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Wie stark darf sich Heizungskeller aufheizen / Norm?
Verfasser:
HAL 9000b
Zeit: 13.01.2019 23:04:05
0
2734870
Hallo allerseits
Der Heizungskeller in meinem Neubau ist ca. 6-7 Rad wärmer, als die Nachbarraume, obwohl die Verbrennungsluft über einen Zuluft Siphon am Boden im Heizungskeller nach strömt.
Gibt es Normen, die hierzu eine vorgabe oder Begrenzung angeben?
Wie kann ich da gegenüber meinem Heinzungsbauer/planer argumentieren?

Die Gründe fürs aufwärmen, sind mir übrigens ganz klar. Es hat überall falsch oder nicht Isolierte Stellen, die Wärme angeben.

Im Heizungskeller wurde ein kondensierender ca. 16Kw Pellet Kessel mit Wärepufferspeicher inkl. Warmwasserspeicher montiert.

Danke für konstruktive Antworten

Verfasser:
OldBo
Zeit: 13.01.2019 23:08:39
1
2734872
Es gibt nur die EnEV, die die Dämmung aller Teile im Raum vorschreibt. Und das ist eine Verordnung.

Verfasser:
silence63
Zeit: 14.01.2019 00:05:37
1
2734893
Moin,

ich habe etliche Kunden so etwa Mitte der 90'er und danach gehabt, die sich nach Einbau eines Brennwertgerätes einen Heizkörper im Keller haben einbauen lassen...ist doch paradox, oder?

Nachdenkliche Grüsse von Thomas

Verfasser:
Martin24
Zeit: 14.01.2019 07:53:11
0
2734926
Zitat von silence63 Beitrag anzeigen
ich habe etliche Kunden so etwa Mitte der 90'er und danach gehabt, die sich nach Einbau eines Brennwertgerätes einen Heizkörper im Keller haben einbauen lassen...ist doch paradox, oder?


Meine Mutter hat bis zum Einbau eines NT-Kessels 1984 auch immer den Hefeteig zum gehen in den Heizungskeller gestellt. obwohl das Kellerfenster kein Glas hatte ...

Aber darum geht es doch nicht.
Nach EneV dämmen, dabei besonders auch auf Rohrbögen und Anschlüsse achten, dann wird es da bestimmt kühler.

Als wir unser Haus mit 2012 neu eingebauter Heizung gekauft haben, hatte es im Winter im Heizungskeller 26-28°. Dann habe ich die Leitungsdämmung etwas verbessert und jetzt sind es noch um die 20°, wenn die umliegenden Räume so bis 15° runtergehen.
Der Raum ist allerdings auch winzig und Luft kommt aus dem LAS.

Grüße
Martin

Verfasser:
OldBo
Zeit: 14.01.2019 10:07:44
0
2734990
Zitat von HAL 9000b Beitrag anzeigen
Im Heizungskeller wurde ein kondensierender ca. 16Kw Pellet Kessel mit Wärepufferspeicher inkl. Warmwasserspeicher montiert.[...]

Tja, dann müssen diese (alle 3) auch besser gedämmt werden.

Verfasser:
Mad41
Zeit: 15.01.2019 08:53:12
0
2735417
@Hal9000b: Wenn die Gründe klar sind und einige Teile nicht oder nicht richtig gedämmt sind, dann verstehe ich die Frage nicht. Die Verordnung hat die OldBo ja schon genannt.
Einfach den Heizungsbauer darauf hinweisen und Nachbesserung verlangen. Mich wundert nur, dass scheinbar kurz nach Errichtung einer Anlage schon Ärger mit dem Heizungsbauer ansteht. Klappt da die Kommunikation nicht oder gibt es noch andere "Baustellen"?

Gruß,
Mad41

Verfasser:
Reggae
Zeit: 15.01.2019 09:11:42
0
2735427
Zitat von silence63 Beitrag anzeigen
Moin,

ich habe etliche Kunden so etwa Mitte der 90'er und danach gehabt, die sich nach Einbau eines Brennwertgerätes einen Heizkörper im Keller haben einbauen lassen...ist doch paradox, oder?

