nicht so verkehrt wie manche glauben.

Zusätzlich geht es um einen Vergleich. da geht es also weniger um die absolute Einsparung, sondern um die Einsparungsdifferenz. Die Fehlermarge wird also nochmals deutlich reduziert, da ein (Groß)Teils des Fehlers sich auf beide Syteme gleichermaßen auswirkt.

Es bleibt die Ungenauigkeit beim Preis. Aber deswegen die Berechnung komplett zu torpedieren, ist nicht sinnvoll, sondern eine Taktik die tatsächlichen Eigenschaften der STA zu verschleiern. Aus oben genannten Gründen kommt man allen Unkenrufen zum Trotz zu recht genauen Ergebnissen in € und insbesondere beim Gegenwert des Euo (Kaufkraft). Das liegt in der Größnordung von einer Flasche Bier pro Woche. Oder war es eine Kugel Eis? ;P

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 11.01.2019 22:25:08
0
2733712
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Wenn man heute 100 € spart und in 20 Jahren 300 € spart, man dafür aber nur noch soviel bekommt, wie heute für 200 € und die Löhne auch entsprechend gestiegen sind, wieviel spart man da wirklich? ;-)[...]

Ist dir mal der Gedanke gekommen das es nicht unbedingt darum geht ob man evtl. 100 € im Jahr mehr einspart oder nicht?

Sofern man vor 11 Jahren sich eine teure PV gekauft hatte, dürfte die mittlerweile fast bezahlt sein (RoI). Damit hatte man sich die Möglichkeit geschaffen seine gesamten Energiekosten quersubventionieren zu können. So what?

Energetische Maßnahme in einem MFH durchzuführen bedeutete AfA von 10+x Jahren, etc.

Nun bin ich zufällig (noch) Ölheizer und bebachte die Preissprünge am Ölmarkt. Die sind doch nicht durch Inflation begründbar. Siehe Preisentwicklung Heizöl Wenn man nicht gerade das Pech hatte ausgerechnet Anfang November 2018 tanken zu müssen hat man ohne großes zutun ca. 200 € pro 1000 L HEL eingespart.

Welchen Wärmepreis legst du dann zugrunde? Hier wird viel zu theoretisierend diskutiert. Eher ist gesunder Pragmatismus angesagt. Entweder man investiert mutig in die Zukunft oder mal sollte sich erst gar keine Immobilie anschaffen. Hier handelt es sich um jonglieren mit vielen Kügeln.

Dummerweise verschließen sich viele dieser Möglichkeiten einem EFH-Besitzer. Da ist man gehalten andere Lösungswege zu suchen.

Kurz: Es gibt nicht den goldenen Königsweg.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Aber deswegen die Berechnung komplett zu torpedieren, ist nicht sinnvoll, sondern eine Taktik die tatsächlichen Eigenschaften der STA zu verschleiern.[...]

Da gibt es absolut nichts zu verschleiern. Die Motivation in eine STA zu investieren sind doch offensichtlich folgende:

a) Energieeinsparung,

b) Materialschonender Betrieb des primären Wärmeezeugers,

c) geringerer Stromverbrauch und weniger Brennerstarts

d) größer ausgelegter WW-Speicher, Reinvestiert sich durch Effizienz, Komfort.

a = ca. 300 €
b = ca. 50 €
c = 500 kWh = 135 €
d = 0 €

Somit könnte man ganz entspannt 485 €/a einer STA zuordnen, ungeachtet des Kostenvorteils durch günstigen Ölbezug.

Ein mittels Gasthermen beheiztes Haus wird eine andere Rechnung aufmachen. Gleichfalls ein EFH ggü MFH-Besitzer.

Erkennbar ist doch ganz augenscheinlich das jeder Fall für sich betrachtet werden muß.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 11.01.2019 22:37:56
0
2733722
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Ich frage mich ein bisschen, wie man so lange im Forum unterwegs sein kann und dann anscheinend ernsthaft diese Frage gestellt. Wie das gemacht wird, ist bekannt und auch schon von mir x-fach vorgenommen und begründet worden. Und in mindestens einer dieser Threads warst auch du[...]

