Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Welche Heizleistung ist effizienter / hoch oder niedrig (Gastherme Junkers)
Verfasser:
Trabant
Zeit: 23.12.2018 11:56:46
0
2724025
PS - falls mir jemand erklären kann, ob die Einkerbungen eine absolute oder relative Bedeutung haben, würde mir das schon weiterhelfen....

Verfasser:
martinwall
Zeit: 23.12.2018 12:39:17
0
2724042
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
PS - falls mir jemand erklären kann, ob die Einkerbungen eine absolute oder relative Bedeutung haben, würde mir das schon weiterhelfen....


Wenn z.B. die kleine weiße Kerbe über der 2 auf die große Kerbe am Messingsechskant zeigt, hast Du eine Voreinstellung von 2. Größte Öffnung ist die 8.

Grüße

Verfasser:
Martin24
Zeit: 23.12.2018 12:46:01
2
2724046
Ich habe etwas den Überblick verloren.
Habe ich das richtig mitbekommen, dass Du mit rund 15kW meistens auf nur 2 Heizkörper gehst, dann aber 75° Vorlauftemperatur brauchst, damit es warm genug wird?

Irgendwie wundert mich das gar nicht. Wenn Du mit 15kW auf 2 Heizkörper gehst, dann wird die Therme die Leistung einfach nicht los und schaltet nach kürzester Zeit wieder ab. Die Raumtemperatur wird dann vor allem dadurch bestimmt, wie weit das Wasser in den Heizkörpern aufgehaizt wurde, bis die Therme abgeschaltet hat.
Eine sinnvolle Betriebsweise ist das nicht.

Du brauchst:
- Mehr wirksame Heizkörperfläche
- viel Volumenstrom
- Leistung der Therme möglichst weit reduzieren
- niedrige Vorlauftemperatur

Ich habs schonmal gesagt: alles genau anders als Du es bisher machst.

Grüße
Martin

Verfasser:
Trabant
Zeit: 25.12.2018 10:23:44
0
2724661
Hallo Martin24,

wenn man Dir zuhört klingt das so als ob ich die Heizung selbst entworfen hätte und voll dahinter stehen würde... ganz so ist es aber nicht. Als ich die Wohnung vor ca. 2 Jahren besichtigt hatte, waren es noch 3 Zimmer mit einzelnen Gasöfen, als ich dann in die renovierte Wohnung einzog, 2 Zimmer mit neuen Heizkörpern und Rohren, aber einer älteren Therme, die die Wohnungsgesellschaft irgendwo anders her hatte.

Die hatten das Ding noch nicht mal sauber gemacht. Und intelligenterweise hängen die beiden Heizkörper im Wohnzimmer am hintersten Ende der gesamten Anlage, einmal komplett um die Wohnung rum.

Der Herr von der Sanitärfirma, der mal hier war, meinte sinngemäss "den Vorlaufregler immer auf Anschlag (ergo 75 Grad), sonst funktioniert der Raumregler nicht, und dann am besten nie wieder irgendwass verstellen".

Das ist zwar nicht die erste Wohnung mit Therme, die ich habe, dennoch habe ich ihm erstmal geglaubt. Ich dachte mir, dass es wohl ein digitaler Fühler sein müsse, der die VLT regeln kann.

Die erste Gasabrechnung hat mich dann eines besseren belehrt - gut ich koche auch mit Gas aber das wird wohl eher wenig Verbrauch ausmachen.

Habe inzwischen bei meinen Nachbarn recherchiert, die haben es auch alle genau so eingestellt -- alles auf E, auch das Brauchwasser voll auf, mit Warmhaltung, selbst wenn sie im Urlaub sind. Brauchwasser habe ich bei 45 Grad ohne Warmhaltung (ECO Modus).

Du schreibst, die Heizung würde wohl ihre Hitze nicht loswerden und gleich wieder abschalten. Das ist nicht so. Egal, welche VLT ich einstelle, die Therme erreicht den Wert und schaltet ab. Die VLT geht dann (sehr) schnell wieder runter (irgendwo muss die Hitze also hin, und wenn sie zum Teil nur in den Rohren versandet...), und nach den von mir eingestellten 15K Schaltdifferenz geht das Ganze von vorne los.

