| | Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 13:15:45 |
Zitat von MIKA.HH  Wenn sich 50% der Haushalte mit Dachflächen also ca 7 Mio) eine 4kWp PV mit 10 kWh Speicher beschaffen, dann sind diese Haushalte von März bis Oktober bezüglich ihres Strombedarfs autark und verfügen über eine Speicherkapazität von 70 GWh.
Diese Speicher können diese Haushalte im[...] Hallo MIKA, dein Gedankengang ist nachvollziehbar, aber ein klassisches Beispiel für die Autonomie-Prämie aus der Verhaltensökonomie. Der psychologische Drang nach Unabhängigkeit (das "Prepper-Gefühl") ist so stark, dass Menschen bereit sind, Milliarden in physikalisch ineffiziente Systeme zu stecken. Fakt ist: Eine winzige 4 kWp Anlage mit einem massiven 10 kWh Speicher ist ökonomisch irrational. Im Winter steht der Speicher mangels Sonne fast durchgehend leer. Man kauft sich für viel Geld ein emotionales Gefühl der Autarkie, aber keine echte Systemeffizienz. Makroökonomisch betrachtet gibt es für diese 35 Milliarden Euro an privatem Kapital einen viel intelligenteren Weg: Freiflächen- und Floating-PV: Großanlagen produzieren Strom für 3 bis 5 Cent pro kWh. Kleinteilige Dach-PV mit Heimspeicher kostet in der Realität das Zwei- bis Dreifache. Systemdienliche Großspeicher: 70 GWh in 7 Millionen winzigen Kellern zu verwalten, ist netztechnisch ein Albtraum. Zentral gesteuerte Großbatterien direkt an Solarparks sind drastisch billiger und stabilisieren das Netz wirklich. Dass dein Vorschlag politisch nicht in die Breite getragen wird, ist keine Verschwörung der Oligopole. Es liegt schlicht daran, dass Freiflächen-PV und Großspeicher den emotional getriebenen Heim-Lösungen mathematisch, physikalisch und sozial haushoch überlegen sind. Beste Grüße Die wissenschaftliche Basis dazu: Zur Psychologie (Autonomie-Prämie): Halkos & Gkargkavouzi (2024), "Environmentalism in the light of Behavioral Economics". Zeigt, wie Heuristiken statt rationaler Mathematik unsere Entscheidungen steuern. Link zum Paper https://ideas.repec.org/p/pra/mprapa/120752.htmlZum ineffizienten Heimspeicher-Einsatz: RWTH Aachen (ISEA), Jährliches Speichermonitoring. Belegt empirisch, dass private Heimspeicher fast ausschließlich der Eigenverbrauchsoptimierung dienen und praktisch null systemdienlichen Nutzen für das allgemeine Stromnetz haben. Zur sozialen Schieflage (Umgekehrter Robin-Hood-Effekt): RWI Essen (Prof. Manuel Frondel). Zeigt auf, wie Mieter ohne PV über die Netzentgelte das Stromnetz finanzieren, während PV-Besitzer sich durch den Eigenverbrauch legal aus der Solidargemeinschaft verabschieden. Zur volkswirtschaftlichen Realität (Marktwert): Forschungen von Prof. Lion Hirth (Hertie School) zum massiven Marktwertverlust (Kannibalisierungseffekt) von Solarstrom an der Börse. Zur Ineffizienz der Förderung: ZEW Mannheim. Analysen belegen, dass die Förderung kleinteiliger Dach-PV extrem teuer ist. Das gleiche Kapital in großen Freiflächen-Anlagen erzielt einen massiv höheren CO2-Minderungseffekt pro Euro.
|
| | Zeit:
12.03.2026 16:35:52 |
Eigenverbrauchsanlagen werden sich noch relativ lange für den Einzelnen rentieren. Ob das volkswirtschaftlicher Unsinn ist, steht auf einem anderem Blatt.
Je weniger Einspeisevergütung man bekommt, um so stärker rentieren sich auch Heimspeicher für den Einzelnen.