Wenn ich eines während meiner 30-jährigen Zeit als Immobilien-Besitzer und Vermieter gelernt habe ist, das man grundsätzlich seine Situtation konseqeunt verfolgen, sich viel Wissen aneignen, grunsätzlich sehr langfristig handeln sollte.

Für den lesenden Foristen mag vieles irratoinal erscheinen was ich hier als meinen Lösungsweg erachtete. Rückblickend kann ich behaupten das es äußerst effektiv und kostensparend war. Belassen wir es bei dieser Aussage.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 11.01.2019 23:42:19
1
2733760
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Wenn ich eines während meiner 30-jährigen Zeit als Immobilien-Besitzer und Vermieter gelernt habe ist, das man grundsätzlich seine Situtation konseqeunt verfolgen, sich viel Wissen aneignen, grunsätzlich sehr langfristig handeln sollte.

Für den lesenden Foristen mag vieles irratoinal erscheinen was ich hier als meinen Lösungsweg erachtete. Rückblickend kann ich behaupten das es äußerst effektiv und kostensparend war. Belassen wir es bei dieser Aussage.


Wie oft ist dir eigentlich schon mitgeteilt worden, dass der Umstand, dass heute eine STA im Regelfall unsinnig ist, nichts aber auch gar nichts damit zu tun hat, ob deine Entscheidung damals richtig war. Wie oft?

Zeiten ändern sich. Vor wenigen Jahren war eine PVA um Stromkosten zu sparen ein völlig absurder Gedanke. Dementsprechend auch eine WP-PV-Kombination unsinnig.
Heute ist die WP-PV-Batteriespeicher-Kombination unsinnig, weil die Batteriespeicher aktuell noch zu teuer sind. Dies kann und wird sich wahrscheinlich ändern.

Niemand kann in die Zukunft schauen. Aber man kann ja mal Szenerien entwickeln. Wenn die Wärmegestehungskosten einer STA bei x liegen. Die variablen Kosten des Primärenergieerzeugers aber nur bei x/2 oder gar x/3 liegen. Wie hoch muss dann eigentlich die jährliche Teuerungsrate des Brennstoffes sein, damit sich die STA amortisiert. Was spricht dafür, was spricht gegen diese Teuerungsrate. Das ist eine rationale Vorgehensweise, die am Ende zwar keine richtige Entscheidung garantiert, aber sicherlich sinnvoller ist als "die Sonne schickt ja schließlich keine Rechnung".

Ich halte das Risiko einer massiven Kostensteigerung beim Strom für wesentlich geringer als bei Öl oder Gas. Warum ist schon x-mal begründet worden. Dem kann man sich anschließen oder auch nicht.

Sich aber zu weigern über die Wärmegestehungskosten überhaupt zu reden, wie es hier regelmäßig gemacht wird, ist in meinen Augen irrational.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 11.01.2019 23:57:06
0
2733766
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
[...]

Nun bin ich zufällig (noch) Ölheizer und bebachte die Preissprünge am Ölmarkt. Die sind doch nicht durch Inflation begründbar. Siehe Preisentwicklung Heizöl Wenn man nicht gerade das Pech hatte ausgerechnet Anfang November 2018 tanken zu müssen hat man ohne großes zutun ca. 200 € pro 1000 L HEL eingespart.

Welchen Wärmepreis legst du dann zugrunde? Hier wird viel zu theoretisierend diskutiert.

[...]


Ich beobachte aus beruflichem Interesse die Preisentwicklung auf dem globalen Rohölmarkt seit rund 30 Jahren

Ich habe bei meiner ersten Schulung für bayerische Heizungsbauer 1991 in Regensburg den Teilnehmern eine Berechnung des Wärmearbeitspreises Solar nach VDI 2067 präsentiert, die eine verallgemeinerte Aussage aus der Ludwig Maximilian Universität München (LMU) von 1990 enthielt:

Bei einem Ölpreis von 1 DM /l ergeben sich für Ölheizungen und Solarwärme nach VDI 2067 gleiche Wärmearbeitspreise


Die Berechnungsmethodik für Wärmearbeitspreise der VDI 2067 gilt auch heute noch.

