Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Zukunft der Energiewende
Verfasser:
delta97
Zeit: 19.07.2019 20:18:03
4
2805009
Machen wir doch als nächstes das Machbare: 80 % EE Anteil am Strom. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber bis 2025 sollten die 80 % gegessen sein & Gruss delta97

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 20.07.2019 16:40:29
1
2805133
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Machen wir doch als nächstes das Machbare: 80 % EE Anteil am Strom. Das geht nicht von heute auf morgen. Aber bis 2025 sollten die 80 % gegessen sein & Gruss delta97


Gilt dieser Wunsch für die EU, D oder CH ?

Dietmar Lange

Verfasser:
gnika7
Zeit: 20.07.2019 19:49:06
0
2805163
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
[...]


Gilt dieser Wunsch für die EU, D oder CH ?

Wieso hast du "weltweit" unterschlagen? Wäre zumindest mein Wunsch.

Ansonsten solltest du eigentlich selber wissen in welchen Regionen 80% machbar sind.

Verfasser:
delta97
Zeit: 20.07.2019 21:41:18
0
2805187
Strom kennt keine nationalen Grenzen.
Das Ziel 80 % EE Anteil ist (m)eine Vision für Europa. Eine Unterscheidung nach EU, D, CH etc ist nicht zielführend. Das die EU der CH ein Stromabkommen wegen Dissonanzen im Bereich Flüchtlingspolitik verweigert ist nur erbärmlich.

Das 80 % EE Ziel ist auch mein persönliches Ziel. Und das habe ich 2018 erreicht, dank WP + PV. Vor 10 Jahren war ich bei 10 % EE Anteil & Gruss delta97

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 21.07.2019 00:52:34
1
2805217
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Strom kennt keine nationalen Grenzen.

Das Ziel 80 % EE Anteil ist (m)eine Vision für Europa. Eine Unterscheidung nach EU, D, CH etc ist nicht zielführend. Das die EU der CH ein Stromabkommen wegen Dissonanzen im Bereich Flüchtlingspolitik verweigert ist nur erbärmlich.



Der erste Satz ist elektrotechnisch korrekt, energiepolitisch für Europa Stand 2019 jedoch mehr als kommentierungsbedürftig.

Empfehlung

Diese amtliche Mitteilung vom Jahresbeginn 2019 unter dem Aspekt grenzüberschreitender Stromaustausch zur Kenntnis nehmen.

Der europäische Strommarkt

Hier im Forum wird gelegentlich suggeriert, dass ein weltweiter Stromaustausch bereits heute funktionieren könnte.

Technisch wäre das durchaus möglich, politisch ist das aktuell reine Traumtänzerei.

Der alte deutsche Reichskanzler Bismarck hinterließ vor ungefähr 150 Jahren die Erfahrungsweisheit seines politischen Lebens

Politik ist die Kunst des Möglichen


Dietmar Lange

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 23.07.2019 10:58:59
2
2805828
Zitat von Dietmar Lange Beitrag anzeigen

Der alte deutsche Reichskanzler Bismarck hinterließ vor ungefähr 150 Jahren die Erfahrungsweisheit seines politischen Lebens

Politik ist die Kunst des Möglichen


Hinweis:

1. Dieses Zitat wird ihm lediglich zugeschrieben, es gibt keine Primärquelle, die diesen Ausspruch belegt.

2. Ein globaler Stromaustausch ist technisch möglich. Damit besteht die Kunst "lediglich" darin, dies auch praktisch umzusetzen. Es ist sicherlich kein Zufall, dass China sich massiv in Stromnetze einkauft.

