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Allgemeine Fragen zu Solarthermie bei mir
Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 00:40:57
0
2730567
Hallo zusammen,

ich besitze ein modernes KFW 55 Haus mit 230m² Fußbodenheizung. Die Heizanlage besteht aus einem Fröhling S4, 22KW mit 2000L Pufferspeicher, mit Frischwasserstation und die Möglichkeit noch Solar anzuschließen.

Prinzipiell bin ich mit der Heizung sehr zufrieden. Überlege mit aber Solarthermie anzuschließen. -> Warum Holz kaufen wenn die Sonne umsonst scheint ;-)

Angeschlossen müsste an den Puffer von "Austria Email Eco Swift 1000 PZR"

Was ich nicht ganz verstehe: Mit reicht für die Fußbodenheizung 30°C, für das Trinkwasser natürlich nicht. Kann die Anlage dann nur laufen, wenn der Vorlauf aus den Kollektoren größer ist als die Temperatur für mein Trinkwasser?

Wieviel m² benötigt man bei sowas? Reichen da weniger oder 20m², diese Zahl habe ich schon öfter bei Heizungsunterstützung gelesen.

Welche Temperaturen werden in Kollektoren erreicht?

Kann im Winter mit Röhrenkollektoren auch Energie in so einem System gewonnen werden?

Vielen Dank

Steffen

Verfasser:
htduser
Zeit: 06.01.2019 02:39:22
0
2730576
Moin Steffen,

wenn die Sonne gut scheint, dann kannst Du auch Solar Vorlauftemperaturen von 60°C und mehr haben, ob hohe oder niedrigere Vorlauftemperaturen, die eingebrachte Wärmemenge ist immer die Gleiche. Die erwärmte Wassermenge ist nur unterschiedlich. Hängt davon ab, wie die Sonne scheint und wie der Regler eingestellt ist. Ich habe das auf eine niedrige Temperatur eingestellt, da die Solarthermie in der Übergangszeit und im Winter nur für die Heizungsunterstützung verwendet wird.

Hier ein Beispiel von mir vom letzen Mittwoch, da hatten wir den ganzen Tag Sonne und der Speicher wurde 5 Stunden lang geladen, ca. 8kWh waren das, das macht die Wärmepumpe in einer Stunde, die braucht dafür aber ca. 1,3kWh, die Solarthermie ca. 0,25kWh mit zwei Pumpen, da ich einen Plattenwärmetauscher zur Trennung der Kreise habe.
Ich habe 7qm Vakuumröhren und einen 1500L Schichtenspeicher, bei dir sollten 10qm reichen, hängt von der Ausrichtung und Neigung ab, ich habe die so montiert, das die in der Übergangszeit und im Winter den besten Winkel zur Sonne haben. Mein Dach hat Süd-Ausrichtung.


Gruss Jochen

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 06.01.2019 07:48:18
2
2730589
Zitat von Steffenkorsi Beitrag anzeigen
Prinzipiell bin ich mit der Heizung sehr zufrieden. Überlege mit aber Solarthermie anzuschließen. -> Warum Holz kaufen wenn die Sonne umsonst scheint ;-)



Wenn das Deine Grundüberlegung ist, dann lass das mit der Solarthermie!
Du erlebst eine Riesenenttäuschung.

Gruss, Jörg

Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 09:04:55
0
2730613
Warum sollte ich enttäuscht sein?

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 06.01.2019 09:13:21
1
2730614
Weil dann, wenn Du am meisten Energie in Form von Wärme benötigst, so gut wie nichts vom Dach kommt.

An einem Juni-Tag mit kaltem Speicher kannst Du mit 10 m2 ca. 35 kWh Wärme abholen. Das entspricht mit dem Wirkungsgrad heutiger Oelbrenner ca. 4 l Oel oder bei einem guten Holzofen mit Wassertache vielleicht knapp 12 kg Brennholz.

An einem superklaren Wintertag auf ca. 500 m Höhen lage (je höher desto mehr Asubeute) ist es dann ca. 1/4 davon. An einem Wintertag braucht ein neueres Einfamilienhaus ca. das Zehnfache für die Beheizung.

Gruss, Jörg

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 09:32:43
1
2730623
da fragt man sich, wer sowas plant...

wenn das Dach vernünftige solare Erträge
zulässt, dann sollte da Photovoltaik drauf.

Eine kleine Wärmepumpe kannn dann den Puffer
beheizen für Warmwasser.