Die theoretisierenden Diskussionen hier im Forum sind ein anderes Thema, das ich hier nicht weiter vertiefen will

Dietmar Lange

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 12.01.2019 00:54:02
0
2733790
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zeiten ändern sich.[...]

Zeiten ändern sich und ich stelle leider fest das sich eine Generation von Opportunisten sich immer mehr breit macht. Wenn ich z.B. lese:

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Heute ist die WP-PV-Batteriespeicher-Kombination unsinnig, weil die Batteriespeicher aktuell noch zu teuer sind. Dies kann und wird sich wahrscheinlich ändern.[...]

Ich gehe jede Wette ein das mit dieser Einstellung du und einige ST-Kritiker vermutlich nie eine PV gekauft hätte im Wert von 25.000 €. Es hätte sich ja nicht lohnen können.

Ihr wartet fortwährend darauf das irgend jemand für euch die Kohlen aus dem Feuer holt, damit ihr zum möglichst niedrigsten Preis von den Pionieren profitieren könnt.

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Ich halte das Risiko einer massiven Kostensteigerung beim Strom für wesentlich geringer als bei Öl oder Gas. Warum ist schon x-mal begründet worden. Dem kann man sich anschließen oder auch nicht.[...]

Ich weiß ja nicht wann du deine letzte Stromrechnung gelesen hast, ich sehr wohl.

Ich zahle für meinen Haushalt > 900 € pro Jahr an Stromkosten.

Hingegen liegen meine Wärmekosten bei anteilig läppischen 200 - 250 € pro Jahr.

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Sich aber zu weigern über die Wärmegestehungskosten überhaupt zu reden, wie es hier regelmäßig gemacht wird, ist in meinen Augen irrational. [...]

Selbst wenn ich meine (kostenlose) ST mit 500 € pro Jahr als Wärmegestehungskosten anrechnen würde läge ich immer noch weit unter meinen jährlichen Stromkosten.

Und da ich seinerzeit (2007) den "Mut" hatte in PV zu investieren bin ich deshalb in der Lage Strom im Wert von > 2500 € pro Jahr verkaufen zu können.

Ihr versucht krampfhaft euer BWL-Wissen in den Privatsektor anwenden zu wollen. Kann man ja mal versuchen, aber sobald man sich für ein "Nur"-EFH entschieden hat wurden gleichzeitig viele Steuerliche Optionen unmöglich gemacht (AfA).

Es ist doch ganz offenkundig das ihr versucht die verbliebenen kümmerlichen Optionen wie EV, PV&WP weitesgehend zu nutzen um noch einigermaßen rentabel zu erscheinen.

Sorry, da bin ich weitaus besser aufgestellt. Der Wärmesektor rangiert bei mir unter der Rubrik peanuts.

Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wie hoch muss dann eigentlich die jährliche Teuerungsrate des Brennstoffes sein, damit sich die STA amortisiert. Was spricht dafür, was spricht gegen diese Teuerungsrate. Das ist eine rationale Vorgehensweise, die am Ende zwar keine richtige Entscheidung garantiert, aber sicherlich sinnvoller ist als "die Sonne schickt ja schließlich keine Rechnung".[...]

Tja, hätte ich so gedacht wie du, wäre niemals in eine ST investiert worden (hätte sich ja nie lohnen können), ich hätte 25 Jahre lang (Laufzeit 1. ST) ca. 30% mehr Öl verbraucht, möglicherweise hätte ein 2. Heizkessel angeschafft werden müssen, ich hätte einen grotenschlechten Energieausweis gehabt, etc.

Stattdessen wurde aufgrund eines (ungeplanten) Versicherungsfalles eine neue ST installiert, der Energieverbrauch weiter gesenkt und ich mir dadurch Zeit verschafft habe einige Jahre später in eine "fossilfreie" Wärmetechnik zu investieren.

