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Zukunft der Energiewende
Verfasser:
winni 2
Zeit: 30.06.2020 00:19:38
2
2980989
OMG, wann wird diese Ignoranz schlichter phsikalischer Tatsachen
einmal aufhören???:-(

Ich habe eine Gasheizung und finde es Schei....!
Ich habe PV und keine ThermischeSolaranlage, und finde es gut.
Einfach, weil beides logisch ist.

Traurig, das hier immer wieder das selbe ofensichtliche von vorne
erklärt werden muss!

Synthetische Kraftstoffe sind ganz prima, wenn der Waldarbeiter seiner
Arbeit nachgeht oder bei manch andere Anwendung. Bei Massenan-
wendungen, gar Gebäudeheizung, völlig Blödsinn, solange der Strom
nicht vom Himmel fällt.

Was erlauben...
Isch abe fertig. :-)

Grüsse

winni

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 30.06.2020 01:14:39
1
2980997
Zitat von sklrep Beitrag anzeigen
Zum Thema Wasserstoff heute einen interessanten Artikel gelesen, der sich zwar hauptsächlich mit dem Automobilbereich beschäftigt aber ähnliches trifft wohl auch für die Verbrennung zur Gebäudeheizung zu. Leider werden in dieses tote Pferd wohl noch manche Steuergelder versenkt:
https://www.golem.de/news/energiewende-schafft-endlich-das-brennstoffzellenauto-ab-2006-149263.html
[...]


Über den Zukunfzsmarkt Brennstoffzellenauto veröffentlicht der Informationsdienst eines Max – Plank Institutes Zahlenwerte, die keinen Vergleich mit toten Pferden gestatten

VDMA: 2040 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenteile in Pkw

Die Brennstoffzelle wird von 2030 an mit beträchtlichem Anteil in Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Maschinen vertreten sein. Allein 11 Milliarden Euro Umsatz für Brennstoffzellenkomponenten in Pkw sind 2040 in Europa möglich. In der Folge werden hier rund 68.000 Arbeitsplätze entstehen.

Pkw-Markt wird maßgeblich sein

Ab 2030 wird laut Studie die Elektrifizierung im Pkw-Bereich durch eine steigende Anzahl von Brennstoffzellenfahrzeugen unterstützt. Japan und Südkorea positionieren sich bereits heute als Vorreiter hinsichtlich der Nutzung von Brennstoffzellenfahrzeugen als Teil einer Wasserstoffwirtschaft.

Dadurch erreichen Brennstoffzellenfahrzeuge dort bereits 2030 einen Marktanteil von 6 Prozent (Japan). Die drei großen Absatzmärkte China, USA und Europa werden mit geringem Zeitverzug folgen. Insgesamt wird der Absatz von Brennstoffzellenfahrzeugen im Zeitraum von 2030 bis 2040 von einer Million auf mehr als 10 Millionen ansteigen, was einem Marktanteil von 12 Prozent entspricht. Daraus ergibt sich ein jährliches Wachstum von knapp 25 Prozent für diesen Zeitraum.


Wer recht behält, wird die Zukunft zeigen. Das betrifft auch den Wasserstoffeinsatz für Gebäudeheizungen.

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 30.06.2020 06:52:24
4
2981006
Und das Internet vergisst nichts !

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 30.06.2020 07:28:18
1
2981015
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Und das Internet vergisst nichts !
Das Klimabudget vergisst auch nichts (und verzeiht auch nichts, speziell keinen Rebound).

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 30.06.2020 07:29:23
6
2981016
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von sklrep Beitrag anzeigen
[...]


Über den Zukunfzsmarkt Brennstoffzellenauto veröffentlicht der Informationsdienst eines Max – Plank Institutes Zahlenwerte, die keinen Vergleich mit toten Pferden[...]


