| | | | Zeit:
17.11.2025 10:13:38 |
Hauptproblem ist wirklich der viel zu hohe Strompreis in Deutschland. Einerseits lohnt sich dadurch für den Privatmenschen eine Investition in PV und Speicher. Andererseits wird die All-Electric-Strategie völlig untergraben. Investitionen in WP und E-Auto sind eigentlich wirtschaftlich nur zu rechtfertigen, wenn man eigenen Strom vom Dach hat. Für andere Leute (Mieter) zu investieren, lohnt sich leider weder für einen selbst noch für die anderen. Das versucht der Staat zwar mit hohen Förderungen für die WP auszugleichen, wo es hingeführt hat, wenn er die Förderung einstellt, sieht man beim E-Auto. Sinnvoller wäre es gewesen, die Strompreise runter zu bekommen. Solange der Merit-Order-Mechanismus den Strompreis an der Börse bestimmt,die Abgabenlast auf Strom derart hoch ist und jetzt auch noch subventionsbedürftige Gaskraftwerke gebaut werden, wird All-Electric leider nicht funktionieren. Wahrscheinlich wäre es sogar für das Klima besser, wenn man die alten BraunkohleKW weiterlaufen ließe, dafür aber den Strompreis runterbekäme und dadurch mehr Prozesse kostengünstig elektrifizieren könnte. Im Zusammenspiel mit Batteriespeichern und EE, ist dies ja auch technisch keine so große Herausforderung mehr.
|
| | Zeit:
17.11.2025 11:50:50 |
Zitat von belzig  Hauptproblem ist wirklich der viel zu hohe Strompreis in Deutschland. Moin belzig, volle Übereinstimmung mit Deinem Beitrag, nur der zitierte Satz sollte meiner Meinung nach so lauten "Hauptproblem ist der gefühlt viel zu hohe Strompreis in Deutschland." Die Realität zeigt, dass der Strompreis massiv gesunken ist. Wer heute einen Neuvertrag abschließt und dabei einen nennenswerten Stromverbrauch angibt (also inkl. WP und/oder E-Auto), der zahlt oft unter 25 Cent/kWh all inkl.. Orte, bei denen nichts unter 30 Cent/kWh zu bekommen ist, sind weit in der Unterzahl (Stuttgart, Hamburg). Die Zeit sieht den aktuellen durchschnittlichen Endkundenpreis pro kWh all inkl. bei 23,6 Cent/kWh. Es ist natürlich lächerlich, wenn sich die Regierung nicht an die eigenen Versprechen bzgl. Stromsteuer hält und aus meiner Sicht gesetzeswidrige Zweckentfremdung wie die Streichung der Gasspeicherumlage auf Kosten des Klimatransformationsfonds betreibt. Auch die Verschiebung des ETS II wirkt sich nachteilig auf das Verhältnis Strompreis zu Gas-/Ölpreis aus. Trotzdem ist zumindest nach meinem Empfinden die Zeit vorbei, sich über "viel zu hohe" Strompreise zu beschweren. Viele Grüße crink
|
| | Zeit:
17.11.2025 12:04:37 |
Moin, tja, der Herr Stöcker hat schon wieder einen sehr treffenden Kommentar für den Spiegel geschrieben: Wer Wachstum will, muss Nebelkerzen löschenEin Rundumschlag bzgl. diverser von der Politik in Aussicht gestellter, in der Praxis aber für Deutschland wenig relevanter Themen wie E-Fuels, H2-PKW und -LKW, Kernfusion, SMR, Kernkraft, H2-Heizung - gute Unterhaltung. Viele Grüße crink
|
| | Zeit:
17.11.2025 12:26:39 |
Zitat von crink  Zitat von belzig  [...] Moin belzig, volle Übereinstimmung mit Deinem Beitrag, nur der zitierte Satz sollte meiner Meinung nach so lauten "Hauptproblem ist der gefühlt viel zu hohe Strompreis in Deutschland." Die Realität zeigt, dass der Strompreis massiv gesunken ist. Wer heute[...] Er ist natürlich viel geringer als noch 2022, aber das verrückte an den meisten Anbietern ist, je mehr Strom du verbrauchst als Otto-Normalo, desto höher wird der kWh Preis. Ich hab hier 2 Verträge vom gleichen Anbieter, da zahl ich bei 3000kW ( 26,70 ct) viel mehr als bei 1400 kWh (23,91 ct) . Anscheinden wird da über die Grundgebühr querfinanziert. Wie auch immer, der Strompreis sollte nicht mehr höher sein als der doppelte Gaspreis, und das ist leider immer noch nicht der Fall, aufgrund unterschiedlicher Abgabenlast und Merit-Order
|
| | Zeit:
17.11.2025 17:49:25 |
| |
| | Zeit:
18.11.2025 08:46:28 |
Die Unterschiede in der Stromerzeugung zwischen Nord und Süd würde das aber auch nicht abbilden.
