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27.04.2026 13:53:46 |
Zitat von delta97  Aktuell sind in der DACH Region um die 140 GWp PV verbaut. Ohne Batterien kann das nicht funktionieren. Von wo soll den sonst der Strom in der Nacht kommen ? Gruss delta97 Daß wir ca. 100GWh Batteriespeicher mit 10-20 GW Leistung brauchen werden dürfte unstrittig sein. Aber die Politik muß dafür die Rahmenbedindungen setzen. Heute werden viele Projekte einfach nicht angegangen, weil immer noch nicht klar ist in welcher höhe Netzentgelte anfallen. Zudem gelten die Batteriespeicher als "Fressfeinde" der Gaskraftwerke. (je mehr davon im Netz sind umso weniger rentieren sich letztere) Insofern wird Frau Reiche alles daran setzen den Batterieausbau zu behindern, damit ihre ehemalien und (vlt. auch zukünftigen) Arbeitgeber weiter Reibach machen können. Und wir werden hier Redispatchkosten haben, daß uns die Augen bluten.
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27.04.2026 16:49:42 |
Nun: die Politik hätte vor Jahren die Rahmenbedingungen für Batterien festlegen müssen. Die fehlende Planung kann man K. Reiche nicht anlasten & Gruss delta97 P.S.: Eine Batterie ist doch nichts anderes als ein PSK, vielleicht könnte man von da die Regulatorien übernehmen.
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27.04.2026 18:10:58 |
Das grundsätzliche Problem: Es gibt schlicht und ergreifend keine belastbare EE Planung in D: Ausser planlosem PV und WK Zubau ist da nur ein schwarzes Loch. Fehlende Batterien sind seit Jahren ein Thema, was mittlerweile unbestritten ist. Die Batterien fehlen aber trotzdem. Fehlende Berücksichtigung von Dunkelflauten im Winter. Ist noch gar nicht wirklich auf dem Radar. Und das Resultat sind dann solche Aussagen von einem durchaus kompetenten Manager: www.bild.de/..wolfgang-reitzle-fordert-ausbaustopp-der-erneuerbarenWieso holt sich D nicht eine 2nd opinion ein, z. Bsp in Spanien & Gruss delta97
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27.04.2026 18:42:40 |
Herr Reizle hat sicher seine Verdienste. Ob er aber aufgrund seiner Russlandnähe in der Lage ist die aktuelle Energiepolitik objektiv zu bewerten, halte ich für fraglich. Wieso allerdings Leute, die ihre Ausbildung umsonst an Deutschen Universitäten erhalten haben und ihr Geld in Deutschland verdient haben, dann immer irgendwann in die Schweiz ziehen und von dort aus die Zustände in Deutschland kritisieren müssen, wäre auch mal eine Frage wert.
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27.04.2026 19:50:47 |
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28.04.2026 09:01:32 |
Zitat von delta97  Das grundsätzliche Problem: Es gibt schlicht und ergreifend keine belastbare EE Planung in D: Ausser planlosem PV und WK Zubau ist da nur ein schwarzes Loch.
Fehlende Batterien sind seit Jahren ein Thema, was mittlerweile unbestritten ist. Die Batterien fehlen aber trotzdem. Fehlende[...] Das stimmt so profan einfach nicht. Der Baustein den du ansprichst wie schonmal versucht zu erklären ist Elektromobilität, denn das sind nichts anderes wie rollende Energiespeicher und hierzu gab es einen Planung von 15 Millionen PKW bis 2030, sogar noch ohne Nutzfahrzeuge, welche an den Zubau PV und WK angepasst war. Da dieser Hochlauf ausblieb bzw. sehr langsam war ist dieses Ungleichgewicht entstanden. Deshalb ist eine weitere Förderung von Elektromobiltät richtig und wichtig. Im zweiten Schritt fehlen jetzt dann natürlich auch die geplanten stationären Speicher mit den Zellen welche nicht mehr für den dynamischen Betrieb in Fahrzeugen ausreichen und getauscht werden. Rattenschwanz.. https://www.enbw.com/unternehmen/themen/speicher/second-life-batterien.html Elektroauto-Batterien könnten Speicherproblem lösen Deutschland setzt auf erneuerbare Energien – ihr Anteil am Bruttostromverbrauch soll bis 2030 auf 80 Prozent anwachsen. Dafür braucht es neben dem Netzausbau auch große Batteriespeicher, die den grünen Strom bei einem Überangebot zwischenspeichern und ihn erst bei Bedarf wieder ans Netz abgeben. Vor allem Großbatteriespeicher sind daher extrem wichtig für das Gelingen der Energiewende.