Hast du/ihr euch nie gefragt warum es uns wirtschaftlich immer schlechter geht? Kann es sein das sinnlose Profitgier die Ursache ist?

Wirtschaftlichkeit hat viele Väter, man sollte auch mal bereit sein das ungeliebte Stiefkind (ST), so man dazu in der Lage ist zu integrieren. Ich persönlich komme damit sehr gut klar, aufgrund meiner damaligen Vorgehensweise.

Ja, ich weiß die Zeiten sind andere geworden, die damaligen Möglichkeiten bestehen nicht mehr.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.01.2019 02:06:06
0
2733793
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Ich halte das Risiko einer massiven Kostensteigerung beim Strom für wesentlich geringer als bei Öl oder Gas. Warum ist schon x-mal begründet worden. Dem kann man sich anschließen oder auch nicht.

Sich aber zu weigern über die Wärmegestehungskosten überhaupt zu reden, wie es hier regelmäßig gemacht wird, ist in meinen Augen irrational.



Was hier schon x mal begründet wurde ist will ich nicht weiter kommentieren.

Das grün geführte

Umweltministerium Baden -Württemberg

hat Ende 2018 dem Landtag von BW mit einem Erfahrungsbericht einen Evaluierungsbericht von vier Instituten vorgelegt, in dem die Wirkungen des Landesgesetzes erneuerbare Wärme (EWärmeG) zwischen 2007 und 2017 analysiert wurden.

Meine Empfehlung;

Dort die Abb.4.3 „Entwicklung Energiepreise 2006 – 2017“ zur Kenntnis nehmen.

Die höchsten Preisanstiege wurden dort für Wärmepumpenstrom angegeben


Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 12.01.2019 09:45:49
1
2733837
Ich will die Fundstellen jetzt nicht rauskramen, aber hatten Sie nicht im letzten Jahr einen Boom von Solarthermieanlagen vorausgesagt, weil Öl - und Gaspreise so sehr steigen werden?

Strompreise werden nicht mehr exorbitant steigen.

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 12.01.2019 10:06:30
1
2733848
@Majen:

Die Strompreise und deren Nebenkosten können natürlich noch steigen:

- Netzausbau --> HGÜ-Trassen für Mrd. €
- Smart Grid --> Zählernebenkosten
- erhöhte Kosten für Stand-by-Kraftwerke / Spitzenlastabdeckung
- Speicherausbau

Für den Speicherausbau könnte zur Finanzierung auch eine geteilte Preisentwicklung eintreten: Wer durch Smart grid detektiert zur falschen Zeit einspeist bekommt nichts oder negative Vergütungen und wer im Winter WP-Strom braucht wenn keiner übrig ist, muss hohe Preise zahlen.

Nur ein mögliches Szenario.

Zeit: 12.01.2019 10:23:36
0
2733862
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Ist dir mal der Gedanke gekommen das es nicht unbedingt darum geht ob man evtl. 100 € im Jahr mehr einspart oder nicht?

Sofern man vor 11 Jahren sich eine teure PV gekauft hatte, dürfte die mittlerweile fast bezahlt sein (RoI).

Titelthema: Wirtschaftlickeit Solaranlage
Es geht nicht ums Geld.
Und im nächsten Satz: Geld, Interessanterweise das der PV.^^

Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Damit hatte man sich die Möglichkeit geschaffen seine gesamten Energiekosten quersubventionieren zu können. So what?

Die STA ist toll,weil die PV die Hauptarbeit macht und das meist Geld einbringt.^^

Kritik von Aussagen, die so nicht getätigt wurden.
Siehe Preissprung Öl.

Zudem geht es hier um ein anderes Haus

kurriose Stromeinsparung durch STA:
500 kWh?
Woher sollen die denn kommen?^^


Behautptung vieles ginge in EFH nicht, unbegründet.

