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10.02.2026 18:54:26 |
Seh ich genauso, Fernwärme macht ärmer.
Die Post zu Fernwärme waren im Kontext von diesem Springer-WELT Artikel https://www.welt.de/finanzen/article6986050200d739e7f40583e7/energiewende-wo-fernwaerme-ist-keine-waermepumpen-foerderung-der-drastische-vorschlag-der-versorger.html
Hauptkampagnentreiber gegen die Wärmepumpe war ja die Schwesterzeitung BILD. Bleibt zu hoffen, daß das wieder nur so eine Hetze ist wie damals
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10.02.2026 20:55:07 |
Die Idee, dass es keine Förderung dort gibt, wo Wärmenetze kommen (sollen) halte ich für absolut realistisch. Selbst ein künftiger Anschlusszwang würde mich nicht mehr wundern. Das Ganze wird kostentechnisch ohne Zwang letztlich gar nicht mehr darstellbar sein. Sei es Zwang beim Netzausbau (keine Einspruchsrechte; nun sind sie halt da, die Strommasten) oder bei smarter Regelung (Wärmepumpen/Wallboxen die vom Netzbetreiber gedimmt oder sogar temporär abgeschaltet werden können) oder eben dieser Anschlusszwang. Wir hängen eben leider für die gesetzten CO2 Ziele beim Netzausbau schon massiv hinterher. Und nicht nur da… jetzt ist machen angesagt; ob‘s gefällt oder nicht. Oder Ziele kassieren. Vermutlich wird es ein Mix aus Beidem.
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11.02.2026 15:26:56 |
Zitat von Anbau78  Die Idee, dass es keine Förderung dort gibt, wo Wärmenetze kommen (sollen) halte ich für absolut realistisch. Selbst ein künftiger Anschlusszwang würde mich nicht mehr wundern.
Das Ganze wird kostentechnisch ohne Zwang letztlich gar nicht mehr darstellbar sein. Sei es Zwang beim[...] Wieso sollte man Wärmepumpen subventionieren? Viel mehr würde es bringen Gesetze rund um Wasserführende Heizungsanlagen abzubauen, z.B. zur Einzelraumregelung, Warmmiete/ Heizkostenabrechnung (was bringt es im Neubau bei max. 10% der Kaltmiete einen riesigen Verwaltungsaufwand zu betreiben!) etc
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11.02.2026 18:56:42 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von Anbau78  [...] Wieso sollte man Wärmepumpen subventionieren? Viel mehr würde es bringen Gesetze rund um Wasserführende Heizungsanlagen abzubauen, z.B. zur Einzelraumregelung, Warmmiete/ Heizkostenabrechnung (was bringt es im Neubau bei max. 10% der Kaltmiete einen riesigen Verwaltungsaufwand zu betreiben!)[...] Ich stimme Dir zu 100% zu. - Gleiche Steuern und Abgaben auf Strom, Gas und Heizöl pro kWh (also Stromsteuer abschaffen oder identische Steuererhöhung bei Gas und Öl) - sinnlose Regeln und Subventionen abschaffen (z.B. Förderung bei Heizungserneuerung) Dann würde sich jeder der ein bischen Restverstand hat und nicht dauerhaft Geld verbrennen will sowieso eine Wärmepumpe einbauen bei fälligem Heizungswechsel. Aber wird sowieso nicht passieren weil sich die verantwortlichen Politiker bei der Mehrheit der Gasheizungsbesitzer komplett unbeliebt machen würden. Merz (beliebige andere Namen hier einsetzen) will ganz sicher nicht mit einem Erdgashammer in der Zeitung stehen (Erhöhung der Steuer und Abgaben auf Stromniveau) oder alternativ mit krass neuen Schulden weil sowas wie Stromsteuer ohne Kompensation abgeschafft wird. Der letzte der sich größere Veränderungen getraut hat ohne zu sehr Rücksicht auf die kurzfristige Reaktion der Öffentlichkeit zu nehmen war der Habeck. Und was lernt man daraus? Am besten NICHTS machen. Und genauso läufts gerade. Und garnicht mal schlecht ;-)
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12.02.2026 07:48:50 |
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12.02.2026 18:56:30 |
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12.02.2026 19:16:21 |
Zitat von delta97  Frankreich wird kaum die Strom Leitungen in Richtung Spanien ausbauen, Protektionismus lässt grüssen.. Und wenn 2030 48 GW PV in F im Netz sind machen die 200 GWp in D wenig Sinn.
