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26.11.2025 13:20:59 |
Vorallem sind 18,3 GW Gaskraftwerke am Netz und der Börsenstrompreis ist bei 16,5 ct/kWh. Heute um 16:00 wird er auf 29 ct/kWh steigen (Endkundenpreis 53 ct/kWh). Bin gespannt wieviel GasKW dann im Netz sein werden.
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26.11.2025 18:58:13 |
Aktuell gibt es 6 GW WK Strom... Da ist guter Rat teuer & Gruss delta97 HTD ../3902530/ |
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26.11.2025 20:44:20 |
16:00 19,1 GW Gaskraftwerke am Netz und der Strom ist auf Tageshöchststand. Man mag sich gar nicht vorstellen, wenn wirklich mal die ganzen 36,7 GW GasKW arbeiten.
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27.11.2025 11:56:12 |
Zitat von belzig  16:00 19,1 GW Gaskraftwerke am Netz und der Strom ist auf Tageshöchststand. Man mag sich gar nicht vorstellen, wenn wirklich mal die ganzen 36,7 GW GasKW arbeiten. Merit Order Preisbildung verstanden? Wo ist der Unterschied im Börsenstrompreis ct/kWh ob nun 19GW oder 36GW Gaskraftwerke online sind?
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27.11.2025 11:58:12 |
Zukunft der Energiewende - jetzt sind sie im Betrieb für Deutschland die ersten 15 Megawatt Windkraftwerke. Eine einzige Rotorumdrehung der 15-MW- Windkraftanlage reicht aus, um rechnerisch vier Haushalte einen Tag mit Strom zu versorgen. EnBW |
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27.11.2025 12:02:08 |
Zukunft der Energiewende - 46 Gigawatt Netzanschlußleistung für Speichern ab einem Megawatt in der Mittelspannung sind genehmigt. Quelle Bundesnetzagentur Läuft. Alles privat und ohne Subventionen finanziert meines Wissens nach.
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27.11.2025 13:33:31 |
Zitat von HenningReich  Zitat von belzig  [...] Merit Order Preisbildung verstanden? Wo ist der Unterschied im Börsenstrompreis ct/kWh ob nun 19GW oder 36GW Gaskraftwerke online sind? Siehe https://www.energy-charts.info/charts/power/chart.htm?c=DE&legendItems=2wgw3w1&year=2024&week=50Merrit-Order scheint die Auswirkung zu haben, daß der Strompreis deutlich steigt, je mehr GasKW im Netz sind. Was eigentlich nicht sein dürfte, da ja alle ähnliche Brennstoffkosten haben. Oder werden dann erst Gas- Kraftwerke zugeschaltet, die einen schlechteren Wirkungsgrad haben? Man vergleiche wie der Day-Ahead-Preis mit der Höhe der orangen Schicht (GasKW) korreliert. Bei der Orangen Schicht sind auch die Must-Run-Gaskraftwerke und KWK dabei, die laufen müssen. Und jetzt stelle man sich das ganze vor, wenn die braunen Schichten ( Kohle) weg sind.
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29.11.2025 11:42:21 |
Winterstrombonus in der CH für PV. Das Konstrukt ist arg kompliziert: Gilt ab 100 kWp, bei mehr als 500 kWh pro kWp im Winterhalbjahr. Dabei hätte man es auch einfacher haben können: PV Einspeisung im Winterhalbjahr wird besser vergütet als im Sommer. So kann jeder davon profitieren und seine PV Anlage entsprechend ausrichten & Gruss delta97 www.pv-magazine.de/2025/11/28/CH-winterstrombonus-fuer-PV/ |
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30.11.2025 12:16:09 |
Noch einige kritische Bemerkungen zum CH Winterstrombonus: Mit der Anforderung von minimal 100 kWp schliesst man von Anfang an private Anbieter aus. Und reduziert den Teilnehmerkreis auf die bestehenden grossen Stromversorger und sichert deren Einkommen. Alpine Freiflächen PV Anlagen sind in der Bevölkerung tendenziell unbeliebt. Weil sie nicht wirklich zur Verschönerung des Landschaftsbildes beitragen. Alpine PV kostet pro kWh um die 20ct / kWh. Liefert dafür 500 kWh pro kWp im Winterhalbjahr. Im Mittelland kriegt man "nur" 250 kWh pro kWp. Dafür kostet die kWh auch nur die Hälfte, um die 10ct / kWh. Mit anderen Worten: Für die gleiche Investitiionssumme kriegt man im Winterhalbjahr in etwa den gleichen PV Ertrag im Winterhalbjahr. Der entscheidende Unterschied ist wer den Gewinn einfährt. Ein Schelm der Böses denkt & Gruss delta97 CH Winterstrombonus für PV https://www.wbf.admin.ch/de/newnsb/.. |