Bei Speicherpreisen von 860€ für 5kWh incl. WR und Ladegerät zur Selbstmontage faktisch ohne Elektrikerkosten, wird das auch noch länger so bleiben.
Der Geist ist aus der Flasche und geht da erst wieder zurück, wenn die variablen Strompreise massiv von den Netzentgelten entlastet werden und die Grundgebühren steigen.
Jetzt kann man ordnungsrechtlich dazwischen gehen und Heimspeicher verbieten, oder man nützt sie effizient durch vernünftige Preissignale, damit sie auch im Winter geladen werden, dafür bräuchte man aber eigentlich Strompreiszonen.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 16:59:09 |
Zitat von belzig  Der Geist ist aus der Flasche und geht da erst wieder zurück, wenn die variablen Strompreise massiv von den Netzentgelten entlastet werden und die Grundgebühren steigen.
Jetzt kann man ordnungsrechtlich dazwischen gehen und Heimspeicher verbieten, oder man nützt sie effizient durch vernünftige Preissignale, damit sie auch im Winter geladen werden, dafür bräuchte man aber eigentlich Strompreiszonen.
ACK Netzgebühren müssen weg vom Verbrauch. Irgendwie auch absurd, dass es sich lohnt seinen hochsubventionierten PV Strom bei Börsenhöchstpreisen wegzuspeichern, aber wenn da Netz Strom zu verschenken hat, dann lohnt sich das Quasi nie für einen ohne PV. Vermutlich müsste man die Netzentgelte dynamisch an den Börsenstrompreis koppeln (z.B, Modul 3). https://www.youtube.com/watch?v=T0mFTTCpkPE https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_02/_13/Petition_177835.html
|
| | Zeit:
12.03.2026 17:07:14 |
Lobbyisten zeichnen sich dadurch aus, dass Sie Nebelkerzen auf alles werfen, was Ihren Auftragsgebern schadet! Institute die von Forschungsaufträgen leben untersuchen das, was sie in Auftrag bekommen. So sehen dann auch die Resultate aus. Es macht wenig Sinn diese Forschungsarbeiten zu studieren. Es geht mir hier um Lösungen, die zwischen BKW und Einspeise-PV angesiedelt sind. - Und ich betrachte meinen Haushalt als einen Prototyp = proof of concept. Wenn ein Haushalt in die Lage versetzt wird, mit einer Investition in Höhe von 4-6 kEUR in eine 4 kWp Nulleinspeise PV mit Batteriespeicher 20 Jahre lang 2000 kWh/a Eigenstrom zu erzeugen und zu verbrauchen (wozu auf der Verbrauchsseite typisch eine Wärmepumpe notwendig ist), dann hat diese persönliche und private Investition eine Rendite von 7-10%/a.Die Investition vermeidet den Zukauf von 40.000 kWh an Fremdstrom, den dieser Haushalt für ca. 30 ct/kWh zzgl 2% Steigerung/a kaufen müsste. Im Gegensatz zum Investment in ETF ist diese Rendite über 20 Jahre gesichert. Wenn Anbieter von PV Lösungen diese Haushalte als einen Markt wahrnehmen und anerkennen, dass die Private Investition nur getätigt wird, wenn die vorgenannte Rendite erzielt wird, dann müssten diese skalierbar 4kWp PV/Speicher Lösungen für 4-6 kEUR entwickeln die die 2000 kWh/a Eigenverbrauch ermöglichen, ohne auf das Netz des VNB einzuwirken. - Die 800W Grenze von BKW ist technisch eine de minimis Schwelle. - Für aktuelle >10kWp PV mit Einspeisung und Einspeisevergütung sind die regulatorischen und - technischen Anforderungen hoch und so netzbelastend dass 6,5 Mio zusätzliche Installationen nicht ohne weiteres möglich sind. Für die hier vorgeschlagenen 4kWp Nulleinspeiseanlagen