Besser könnte man einen Konfrontationskurs in Europa nicht planen & Gruss[...] Das man mit Atomstrom schlanke und günstige Stromnetze bauen kann ist kein Wunder. Leider ist im Westen alles zu teuer, China macht es vor wie man an allen Fronten parallel bauen kann mitsamt Netzausbau. Beim Elektrifizierungsgrad führt ebenfalls China.
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12.02.2026 19:34:58 |
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13.02.2026 13:26:14 |
Der PV Ausbau in der CH ist sicher nicht verkehrt, auch Fassaden-PV. Wichtig wäre auch der weitere Biogasanlagenausbau in der CH, ggf. auch mit Überbauung der Generatoren um Faktor 2, damit schnell Leistungsanforderungen ausgeglichen werden können. Das wäre auch gut für eure Gewässer in Zug und Luzern, wenn nicht mehr so viele Nährstoffe durch unvergorene Gülle eingeschwemmt werden.
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13.02.2026 18:48:30 |
In der CH gibt es eine PV Einheitsförderung. a.) Einmalbeitrag pro kWp b.) 6 Rp / kWh garantierte Vergütung Deshalb ist Südausrichtung und 30° Neigung aus finanzieller Sicht am besten - obwohl technisch am wenigsten sinnvoll. Dabei könnte man:
a+) Einmalbeitrag erhöhen ab 70° Neigung b+) 3 Rp / kWh in den 4 Sommermonaten und 10 Rp in den restlichen 8 Monaten vergüten
Wenn a+b+ umgesetzt werden rentiert PV an der Fassade. Damit würde man auch gleich PV in den Vor-Alpen fördern & Gruss delta97
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15.02.2026 11:00:50 |
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15.02.2026 11:29:49 |
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15.02.2026 17:17:53 |
Zitat von Raubfisch  Länder mit hohem Anteil an Strom am Gesamtverbrauch setzen eigentlich alle durchweg auf Kohle, Kernenergie und Wasserkraft als Hauptenergieträger im Stromnetz. Der aktuelle Stand des Ausbaus von PV und Wind erlaubt gar keine andere Aussage. Praktisch alle Länder dieser Welt mit nennenswerter Industrie sind mit fossiler/nicht erneuerbarer Energie groß geworden. Die EE sind im Vergleich dazu jung, wachsen jedoch exponentiell (oder, besser: befinden sich in der exponentiellen Phase der Sättigungskurve) und haben bereits einen Anteil an der Energieversorgung erreicht, der von EE-Bremser-Seite noch vor zehn bis zwanzig Jahren als unverwirklichbar/utopisch/spinnert fehleingschätzt wurde. Das sind übrigens die selben Leute, die heute immer noch mit leicht angepasster Pseudoargumentation die Unmöglichkeit eines 100%-EE-Umstiegs propagieren. Zitat von Raubfisch  Das[s] es wirklich günstig geht mit nur primär Wind und PV ist völlig unklar. Die Frage ist ja eher, ob es geht. Die Blauverblendeten sagen nein, die Grünversifften sagen ja. Die Faktenorientierten neigen dazu, es für möglich zu halten, weil sich die eine Fraktion auf ewig aus erschöpflichen Energiequellen bedienen will und die andere Fraktion aus (aus menschlicher Sicht) unerschöpflichen Quellen, die ein Kernfusionsreaktor aus einigermaßen sicherer Entfernung in Echtzeit zur Verfügung stellt. Da mittlerweile alle Technologien voll skalierbar zur Verfügung stehen, um diese unerschöpfliche Quelle dauerhaft zu nutzen, muss man schon ziemliche ideologische/rhetorische/logische Verrenkungen vorführen, um weiterhin unter immer mehr Aufwand diverse Kompostaltlasten nur zum Verbrennen aus dem Boden zu fördern.
