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Datenschutzhinweise

Zukunft der Energiewende
Verfasser:
belzig
Zeit: 13.11.2025 20:24:51
4
3896862
Ein Aktionär hat ein unternehmerisches Risiko.
Wenn das Unternehmen Gewinne macht, kriegt er Dividende.
Er kann seine Aktien verkaufen.
Wenn er viele hat fällt u.U. der Kurs.

MIlliarden Dividende ausschütten und auf dem Autogipfel nach Vater Staat rufen, halte ich für unlauter.

Sie sollen einfach Autos bauen, die die Leute kaufen (können).
Es hindert sie keiner daran.

BTW: Tesla hat noch nie auch nur einen Cent Dividende gezahlt

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 13.11.2025 21:01:56
2
3896873
Zitat von bricolaje Beitrag anzeigen
Die Werke werden sowieso bald vom Staat übernommen und für die Rüstung umfunktioniert. Ist nur eine Frage der Zeit, wenn man mich fragt.
[...]


In welchem Jahr wird denn Deiner Meinung nach diese Verstaatlichung und Umwidmung der kompletten PKW Produktion in Wolfsburg in einen Rüstungsbetrieb umgesetzt ?

Verfasser:
bricolaje
Zeit: 13.11.2025 21:16:22
0
3896877
Ob es eine komplette Verstaatlichung geben wird, weiß ich nicht. Meiner Meinung nach reicht es, wenn entsprechende staatliche Aufträge reinflattern, die man nicht ablehnen darf. Wenn die Produktion dafür umgestellt wurde, ist es nur noch für die Nutznießer wichtig, wer Eigentümer ist.

Und wann? Ja, wenn die Bürger ausreichend bearbeitet wurden, dass sie es für etwas ganz Selbstvertändliches und Notwendiges erachten. Ich denke, ich muss nicht erklären, was durch Propaganda alles möglich ist. In den letzten 10 Jahren haben wir genug Beispiele gesehen.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.11.2025 21:24:27
2
3896881
Zitat:
Sie sollen einfach Autos bauen, die die Leute kaufen (können).
Es hindert sie keiner daran.



Das machen sie auch.
Nur die Autos die die Konzerne noch bauen können, im Hinblick auf die staatlichen Regularien und Ramenbedinungen sind eben teurer und man baut davon halt weniger.

Dafür braucht man dann weniger Leute und baut entsprechende Arbeitsplätze ab.

Schlecht in einem Land wo jeder X Arbeitsplatz an der Automobilindustrie hängt, aber die Politik will das halt so.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.11.2025 23:14:40
2
3896919
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Zitat:
[...]



Das machen sie auch.
Nur die Autos die die Konzerne noch bauen können, im Hinblick auf die staatlichen Regularien und Ramenbedinungen sind eben teurer und man baut davon halt weniger.

Dafür braucht man dann weniger Leute und baut entsprechende Arbeitsplätze[...]

Da die Menschen am Ende dann doch die Autos mit besten Preis/Leistung Verhältnis kaufen, kaufen die es die von dem Hersteller, der die Autos entsprechend den Regularien herstellt. Wenn ein Konzern sich diese Kunden wegnehmen lässt, liegt es wohl nicht an der Regulierung sondern an der Unfähigkeit mit der Entwicklung mitzugehen und so seine Marktanteile zu halten. Ist halt so in Marktwirtschaft und Kapitalismus.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.11.2025 23:23:37
1
3896922
Wenn du am Standort Deutschland die entsprechenden Fahrzeuge nicht wirtschaftlich fertigen kannst, dann bleibt dir nichts anderes übrig als den Standort zu verlegen oder das Marktsegment dem billigeren zu überlassen.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 13.11.2025 23:24:18
1
3896923
Das Thema "explodierender CO2 Preis" scheit wohl bald vom Tisch:

https://www.morgenpost.de/politik/article410439460/tanken-heizen-preissprung-bleibt-aus-verbraucher-koennen-aufatmen.html?utm_term=Autofeed&utm_campaign=BM&utm_medium=social&tpcc=artikel_facebook_bm&utm_source=Facebook&fbclid=IwY2xjawODOIlleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEevvwM11eEBrYorDpMYjRAOQW-CvVl2sQjBCF5jv568QpfSWACXwS2LAseOZo_aem_ilf6wfuACbphUA3A-juqXw#Echobox=1763065891

Wenn man die Ziele nicht erreichen kann, verschiebt man sie eben :)

Verfasser:
gnika7
Zeit: 13.11.2025 23:44:09
4
3896927
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Wenn du am Standort Deutschland die entsprechenden Fahrzeuge nicht wirtschaftlich fertigen kannst, dann bleibt dir nichts anderes übrig als den Standort zu verlegen oder das Marktsegment dem billigeren zu überlassen.