muss technisch sichergestellt sein, das keine Rückwirkung auf das Stromnetz erfolgt (Nulleinspeisung auf jeder Phase). Ziel ist es hier, die aktuell hohen administrativen Bürokratiekosten einer privaten PV signifikant - also auf 0 EUR - zu senken! Sonst wird der Ziel Investitionsbetrag nur bei DIY erreicht. Eine Förderung oder Subventionierung dieser Anlage ist nicht vorgesehen. MWst Befreiung kann sinnvoll sein) Der Staat muss hierfür die Rahmenbedingungen setzen (Bürokratieabbau - Rückbau der faktischen Marktabschottung, die dem Oligopol nützt) Wenn das Stromnetz keine Rückwirkung von so einer Anlage erfährt, dann muss es ausreichen, die Anlage zu Statistikzwecken im MStR anzumelden, der VNB muss aber der Installation weder zustimmen, noch individuelle Anforderungen in seinen TAB aufstellen. (technische Hürden beseitigen) . Das Verfahren soll dem eines BKW gleichen!. Für diese Lösungen kommen in den nächsten 5 Jahren sicher ca. 50% der 13 Mio Privathaushalte mit EFH in Betracht. Das private Investitionsvolumen beträgt damit ca. 26-39 Mrd EUR. Das ist volkswirtschaftlich relevant, gut für die Minderung von CO2 Emissionen, gut für die Akzeptanz der Energiewende und es wirkt preisdämpfend auf den Netzausbau. Als Addon könnte ein Zusatzmodul für den Privathaushalt den Ertrag erhöhen, wenn dieser den Speicher im Winter für zeitliche Lastverschiebung im Tagesverlauf nutzbar macht. Und für die Versorgung von privaten BV macht ein Addon Modul auch Sinn. Klar ist - diese Anlagen reduzieren den Umsatz von Netzbetreiber und Stromanbieter. So etwas nennt man Wettbewerb..... Beste Grüße MIKA
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 17:31:46 |
Zitat von MIKA.HH  Lobbyisten zeichnen sich dadurch aus, dass Sie Nebelkerzen auf alles werfen, was Ihren Auftragsgebern schadet! Institute die von Forschungsaufträgen leben untersuchen das, was sie in Auftrag bekommen. So sehen dann auch die Resultate aus. Es macht wenig Sinn diese Forschungsarbeiten zu[...] Auch Balkonkraftwerke sind subventioniert, solange die Netzentgelte über den Verbrauch abgerechnet werden. An einem fairen Markt kann keiner mit 3x so teurer PV Anlage bestehen. Die Netzbetreiber verteilen die Kosten auf alle und da beteiligen sich die mit PV aktuell zu wenig.
|
| | Zeit:
12.03.2026 17:36:58 |
Ich zitier mich mal unbescheiden wie ich bin selbst. Zitat von belzig  Die Frage ist, was ist netzdienliches Verhalten? Solange es nur eine Strompreiszone gibt, ist das m.M.n. überhaupt nicht möglich. [...] Ohne die Strompreiszonen, gibt es keine Preissignale, die netzdienlichen Verbrauch zuverlässig veranlassen. Bspw. Speicher steht im Süden und es scheint im Sommer die Sonne, funktioniert das Preissignal des Börsenpreises. Steht der Speicher im Norden und es ist grad Flaute und die Sonne scheint im Süden funktioniert das Preissignal nicht Entweder man bildet mit Strompreiszonen die Realität der Stromerzeugung nach, oder man realisiert die aktuelle Kupferplatte mit sehr starken Leitungen von Nord nach Süd. Derzeit macht man beides nicht, und deswegen haben wir die hohen Redispatchkosten. Kann man machen, aber dann ist es halt teuer. Man sollte die Kosten, dann aber auch einfach akzeptieren und nicht immer darüber diskutieren, wenn man eh nichts daran ändert.