|
| | Zeit:
18.11.2025 12:36:38 |
Die einzige zielführende Lösung heute ist der Ausbau der Batteriespeicher. Solange die Bundesregierung diesbezgl beratungsresistent bleibt laufen wir gegen eine Wand. Eine verpasste Chance & Gruss delta97
|
| | Zeit:
18.11.2025 16:18:38 |
| |
| | Zeit:
20.11.2025 22:26:36 |
| |
| | Zeit:
21.11.2025 00:05:35 |
Zitat von crink  Moin belzig,
volle Übereinstimmung mit Deinem Beitrag, nur der zitierte Satz sollte meiner Meinung nach so lauten "Hauptproblem ist der gefühlt viel zu hohe Strompreis in Deutschland."
Die Realität zeigt, dass der Strompreis massiv gesunken ist.
Inflationsbereinigt, oder was? Verivox'Im Oktober 2025 liegt der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom bei 33,51 Cent/kWh und gehört damit zu den höchsten weltweit (Quelle: Verivox-Haushaltspreis Strom). Im Jahr 2015 lag der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde Strom noch bei rund 27,5 Cent/kWh. Innerhalb von zehn Jahren ist der Preis damit um fast 25 Prozent angestiegen.'
|
| | Zeit:
21.11.2025 12:36:20 |
DIe 33,51 ct/kWh oder mehr zahlt aber nur einer, der sich nicht um seine Stromkosten kümmert und beim Grundversorger bleibt.
Wer spätestens alle 2 Jahre wechselt liegt zwischen 23-29 ct/kWh
|
| | Zeit:
21.11.2025 15:34:55 |
Zitat von Carsten Kurz  Zitat von crink  [...] Inflationsbereinigt, oder was? Verivox'Im Oktober 2025 liegt der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom bei 33,51 Cent/kWh und gehört damit zu den höchsten[...] Und rund 20 Milliarden pa. aus der Steuerkasse kommen noch oben drauf. Zum Glück schicken Sonne und Wind keine Rechnung, sonst wäre es noch teurer. 😁
|
| | Zeit:
21.11.2025 15:43:23 |
Zitat von belzig  DIe 33,51 ct/kWh oder mehr zahlt aber nur einer, der sich nicht um seine Stromkosten kümmert und beim Grundversorger bleibt.
Wer spätestens alle 2 Jahre wechselt liegt zwischen 23-29 ct/kWh Hab das mal eben gecheckt: unter Einbeziehung der Grundgebühr war nichts unter 30ct zu bekommen, am Standort meiner Wohnung. 🤷♂️
|
| | Zeit:
23.11.2025 22:58:28 |
Das hängt halt von Deinem Verbrauch ab. Auch wenn Strompreise in der Regel als kWh-Preise und ohne Grundgebühr einzubeziehen angegeben werden, will ich das mal auch mit Fixkosten darstellen: (PLZ 91166, heute, Verivox) 4.500 kWh: Bestpreis 25,31* ct/kWh bzw. 29,44 ct/kWh inkl. Grundgebühr. 3.600 kWh: Bestpreis 25,25* ct/kWh bzw. 29,92* ct/kWh inkl. Grundgebühr. 1.800 kWh: Bestpreis 24,19* ct/kWh bzw. 34,31* ct/kWh inkl. Grundgebühr. * = ökoPLUS-Tarife Mit PV kann man seine Energiekosten senken, das rechnet sich auch, führt zu einem niedrigeren kWh-Preis im Schnitt. Wir zahlen bisher 35,4 ct/kWh (Elektrizitätswerke Schönau). Jeder kWh der PV die wir nicht einspeisen "kostet" uns 7,95 ct/kW, da diese Einspeisevergütung dafür dann wegfällt. Im letzten Jahr hatten wir 52% Eigenverbrauch (Tendenz steigend). => 21,13 ct durschn. kWh-Preis. Mit Grundgebühr 22,88 ct/kWh. Dazu der Invest für die PV (welcher ab Amortisation wegfällt)
|
| | Zeit:
24.11.2025 00:30:14 |