P.S. Ein wirkliches Zitat von Bismarck beschreibt seine politische Auffassung besser:

"Den Regierungen ist oft der Vorwurf gemacht worden, es sowohl an Energie wie an Wohlwollen haben fehlen zu lassen. Ich nenne es nicht Nachsicht, wenn ein Mensch so feige ist, dem Druck einer Demonstration nachzugeben. Zuweilen besteht das rechte Wohlwollen darin, Blut zu vergießen. Das Blut einer aufrührerischen Minorität, und zwar zur Verteidigung der ruheliebenden und dem Gesetz gehorchenden Majorität. Das erste Erfordernis einer Regierung ist Energie. Sie darf nicht der Zeit sich anbequemen, nicht die Zukunft für eine nur zeitweilig bequeme Einrichtung aufopfern. Eine Regierung muss konsequent sein. Die Festigkeit, ja sogar die Härte einer herrschenden Macht ist eine Bürgschaft des Friedens, sowohl nach außen wie nach innen. Eine Regierung, die immer bereit ist, einer Majorität nachzugeben, sei die letztere nun eine lokale oder bloß eine zeitweilige, eine parlamentarische oder aufrührerische, und welche ihr Ansehen nur durch Zugeständnisse aufrecht erhält, von denen jedes den Weg zu einem neuen Zugeständnis anbahnt, eine solche Regierung befindet sich in einer traurigen Klemme."

Vielleicht sollte man in Anbetracht solcher Ausführungen des Reichskanzlers mal darüber nachdenken, ob dies eine Person ist, die man unbedingt 2019 als Autoritätsargument anführen muss.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.07.2019 11:12:35
1
2805834
Nun, Bismark war ein weisser, sprich erzreaktionär.
Aber man kann aus denZeilen auch nachlesen, dass er, wenn er etwas als notwendig erkannt hat als Regierung, dies auch gegen eine temporäre Majoritätsmeinung zum Wohle des Gemeinwesens durchziehen würde, was man in der Renten und Krankenversicherung die er gegen Wiederstände von konservativer Seite durchgezogen hat, und das zügig.
Ich vermute er würde in heutiger Situation die EE nach erkenntnis das Klimawandel ein Problem ist zügig inerhalb von 5-10 Jahren durchziehen, bis 100% EE, und sich über Leute wie HErrn Lange ohne langes Zögern schlicht hinwegsetzen. Auf die Gefahr hin dann abgewählt zu werden, aber im Versuch nach bestem Wissen und Gewissen das Notwendige anzuschieben. Ob er abgewählt würde wäre absolut nicht sicher, denn auch das aktuelle Nichtstunn führt zur Abwahl, und zur Stärkung der Extreme.

Verfasser:
delta97
Zeit: 23.07.2019 22:29:24
0
2805995
Nun, Bismark ist mausetot - DIE Greta ist quicklebendig. Ein europäischer EE Stromaustausch würde problemlos funktionieren. Nur will Dietmar diesen torpedieren. Mit dem Verweis auf Bismark & den (w)irren weltweiten Stromaustausch.

www.bmwi-energiewende.de/../Newsletter/2019/02/Meldung/News1.html
Die Lösung liegt auf der Hand: Jedes Land kann in einem anderen Land ein EE Kraftwerk besitzen - und den Strom garantiert für sich beanspruchen. So einfach ist das.

Man muss nur mit einer saftigen europäischen CO2 Steuer garantieren, dass die fossilen Dreckschleudern eliminiert werden.

Technisch kein Problem - mit der GroKo ein GroProblem & Gruss delta97

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 24.07.2019 08:49:35
0
2806061
Die GroKo ist an sich gar keine. Wie die Bundes-FDP auch schon, denkt die SPD halt "immerhin darf ich mitspielen" - auch wenn die CDU sie nicht in den Sandkasten lässt. Auch die BaWü-"Grünen" sind nur verkappte Schwarzpolitiker.

Aber @delta, schimpfe mal nicht so viel. In Sachen Kleinstaaterei und Engstirnigkeit sind einige Staaten auf diesem Kontinent (natürlich auch in der EU) viel weiter vorne angesiedelt...

Verfasser:
crink
Zeit: 24.07.2019 12:03:49
0
2806111
Hi Phil,

leider ist mit Kleinstaaterei bei globalen Problemen nichts lösbar. Die FCKW-Geschichte zeigt im positiven Sinne, dass nur mit globaler Zusammenarbeit ein Erfolg erreicht werden kann.