Mit der ursprünglich eingestellten autom. Taktsperre hat das Gerät noch öfter gezündet und hat dann meist noch über die eingestellte max. Vorlauftemp. hinausgeheizt, teilweise über 80 Grad. Deshalb also die Schaltdifferenz.

- Mehr wirksame Heizkörperfläche?
-> Hätte ich gerne, im WZ sind es zwei eher unterdimensionierte Flachheizkörper in einem sehr hohen Raum (Altbau) mit schlechter Wärmedämmung. Wäre es meine Wohnung, hätte ich es vielleicht anders gemacht, aber ich wohne hier nur zur Miete... und andere Räume wie Schlafzimmer oder Küche, wo ich es nicht warm brauche ständig mitzuheizen, wird die gesamte Wärmebilanz auch nicht wirklich verbessern.

- Viel Volumenstrom?
-> Deshalb habe ich die Voreinstellungen an den HK-Ventilen im WZ jetzt ganz aufgedreht. Das hat, so wie ich es bislang beobachten konnte, zumindest etwas gebracht, ich habe jetzt 65 Grad VLT / 15K Schaltdifferenz eingestellt, und komme bislang damit zurecht. Bei 60 Grad wird die Bude über Stunden nicht richtig warm, das macht dann auch keinen Spass.

Was noch eine Idee war, von Martinwall, wäre die Pumpenleistung zu erhöhen um mehr Durchsatz zu schaffen. Bislang eigestellt ist "Proportionaldruck niedrig". Ich könnte testweise mal auf Proportionaldruck hoch einstellen, ich glaube die Frage war da ob das nicht zu einem Überdruck in der Anlage führen könnte, den die Therme dann per Überdruckventil abführt --> sprich es gibt eine Sauerei.

- Leistung der Therme reduzieren
-> Bei warmer Wohnung bleibt die Therme ohne weitere Begrenzung am unteren Ende, also bei 45%. Nur beim Erstaufheizen, nach dem Lüften, oder nach dem Aufdrehen eines kalten HK braucht er mehr Leistung, meist um die 60%, selten darüber bis zu den max. 80%. Ja, ich könnte das weiter begrenzen, dann würde aber in den genannten Aufheizzeiten der Komfort darunter leiden. Es soll ja halbwegs schnell warm werden.

Die min. VLT kann ich ohne einen Hardware-Eingriff in die Therme nicht weiter senken, deshalb auch die häufigen Ein- und Ausschaltvorgänge.

- VLT
-> hatten wir schon, ich probiere ja wirklich alles, (Absenktemperatur erhöhen, verschiedene Taktsperren und Schaltdifferenzen, früher mit dem Aufheizen beginnen etc). Etwas kann ich aber als Ergebnis festhalten - ich will nicht frieren. Letztendlich heisst das für mich: Lieber unökonomisch als unter 20 Grad im WZ.

Soweit meine Gedanken...

Gruss vom Trabanten

Verfasser:
martinwall
Zeit: 25.12.2018 11:44:01
0
2724687
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
- Viel Volumenstrom?
-> Deshalb habe ich die Voreinstellungen an den HK-Ventilen im WZ jetzt ganz aufgedreht. Das hat, so wie ich es bislang beobachten konnte, zumindest etwas gebracht, ich habe jetzt 65 Grad VLT / 15K Schaltdifferenz eingestellt, und komme bislang damit zurecht. Bei 60 Grad wird die Bude über Stunden nicht richtig warm, das macht dann auch keinen Spass.

Was noch eine Idee war, von Martinwall, wäre die Pumpenleistung zu erhöhen um mehr Durchsatz zu schaffen. Bislang eigestellt ist "Proportionaldruck niedrig". Ich könnte testweise mal auf Proportionaldruck hoch einstellen, ich glaube die Frage war da ob das nicht zu einem Überdruck in der Anlage führen könnte, den die Therme dann per Überdruckventil abführt --> sprich es gibt eine Sauerei.


