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10.03.2026 17:09:18 |
Sorry, aber ich sehe das anders.
Wir PV Anlagenbesitzer haben viel Geld investiert und geben für kleines Geld den überschüssigen PV Strom dezentral an unsere Nachbarn ab, die keine PV haben.
Das ist erstmal soweit positiv fürs Klima. Wenn es natürlich Überhand nimmt, dann muss der Staat gegensteuern und ich finde es völlig OK, wenn die Einspeisevergütung zurück gefahren / abgeschafft wird. Die Anlagenpreise sind ja auch gepurzelt, mitlerweile ist es m.E. nicht mehr nötig den eingespeisten Strom zu vergüten.
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10.03.2026 17:17:19 |
War das an mich gerichtet? Ich hatte mich auf das angeblich "unsolidarische Steuersparmodell" beim Eigenverbrauch bezogen. Und wenn heute die Einspeisevergütung abgeschafft wird, kann jeder die eigenen Konsequenzen daraus ziehen. Es kann aber nicht sein, daß diejenigen an den Pranger gestellt werden, die dem Ruf "macht die Dächer voll" gefolgt sind und das mit der Einspeisevergütung durchgerechnet und geplant haben. Und wenn ich etwas verschenken will, dann will ich wenigstens bestimmen können, an wen. Der Energieversorger hat mir auch noch nichts geschenkt.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 17:22:07 |
Hallo Mark1234 und Meaparvitas, eure drei Beiträge fassen die typischen ökonomischen Irrtümer der Dach-PV-Blase perfekt zusammen. Schauen wir uns die Realität jenseits der "Klimaretter"-Romantik an: Zitat von Mark1234  ...geben für kleines Geld den überschüssigen PV Strom dezentral an unsere Nachbarn ab, die keine PV haben. Das ist leider ein komplettes Märchen. Du gibst den Strom nicht "für kleines Geld" ab, sondern du sicherst dir eine garantierte Einspeisevergütung, die zur Mittagszeit oft massiv über dem echten Marktwert liegt (der ist dann nämlich oft bei null oder negativ). Die Differenz zahlt die Allgemeinheit. Und dein Nachbar ohne PV freut sich auch nicht über deinen Strom. Er darf stattdessen über seine hohen Netzentgelte das lokale Ortsnetz bezahlen, das für deine Mittagsspitzen ausgebaut werden muss, und das Kraftwerk, das im Dezember einspringen muss, wenn deine Anlage wochenlang gar nichts liefert. Zitat von Meaparvitas  Als nächstes dann auf die selbst verzehrten Äpfel und Tomaten aus dem eigenen Garten? Der Tomaten-Vergleich ist der absolute Klassiker einer falschen Analogie – und physikalisch wie ökonomisch völliger Unsinn. Du klinkst dich im Sommer aus der Finanzierung der Infrastruktur aus (durch gesparte Netzentgelte und Abgaben beim Eigenverbrauch). Im Winter verlässt du dich aber zu 100 % auf ein sündhaft teures, voll ausgebautes Stromnetz als Backup. Wer das Netz als "virtuelle Batterie" und Ausfallbürgschaft nutzt, muss sich an diesen Fixkosten beteiligen. Fazit: Eigenverbrauch ist kein solidarisches Klimaprojekt, sondern oft einfach ein elitäres Steuersparmodell zulasten derer, die sich keine Anlage aufs Dach schnallen können. Ich pranger auch niemanden an der sich PV aufs Dach gebaut hat oder andere Steuersparmodelle genutzt, sondern nur die, die laut schreien wir sollen weiter diesen ökonomischen Unsinn betreiben. Beste Grüße
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10.03.2026 17:31:44 |
Bitte schön sachlich bleiben, von wegen Unsinn usw. PV ist für mich kein Steuersparmodell. Und ich beziehe mit E-Autos und Wärmepumpe im Winter noch mehr aus dem Netz als früher im ganzen Jahr mit Verbrenner und Gasheizung. Meinen Anteil vom Netz, den ich nutze, habe ich in den letzten Jahrzehnten wahrscheinlich schon ein paarmal bezahlt, im Gegensatz zu vielen Leuten um mich herum, die auf meine Kosten wohnen, heizen, essen und Strom beziehen.