Bis 2030 soll die Speicherkapazität der Großbatteriespeicher um den Faktor 40 von derzeit 1,4 Gigawattstunden (GWh) auf 57 GWh ausgebaut werden. Second-Life-Batterien aus Elektroautos könnten laut Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF eine prognostizierte Gesamtkapazität von 15-20 GWh liefern. Damit wären allein durch wiederverwertete E-Auto-Batterien bis zu 35 % der Gesamtkapazität benötigter Großspeicher in Deutschland bzw. bis zu 67 % der Leistung abgedeckt.
Mit dem Beschluss der EU-Kommission ab 2035 keine neuen Autos mit Verbrennungsmotor mehr zulassen, ist langfristig mit sehr hohen Batteriekapazitäten zu rechnen, die nach ihrer Nutzungsdauer im E-Auto für die Zweitnutzung als stationäre Speicher zur Verfügung stünden. |
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28.04.2026 10:38:48 |
Ist Second-Live von E-Autobatterien überhaupt noch ein Thema? Ich höre da immer nur, daß es da kaum Nachfrage von den Großspeicher- und WKA- Betreibern gibt, weil niemand für die Dinger Garantien abgeben will. Zudem sind die anderen Zellchemien wie LFP deutlich billiger geworden. BMW hat dann die Konsequenzen gezogen und die alten i3-Batterien selbst als Großsspeicher in einem eigen Werk in Leipzig wiederverwertet um PV und Windstrom zu speichern. Heute gehts doch eher darum E-Autobatterien stofflich zu verwerten.
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28.04.2026 11:52:44 |
Zitat von belzig  Ist Second-Live von E-Autobatterien überhaupt noch ein Thema? Ich höre da immer nur, daß es da kaum Nachfrage von den Großspeicher- und WKA- Betreibern gibt, weil niemand für die Dinger Garantien abgeben will. Zudem sind die anderen Zellchemien wie LFP deutlich billiger[...] Das war bei BMW und anderen Herstellern von vornerein geplant, denn alle Unternehmen müssen ja auch regulative CO2 Anforderungen in der gesamten Wertschöpfung erfüllen und auch Kapitalmärkte und vor allem Fonds schauen auf den Sustainability Index. Die wären ja doof wenn die die erst verkaufen würden und dann irgendwo anders teurer Maßnahmen ergreifen müssen. Sicher ist die Eigennutzung natürlich irgendwann erschöpft und dann kannst die verhökern. Recycling macht ja auch energetisch bei einer noch für stationäre Zwecke dienlichen Zelle keinen Sinn. Wenn die natürlich Schäden haben dann zerlegste die wieder in Einzelstoffe, klar.