|
| | Zeit:
12.03.2026 17:37:55 |
@Raubfisch Nebelkerze und unsinnig. Wenn ich einen Apfel aus meinem Garten esse, ist der dann subventioniert, weil ich keine Mehrwertsteuer abführe? Versuche einmal aus dem Goldfischglas herauszudenken. Viel Erfolg Beste Grüße MIKA
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 17:46:51 |
Gemini hat gesagt MIKA, du bist echt das Paradebeispiel der Verhaltensökonomie des Umweltschutzes. Dein Apfel-Vergleich hinkt nicht nur, er sitzt im Rollstuhl. Dass du am Netz hängst und im kalten Winter bei Dunkelheit gerne die volle Leistung für deine Wärmepumpe, dein Auto und deinen Herd willst, verursacht hohe Fixkosten im Netz, die du in deiner Rechnung einfach ausblendest. Hier ist das Update für dein "Goldfischglas": Der "Free-Rider"-Bias: Du nutzt das öffentliche Stromnetz als kostenlosen Riesen-Speicher für den Winter. Ein Apfelbaum im Garten braucht keinen Supermarkt, der für dich das ganze Jahr über Äpfel kühlt und vorhält, nur damit du im Dezember zugreifen kannst, wenn dein eigener Baum leer ist. Das Netz ist für dich kein Markt, sondern eine Vollkaskoversicherung, für die du die Prämie nicht zahlen willst. Fixkosten-Degression & Solidarität: Die Kraftwerke und Leitungen, die deine 15 kW Spitzenlast im Winter absichern, kosten Geld – egal ob du im Juli eine Kilowattstunde kaufst oder nicht. Wenn du dich im Sommer durch deine "Autarkie" aus der Finanzierung ziehst, müssen die Mieter und Geringverdiener ohne Dachfläche deine Vorhaltekosten mitbezahlen. Das ist keine ökonomische Befreiung, sondern eine asymmetrische Kostenverlagerung. Mentale Buchführung (Mental Accounting): Du verbuchst deine 4kWp-Anlage als "Investition", aber die Netzinfrastruktur als "Abzocke". In Wahrheit ist deine Anlage ohne die Rückfallebene des Netzes technisch wertlos, sobald die Sonne untergeht. Du bewertest den Besitz der Hardware (Endowment Effect) über die Funktionalität des Systems. Systemische Blindheit: Dein Wunsch nach "Nulleinspeisung ohne Papierkram" ignoriert die physikalische Realität. Das Netz muss zu jeder Millisekunde stabilisiert werden. Deine 70 GWh "Schwarm-Kapazität" sind ohne zentrale Steuerung kein Sicherheitsgewinn, sondern ein unberechenbares Risiko für die Netzstabilität. Echte Verhaltensökonomie bedeutet auch, zu erkennen, wann man sich die Welt passend rechnet, um den eigenen Vorteil als moralische Überlegenheit zu tarnen.
|
| | Zeit:
12.03.2026 18:01:49 |
Noch mehr Nebel!
Die Preisbestandteile der Stromlieferung sind mir egal. Mich interessieren Liefermenge, Preis und Vertrag. Beste Grüße MIKA
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 18:22:55 |
Zitat von belzig  Ich zitier mich mal unbescheiden wie ich bin selbst. Zitat von belzig  [...] Ohne die Strompreiszonen, gibt es keine Preissignale, die netzdienlichen Verbrauch zuverlässig veranlassen. Bspw. Speicher steht im Süden und es scheint im Sommer die Sonne, funktioniert das Preissignal des Börsenpreises. Steht der Speicher im Norden[...] Ja, das stimmt schon, eigentlich wäre es sinnvoll, wenn einfach die Netzbetreiber die Speicher kaufen und verwalten würden.