Martin24 hat schon Recht: die Anlage bekommt die Hitze nicht weg. Deshalb heizt sie auf 60 - 65 °C auf und schaltet dann gemäß Deiner Schaltdifferenz ab. Dann geht das Spiel von vorne los. Gäbe es genug Volumenstrom, würden die 65 °C erst viel später ( wenn überhaupt ) erreicht. Die Therme würde mit niedrigerer Temperatur länger laufen. Spring mal über Deinen Schatten, heize ( wenigstens vorübergehend ) die anderen Räume mit und schau was passiert. Du bekommst die Bude jetzt nicht richtig warm ( mit angemessener VLT ) weil Du kurz heißes Wasser durch die Rohre pumpst und dann für eine längere Zeit kaltes. Besser ist es über eine längere Zeit warmes Wasser zirkulieren zu lassen. Ich hab z.B im Moment bei 0°C AT eine VLT von 37°C und im ganzen Haus 20°C. Alles Heizkörper. Die Therme springt morgens einmal an und läuft den ganzen Tag mit dieser VLT durch.
Überdruckventil: Das heißt Überströmventil und sitzt, wenn Du eins hast; zwischen Vorlauf und Rücklauf. Da gibt es also keine Sauerei. Du kannst mit der Pumpe nach Belieben spielen. Ich würde sie nach meinen Erfahrungen testweise mal auf fest Stufe 3 oder 4 einstellen.

Grüße

Verfasser:
Trabant
Zeit: 25.12.2018 13:58:35
0
2724748
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen


Gäbe es genug Volumenstrom, würden die 65 °C erst viel später ( wenn überhaupt ) erreicht. Die Therme würde mit niedrigerer Temperatur länger laufen. ... Du bekommst die Bude jetzt nicht richtig warm ( mit angemessener VLT ) weil Du kurz heißes Wasser durch die Rohre pumpst und dann für eine längere Zeit kaltes.


Ja, so wie Du das beschreibst verstehe ich das und deckt sich mit meinen Beobachtungen.

Zitat von martinwall Beitrag anzeigen

Überdruckventil: Das heißt Überströmventil und sitzt, wenn Du eins hast; zwischen Vorlauf und Rücklauf. Da gibt es also keine Sauerei. Du kannst mit der Pumpe nach Belieben spielen. Ich würde sie nach meinen Erfahrungen testweise mal auf fest Stufe 3 oder 4


Wie sind denn die Pumpenstufen zu bewerten? 1=min. und 7=max.? Momentan läuft die Pumpe eigentlich immer wenn ich den Wert abfrage auf 7... mehr Drehzahl gleich mehr Druck gleich mehr Volumenstrom gleich bessere Wärmeverteilung?

fragt sich Trabant

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 25.12.2018 14:09:11
1
2724755
Klar aber nur wenn der Nutzer das zuläßt also entsprechend die Heizkörper aufdreht...

Sind viele Heizkörper zu bringt auch die Pumpe auf 7 nichts und die Therme schmort im eigenen Saft bis zur Abschaltung.

Dann kommen immer nur Schlückchen heißes Wasser in den Kreislauf....


Das ganze nennt sich hier Kuhschwanzheizung und läßt sich immer produzieren:

a.) der Nutzer wählt eine Heizung, die nicht nur das Haus/Wohnung heizen kann , sondern am besten noch tüchtig Reserve hat... Weil Reserve immer cool ist

b.) Sobald die Heizung da ist, dreht der Nutzer ganz viele Heizkörper ab... Er will ja sparen... Weil große Heizung / warmes Haus... ist doch irgendwie doof

c.) Mit nur einem Heizkörper bewaffnet, kommt nun noch die Anforderung "ganz schnell aufheizen"... ist doch wie im Auto... schnell Vollgasgeben spart Sprit.... lernt jeder...

Und fertig ist die Kuhschwanzheizung...

Heizung startet mit viel zu hoher Leistung für viel zu wenig Umlauf ( Heizkörper abgedreht ) und erreicht schnell die Abschalttemperatur. Ein "Blubb" Wasser wurde auf 60/70 GRad geheizt und die Heizung geht in die Taktsperre um nicht ganzlich kaputt zu gehen...

Nun vermischt sich der Blubb in den Heizkörpern mit dem großem Rest...

und kaum Wärme kommt an

Dafür hat der Kunde wunschgemäß: maximalen Verschleiß an Zündung und Brenner ( dauerndes Hoch und runterfahren) und schön schlechte Verbrennungswerte / Abgasverluste


Das besten zum Schluss.... Heizt man durch und stellt zB Flure und Nebenräume so ein dass dort teilweise immer geheizt wird ( Rücklaufverschraubung soweit zu dass zB 18 Grad gehalten werden ) so wäre das Wohlbefinden in der Wohnung / Haus besser bei einem Sparfaktor bei Verbrauch und Verschleiß....