Das ist klar. Ich hatte mit 3000kWh gerechnet (kleine Wohnung, aber mit Durchlauferhitzer). PV-Anlage nicht möglich. Balkon-PV-Anfrage eines Miteigentümers soll bei der letzten Eigentümerversammlung abgelehnt worden sein, aus optischen Gründen. Es ging ja um den durchschnittlichen Strompreis, der in Deutschland bezahlt wird. Wenn einige 23Ct bezahlen, dann gibt es wohl viele, die über 33Ct blechen, sei es durch Unwissenheit, Faulheit oder was auch immer. Die Versorger machen sicherlich eine Mischkalkulation. Die günstigen Neukundenpreise können die nur anbieten, weil andere Kunden in teuereren Tarife hängen. Wenn sich plötzlich alle einen günstigen Tarif holen, werden auch die Neukundenpreise steigen, oder verschwinden. Letztendlich bleibt es dabei, dass Deutschland seit Jahrzehnten durchgehend hohe Strompreise hatte und dass die Energiewende nicht zu einer Senkung geführt hat. Und was noch an Investitionen nötig ist, verheißt nichts Gutes. Wenn man sich solche Billanzen ansieht, wird auch deutlich warum die Fakten so sind, wie sie sind: https://de.wikipedia.org/wiki/Offshore-Windpark_alpha_ventusDie paar Mühlen haben satte 250 Millionen gekostet und für den laufenden Betrieb sind noch etliche Millionen dazu gekommen (obwohl der Wind keine Rechnung schickt). Pro Kilowattstunde hat der Strom damit über 14Ct gekostet! Dadurch dass die Vergütung höher war und dass der Strom garantiert vergütet, auch wenn er nicht gebraucht wurde, hat es sich für die Betreiber natürlich gelohnt, aber nach Wegfall der Subventionen kann man die Dinger wohl nur noch verschrotten. Nichtmal der einfache Weiterbetrieb der abgeschriebenen Anlagen lohnt sich mehr. Zu teuer, zu kurzlebig. Wie soll da eine konkurrenzfähige Energieversorgung entstehen, wenn die komplette Technik nach so kurzen Zyklen erneuert werden muss? Hat sich schon mal jemand hier in der Runde Gedanken drüber gemacht?
|
| | Zeit:
24.11.2025 07:38:14 |
Interessante Geschichte aus der Vergangenheit der Energiewende die Du da verlinkt hast. Total überraschend, hat ja noch nie jemand was von gehört was mal so vor 15 Jahren war als das eine komplett neue Technologie war. In meiner Welt als Ingenieur gibt es allerdings sowas was sich technischer Fortschritt nennt und 15 Jahre sind eine lange Zeit. Welche Einnahmen und Ausgaben hat denn der deutsche Staat für die Offshore Windparks die im Jahr 2024 auktioniert wurden? Wird immer noch 14 Cent /kWh für Offhore Windstrom bezahlt? Bekommt Deutschland seit dem Jahr 2023 Geld dafür (Einnahmen), daß private Investoren offshore Windenergieanlagen bauen dürfen? Fragen über Fragen und keiner kennt die Antwort. Wird alles bewußt vertuscht von den linksgrünversifften Mainstreammedien. Wurden doch glatt wieder Milliarden versenkt von Robert Habeck für offshore Windstrom, oder etwa nicht?
|
| | Zeit:
24.11.2025 19:40:22 |
Zum Sachverhalt: Es gibt um die 200 GW WKA + PV. Das kann ohne Batterien nicht funktionieren. Vgl Anzahl Stunden mit negativen Strompreisen. Zudem haben sich die EFH Besitzer dank eigener PV + Batterie elegant vom Acker gemacht. Bleiben noch die Mieter die das Ganze $$$ auslöffeln sollen & Gruss delta97
|
| | Zeit:
24.11.2025 19:52:17 |
Ganz ehrlich, die meisten PV-/Speicherbesitzer verstehen nicht einmal, dass die sich von Acker gemacht haben und schreien, weil sie durch fairere Neugestaltung der Umlage der Netzkosten im Zuge von AGNES "benachteiligt" werden. Da habe ich hier schon in unzähligen Threads versucht zu erklären, aber es kommt einfach nicht an, dass man mit PV die anderen für die eigenen Netzkosten für Strombezug bezahlen lässt.