Deshalb hat Tesla hier ein Werk gebaut.
Deshalb will BYD hier ein Werk bauen.
Das mit Wirtschaftlichkeit ist so eine Sache.. Du musst die Autos nicht dort bauen, wo du verkaufen willst. Und VW baut einiges nicht in Deutschland. Trotzdem verlieren die Marktanteile. Die Regularien gelten ja nicht für die Herstellung sondern für den Verkauf. Die Arbeitsplätze gehen hier verloren, nicht weil es zu teuer ist, sondern weil man auf dem Weltmarkt sein Zeug nicht los wird. Egal ob man es hier oder in China produziert.

Genau dieses Gejammere "die EU/Regularung ist Schuld" zeigt die hiesige Unfähigkeit bei Innovationen mitzuhalten. VW muss nicht die EU Regulierung einhalten, um in China zu verkaufen. Aber Tesla/BYD müssen die gleichen Regularien beachten, um in der EU zu verkaufen. Der Verweis auf Regulierung ist eine billige und durchschaubare Ausrede für die eigene Unfähigkeit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Verfasser:
Gauchoi
Zeit: 14.11.2025 08:22:42
1
3896975
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Zitat von seebaer1970 Beitrag anzeigen
[...]


Nix grüner Wahnsinn, CDU wollte das in 2011 so, das konnte ohne horrende Kosten nicht mehr gestoppt werden, also hört auf.

Timeline war folgendes:
2011 Atomausstieg
Dann Gasabhängigkeit von Rusland
Dann Altmeierdelle bei PV, -70 Tausend Jobs in der[...]


Ja die lieben Fakenews:

Die Entscheidung 2011 wurde von einer promovierten Physikerin getroffen, die in einem SED-Staat studieren durfte. Sie hat dabei tektonische Plattengrenzen direkt am Meer gebaut, mit Standorten an Rhein und Donau verwechselt. Auch dass uns der Wind meist aus Frankreich und Belgien kommend, in die Nase bläßt, war keine Überlegung mehr wert.

Unsere Gasabhängigkeit danach hat federführend auch dieselbe Person zu verantworten. Fließend russisch sprechen, heißt noch lange nicht, Russland zu verstehen. Auch die Geschichtsschreibung in 2014 hat da bei ihr nichts geholfen.

Die Solarbranche wäre auch ohne Altmeier den Bach runter gegangen. Bei anspruchslosen, nicht subventionierten Massenprodukten, die nur über den Preis zu vermarkten sind, sind wir schon seit Jahrzehnten nicht mehr wettbewerbsfähig.

Den international agierenden Anlagenbauern und Erstellern von WKA geht es und ging es immer sehr gut. Der einzige nur regional aufgestellte, ist auch heute noch ganz vorne mit dabei.

Den Kohleausstieg hätten die Grünen schon 10 Jahre zuvor schon gemacht. Der Austausch von Kohle CO2 gegen LNG CO2 kostet uns allerdings auch heute noch sehr viel Geld.

Was konkret haben wir bei 60% EE-Anteil „bewusst verschlafen“? Bzw. welches Land ist da bei vergleichbarer Topografie und geothermischen Voraussetzungen konkret weiter als wir?

Was allerdings ganz sicher nicht zu den Fakenews gehört ist, dass die Damen und Herren Deligierten allesamt nicht in der Holzklasse nach Brasilien geflogen sind, sondern im vorderen Viertel vom Flieger. Da gibt es nun mal den besseren Wein!

Verfasser:
delta97
Zeit: 14.11.2025 09:21:22
1
3897005
Die EE Situation ist nun mal wie sie ist, die ZDF Anstalten beschreiben den surrealen Sachverhalt treffend.