Verfasser:
pe.da
Zeit: 06.01.2019 09:36:10
0
2730625
Zitat von Joerg Lorenz Beitrag anzeigen
Zitat von Steffenkorsi Beitrag anzeigen
[...]



Wenn das Deine Grundüberlegung ist, dann lass das mit der Solarthermie!
Du erlebst eine Riesenenttäuschung.

Gruss, Jörg


Wie kommt dieser Rückschluß zustande?


@ Steffen

An deinem Puffer befindet sich eine eingebaute Solarwendel. Die Kollektortemperatur sollte daher annährend die Temperatur von der Einspeisestelle (Eingang oben von der Solarwendel) haben. In deinem Fall kann der Pufferspeicher immer nur von unten bzw ab der Mitte aufgeheizt werden. Im Sommer ist es aber kein Problem, den Puffer bis oben mit hohen Temperaturen zu beladen. Die Befeuerung des Holzofens ist nicht mehr nötig.

In der Übergangszeit und im Winter (bei Sonnenschein) ist es sinnvoller die FBH mit geringer Temperatur durch die Solaranlage zu versorgen, da die Kollektoren bei niedrigen Temperaturen einen höheren Wirkungsgrad haben. Der Holzofen bringt eh hohe Temperaturen.

Den Kosten - Nutzen Faktor musst du dir selbst ausrechnen, da dies sehr von der Heizungshydraulik abhängt. In deinem Fall benötigst du grob: die Kollektoren, Solarleitung von den Kollektoren zum Speicher, eine Pumpenstation, Glykolgemisch und eine passende Steuerung.

Flachkollektoren und Röhrenkollektoren geben sich im Winter nach meiner Praxiserfahrung nichts. Funktionieren tun beide nur bei Sonnenschein. Was ein VRK bei schwacher Sonneneinstrahlung an Ertrag einbringt, holt der FK bei guter Sonneneinstrahlung wieder auf.

Gruß
Peter

Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 10:00:17
0
2730635
Also auf dem Dach ist bereits eine 9.89 PV anlage montiert mit Eigenspeicher.

Das Ziel war von mir immer zum einen Unabhängig zu sein und zum anderen eben auch wegen der Umwelt.

Bei mir ist es halt so: ich muss holz kaufen und aufarbeiten. Also steckt Arbeit und Zeit dahinter. Ausserdem fällt im Sommer bzw in der Übergangszeit das Feuer machen für Warmwasser weg. Somit ist das schon eine andere Rechnung wie jemand der ne Wärmepumpe oder Gasheizung hat.

Fläche nach Ost, Süd, und West wäre auch vorhanden. Mit steuerungen kenne ich mich aus. Kann mir auch vorstellen die kollektoren in verschiedene Richtungen auszurichten.

Würde sagen; langfristig lohnt sich das doch sicher

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 10:26:22
2
2730642
wenn noch mehr brauchbare Flächen vorhanden sind:
mehr PV.
Selbst mit Heizstab wäre der Ertrag besser als mit
Thermie, eben weil man die Überschüsse vergütet
bekommt..
Von wann ist die vorhandene PV und wie ist
der Speicher angebunden?
der königsweg für WW und Heizungsunterstützung
wäre eine Geisha, 5kW Monoblock WP damit
könnten man wohl deutlich über 50% des Wärmebedarfs decken.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.01.2019 11:40:59
1
2730695
Sehe ich auch so.
Wenn Du mehr Unabhängigkeit willst, noch PV auf Ost- und Westdach
und Süd vollmachen.
Dann hast Du lange Stunden Stromerträge, die sich mit der noch vor-
handenen Einspeisevergütung rechnen und mit Strom kann man viel
mehr machen, als mit warmem Wasser.
Auch z.B. das eigene Auto laden.

Die kleine Lösung wäre dann eine Brauchwasserwärmepumpe nur
für Warmwasser oder die größere eine Luftwärmepumpe, wie von
mdonau vorgeschlagen, die auch Heizarbeit übernehmen könnte.
Für die kleine Lösung könnte das Gerät was sein:
https://www.unidomo.de/heizung/waermepumpe/brauchwasserwaermepumpe/ochsner-warmwasser-waermepumpe-europa-mini-iwp-splitgeraet-fuer-externen-speicher_113333_20336
Gibt es auch als ewp mit Erdwärmekollektor.
Allerdings kenne ich mich nicht damit aus, ob die so ohne weiteres
mit Deinen vorhandenen Puffer zusammenarbeiten, würde aber davon
ausgehen.

