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Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Benn1904
Zeit: 18.06.2019 22:24:17
0
2796102
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Ach Manfred, du verdrehst es mal wieder...
Du kannst dir nicht mal meinen Namen merken und behauptest, dass andere was verdrehen.
Anreden Fake News und der Rest geschwurbelte Fake News.

Verfasser: gnika7
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 19.06.2019 18:42:36
0
2796266
Wieviel P2G braucht man dann noch
wirklich...

Zitat:

Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?


via golem.de

Verfasser:
gnika7
Zeit: 19.06.2019 19:17:44
2
2796278
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wieviel P2G braucht man dann noch
wirklich...

Wenn man weiter mit Gas heizen will, zu viel ;-)
Der Vulkangestein ist eher für Speicherung auf mittleren Zeitskalen. Die Frage ist daher, wie viel brauchen wir für die saisonale Speicherung bei Strom. Und wenn diese Zahl dann hoch genug ist, dann macht es durchaus Sinn trotz schlechterer Effizienz die bestehenden P2G-Kapazitäten auch für Speicherung auf mittleren Zeitskalen zu nutzen.

Wie ich schon erwähnt habe, es gibt viele interessante Speichertechnologien. Ein paar, inklusive dem Vulkangesteinspeicher habe ich ja verlinkt. Das Rennen bei Speichertechnologien ist jedenfalls eröffnet und der Ausgang ist offen. Aber zwei Technologien haben Vorteile
- Akkus werden für Autos benötigt. Damit sind der Lern- und Skaleneffekte größer
- P2X wird für chemische Industrie & Co zwingend benötigt, also hat man Synergieeffekte
- P2X hat den Vorteil, dass arabische Produzenten weiterhin gut exportieren können
- GuDs stehen zum Teil bereits rum und die Technologie ist gut erforscht

Ich denke, auch wenn P2X vielleicht nicht die effizienteste Technologie ist, so kann sich es trotzdem durchzusetzen aufgrund der erwähnten (und anderer) Vorteile

Grüße Nika

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 21.06.2019 17:09:21
0
2796624
energiewende ist möglich ., man muss es nur wollen

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 21.06.2019 17:27:28
0
2796627
Zitat von Nicole4711 Beitrag anzeigen
Wieviel P2G braucht man dann noch
wirklich...

Zitat:
Heiße Steine sind effizienter als Brennstoffzellen

30 Megawattstunden Strom soll ein Speicher in 1.000 Tonnen Vulkangestein speichern können. Die einfache Technologie ist mit 45 Prozent Effizienz besser als die Speicherung mit Wasserstoff und Brennstoffzelle. Was würde das für die Energiewende bedeuten?


Das hab' ich vor 8 Jahren hier schon mal durchgerechnet.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 25.06.2019 07:51:54
8
2797321
Hi,

bis jetzt war ich ja immer der Meinung, dass WKAs gar nicht so schlimm aussehen, aber



Solche Auswüchse sollten wirklich unterbunden werden.

Grüße Nika

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 25.06.2019 08:47:30
2
2797329
Ja, vorher sah der Tagebau noch schön aus, und was ist nun draus geworden... Nachts kann ich wegen dem Schlagschatten nicht mehr schlafen und tagsüber raubt mir der Infraschall das liebliche Geräusch der Buddelmaschinen...

Verfasser: Leser_73 Dieser Benutzer hat eine rote Karte erhalten
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 25.06.2019 17:38:41
0
2797480
Über die Zukunft der Energiewende in Deutschland (Gebäudebereich) wird noch immer kontrovers diskutiert.

Hier eine aktuelle Zusammenfassung zum GEG.

Viel Kritik am neuen Gebäudeenergiegesetz

Was lange währt, wird selten gut. Das lässt sich trefflich über das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG, offiziell allerdings „Gesetz zur Vereinheitlichung des Energieeinsparrechts für Gebäude“) sagen. Geplant wurde diese Zusammenlegung von Energieeinsparverordnung (EnEV), Energieeinsparungsgesetz (EnEG) sowie Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) schon vom letzten Kabinett Merkel in den Jahren 2016 und 2017.

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.06.2019 00:41:54
0
2798377
Für die Zukunft der Energiewende im Gebäudebereich sehr interessant,

Wasserstoffbetriebener Heizkessel im Test

Die BDR Thermea Group hat im niederländischen Rozenburg nahe Rotterdam ein Pilotprojekt zum Test des weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Haushaltskessels unter realen Bedingungen gestartet. Das Unternehmen sieht darin eine Perspektive für das Heizen mit Wasserstoff aus regenerativen Quellen.