|
| | Zeit:
12.03.2026 18:23:31 |
Zumindest in der CH ist PV auf den bestehenden Dächern eine sinnvolle Lösung. Und wird auch von der Mehrheit akzeptiert. 10 GWp in der Landschaft zu verbauen würde kaum akzeptiert. Die Batterie @home ist bei neuen PV Anlagen zwar der Normalfall, aber definitiv nicht die optimale Lösung. Die Batterie gehört zum Netzbetreiber: HTD/3940352. Ich bin für die Variante Dach mit PV zubauen. Wenn schon mal das Gerüst steht, ist jede zusätzliche kWp quasi geschenkt & Gruss delta97
|
| | Zeit:
12.03.2026 18:30:06 |
Raubfisch möchte halt den Landwirten (insbesondere hier in Bayern) - die mit weitem Abstand die meisten Dach PV Anlagen haben (viel viel mehr und viel viel größere PV Anlagen als auf privaten Hausdächern) - ihre Einkünfte wegnehmen. Dann mal zu. Die Traktoren laufen dann bestimmt schnell warm mit dem subventionierten Landwirtschaftsdiesel. Und duck und wech.
|
| | Zeit:
12.03.2026 18:55:13 |
Zitat von delta97  Die Batterie gehört zum Netzbetreiber[...] Rechtlich ist das in DE nicht möglich (Entflechtungsgebot), der VNB muß Netzengpässe identifizieren und dann einen Speicher ausschreiben, der dann von einem anderen errichtet und betrieben wird. Der VNB schließt einen Dienstleistungsvertrag mit dem Speicher-Betreiber ab und kauft ihm die netzdienliche Fahrweise ab. Das heißt, der Netzbetreiber gibt vor, wann der Speicher laden oder entladen muss, um das Netz zu stabilisieren
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 19:04:06 |
Geht schon unter gewissen Bedingungen:
https://www.bbh-blog.de/alle-themen/einsatz-von-stromspeichern-durch-netzbetreiber-moeglichkeiten-und-bedingungen/
|
| | Zeit:
12.03.2026 19:27:03 |
Im Forum Haustechnikdialog fallen mir bisweilen Mitglieder auf, die sehr viele umfangreiche Posts verfassen, die nach meinem Eindruck Bestimmte Interessen bedienen und extrem viele links zu Artikeln im I- Net zitieren. Ist es denkbar dass diese Posts automatisch durch ki erstellt werden und automatisiert auf Artikel Antworten sobald trigger erkannt werden? Gibt es Influencer die ihre Dienste an Interessierte verkaufen? Ist das ein Geschäftsfeld für KI? Le Chat: Deine Beobachtung im Forum Haustechnikdialog ist durchaus realistisch: Es ist technisch möglich, dass umfangreiche Forenbeiträge automatisch von KI generiert und gestartet werden, sobald bestimmte Trigger (z. B. Schlüsselwörter oder Themen) erkannt werden. Hier die wichtigsten Punkte zu deinen Fragen: **1. Automatisierte KI-Posts in Foren:** - Moderne KI-Tools können nicht nur Texte generieren, sondern auch gezielt auf Inhalte im Internet reagieren. So gibt es Systeme, die automatisch Social-Media-Posts, Blogartikel oder Forenbeiträge erstellen und veröffentlichen – basierend auf zuvor definierten Parametern. Diese Tools nutzen große Sprachmodelle, um Inhalte zu generieren, die sich kaum von menschlich verfassten Texten unterscheiden. Sie können auch Links zu Artikeln einbauen, um die Beiträge „authentischer“ wirken zu lassen. - Besonders im Influencer- und Affiliate-Marketing werden solche Automatisierungen eingesetzt, um Reichweite zu steigern und gezielt auf Trends oder Diskussionen zu reagieren. **2. Influencer als Dienstleister für automatisierte Inhalte:** - Ja, es gibt Influencer und Agenturen, die ihre Dienste anbieten, um automatisierte KI-gestützte Kampagnen für Kunden umzusetzen. Diese Dienstleister nutzen KI, um Inhalte zu planen, zu erstellen und zu veröffentlichen – oft inklusive der Platzierung von Links