Die Prognosen von insbesondere Daimler, daß die Brennstoffzellenautos - jetzt aber wirklich - kommen, finde ich interessant. Keine Firma hat sich in diesem Bereich mehr blamiert als Daimler.
Seit über 20 Jahren kommt das Brennstoffzellenauto ganz bestimmt in 5 Jahren. Wir brauchen nur noch ein ganz bischen Steuergelder -harhar.
Bei Lithiumakkuautos ist es genau andersrum. Die Aussage von Daimler ist seit Jahren - Akkuauto geht nicht, funktioniert nicht, will kein Kunde kaufen.
Die Realität ist eine andere. Akkuautos haben weltweit seit 10 Jahren massive Zuwächse an Marktanteil obwohl sie zu keinem Zeitpunkt mehr gefördert wurden als Brennstoffzellenautos.
Jeder macht Fehler und falsche Prognosen.
Wer allerdings mehrfach hintereinander über 20 Jahre hinweg den gleichen Fehler immer wieder macht ohne dazuzulernen, der ist einfach dumm.

Verfasser:
HenningReich
Zeit: 30.06.2020 07:39:13
4
2981020
Als Modell F-Cell ist die Mercedes-Benz A-Klasse seit 2002 zur Erforschung des Automobilantriebs der Zukunft im Einsatz. 60 dieser von einer Brennstoffzelle angetriebenen A-Klassen fahren seit Ende 2004 in Deutschland, USA, Japan und Singapur zur Langzeiterprobung unter realistischen Alltagsbedingungen. Bis zum Sommer 2005 legen die Wagen bereits insgesamt 370 000 Kilometer zurück. Rund ein Drittel der Fahrstrecken kommt allein in Singapur zusammen. Bereits im September 2003 werden mehrere A-Klasse F-Cell als Shuttle-Fahrzeuge für Journalisten auf der IAA in Frankfurt/Main eingesetzt.
Die A-Klasse F-Cell Fahrzeuge werden in einer weltweit ersten Kleinserie als Pkw mit Brennstoffzellenantrieb gebaut und bei Kunden erprobt.

Die Frage ist - was ist im Jahr 2020 anders als 2005? Gab es seitdem eine wesentliche technische oder ökonomische Weiterentwicklung der Brennstoffzelle? Meines Wissens nach herrscht seit 15 Jahren (fast) Stillstand. Aber ich lerne gerne dazu wenn man mir hier belastbare Nachweise darlegt.

Mal so als Vergleich:
Lithiumakkus sind im gleichen Zeitraum um den Faktor 10 kostengünstiger geworden und um den Faktor 2 leistungsfähiger geworden. Und alle Experten die ich kenne prognostizieren, daß in den nächsten 15 Jahren das gleich noch einmal passieren wird.
Wir sehen hier den Wettlauf zwischen einem Hasen und einem Igel, und nur im Märchen gewinnt der Igel.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 30.06.2020 08:55:57
2
2981040
Was irgendwelche Glaskugelgucker, äh sorry, Experten so für "in 15 Jahren" prognostizieren...
Das ist ähnlich viel wert, wie wenn MercedesDaimlerChryslerBenz (oder wie auch immer sie gerade heißen) von ihrer erfolgreichen H2-Dampfmaschine plaudern.
Dachte eigentlich, das tun die inzwischen schon gar nicht mehr.

Fortschritte gab es selbstverständlich auch beim Daimlerschen Wasserstoffauto; auch nach dem Wikipedia-Eintrag ist die Technik zumindest so kompakt geworden, dass man keinen Zwölftonner alleine für den eigenen Kladdaradatsch mehr braucht.
Mehr aber halt auch nicht. Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Man kann natürlich trotzdem verlieren.

Mit Akkupreisen der Zukunft würde ich nicht wirklich spekulieren, könnte auch gut sein, dass die wieder teurer werden. Trends setzen sich nicht ewig fort, das kann auch gar nicht funktionieren.

Beispiel, mein Notebook hier ist jetzt elf Jahre alt, habe gestern mal nach was Neuem geschaut.
Da denkt man doch, heute bekommste einen fünf Mal so schnellen für ein Fünftel vom damaligen Geld. Aber entgegen dem, was man vor 11 Jahren für heute erwartet hätte, ist dem mal absolut gar nicht so.

Gruß und lebt lieber in der Gegenwart,
Phil

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 30.06.2020 12:07:37
3
2981106
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
[...]