Allerdings lässt sich ein globaler Umstellungsprozess nur von großen Playern mit Glaubwürdigkeit voran bringen - und genau diese Glaubwürdigkeit hat Deutschland in den letzten 6 Jahren verspielt. Die EU wäre natürlich ein noch besser geeigneter Player, um auf andere Druck auszuüben, ist nur leider zu zerstritten für einen einheitlichen Auftritt. Die Zeit läuft uns davon...

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.07.2019 13:47:15
2
2806139
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Nun, Bismark ist mausetot - DIE Greta ist quicklebendig. Ein europäischer EE Stromaustausch würde problemlos funktionieren. Nur will Dietmar diesen torpedieren. Mit dem Verweis auf Bismark & den (w)irren weltweitenweltweiten Stromaustausch [...]


Was soll das ?

Der erforderliche Stromtransport Nord Süd klappt noch nicht einmal in Deutschland.

Zum Nachdenken:

Warum wurde 2019 gerade ein Netzausbaubeschleunigungsgesetz verabschiedet ?

Und da träumt man hier vom weltweiten Stromaustausch.

Der alt Bismarck wusste schon wovon er sprach.
Politik ist die Kunst des Möglichen

Die Greta baut auch ganz sicher keine Leitungen. Weder heute, noch in der Zukunft
Über die Planungen wird territorial entschieden.
Da kann man vor dem deutschen Bundestag auf und nieder hüpfen .

Dadurch wird deutsches Planungsrecht nicht anders.


Dietmar Lange

Zeit: 24.07.2019 14:50:21
0
2806146
Selbstverständlich klappt der Stromaustausch. So funktioniert doch unser Netz. Wozu bräuchten wir sonst die Strombörse? Dazu muß der Austausch nicht weltweit sein. Strom von Australien nach hierher und von hier zum Südpol sind übertriebene Extreme!

Es reicht "überregional" / international. Die Frage ist letztlich zu wieviel Prozent man die lokalen Überschüsse umverteilen will. Hier wird mal wieder etwas allgemeingültig prinzipiell kaputtdefiniert, indem man eine 100%-Forderung weltweit in den Raum stellt, die es so nicht gegeben hat und so auch nicht notwendig ist!

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 24.07.2019 15:39:57
1
2806159
Zitat von Ich_habe_Feuer_gemacht Beitrag anzeigen
Selbstverständlich klappt der Stromaustausch. So funktioniert doch unser Netz. Wozu bräuchten wir sonst die Strombörse? Dazu muß der Austausch nicht weltweit sein. Strom von Australien nach hierher und von hier zum Südpol sind übertriebene Extreme!

Es reicht "überregional" / [...]


@all

Dazu der deutsche Gesetzgeber zur Begründung Netzausbaubeschleunigung

Die Stromnetze sind das Rückgrat der Energiewende. Sie stellen sicher, dass Strom jederzeit zuverlässig und effizient von dem Ort, an dem er erzeugt wird, bis zum Verbraucher transportiert wird. Der dynamische Ausbau der erneuerbaren Energien, der parallele Umbau des konventionellen Kraftwerksparks und der steigende grenzüberschreitende Stromhandel im europäischen Binnenmarkt erhöhen jedoch den Transportbedarf im deutschen Stromnetz, insbesondere für den Stromtransport von Nord- nach Süddeutschland.

Hierauf sind die Netze bisher nicht ausgelegt.

Für das weitere Gelingen der Energiewende, insbesondere für die Erreichung des Ziels von 65 Prozent erneuerbarer Stromerzeugung im Jahr 2030, müssen daher neue Transportkapazitäten im Netz geschaffen werden.

Zu diesem Zweck sollen die Höchst- und Hochspannungsnetze in Deutschland optimiert, ertüchtigt und ausgebaut werden.


Dietmar Lange

Zeit: 24.07.2019 16:32:31
3
2806180
AHA!

Das ist jetzt nämlich eine völlig andere Aussage als zuvor von Ihnen kam!

Ferner fehlt zur zur Gesetzesbegründung der Kontext in Zahlen. Diese Zahlen sind entscheidend um die Aussage Überhaupt erst angemessen beurteilen zu können.