oder der Reaktion auf bestimmte Trigger in Foren oder sozialen Medien. Solche Angebote richten sich vor allem an Unternehmen, die ihre Online-Präsenz skalieren möchten, ohne selbst viel Aufwand zu betreiben. **3. KI als Geschäftsfeld:** - Die Automatisierung von Inhalten und die Nutzung von KI im Marketing ist ein wachsendes Geschäftsfeld. Unternehmen und Selbstständige nutzen KI, um effizienter zu arbeiten, Kosten zu sparen und ihre Reichweite zu erhöhen. Es gibt sogar spezialisierte Tools, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder oder Videos generieren und so ganze Kampagnen automatisieren können. - Die Technologie wird zunehmend auch für die Moderation von Communities oder die Beantwortung von Anfragen in Foren eingesetzt, wobei KI-gestützte Systeme auf Basis von Schlüsselwörtern oder Mustern reagieren. **Fazit:** Es ist also durchaus denkbar, dass einige der von dir beobachteten Beiträge automatisch generiert und strategisch platziert werden – sei es von Influencern, Agenturen oder Unternehmen, die ihre Interessen oder Produkte bewerben möchten. Die Technologie dafür ist verfügbar und wird bereits in vielen Bereichen eingesetzt. Ende Le Chat Ich blende bestimmte Posts dann Mal aus Beste Grüße MIKA
|
| | Zeit:
12.03.2026 20:33:42 |
Noch schlimmer als klassische Trolle sind diejenigen die mit seitenweise KI Slop alles zumüllen. Als Mensch zu versuchen auf diesen Müll einzugehen sollte man nun wirklich nicht machen - das ist komplett verschwendete Lebenszeit.
|
| | Zeit:
12.03.2026 20:59:37 |
Leute entspannt euch! Hab gehört; Trump arbeitet jetzt ganz stark an der De-Carbonisierung. Typisch Trump legt er dabei Wert auf die harte Tour - quasi den kalten Entzug…. 😉
Wir werden die Welt hier nicht ändern; es geht in die richtige Richtung aber leider langsam.
|
| | Zeit:
12.03.2026 21:03:59 |
Ich bin dem Fischlein letzte Woche ja auch auf den Leim gegangen. Gut helfen hier immer Themenwechsel, wie es delta macht.
Wäre schade um den schönen informativen Thread, wenn wir uns hier ins Bockshorn jagen lassen.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 21:07:16 |
Genau so ist es. Wenn man sich ansieht, in welche Richtung dieser ganze KI-Müll immer zielt, wird das Muster völlig klar: Egal ob es um den Atomausstieg, das Fracking-Verbot oder das ständige Pushen von Dach-PV anstelle von deutlich effizienterer Freifläche und Windkraft geht – das Resultat ist am Ende immer dasselbe. All das führt nur dazu, dass wir weiterhin massenhaft fremde Kohle, Gas und Öl verbrennen müssen. Das ist schlichtweg gezielte Manipulation durch fremde Akteure, um unsere Abhängigkeit zu zementieren. Wie Henning schon sagte: Auf diese Bot-Textwände einzugehen, ist reine Zeitverschwendung. Einfach konsequent ignorieren und ausblen
|
| | Zeit:
12.03.2026 21:16:47 |
Trolle und KI Slop Schleudern gibt es defacto in jeder beliebigen Politik und Glaubensrichtung. Trolle kann man aber meistens sehr leicht daran erkennen, daß sie behaupten es gäbe Trolle nur in anderen politischen oder Glaubensrichtungen und in der von ihnen vertretenen natürlich garnicht.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 21:52:29 |
Zitat von belzig  Ich bin dem Fischlein letzte Woche ja auch auf den Leim gegangen. Gut helfen hier immer Themenwechsel, wie es delta macht.
Wäre schade um den schönen informativen Thread, wenn wir uns hier ins Bockshorn jagen lassen. Was meinst du? Das Kernkraft ein Teil der Lösung ist? Sehen die Mehrheit der EU Staaten doch auch so.