Aber das wäre ja langweilig... der Mensch möchte An und Abdrehen....

Verfasser:
martinwall
Zeit: 25.12.2018 16:23:36
0
2724803
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
Wie sind denn die Pumpenstufen zu bewerten? 1=min. und 7=max.? Momentan läuft die Pumpe eigentlich immer wenn ich den Wert abfrage auf 7... mehr Drehzahl gleich mehr Druck gleich mehr Volumenstrom gleich bessere Wärmeverteilung?



Das meine ich nicht. Bei meiner Junkers kann ich ausser Proportionaldruck und Konstantdruck auch noch Pumpenstufe 0 einstellen --> dann kann ich die Pumpe auf eine Stufe " festnageln ", d.h. sie regelt nicht mehr. Ein / Aus geht natürlich trotzdem. Bei meiner Hydraulik hat halt weder Konstantdruck noch Proportionaldruck gepasst.

Grüße

Verfasser:
Trabant
Zeit: 25.12.2018 16:46:41
0
2724817
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen


Das meine ich nicht. Bei meiner Junkers kann ich ausser Proportionaldruck und Konstantdruck auch noch Pumpenstufe 0 einstellen --> dann kann ich die Pumpe auf eine Stufe " festnageln ", d.h. sie regelt nicht mehr. Ein / Aus geht natürlich trotzdem. Bei meiner Hydraulik hat halt[...]


Doch, das kann ich auch genau so wie Du es beschreibst. Ich frage mich nur welche Einstellung Sinn macht. wenn die Automatik (derzeit Proportionaldruck niedrig) schon die Pumpe schon auf 7 regelt, kann eine manuelle niedrigere Stufe einen Vorteil in Punkto Temperaturverteilung bringen (ausser Stromersparnis)...

- Trabant

Verfasser:
martinwall
Zeit: 25.12.2018 17:03:51
0
2724825
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
[...]


Doch, das kann ich auch genau so wie Du es beschreibst. Ich frage mich nur welche Einstellung Sinn macht. wenn die Automatik (derzeit Proportionaldruck niedrig) schon die Pumpe schon auf 7 regelt, kann eine manuelle niedrigere Stufe einen Vorteil in Punkto Temperaturverteilung bringen[...]


Die Pumpenstufe erscheint mir viel zu hoch, allerdings kenne ich Deine Hydraulik nicht. Das Wasser rauscht nur so durch die Rohre und hat im HK gar keine Zeit, Wärme abzugeben. Sind die HK oben und unten gleich warm / heiß wenn ein Heiztakt läuft? Also die Therme Wärme erzeugt? Dann ist die Pumpenleistung zu hoch. Wie gesagt, bei meiner relativ kleinen Anlage hat die Pumpensteuerung in den Automatikstufen auch Mist geregelt. Probiers aus, passieren kann nichts.

Grüße

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 25.12.2018 20:58:19
1
2724912
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
Die Pumpenstufe erscheint mir viel zu hoch, allerdings kenne ich Deine Hydraulik nicht. Das Wasser rauscht nur so durch die Rohre und hat im HK gar keine Zeit, Wärme abzugeben.


Ahhhh jaaaaa....

In der Schule aufpassen dann lernt man was:

Vorlauf 35 Grad Rücklauf 30 Grad Durchfluss 1qm/h

Typisch für eine FBH... Macht 5 x 1 x 1,12 = 5,6kW Heizleistung

Nun das ganze mit 2qm/h und dem was sich in wirklichkeit in etwa einstellt

35 Vorlauf ... 2qm/h und .... bswp 6,5 kW Heizleistung mach 32,1 Grad Rücklauf

Der Laie denkt "32 Grad Rücklauf... das Wasser ist wärmer... hatte keine Zeit Wärme abzugeben"

Was passiert aber: "Heizleistung von 5,6 auf 6,2 kW erhöht... Wohnung wird wärmer..."

Bitte nicht "denken", dass das Wasser denkt und fühlt.... Wärmeleistung / Spreizung ergibt die Abgabeleistung....