Ihr 4, Du, Fricki, MichiKo und MaJen seid echt zu geil....ich lach fast schon Tränen ;-)

Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
[...]


Was Ihr hier für einen energetischen Unsinn erzählt ist echt hanebüchen.
Der CoP des Wärmeerzeugers (WP) ist nicht abhängig von der Herkunft der Antriebsenergie.
Nach dem Satz oben, hätte auch ein mit PV Strom betriebener Heizstab einen CoP von unendlich und wäre damit[...]



WARUM WIRD BEI DER STA SO MASSIV GELOGEN??????

Verfasser:
crink
Zeit: 30.06.2020 12:21:49
1
2981108
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Mit Akkupreisen der Zukunft würde ich nicht wirklich spekulieren, könnte auch gut sein, dass die wieder teurer werden. Trends setzen sich nicht ewig fort, das kann auch gar nicht funktionieren.

Beispiel, mein Notebook hier ist jetzt elf Jahre alt, habe gestern mal nach was Neuem geschaut.
Da denkt man doch, heute bekommste einen fünf Mal so schnellen für ein Fünftel vom damaligen Geld. Aber entgegen dem, was man vor 11 Jahren für heute erwartet hätte, ist dem mal absolut gar nicht so.

Moin Phil,

die Notebook-Stückzahlen steigen nicht mehr, keine Skalierungseffekte. Die findest Du nur bei einzelnen Bauteilen, beispielsweise SSDs, die inzwischen auf breiter Fläche auch in den Billig-Notebooks angekommen sind. Es gibt mehrere Notebooks mit Ryzen 3, 1920x1080 Display, 8 GB Ram und 512 GB SSD für 400 EUR (Asus, HP) als preiswerte Allround-Lösung, Intel-Gegenstücke nur unwesentlich teurer. Vergleiche das mit Deinem bisherigen Notebook.

Bzgl. der Stromspeicher gibt es immer noch große jährliche Steigerungen der Produktionskapazität. Für die Speicherherstellung ist sehr wenig Handarbeit notwendig, deshalb lässt sich durch Skalierung noch eine Menge erreichen und Prognosen für sinkende Preise sind nicht schwer. Selbst das Argument knapper Rohstoffe gilt nicht, da die Abhängigkeit von potentiell schwer zu beschaffenden Rohstoffen aufgrund von Technologieanpassungen abnimmt.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Hopfengold
Zeit: 30.06.2020 12:32:54
1
2981110
Zitat von MichaelKo Beitrag anzeigen
Zitat von Hopfengold Beitrag anzeigen
[...]


Bei mir ist es anders und ich habe ab nächsten Monat sogar PV + Speicher + STA + WP ... Also die ideale Lösung nach deiner Rechnung :)
Aber diese Lösung kommt nur für wenige in Frage, daher würde ich sie auch nicht als allgemeingültig und sinnvoll für jeden bezeichnen.


grundsätzlich bin ich da dabei, aber definiere ideal....

Wenn das Ziel ist, minimaler Fremdbezug für den gesamten Energiebedarf bei maximaler Effizienz/Ausnutzung dann stimme ich hier völlig zu, dass das ein Weg dahin sein kann.

Theoretisch (und auch praktisch) kann man damit völlig autark werden, man muss die Komponenten nur entsprechend groß dimensionieren, den Bedarf anpassen/senken und entsprechend viel Budget investieren.

Da aber das Geld idR der limitierende Faktor ist und die allermeisten auch die Wirtschaftlichkeit auch im selbstgenutzen Eigenheim im Blick haben, muss man eben Kompromisse eingehen.
Warum geht denn nicht jeder der "Weltretter mit WP durch CO2 Vermeidung" hier in diesem Forum den Weg wirklich konsequent wenn es nur um CO2 geht? Also komplette Energie-Autarkie mit maximaler Effizienz der Einzelkomponenten? Keine Anschlüsse mehr ans öffentliche Netz, kein Bezug, keine Einspeisung, 0 CO2. Ich ziehe den Hut davor wer das tut und auch ganz klar: das geht nur mit WP und nicht mit Gas

- Nullenergie Haus bauen/sanieren mit rechnerisch 0 Heizwärmebedarf (nur interne und solare Gewinne)
- Sole WP mit Bohrung (beste JAZ = minimaler Strombedarf aus dem Speicher) und wasserführende Heizflächen nur für den Notfall
- WW über ST mit Backup Wärmeerzeuger (BWWP) nur noch für WW
- kompletter Strom für WP und HH über entsprechend große PVA und Speicher

Ist doch kein Problem? Aber warum gehen dann 99,999% nicht diesen Weg? Weil man einen immensen Invest tätigen muss.

