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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.10.2019 07:12:44
0
2843434
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Wer die Heizkosten des BDEW mit den Brennstoffkosten des DEPI durcheinander bringt, sollte sein Basiswissen in Sachen Wärmetechnik auf den aktuellen Stand bringen ehe weiter diskutiert wird.

:-)))

Dietmar Lange

Offensichtlich bringst du die Realität und dein Wunschdenken durcheinander. Da ich beides gelesen und vor allem verstanden habe, kann ich durchaus differenzieren. Wenn man jedoch nur die Überschriften gelesen hat, wenn überhaupt, dann kann man natürlich schnell durcheinander kommen.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 23.10.2019 07:54:09
3
2843441
Ich zahle 24,5 Cent pro kWh.
Meine Jahresarbeitszahl liegt bei 5,62.
Damit kostet mich die Kilowattstunde Wärme 4,36 Cent.
Ohne Kesselverluste. Ohne zusätzlichen Betriebsstrom, der ist schon drin. Ohne Schornsteinfeger. Und 30% des WP-Stroms ist eigener PV-Strom, der ist noch günstiger.

Habe gerade in einem noch mit Öl beheizten Haus getankt für 67 Cent pro Liter. Bei einem Jahresnutzungsgrad von 80%, einem Stromverbrauch von 500 kWh zu 24,5 Cent und sagen wir nur 30 Euro für den Schornsteinfeger kostet mich bei gleichem Wärmebedarf die kWh 9,14 Cent. Mehr als das Doppelte meiner Wärmepumpe.

Grüße
Frank

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 23.10.2019 08:02:50
0
2843445
Frank schäm dich , warum musst du so lügen ? Das gibt es doch gar nicht!

Die Verbände wissen es doch viel besser wie du und ich und die sind der Maßstab.

IRONIE AUS.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.10.2019 08:13:54
0
2843447
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen

Die Verbände wissen es doch viel besser wie du und ich und die sind der Maßstab.

Klar wissen die es... Und das ist eben das traurige daran....

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.10.2019 11:50:56
2
2843529
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Klar wird Wasserstoff gefördert .
Das ist auch gut so .Aber es wird teurer für den normalen gasbüchsenbesitzer , denn dieser wird bei der zumischung von Wasserstoff ins erdgasnetz kräftig zur Kasse gebeten .
Das wird so ähnlich ablaufen wie beim EE Strom und dem Strompreis.
Irgend jemand muss ja viel Geld aufbringen , damit Wasserstoff wirtschaftlich wird für z.b. die Stahlindustrie.

Sie herr lange haben doch die guten links , dann haben sie doch bestimmt einen zu den hohen Kosten des Wasserstoffs .
[...]


Eine aktuelle Studie zu den Kosten für grünen Wasserstoff 2030, die nicht von der deutschen Gaswirtschaft in Auftrag gegeben wurde

Grüner Wasserstoff könnte 2030 günstiger sein als Wasserstoff fossilen Ursprungs

Einer neuen Studie von Wood Mackenzie zufolge gilt das für die Produktion in Deutschland, Japan und Australien – sofern die Gestehungskosten für Solar- und Windstrom dort bis 2030 auf umgerechnet 2,7 Eurocent pro Kilowattstunde fallen. Bis 2025 werden nach Schätzungen der Analysten weltweit Elektrolyseure mit einer Leistung von zusammen 3,2 Gigawatt installiert.

Dietmar Lange

Verfasser:
wildbarren
Zeit: 23.10.2019 11:58:28
1
2843532
Ach D.L.

alles weite fragliche Zukunft, die Realität sieht ganz anders aus.
Aber Deine Devise:
"Es kann nicht sein was nicht sein darf"

Verfasser:
nochnix
Zeit: 23.10.2019 12:06:10
1
2843533
Natürlich wird man andere Lösungen suchen und auch finden und ist auch völlig richtig.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 23.10.2019 12:21:53
0
2843541
sofern die Gestehungskosten für Solar- und Windstrom dort bis 2030 auf umgerechnet 2,7 Eurocent pro 
Kilowattstunde fallen


Was kostet die kWh netzstrom dann?

Mal ganz vorsichtig gerechnet ,1/ 4 meiner benötigten wärmeengerie wird 2030 noch 1 ct kosten .

Verfasser:
crink
Zeit: 23.10.2019 12:30:04
3
2843546
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Bis 2025 werden nach Schätzungen der Analysten weltweit Elektrolyseure mit einer Leistung von zusammen 3,2 Gigawatt installiert.

Tja,

3,2 GW werden mit optimistischen 80% Wirkungsgrad und utopischen 100% Auslastung zu 22 TWh Grüngas - der weltweite Gasverbrauch liegt aber bei ca. 40.000 TWh...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.10.2019 13:21:13
1
2843570
Zitat von wildbarren Beitrag anzeigen
Ach D.L.

alles weite fragliche Zukunft, die Realität sieht ganz anders aus.
Aber Deine Devise:
"Es kann nicht sein was nicht sein darf"


Die gegenwärtige Realität im Energiebereich ist gut durch statistische Daten belegt.