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10.03.2026 17:32:43 |
Ökonomischer Unsinn wird das ja erst jetzt, wo der Punkt überschritten wurde, an dem die PV Einspeisung zu jeder Zeit sinnvoll und von anderen Nutzbar ist. Im Sommer klinke ich mich auch nicht "aus", sondern ich nutze den PV Strom z.B. auch um mein Warmwasser zu machen, was fossile Energie spart. Andere nutzen ihn für ein Elektroauto.... Zitat: Es kann aber nicht sein, daß diejenigen an den Pranger gestellt werden, die dem Ruf "macht die Dächer voll" gefolgt sind und das mit der Einspeisevergütung durchgerechnet und geplant haben.
Und wenn ich etwas verschenken will, dann will ich wenigstens bestimmen können, an wen. Der Energieversorger hat mir auch noch nichts geschenkt. So wie ich es verstanden habe gilt das für Neuanlagen, die Altanlagen haben Bestandsschutz und bekommen die Einspeisevergütung weiter. Das finde ich persönlich so in Ordnung. Das man dem Energieversorger den Strom "schenkt", naja, er entsorgt eher den Überschuss und gewährleistet übers Netz die Stabilität. Die Idee das man dem Bösen Versorger demnächst den wertvollen Strom schenkt, da komme ich geistig nicht mit.
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10.03.2026 17:37:14 |
Die Nachbarschaft bezahlt an andere für den Strom, den ich einspeise, und zwar das Vielfache der Einspeisevergütung. Damit finanziere ich im Sommer auch das Netz mit.
Wenn ich keine Einspeisevergütung bekomme, verschenke ich den eingespeisten Strom unfreiwillig an den, der ihn sich auf meine Kosten von anderen bezahlen läßt.
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 17:45:24 |
Ich gebe es auf hier weiter zu diskutieren. Die harten Fakten zu den Systemkosten, den Gestehungskosten und der massiven Quersubventionierung durch den Eigenverbrauch sind in den oben verlinkten Gutachten (Monopolkommission, RWI, Ariadne) detailliert und wissenschaftlich belegt nachzulesen. Das hat nichts mit "Anprangern" zu tun, sondern ist die schlichte makroökonomische Wahrheit, die auch der Gesetzgeber mit den jüngsten Novellen endlich anerkennt.
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10.03.2026 17:51:03 |
Zitat von Meaparvitas  Wenn ich keine Einspeisevergütung bekomme, verschenke ich den eingespeisten Strom unfreiwillig an den, der ihn sich auf[...] Habe ich ne andere Auffassung von. ICH habe meine PV gebaut um Strom für mich zu produzieren und zu verbrauchen. Ob der Netzbetreiber für das was ich nicht brauche und was er mir abnimmt, noch nen Bonus gibt oder nicht, war für mich völlig unerheblich...
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10.03.2026 17:54:03 |
@Raubfisch: Ok, Du hast von mir aus recht und ich meine Ruhe. Wenn der Staat mal damit aufhören würde, sich selbst abzuschaffen und Abermilliarden an Steuereinnahmen zu verschenken und zu verschwenden, hätten wir auch genug übrig für die eigene Energieversorgung. Die letzten AKWs haben Strom für 3 Cent/kWh produziert. Den kaufen wir jetzt aus dem Ausland, wenn in Frankreich ein AKW in die Luft geht, betrifft es uns ja nicht... @Mark1234: Meine PV ist auch primär zum Eigenverbrauch errichtet worden, trotzdem habe ich nichts an den Netzbetreiber oder Versorger zu verschenken.
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10.03.2026 18:11:41 |
Basierend auf Fakten aus ein bischen Scraping / Data Analytic eine Erkenntnis. Ich versuche das mal anschaulich so zu erklären, daß jeder der hier mitliest das einfach versteht und 100% faktenbasiert nachvollziehen kann. Wenn ein User z.B. am 10 März sehr ausführlich Beiträge postet um 7:34, 9:30, 9:41, 10:27, 10:36, 10:57, 11:05, 11:27, 11:55, 11:58, 12:40, 13:03, 13:28, 13:37, 13:40, 14:23, 15:08, 15:34, 16:33, 16:51, 16:55, 17:22, 17:45 dann ist offensichtlich, dass diese Person keinem normalen anständigen Beruf nachgeht. Die offensichtlichen Erklärungen sind: 1) Arbeitsloser 2) gelangweilter Rentner ohne sonstigen Leben 3) professioneller bezahlter Troll (e) Ein möglicher Umgang lautet - Trolle nicht füttern.Für weitere faktenbasierte Hinweise bin ich sehr dankbar
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 18:19:18 |
Das jemand gelangweilt ist, weil er beim Wintersport sich den Haxen gebrochen hat und nun krankgeschrieben daheim herumliegt, war leider nicht auf der Vermutungsliste.