|
| | Zeit:
25.11.2025 09:02:04 |
Zitat von gnika7  Ganz ehrlich, die meisten PV-/Speicherbesitzer verstehen nicht einmal, dass die sich von Acker gemacht haben und schreien, weil sie durch fairere Neugestaltung der Umlage der Netzkosten im Zuge von AGNES "benachteiligt" werden. Da habe ich hier schon in unzähligen Threads versucht zu erklären, aber[...] Sie machen sich nicht vom Acker, sondern geben eine große Summe aus, um neben eigener Stromproduktion für eine recht kleine Einspeisevergütung anderen Menschen die keinen PV Strom produzieren, Klimaneutralen Strom zur Verfügung zu stellen. So lange es auf der anderen Seite genug Verbraucher davon gibt, ist das doch eine super Sache. Wenn man der Meinung ist, dass das finanziell so nicht mehr passt, dann kann man statt einer Sonderabgabe doch einfach die Einspeisevergütung reduzieren.
|
| | Zeit:
25.11.2025 09:24:42 |
Auch mit AGNES und ihren variablen Netzentgelten wird die Strom-Erzeugung in Deutschland nicht der Realität entsprechend abgebildet. Die Kupferplatte Deutschland wird auch hierdurch nicht geschaffen. Wenn man was änderen will braucht man 2 --3 Strompreiszonen, v.a. Süddeutschland braucht eine eigene, damit die Stromerzeugungs-Realität sich in den Strompreisen wiederfindet. Eine gesamtdeutsche Strompreiszone ist ein Anachronismus, aus der Zeit als die Erzeugung von Strom Deutschlandweit ähnliche Kosten hatte. Heute haben wir im Sommer mittags im Süden Stromerzeugung zum Nulltarif und das gleiche im Herbst im Norden. Wenn Frau Reiche schon den Netzausbau reduzieren will, sollte sie auch die Strompreiszonen in Angriff nehmen. Mal sehn, was die Brüder aus der Schwesterpartei dazu sagen.
|
| | Zeit:
25.11.2025 16:34:23 |
Gehen wir mal von 200 GWh Batteriespeichern aus. Je 100 GWh im Süden und im Norden. Damit kann man in der Nacht den Strom hin und her schieben wie man will. Braucht es dann noch unterschiedliche Strompreiszonen? Gruss delta97
|
| | Zeit:
25.11.2025 21:41:36 |
Zitat von belzig  Auch mit AGNES und ihren variablen Netzentgelten wird die Strom-Erzeugung in Deutschland nicht der Realität entsprechend abgebildet.[...] Das ist auch nicht das Ziel von Agnes. Bei Agnes geht es, um faire Aufteilung der Netzkosten zwischen den Nutzergruppen und nicht um faire regionale Aufteilung. Letzteres wird ja bereits teilweise durch neuen Wälzungsmechanismus adressiert. Der Zuschuss aus Steuermitteln sorgt auch für regional fairere Aufteilung der Netzkosten. Die ÜNBs sind jetzt auch offen für variable regionsabhängige Netzgelte. Das macht IMHO mehr Sinn als unterschiedliche Preiszonen für Strom. Letztere sind teilweise sogar kontraproduktiv. Hat man ja vor einiger Zeit gesehen. Der billige Windstrom aus DTL hat die Preise in Schweden so gedrückt, dass sogar die Regierung sich hier beschwert hat. Und das obwohl die eine eigene Preiszone sind und die Leitung dahin gar nicht so viel hergibt. Gibt noch weitere Gründe gegen Preiszonen. Im Wesentlichen laufen die aber alle darauf hinaus, dass der Strom dann für alle im Schnitt teuerer wird. Da sind die regionsabhängigen variablen Netzentgelte der ÜNBs deutlich sinnvoller. Da die die Preise da an die ursächliche Kosten gekoppelt sind und deshalb verursachergerecht aufgeteilt werden. Die Preiszonen für Strom würden da jedoch verzerrend wirken. Da diese die Netzkapazität dann nicht wirklich als Preismechanismus haben. Zitat von delta97  Braucht es dann noch unterschiedliche Strompreiszonen? Wie gesagt Strompreiszonen wären da nur bedingt hilfreich und zum Teil kontraproduktiv. Durch reine Marktmechanismen würde das auch so nicht funktionieren. Deshalb werde die Speicher auch über Netzdienstleistungen finanziert, weil diese eben nicht zwingend mit dem Strompreis korrelieren. Wäre das so, müsste man dies gar nicht separat einkaufen. Für Speicherbetreiber ist aber vom Vorteil, weil sie dadurch ihre Einnahmen besser absichern können.