Nachdenkliche Grüsse von Thomas

Da kannst Du aber bestimmen, wann und welche Temperatur.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 15.01.2019 10:29:35
0
2735461
Zitat von silence63 Beitrag anzeigen
Moin,

ich habe etliche Kunden so etwa Mitte der 90'er und danach gehabt, die sich nach Einbau eines Brennwertgerätes einen Heizkörper im Keller haben einbauen lassen...ist doch paradox, oder?

Nachdenkliche Grüsse von Thomas



Paradox, na ja.

Man leitet den Rücklauf des Hauses in einen Heizkörper und wärmt damit die Verbrennungsluft vor, gleichzeitig senkt man die Rücklauftemperatur und erhöht somit den Brennwerteffekt.

MfG
uwe

Verfasser:
kathrin
Zeit: 15.01.2019 15:52:35
0
2735613
@HAL 9000b

Geht es immer noch um das gleiche Gebäude, also nicht wirklich einen Neubau, sondern einen entkernten Altbau in der Schweiz?

Wenn ja, lokale Vorschriften nachschauen. Nicht nach Aufheizung des Heizungskellers suchen, sondern nach Vorschriften über die Dämmung von Speicher und Heizungsleitungen. Vorschriften dazu gibts, siehe Links in https://www.endk.ch/de/energiepolitik-der-kantone/muken, je nach Standort unterschiedlicher Umsetzungsstand.

Da offenbar diverse Fragezeichen bezüglich Ausführungsqualität bestehen, erkundige dich nach der Möglichkeit eines Heizungschecks - Überprüfung durch neutrale Sachverständige. Vielleicht weiss der lokale Energieberater mehr.

Welcher Kessel ist es denn geworden - Pellematic Condens 16 kW?

Schönen Tag + Gruss

Kathrin

Verfasser:
Eduard Keul
Zeit: 15.01.2019 19:37:30
0
2735700
Hallo,

ich habe auch en Problem it meiner Heizung.
es geht um folgendes:
aus der Steuerung ist das ein und ausschalten der Heizung nach der Uhr eingestellt undzwar 04:00 Uhr ein und 10:00 ausschalten danach 16:00 Uhr ein und 23:00 Uhr aus.

Das Problem ist nun das auf dem Display die Programierung angezeigt wird, nur das der Brenner nicht anspringt und auch die Umwelzpumpe läuft nicht an !!
Im Automatik betrieb wenn ich warm Wasser verbrauche springt der Brenner auch nicht an und somit heitze ich nur im Handbetrieb bis zu der eingestellten Temperatur und schaltet danach
Wenn ich auf Handbetrieb schalte und den Temperaturregler auf zum Beispiel 60° stelle funktioniert die Anlage schaltet ein und auch aus !!

Was könnte das sein ??

Verfasser:
Alf Münzberg
Zeit: 16.01.2019 06:58:45
0
2735848
Hallo,
es gibt keine Norm die eine maximale Temperatur in einem Heizraum vorschreibt. Lediglich der eine oder andere Hersteller schreibt Maximaltemperaturen vor zur einwandfreien Funktion seiner technischen Bauteile.
Wenn die Anlage korrekt gedämmt ist nach EnEV und Norm und sämtliche Leitungen, Puffer und Wärmeerzeugung dort installiert sind, heizt sich dieser trotzdem zwangsläufig auf, wenn nicht gelüftet wird. Dazu gibt es auch Berechnungsalgorithmen wieviel Wärme dabei an den Raum angegeben wird.
Wärmedämmung heißt auch immer Verluste und verzögert die Abgabe der Wärme, aber verhindert sie nicht.
Gruss Alf Münzberg

Verfasser:
Martin24
Zeit: 16.01.2019 07:58:03
4
2735860
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Man leitet den Rücklauf des Hauses in einen Heizkörper und wärmt damit die Verbrennungsluft vor, gleichzeitig senkt man die Rücklauftemperatur und erhöht somit den Brennwerteffekt.


Das klingt bei Dir als sei der Heizkörper im Heizungskeller eine Maßnahme, um die Effizienz der Heizung zu steigern.
Aber auch wenn man einen Teil der eingesetzten Energie zurückbekommt, wird der Heizkörper unterm Strich immer zusätzliche Energie "verbrauchen", also den Gasverbrauch erhöhen, keinesfalls senken.