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10.03.2026 18:30:32 |
@Henning: Dann kann ich es nicht sein, ich hab dazwischen paar Stunden Pause gehabt und die Strandbucht gewechselt :D
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 19:08:41 |
Zitat von HenningReich  Basierend auf Fakten aus ein bischen Scraping / Data Analytic eine Erkenntnis. Ich versuche das mal anschaulich so zu erklären, daß jeder der hier mitliest das einfach versteht und 100% faktenbasiert nachvollziehen kann.
Wenn ein User z.B. am 10 März sehr ausführlich Beiträge[...] Henning ich gebe es zu ich bin ein versoffener Taugenichts mit wertlosen akademischen Graden, war auf Burg Eppstein eingeladen und wenn ich nicht meine Nachbarn aus meinem Fenster beleidige, dann esse ich gern Fleisch der Haltungsstufe 1. „Das Grossartige an der Aufklärung bestand ja von Anfang an darin, dass rationale Argumente ihren Wert unabhängig davon haben, wer sie äussert.“– Slavoj Žižek
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10.03.2026 19:27:27 |
Na ja, das Fischlein stört natürlich die Harmonie hier im Rentner-Thread. Die ewigen "ich will die AKWs wieder haben"-Posts haben letzte Woche schon ziemlich genervt. Daß er sich gegen Einspeisevergütungen ausspricht, ist jetzt keine Überraschung, aber es gehört zumindest zum Lösungsrahmen Energiewende. Das müssen wir aushalten und nächstes Jahr wird es durch Frau Reiche und ihr neues EEG2027 wohl auch Realität, es sei denn ihr schreibt eure SPD Abgeordneten an, daß sie dagegen stimmen sollen.
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| | Zeit:
10.03.2026 19:29:48 |
Für Mitleser mit PV und noch ohne PV. Die Einspeisevergütung war sinnvoll solange wenige Haushalte über PV verfügen (10%), der eingespeiste Strom im Ortsnetz verbraucht wurde und gleichzeitig Speicher sehr teuer waren. Auch PV waren teuer und über die Einspeisevergütung wurde Privathaushalten ein Teil bei Kauf der Anlage gezahlten Steuern ( MWSt, Lohnsteuer, Einkommensteuer der Fachbetriebe!) ) zurückerstattet. Heute sind Speicher und PV sehr preiswert! Eine Anpassung der Regeln mag sinnvoll sein. ( Entbürokratisierung wäre hier mal angezeigt!. - der Staat und VNB halten sich schlicht heraus, solange keine Einspeisung erfolgt! Für die 90% der Haushalte, die noch keine PV haben, aber über Dachflächen verfügen kommt heute eine Anlage in Betracht, die auf ca. 2000 kWh/a Eigenverbrauch ausgelegt ist. Und das geht so: 4 kWp mit WR und 5kWh Batteriespeicher. Nutzungsdauer PV Module 20 Jahre Nutzungsdauer WR: 10 Jahre Nutzungsdauer Batterie: 10 Jahre Gesamtkosten: 1200 +2*500+2*1200= 4.600 EUR Gesamtproduktion in 20 Jahren: 2000 kWh x 20= 40.000 kWh Eine solche Investition entspricht einem 20 jährigen Laufzeitvertrag über die Belieferung mit 40.000 kWh Strom zu 11,4 CT/ kWh. Dieser Strom wird lokal erzeugt und belastet das Netz null und gar nicht. Die Anlage entspricht einem Apfelbaum im Garten. Mein Haushalt hat so eine Anlage ohne Einspeisevergütung kauft darüber hinaus noch in etwa 5.000 kWh/a an Strom aus dem Netz und den beziehe ich von Oktober bis März zu 29 CT/ kWh zzgl 170 EUR Fix. Und für diesen Strom zahle ich höhere Netzgebühren als vor der Umrüstung meines Haushalts von Gasheizung auf WP als ich noch ca. 3000 kWh an Haushaltsstrom nebst 24.000 kWh Gas bezogen habe. Und - das Ortsnetz in meinem Wohnort ist 50 Jahre alt, war auf 35 kW Hausanschlüsse mit DLH ausgelegt und hat in den letzten 20 Jahren null Investitionen gesehen. Es gibt interessierte, die die PV Pioniere bashen, abstruse Rechnungen aufmachen und Lautsprecher wie Lion Hirth, die mit schrägen Argumenten laut dafür werben dezentrale Stromerzeugung zu desavouieren und damit Privathaushalten von der Eigenstromerzeugung abzubringen. Damit muss man wohl leben ... Ich könnte k...... Beste Grüße MIKA
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10.03.2026 20:01:36 |
Also wir haben im Januar und Februar je 60KWH Netzbezug gehabt...