|
| | Zeit:
26.11.2025 09:50:00 |
Daß die Durchschnitts-Strompreise in Deutschland durch die Einführung von Strompreiszonen steigen würden ist "halbwahr". Im Norden und in der Mitte würden die Preise stinken und im Süden stark steigen. Das Argument ist eher ein politisches: Es ist einfach zu sagen, daß es für alle teurer wird, als Gewinner und klare Verlierer zu benennen. Gesamtvolkswirtschaftlich könnten die Kosten sinken, denn die milliardenschweren Redispatch-Kosten, die heute auf alle Netzentgelte umgelegt werden, würden drastisch reduziert. Diese Entlastung für alle Verbraucher steht den höheren Großhandelspreisen im Süden gegenüber. Auch variable Strompreise hätten dann eine viel klarere Steuerungswirkung als bisher. Leitungen von Nord nach Süd würden stärker und schneller ausgebaut und im Süden mehr billige Erzeugungskapazität geschaffen, gleichzeitig würde der EE-Ausbau im Norden verlangsamt, weil es sich infolge der geringeren Strompreise weniger rentiert dort zu investieren. Auch derzeit völlig dumme Auswüchse der Energiewende, wie die Stillegung der Steinkohlekraftwerke in Süddeutschland würden ein Ende finden. Ich denke Agnes und die variablen Netzentgelte und zudem 2-3 Strompreiszonen, wären der effizienteste Weg um die Kosten für alle zu senken und richtige Anreize für den Ausbau zu setzen. Politisch wird es am kleinsten Koalitionspartner scheitern. Motto: "Wenn der Schwanz mit dem Hund wackelt."
|
| | Zeit:
26.11.2025 11:49:22 |
Meiner Meinung nach kann man hier sehr schön sehen wohin der Zug fährt bei der Zukunft der Energiewende (Beispiel aus Australien aber wird imho überall so laufen früher oder später - was ist Eure Meinung? ) Originalplan: 1) 400MW PV bauen 2) geänderter Planung 200MW PV + 400MWh Akku 3) geändert Planung 200MW PV +2200MWh Akku mit 550MW Netzanschlußleistung PV Strom wird erzeugt wenn er da ist z.B am besten Mittags 12 Uhr. Geliefert wird 24 Stunden am Tag und vor allem dann wenn der Strom am teuersten ist. Günstiger Speicher macht es möglich. Quelle |
| | Zeit:
26.11.2025 13:11:17 |
Mit den aktuellen Batteriepreisen muss man neu planen, weil sich der Sachverhalt geändert hat. Die Batterie Investoren werden es aber in erster Linie auf eine maximale Rendite abgesehen haben. Verständlich zwar, aber aus Sicht Netz nicht optimal. Aktuell sehe ich als Hauptproblem, dass beim EE Ausbau der Aspekt Rendite entscheidend ist. In der CH scheitert z. Bsp der Ausbau der Wasserkraft an den Kosten von 12ct / kWh. Davon muss der Staat halt 4 ct subventionieren, dafür hat man die Leistung bei Dunkelflaute. Der PV Ausbau in der CH ist On track, die Rendite stimmt. Hilft aber im Winter nur bedingt. Unter dem EE Strich bin ich wenig optimistisch & Gruss delta97 aktuell sind in D 40 GW Kohle & Gas im Netz.. Im Vergleich dazu 10 GW WK und PV. app.electricitymaps.com/map/zone/DE/72hÜbersicht Batterie & Hydro in Europa: www.ess-news.com/2025/11/19/europes-energy-storage-100-GW..double-by-2030/ |