Persönliche Anfeindung von Foristen, weil sie nicht in nicht lohnende Dinge investieren (Täten sie es, würde des sicher auch kritisiert werden: "Lohnt nicht." Das hatten wir schon.), selber aber in der Godgräberzeit die PV mit hoher Vergütung gekauft haben. Warum wohl?

Dann ander Kriti.

Zeit: 12.01.2019 10:30:41
0
2733871
Strompreise:
Hier wenig relevant. Es geht überwiegend um Einspeisung.

Zudem ist es ein Tunnelblickargument, indem immer die Zeit 2006 bis 2012 mit im Fokus liegt. Das ist ein Soderfall, und der Preistreiber ist im Wesentlichen aus dem Spiel und wird sogar Rückläufig. Das wird imer wieder gern genommen, aber nur einseitig. Vergütung sinkt/entfällt. Das wirkt sich aber auch auf die Umlage aus.

Betrachtet man die Preisverläufe über Standzeiten hinweg, 20, 30, 40 Jahre, sieht es ganz anders aus.

Zeit: 12.01.2019 10:50:54
0
2733886
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
die eine verallgemeinerte Aussage aus der Ludwig Maximilian Universität München (LMU) von 1990 enthielt:

Bei einem Ölpreis von 1 DM /l ergeben sich für Ölheizungen und Solarwärme nach VDI 2067 gleiche Wärmearbeitspreise


Die Berechnungsmethodik für Wärmearbeitspreise der VDI 2067 gilt auch heute noch.

Die theoretisierenden Diskussionen hier im Forum sind ein anderes Thema, das ich hier nicht weiter vertiefen will.

Das ist eine Verallgemeinerung von vor fast 30 Jahren.

Hier haben wir einen konreten Fall.
Die VDI mag sich in diesem unkt nicht geändert haben, steht dem aber auchnicht imWege.
Gleiches Prinzip: ok

Aber die Umstände und Zahlen haben sich geändert, insbesondere die solare Deckung in kWh durch niedrigen Bedarf und die Anlagenpreise und die konkurrenz durch PV. Bei weniger kWh verteilen sich die Kosten aners.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 12.01.2019 11:15:37
0
2733896
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
kurriose Stromeinsparung durch STA:
500 kWh?
Woher sollen die denn kommen?^^[...]

Kurios nur für denjenigen der keine Ahnung von Wärmetechnik hat.

Aufgrund meiner verbauten Wärmetechnik taktet mein Brenner sehr wenig: 1300 Starts pro Jahr. Typischerweise lägen diese beim 6-fachen.

1300 Takte, entsprechen ca. 100 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Beim 6-fachen logischerweise 600 kWh.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Behautptung vieles ginge in EFH nicht, unbegründet.[...]

Ach ja? Dann klär mich auf.

Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Zudem geht es hier um ein anderes Haus[...]

Es sind immer andere Häuser um die es geht, aber du versuchst nach wie vor sämtliche Häuser in dein Denkschema zu pressen.

Ich habe im I-Net folgenden link entdeckt, wo sich jeder seine Wirtschaftlichkeit der ST ausrechnen kann.





Hier mein tatsächlicher getätiger Invest von 4000:


Verfasser:
JoRy
Zeit: 12.01.2019 11:25:05
2
2733900
Für GAS+STA wird hier schwäbische Polit-Werbung mit falschen Zahlen über
den Anstieg der WP-Strom-Kosten getrieben !

Leider sind in dem ganzen Faden die Versuche über rechnerische Vergleiche
zu Invest versus Ertrag und Amortisation fehlgeschlagen weil sie nichts bringen
können, wenn man den gezielten politischen Einfluss der Macht- und Kapitalmacht
"Eliten" ausklammert.

Ich gehe deshalb in dieses Faden auf einen Beitrag von Dietmar zurück.