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28.04.2026 12:15:28 |
Jede Batterie ist willkommen: Dual use: elektro Auto und Batterie Nutzung. Die Variante wie in Utrecht macht Sinn: ardmediathek.de/..utrecht-zukunft-neue-energiespeicher..wdr/..Nur wenn wir in Utrecht von 500 PKW à 10 kWh ausgehen sind das erst 5 MWh. Der ganze dual use IT Aufwand zum laden und steuern dürfte erheblich sein. 2nd live .. Macht aus meiner Sicht am meisten Sinn. Wobei man ja das ganze BEV recyceln sollte.. Typischerweise hält bei mir ein eBike Akku 10j. Dann nimmt die Kapazität langsam ab. Geht man von einer BEV Lebensdauer von 20j aus, dann dürfte die Batterie auch in etwa am Ende sein. Warten wir mal ab wie sich die Thematik entwickelt und ich bin offen für alle Lösungen & Gruss delta97
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28.04.2026 13:15:25 |
Das V2G-Projekt in Utrecht gibt schon Hoffnung. Vorraussetzung ist dafür aber auch eine gesteigerte Carsharing-Nachfrage, die in DE auch etwas stagniert. Durch den Iran-Krieg sind jetzt viele Diesel-Dieter etwas aufgewacht und denken über E-Mobilität nach. Aber Leute ohne Stromanschluß am Stellplatz sind da einfach etwas benachteiligt, selbst wenn man Sondertarife wie bei ESB für 29ct/kWh bekommt. Ich wiederhole mich zwar, aber wenn die E-Mobilität einen Beitrag zur Energiewende bringen soll, braucht man Lademöglichkeiten am Arbeitsplatz zu Haushaltsstrompreisen. Das ist für viele Betriebe leider immer noch kein Thema und wenn wird da einfach eine Wirelane-Ladesäule mit 58ct/kWh hingestellt.
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28.04.2026 16:03:52 |
Zitat von belzig  Durch den Iran-Krieg sind jetzt viele Diesel-Dieter etwas aufgewacht und denken über E-Mobilität nach. Aber Leute ohne[...] Es bleibt abzuwarten ob man sich damit einen Gefallen tut oder ob man sich damit nicht viele Läuse in den Pelz setzt. Wenn man solche Meldungen EU Kommission will chinesische Wechselrichter aus EU geförderten Projekten drängen liest dann schrillen einige Alarmsirenen. Mal davon abgesehen dass kein normaler Kunde beurteilen kann wer ein Hochrisiko-Anbieter tatsächlich ist so stellt sich doch die Frage wie weit man ausländischer Technik die nach Hause telefonieren kann überhaupt noch trauen kann. Denk ich an die millionenfach verbauten BMS Systeme, Wechselrichter etc. und zähl dann noch die ganzen Fahrzeuge mit "over the air update Möglichkeiten" dazu stellen sich zumindest mir die Nackenhaare auf .... da ist richtig fett Potential vorhanden Blödsinn zu veranstalten wenn ...... Eigentlich will man ja "nur" ne PV Anlage oder ein Auto das den Zweck für den sie gekauft wurden erfüllen und nicht irgendwelche fremdgesteuerten Einrichtungen die einen nach belieben im Regen stehen lassen können oder Blödsinn veranstalten egal woher der Knöpfchendrücker nun kommt. Die Diebstahlsicherungen der hiesigen KFZ-Hersteller sorgen ja auswärts auch für kräftig Ärger wenn sie nicht nach Hause telefonieren können und lassen die Käufer grundlos im Regen stehen blos weil keine Verbindung möglich ist. Ganz ehrlich : Ich brauch so ne Technik nicht wirklich, wenn sie vermutlich genau dann versagt oder unbenutzbar gemacht wird wenn ich sie am notwendigsten brauche. Überwachungswahn, nach Hause telefonieren wollen und vorsätzlich eingebaute Hintertüren können bei Säbelrasselaktionen auch die Energiewende samt Mobilität ganz einfach "abschießen".