Bei fixem Vorlauf wird eine Erhöhung der Pumpleistung immer zu einer geringeren Spreizung bei einer erhöhter Wärmeleistung führen.

Unwirtschaftlich bzw. nichttauglich für den Betrieb ist eine zu hohe Pumpleistung nur bei:
a.) zu hohe Stromkosten
b.) Strömungsgeräusche

Die Heizung freut sich immer über hohen Volumenstrom

Verfasser:
martinwall
Zeit: 25.12.2018 21:42:33
0
2724946
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
[...]


Ahhhh jaaaaa....

In der Schule aufpassen dann lernt man was:

Vorlauf 35 Grad Rücklauf 30 Grad Durchfluss 1qm/h

Typisch für eine FBH... Macht 5 x 1 x 1,12 = 5,6kW Heizleistung

Nun das ganze mit 2qm/h und dem was sich in wirklichkeit[...]


Aaaa ja,

nur reden wir hier über HK und 60 - 65 °C Vorlauf bei 0°C . Und ich habe von VLT gleich RLT gesprochen. Und ner Therme, die mit mindestens ca. 6Kw auf 60 m² feuert. Pumpenstufe 7 ca. 1600 l/h.

Wärmeleistung / Spreizung ergibt die Abgabeleistung.Spreizung 0 ergibt dann?

In der Schule lernt man was. Grins.

Grüße

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 26.12.2018 01:18:42
1
2724996
Bei Spreizung 0 ist der Volumenstrom unendlich und der Heizkörper erreicht sein theoretisches Maximum an Heizleistung....

Oder dachtest du ein von oben bis unten gleichmäßig auf Vorlauf beheizter Heizkörper "hat keine Zeit Wärme abzugeben"

Mathematische Grenzbetrachtung ist in der Physik Gang und Gäbe... ganz einfach.... ahhh ja :-)

Verfasser:
martinwall
Zeit: 26.12.2018 01:43:08
0
2725000
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Bei Spreizung 0 ist der Volumenstrom unendlich und der Heizkörper erreicht sein theoretisches Maximum an Heizleistung....

Oder dachtest du ein von oben bis unten gleichmäßig auf Vorlauf beheizter Heizkörper "hat keine Zeit Wärme abzugeben"

Mathematische Grenzbetrachtung[...]


Klar, Division durch 0. Ist mathematisch i,O. Grins. Und ein HK mit Spreizung 0 gibt nur noch Strahlungswärme ab. Sehr effektiv. Man, man ,man.
Und weil es immer noch nicht warm wird bauen wir jetzt eine Pumpe mit 3000 l/h ein. Klasse!

Grüße

Verfasser:
martinwall
Zeit: 26.12.2018 02:00:17
0
2725001
@ Peter_kle

Theorie ist wenn nichts klappt und jeder weiß warum. Praxis ist wenn alles klappt und keiner weiß warum.

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 26.12.2018 09:54:36
0
2725052
Für die Energieabgabe eines Heizkörper zählt die Differenz Oberfläche zu Luft.

Diese ist natürlich am größten wenn der gesamte Heizkörper auf Vorlauftemperatur ist....

Das ganze hat aber nichts damit zu tun ob das gut ist oder ob der Thread Ersteller es machen soll if 3000l/h zu kommen.

Das legst du mir in den Mund. Ich wollte dir nur den Ratschlag geben... Denke nicht das Wasser denkt und fühlt... Und geht einkaufen oder sich abkühlen und hat mehr oder weniger Zeit...

Die Formeln und auch die Realität sagt was anderes...

Mehr Durchfluss bei konstanten Vorlauf = mehr Heizleistung denn die Wärme abgebende Fläche wird wärmer...

Einzig linitierender Faktor im Heizungsbau:
irgendwann wird der Pumpstrom zu hoch (teuer)
oder die Geräusche werden zu laut....

Ein: deine Pumpe ist zu hoch eingestellt weil das Wasser keine Zeit hat... Das gibt es nicht

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 26.12.2018 09:57:24
0
2725055
Zitat von martinwall Beitrag anzeigen
@ Peter_kle

Theorie ist wenn nichts klappt und jeder weiß warum. Praxis ist wenn alles klappt und keiner weiß warum.