Die Frage ist, was wir kurzfristig besser machen können. 2026 machbar ist eigentlich nur der Batteriespeicherausbau. Gefragt ist vorerst ein Zubau in Richtung 100 GWh. Entscheidend ist dabei, ob die Politik dieses Vorhaben effektiv unterstützt. Und da sind wie bekannt Vorbehalte angesagt & Gruss delta97

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.11.2025 10:35:22
1
3897036
Ich hoffe, daß der Batterieausbau nicht noch stärker gebremst wird, wenn jetzt die neuen Gaskraftwerke gebaut werden.

Mir ist nachwievor schleierhaft, weswegen wir jetzt schon eine Netzreserve von 8,5 GW haben - davon 1,4 GW Gaskraftwerke - die aber nicht am Markt teilnehmen darf.

Leisten sich sowas auch andere Länder oder ist das mal wieder ein deutscher Gürtel mit Hosenträger ?

Verfasser:
delta97
Zeit: 14.11.2025 13:24:05
0
3897086
In der CH gibt es + und - Aspekte:
Der PV Ausbau scheint sich bei + 1,5 GWp pa einzupendeln: www.pv-magazine.de/2025/11/13/swissolar-geht-von-PV-zubau-von-etwa-1,5-GWp pa aus

Erste Gasnetze werden zurückgebaut, ein Bsp : www.ewb.ch/../gas/berner-energiewende.php

Reserve Gas KW sind auch geplant: https://www.edoeb.admin.ch/de/newnsb/..

Wichtig zu wissen sind die CH Stromproduktionspreise:
PV ca 5 ct/kWh
Wasserkraft / Speicherseen 7 ct / kWh. Neubau 11 ct / kWh
WKA: 20 ct / kWH

Rentabel ist PV + Batterie @ home und das wird auch gebaut.

Ein hausgemachtes Problem besteht beim Ausbau der Wasserkraft, mangels Rechtssicherheit wird nicht investiert: www.srf.ch/news/..heimfall-koennte-ausbau-der-wasserkraft-gefaehrden

Wie könnte nun eine Lösung aussehen: Der geplante Ausbau der Wasserkraft ist umzusetzen. Dafür muss die Rechtssicherheit durch die Politik gewährleistet werden, was überfällig ist.

Batteriespeicher Zubau wird so oder so stattfinden, weil finanziell rentabel. Die 8900 GWh Speicherseen können dann teilweise die Aufgabe als Reserve KW im Bereich 2 Wochen Dunkelflaute übernehmen. Das ist finanziell nicht lukrativ und muss deshalb subventioniert werden. Speicherseen sollten auch als Wasserspeicher dienen. Einerseits zur Überbrückung von Trockenperioden, aber auch als Hochwasserschutz.

Obwohl zu einem Grossteil im Besitz der öffentlichen Hand sind die Stromversorger auf maximale Rendite getrimmt. Das hat auch schon zu massiven Verstimmungen geführt. Daran muss die Politik auch arbeiten & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 14.11.2025 19:30:10
0
3897215
Ich habe mal KI gefragt: Die von Reiche geplanten 8 GW Reserve KW kosten 18 Mrd €. Die angedachten 600 MW in der CH werden also 1,5 Mrd € kosten..

Für 18 Mrd € bekomme ich auch 45 GWh Batterien. Der Unterschied: Mit Batterien hätte man im Sommer Geld erwirtschaftet. Und belzig's 8,5 GW Netzreserve ist ja noch on top. Also Hebel umlegen und Strom fliesst wenn die Batterien leer sind & Gruss delta97

www.pv-magazine.de/2025/11/14/..ausschreibung..8 GW-Gas KW/

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.11.2025 20:22:41
0
3897229
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Für 18 Mrd € bekomme ich auch 45 GWh Batterien. Der Unterschied: Mit Batterien hätte man im Sommer Geld erwirtschaftet. Und belzig's 8,5 GW Netzreserve ist ja noch on top.

Das Argument zieht nicht. Bei Dunkelflaute helfen dir auch keine 300GWh Batterie. Welchen wirtschaftlichen Sinn da aber die Gas-KW haben sollen ist mir aber auch schleierhaft. Außer um sich spätere gut dotierte Posten in der Wirtschaft zu sichern.