Das neuartige Kesselmodell verbrennt reinen Wasserstoff, der vollkommen umweltneutral mithilfe von Wind- oder Sonnenenergie erzeugt wurde, ohne dabei CO2 freizusetzen. Das Funktionsprinzip bleibt das gleiche, wie bei einem mit Erdgas betriebenen Heizkessel.

Das Pilotprojekt in den Niederlanden ist eine gemeinsame Initiative mit dem Netzbetreiber Stedin, der Gemeinde Rotterdam sowie der Wohnungsbaugesellschaft „Ressort Wonen.“ Den Wasserstoff liefert der Netzbetreiber über eine ehemalige Erdgasleitung. So soll auch bestätigt werden, dass sich das vorhandene Gasnetz zum Transport von Wasserstoff eignet. Die Installation des Wasserstoffkessels erfolgt im Heizraum neben einem konventionellen Erdgaskessel, um die Versorgung jederzeit sicherstellen zu können.
Nach dem ersten Pilotversuch in den Niederlanden soll in Großbritannien ein weiterer Feldversuch durchgeführt werden. In den nächsten zwei Jahren sollen dort über 400 Wasserstoffkessel installiert werden.


Die Niederländer wollen offensichtlich nach Einstellung der nationalen Förderung von Erdgas ihre bestehende Infrastruktur weiter nutzen,

Dietmar Lange

Verfasser:
crink
Zeit: 29.06.2019 00:51:56
1
2798379
Moin,

abgesehen von den Problemen bzgl. Explosionsgefahr, Lagerfähigkeit und Preis lässt sich in den Niederlanden mit viel Wind und viel Küste viel Windstrom für die Elektrolyseleistung herstellen - aus der Perspektive sicherlich ein interessantes Forschungsprojekt. Die Voraussetzungen in D unterscheiden sich stark.

Viele Grüße
crink

Ps: Viel spannender ist das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Braunkohle und PV diesen Monat, noch werden Wetten entgegen genommen, wer das Rennen gewinnt. Die Windkraft muss sich nach aktueller Wettervorhersage knapp geschlagen geben...

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 29.06.2019 05:47:29
0
2798386
Zitat von Leser_73 Beitrag anzeigen
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]



Du bist wohl neidisch auf das was nach dem Kohleabbau dort passiert.



Leipziger Seenland

Lausitzer Seenland

Ja, mit viel Aufwand, der teils niemals enden wird...

Verfasser:
HFrik
Zeit: 29.06.2019 09:34:34
0
2798427
Zitat von crink Beitrag anzeigen
Moin,

abgesehen von den Problemen bzgl. Explosionsgefahr, Lagerfähigkeit und Preis lässt sich in den Niederlanden mit viel Wind und viel Küste viel Windstrom für die Elektrolyseleistung herstellen - aus der Perspektive sicherlich ein interessantes Forschungsprojekt. Die Voraussetzungen[...]

Es dürfte wohl der Monat mit der niedrigsten Braunkohleerzeugung seit langen werden - wie lange eigentlich? Ich denke da wird man weit zurückgehen müssen, so in die 50'er oder so.

Verfasser:
crink
Zeit: 29.06.2019 09:44:28
2
2798430
Hallo HFrik,

ja, der Rückgang der Braunkohleverstromung ist wirklich extrem, endlich wird der Dreckstrom nicht mehr exportiert. Nun macht sich anscheinend der CO2-Preis von ca 25 EUR/t bemerkbar, wann wird das ENDLICH auch in anderen Sektoren eingeführt?

Nun ist Ferienzeit und was machen die Schüler? Die streiken ja immer noch, seltsam, wie kann man in den Ferien streiken? Sind wohl doch nicht alles Schulschwänzer. Sondern im Gegenteil ziemlich klug. Toll, was dadurch schon erreicht wurde und toll, dass weiterhin durchgehalten wird.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 29.06.2019 10:13:37
2
2798436
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Das neuartige Kesselmodell verbrennt reinen Wasserstoff, der vollkommen umweltneutral mithilfe von Wind- oder Sonnenenergie erzeugt wurde, ohne dabei CO2 freizusetzen. Das Funktionsprinzip bleibt das gleiche, wie bei einem mit Erdgas betriebenen Heizkessel.


Welcher Vorteil so eines H2-Heizkessels könnte denn den extremen Effizienznachteil gegenüber Verstromung des H2 und anschließender Nutzung einer Wärmepumpe ausgleichen? Warum gibt man sich mit 95% Nutzwärme aus dem Verbrennen des H2 zufrieden, wenn man über den anderen Weg 300% Nutzwärme kriegen kann?