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30.11.2025 22:29:59 |
Zitat von delta97  Noch einige kritische Bemerkungen zum CH Winterstrombonus:
Mit der Anforderung von minimal 100 kWp schliesst man von Anfang an private Anbieter aus. [...] Für mich sind die Gründe mit 100kWp durchaus nachvollziehbar. Eine normale Anlage am Haus wird die Anforderungen i.A. nicht erfüllen und das meiste von dem Strom selbst verbrauchen. Insbesondere mit einer WP. Der Aufwand mit kleineren Anlagen für diesen Bonus würde den Nutzen nicht rechtfertigen. Die bessere Vergütung im Winter wäre natürlich eine gute Möglichkeit. Keine Ahnung, wie die Infrastruktur da aussieht, aber hier wären viele NBs überfordert. Von fehlender Hardware will ich gar nicht reden. Aber statt höherer Vergütung im Winter könnte man einfach eine Marktprämie einführen. Z.b. 5ct/kWh fix + 50% der Differenz aus ggfs. höherem Marktpreis und den 5ct. Damit würde man die Betreiber der Anlagen auch gleichzeitig dazu bewegen ihre Lasten passend zu steuern. Ich wäre sogar für Bonus-Malus Ansatz. Aber all das scheitert zumindest hier an verschlafener Digitalisierung des Strommarktes. Zugegebenerweisen passiert in dieser Hinsicht aber viel hinter den Kulissen.
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01.12.2025 12:40:58 |
Das einfachste wäre vermutlich für Neuanlagen einen höheren Einspeisepreis vom Oktober bis Februar und einen niedrigeren von März bis September zu machen. Mit freiwilligem Wechsel für Alt-Anlagen.
Das einzige was die VNBs da zusätzlich belasten würde, wäre 2 Ablesungen des 2.8.0 pro Jahr.
Wahrscheinlich zu einfach ;)
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01.12.2025 16:04:43 |
CH spezifisches bezgl PV: Wir haben ein Stromproblem im Winter, sicher von Oktober bis März. Aber auch September & April sind nicht berauschend. Das sieht man am Füllungsgrad der 8900 GWh Speicherseen. Die sind im April jeweils leer. www.uvek-gis.admin.ch/BFE/AP_FuellungsgradSpeicherseen/Der aktuelle PV Stromzubau liegt bei 1,5 GWp pa. Gebaut wird nur, was rentiert. Also würde es Sinn machen, PV Strom von September bis April mit 10 ct / kWh zu vergüten. Vermutlich ist das in der Tat zu einfach. Kurzfristig bietet PV auf Bestandesbauten den besten Hebel um das Stromproblem im Winter in den Griff zu bekommen. Die aktuellen Panels haben eine bessere Schwachlichtperformance im Vergleich zu vor 5 Jahren. Damit steigt der PV Ertrag im Winterhalbjahr überproportional & Gruss delta97
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01.12.2025 17:08:53 |
Das Wasserspeicher im Frühjahr leer sind (Ok April ist etwas früh) ist aber eher normal. Man will ja Platz für das Schmelzwasser haben. Wären die Speicher da voll, würde das ungenutzt ins Tal rinnen.
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01.12.2025 21:12:54 |
Die Speicherseen sind die Lebensversicherung der CH Stromversorgung. Gehen wir von einer Dunkelflaute Ende März aus, dann beträgt der Strombedarf aus Speichern 100 GWh pro Tag. Stand heute ist nach 10 Tagen das Ende der Fahnenstange erreicht. Auch klar, das ist der WorstCase. Aber nicht unrealistisch. Mit +1000 GWh PV Strom im Winterhalbjahr ist man die gröbsten Sorgen los & Gruss delta97
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02.12.2025 07:21:37 |
Zitat von delta97  Die Speicherseen sind die Lebensversicherung der CH Stromversorgung. Gehen wir von einer Dunkelflaute Ende März aus, dann beträgt der Strombedarf aus Speichern 100 GWh pro Tag. Stand heute ist nach 10 Tagen das Ende der Fahnenstange erreicht. Auch klar, das ist der WorstCase. Aber nicht[...] Wann war die Letzte Dunkelflaute? Im März dazu noch?
