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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 09:18:30
0
2755407
Den Ringerder würde ich dann am besten mit dem Bewehrungsstahl in der Bodenplatte verbinden. Sonst müsste ich jetzt schon den Bewehrungsstahl im Fundament so legen und vor allem verbinden, dass der Stahl aus dem Fundament heraus kommt.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 09:28:50
0
2755408
Oder ich biege den Stahl im unteren Bereich, säge ein Kerbe in die Verschalung und lasse dort den Stahl rausgucken.

Muss ich gleich mal testen.
So wäre die Bewehrung im Fundament doch mit dem Ringerder verbunden.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 09:46:23
0
2755414
Die Bewehrungseisen von Fundament und Bodenplatte, also Baustahl, MÜSSEN allseitig mindestens 5cm Betonüberdeckung haben. Keinen Baustahl aus dem Beton herausführen. Das geht nicht gut.

Wenn, dann ein Stück V4A ins Fundament einbetten und aus diesem herausführen.

Mir ist spontan nicht klar, warum du die Bodenplatte überhaupt armieren möchtest. Sie wird offenbar nicht mit dem Fundament verbunden und hat damit keine statische Wirkung für das Gebäude. Ergo kannst du einfach eine Sauberkeitsschicht einziehen, auf welche Dämmung und Fußbodenaufbau liegen.

Außerdem soll diese Bodenplatte/Sauberkeitsschicht doch auf Folie liegen, daher macht die Verbindung zum Erder erst recht keinen Sinn.

Fang heute mit den ersten Abschnitte an und ab dem nächsten steckst du ein L-förmigen V4A Stahl in jeden Fundamentabschnitt, der ganz unten am Fundament in Richtung Raummitte rausguckt. Nach Fertigstellung einen Ring V4A direkt in den Dreck und mit den Fundamentblöcken verklemmen. Darauf kapilarbrechende Schicht, Folie und Sauberkeitsschicht.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 10:27:18
0
2755424
Ok hast in allen Punkten recht.

Klar. Der Baustahl gammelt weg.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 12:23:44
0
2755450
Stell mal ein paar Bilder vom Arbeitsverlauf ein, würde mich freuen!

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 12:41:05
0
2755455
Wären diese Verbinder geeignet, um die Bewehrung im Fundament zu verbinden, so das die Leitfähigkeit erhalten bleibt?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 12:41:47
0
2755456
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Stell mal ein paar Bilder vom Arbeitsverlauf ein, würde mich freuen!


Selbstverständlich. Wir ziehen es doch zusammen durch ;)

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 12:57:45
0
2755458
Ja klar, da kannste irgendwas nehmen.

Das wäre der Klassiker

Hauptsache metallische Verbindung. Rödeldraht tut es im Beton aber ebenso gut. Einfach paarmal stramm umwickeln, dass Bewehrung und Erdungsdraht aneinander liegen.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 14:08:59
0
2755477
Ne Bewehrung waagerecht, links und rechts durch den Erdboden zu schieben ist nicht. Der Boden ist so fest, dass ich da nichts durchgeschoben bekomme. Einen Ring aus Baustahl bekomme ich so nicht ins Fundament.
Ich kann nur in den nächsten Abschnitten, V4A Draht nur so in den Beton stecken, dass der irgendwie wieder unterhalb der Verschalung raus kommt. Aber an den Baustahl komme ich dann nicht dran.

Zumindest gedanklich noch nicht.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 19:50:28
0
2755563
Seit März 2014 regelt die neue Fassung der Norm DIN 18014 nun die Installation von Fundamenterdern. Berücksichtigt werden jetzt auch ...

moderne Niedrigenergiehäuser mit Perimeterdämmung unter der Bodenplatte und
Gebäude, die wasserundurchlässigen Beton (WU-Beton) zur Abdichtung gegen Grundwasser verwenden.
Sowohl die Wärmeisolierschichten der Perimeterdämmung als auch der wasserundurch­lässige Beton können nämlich den direkten Kontakt des Fundamenterders mit dem Erd­reich verhindern. Deshalb muss entsprechend der aktualisierten DIN-Norm der Funda­menterder als geschlossener Ring aus Edelstahl außerhalb des Fundaments einge­bracht werden. Da dieser nur die Erdung sicherstellt, muss in der Fundamentfläche bzw. der Bodenplatte zusätzlich ein zweiter geschlossener Ring als Potential­ausgleichsleiter installiert werden.

DIN 18014: Die wichtigsten Änderungen auf einem Blick

Neue Gliederung der Norm,
Benennung der Ausführungsanforderungen bei Faserbeton und bei Fundamenten mit erhöhtem Erdübergangswiderstand,
Beim Einsatz von Ringerdern ist ein Potentialausgleichsleiter im Betonfundament erforderlich,
Die Maschenweite eines Potentialausgleichsleiters und die Verbindungen zum Ringerder sind festgelegt,
Konkretisierung der Anforderung an Dokumentation und Durchgangsmessung.

Quelle


Da war meine Idee mit der Bodenplatte doch nicht so verkehrt.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 20:05:47
0
2755565
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Ne Bewehrung waagerecht, links und rechts durch den Erdboden zu schieben ist nicht. Der Boden ist so fest, dass ich da nichts durchgeschoben bekomme. Einen Ring aus Baustahl bekomme ich so nicht ins Fundament.


Nimm dir 50cm Eisen und schlage diese mit dem Fäustel rechts und links ein. Ansonsten Bewehrungsanschluss mit Bohrhammer und 2K Mörtel.


Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen

Ich kann nur in den nächsten Abschnitten, V4A Draht nur so in den Beton stecken, dass der irgendwie wieder unterhalb der Verschalung raus kommt. Aber an den Baustahl komme ich dann nicht dran.