Für die Zukunft existieren schon länger Studien, Prognosen etc. mit unterschiedlichen Empfehlungen für gangbare Wege für eine CO2 neutrale Energieversorgung.

Neu ist lediglich, dass jetzt in D der Bund, immer mehr Länder, Energiewirtschaft, Heizungs- und Gebäudebranche verstärkt auf regenerative Gase setzen.
Private Kapitalanleger offensichtlich ebenfalls, Aktien für Wasserstoffwerte sind in einem Höhenflug.

Das das Prinzip Technologieneutralität für die Weichenstellungen in der Energiepolitik stärker beachtet werden soll, wird in politischen Statements von Bundes- und Länderregierungen gegenwärtig auffällig häufig betont.

Das das Prinzip all -elctric ein strategischer Fehler war und nicht mehr verfolgt werden soll, war in letzter Zeit ebenfalls häufiger zu lesen.

Wie die Zukunft wirklich aussehen wird, kann niemand wirklich wissen.

Ich stelle nur immer wieder fest, dass sich in D die Ansichten über die Zukunft des Energieträgers Gas während der letzten Legislaturperiode und gegenwärtig sehr deutlich gendert haben.

Wer davor die Augen verschließt, handelt nach dem Prinzip, es kann nicht sein was nicht sein darf.

Das die Wärmepumpe in dieser Zukunft eine bedeutendere Rolle spielen wird als heute, darüber besteht auch in der deutschen Heizungsbranche kein Zweifel.

Nach meiner Beobachtung ist man dort auch davon überzeugt, dass durch die Entwicklung von PtL Technologien moderne Wärmeerzeuger mit flüssigen Energieträgern ebenfalls eine Zukunft haben werden und nicht verboten werden müssen.

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 23.10.2019 13:29:10
0
2843572
[b]Private Kapitalanleger offensichtlich ebenfalls, Aktien für Wasserstoffwerte sind in einem Höhenflug.

Das bedeutet für mich das man damit verdammt gute Geschäfte mit hohem Gewinn machen kann.

Kurz gesagt Wasserstoff wird teuer .

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 23.10.2019 13:31:27
1
2843573
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Was kostet die kWh netzstrom dann?
Mal ganz vorsichtig gerechnet ,1/ 4 meiner benötigten wärmeengerie wird 2030 noch 1 ct kosten .
Dann mal ganz vorsichtig gerechnet, 3/4 deiner benötigten Wärmeenergie wird in 2030 60ct kosten.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.10.2019 13:36:15
1
2843574
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Tja,

3,2 GW werden mit optimistischen 80% Wirkungsgrad und utopischen 100% Auslastung zu 22 TWh Grüngas - der weltweite Gasverbrauch liegt aber bei ca. 40.000 TWh...

Viele Grüße
crink


Hallo crink,

Zahlenwerte für 2025 sind nur ein Orientierungswert für eine Vorbereitung der Massenproduktion von Grüngas,

Alle mir bekannten Studien gehen von einem relevanten Markthochlauf ab 2030 aus.

Die deutsche Gaswirtschaft hat keine Zweifel, dass diese Entwicklung so kommen wird, In der Stromwirtschaft geht man auch davon aus, dass dafür die Kapazitäten für EE- Strom verfügbar sein werden. Der BDEW vertritt beide Positionen.

Gruß

Dietmar Lange

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.10.2019 13:53:06
7
2843584
Einfach mal die Grössenordnungen sehen - in 2025 wird jedes JAhr etwa 300GWp an PV-Kapazität dazu gebaut werden. Wenn man dann 3,2 GW Grüngas kapazität haben will, kann man optimistisch 3% der Stromerzeugung der in diesem Jahr Zugebauten PV-Kapazität - oder unter 1% der vorhandenen PV-Kapazität in Grüngas umsetzen. PRimär als Rohstoff für die Chemieindustrie. D.h. 99% des PV-Stroms wird direkt genutzt werden. Wegen dieses 1% ist das dann wohl keine "All electric" strategie, aber da 1/3-1/2 des Energiebedarfs auf Wäme entfällt wird bei so einem Verhältnis dennoch praktisch jede auf Erneuerbare Quellen umgestellte Wärmeanwendung mittels Wärmepumpe oder Heizwiderstand / Lichtogen betrieben werden. Das sagen die Zahlen aus.
In den Nachbarländern geht man im Neubau schon in den Bereich des Verbots von Gasbüchsen, da wird wohl keine grosse Unterstützung für die Wasserstoffstrategie in der Gebäudeheizung kommen. Ob der Nischenmarkt in D dann die Gasbüchsenindustrie am Leben erhält - da sind starke Zweifel angebracht.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 23.10.2019 14:03:59
1
2843589
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Einfach mal die Grössenordnungen sehen - in 2025 wird jedes JAhr etwa 300GWp an PV-Kapazität dazu gebaut werden. [...]


