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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 14:11:51
0
2741845
Hallo,

Im Zuge meiner Erneuerung der Sanitärinstallation möchte ich das Bad im Keller tiefer legen und dabei den Boden dämmen.

Bisher hatten wir eine Raumhöhe von 185cm. Nun peile ich eine Raumhöhe von 200cm an.

Die Bodenplatte ist gute 8cm stark. Auf der Bodenplatte liegt noch ne Schicht irgendwas. Könnte Estrich sein. Und darauf liegt ne Schicht Speiß von 5cm, wo auch die Fliesen drauf lagen.

Mich würde nun interessieren wer so etwas schon mal umgesetzt hat und wie, was, wo und wann am besten verbaut wird.

Dazu interessiert mich noch die zeitgleiche Verlegung neuer Trinkwasserleitungen. Kann ich diese direkt mit in den Boden legen und vom Boden aus dann senkrecht in der Wand zu den Zapfstellen legen?

Viele Grüße
Andy

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 27.01.2019 14:14:32
0
2741850
Abwasser unter die Bodenplatte.
Trinkwasser, Heizung und Elektro auf die Bodenplatte in die Dämmebene unterm Estrich.

Pass auf, dass du keinen Grundbruch verursachst. Erstmal mit einem Statiker sprechen, der wird das genaue Vorgehen mit dir erörtern.

Meist macht man kleine Abschnitte der tragenden Wände auf und unterfüttert das Fundament entsprechend. Stück für Stück Knabberglück.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 14:16:04
0
2741853
Die Umsetzung einer Flächenheizung gehört auch noch dazu. Ich weiß nur noch nicht wohin damit. Boden oder Wand?

Beide Flächen sind identisch. Allerdings kommt auf den Boden eine Dusche und Wanne. Unter der Dusche könnte ich natürlich schön die FBH legen. Aber die Wanne nimmt mir doch schon einiges an Fläche weg.

Vielleicht lassen sich ja beide Flächen nutzen 🤔

Verfasser:
winni 2
Zeit: 27.01.2019 14:19:02
0
2741855
Die Wände standen nicht auf der Bodenplatte, wenn ich mich
richtig erinnere? Auch Innenwände?

Wenn das richtig ist, würde ich erstmal prüfen, wie weit die
Fundamente unten liegen. (Ein/zwei Stellen innen graben)

Grüsse

winni

Verfasser:
Peter 888
Zeit: 27.01.2019 14:27:46
0
2741861
Hallo

Bad im Keller...

Rückstauebene berücksichtigt?
Hebenanlage eingeplant?
Lage vorhandene Abwasserrohre ermittelt?

Gab mal 'nen Thread von Dir, der nicht weitergeführt wurde..........
Du hast Dich anscheinend mit der Problematik eines Bades im Keller immer noch nicht auseinandergesetzt.

Bei der Zunahme von Starkregenereignissen wird es zwangsläufig zu mehr Rückstaus und damit zu mehr gefluteten Kellern kommen...... Und wenn die Sch... dann ev auch in deinem Keller schwimmt ist sie so richtig am dampfen.

ciao Peter

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 14:58:11
0
2741884
Ich gehe gerade so vor, dass ich alle 50cm bis 80cm ein Loch unterm Mauerwerk aushebe und anschließend mit erdfeuchtem Beton auffülle, um das Mauerwerk zu sichern.

Das erste Loch habe ich an der Zwischenwand der DHH ausgehoben.

Bodenplatte nachträglich gegossen oder Mauerwerk auf die Bodenplatte gesetzt?

So wie es aussieht, wurde die Platte nachträglich gegossen. Denn unter dem sichtbaren Mauerwerk befindet sich noch eine Lage Steine, die auf ca. 10cm Beton liegen.

Zur Rückstauebene und Abwasserleitungen.

Klar, Rückstauebene laut der Stadt Duisburg, ist die Straße plus 20cm. So steht es auf einer Internetseite der Wirtschaftsbetriebe Duisburg.