Verfasser:
delta97
Zeit: 14.11.2025 20:36:25
0
3897235
Die 45 GWh Batterien müssen nur solange überbrücken, bis die Steinkohle KW liefern.. Analog den Batterien bis der Notstromdiesel anspringt & Gruss delta97

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 14.11.2025 20:49:44
0
3897240
10 GW Batteriespeicher müssen nur so lange überbrücken bis die Braunkohlekraftwerke am Start sind. Oder können bei schnellen Ramp Downs von dort Energie aufnehmen.

Braunkohlekraftwerke und Batteriespeicher sind in Kombination mit Wind und PV Traumpartner.
Das große Problem der Braunkohle waren die langsamen Ramp ups und Ramp downs - jetzt kein Problem mehr.

https://www.leag.de/de/gigawattfactory/batteriespeicher/

Meines Wissens nach sind mehr als 50GW Batteriespeicher genehmigt und werden in den nächsten 2-6 Jahren an das deutsche Stromnetz gehen.
Subventionsfrei und komplett privat finanziert.

Verfasser:
belzig
Zeit: 14.11.2025 20:57:24
0
3897243
Nach 2030 bzw 2028 liefern die Braunkohlekraftwerke genau 0,0 kWh.
Es sei denn der Kohleausstieg wird gekippt.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 15.11.2025 08:57:35
0
3897334
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
10 GW Batteriespeicher müssen nur so lange überbrücken bis die Braunkohlekraftwerke am Start sind. Oder können bei schnellen Ramp Downs von dort Energie aufnehmen.
[...]

Das stimmt. Deshalb habe ich auch den wirtschaftlichen Sinn der Gas-KW erwähnt. Den Gasfetisch im Wirtschaftsministerium muss man nicht verstehen. Warum macht die CxU das nicht einfach technologieoffen? Die lieben doch technologieoffenheit. Komischerweise nicht bei Stromerzeugung. Einfach xGW an Erzeugungsleistung für Dunkelflauten (+x zusätzliche Tage) ab 2027 ausschreiben und dann gucken, wer die günstigste Kombi aus Fixkosten, Erzeugungskoste, CO2-Kosten liefern kann. Vielleicht sind die Braunkohlekraftwerke dann doch OK, weil die Carbon Capturing günstig hinbekommen.

Verfasser:
belzig
Zeit: 15.11.2025 18:06:22
0
3897523
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von HenningReich Beitrag anzeigen
[...]

Vielleicht sind die Braunkohlekraftwerke dann doch OK, weil die Carbon Capturing günstig hinbekommen. [...]


Da sieht man eigentlich sehr schön, was politische Beschlüsse über ein Enddatum von Technologien für Auswirkungen haben.

Zur Zeit der Beschlußfassung, waren Großbatteriespeicher zur Flexibilisierung von BraunkohleKW nicht finanzierbar.
Heute finanzieren sie sich ohne staatliche Unterstützung von allein.

CCS war böse, heute ist es eine Option, ohne die es vermutlich nicht mehr gehen wird, wenn man die Klimaziele noch erreichen will.

Das Problem ist, daß man die Beschlüsse nicht mehr rückgängig macht, selbst wenn sich die Welt stark verändert hat.
Siehe auch: Festhalten am AKW Ausstieg nach 2014 (Besetzung der Krim), obwohl damals schon klar war, daß die Erdgasversorgung nicht gesichert ist.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 15.11.2025 21:12:13
2
3897568
Wo steht dass man Beschlüsse nicht mehr rückgängig macht?

Die CO2 Steuer Zertifikatsthematik ist doch verschoben worden, das AUS der Verbrenners wird ebenso verschoben.

Damit werden Beschlüsse doch nochmal überdacht, Verlierer sind Firmen wie Stellantis die viel Geld ausgegeben haben um die CO2 Ziele zu schaffen, Firmen wie BMW, Mercedes, VW, etc. die auf E Automobilität gesetzt haben und Gewinner ist Toyota, die haben es erfolgreich ausgesessen...

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.11.2025 08:50:01
4
3897649
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
Wo steht dass man Beschlüsse nicht mehr rückgängig macht?
[...]