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28.04.2026 16:43:28 |
Zitat von Achim Kaiser  Zitat von belzig  [...] Es bleibt abzuwarten ob man sich damit einen Gefallen tut oder ob man sich damit nicht viele Läuse in den Pelz setzt. Wenn man solche Meldungen[...] Erkläre mir mal bitte wo und was es für aktuelle Probleme mit "Diebstahlsicherungen" gibt? Kein Fahrzeug benötigt zwingend OTA Kontakt oder Verbindung, dann würden sich ja alle bereits in der untersten Etage der Tiefgaragen stapeln? :-)
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28.04.2026 17:19:01 |
Zitat von Achim Kaiser  Zitat von belzig  [...] Es bleibt abzuwarten ob man sich damit einen Gefallen tut oder ob man sich damit nicht viele Läuse in den Pelz setzt. Wenn man solche Meldungen[...] OTA gibts mittlerweile auch beim Verbrenner. Also auch wenn Diesel-Dieter seiner bevorzugten Technik treu bleibt, kann er auch plötzlich auf seinem Display eine neues Menu oder eine neue App haben. Und wenn man keine Updates aus China auf dem Wechselrichter haben will, kauft man sich halt einen von Kostal, Fronius oder SMA.
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28.04.2026 17:45:08 |
Zitat von belzig  Zitat von Achim Kaiser  [...] OTA gibts mittlerweile auch beim Verbrenner. Also auch wenn Diesel-Dieter seiner bevorzugten Technik treu bleibt, kann er auch plötzlich auf seinem Display eine neues Menu oder eine neue App haben. Und wenn man keine Updates aus China auf dem Wechselrichter haben[...] Was Ihr immer mit eurem "aus China" in einer globalisierten Welt habt... Kostal hat viele Bereiche und Standorte im "bösen" China, unter anderem auch Entwicklung und SW Entwicklung. Da musst dann wohl auch passen.. Und OTA gab es beim Verbrenner auch schon lange bevor es BEV gab für Diagnosen und Werkstattthemen
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28.04.2026 18:38:00 |
OT: Ich habe gerade 2 defekte Kostal WR durch Huawei WR ersetzt.. Letztere funktionieren sehr gut. HTD/3910355Man könnte auch bei Huawei ein SW Audit durchführen. Mit KI kann man SW ganz gut analysieren. Es ist kaum im Interesse von China via WR Strom Netze in Europa lahmzulegen. Weil nachweisen sollte einfach möglich sein.
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28.04.2026 19:11:12 |
Zitat von delta97  OT: Ich habe gerade 2 defekte Kostal WR durch Huawei WR ersetzt.. Letztere funktionieren sehr gut. HTD/3910355Man könnte auch bei Huawei ein SW Audit durchführen. Mit KI kann man SW ganz gut analysieren. Es ist kaum im[...] Und du glaubst echt wenn der "böse" Chinese etwas einbaut das du das mit deinen Bordmitteln und "KI" finden würdest? Die sind eines aber weder blöd noch blöder als wir.
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28.04.2026 19:13:21 |
Zitat von Loxodan  Erkläre mir mal bitte wo und was es für aktuelle Probleme mit "Diebstahlsicherungen" gibt? Kein Fahrzeug benötigt zwingend OTA Kontakt oder Verbindung, dann würden sich ja alle bereits in der untersten Etage der Tiefgaragen stapeln? :-) Hunderte Porsches zum Stillstand verdammtZudem gibt's auch noch andere Techniken neben dem Geofencing mit denen die Motoren abgeschaltet werden können. Ich bin mir ziemlich sicher das kein Hersteller die Hintertüren in der Betriebsanleitung dokumentiert hat, die ihm ggf. von der jeweiligen Obrigkeit aufs Auge gedrückt wurde. Ob da nun Diebstahlschutz, OTA oder was anderes auf dem Etikett steht ist ziemlich egal. Unsere besten Freunde sind da ja auch gar nicht zimperlich warum sollten es andere dann sein ? Hat sicherlich auch Gründe warum sie bestimmte Router nicht (mehr) im Land haben wollen ....
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28.04.2026 19:18:53 |
Das Beispiel ist jetzt nicht dein Ernst oder?