Dann erkennt man
- die Größenordnung, Abregelung ca 1 % vom Gesamtmarkt und weniger als 3% vom EE-Anteil. Es werden also über 97% vom EE-Strom genutzt.
- daß es sehr sehr gut funktioniert
- die Engpässe zum Teil durch die abzuschaltenden Grundlastkraftwerke (Kernkraft, Braunkohle) verursacht werden. Das Atomkraftwerk Brokdorf blockiert Kapazitäten bei Schleswig Holstein. Die Braunkohlereviere im Osten blockieren die Ost-West-Routen. Das Probem löt sich also anteilig von selbst.

Zeit: 24.07.2019 16:47:45
3
2806188
Ja, es soll nachgerüstet werden, aber um es auf diesem Niveau zu halten und nicht weil es nicht funktionieren würde. Die Wortwahl beim Netzaubau ist da sehr zutreffend. Der Netzausbau soll mit dem EE-Ausbau Schritt halten.

Das ist etwas völlig anderes als:
"Es funktioniert nicht und ist Träumerei / Wunschdenken!"

Angesichts des ständigen Hick-Hacks bei der STA, wo man das Thema Überschüsse beharrlich versucht kleinzureden (50%, 60%, 70% Verlust, je nach individueller Lage vs 3% Abregelung beim EE-Strom) ist das Messen mit zweierlei Maß, mal wieder.

Nebenbei:

In den Schlagzeilen wird der "Schaden" auch systematisch um Größenordnungen völlig falsch und übertrieben dargestellt / "berechnet". Das hängt mit der Art und Weise zusammen, wie dies laut Gesetz abzurechnen ist. Der "Schaden" ist um Größenordnungen kleiner. Rechnet es mal nach, also kWh-Preis aus "Schaden" und bezifferte abgeregelte Menge berechnen. Dann sollte man selber drauf kommen wo es hakt.

Diese Übertreibung hat aber auch etwas Gutes. (Nicht nur) Die Politik neigt dazu Dinge zu verschleppen. Der "Rechenfehler" sorgt für erhöhten Druck was inzwischen zu entsprechenden Maßnahmen geführt hat.

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.07.2019 20:53:00
2
2806240
Hier ein positives PV Beispiel aus der Schweiz:
www.blick.ch/..2700-panels-..hier-parkiert-am-flughafen-zuerich-die-sonne..

Die Anlage produziert 600’000 kWh pro Jahr. Die 10° Neigung finde ich etwas mager. Technische Produkt Angaben - leider Fehlanzeige.

Seit 2 Jahren sind solche Anlagen finanziell rentabel. Früher war PV ein Verlustgeschäft. Das Bsp wird Schule machen & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 24.07.2019 21:16:03
6
2806246
Zum europäischen EE Stromaustausch basierend auf bestehenden Leitungen.

Da muss ein massiver EE Zubau realisiert werden. Mehr PV geht einfach, Deutschland ausgenommen. Aber wir denken europäisch ! 100 GWp PV Zubau subito. EE muss überdimensioniert werden, der Überschuss wird abgeregelt, das kostet (fast) nichts.

Und dann braucht es dezentral Batterien beim Versorger. Langsam anfangen und nach Bedarf steigern. Und dazu muss man Stromfresser eliminieren. Elektroboiler sind durch WP Boiler zu ersetzen.

Der Stromverbrauch muss runter. Elektro PWs werden dann geladen, wenn Strom da ist. Sonst halt nicht. Das ist wirklich kein Problem.

Und DIE Greta baut sicher keine Leitungen. Allerdings treibt SIE in bewundernswerter Weise die Politiker durchs Dorf & Gruss delta97

Verfasser:
delta97
Zeit: 25.07.2019 17:41:12
5
2806493
Noch zur immer wieder kolportierten Aussage "WP sei ein NoGo für eine WP für fossile Häuser mit 70 °C VL". Ein Haus, das 70 °C VL braucht, hat tatsächlich ein Problem, aber ein ganz anderes. Unser MFH Bj 1960 war so ein Haus. Heute reichen 45 °C VL. Wenn 55 °C VL reichen, da geht auch eine WP. Jedes Haus über VL 55 °C hat einen renitenten Besitzer.