Grüße
Martin

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.01.2019 09:28:51
0
2735891
Das wäre wirklich unsinnig ;>))

Wennschondennschon ein LAS.

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 09:32:05
0
2735894
Hallo Martin,

jetzt enttäuscht du mich aber, was du sonst so schreibst hat doch häufig Sinn;-)

Ein Heizkörper verbaucht keine Energie. Energie lässt sich sowieso nicht verbrauchen, sie ist nur wo anders. Sollte ich dich tatsächlich an die Hauptsätze erinnern müssen.

Angenommen der Rücklauf hat 35°C. Damit machst du 30° warme Luft. Daraus machst du 30° warme Verbrennungsluft. Damit erhöhst du den Wirkungsgrad in zweifacher Weise. Nachzurechnen mit Siegert und abzulesen im erhöhten Kondensatanfall.

HAL 2000b will ja konstruktive Antworten.

Man nehme steife Pappe und Paketklebeband. Wickle ein Rohr passenden Durchmessers. Führe dies von der Ansaugöffnung Brenner bis zur Decke des Heizraum.

Sauge dort die vorgewärmte Verbrennungsluft an.
Zitat HAL 2000b "Die ........luft strömt von aussen über eine Art Syphon auf dem Heizungsraum Boden und der Kessel bezieht seine Zuluft aus dem Raum."

Damit flutet er den Raum von unten mit Kaltluft.
Damit hat er sein Problem gelöst.

Er muss nur beobachten ob ihn nicht ggf. eine Kaltwasserleitung einfriert.

MfG
uwe

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 09:41:24
0
2735899
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Das wäre wirklich unsinnig ;>))

Wennschondennschon ein LAS.



Moin Bruno,

macht nicht Unsinn Sinn?

Dir Karnevallesen wären ohne Donnerstag unglücklich.

Machen nicht Kinder häufig Unsinn und sind dabei glücklich.

Sinn oder Unsinn, das ist die Sinnesfrage ;-)

MfG
uwe

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.01.2019 09:41:49
2
2735900
.... oder die Leitung zum Ausdehnungsgefäß.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 16.01.2019 14:55:35
2
2736050
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Ein Heizkörper verbaucht keine Energie. Energie lässt sich sowieso nicht verbrauchen, sie ist nur wo anders. Sollte ich dich tatsächlich an die Hauptsätze erinnern müssen.

Was ist denn verbauchen? Aufessen?
Was meinst Du, warum "verbrauchen" in meinem Post in Anführungszeichen steht?

Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen

Angenommen der Rücklauf hat 35°C. Damit machst du 30° warme Luft. Daraus machst du 30° warme Verbrennungsluft. Damit erhöhst du den Wirkungsgrad in zweifacher Weise. Nachzurechnen mit Siegert und abzulesen im erhöhten Kondensatanfall.


Ja, ich erhöhe den Wirkungsgrad ein wenig. Gleichzeitig benötigt der Heizkörper Energie. Und zwar mehr als ich durch den erhöhten Wirkungsgrad "einspare".

Ansonsten wäre das ja eine fantastische Erfindung:
Wir führen einfach den Rücklauf durch einen Luftvorwärmungswärmetauscher, wärmen damit die Ansaugluft vor und verringern die Rücklauftemperatur und schon verbraucht die Heizung weniger. Wenn ich den Wärmetauscher groß genug mache vielleicht auch gar nichts mehr. Oder sie produziert dann sogar Gas ...

Du vergisst, dass der niedrigere Rücklauf auch wieder aufgeheizt werden muss. Dafür braucht man zusätzliche Energie. Die kommt dann eben aus der vorgewärmten Luft. Im Idealfall ein Nullsummenspiel, in der Realität durch zusätzliche Verluste wird man draufzahlen.

Grüße
Martin

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 16.01.2019 16:40:11
1
2736107
Aber der erhöhte Brennwerteffekt.
Und der warme Heizungsraum trägt zur Raumheizung des Hauses bei.

Verfasser:
KleinTheta
Zeit: 16.01.2019 16:58:26
2
2736120
[ironie]Der Motor meines Autos startet auch besser, seitdem ich einen Heizkörper auf dem Garagenboden montiert habe. Ich glaube, dass er jetzt auch weniger Sprit braucht.
[/ironie]


Hallo? In welchem Film bin ich hier eigentlich?