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10.03.2026 20:18:14 |
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10.03.2026 20:34:31 |
Zitat von Mark1234  Also wir haben im Januar und Februar je 60KWH Netzbezug gehabt... Chapeau! Die Energiewende wird durch reale Vorbilder vorangebracht Ich habe noch einen langen Weg ... Beste Grüße MIKA
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 21:12:31 |
Zitat von MIKA.HH  Für Mitleser mit PV und noch ohne PV. Die Einspeisevergütung war sinnvoll solange wenige Haushalte über PV verfügen (10%), der eingespeiste Strom im Ortsnetz verbraucht wurde und gleichzeitig Speicher sehr teuer waren. Auch PV waren teuer und über die Einspeisevergütung wurde Privathaushalten[...] Hallo MIKA.HH, schauen wir uns deine Rechnung und die Kritik von Prof. Lion Hirth mal rein mathematisch und physikalisch an: 1. Die Fixkosten-Falle: Deine Nulleinspeisung entlastet das Netz im Sommer (wenn es nicht entlastet werden muss) – aber das Stromnetz wird für die Winter-Maximallast bei Dunkelflaute (dein Wärmepumpen-Bezug!) dimensioniert. Prof. Hirth kritisiert exakt diesen Konstruktionsfehler: Das Netz besteht aus Fixkosten, wird aber pro kWh abgerechnet. Sparst du im Sommer Netzentgelte durch Eigenverbrauch, sinken die Vorhaltekosten für dein zwingend nötiges Winter-Netz um keinen Cent. Diese Zeche zahlen dann die restlichen Netzkunden und Mieter. 2. Der Apfelbaum-Fehler: Die Analogie bricht physikalisch völlig in sich zusammen. Äpfel kannst du im Herbst ernten und monatelang spottbillig im Keller einlagern. Mit PV-Strom geht das eben nicht, da es keinen bezahlbaren saisonalen Heimspeicher gibt. Weil du deinen Sommerstrom nicht in den Dezember retten kannst, zwingst du die Allgemeinheit, für deine 5.000 kWh Winterstrom ein sündhaft teures Dauer-Backup aus Netzen und Kraftwerken für dich bereitzuhalten. Fazit: Deine 11,4 Cent/kWh sind eine rein private Rendite, die nur deshalb funktioniert, weil die Allgemeinheit dein 5.000-kWh-Winter-Backup querfinanziert. Das hat nichts mit "Bashing" zu tun, sondern ist schlichte Makroökonomie. Beste Grüße Auszug aus Wikipedia zu Hirth: Hirth arbeitet zur Ökonomie von Wind- und Solarenergie, insbesondere dem Rückgang des Marktwerts von Wind- und Solarstrom[3][4] und den Kosten der Integration von erneuerbaren Energien in das Stromsystem.[5] Außerdem arbeitet er zum Strommarktdesign, insbesondere dem Regelenergiemarkt und dem Redispatch.[6] Hirth betreibt das Open-Source-Strommarktmodell „European Electricity Model“ (EMMA)[7] und publiziert zu Open Data und offener Energiesystemmodellierung.