Es ist hier in der Siedlung allerdings so, dass hier zwei Pumpen existieren, die bei Starkregen das Wasser in ein nahegelegenes Auffangbecken befördern. Ich vermute mal, dass es Hebeanlagen sind.

Bei uns selbst, war keine Hebeanlage installiert. Lediglich eine Rückstauklappe am WC und ein Bodenablauf mit verschließbarem Rückstauventil. Der Bodenablauf ist aber vollständig weggerostet. Da schließt nichts mehr.

Wie ich da jetzt unser Haus gegen Rückstau sichere weiß ich noch nicht. Für eine teure elektronische Rückstausicherung für Fäkalwasser fehlt jedenfalls das nötige Kleingeld.
Von daher keine Ahnung was ich machen kann.

Die Abflüsse liegen noch nicht frei. Dazu kann ich noch nichts schreiben.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 14:59:45
0
2741888
So sieht es im Moment aus.


Verfasser:
OldBo
Zeit: 27.01.2019 15:13:27
0
2741896
Ich frage mich, ob der ganze Aufwand wirklich notwendig ist. Bei der Raumhöhe war ein Bad einzubauen, von vornherein nicht sinnvoll.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 15:14:23
0
2741899
Probe an der Außenwand.
Die Bodenplatte wurde definitiv nachträglich gegossen. Unterhalb des Niveaus der Platte befindet sich auch hier noch eine Lage Steine, welche auf Beton aufliegt.
Von OK Platte bis UK Steine sind es 14cm. Dann noch ne Schicht Beton von 10cm.


Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 15:18:12
0
2741901
Notwendig? Gute Frage. Fakt ist, die Trinkwasserleitungen rosten weg. Die Abflüsse sind vermutlich auch dicht und wir benötigen eine Heizung im Bad. Hier gehen bald zwei Kleinkinder baden. Ohne Heizung sind es hier unten 10 Grad.

Das sind die Fakten. Was ich mache um ans Ziel zu kommen....tja, das ist ne andere Sache. Bin für alle Ratschläge dankbar.

Das ist für mich alles Neuland.

Edit:
Das Bad war bereits hier unten im Keller.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 27.01.2019 15:33:25
1
2741910
Zu Deiner Tieferlegung traue ich mich keine richtige Auskunft,
weil da besteht eine gewisse Gefahr des "Grundbruchs", die
ein Tragwerksplaner beurteilen sollte.

Auf jeden Fall erscheinen mir diese Punktfundamente zu mickrig.
Ich würde da immer so 80 - 100 cm Fundamente neu erstellen.
Zum nächsten Arbeitspunkt wieder so viel Abstand halten,
Ecken nicht über Winkel freigraben.
Bin ich damit rundum, kommen die 80 -100 cm Stücke dran, die
noch auf gewachsenem Boden stehen.
Die neuen Fundamente sollten so 30 cm tiefer gehen, als die
Unterkannte des neuen Bodenaufbaus.

Aber besser jemand Fragen, der da echt Ahnung von hat!

Grüsse

winni

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 27.01.2019 17:10:54
6
2741968
Wenn es schon an den 1500€ für einen Staufix oder 300€ für einen Sanibroy scheitert, wie bitte soll dort ein vernünftiges Gewerk entstehen?

2m Raumhöhe ist immer noch reichlich knapp. Bei so einer Aktion würde ich wenigstens 2,20m Raumhöhe planen.

Und bevor dort weiter gebuddelt wird, erstmal einen Statiker dazuholen und den Nachbarn um Zustimmung zu Arbeiten an der Kommunwand bitten.
Wenn du Mist baust, wer kommt dann für die Schäden am Nachbarhaus auf?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 17:19:15
0
2741971
Bei einer Hebeanlage habe ich eher das Problem, dass ich da jeden Tag Tonnen von Klopapier rausholen darf, den meine Frau und später meine Töchter da rein werfen. Zusätzlich zu Küchentüchern und wer weiß was noch alles.