Und wenn man eben die Wirtschaftlichkeit dazunimmt, dann ist die o.g. Kombi in den meisten Fällen im EFH Bereich nicht mehr ideal, weil Bedarf, Ertrag und Kosten nicht mehr im vertretbaren Verhältnis stehen und dann gibt es eben unzählige Abstufungen bis hin zu den gesetzlich Mindestanforderungen und die "ideale" Lösung hängt dann von ganz vielen harten und weichen und persönlichen Faktoren ab.

Mal abgesehen davon, dass es bei mir noch andere Faktoren gegen eine WP als Wärmeerzeuger sprechen (z.B. Platzbedarf einer LWWP außen und Sole geht nicht), steht bei mir die Wirtschaftichkeit des Gesamtprojektes im Vordergrund, sonst würde ich das alles nicht machen.
Das mag egoistisch klingen, aber bei einem Renditeobjekt muss die Wirtschaftlichkeit gegeben sein und das würde jeder von Euch genauso sehen. 7 stellige Beträge in die Hand zu nehmen, ohne dass es sich rechnet macht keiner.
(auch für die Mieter, ist Gas+ST aktuell, und meiner Meinung nach auch mittel/langfristig, die günstigere Methode der Wärmeerzeugung)

Auch bzgl. CO2 bleibe ich auch dabei, dass meine 4 gut gedämmten Reihenhäuser zur Vermietung mit 0815 Gas+ST für die erwartete Lebensdauer der Heizung/ST mindestens auf dem Niveau eines preisgleichen 0815 EFH Neubaus für selbstgenutztes Wohneigentum mit LWWP eines Durchschnittsbauherren mit einem Durchschnitts HB liegt, wenn nicht besser und habe deswegen auch genau 0,0 schlechtes Umwelt-Gewissen.

Was in 20 Jahren ist, werden wir sehen.
Ob sich die WP Technik weiter entwickelt hat und dann sinnvoll und bezahlbar einsetzbar ist bei mir, oder ob Brennstoffzellenheizung kommt oder ganz was anderes, werden wir sehen.

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 30.06.2020 12:39:23
0
2981113
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
[...]

Moin Phil,

die Notebook-Stückzahlen steigen nicht mehr, keine Skalierungseffekte. Die findest Du nur bei einzelnen Bauteilen, beispielsweise SSDs, die inzwischen auf breiter Fläche auch in den Billig-Notebooks angekommen sind. Es gibt mehrere Notebooks mit Ryzen 3, 1920x1080[...]


Und dazu kommt, dass es ja auch durch das Display, Batterie etc. ja auch eine Preisbegrenzung nach unten gibt.

Gerade bei den Notebooks empfinde ich die technischen Fortschritte wesentlich größer als bei den Desktop-PC. Vor Ryzen tat sich da jahrelang gar nix in Bezug auf Leistung.

Bei mir hat ein Mittelklassegerät, die einstige Oberklasse abgelöst. Bereue ich mittlerweile fast. Von der Rechenleistung ist das wurscht, aber Verarbeitung ist ein Thema. Das Display beim neuen ist auch wesentlich schlechter.

Verfasser:
Brombaer
Zeit: 30.06.2020 13:10:16
0
2981129
Intel hat als AMD gestolpert ist, jahrelang nur Kosten gespart (kaum Innovation) und Erträge erhöht. Erst jetzt kommt man wieder aus dem Winterschlaf. Wesentliche Innovationstreiber bei Laptops sind SSDs und Display.

Wobei man feststellen muss dass für viele Anwendungen normaler Couchuser ein Tablett ausreichend ist. Finde ich als SoftwReentwickler zwar schade, aber das ist der Fortschritt, wenn man schaut wieviel Rechenpower aktuelle Handys und Tabletten haben.