Grüsse

winni

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 06.01.2019 11:56:56
2
2730704
Zitat von pe.da Beitrag anzeigen
Zitat von Joerg Lorenz Beitrag anzeigen
[...]


Wie kommt dieser Rückschluß zustande?



Kannst Du lesen und rechnen?

Verfasser:
Joerg Lorenz
Zeit: 06.01.2019 12:03:07
1
2730709
Zitat von Steffenkorsi Beitrag anzeigen
Bei mir ist es halt so: ich muss holz kaufen und aufarbeiten. Also steckt Arbeit und Zeit dahinter. Ausserdem fällt im Sommer bzw in der Übergangszeit das Feuer machen für Warmwasser weg. Somit ist das schon eine andere Rechnung wie jemand der ne Wärmepumpe oder Gasheizung hat.



Knall lieber noch PV oben drauf und benutze für das WW eine separate Warmwasser-WP. Ist billiger als ST.

Ich habe eine ST-Anlage installiert und zwar mit Heizungsunterstützung und WW. Das war vor 10 Jahren in einem Land das kannte keine Subventionen für PV zum Planungszeitpunkt.

Heute käme nur noch PV und die WP direkt ohne irgendwelchen Hardware-Müll direkt in die FBH in Frage.

Jörg

Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 12:24:33
1
2730724
Also PV fällt raus. Zum einen wird das ja zum Eigenstrom verwendet. Zum anderen fällt eine grösserr Anlage als 10 in ganz andrere Richtlinien vor dem Gesetz. Sonst hätte ich sogar ne grösserr nur für strom gebaut.

Auserdem halte ich kollektoren entschieden langlebiger als eine WP. Wenn die Dinger mal in ein gewisses Alter kommen, kann man da auch viel Geldnversenken.

Was für Unterschiede gibt es bei Kollektoren?

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.01.2019 12:30:09
2
2730730
Du kannst nach einem Jahr wieder 9,9 kW neue Module installieren,
ohne das sich für Dich gesetzlich was ändert.
Das ist schon jetzt der Stand und es gibt eine Entscheidung der
EG, die auch diese 9,9 kW Grenze kippen wird.

Mehr PV ergibt mehr nutzbaren Eigenstrom, weil der Ertrag dann
auch im Winter öfters reicht.

Grüsse

winni

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 06.01.2019 12:31:37
3
2730732
Komisch, das 1000-Dächer-Programm für PV kam so ums Millenium...
Vor 10 Jahren war PV teuer, aber bereits subventioniert.
Warum habe ich immer wieder den Eindruck, hier sind Horden von Wärmepumpenvertrieblern?

Ein Grund gegen PV: Es gibt bereits eine Anlage mit fast 10 kWp, noch mehr PV könnte zu erhöhten Kosten führen (anteilige EEG-Abgabe auf eigengenutzten Strom).

Mach ST: Simulier die Anlage am PC (z.B. Polysun o.ä.) und rechne dann durch, ob es dir das Wert ist. In die Zukunft kann keiner blicken, aber PV+WP ist keineswegs zukunftssicherer als Solarthermie + Holz.

Ich würde - wenn du nicht gerade Dachneigungen von 50-55 Grad hast - vermutlich nach Kollektoren suchen, die sich auf diese Neigung ausrichten lassen. Damit lassen sich Erträge im Winter erhöhen und Überschüsse im Sommer vermeiden.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.01.2019 12:36:45
4
2730736
Nein mcgyver, nach einem Jahr kannst Du neue Module, wieder unter
10 kW, installieren, ohne das die EEG-Abgabe fällig wird.
Und die europäische Gemeinschaft hat diese Abgabe eh gekippt, aber
Deutschland muss das noch gesetzlich umsetzen.

Hier sind nicht viele Wärmepumpenvertriebler unterwegs, sondern
Leute auf der Höhe der technischen Entwicklung...
Es gibt wenig Gründe seine Dachfläche für die Ernte von warmem
Wasser zu verwenden, wenn da auch die wesentlich höherwertige
Energieform Strom gewonnen werden kann.
Unter Einsatz einer Wärmepumpe kann man dann einen ähnlichen
Wärmeflächenetrag erwirtschaften, hat aber weiterhin Strom für
viele andere Anwendungen, wenn der Warmwasserspeicher schon
voll ist...