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15.02.2026 17:33:38 |
Zitat von DMS20  Zitat von Raubfisch  [...] Der aktuelle Stand des Ausbaus von PV und Wind erlaubt gar keine andere Aussage. Praktisch alle Länder dieser Welt mit nennenswerter Industrie sind mit fossiler/nicht erneuerbarer Energie groß geworden. Die EE sind im Vergleich dazu jung, wachsen jedoch exponentiell (oder, besser:[...] Zitat von Raubfisch  [...] Die Frage ist ja eher, ob es geht. Die Blauverblendeten sagen nein, die Grünversifften sagen ja. Die Faktenorientierten neigen dazu, es für möglich zu halten, weil sich die eine Fraktion auf ewig aus erschöpflichen Energiequellen bedienen will und die andere Fraktion aus[...] Hauptausbauland China sorgt aber für ausreichend Kohle Backup im Netz und baut außerdem massiv Wasserkraft im Himalaya aus (aktuell u.a. ein 60GW!! Kraftwerk). Weiter plant China das Land mit am meisten Atomenergie zu werden. So sieht meiner Meinung nach eine nicht ideologische Energiewende aus. Da Deutschland keinen Himalaya hat und mehr Heizenergie braucht, bräuchte es eigentlich anteilig mehr Atomenergie als China.
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15.02.2026 19:52:49 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von DMS20  [...] Weiter plant China das Land mit am meisten Atomenergie zu werden. So sieht meiner Meinung nach eine nicht ideologische Energiewende[...] Ich kenne die Fakten - Du auch? Wie hoch ist der Anteil der Atomenergie in China? Ist der Anteil der Atomenergie in den letzten 5 Jahren in China gestiegen oder gefallen? Usw usw Falls Du die Antworten nicht kennst und nicht hier antwortest, dann kann ich Dir gerne helfen bei der Faktenbeschaffung.
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15.02.2026 20:29:31 |
Zitat von HenningReich  Zitat von Raubfisch  [...] Ich kenne die Fakten - Du auch? Wie hoch ist der Anteil der Atomenergie in China? Ist der Anteil der Atomenergie in den letzten 5 Jahren in China gestiegen oder gefallen? Usw usw Falls Du die Antworten nicht kennst und nicht hier antwortest, dann kann[...] China ist mit soliden 5% Kernkraft trotz enormen Wachstums des Stromnetzes, billiger Kohle gut unterwegs und wird 2030 auf 8-10% steigen. Zudem baut China massiv Wasserkraft dank Himalaya aus. Wir hatten mal über 30%, haben keinen Himalaya und hätten den Anteil ruhig weiter erhöhen können sowieso unsere gesamte Strommenge steigern können und unseren Wohlstand erhöhen. Stattdessen Strommangel und Deindustrialisierung und verfehlte Elektrifizierungsziele und eine Radikalisierung der Bevölkerung.
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16.02.2026 07:35:36 |
Der Anteil der Atomenergie in China war mal bei 5,0% und verringert sich seit einigen Jahren. Wenn der Stromverbrauch in China stagnieren würde, dann könnte rein theoretisch beim gegenwärtigen Zubau der Anteil der Atomenergie auf maximal 8% steigen. Wenn der Stromverbrauch so wächst wie in den letzten Jahren, dann wird der Anteil der Atomenergie bis 2030 stagnieren oder weiter zurückgehen. Der Anteil der Stromerzeugung aus Photovoltaik und Windkraft ist in China in den letzten Jahren stärker erhöht worden als unter Robert Habeck in Deutschland. Der Anteil der Kohleverstromung ist in den letzten Jahren in China rückläufig. Danke, gerne. PS: Ich bin absolut ein Fan davon einige Atomkraftwerke in Europa zu haben, damit wir eine nukleare Bewaffnung einfach für Europa besitzen können. Für billige Stromerzeugung taugen die Dinger eher nicht wenn man die Fakten kennt.