Für Deutschland ein reiner Phantasie- oder Wunschwert ohne Bezug auf die tatsächlichen Planungen der Bundesregierung bis 2030
Details siehe Klimaschutzprogramm 2030 Tabelle Zubau bei EE. Strom bis 2030

Daher dazu kein Kommentar

Dietmar Lange

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.10.2019 14:12:56
8
2843593
Zitat:
2025 werden nach Schätzungen der Analysten weltweit Elektrolyseure mit einer Leistung von zusammen 3,2 Gigawatt installiert.


Deine Worte. Also ist dem auch der weltweite PV-Zubau gegenüberzustellen, um zu sehen was für ein Fliegenschiss das auch in 2025 sein wird.
Der weltweite Zug fährt in eine andere Richtung und nimmt Fahrt auf. Ob das deutsche Kleinkind ihn stoppen kann weil es mit aller Gewalt in die fossile Gegenrichtung will? Man darf gespannt sein.

Verfasser: Dietmar Lange
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: MaJen
Beitrag entfernt. Grund: Bezug auf gelöschten Beitrag
Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.10.2019 15:55:28
2
2843620
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von crink Beitrag anzeigen
[...]

Die deutsche Gaswirtschaft hat keine Zweifel, dass diese Entwicklung so kommen wird[...]

YMMD ;-)))

Verfasser:
gnika7
Zeit: 23.10.2019 17:28:30
1
2843676
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]
Dann mal ganz vorsichtig gerechnet, 3/4 deiner benötigten Wärmeenergie wird in 2030 60ct kosten.

Da ein Kleinakku bereits heute sich ab 30ct/kWh rentiert und bei Großanlagen deutlich drunter, finde ich solchen FUD nur noch amüsant. Noch amüsanter wird es, wenn man sich fragt, was dann EE-Gas kosten würde.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 23.10.2019 17:57:31
2
2843695
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]
Dann mal ganz vorsichtig gerechnet, 3/4 deiner benötigten Wärmeenergie wird in 2030 60ct kosten.


Dann müsste der Strompreis bei 2,40 € liegen .
Was kostet dann die kWh EE Gas ?

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 23.10.2019 17:58:46
2
2843696
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Einige hier aktive Schreiber(innen) halten diese Angaben für falsch, weil sie ihrem Weltbild widersprechen


Ich halte diese Angaben nicht für falsch, weil sie meinem Weltbild widersprechen, sondern weil es unredlich ist überhaupt von Brennstoffkosten bei einer Wärmepumpe zu sprechen, ohne dabei zwischen Luft-WP und ErdwärmeWP zu unterscheiden. Das ist auch oft genug hier vorgetragen worden. Zeigt aber deutlich auf, wie du mit Argumenten umgehst.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klimapaket-bundesrechnungshof-kritisiert-massnehmen-der-regierung-a-1292952.html
Wer den Artikel liest muss feststellen, dass einige hier im Forum aktive Schreiber(innen) eine sehr ähnlich formulierte Kritik geäußert hatten. Bekanntermaßen sind jedoch zur Beurteilung des Klimapaketes lediglich die Praktiker der SHK-Branche qualifiziert.

Verfasser:
loli
Zeit: 23.10.2019 18:10:23
0
2843704
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Ich zahle 24,5 Cent pro kWh.
Meine Jahresarbeitszahl liegt bei 5,62.
Damit kostet mich die Kilowattstunde Wärme 4,36 Cent. [...]

Für einen belastbaren Kostenvergleich fehlen wie immer die Kosten der Wärmeerzeuger...

Das ist genauso wie die Spritkosten pro 100km zu nennen, ohne drauf einzugehen, dass die eine Karre mehr als doppelt so teuer ist wie die andere...

Gruß

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 23.10.2019 18:19:05
0
2843708
Der Kontext sind die Brennstoffkosten ^^

Verfasser:
loli
Zeit: 23.10.2019 18:34:16
0
2843716
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Der Kontext sind die Brennstoffkosten ^^

Sorry, ich vergaß, dass hier nur Theoretiker unterwegs sind...

Es war eigentlich nur die Langzeitentwicklung der Brenstoffkosten interessant, um Rückschlüsse auf die weitere Preistendenzen schliessen zu können.

Die immer wieder vorhergesagte Preiserhöhung der Fossilen ist nämlich in den letzten Jahrzehnten nicht eingetretten...
Als ich in 2005-2006 gebaut habe, durfte ich mir diese Geschichten auch anhören - daran erinnere ich mich noch sehr gut.

Ähnlich war die Entwicklung auch beim Sprit...

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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
loli
Zeit: 23.10.2019 18:34:16
0
2843716
Zitat:
...
Der Kontext sind die Brennstoffkosten ^^
Sorry, ich vergaß, dass hier nur Theoretiker unterwegs sind...

Es war eigentlich nur die Langzeitentwicklung der Brenstoffkosten interessant, um Rückschlüsse auf die weitere Preistendenzen schliessen zu können.

Die immer wieder vorhergesagte Preiserhöhung der Fossilen ist nämlich in den letzten Jahrzehnten nicht eingetretten...
Als ich in 2005-2006 gebaut habe, durfte ich mir diese Geschichten auch anhören - daran erinnere ich mich noch sehr gut.

Ähnlich war die Entwicklung auch beim Sprit...
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