"" Seit der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes EEG im Jahr 2012 - übernommen in die Folgeversionen EEG 2014 und EEG 2017 - gehört eine fernsteuerbare Einspeisemanagement-Vorrichtung zur vorgeschriebenen Aus­stat­tung von neuen Photovoltaikanlagen, die es dem Netzbetreiber unter bestimmten Voraus­setzungen - Stichwort: Netzüberlastung - erlaubt, die Stromeinspeisung per Fernwartung (meist per Funk) abzuschalten oder herunterzuregeln (§9 EEG). ""

Beraten von der kriminellen Vereinigung dena macht die Politik einen Salto nach dem anderen, sprich Entscheidungen nach dem Diktat von Energiekonzernen.

Was lest ihr denn in obigem Zitat ?

Dass seit 2017 die Netzbetreiber zu einem völlig überteuerten, weil zwangsweise
von ihnen selbst vertriebenen "Einspeisemangement" zwingen dürfen.!?

Nicht wie da steht , bei "Netzüberlastung" , ---das ist eine schlimme Lüge !
Dann würde man nur Aldi und sonstige Großanlagen abschalten und keine
5-10 kWp Anlagen die garkeine Netzstabilisierung bringen können !
Das alles sind Lügenmärchen einer völlig hilflosen Merkel-Ära die vielleicht
wirklich glaubt : "Die Märkte werden es schon richten...." , was sie selbst nicht
anpacken und entscheiden will und kann.

Warum hat man denn den Einsatz von Gaskraftwerken zur besseren Steuerungen
nach Bedarf und zum Kohleausstieg verhindert ?
? Um schwäbisch Gasthermen plus STA statt dessen zu puschen ?
Der Stuttgarter Volkschullehrer ist auch nicht der hellste und schon garnicht
unbestechlich.
Warum klagt denn der Staat in Stuttgart erst jetzt wegen Betruges gegen die
Automotive Konzerne ??
5 Jahre nach der Software Debatte und den ganzen "Diesel-Gipfeln" ?

Wir haben und hatten nie ein Stromtrassenproblem !

So wie die Bahn ihr ICE Skandalproblem mit 25% Verspätungen in 2018 selbst
verursacht hat, weil sie mit abgehalfterten (Pofalla) CDUlern und schon früher
im Börsengang-Rausch alle nötigen Investitionen vernachlässigt hatte,
-so hat auch die Strom-Mafia, die immer nur Besitzer aber nicht Eigentümer der
Trassen war , mehr als 40 Jahre die Hege und Pflege UND den Ausbau einfach
zum Schönen der Bilanzen eingespart.

Mit dem Chaos was dann dabei rauskommt kann man natürlich mit PR gegen
WP+PV versuchen abzulenken, das geht aber nur bedingt und wenn man offenlegen würde, dass der größte Stromkonzern Eon auch der Monopol Gaslieferant ist !

Last euch doch nicht weiter von dem machtgierigen Interessen-Klüngel von
Poitik und Kapital weiter vor ihren Karren spannen, sondern prüft endlich mit
eurem eigenen "gesunden Menschenverstand" wie Kant`s Aufklärung immer
empfohlen hat.

Sich einerseits freuen wie der Anteil der Erneuerbaren angestiegen ist und weiter
steigt, aber dann mit dem feministischen Geschwafel über "Nachhaltigkeit"
weiter massiv Volksverdummung zu betreiben, das wäre ein Grund für Revolte
und Marsch auf das Kanzelamt , so wie es die Franzosen machen.

Die Nachrichten über "Deckelung" des PV-Ausbaus hat man auch in diesem Faden
gedankenlos oft zitiert.
Nie aber ,dass es saudumm und völlig unnötig und unsinnig ist weder PV noch
Wind oder Wasserkraft zu "deckeln" wenn man wirklich weg wollte von polnischer
Luft !

Gruß JoRy

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 12.01.2019 12:37:27
0
2733935
Zitat von JoRy;2733900[break

Für GAS+STA wird hier schwäbische Polit-Werbung mit falschen Zahlen über den Anstieg der WP-Strom-Kosten getrieben !
Leider sind in dem ganzen Faden die Versuche über rechnerische Vergleiche
zu Invest versus Ertrag und Amortisation fehlgeschlagen weil sie nichts bringen
können, wenn man den gezielten politischen Einfluss der Macht- und Kapitalmacht
"Eliten" ausklammert.