Grüsse

winni

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 12:58:18
1
2730749
..zudem wird die -vom TE gewünschte- Autarkie
mit -schon vorhandenem- Speicher erst mit richtig
viel PV vernünftig groß.
Das Holz kann man gezielt dann einsetzten, wenn es im Sinne der Autarkie dienlich ist, also
Die Erträge der PV nur noch den HH strom incl. Speicherbeladung deckt.
Das läuft mit knapp 20kWp deutlich besser als mit 9,x

7-9 Monate des jahres sollten 20kWp und eine Geisha nahezu
alles an Wärmebedarf abdecken können, in der Kernheizperiode kann man dann -muss aber nicht-
Netzbezug durch Holz vermeiden. PV und Speicher
harmonieren hier dann auch besser, an sonnigen
tagen kann man dann auch mal die WP laufen lassen und erst abends Holz auflegen.

Die kummulierten Vorteile von PV und WP
sprechen da klar gegen Thermie.

mal als Frage: wer heizt im Winterurlaub?

Verfasser:
marek100
Zeit: 06.01.2019 13:07:40
0
2730761
Ich habe vor 3 Jahren Solarthermie installiert.

"Nur" 300 Liter Speicher WW plus 2 Flachkollektoren.

Montage komplett Eigenleistung.


Ich schätze die Einsparung ca. 200-300 Liter Öl pro Jahr. Nach ca 12. Jahren ohne defekt wäre ich mit dem Invest auf Null bei bleibendem Ölpreis.

Heizungsunterstützung ist nonsens, wenn ich die Anlagen hier sehe, wie oft die letzten 8 Wochen die Sonne schien......


Was passiert im Sommer bei 6 Kollektoren auf dem Dach ?

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 06.01.2019 16:12:57
0
2730864
Zitat von Steffenkorsi Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

Was ich nicht ganz verstehe: Mit reicht für die Fußbodenheizung 30°C, für das Trinkwasser natürlich nicht. Kann die Anlage dann nur laufen, wenn der Vorlauf aus den Kollektoren größer ist als die Temperatur für mein Trinkwasser?
Wieviel m² benötigt man bei sowas? Reichen da weniger oder 20m², diese Zahl habe ich schon öfter bei Heizungsunterstützung gelesen.
Welche Temperaturen werden in Kollektoren erreicht?
Kann im Winter mit Röhrenkollektoren auch Energie in so einem System gewonnen werden?

[...]


Nur zu den Fragen!

Vorlauftemperatur:

Jede normale Temperaturdifferenzregelung schaltet die Solarkreislaufpumpe ein. Wenn die Kollektortemperatur über der gemessenen Speichertemperatur liegt. Letztere soll dort gemessen werden, wo die Solareinspeisung erfolgt. In der Regel ist das die ungefähre Mitte des Solarwärmetauschers im Speicher.
m² Kollektorfläche
Bei Heizungsunterstützung auf ca. 75 bis 100 l Speichervolumen 1m² Kollektorfläche (Aperturfläche)

Kollektortemperatur:

Bei eingeschalteter Solarkreispumpe max. 90°C. Dann muss jede Regelung die Pumpe abschalten. Wenn die Sonne weiter scheint, kann die Temperatur bis zur Stillstandstemperatur hochlaufen
Richtwerte: FK 200°C, VRK > 250°C

Winterbetrieb FK, VRK:

Bei Einstrahlungen unter 100W/m² (trübes Wetter ohne Sonne) liefern beide Systeme keine Erträge.

Bei sichtbarer Sonne liefern beide Bauformen Nutzwärme, VRK bei sehr kaltem Wetter etwa mehr.

Dafür tauen VRK bei Schnee deutlich langsamer ab.

Neutrale Untersuchungen in Bayern haben gezeigt, dass praktische Ertragsunterschiede minimal sind

Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 06.01.2019 17:06:39
3
2730881
Zitat von Steffenkorsi Beitrag anzeigen

Prinzipiell bin ich mit der Heizung sehr zufrieden. Überlege mit aber Solarthermie anzuschließen. -> Warum Holz kaufen wenn die Sonne umsonst scheint ;-)


Das Problem ist, dass du ja auch die Anlage bezahlen musst. D.h. du hast zwar relativ geringe variable Kosten (ein bisschen Strom für die Pumpen/Steuerung) aber die Anlage gibt es eben nicht umsonst.

Normalerweise rechnet man mit Wärmegestehungskosten von ~10ct je KWh bei Trinkwasser und ~15ct je KWh bei Heizungsunterstützung. Bei deinem modernen Haus kommt noch erschwerend hinzu, dass aufgrund der guten Dämmung die Heizperiode in den Kernwinter rutscht, wo kaum noch relevante Mengen geliefert werden können. Du hast schon einen Puffer, den muss man üblicherweise noch dazu rechnen.