Und der Tipp ist im Forum echt gut. Sagt es ja viel aus.... Ich kann alles im Hb berechnen.. Rate aber im Bestand oft zu Abschätzungen... Wieso was funktioniert oder nicht... Das bekam ich noch immer raus...


Aber wenn du da aufgegeben hast und so einen Leitspruch hast... Schade

Verfasser:
Trabant
Zeit: 29.12.2018 21:47:31
0
2726818
test

Verfasser:
martinwall
Zeit: 29.12.2018 22:00:19
0
2726826
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
test


Was für ein Test?

Grüße

Verfasser:
Trabant
Zeit: 29.12.2018 22:11:43
0
2726835
Hallo zusammen,

also, ich habe mich in der Zwischenzeit mal mit der Einstellung der Umwälzpumpe gespielt.

Die automatischen Einstellungen wie "Konstantdruck", "Proportionaldruck", sei er niedrig oder hoch, haben alle denselben Erfolg: die Pumpe läuft mit Maximaleinstellung Stufe 7.

Also habe ich in einem zweiten Schritt die Pumpe mal fest auf Stufe 4 eingestellt. Zum einen sind die Fliessgeräusche weg, aber die haben mich auch nie gestört, ich hatte bislang noch nichtmal realisiert dass sie da waren.

Jedoch: Ich habe die subjektive(!) Erfahrung gemacht, dass die Heizkörper jetzt gleichmässiger warm werden. Damit meine ich weniger die Fläche, sondern den Zeitfaktor. Sie sind nicht mehr knalleheiss wenn die Therme läuft und lauwarm wenn sie es nicht tut, sondern durchgängig gut temperiert, von längeren Schaltpausen mal abgesehen. Ich kann das nicht physikalisch bewerten, aber mir scheint dies Sinn zu machen. Die VLT fällt dann nach Ende des Brennerlaufes nicht ganz so schnell wieder ab, etwas entschleunigt das Ganze.

Zum anderen habe ich nochmal die (eigentlich nur für AT-geführte Systeme gedachte) automatische Taktsperre ausprobiert, die ja standardmässig bei mir an war: Die Heizung schaltet bei Wärmeforderung dann wirklich im Minutentakt aus und ein. Und heizt immer ca 5K über die max VLT, was laut Servicehandbuch auch so gedacht ist.

Also wieder aus damit und zusätzlich zu meiner Schaltdifferenz von 15K noch 3m Taktsperre eingestellt. Dürften Standardwerte sein.

Jetzt bekommt meine Therme zumindest etwas Ruhe zwischendrin, und ich habe noch eine weitere Beobachtung gemacht. Ist die Wärmeforderung des RT-Reglers auch nur gering (z.B. 7V an Klemme 2), sprang die Heizung ohne feste Taktsperre, aber mit Schaltdifferenz wieder und wieder an, mit 3m Taktsperre setzt sie teilweise deutlich länger als diese 3m aus (Gesamt-Wärmeforderung: nein) und springt erst bei ca 11 Volt Regelspannung wieder an.

Undokumentiert und nicht so ganz nachzuvollziehen, aber reproduzierbar.

Das begrenzte Mitheizen anderer Räume praktiziere ich inwischen, hat mich was das Takten betrifft hingegen nicht weitergebracht. da müsste ich schon volle Kanne heizen damit die Therme durchläuft.

Aus dem momentan schmuddlich nasskalten Norden grüsst Trabant

PS - Test wegen Login-Problemen, der vorherige Beitrag war weg...

Verfasser:
martinwall
Zeit: 29.12.2018 22:26:12
0
2726840
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

also, ich habe mich in der Zwischenzeit mal mit der Einstellung der Umwälzpumpe gespielt.

Die automatischen Einstellungen wie "Konstantdruck", "Proportionaldruck", sei er niedrig oder hoch, haben alle denselben Erfolg: die Pumpe läuft mit[...]


Wie bei mir, ein erster Erfolg. Glückwunsch. Wie ist denn der Temperaturunterschied oben und unten jetzt an den HK? Nimm die Pumpenstufe noch mal zurück und die VLT auch. Bei voll geöffneten Ventilen in allen Räumen, bis es in einem zu kühl wird.

Zweite Frage:

hast Du so etwas

Link

oder etwas ähnliches unten an der Therme?