Ich gehe deshalb in dieses Faden auf einen Beitrag von Dietmar zurück.

"" Seit der Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes EEG im Jahr 2012 - übernommen in die Folgeversionen EEG 2014 und EEG 2017 - gehört eine fernsteuerbare Einspeisemanagement-Vorrichtung zur vorgeschriebenen Aus­stat­tung von neuen Photovoltaikanlagen, die es dem Netzbetreiber unter bestimmten Voraus­setzungen - Stichwort: Netzüberlastung - erlaubt, die Stromeinspeisung per Fernwartung (meist per Funk) abzuschalten oder herunterzuregeln (§9 EEG). ""


@JoRy

Die „falschen Zahlen in der schwäbischen Politwerbung“ wurden von vier namentlich benannten Instituten mit Angaben der Primärquellen zusammengestellt.

Noch eine Bemerkung zu „Politwerbung“.

Die deutsche Heizungsindustrie (BDH), das Fachhandwerk (SHK) und der Schornsteinfegerverband haben in der Vergangenheit wiederholt öffentlich kritisiert, das durch die Landesgesetzgebung in BW bei der Heizungsmodernisierung ein Attentismus entstehen würde, der dazu führt, dass im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet den Tausch überalterter Heizkessel noch weiter verzögern würde.

Diese Kritik wird durch den verlinkten Evaluierungsbericht der vier Institute nicht widerlegt, sondern in diversen Details bestätigt.

Das politische Dokument Erfahrungsbericht an den Landtag von BW bewertet den Erfolg des Landesgesetz EWärmeG mit Hilfe des Maßstabs eingesparte CO2 Emissionen /a, wobei dort die summarische Wirkung aller Erfüllungsoptionen angegeben wird.

Der Wärmepumpeneinbau ist nach beiden Dokumenten nicht die dominierende Erfüllungsoption in Baden- Württemberg.

Mit Abstand liegen dort an der Spitze bei Modernisierung der Heizung

• Beimischungen von Biogas
• Beimischungen von Bioöl

oft in Verbindung mit einen bestätigten weiteren Sanierungsfahrplan.

Als Folge müssen dann beim Heizkesseltausch auch Brennwertsysteme eingebaut werden. Für Solarthermie ist das günstig, weil die Nachrüstung mit Solarwärmeanlage für den Hauseigentümer offen bleibt.

In Baden Württemberg wurden 2016/ 2017 nach einem komplizierten Zählverfahren jeweils rund 38.000 Sanierungsverfahren festgestellt, die in den Geltungsbereich der Landesgesetzgebung fielen.

Das ist keine Schwäbische Politwerbung, sondern nüchtern Zahlen, Daten und Fakten
!
Zu dem Zitat Wirkungen des EEG:

Ich habe hier und an anderer Stelle Gesetzesfolgen nie als gut oder schlecht bewertet, sondern immer nur darauf hingewiesen, welche Folgen im Markt schon zu beobachten waren oder in Zukunft noch eintreten könnten.

Die heute oft zu beobachtbare Unsitte Nachrichten, Kommentare und Wertungen in einen schwer analysierbaren, oft noch mit Emotionen gewürzten Brei zu vermischen, versuche ich in der beruflichen Tätigkeit und auch hier konsequent zu vermeiden.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
MaJen
Zeit: 12.01.2019 14:31:33
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2733993
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen


Die heute oft zu beobachtbare Unsitte Nachrichten, Kommentare und Wertungen in einen schwer analysierbaren, oft noch mit Emotionen gewürzten Brei zu vermischen, versuche ich in der beruflichen Tätigkeit und auch hier konsequent zu vermeiden.
Die „falschen Zahlen[...]


Sorry aber das glatte Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall. Sie pushen stets und ständig Gas und STA, und schreiben gegen PV und WP.

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