Lass dir ein Angebot machen und entscheide dann. Ich wage aber zu bezweifeln, dass sich das bei dir rechnet. Mit PVA bist du besser bedient und kannst logischerweise mit einem Jahr Abstand eine neue Anlage errichten mit neuem Vergütungssatz etc. pp.

P.S. Bitte diejenigen die dir zu einer STA raten um eine Amortisationsrechnung. Die können wir uns ja dann mal anschauen ;-)

Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 18:55:39
1
2730950
Richtig: Aber genau das was du als Nachteil siehst, war eigentlich mein Vorteil; zumindest hab ich so gedacht - lasse mich aber gerne belehren.

Durch mein gut isoliertes haus habe ich eine kurze kernheizzeit. Da kann ich ohne probleme mit holz heizen.

Durch genügend ST kann ich aber trinkwasser und heizen und brauche dazu kein holz


Die sache mit der WP finde ich ehrlich gesagt nicht gut. Also ich habe Kältetechnik schein A und B. Habe beruflich mit Kälteanlagen zu tun. Die Geräte überzeugen mich nicht. Und und mir erzählt keiner das die Geräte 20 Jahee halten. Da kann man auch ganz schnell nach ein paat jahren viel geld reinstecken müssen. Ausserdem sind diese Wärmepumpen geschichten vielleicht betriebswirtschaftlich sinnvoller, aber dann hätte ich doch gleich keine holzheizung nehmen dürfen, sondern nur eine Wärmepumpe.

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 19:04:40
0
2730959
eine Erdwärmelösung wäre ja auch die bessere
Lösung gewesen.
eine Geisha kostet keine 3000€, die PV zahlt
sich selbst ab und verbessert die Autarkie.
Wozu also Thermie?

Verfasser:
Steffenkorsi
Zeit: 06.01.2019 19:14:31
0
2730967
Richtig: Aber genau das was du als Nachteil siehst, war eigentlich mein Vorteil; zumindest hab ich so gedacht - lasse mich aber gerne belehren.Durch mein gut isoliertes haus habe ich eine kurze kernheizzeit. Da kann ich ohne probleme mit holz heizen. Durch genügend ST kann ich aber trinkwasser und heizen und brauche dazu kein holzDie sache mit der WP finde ich ehrlich gesagt nicht gut. Also ich habe Kältetechnik schein A und B. Habe beruflich mit Kälteanlagen zu tun. Die Geräte überzeugen mich nicht. Und und mir erzählt keiner das die Geräte 20 Jahee halten. Da kann man auch ganz schnell nach ein paat jahren viel geld reinstecken müssen. Ausserdem sind diese Wärmepumpen geschichten vielleicht betriebswirtschaftlich sinnvoller, aber dann hätte ich doch gleich keine holzheizung nehmen dürfen, sondern nur eine Wärmepumpe.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 06.01.2019 19:16:22
4
2730970
Eben, hättest Du nicht auf die Holzheizung gesetzt, würde sich die
Warmwasserfrage gar nicht stellen, weil das erledigt die Wärme-
pumpe nebenbei und oft mit PV-Strom...

Aber Du kannst sicher jetzt zu der Heiztechnik des letzten Jahrtausends
auch noch die Kollektortechnik aus dieser Ära dazu bauen. :-)
Deine Entscheidung.

Grüsse

winni

Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 19:30:22
0
2730979
niedriger Energiebedarf und die hohen fixkosten
der Holzheizung (Anschaffung, zusätzlicher Platz, Schornstein, Abgasmessung/Schornsteinfeger usw.)
dazu der miese Komfort ist eigentlich ein nogo
für Holz im Neubau.
selbst direkt mit dem Heizstab mit PV kommt man
besser weg, denn den kann man abschalten und
dann einspeisen, wenn die Speicher voll sind.

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Allgemeine Fragen zu Solarthermie bei mir
Verfasser:
mdonau
Zeit: 06.01.2019 19:30:22
0
2730979
niedriger Energiebedarf und die hohen fixkosten
der Holzheizung (Anschaffung, zusätzlicher Platz, Schornstein, Abgasmessung/Schornsteinfeger usw.)
dazu der miese Komfort ist eigentlich ein nogo
für Holz im Neubau.
selbst direkt mit dem Heizstab mit PV kommt man
besser weg, denn den kann man abschalten und
dann einspeisen, wenn die Speicher voll sind.
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