Die Hebenanlagen die ich gesehen habe, fingen gerade mal bei 2500€ an.

Was das Gewerk angeht, dass baue ich Stück für Stück zusammen. So wie es eben passt.

Nachbar? Nebenan wohnen meine Schwiegereltern. Die hören was ich hier treibe.

220cm Deckenhöhe? Wo soll ich die denn herzaubern? Desto mehr ich hier rumkloppe, desto weiter wandert meine Vorstellung eher Richtung 195 - 190cm. Allerdings mit Dämmung.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 27.01.2019 17:23:27
1
2741973
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
................

Edit:
Das Bad war bereits hier unten im Keller. [...]

Aber das ist doch keinen Grund dort unten weiter rumzumurksen und einen Raum, der nicht einmal die notwendige Raumhöhe hat, mit so viel Aufwand herzustellen. Wir kennen das Haus nicht. Gibt es keinen anderen Raum im EG oder OG(?), den man umbauen kann?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 18:00:18
0
2742006
Nein Oldboy, es gibt keinen weiteren Raum im Haus. Ich verstehe auch das Problem nicht. Das Haus ist klein, das Bad im Keller. Im OG bewohnt die 87 jährige Oma meiner Frau zwei Räume von 13qm und 17qm. Zu den Räumen hat die gute Frau ihr kleines WC Räumchen von 3qm. Da ist ein WC und ein Handwaschbecken verbaut. Im Moment teilen wir dieses kleine Räumchen mit drei Personen. Wir gehen da drin aufs Klo und waschen uns am Handwaschbecken. Ansonsten haben wir noch eine 17qm Küche mit Essecke und ein Wohnzimmer von 13qm. Unterm Dach ist unser Schlafzimmer mit ca. 25qm. Im Keller ist der Technikraum für Waschmaschine, WW Speicher, Wäschetrockner und die Installation der WP. Ach ja, da ist noch ein kleiner Raum im Keller wo wir Sachen unterstellen und wo die Nähecke meiner Frau ist. Mehr haben wir nicht.

Es ist ein kleines Zechenhaus von 1932.
Damals haben hier zwei Familien gewohnt.

Uns bleibt nur dieser Raum mit 6qm als Bad.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 27.01.2019 18:19:30
0
2742021
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Nein Oldboy, es gibt keinen weiteren Raum im Haus. Ich verstehe auch das Problem nicht. Das Haus ist klein, das Bad im Keller. Im OG bewohnt die 87 jährige Oma meiner Frau zwei Räume von 13qm und 17qm. Zu den Räumen hat die gute Frau ihr kleines WC Räumchen von 3qm. Da ist ein WC und ein[...]

Okay, wenn das so aussieht, dann verstehe ich dein Vorhaben. Ich würde aber hier einen Fachman hinzuziehen.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 18:22:38
0
2742025
Was ist denn hier von zu halten?
Hebeanlage direkt in der Vorwand integriert.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 18:28:21
2
2742031
Was für einen Fachmann? Statiker oder Installateur?

Ich werde natürlich nicht auf Biegen und Brechen, da etwas riskieren. Was nicht geht, das geht halt nicht.

Der alte Estrich kommt aber auf jeden Fall raus. Ich muss ja nun mal neue Abwasserrohre und Trinkwasserleitungen legen. Da es ne dicke Schicht gewesen ist, werde ich so oder so bereits tiefer kommen. Und wenn es am Ende nur 190cm sind, ja dann kann ich damit leben.

Ich gehe kein Risiko ein und werde auch nicht murksen.