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28.04.2026 19:45:01 |
Cyber Abwehr ist Aufgabe des Staates und wird von spezialisierten Firmen durchgeführt. www.swisscom.ch/de/business/enterprise/..security.htmlDie Huawei WR als "community" kann man durchaus überwachen. Das ganze ist auch nichts neues. Eine Überwachung gibt es in der CH im FMG (Fernmeldegesetz). fedlex.admin.ch/eli/cc/1997/2187_2187_2187/de Das ist internationaler Standard. Realtime oder basierend auf historischen Daten. Anstelle des FMG machst du ein WRG. Mit anderen Worten: Jeder WR Hersteller muss realtime gewisse Daten liefern. Die dann von swissgrid überwacht werden. Stichwort Anomaly Detection. Alarmierung gibt es auch schon : www.alert.swiss/ Dann mache ich WR power off. Ende der Durchsage & Gruss delta97
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28.04.2026 20:40:48 |
Zitat von belzig  Ist Second-Live von E-Autobatterien überhaupt noch ein Thema? Ich höre da immer nur, daß es da kaum Nachfrage von den Großspeicher- und WKA- Betreibern gibt, weil niemand für die Dinger Garantien abgeben will. Zudem sind die anderen Zellchemien wie LFP deutlich billiger[...] Vor 10 Jahren habe ich auch mal an second life geglaubt. Aber die Technik und die Preise entwickeln sich so schnell weiter dass 2nd life Akkus wirtschaftlich inzwischen null Sinn machen. Aktueller NaIon Preis von CATL für große Kunden: 47 Euro/kWh -> bald 33 Euro/kWh für 15.000 Zyklen. In 5 Jahren gibts die Teil bestimmt auch für 20 Euronen. Wie willst Du da technisch für battery storage gesehen (cycles, operating temp, safety...) viel schlechtere Akkus ausbauen, prüfen und wieder einbauen damit das am Ende wirtschafltich Sinn macht? CATL |
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28.04.2026 20:50:56 |
Zitat von MIKA.HH  Deutschland hat beim Bau der LNG-Terminals gezeigt, dass Infrastruktur in wenigen Monaten statt Jahren möglich ist, wenn der politische Wille da ist. Genau diese Geschwindigkeit brauchen wir jetzt für die Energiewende – aber mit anderer Zielrichtung nämlich der Reaktion auf weltweite[...] Wenn Deutschland (oder Europa) eine sinnvolle Technologiestrategie hätte, dann würden wir jetzt die 10GW Gaskraftwerk Ausschreibung ändern auf 8GW + 2GW -200 GWh Redoxflow Speicher made in Europe. Das ist technisch und wirtschaftlich möglich (neulich habe ich das Google Projekt hier verlinkt was in einer ähnlichen Größenordnung ist und wenn Google sich das leisten kann dann kann Deutschland oder Europa sich das auch leisten) Und das würde eine Technologie fördern die 100% sicher weltweit in einigen Jahren so boomen wird wie heute Akkuspeicher. Wäre endlich mal wieder ein neuer TechMarkt den wir dominieren könnten wenn wir JETZT mal statt an alter Technik rumzuklammern und rumzujammern mal was innovatives versuchen würden. Die Frage die ich mir stelle: Haben wir aus dem Thema Akkuspeicher NULL Strategie und kompletten Technologieverlust in Europa etwas gelernt? Schaun wir mal dann sehn wir mal.
