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Pelletverbrauchzähler bauen
Verfasser:
killing
Zeit: 18.12.2018 09:17:18
0
2721532
Guten Morgen,

ich habe nach 9 Jahren meinen Scotte ersetzt und jetzt einen Kessel mit aufgesetzter Saugvorrichtung. Der Kessel besitzt obenauf einen Vorratsbehälter in den die Pellets eingeblasen werden.
Ich möchte gerne erfassen wieviel Pellets ich verbrauche. Leider ist keine solche Erfassung vorgesehen. Meines Wissens läuft das Saugsystem immer unter Volllast wenn es in Betrieb ist.
Wie könnte man das umsetzen? Meine Idee war den Stromfluss und die in einer Zeitspanne geförderten Pellets zu bestimmen und dann über den verbrauchten Strom die Pelletmenge verfolgen zu können.
Leider sind aber die üblichen Strom-Zwischenzähler m.E. zu ungenau dafür.

Wie kann man sowas umsetzen?

Vg Stephan

Verfasser:
KlausK
Zeit: 18.12.2018 09:20:20
0
2721534
Ich befürchte, die Menge der Pellets, die pro Zeiteinheit gesaugt werden, ist nicht konstant. Zumindest bei meinem Maulwurd ist sie das nicht, wie es bei einer Schneckenförderung aussieht, weiss ich nicht. Eigentlich müsstest Du im Ofen messen, da sollte die Menge, die in den Brennraum gefördert wird, deutlich konstanter sein.
Grüße
Klaus

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 18.12.2018 18:47:28
1
2721870
Die Umdrehungen der Schnecke welche in den Verbrennungsraum fördert erfassen und den "Tagesbehälter" leerfahren, dann 1 Sck Pellets hineinkippen (Da ist Gewicht bekannt) oder abgewogene Menge einfüllen und die Anzahl der Schneckenumdrehungen erfassen bis Behälter wieder leer!

Ist zwar nicht ganz genau, aber kommt auf etwa 95% hin!

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 18.12.2018 18:54:26
0
2721874
Wenn man sich etwas mit Elektronik auskennt, wäre evtl. ein Kamera/Skannerbild und entsprechende Auswertung dazu das günstigste?!

Verfasser:
Armin Linder
Zeit: 01.01.2019 23:55:13
0
2728507
Hannes Idee scheint mir sehr zielführend. Sensoren, die pro Umdrehung eine gewisse Anzahl Pulse ausgeben ("Rotary Encoder") sowie Bauvorschläge, wie man sie an billige Kleincomputer (Arduino, Raspberry Pi) anschließt gibt es wie Sand am Meer.

Meine Etatronic erfasst meinem Pelletsverbrauch auf genau diese Weise (Umdrehungen der Förderschnecke), die Genauigkeit ist ausgezeichnet, weitaus besser als 10%.

So wird auch gesamt gesehen ein Schuh draus, denn Erfassung ist ja nur eins, es muss ja auch sicher noch ein wenig in verschiedenen Maßeinheiten (Mengen, Verbäuche, Kosten?) umgerechnet und dann irgendwo angezeigt werden, vermutlich als "Fieberkurve" übers Jahr mit Datum und in Abhängigkeit von einer Raum- oder Außentemperatur, die wiederum einen weiteren Sensor braucht.

Mit einem Kleincomputer kann man sowas gut machen, bei Hardwarekosten unter 100 Euro. Den zeitaufwand für die Elektronik-Bastelei und die Programmierung darf man allerdings nicht rechnen :-) Ich buche sowas gewöhnlich auf das Hobby- oder Weiterbildungs-Budget :-)

Armin.

Verfasser:
wichtelchen
Zeit: 02.01.2019 00:27:34
0
2728515
Die Förderschnecke auszuwerten ist eine Möglichkeit. Eine genauere Möglichkeit wäre eine Wiegezelle zwischen Bunker und Tagesbehälter. Also ein Behälter der immer bei einem bestimmten Gewicht geleert wird. Kippwaage heißt das wohl richtig. Aber der Aufwand dafür ist ungleich größer und im Mittel kommt es nicht drauf an. Es sei denn man will wissen ob um 11:42 Uhr 3g mehr verbrannt wurden als um 12:13Uhr.

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