Im weiteren gibt es auch bivalente Lösungen. Ein Bsp: 15 kW Luft WP bivalent zu einer 30 kW Ölheizung ist nicht die halbe Miete, sondern 80 % der Miete. So kommt die WP auch auf irre lange Laufzeiten und das teure WP Zeugs kann amortisiert werden.

Im weiteren kann man auch mit einem Holzofen bei 2stelligen Minusgraden nachheizen. Dann zieht der Ofen auch ganz toll & Gruss delta97

PS: abreissen ist dann auch noch eine Option

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 25.07.2019 20:07:49
0
2806532
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Ein Bsp: 15 kW Luft WP bivalent zu einer 30 kW Ölheizung ist nicht die halbe Miete, sondern 80 % der Miete. So kommt die WP auch auf irre lange Laufzeiten und das teure WP Zeugs kann amortisiert werden.
Irgendwie komm ich auf keinen grünen Zweig, wenn ich das teure WP-Zeugs gegen das eingesparte Öl rechne. Selbst wenn man einen riesen CO2-Zuschlag drauflegt. (Den der Strom ja auch zu spüren bekommt)

Rechne mal vor, wie du auf eine Amortisation kommst?

Verfasser:
Tom Berger
Zeit: 25.07.2019 20:47:13
1
2806541
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
[...]
Irgendwie komm ich auf keinen grünen Zweig, wenn ich das teure WP-Zeugs gegen das eingesparte Öl rechne. Selbst wenn man einen riesen CO2-Zuschlag drauflegt. (Den der Strom ja auch zu spüren bekommt)

Rechne mal vor, wie du auf eine Amortisation kommst?


Auf welcher Grundlage soll er das denn vorrechnen? Wie wär's mit einem 100-m²-Häuschen mit auf 35°C VLT ausgelegter FBH, die einmal mit Gastherme beheizt wird, das andere Mal aber mit einer LWWP wie der Panasonic Geisha?

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 25.07.2019 20:55:07
0
2806543
@Berger
Er soll einfach dieselbe Grundlage nehmen auf der er das behauptet hat.
Ist doch ganz easy.

Verfasser:
Poeggsken
Zeit: 25.07.2019 21:31:40
1
2806552
Zitat von Benn1904 Beitrag anzeigen
@Berger
Er soll einfach dieselbe Grundlage nehmen auf der er das behauptet hat.
Ist doch ganz easy.


Rechne du doch mal was für uns vor.

Basis: 30 Jahre alte ölheizung. Keine Solarthermie vorhanden, Leitungen an den außenwänden fallen optisch raus. Die ölheizung macht immer mehr zicken und soll getauscht werden. Der öler und die Tanks stehen im Keller. Gasanschluss nicht möglich. Verbrauch ca. 2000 Liter Öl pro Jahr.

Was soll ich nehmen? Neue Ölheizung und Solarthermie oder Wp und PV?

Verfasser:
Benn1904
Zeit: 25.07.2019 22:08:53
0
2806562
@Poeggsken,
Du musst da jetzt nichts erfinden, das hilft delta97 nicht weiter.
Nimm doch einfach dieselben Annahmen für die Delta die Amortisation behauptet hat.
Einfach oben nachlesen.

Verfasser:
loli
Zeit: 25.07.2019 22:41:08
0
2806576
Zitat von delta97 Beitrag anzeigen
Zum europäischen EE Stromaustausch basierend auf bestehenden Leitungen.

Da muss ein massiver EE Zubau realisiert werden. Mehr PV geht einfach, Deutschland ausgenommen. Aber wir denken europäisch ! 100 GWp PV Zubau subito. EE muss überdimensioniert werden, der Überschuss wird[...]

Es ist an sich super, dass wir europäisch denken, aber die Europäer werden wohl nie deutsch denken wollen! Die meisten jedenfalls, denken auch nur europäisch, wenn es was zu holen gibt...