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28.04.2026 21:21:01 |
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29.04.2026 06:11:09 |
Zitat von HenningReich  Zitat von MIKA.HH  [...] Wenn Deutschland (oder Europa) eine sinnvolle Technologiestrategie hätte, dann würden wir jetzt die 10GW Gaskraftwerk Ausschreibung ändern auf 8GW + 2GW -200 GWh Redoxflow Speicher made in Europe. Das ist technisch und wirtschaftlich möglich (neulich habe ich das[...] Ich sehe zwei Hemmschuhe - 1. Man möchte eine signifikante Änderung des Erlöses von Gas- und Kohlekraftwerken verhindern. 2. Man unterschätzt die disruptive Entwicklung im Markt für Speicher. Übrigens - wenn Betreiber von Grossflächen PV neben jedes Feld einen Speicher stellten, der einen Teil des produzierten Stroms verschiebt, so wird das Betz auch entlastet. Und ansonsten ... Wenn man abschätzt, welchen Einfluss Batteriespeicher in den nächsten zwei Jahren auf die Stromerzeugung aus Gas- und Kohlekraftwerken haben können, muss man zunächst die Größenordnung verstehen: In Deutschland werden aktuell grob etwa 80–100 TWh Strom aus Gas und etwa 120–150 TWh aus Kohle erzeugt, also insgesamt rund 200–250 TWh fossiler Strom pro Jahr. Batteriespeicher ersetzen diese Energie nicht direkt, sondern verschieben sie zeitlich. Sie laden bei niedrigen Preisen (typisch bei viel Wind und Sonne) und entladen in teuren Stunden, in denen heute häufig Gaskraftwerke zum Einsatz kommen. Deshalb verdrängen Speicher zuerst Gas und erst in zweiter Linie Kohle. Realistisch kann man davon ausgehen, dass ein Speicher im Schnitt etwa 250 Zyklen pro Jahr fährt. Daraus ergibt sich als Faustregel: 1 GWh installierter Speicher verschiebt ungefähr 0,25 TWh Strom pro Jahr. Auf dieser Basis lassen sich drei Szenarien skizzieren. Bei einem langsamen Ausbau mit etwa 10 GWh zusätzlichem Speicher wären das rund 2,5 TWh verschobene Energie. Das entspricht nur etwa 2–3 % der Gasstromerzeugung, Kohle wäre praktisch kaum betroffen. Der Effekt beschränkt sich hier auf leichtes Peak-Shaving. Bei einem normalen Ausbau von etwa 30 GWh ergibt sich eine Verschiebung von rund 7,5 TWh. Das würde die Gasverstromung um etwa 8–12 % senken und Kohle um etwa 2–4 %. Hier sieht man bereits einen spürbaren Effekt im Markt, vor allem bei teuren Spitzenlasten. In einem ambitionierten Szenario, etwa mit 60 GWh zusätzlichem Speicher in kurzer Zeit (vergleichbar mit der Geschwindigkeit beim Aufbau der LNG-Infrastruktur), könnten etwa 15 TWh pro Jahr verschoben werden. Das würde die Gasverstromung um etwa 15–25 % reduzieren und Kohle um etwa 5–10 %. In diesem Bereich verändert sich das Einsatzprofil fossiler Kraftwerke strukturell: Sie laufen deutlich weniger in Spitzenzeiten. Wichtig ist aber: Diese Effekte gelten vor allem für „normale“ Betriebszustände. In längeren Dunkelflauten bleibt fossile Erzeugung weiterhin notwendig, weil Speicher in dieser Größenordnung keine mehrwöchigen Energiemengen bereitstellen können. Der eigentliche Hebel entsteht erst in Kombination mit zusätzlicher Flexibilität auf der Nachfrageseite, etwa durch Wärmepumpen, Elektromobilität und industrielle Lastverschiebung. Dann können sich die Effekte deutlich verstärken. Kurz gesagt: Ein schneller Ausbau von Batteriespeichern kann innerhalb weniger Jahre einen relevanten Teil der Gasstromerzeugung verdrängen und das System spürbar verändern – aber erst im Zusammenspiel mit flexibler Nachfrage entsteht daraus ein echter struktureller Wandel. Aber ... Will man das? Ist das Unsinn? Kommt das beim Wahlvolk an? Beste Grüße MIKA
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29.04.2026 07:53:55 |
Zitat von MIKA.HH  ...Kurz gesagt: Ein schneller Ausbau von Batteriespeichern kann innerhalb weniger Jahre einen relevanten Teil der Gasstromerzeugung verdrängen und das System spürbar verändern – aber erst im Zusammenspiel mit flexibler Nachfrage entsteht daraus ein echter struktureller Wandel.