Neben seiner akademischen Tätigkeit berät Lion Hirth das deutsche Bundeswirtschaftsministerium sowie andere deutsche und europäische Institutionen und Unternehmen zu den genannten Themen. |
Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 21:14:54 |
Zitat von Mark1234  Also wir haben im Januar und Februar je 60KWH Netzbezug gehabt... Das beweist ironischerweise genau das Problem: Um im trüben deutschen Winter fast autark zu sein, muss deine Anlage massiv überdimensioniert sein. Die unausweichliche ökonomische Konsequenz: Im Sommer flutest du das Netz mit gigantischen Überschüssen, genau dann, wenn der Strom an der Börse wertlos oder negativ ist. Du kassierst dafür aber blind deine fixe Einspeisevergütung. Fazit: Deine winterliche „Autarkie“ ist kein Systemwunder, sondern funktioniert nur, weil die Allgemeinheit deinen überschüssigen, wertlosen Sommerstrom massiv über das EEG-Konto quersubventioniert.
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| | Zeit:
10.03.2026 21:22:46 |
Da irrst du dich. Meine 3,4 KWP Anlage ist nicht überdimensioniert, sondern das Dach war nicht größer... Wir haben damit immerhin ne sehr hohe Eigenverbrauchsquote, auch ohne Speicher. Das ich im Winter fast keinen Strom aus dem Netz beziehe liegt daran das ich nicht da bin. Ich bin mitm Camper im Süden und unser Strom kommt aus 2 PV Platten mit 130 und 150 Watt, an sonstiger Haushaltsenergie haben wir seit 02. Januar ca. 80 Liter Gas verfeuert, das wars. Mit Gas betreiben wir Heizung, Warmwasser, Kocher, Backofen und Kühlschrank. Über die Antriebsenergie ( Diesel) schweigen wir besser :D Aber Diesel kostet hier unten 86 Cent den Liter...
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Verfasser: Gelöschter Nutzer | Zeit:
10.03.2026 21:43:31 |
Zitat von Mark1234  Da irrst du dich. Meine 3,4 KWP Anlage ist nicht überdimensioniert, sondern das Dach war nicht größer...
Wir haben damit immerhin ne sehr hohe Eigenverbrauchsquote, auch ohne Speicher.
Das ich im Winter fast keinen Strom aus dem Netz beziehe liegt daran das ich nicht[...] Touché! Wenn wir alle Rentner im Winter aus Deutschland verbannen, hilft das natürlich auch, den Netzbezug in dieser Zeit zu begrenzen.
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| | Zeit:
10.03.2026 21:52:28 |
Wenn alle Arbeitnehmer den Winter im Süden verbringen, würde dass nicht nur die Heizkostenthematik und den Stromverbrauch reduzieren, sondern auch die Kaufkraft. Das heißt, die Leute würden weniger Scheisse kaufen die sie nicht brauchen, um sich kurzfristig daran zu erfreuen und sie danach der Verwertung zu übergeben. Das wäre mal n großer Schritt Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
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| | Zeit:
10.03.2026 22:02:38 |
Zitat von Raubfisch  Zitat von MIKA.HH  [...] Prof. Hirth kritisiert exakt diesen Konstruktionsfehler: Das Netz besteht aus Fixkosten, wird aber pro kWh abgerechnet. [...] Dann sollte dieser Konstruktionsfehler beseitig werden. Netzgebühren runter, Grundgebühren nach maximalem Leistungsbezug. Ein Normal-Haushalt mit 3000 kWh zahlt im Jahr um die 360 Euro Netzentgelte ~ 30 Euro pro Monat. Wenn man das als Basis für eine Wohnung mit 3x25A nimmt, könnte man einem sparsamen Haushalt, der mit 3x16 A auskommt, die Netz-Grundgebühr auf 25€ ermäßigen und einen der 3x35A braucht, mit einer Netz-Grundgebühr von 42€ "bestrafen". Wäre also eigentlich gar nicht so kompliziert, aber wahrscheinlich haben die Netzbeteiber überhaupt kein Interesse an einer derartigen Abrechnugsmethode Könnte ja sein, daß die Leute ihren Leistungsbezug anpassen und gleichmäßiger gestalten und der Stromverbrauch steigt und die Netzbetreiber gehen leer aus.
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10.03.2026 22:21:31 |
Dann ist der arme Mieter mit Durchlauferhitzer, der nur alle 3 Tage nachmittags duscht, doch auch wieder am Arsch...
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