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KWL nachrüsten
Verfasser:
Drej
Zeit: 06.01.2019 22:15:18
0
2731079
Hallo zusammen, eine Frage an die Profis.

Plan = Zentrale Lüftungsanlage nachrüsten
Haus = Bungalow

Idee:
> Lüftungsgerät in den Heizungsraum
> Im ganzen Haus an den notwendigen Stellen in der Betondecke durchbohren
> Zu -und Abluftelemente in die Bohrungen
> Rohre am Dachboden verlegen und an die Bohrungen anschließen
> Rohre am Dachboden isolieren wegen Kondenswasser

Die größten Bedenken habe ich irgendwie wegen dem Kondenswasser in den Rohren am Dach im Winter.
Isoliert ist die Betondecke von oben > Styropor liegt auf der Betondecke. Somit ist der Dachboden nicht isoliert.

Die Frage ist wie stark muss die Rohrisolierung sein damit es keine Probleme mit Kondenswasser gibt.

Wie ist die Meinung der Profis zur diesem Gedanken?

Besten Dank im Voraus!
Drej

Verfasser:
Do Mestos
Zeit: 06.01.2019 22:23:19
0
2731083
Als Nachrüstlösung empfehlen sich dezentrale Lösungen die dann vernetzt arbeiten eher.

Ein Zentralgerät im Bestand mal ebenso nachrüsten halte ich für schwierig bis unmöglich. Es sei denn Du machst sowieso ne Kernsanierung, dann könnte es klappen.

Gruss
Dom

Verfasser:
Drej
Zeit: 06.01.2019 22:33:22
0
2731091
Hi Dom, danke für dein Feedback.

Der Gedanke war die Auswände nicht zu löchern :-)

Welche dezentralen Geräte bzw. System sind empfehlenswert?

Wichtige wäre mir:
Lautstärke
Reinigung Wärmetauscher
Guter Luftaustausch im ganzen Haus
Kein auslaufendes Kondenswasser (an Innen/Außenwänden)

Am besten wärs wenn die Geräte miteinander kommunizieren. Eins bringt Zuluft und ein anderes zieht die Luft ab. Keine Richtungswechselgeräte

Ich habe die letzten Tage viel Zeit im www verbracht und viel gelesen. Aber unterm Strich liest man mehr negatives und teilweise extrem unterschiedliche Meinungen bei gleichem Gerät.

Wer hat wirklich Ahnung oder an wen kann man sich wenden damit was sinnvolles raus kommt?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 06.01.2019 22:44:48
0
2731097
Hallo drej,

wenn du die KWL-Rohre auf die Rohbetondecke legst und dann genauso viel Styropor über die Rohre machst, wie du es auf der Decke liegen hast, wirst du definitiv kein Problem mit Kondensation haben, denn ansonsten würde bei dir bereits jetzt an der Decke Wasser kondensieren. Du kanst einfach bei ubakus die nötige Dämmstärke selber berechnen.

Grundsätzlich schlage ich auch eine dezentrale Lösung im Bestandsbau vor. Bei dir ist aber eine zentrale Lösung offensichtlich leicht machbar. Deshalb würde es auch so machen, wie du es gedacht hast.

Grüße Nika

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 06.01.2019 22:49:04
0
2731099
Deine Idee ist grundsätzlich gut und IMHO einer dezentralen Lösung eindeutig vorzuziehen. Die Kernbohrungen sind natürlich heftig, ich würde sie vom Dachboden aus mit Sauger erledigen und die Kernbohrstelle im Raum unterfüttern. Wenn der Bohrkern kommt, dann haut der dir auch den Estrich kaputt.

Die Montage des Lüftungsgerätes im Innenraum ist wartungsfreundlich, aber eine Montage im Speicher wäre grundsätzlich auch möglich.

Alle Leitungen am Dach kannst du mit Mineralwollschläuchen dämmen. Alternativ auch die vorhandene Dämmung aufnehmen, die Schläuche am Boden verlegen und alles dick mit Zellulose oder Holzfaser überdämmen.

Für gewöhnlich arbeitet man mit Überströmöffnungen (Schlitz unter der Tür oder überm Türrahmen) und definiert Zu- und Ablufträume.

Bei der Auslegung aber nicht ausschließlich auf die Standards mit 0,5-fachem Luftaustausch vertrauen. Für Frischluftfetischisten ist das im Schlafzimmer zu wenig. Hier eventuell sogar Zu- und Abluft in den Schlafräumen installieren und mit Zonenventil die Abluft der Schlafräume nur Nachts zuschalten.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 06.01.2019 22:51:14
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2731101
Wenn es baulich mit einem zentralen Lüftungsgerät geht würde ich das auch einer dezentralen Lösung vorziehen.
Und es gibt nicht wenige Anlagen, die im (unbeheizten) Spitzboden aufgestellt sind und dort betrieben werden.
Um zu verhindern, das Kondenswasser entsteht:
- entweder ISOPIPE-Rohre verwenden
- oder Lüftungsrohre nachträglich dämmen (nicht empfohlen)
Die Dämmung ist ohnehin erforderlich, damit die Luftströme auf dem Dachboden im Winter nicht gekühlt / im Sommer nicht erwärmt werden.

Bzgl. Geräusche:
- Strömungsgeschwindigkeiten bei Nennleistung mit ausreichendem Querschnitt / mehreren Zuleitungen pro Ventil auf <2 m/s begrenzen.

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crink schrieb: Hi, draußen ist es normalerweise teurer/aufwändiger. Und im Wasserschutzgebiet kann die komplett verbindungslose Verlegung außerhalb des Hauses eine Auflage zum Gewässerschutz sein, in dem Fall können...
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