Dieses Haus möchte ich meinen Kindern hinterlassen. Nur für sie mache ich die ganze Arbeit.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 27.01.2019 19:00:56
3
2742045
Früher (vor etwa 1970) wurden kaum Einfamilienhäuser mit stabiler Fundamentplatte errichtet, meist wurde ein Streifenfundament errichtet und nivelliert und darauf wurde üblicherweise eine Teerpappe als Feuchteisolierung gelegt und darauf wurden die Mauern errichtet.

Die "Bodenplatte" in den einzelnen Kellerräumen wurden einzeln nachher betoniert oder mit Ziegelpflaster ausgelegt.

Somit betehen keinerlei statische Bedenken diese nachträglich hineinbetonierten Böden rauszuschrämmen und gegebenenfalls etwas tiefer zu legen, wichtig dabei ist jedoch die eigentlichen Fundamente nicht zu untergraben.

Am besten Du gehst zu einem erfahrenen älteren örtlichen Baumeister welcher mit den Bodenverhältnissen und der Bauweise deiner Gegend vertraut ist und fragst Ihn um Rat, denn wenn es ein guter tragfähiger Untergrund (Lehmiger Boden eventuell mit einem Steinanteil ist dürfte es kaum Probleme geben bis zum unterem Rand des Streifenfundamentes abzugraben.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 19:13:00
0
2742052
Ganz genau. Die Platte kam später in die Räume.

Unters Fundament gehe ich nicht. Ich gieße dennoch in recht geringen Abständen neue Betonsäulen unter das jetzige Fundament.
Auf der Arbeit müsste noch ein alter Erdbohrer liegen. Damit bohre ich 100cm tief und fülle dann die Säule mit gutem Beton auf. Das gibt dem 400mm Mauerwerk noch mal ne Portion Sicherheit.

Und zusätzlich lasse ich nen Maurermeister sich das noch mal angucken. Ich weiß das er selbst schon des öfteren solche Arbeiten ausgeführt hat.

Verfasser:
Benny3112
Zeit: 27.01.2019 19:48:04
0
2742076
In unserem Haus ist der Keller ähnlich. Es ist von 1927. Früher war entweder erdboden oder Ziegel.

Als in den 80ern dann die güllegrube im Hof weg kam wurden auch die Keller betoniert und mit dem kleinen Rechteck Muster versehen.

Ein Raum liegt auch tiefer als alle anderen. Dort ist das Fundament zu sehen, allerdings wurde das ordentlich geschalt und nicht einfach nur in einen graben gegossen.

Ich würde auch mal die grundleitung frei legen, denn. Tiefer als sie wirst du im Bad nicht kommen.

Theoretisch könntest du dort eine Rückstauklappe einbauen und von oben mit einer Klappe zugänglich lassen.

Grüße

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 20:20:49
0
2742100
Jup, morgen montiere ich das WC ab und gucke wie tief das Rohr liegt. Davon muss ich die OK neuer Fußboden abhängig machen. Mit 200cm Raumhöhe wird da knapp. Ich nehme dann was ich kriegen kann.

Habe nur noch bedenken, dass ich die Hauptleitung beschädige.

Da haue ich erst mal ganz großzügig außenrum alles weg.

Die Rückstauklappe wäre ja wirklich gut. Aber wie soll ich die da installieren wenn da das Vorwand WC quasi direkt an der Wand ist? Bis auf eine Rattenklappe sehr ich da im Moment absolut keine Möglichkeit da ne Rückstauklappe mit Hebel und so einzubauen.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 27.01.2019 21:06:35
0
2742132
Nach hunderten Seiten über Rückstauklappen, Rückstauebene, Versicherungsschutz, usw. usf., lande ich immer wieder bei der Hebeanlage. Gerade wenn eine Dusche und WC im Keller ist.
Nur mit der Hebeanlage kann Dusche und WC weiter genutzt werden. Bei ner Rückstauklappe geht es logischerweise nicht.

Waschmaschine und so kann durch eine Rückstauklappe gesichert werden, welche meiner Meinung nach am besten in einem Bodenablauf integriert ist.