Aber ... Will man das? Ist das Unsinn? Kommt das beim Wahlvolk an?
Hallo Mika, „ Kommt das beim Wahlvolk an?“ Alles eine Sache der Erklärung - Energie „vergünstigten“ trägt ja ein jeder auf seiner Fahne, darüber gesprochen wird gefühlt schon seit Jahrzehnten, es fehlt lediglich an den entsprechenden Taten. Ok, Batteriespeicher waren zb 2010 noch nicht DAS Argument, aber die Zeiten wandeln sich. Gerade mit 2nd life oder auch mit neuen Zelltechnologien wäre es ohne Millionen € teurer Studien ein einfaches, mal die Kosten des einen mit den Kosten des anderen zu vergleichen, und deren Auswirkungen, wie du es oben in den Szenarien schön (grob) dargestellt hast (oder hast du dafür auch erst Millionen an einen der „Big-5“ abgedrückt?). Wenn, wie weiter oben erwähnt, BMW dies bereits praktiziert, und sicherlich auch einige andere, kann der „Irrweg“ nicht gerade so lang sein. Diese Firmen können, im Gegensatz zu Gas-Kati oder dem Fritze rechnen. Da kommt dann eher das „ Will man das?“ zum tragen. EON, RWE und Co, also Gas-Kati, will das mit Sicherheit, NICHT. Die sichert sich ja bereits den kommenden Arbeitsplatz, Fritze hat eh ausgesorgt, den sollte es nicht mehr sehr belasten, und was du, der Wähler, will - wen interessiert das? Stichwort Lobby. Ich sehe da eher Großkonzerne in der „Pflicht“, einfach zu handeln, Fakten zu schaffen, die dann nachvollziehbar und unumstößlich nachweislich berechenbar sind. Leider werden solche Projekte heutzutage lediglich als Medienschau benutzt, ohne es gänzlich zu erfassen, worum es geht. Beispiel Salzgitter AG mit grünem Wasserstoff. Ja, die bauen ein Windrad nach dem anderen in die Landschaft, um genügend Energie zu erreichen, um dieses Grünen Stoff zu erzeugen und zu verarbeiten. Das machen die aber nicht für einen Habeck, einen Klingbeil oder einen Fritze, das machen die, kalkuliert, aus wirtschaftlichem streben (das nebenher noch Mio Fördrung fließen, ist n positiver Nebeneffekt). Bei der im Beispiel genannten Medienberichterstattung ging es aber fokussiert um den „Grünen Stoff“, das Drumherum betrachtete kaum einer. Und so würde es auch mit Batterieparks gehen, vermute ich mal. Da würde fokussiert davon mit stolz geschwellter Brust erläutert, das man „hier nun soundsoviele Tonnen Altbatterien recycelt“ um damit soundsoviele Haushalte mit Strom zu beliefern... da würde keiner auch nur im entferntesten beginnen, eine Rechnung aufzustellen, das damit xx bis yy % weniger Gas verbraucht würde, was zu zz ct/kWh weniger als Endauswirkung führen würde (wenn im großen Stil so weiter betrieben). Klar wollen Verbraucher UND Industrie geringere Energiekosten, aber Gas-Kati wäre nicht Gas-Kati, wenn sie sich um popelige aufmüpfige Bürger kümmern würde. Einmal Lobbyist, immer Lobbyist... Die Frage ist doch auch: wie viele Jahrzehnte brauchen wir Studien, die etwas darlegen? Wieviele Startups benötigen wir, die immer wieder ein und dasselbe tun, und wirtschaftlich erfolgreich laufen? Und trotzdem kommt es nicht an... bekommt keine Lobby...