Grüße

Verfasser:
Peter_Kle
Zeit: 29.12.2018 23:29:04
0
2726870
Dann wirst du einfach eine zu geringe Mindestleistung haben.... Pumpe knapp unter fliesgerausche ist ok... Und dann halt taktsperre rauf...

Verfasser:
martinwall
Zeit: 29.12.2018 23:45:41
0
2726878
Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Dann wirst du einfach eine zu geringe Mindestleistung haben.... Pumpe knapp unter fliesgerausche ist ok... Und dann halt taktsperre rauf...



Sag ich doch. Das ist mit Sicherheit so. Bei 60 m².

Aber Volumenstrom ist ja Alles :-(( . Bei einer nicht vernünftig funktionierenden Pumpensteuerung.

Theorie ist wenn nichts klappt und jeder weiß warum. Praxis ist wenn alles klappt und keiner weiß warum.

Grüße

Verfasser:
martinwall
Zeit: 31.12.2018 01:28:13
0
2727527
Zitat von Trabant Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

also, ich habe mich in der Zwischenzeit mal mit der Einstellung der Umwälzpumpe gespielt.

Die automatischen Einstellungen wie "Konstantdruck", "Proportionaldruck", sei er niedrig oder hoch, haben alle denselben Erfolg: die Pumpe läuft mit[...]


Wieweit bist Du?

Grüße

Verfasser:
Trabant
Zeit: 01.01.2019 10:51:03
0
2728025
Hallo Martin,

bin die Tage nicht zu viel gekommen, Schichtarbeit im Krankenhaus...

Die Überströmvorrichtung habe ich nicht. Was genau sagen mir denn die Pumpen-Kennlinien in der Anleitung dazu?

Die Heizkörper sind oben ein gutes Stück wärmer als unten.

Wenn ich alle Heizkörper aufdrehe, läuft er zwar länger, aber regelt irdendwann die Leistung nach oben um eben doch die max. VLT zu erreichen. Ich muss allerdings zugeben ich habe das noch nicht über längere Zeit hin ausprobiert.

Zitat von Peter_Kle Beitrag anzeigen
Dann wirst du einfach eine zu geringe Mindestleistung haben.... Pumpe knapp unter fliesgerausche ist ok... Und dann halt taktsperre rauf...


So wie ich es verstanden hatte ist die Mindestleistung eher zu hoch, weshalb das Gerät immer wieder abschalten muss und nicht durchlaufen kann?

Trabant

Aktuelle Forenbeiträge
Schutzschi schrieb: Danke erstmal für die vielen Hinweise! Ich habe alle (so weit mir möglich) überprüft - allerdings ohne Erfolg. Ich habe es aber jetzt gefunden: Es ist eine Leitung, die aus unserer Wärmepumpe oben...
Lupo1 schrieb: Hallo Hanna, winni hat bereits geschrieben, man muss nach den Hausbau meist in Abschnitten arbeiten aber das Grundstück ist groß genug und vorhandene Bodenverhältnisse ermöglichen mehrere Lösungen. Euere...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik

Welche Heizleistung ist effizienter / hoch oder niedrig (Gastherme Junkers)
Verfasser:
Trabant
Zeit: 01.01.2019 10:51:03
0
2728025
Hallo Martin,

bin die Tage nicht zu viel gekommen, Schichtarbeit im Krankenhaus...

Die Überströmvorrichtung habe ich nicht. Was genau sagen mir denn die Pumpen-Kennlinien in der Anleitung dazu?

Die Heizkörper sind oben ein gutes Stück wärmer als unten.

Wenn ich alle Heizkörper aufdrehe, läuft er zwar länger, aber regelt irdendwann die Leistung nach oben um eben doch die max. VLT zu erreichen. Ich muss allerdings zugeben ich habe das noch nicht über längere Zeit hin ausprobiert.

Zitat:
...
Dann wirst du einfach eine zu geringe Mindestleistung haben.... Pumpe knapp unter fliesgerausche ist ok... Und dann halt taktsperre rauf...

So wie ich es verstanden hatte ist die Mindestleistung eher zu hoch, weshalb das Gerät immer wieder abschalten muss und nicht durchlaufen kann?

Trabant
Weiter zur
Seite 4