Ok. Was tun? Hebeanlage in Vorwand integriert, wie weiter oben von mir verlinkt oder irgendwie anders umsetzen?

3000€ für ne HiTec Kessel Hebeanlage, die auch das Gefälle nutzt und nur bei Rückstau pumpt steht nicht zur Debatte. Ansonsten wäre das schon ne geile Sache.

Habt Ihr Hebeanlagen verbaut und habt Fotos, Infos, Preise?

Dann her damit :)

Verfasser:
kusekuse
Zeit: 27.01.2019 21:25:26
0
2742143
Die hier ist ganz gut.
https://www.amazon.de/Jung-Compli-Hebeanlage-Haushaltspumpe-Einfamilienhaus/dp/B004V5VUHM

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 27.01.2019 21:39:55
0
2742153
Du musst auch den Platzverbrauch und die Einbaumöglichkeiten bei dem Preis der Hebeanlage berücksichtigen.

Was bringt dir ein Compli Monster, wenn du dafür einen 2x2m großen und 1m tiefen Schacht errichten musst? Die Anleitung fordert meist zu mindestens zwei Seiten 60cm Wartungs- und Einbauabstand.

Baust du eine Compli auf der Bodenplatte ein, dann muss dein Duschablauf locker 30-40cm höher liegen. Das gibt eine Treppe mit einer Stufe zur Duschtasse und du musst dann im Sitzen duschen bei deinen 1,9m Deckenhöhe.

Außerdem kann das ewige Gerödel der Hebeanlage ganz schön nerven.

Ich würde vorschlagen - sofern es die Anschlusshöhe der Grundrohre hergibt - ein Kessel Controllfix VOR allen im Keller befindlichen Entwässerungsgegenständen (inkl Waschmaschinen, Heizung etc) einzubauen. Idealerweise außerhalb vom Bad, beispielsweise im Technikraum. So sparst du dir gleich die befließbare Abdeckung. Solltest du später das Geld haben oder Probleme mit Rückstau, kannst du den Kessel Pumpfix F nachrüsten.

Sanibroy oder Vorwand-"Hebeanlage" finde ich für ein Hauptbad unangemessen. Das ist eher so ne Lösung für ein schnelles Partyklo, aber gewiss nichts, auf das man auf Gedeih und Verderb angewiesen ist.

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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 27.01.2019 21:39:55
0
2742153
Du musst auch den Platzverbrauch und die Einbaumöglichkeiten bei dem Preis der Hebeanlage berücksichtigen.

Was bringt dir ein Compli Monster, wenn du dafür einen 2x2m großen und 1m tiefen Schacht errichten musst? Die Anleitung fordert meist zu mindestens zwei Seiten 60cm Wartungs- und Einbauabstand.

Baust du eine Compli auf der Bodenplatte ein, dann muss dein Duschablauf locker 30-40cm höher liegen. Das gibt eine Treppe mit einer Stufe zur Duschtasse und du musst dann im Sitzen duschen bei deinen 1,9m Deckenhöhe.

Außerdem kann das ewige Gerödel der Hebeanlage ganz schön nerven.

Ich würde vorschlagen - sofern es die Anschlusshöhe der Grundrohre hergibt - ein Kessel Controllfix VOR allen im Keller befindlichen Entwässerungsgegenständen (inkl Waschmaschinen, Heizung etc) einzubauen. Idealerweise außerhalb vom Bad, beispielsweise im Technikraum. So sparst du dir gleich die befließbare Abdeckung. Solltest du später das Geld haben oder Probleme mit Rückstau, kannst du den Kessel Pumpfix F nachrüsten.

Sanibroy oder Vorwand-"Hebeanlage" finde ich für ein Hauptbad unangemessen. Das ist eher so ne Lösung für ein schnelles Partyklo, aber gewiss nichts, auf das man auf Gedeih und Verderb angewiesen ist.
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