Verfasser:
crink
Zeit: 30.06.2020 13:17:29
1
2981132
Hi,

um wieder den Bogen zur Zukunft der Energiewende zu bekommen: Auch bei der IT spielt der Stromverbrauch immer wieder eine Rolle. Wieviel Rechenleistung bekomme ich pro Wattstunde geliefert. Nicht umsonst will Apple zukünftige Laptops/PCs mit Handy-/Tablet-Prozessoren ausrüsten. Auch SSDs verbrauchen im Normalfall weniger Strom als HDD.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
MichaelKo
Zeit: 30.06.2020 13:22:08
0
2981135
Die Rechenzentren sind auch groß dabei ihren Energiehunger zu reduzieren. Bei meinem letzten Arbeitgeber (vor fast 10 Jahren) haben wir hoch integrierte Active optical cable für Datacenter Anwendungen entwickelt und Prototypen gebaut. Hauptaugenmerk war damals auch die Reduzierung der Stromaufnahme um eben weniger aktiv kühlen zu müssen.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 30.06.2020 14:51:09
0
2981189
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Hi,

um wieder den Bogen zur Zukunft der Energiewende zu bekommen: Auch bei der IT spielt der Stromverbrauch immer wieder eine Rolle. Wieviel Rechenleistung bekomme ich pro Wattstunde geliefert. Nicht umsonst will Apple zukünftige Laptops/PCs mit Handy-/Tablet-Prozessoren ausrüsten.[...]


Das stimmt so nicht crink, Apple will die totale Kontrolle weil sie dadurch besser in der Lage sind ihr Profit zu maximalisieren.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 30.06.2020 14:57:19
0
2981192
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von sklrep Beitrag anzeigen
[...]


Über den Zukunfzsmarkt Brennstoffzellenauto veröffentlicht der Informationsdienst eines Max – Plank Institutes Zahlenwerte, die keinen Vergleich mit toten Pferden[...]

Dazu ist auch interessant;
Zitat von heise

CO2 vermeiden, Rohstoffe einsparen, Arbeitsplätze schaffen – das alles könnte mit einem "Batteriestandort Deutschland" und auch europaweit erreicht werden, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Am Dienstag übergab er dem Batteriehersteller Varta deshalb in Ellwangen einen Förderbescheid in Höhe von 300 Millionen Euro.
[...]
Deutschland wolle Autoland bleiben, sagte Altmaier am Standort in Ellwangen. "Erste Batteriezellen werden bereits in Deutschland produziert. Nun machen wir den nächsten Schritt hin zur Großserie bei Batteriezellen für automobile und industrielle Anwendungen."

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 30.06.2020 15:01:17
0
2981195
Verfasser:
Achim Kaiser
Zeit: 30.06.2020 15:21:40
0
2981205
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Apple will die totale Kontrolle weil sie dadurch besser in der Lage sind ihr Profit zu maximalisieren.


Herrlich :-).
Wer ausser Apple sollte denn sonst die Kontrolle über Apple Produkte haben ?
Übrigens : Falls du es noch nicht bemerkt haben solltest - Apple hat schon längst den Profit maximiert bis zum Anschlag.

Also was soll diese Neidhammeldebatte ?
Keiner wird gezwungen ein Apple Produkt zu kaufen.
Die, die es tun, tun es freiwillig.
Ich seh keinen Grund deswegen zu jammern oder soll der Hut rumgehen damit du dir ein Apple Produkt leisten kannst ?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 30.06.2020 15:29:28
1
2981209
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
Hallo Nika,

hier das Interview[...]

Danke...
Und ohh Überraschung.
Zitat von Altmaier

Aber die Automobilwirtschaft slbst sagt uns, dass Wasserstofftechnologien vor allen Dingen für schwere LKWs interessant sind, vor allen Dingen für Züge interessant sind und, dass für die ganz normale PKW wahrscheinlich der Elektroantrieb [ist offensichtlich Akku gemeint] auf lange Zeit die wichtichtigste Antriebsart bleiben wird.