Und was bewirkt es? Genau! Wir geraten auf dem Weltmarkt immer weiter ins Hintertreffen. PV, WKA kommen jetzt schon woanders her. Und mit der dazu gehörigen Netztechnologie wird deshalb auch woanders Geld verdient. E-Autos? Nee Verbrenner sind besser. Und jetzt verlieren wir immer mehr Marktanteile auf dem Weltmarkt. Und die Schlüsseltechnologien wie Akkus? Nee, sollen doch die Chinesen lieber Geld damit verdienen. Und die Liste wird immer länger. Bei wichtigen Schlüsseltechnologien wird Deutschland nicht mal mehr aufgeführt. China dominiert. Aber ja, wir können jede Entscheidung die Zukunftstechnologien pusht rückgängig machen. Am Ende werden wir dann halt immer rückständiger und ärmer. Aber für manche scheint es OK zu sein.

Verfasser:
belzig
Zeit: 16.11.2025 09:36:36
1
3897670
@gnika
Es ist halt ein bisschen wie ein Boxkampf, wobei wir eine Hand auf den Rücken gebunden haben.

Wenn die CO2 Abgabe wenigstens dafür verwendet werden würde klimafreundliche Projekte zu fördern oder wieder direkt zurück an die Bürger ginge (Klimageld, war da nicht was?), könnte man es noch rechtfertigen. Aber in Deutschland verschwindet die CO2 Abgabe im normalen Haushalt.

Als Feigenblatt wird dann bilanziell die EEG Umlage damit finanziert.

In China werden neue Kohlekraftwerke als Konjunkturprogramme gebaut und der CO2 Ausstoß sinkt trotzdem, weil mit EE viel Geld verdient wird und der Zubau extrem hoch ist.

Wenn man den ETS in dieser Form weiterführen will, muß man auch die europäische WIrtschaft schützen und Waren die nach Deutschland kommen, mit entsprechenden CO2 Abgaben belegen und vor allem Europäische Güter wenn sie exportiert werden von den CO2 Abgaben befreien.

Mein Punkt war aber ein anderer:
Wir haben jetzt eine andere Welt als damals als der Kohleausstieg beschlossen wurde. Erdgas ist nicht mehr billig und vorallem nicht mehr klimafreundlicher als Kohle. Ein vernünftiger Mensch würde seine Entscheidung überdenken.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 16.11.2025 09:53:33
2
3897678
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von Mark1234 Beitrag anzeigen
[...]

Und was bewirkt es? Genau! Wir geraten auf dem Weltmarkt immer weiter ins Hintertreffen. PV, WKA kommen jetzt schon woanders her. Und mit der dazu gehörigen Netztechnologie wird deshalb auch woanders Geld verdient. E-Autos? Nee Verbrenner sind besser. Und jetzt verlieren wir immer mehr[...]


Das grundsätzliche Problem liegt doch bei der Politik. Die Springen von Höcksken auf Stöcksken, da gibt es keine Planungssicherheit. Weder für Bürger, noch für die Wirtschaft.

Es gibt nur leere Versprechen, Verbote, Absichtserklärungen und am Schluss wird doch wieder zurück gerudert.

Erst verabschiedet die Politik verbindliche Flottenabgasregeln für die Autohersteller. Dann gehen Firmen wie BMW, Mercedes, VW, etc. hin und ignorieren dass einfach.
Andere Firmen wie Stellantis geben Milliarden aus, um die Ziele ein zu halten und die angesagten "Strafzahlungen" zu umgehen. Anschließend geht die Politik hin und ändert die Gesetze, Strafzahlungen fallen aus. Wer sich dran gehalten hat, ist der Dumme.

Dann geht die Politik hin und wünscht sich Elektroautos und verspricht, jedes E Auto mit 8.500€ zu fördern. Die Autohersteller machen mit, grade Ford hat alles auf E gesetzt.
Anschließend streicht die Politik die Förderung und lässt die Automobilindustrie hängen, die E Autos sind in weitem Feld kaum verkaufbar, ein Millardengrab. Toyota hat nicht mit gemacht und gewonnen.

Jetzt haben sich alle auf den CO2 Zertifikatshandel eingestellt. Was macht die Politik? Verschiebt das Thema. Die Unternehmen die Geld ausgegeben haben, um die CO2 Ziele zu erfüllen, sind dann doch wieder die genatzten. Die nicht mit gemacht haben, haben Geld gespart und können ihre Produkte billiger anbieten.