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29.04.2026 09:00:04 |
Zitat von Reenergy_66  Zitat von MIKA.HH  ...Kurz gesagt: Ein schneller Ausbau von Batteriespeichern kann innerhalb weniger Jahre einen relevanten Teil der Gasstromerzeugung verdrängen und das System spürbar verändern – aber erst im Zusammenspiel mit flexibler Nachfrage entsteht daraus ein echter struktureller[...]
Ich bin auch etwas ernüchtert ....was das Grosse Ganze angeht . Und dann experimentiere ich mit meinem eigenen Haus - ganz im Kleinen mit wenig Budget und Versuche Peak Shaving und Lastverschiebung im Kleinen hin zu bekommen - So als eine Art Proof of concept. Motto: Mein Haus als Beispiel für 13 Mio andere oder sogar als Beispiel für Freiflächen PV, die mit Abregelung zu tun haben. Meine Ziele: 1. Keine Belastung des Netzes durch eingespeisten Strom - auf keiner Phase! 2. Autarkiegrad von 80-90% für April - September für Haushaltsstrom WW und Beheizung per WP 3. Mit kleiner Dachfläche auskommen. ( 3,5kWp) weil mehr nicht verfügbar ist. 4. verwenden an Teilen was es heute gibt DIY geeignet. 5 kein Komfort Verlust ( Lastverschiebung nicht als Fulltime Job) 6. Schnelle Amortisation ( < 5a) Meine Beobachtung - es ist erstaunlich was sich auf dem Markt der Kleinspeicher für Privathaushalten tut + z.B Hoymiles 1920 oder Marstek oder oder. Die Teile verschieben von mir sonst nicht nutzbaren PV Strom in die Abendstunden und die Nulleinspeiseregelung mit Shelly pro 3EM funktioniert beeindruckend. Es werden sogar schon die IR Tracker am Zähler unterstützt. Dann benötigt man noch nicht einmal einen Elektriker. Pro 2kWh Speicher nutze ich heute je Tag etwa 1,5 kWh an Strom, der ohne Speicher wertlos wäre. Kommen im Jahr 300kWh zusammen die spare ich 100EUR/a ein und innerhalb der Garantiezeit von 10Jahten habe ich nach Abzug von 550EUR Invest in den Speicher 450EUR übrig . Bei mir werkeln jetzt 3dieser Kisten. Warmwassers benötige ich auch im Sommer und in März April sind die Nächte oft kalt U d weil die Speicher skalierbar sind kann ich herausfinden ob ein vierter Speicher lohnt oder nicht.. Ich bin überzeugt dass ein ähnliches Setup für alle noch nicht mit PV ausgerüsteten EFH geeignet ist. Das wäre eine Abstimmung durch Machen. 2022 habe ich noch 22000kWh/a an Gas und 3500 kWh/a an Strom verbraucht. Ich habe 10 TEUR in DIY WP + PV investiert und zahle heute 155 EUR/M für Haushaltsstron Incl. Beheizung. Auch im grossen Maßstab liesse sich mit Wenig viel erreichen. Jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Gas Kathi muss sich entscheiden. Tut sie was für EON und Co oder für die deutsche Volkswirtschaft und die deutsche Industrie, die planbare und günstige Strompreise benötigt? Die Dame ist m.E. leider überfordert....Sie gestaltet halt nicht. Ich empfinde sie eher als so etwas wie die Frontfrau einer Band deren Songs sie vorträgt. Abgesehen davon dass ich die Songs nicht mag - eine gute Stimme ist sie m.E. auch nicht... Die von dir zitierten BMW, Salzgitter u.v.m. erheben hoffentlich ihre Stimme. BASF lernt wie es geht - leider in China .... Beste Grüße MIKA
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