Hört sich nach den Aussagen anonymer Foristen hier an. Die Aussage entspricht auch dem, was ich so bei größeren Automobilzulieferern höre. Das Rennen bei PKWs ist im Grunde gelaufen. Bei Cargo sind die Hersteller noch unsicher und bleiben (vorerst) an beiden Technologien dran.

Grüße Nika

Verfasser:
OttoB
Zeit: 30.06.2020 15:29:38
0
2981210
Ich habe als Mitarbeiter einer großen CPU Firma ein bisschen mehr Einsicht in dieser Materie als einen Aussenstehende. Apple will die totale Kontrolle über jedes Teil des Entwicklungsprozesses damit sie alles selbst bestimmen können was in den neuen Prdukten drin kommt, wann die rauskommen, etc., die wollen keine Kompromisse angehen und so viel wie möglich Synergien aufbauen.

Verfasser:
Karl Napf
Zeit: 30.06.2020 15:49:37
2
2981224
Zitat von OttoB Beitrag anzeigen
Ich habe als Mitarbeiter einer großen CPU Firma ein bisschen mehr Einsicht in dieser Materie als einen Aussenstehende. Apple will die totale Kontrolle über jedes Teil des Entwicklungsprozesses damit sie alles selbst bestimmen können was in den neuen Prdukten drin kommt, wann die rauskommen, etc.,[...]


Ich seh trotzdem ausser nem möglichen Interessenkonflikt zwischen Hersteller (CPU-Fa.) und Kunde (Apple) kein wirkliches Problem.
Diesen Konflikt kennt jeder der schon für Konzerne gearbeitet hat.
Irgendwann versuchen die alle mal einem ans Gemächt zu langen und wollen die Glocken klingeln lassen. Motto : Man darfs ja mal probieren.
Wenn´s dann eine Schelle gibt - dumm gelaufen, auch wenns dann den mit der dicken Hose trifft.
Im schlechtesten Fall endet das eben in ner verabschiedeten Geschäftsbeziehung mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

Den Käse bekommen wir doch fast jede Woche vertrumpt.
Auch da lächeln die allermeisten noch, wenn sie nen Tritt in den Hintern kriegen ...
und alle warten insgeheim drauf dass Häuptling Dicke Hose eins an die Glocke kriegt.

Verfasser:
OttoB
Zeit: 01.07.2020 10:39:52
1
2981498
Wer redet denn über Probleme? Ich kann mit deiner Antwort nichts anfangen, was willst du denn eigentlich aussagen?

Verfasser:
pflanze 132
Zeit: 02.07.2020 09:57:34
2
2981962
Sehenswert, auch für diejenigen, die nicht im "Volker Quaschning Fanclub" sind:

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videosextern/paragrafen-statt-kilowatt-wie-buerokratie-solarstrom-ausbremst-100.html

01.07.20 | 08:26 Min. | Verfügbar bis 01.07.2021

Solarstrom wird immer preiswerter und kann in der Herstellung längst mit dem aus konventionellen Kraftwerken mithalten. Doch viele Projekte scheitern an der Bürokratie – oder werden durch absurde Regeln unnötig teuer.


Ab Minute 6:52 wird das angesprochen, was ich für einen Teil des "Wahnsinns", der Eigenverbrauchslösungen aktiv verhindert, halte:

Ein Unternehmen würde die anteilige EEG-Umlage akzeptieren, läuft aber durch die aktuell gültige Rechtslage Gefahr laufen, die volle Umlage zahlen zu müssen, weil sie Strom an Dritte "verschenken". Das "Verschenken" findet statt, weil ein Automatenaufsteller den Strom für den Kaffeeautomaten zur Verfügung gestellt bekommt.

Ich kenne Beispiele aus Industrieparks, die für das Laden von privaten Mitarbeiter-Smartphones und für die Stromentnahme durch z.B. Handwerker rechtssichere Lösungen mit Stromzählern und Dokumentation benötigen, weil sonst "ein paar kWh" dazu führen würden, dass für den Strom aus dem Eigenversorgungs-Gaskraftwerk mit Bestandsschutz (reduzierte EEG-Umlage) die volle EEG-Umlage zu zahlen wäre.