Wenn ich in der Wohnungswirtschaft viel Geld in eine CO2 neutrale Heizung stecke, dann muss ich das ja auch auf alle Mieter umlegen. Wenn ich das tue in der Annahme dass demnächst durch die CO2 Steuer die konventionellen Heizungen viel teurer werden und damit andere Wohnungsbaugesellschaften mit konventionellen Heizungen deutlich höhere Wohnkosten haben als ich, dann klappt das.
Aber wie soll ich das machen wenn ich nicht weis wie viel teurer das Heizen bei anderen wird, weil es keine "Preisansage" gibt? Und wenn ich das mache und der CO2 Zertifikatshandel verschoben wird, dann stehe ich mit einem Produkt Wohnung da, welches viel teurer ist als der Mitbewerber der einfach weiter seine Gasheizung betreibt. Sprich, wenn ich die Vorgaben des Staates erfülle bin ich hinterher pleite, weil der Staat die Rahmenbedingungen nachträglich wieder ändert.

So kann man doch nicht wirtschaften.

Verfasser:
WP_PV_ST
Zeit: 16.11.2025 10:21:34
0
3897696
du kannst die Kosten auf die Mieter umlegen, aber die profitieren auch vom günstigeren Heizen.
Fossiler Brennstoff sind teurer für die Mieter.
Somit Vorteil für dich beim Umstieg auf Erneuerbare.

Verfasser:
Mark1234
Zeit: 16.11.2025 10:44:32
1
3897712
Zitat von WP_PV_ST Beitrag anzeigen
du kannst die Kosten auf die Mieter umlegen, aber die profitieren auch vom günstigeren Heizen.
Fossiler Brennstoff sind teurer für die Mieter.
Somit Vorteil für dich beim Umstieg auf Erneuerbare.


Momentan ist das kaum der Fall.
Der Unterschied von erneuerbaren Energien zu Gas/Öl ist so gering, dass man von dem Preisunterschied eigentlich realistisch nichts machen kann. Bei Heizkosten von 1,50€ incl. Warmwasser pro m2/Monat und einem Umbauaufwand von 153€ pro m2 nach Förderung rechnet sich das nicht.

Es ist ja nicht so, dass danach die 1,50€ gespart werden. Wenn danach eine JAZ von 3 erreicht wird und viel mehr ist im Mehrfamilienhaussetup mit Warmwasseraufbereitung und Heizkörpern nicht drin, bei einem Strompreis von 30 Cent, dann sind das 10 Cent / KWH. Aktuell liegt der Gaspreis auch bei rund 10 Cent / KWH.

Selbst wenn der Mieter am Schluss 30 Cent sparen würde, läge der ROI unverzinst bei 42 Jahren... Macht überhaupt keinen Sinn.

Mein Kumpel war einer der ersten hier mit Wärmepumpe und dem hat man den Wärmepumpenstrompreis mitlerweile von 16 auf 22 Cent erhöht. Das sind 37,5% mehr Heizkosten in 3 Jahren...

Jetzt hat man den CO2 Emissionshandel erst einmal verschoben. Dann weis niemand wie viel teurer Gas dadurch überhaupt wird. Ich kann doch nicht ne 6 stellige Summe investieren um auf EE um zu bauen, und hinterher spart keiner was.

Im Gegenteil, wenn der Staat seine "All Elektrik" Strategie durchzieht und der Strom noch teurer wird, dann habe ich womöglich eine 6 stellige Summe versenkt und der Mieter zahlt mehr als mit Gas...

Guck dir die Ölheizungen an. Früher war Öl in Verruf geraten, bei 4-6 Cent für ne KWH Gas hat man auf Gas gesetzt, das war einfacher und billiger. Bei 11 Cent für ne KWH Gas steht die alte Ölheizung bei nem Ölpreis von 8,6 Cent die KWH gar nicht mehr schlecht da. Und nennenswert billige läuft ne Wärmepumpe auch nicht...

Aktuelle Forenbeiträge
KCRyback86 schrieb: Hallo zusammen, mittlerweile läuft die LWWP Arotherm 75/5...
elelom2 schrieb: Im Bekanntenkreis wird mittelfristig der Ersatz der Gasheizung...
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