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 17:21:58
1
2736133
Hallo Martin,

nicht philosophieren sondern rechnen. Energiebilanz usw.

@ klein teta

Wenn dir das zu hoch ist, besuch das Kinderprogramm, läuft immer Nachmittags ;-)

MfG
uwe

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 17:34:20
0
2736142
http://www.heiz-tipp.de/ratgeber-284-umruestung_niedertemperaturkessel.html

Gut ein Gewerk das mit Wirkungsgraden größer 100% lebt tut sich manchmal schwerer.

Heizkörper = Wärmeübertrager

Wo ist der Unterschied ob ich die Energie dem Abgasentnehme (Kondensat) und über den Rücklauf dem "Energiereaktor" = Heizkessel" zuführe, oder dem Rücklauf entnehme und dadurch mehr Kondensat bekomme welches dann dem Rücklauf wieder zugute kommt. Die dem Wärmeübertrager entnommene Energie führe ich dem Reaktor in Gestalt der Verbrennungsluft wieder zu.

Nix blubbern oder Daumen hoch. Fakten, Fakte, Fakten

MfG
uwe

Verfasser:
Martin24
Zeit: 16.01.2019 20:01:15
2
2736212
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen

nicht philosophieren sondern rechnen. Energiebilanz usw.


Nein, derjenige, der eine Behauptung aufstellt, die dem allgemein Konsens widerspricht, dejenige muss diese Behauptung belegen.

Wenn Du meine allgemeinen Betrachtungen dazu - die auch ohne konkrete Rechnung klar ergeben, dass das nicht zur "Energieeinsparung" taugt - nicht nachvollziehen kannst, dann ist das eben so. Aber wenn Du ernsthaft behauptest, man könnte durch einen zusätzlichen Heizkörper im Heizungsraum insgesamt Gas sparen, dann musst Du diese Behauptung belegen.

Grüße
Martin

Verfasser:
Martin24
Zeit: 16.01.2019 20:03:14
2
2736214
Zitat von kreitmayr Beitrag anzeigen
Nix blubbern oder Daumen hoch. Fakten, Fakte, Fakten

Da dann mal los. Fakten haben wir von Dir hier bislang jedenfalls nicht gesehen ...

Verfasser:
Onkel2012
Zeit: 16.01.2019 20:11:07
3
2736220
"Man leitet den Rücklauf des Hauses in einen Heizkörper und wärmt damit die Verbrennungsluft vor, gleichzeitig senkt man die Rücklauftemperatur und erhöht somit den Brennwerteffekt."

Das ist der erste Schritt zum Perpetuum Mobile! Weiter so! Dann ist der nächste Physiknobelpreis deiner!

Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 23:16:10
0
2736298
Hallo,

sicher ich kann mich auch irren.

Mit dem Rücklauf wird der Heizung Energie zugeführt.
Darauf können wir uns sicher verständigen.

Entnimmt man dem Rücklauf einen Teil (in der Größe X) der Energie, fehlt sie in der Heizung. Auch ok ?
Steckt man diese Energie ( X ) in die Verbrennungsluft, bekommt sie die Heizung.

Also ein Nullsummenspiel. Ok ?

Allerdings ist der Rücklauf weniger warm, somit mehr Kondensation, somit besser Wirkungsgrad.

Wo ist jetzt der Fehler?

MfG
uwe

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Wie stark darf sich Heizungskeller aufheizen / Norm?
Verfasser:
kreitmayr
Zeit: 16.01.2019 23:16:10
0
2736298
Hallo,

sicher ich kann mich auch irren.

Mit dem Rücklauf wird der Heizung Energie zugeführt.
Darauf können wir uns sicher verständigen.

Entnimmt man dem Rücklauf einen Teil (in der Größe X) der Energie, fehlt sie in der Heizung. Auch ok ?
Steckt man diese Energie ( X ) in die Verbrennungsluft, bekommt sie die Heizung.

Also ein Nullsummenspiel. Ok ?

Allerdings ist der Rücklauf weniger warm, somit mehr Kondensation, somit besser Wirkungsgrad.

Wo ist jetzt der Fehler?

MfG
uwe
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