Solche Beispiele, untermauert von glaubhaften Darstellungen über den bürokratischen Irrsinn durch in der Verantwortung stehende Energiebeauftragte betroffener Unternehmen, führen auch dazu, dass ich so vehement für eine komplette Umfinanzierung der EEG-Umlage bin. Jahrelange Diskussionen um widersinnige Einzelverordnungen zum Thema statt "Energiewende voranbringen" sind hochgradig frustrierend und kosten immens viel Zeit, die sinnvoller genutzt werden könnte. Wird diese "Lobbyarbeit" aber nicht gemacht, bzw. wären dabei keinerlei Erfolge zu verzeichnen, würde das für etliche Unternehmen katastrophale Folgen haben.

Grüße
Stefan

Verfasser:
gnika7
Zeit: 02.07.2020 10:23:15
2
2981976
Zitat von pflanze 132 Beitrag anzeigen
dass ich so vehement für eine komplette Umfinanzierung der EEG-Umlage bin. Jahrelange Diskussionen um widersinnige Einzelverordnungen zum Thema statt "Energiewende voranbringen" sind hochgradig frustrierend und kosten immens viel Zeit, die sinnvoller genutzt werden könnte. [...]

Da sind wir uns zu 100% einig. Dann auch noch Mieterstrom gerade ziehen und schwubdiwubb:
- rentieren sich viele PVA bereits bei Vergütung zu Marktpreisen
- EE-Strom wird günstiger und ersetz somit noch mehr fossile Energieträger

Aber es bewegt sich ein wenig was in Berlin. Bei EE ist das Ganze halt schlecht geschmiert...

Grüße Nika

Verfasser:
MaJen
Zeit: 02.07.2020 15:39:31
4
2982132
Aktuelle Meldung:

Auch ohne die Folgekosten ist Stromerzeugung mit Kohle längst nicht mehr die günstigste Lösung: Weltweit produzieren neue Solar- und Windkraftanlagen vielerorts viel preiswerter. In Europa kostet heute Strom aus neuen großen Solarkraftwerken zwischen 1,5 und 6 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Bei neuen Steinkohlekraftwerken ist die Stromproduktion wesentlich teurer und liegt bei rund acht Cent pro kWh.

Auch Strom aus Erdgas ist oft günstiger als aus Kohle - darum verdrängt es vor allem in den USA und der EU zunehmend die Kohlekraft.


https://www.focus.de/perspektiven/nachhaltigkeit/riesige-chance-fuers-klima-klimaschutz-kohle-wird-unrentabel-solarenergie-gewinnt_id_12161828.html

Corona verstärkt den Trend, dass Kohlekraftwerke durch EE und Gas verdrängt werden.

Ganz unabhängig von der Zunahme von Wärmepumpenheizungen.

Wir haben also genau das Szenario, was Adam Ries den Verfechtern der fossilen Erdgasheizung ins Stammbuch schreibt: Aus 2 kwh Erdgas wird 1 kwh Strom (evtl. auch 1,2 kwh) im Gaskraftwerk. Mit einer Wärmepumpe und JAZ 4 werden daraus 4 kwh Wärme. Mit der Gasbüchse im Keller nicht mal 2 kwh Wärme.

Selbst ohne einen Anteil EE-Strom!

Wozu dann noch ohne Not eine Gasbüchse oder ST dazu installieren?

Das Kohle-Grenzstromargument einiger Foristen war ohnehin noch nie zugkräftig, in ungefähr 10 Jahren ist es vollends Geschichte.

Aktuelle Forenbeiträge
schorni1 schrieb: Wer PASSEND dimensioniert braucht NICHTS befürchten. @ogli Wenn Du schon 4 Jahre drin bist, dann muss ja mindestens ein mal die Feuerstättenschau erfolgt sein, bei der der komplette Schornstein zu...
carmensita schrieb: Irgendetwas ist doch immer defekt. Fragt sich, was passiert, wenn RV und DM beide - rein zufällig - intakt sind: > Schon der alte Oberinnungskesselflickermeister Kurt T. wusste, dass selten alles...
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