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16.02.2026 08:26:41 |
Zitat von HenningReich  Der Anteil der Atomenergie in China war mal bei 5,0% und verringert sich seit einigen Jahren. Wenn der Stromverbrauch in China stagnieren würde, dann könnte rein theoretisch beim gegenwärtigen Zubau der Anteil der Atomenergie auf maximal 8% steigen. Wenn der Stromverbrauch so wächst wie[...] Falsch China plant inzwischen 200GW an Kernenergie für 2035 von aktuell 57GW. Das China die Volllaststunden der Kohlekraftwerke zugunsten von PV und Wind zurückfährt ist nun auch ein bekanntes Phänomen, trotzdem steigt die installierte Kohlelleistung, China hat 50% der Kohlestromkapazität der Welt, nutzt sie aber weniger.
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17.02.2026 09:14:34 |
Zitat von Raubfisch  Falsch China plant inzwischen 200GW an Kernenergie für 2035 von aktuell 57GW.] Hast du dafür ´ne Quelle?
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17.02.2026 09:41:49 |
Zitat von t_aus_h  Zitat von Raubfisch  [...] Hast du dafür ´ne Quelle? https://www.goldmansachs.com/insights/articles/is-nuclear-power-set-for-a-revival
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17.02.2026 09:50:43 |
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17.02.2026 10:18:16 |
Kann man so sehen.
Man kann aber auch sagen, dass die privaten PV Anlagen Betreiber viel Geld in die Hand genommen haben, um grünen Strom für sich und die Allgemeinheit zu produzieren und damit die Umwelt für alle entlasten...
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17.02.2026 10:18:28 |
Das sind doch kommunizierende Röhren. Je billiger der PV Strom wird, um so eher lohnt sich der Speicherausbau. Sind mehr Speicher im Netz/Markt, steigt auch der PV-Strom Preis wieder. Dann werden wieder weniger Speicher zugebaut. Das Ganze funktioniert nach Marktmechanismen und nivelliert sich von alleine aus. Die Thematik "PV-Betreiber wälzen Backup-Kosten auf die Allgemeinheit ab" lässt sich einfach druch Senkung der variablen Netzentgelte und dafür höhere Grundgebühren abfedern. Da wären dann Modelle möglich, daß man Grundgebühren gestaffelt nach der maximalen Leistungsaufnahme (Leistungsspitze erhebt. (11kW, 22kW, 33kW usw.) Da kann sich dann jeder selbst überlegen, ob er unbedingt gleichzeitig das Kochfeld mit 4 Platten, die Waschmaschine und den Trockner betreiben muss und zusätzlich noch das E-Auto läd, während die WP läuft. Wenn das sein muß,dann zahlt er eine halt eine höhere Grundgebühr. Oder er nimmt einen niedrigere maximalen Leistungsaufnahme und entzerrt seinen Verbrauch, dann ist die Grundgebühr eben niedriger. Das ganze würde einfach durch den Tausch der Zählervorsicherungen funktionieren, ganz ohne IMSys
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17.02.2026 10:22:44 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von t_aus_h  [...] https://www.goldmansachs.com/insights/articles/is-nuclear-power-set-for-a-revival Hmmmm... die beziehen sich dabei auf den 14. 5-Jahres-Plan. Wenn man sich den diesbezüglich durchliest, findet man (neben dem starken Ausbau der Erneuerbaren) aber nur 70GW. Mag mich da jemand aufklären oder rundet GS nur großzügig auf? ;-)
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17.02.2026 10:55:01 |
Das Ziel für 2025 waren 70GW AKWs, dieses wurde mit 60GW "knapp" verfehlt. Bis 2030 will China 110GW AKWs haben und bis 2035 150GW. Zwischenzeitlich wurden 46 neue Reaktoren genehmigt. Quelle |