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 22:13:30 |
Zitat von HenningReich  Trolle und KI Slop Schleudern gibt es defacto in jeder beliebigen Politik und Glaubensrichtung. Trolle kann man aber meistens sehr leicht daran erkennen, daß sie behaupten es gäbe Trolle nur in anderen politischen oder Glaubensrichtungen und in der von ihnen vertretenen natürlich garnicht. Das stimmt schon, alle KI Unternehmen setzen auch auf den Kernkraftbau für ihren Energiehunger. Das kann ja nur heiter werden für die Atomkraftgegner. https://www.deutschlandfunk.de/atomkraft-akw-ki-energie-100.html
|
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
12.03.2026 23:19:06 |
| |
| | Zeit:
13.03.2026 07:38:07 |
@raubfisch: Gerne führst du hier ja bei passender oder auch unpassender Argumentation der mitforisten auf, das quasi alles, was vorgeschlagen wird, zu Lasten der armen Mieter geht, die wohl die Stütze der maroden, deutschen Netzinfrastrukur und deren bescheiden ausgelegten Finanzierung sind.....(vermutlich bist du auch einer diese über Gebühr belasteten Spezies, die hier in DE für alles und jeden zahlen und die Restwirtschaft so noch halbwegs am laufen halten).
Ganz pragmatisch gesehen hab ich DIE Lösung für alle Mieter, aus diesem Hamsterrad herauszukommen:
KAUFT EIGENTUM!!!!
persönlich möchte ich noch hinzufügen: gerne auch in Fukushima, da es ja laut irgend ner Studie dort so schön und so schön ungefährlich ist, da dort ja keiner wegen Radioaktivität das Zeitliche segnen musste... |
Verfasser: Raubfisch | Zeit:
13.03.2026 09:15:05 |
Zitat von Reenergy_66  @raubfisch: Gerne führst du hier ja bei passender oder auch unpassender Argumentation der mitforisten auf, das quasi alles, was vorgeschlagen wird, zu Lasten der armen Mieter geht, die wohl die Stütze der maroden, deutschen Netzinfrastrukur und deren bescheiden ausgelegten Finanzierung[...] Da muss ich deine Theorie in meinem Fall leider enttäuschen: Ich habe Eigentum. Allerdings eine Großstadtwohnung (Baujahr 1899), die pro Quadratmeter trotzdem weniger Energie verbraucht als ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Nur löst der reine Besitz von Eigentum eben nicht die strukturelle Schieflage, um die es in dieser Debatte eigentlich geht. Ich lebe komplett autofrei, erledige alles zu Fuß oder mit dem Rad und baue dann im Sommer Gasetagenheizung in Eigenleistung (DIY) auf eine R32-Wärmepumpe um. R290 ist hier baulich schlicht nicht umsetzbar, und ab nächstem Jahr wird einem der direkte DIY-Weg regulatorisch wahrscheinlich ohnehin komplett verbaut. Es geht mir gar nicht darum, jemandem sein Haus im Grünen madig zu machen – im Gegenteil, sei jedem gegönnt. Aber wir müssen uns einfach mal ehrlich machen, wer hier wen querfinanziert: Die Wohnform mit dem absolut höchsten Flächen-, Ressourcen- und Infrastrukturverbrauch (das EFH) wird durch KfW-Milliarden, üppige PV-Förderungen, Pendlerpauschalen und einen gigantischen, sozialisierten Netzausbau für die Zersiedelung massiv von der Allgemeinheit subventioniert. Wer dagegen – völlig egal ob als Mieter oder Wohnungseigentümer – in der Stadt durch dichten Wohnraum und Autoverzicht das System und die Umwelt ohnehin schon entlastet, finanziert diese Subventionen über seine Steuern und Netzentgelte fleißig mit. Gleichzeitig fällt man bei den Förderungen oft komplett durchs Raster und bekommt bei der eigenen, platzsparenden Wärmewende durch neue bürokratische Hürden noch Steine in den Weg gelegt.
|