Verfasser:
delta97
Zeit: 29.06.2019 10:28:16
0
2798439
Deutschland wurde energietechnisch in eine Sackgasse geritten. Das Resultat: (zu)viel Co2
> Der Gebäudezustand - veraltet
> Die Energieversorgung - Gaslastig

Und da gibt es tatsächlich noch Endsieg Beiträge .. EE Gas .. H2 .. wir schaffen das. Klar ist: Geht nicht & kann frau nicht bezahlen. Es gibt eine Lösung - Hebel herumreissen: CO2 Abgabe - diese finanziert die Wende in eine CO2 freie Energiezukunft.

Wie bei einem Tanker: So rasch kann man den nicht wenden & Gruss delta97

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.06.2019 11:53:03
0
2798463
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Welcher Vorteil so eines H2-Heizkessels könnte denn den extremen Effizienznachteil gegenüber Verstromung des H2 und anschließender Nutzung einer Wärmepumpe ausgleichen? Warum gibt man sich mit 95% Nutzwärme aus dem Verbrennen des H2 zufrieden, wenn man über den anderen Weg 300%[...]


Diese Frage ist an die vor Ort aktiven Unternehmen zu stellen, die ihren Markt kennen.
Solche Entwicklungen erfolgen nicht aus Jux und Tollerei.

In Deutschland ist auch sehr deutlich zu beobachten, dass Unternehmen im Bereich Wasserstoff sehr aktiv werden.

Bei Kapitalanlagen sind gegenwärtig Investitionen im Bereich Wasserstoff der große Renner, wenn man entsprechenden Ratgebermedien glauben darf.

Dietmar Lange

Verfasser: Tom Berger
Beitrag entfernt. Grund: Persönliche Auseinandersetzung (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 29.06.2019 16:15:08
3
2798520
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
...wenn man entsprechenden Ratgebermedien glauben darf.

Welche sind das?

Wenn ich Dir als Ratgebermedium den Rat gebe, da drauf nicht zu hören, tust Du das dann?

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.06.2019 19:14:39
0
2798557
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]


Welcher Vorteil so eines H2-Heizkessels könnte denn den extremen Effizienznachteil gegenüber Verstromung des H2 und anschließender Nutzung einer Wärmepumpe ausgleichen? Warum gibt man sich mit 95% Nutzwärme aus dem Verbrennen des H2 zufrieden, wenn man über den anderen Weg 300%[...]


Ih, der Vorteil eines H2 - Heizkessels ist doch eigentlich sehr klar, er ermöglicht einem Versorger Geld zu verdienen .

Eine WP kann man wunderbar mit eigener pv unterstützen , dann sinkt die Verdienstmöglichkeiten der Versorger gleich mehrfach , einmal durch die pv eigennutzung und einmal durch die AZ .

Das ärgert natürlich den Versorger und deshalb muss er sich etwas einfallen lassen möglichst lange seinen Verdienst auf Recht zu halten.

Undichtigtkeiten und unsichtbare Flammen werden dann wohl an der tages Ordnung sein.

Verfasser:
jogi54
Zeit: 29.06.2019 22:13:42
1
2798597
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von Tom Berger Beitrag anzeigen
[...]


Ih, der Vorteil eines H2 - Heizkessels ist doch eigentlich sehr klar, er ermöglicht einem Versorger Geld zu verdienen .

Eine WP kann man wunderbar mit eigener pv unterstützen , dann sinkt die Verdienstmöglichkeiten der Versorger gleich mehrfach , einmal durch die pv[...]


Reines H2 zerstört auf Dauer so fast alles Material durch Versprödung. Die vorhandene Erdgas Infrastruktur ist für H2 absolut ungeeignet.

Deshalb ist eine Diskussion über H2-Heizkessel so gut wie Nonsens.

Einzig die von Picea aufgezeigte Lösung, PV erzeugt auf dem Grundstück H2 bei gleichzeitiger Abwärmenutzung, das dann auf dem Grundstück gespeichert und im Winter per Brennstoffzelle in Strom und Wärme zurückverwandelt wird, mag eine gangbare Möglichkeit sein.

H2 zur direkten Wärmeerzeugung scheidet aus Wirkungsgradgründen per se aus.

Da ist H2 dann in Konkurrenz mit einer Redox-Flow-Batterie. Da ist dann nur die Frage, welche der beiden Technologien am Ende bei den TCO die Nase vorn haben wird.

Werde ich mich frühestens ab August mal mit beschäftigen - da gibt es eine Perspektive, ggf. mit relativ einfachem technologischem Aufwand ein zu 100% mit Energie selbst versorgtes Haus zu realisieren - PV Überschüsse einzuspeisen soll dabei nicht verhindert werden.

LG jogi

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.06.2019 22:30:58
0
2798602
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
[...]

Welche sind das?

Wenn ich Dir als Ratgebermedium den Rat gebe, da drauf nicht zu hören, tust Du das dann?


Ich informiere keine Kapitalanleger
Das ist der Job von z.B.