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02.12.2025 10:47:16 |
Der entscheidende Punkt ist, dass die CH im Winterhalbjahr Strom importiert, z. Bsp aus F. Das macht finanziell keinen Sinn wenn man selber PV Strom produzieren kann. Es hat mehr als genug steile Dachflächen und Fassaden die im Winter Strom liefern & Gruss delta97
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02.12.2025 19:39:06 |
Zitat von Reggae  Zitat von delta97  [...] Wann war die Letzte Dunkelflaute? So weit ich mich erinnere, kommt diese in Deutschland statistisch ca. alle drei Jahre für drei Wochen vor.
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03.12.2025 09:47:53 |
Zitat von gnika7  Zitat von Reggae  [...] So weit ich mich erinnere, kommt diese in Deutschland statistisch ca. alle drei Jahre für drei Wochen vor. Öfter, aber werden meistens nicht festgesellt
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03.12.2025 22:33:21 |
Habe bei mir das wohl falsch abgespeichert.... Alle drei Jahre sind es wohl nur für 3-Wochen lange Dunkelflauten. Die 48+h kommen ca. zweimal im Jahr vor. Weniger als 48h dann entsprechend häufiger. Diese können aber netterweise durch Kurzzeitspeicher abgedeckt werden. Da passt es Preisverfall bei Natriumbatterien erwartet
Ehrlicherweise glaube ich, dass im Artikel die Geschwindigkeit der Entwicklung deutlich unterschätzt wird aus mehreren Gründen 1. Menschen sind extrem schlecht darin exponentielle Entwicklungen einzuschätzen 2. Die Einschätzungen bei anderen EE-Technologien haben die Entwicklung grundsätzlich unterschätzt und tun das immer noch. 3. Die geopolitische Bedeutung der Energie(unabhängigkeit) ist für viele Länder immens. 4. Der Druck durch fallende Preise bei Li-Ion wird auch bei Na entsprechend Dampf machen. Am Ende wird es ähnlich wie heute sein, von einem Jahr auf das andere wollen plötzlich alle viele Na-Großspeicher bauen.
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04.12.2025 17:29:44 |
Der >900Megawatt Offshore Windpark Borkum Riffgrund geht in Betrieb. Kunden sind - Amazon (350 MW) - BASF (186 MW) - Covestro (100 MW) - REWE Group (100 MW) - Google (50 MW) Die Laufzeit der Verträge beträgt zwischen 10 und 25 Jahren. Die Vereinbarungen schaffen langfristige Preissicherheit sowohl für den Projektentwickler als auch für die Kunden. Das Projekt wurde mit Turbinen und Fundamenten aus Deutschland und Dänemark, Kabeln aus Deutschland und Frankreich sowie Installationsschiffen aus den Niederlanden und Belgien errichtet Preiswerte Deutsche Heimatenergie für Industriekunden in Deutschland. Quelle Orsted |
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04.12.2025 17:45:14 |
Es wäre interessant, wenn Orsted ein online Dashboard mit dem Ertrag der WKA in's Web stellen würden.. So als PR Aktion für die Teilhaber, z. Bsp covestro.com/de Gruss delta97
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04.12.2025 19:43:19 |
Zitat von HenningReich  Der >900Megawatt Offshore Windpark Borkum Riffgrund geht in Betrieb. Kunden sind - Amazon (350 MW) - BASF (186 MW) - Covestro (100 MW) - REWE Group (100 MW) - Google (50 MW) [...] Und das machen die nur weil... .... .... .... EE viel zu teuer und unzuverlässig ist. Nein! Doch! Ohhhhh
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05.12.2025 19:07:43 |
Noch mehr linksgrünversiffte Unternehmen die unzuverlässigen und teuren Windstrom kaufen. Diesmal aus dem Offshore Windpark Windanker von Iberdrola. Schwenk ZementMercedes Benzusw Im Windanker werden die Siemens - Gamesa 15 Megawatt Anlagen verbaut. Diese Anlagen erzeugen meines Wissen nach bei einer Umdrehung mehr Strom als ich im Jahr verbrauche.
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05.12.2025 19:49:15 |
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06.12.2025 19:52:41 |
Hier noch die Batterie Studien der BKW in der Schweiz. Mühleberg ist ein ehemaliger AKW Standort, dort müssten Anschlussleitungen verfügbar sein. Mal sehen ob das Projekt zum Fliegen kommt. Sinnvoll wäre es auf alle Fälle: Weil als Versorger kann die BKW den ganzen Stromfluss steuern & Gruss delta97 www.bkw.ch/medien/bkw-prueft-grossbatterie |