EE abregeln kostet fast gar nichts, weil noch nicht massiv zugebaut wurde - wird sich sicher noch ändern! Da wird sich jeder PV-Besitzer "freuen", dass er nicht einspeisen kann.
Da wo PV Sinn macht, lohn es sich (noch) nicht, weil die Menschen dort für Strom das bezahlen, was es kostet, und nicht das was man ihnen untergeübelt hat.

Batterien - wo diese stehen dürfte eigentlich egal sein, bezahlen werden sie sowieso die Verbaucher! Und dann stellt sich nur noch die Frage wieviel werden die noch bezahlen (können)?

Wenn sich Batterien selbst hier kaum rechnen können, wie sieht das dann im Rest von Europa aus?

WP-Boiler!? - wusste gar nicht dass es das gibt. Das muß was für hartgesottene "Sparfüchse" sein - angesichts der aufwendigere Technik, wann rechnet sich so ein Invest?

Elektro-PKW dann zu laden, wenn Strom da ist, ist sicher kein Problem...
Ein Auto zu haben, was nicht fahrbereit ist, weil kein Strom da war, ist zumindest für mich schon ein Problem! Da könnte ich gleich drauf verzichten... - nein werde ich nicht!

Was soll dann diese Träumerei? Wenn Sie sich dadurch besser fühlen, bitte schön, aber dann sollten Sie auch mit "Ich habe mal ein Traum:" anfangen!

Gruß

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.07.2019 06:19:37
3
2806608
Tja loloi, wenn man die bereits bestehenden Realitäten für Träume hält.....

Dein Benzin Auto ist nicht jeden Morgen komplett vollgetankt - so wie es das Batterieauto normalerweie ist - ergo ist es nach deiner definition vollkommen unbrauchbar, denn es könnte ja leer sein wenn man es braucht.....
Batterien für Netzdienstleistungen gibt es bereits im Stromnetz, und wird noch ausgebaut, denn das ist billiger als das mit konventionellen Kraftwerken zu machen. Für längerfristige Speicherung reicht im europäischen Verbundnetz die vorhandenen Wasserkraftspeicher, etwa 150-220TWh je nachdem wo man die gheografische Grenze zieht. Siehe entso-e Ehighways 2050, 100% EE-Szenario. Oder bist Du der Meinung die europäischen Stromnetzbetreiber haben vom Stromnetzbetrieb weniger Ahnung wie Du?

Aktuelle Forenbeiträge
Mike077 schrieb: Hallo zusammen, vielen Dank für die Antworten. @lowenergy Wie ist die hausinterne Heizkreishydraulik konstruiert? Ist alles über zwei Verteiler (OG und EG) angeschlossen. Heizkreise sind in etwa...
Dreher schrieb: Das ist meiner Meinung nach das Problem. Wasser dehnt sich halt beim Erhitzen aus .... Das 2te Problem wäre die fehlende oder nicht funktionierende Sicherheitsgruppe mit Überdruckablaufventil. Standardmäßig...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Environmental & Energy Solutions
Website-Statistik

Zukunft der Energiewende
Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.07.2019 06:19:37
3
2806608
Tja loloi, wenn man die bereits bestehenden Realitäten für Träume hält.....

Dein Benzin Auto ist nicht jeden Morgen komplett vollgetankt - so wie es das Batterieauto normalerweie ist - ergo ist es nach deiner definition vollkommen unbrauchbar, denn es könnte ja leer sein wenn man es braucht.....
Batterien für Netzdienstleistungen gibt es bereits im Stromnetz, und wird noch ausgebaut, denn das ist billiger als das mit konventionellen Kraftwerken zu machen. Für längerfristige Speicherung reicht im europäischen Verbundnetz die vorhandenen Wasserkraftspeicher, etwa 150-220TWh je nachdem wo man die gheografische Grenze zieht. Siehe entso-e Ehighways 2050, 100% EE-Szenario. Oder bist Du der Meinung die europäischen Stromnetzbetreiber haben vom Stromnetzbetrieb weniger Ahnung wie Du?
Weiter zur
Seite 79