Finanznachrichten

Einige Aktien aus dem Wasserstoff-Sektor brennen gerade ein echtes Kursfeuerwerk ab

Dietmar Lange

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 29.06.2019 22:46:11
0
2798608
Zitat von jogi54 Beitrag anzeigen
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
[...]


Reines H2 zerstört auf Dauer so fast alles Material durch Versprödung.

Die vorhandene Erdgas Infrastruktur ist für H2 absolut ungeeignet.

Deshalb ist eine Diskussion über H2-Heizkessel so gut wie Nonsens.



Zu Wassersoff im Gasnetz informierte der deutsche Richtliniengeber DVGW im April 2019

DVGW - Mehr Wasserstoff technisch sicher verankern

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat das Startsignal gegeben für die gebündelte und umfassende Weiterentwicklung technischer Regeln für Erzeugung, Einspeisung, Beimischung, Transport, Verteilung und Speicherung von Wasserstoff in der Erdgas-Infrastruktur.

Ziel ist es, die bestehende Gasinfrastruktur für eine schrittweise Erhöhung des Wasserstoffanteils in einem klimafreundlichen Energiesystem fit zu machen

Das künftige Regelwerk soll zunächst eine Zielgröße von etwa 20 Volumenprozent Wasserstoffeinspeisung anpeilen.


Das bestehende DVGW-Regelwerk ermöglicht bereits heute überall dort, wo es keine Einschränkungen durch spezifische Anwendungen gibt, Beimischungen von knapp zehn Prozent in das vorhandene Gasnetz. Bis zum Jahr 2030 soll dieser Wert von zehn Prozent ohne Einschränkungen regelwerksseitig verbindlich gelten.

Das Ziel liegt jedoch deutlich höher: „20 Prozent erscheinen uns nach heutigem Kenntnisstand technisch machbar. Wahrscheinlich können dann einige Netzteile sogar mehr. Doch wir müssen auch immer die Endanwendungen im Blick behalten“, so Gerald Linke. „Unabhängig davon glauben wir, zukünftig über das System in Summe mehr als 50 Prozent grüne Gase, wie z.B. Biomethan, zu transportieren“.

Steigende Wasserstoffanteile erfordern netz- und geräteseitige Anpassungen. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften müssen bei höheren Wasserstoffbeimischungen z.B. andere Werkstoffe in Verdichtern, Heizkesseln oder Fahrzeugtanks zum Einsatz kommen.

Wird Wasserstoff in einem weiteren Prozessschritt in synthetisches Methan umgewandelt, ist sogar eine unbegrenzte Beimischung ohne Geräteanpassung möglich.

„Dennoch ist es absolut sinnvoll, die Erdgasinfrastrukturen zunächst auch für die Wasserstoffbeimischung zu öffnen und zu ertüchtigen. Dadurch werden weitere Umwandlungsverluste durch die Methanisierung vermieden und Effizienzen gesteigert

Dietmar Lange

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.06.2019 23:13:02
2
2798614
Herr lange , Sie heben besondere Textstellen gerne besonders heraus .wie gehen Sie dabei vor ?

Steigende Wasserstoffanteile erfordern netz- und geräteseitige Anpassungen. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften müssen bei höheren Wasserstoffbeimischungen z.B. andere Werkstoffe in Verdichtern, Heizkesseln oder Fahrzeugtanks zum Einsatz kommen.

Diesen Teil fanden Sie wohl nicht so informativ, vielleicht weil dort jedem gasheizer extreme kosten untergeschoben werden und Sie darauf nicht besonders hinweisen wollten.

Extreme Anpassungen kosten bekanntlich viel Geld, das dann bestimmt über die gasgrundgebühren bezahlt werden muss von den kleinen gaskunden .

Das alles bei weniger werdenden gasanschlüssen.

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Website-Statistik

Zukunft der Energiewende
Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 29.06.2019 23:13:02
2
2798614
Herr lange , Sie heben besondere Textstellen gerne besonders heraus .wie gehen Sie dabei vor ?

Steigende Wasserstoffanteile erfordern netz- und geräteseitige Anpassungen. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften müssen bei höheren Wasserstoffbeimischungen z.B. andere Werkstoffe in Verdichtern, Heizkesseln oder Fahrzeugtanks zum Einsatz kommen.

Diesen Teil fanden Sie wohl nicht so informativ, vielleicht weil dort jedem gasheizer extreme kosten untergeschoben werden und Sie darauf nicht besonders hinweisen wollten.

Extreme Anpassungen kosten bekanntlich viel Geld, das dann bestimmt über die gasgrundgebühren bezahlt werden muss von den kleinen gaskunden .

Das alles bei weniger werdenden gasanschlüssen.
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