Wieso kannst du im Fundament V4A Erder und Baustahl nicht miteinander verrödeln?
Ausschachten, Bewehrungskorb rein, Erder rein, Schalung davor und ausfüllen.
Das der Erdungsanschluss unten unter der Schalung rausguckt, ist doch Sinn der Sache.

Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Da war meine Idee mit der Bodenplatte doch nicht so verkehrt.


?! Den Gedankengang musst du mal erklären.

Du hast ein erdberührtes Streifenfundament, welches du aus Gründen des einfachen Einbaus nicht mit einem Fundamenterder versehen möchtest.
Anstelle dessen wird innenliegender Ringerder verbaut, welcher idealerweise mit dem Fundament elektrisch verbunden wird.

Wozu nun die Bodenplatte einbinden? Für einen PA? Du wirst keinen Potentialunterschied zwischen außenliegendem Fundament und innenliegender Sauberkeitsschicht/Bodenplatte haben. Dafür sind deine Flächen viel zu klein.

Du missinterpretierst die Neuerungen, weil ein Streifenfundament nicht mehr Stand der Technik ist. Heute wird fast ausschließlich mit Fundamentplatte gearbeitet, insbesondere um die Last der Gebäude gleichmäßig auf der Dämmung verteilen zu können. Du hast keine solche Fundamentplatte. Deine äußere Begrenzung im Keller ist das Streifenfundament bzw die Außenmauern. Da muss der Potentialausgleich stattfinden.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 20:15:43
1
2755569

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 20:53:29
0
2755588
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen

[Bild]


Ja ok das geht.

Muss denn die Bewehrung miteinander verbunden werden? Abschnitt an Abschnitt?

Oder reichen die „einzelnen“ Betonblöcke (Abschnitte) mit der Bewehrung am Ringerder aus?

Die Idee mit der Bodenplatte war, zusätzliche Fläche zu schaffen. Mehr Fläche, mehr nutzen, dachte ich.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.02.2019 21:21:20
0
2755595
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Moin,

Kann ich den Erdungsdraht aus V4A nicht, wenn das neue Fundament komplett fertig ist, direkt an das Fundament legen, in die Erde legen?

Der Draht wäre dann im Erdreich, direkt am Fundament und unter der Bodenplatte.

So wäre der Leitwert doch noch[...]

Sollte funktionieren Funktioniert überall wo es kein Betonfundemant gibt ja auch (z.B. schaltschränke mit Kunststoffsockel - dien brauchen die gleiche Erderqualität wie ein Haus.

Armiereisen in den Boden Schieben - mit der einseitigen 8kg Hantel ging das noch immer (Schlegel/Vorschlaghammer) selbst in verwitterten Fels- nur bei reinem Fels gehts nicht mehr. Dort brauchst Du aber aus statischen Gründen aiuch nicht unterfangen,

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 21:55:10
0
2755603
Meine Abschnitte sind 62,5cm breit. Da ist nicht viel Platz um da ne Eisenstange mit nem Hammer rein zu prügeln. Zumindest keine lange Stange. Kurze Stücke könnte ich in den Boden schlagen. Dann habe ich nur keine durchgehende Stange im Fundament (einzelner Abschnitt)

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.02.2019 11:23:17
0
2756533
Nach unten ist Kontraproduktiv - das bildet ein galvanisches Element, rostet wie irre, der Rost braucht mehr Platz wie das Eisen und sprengt den Beton. 6-er Eisen wagerecht solltest Du mit einem wiklich schweren Hammer mit kurzem Schlagweg reinschieben können, ggf. etwas im Winkel 30cm Überlappung wäre bei 6mm der Sollwert. Das ganze Eisen muss im Beton liegen, dann ist es über die alkalizität des Betons für Jahrhunderte geschützt. Sprich ein Eisen (60cm, 30cm hervorschauend) z.B. rechts aus dem Beton kommend, ein Eisen von 60cm 30cm nach Links in den BOden klopfen, daziwschen ein 60cm Stück an die beiden Enden rödeln. (Für eine wirklich gute Erdung sowie besserem zusammenhalt mit einem 6mm Beistück verschweissen wäre noch besser, aber das ist vermutlich zu viel verlangt.... )
Wenn die Erdung in V4A unter die BOdenplatte kommt, ist es nur eine statische Verbesserung mit dem Eisen, dann reicht Rödeln in jedem Fall. Verhindert dass sich mal was schiebt..

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 26.02.2019 12:11:19
0
2756561
Wenn man nichts seitlich einschlagen kann, dann einfach später ein paar 12er Löcher bohren und 8er Eisen einkleben.
Günstige 2K-Mörtel findet man bei ebay.

UPAT UPM 33
Fischer FIS 300T
"Injektionsmörtel"
"Montagemörtel"
"Verbundmörtel"
usw


Bohrlöcher ausbürsten (alte Zahnbürste) und auspusten (Kompressor, Luftpumpe), damit der Mörtel haftet.
Unbedingt eine hochwertige 2K Kartuschenpresse verwenden, die 3€ Baumarktteile schaffen das nicht.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 26.02.2019 13:41:02
0
2756603
Dafür war ich immer zu faul :-) Einschlagen hat immer geklappt, teils auch erstmal "einschieben" mit Spaten oder Pickel als Hebel mit Abstützen auf der gegenüberliegenden Seite.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 26.02.2019 18:01:21
0
2756698
8er Baustahl ist vorhanden. Im ersten Abschnitt, habe ich den Stahl einfach nach der halben Ladung Beton, senkrecht in den Beton gesteckt und dann noch mal waagerecht reingelegt. Dann Beton drüber.

Zum nächsten Abschnitt bekomme ich so natürlich keine Verbindung, von Stahl zu Stahl, hergestellt. Die nächsten Abschnitte versuche ich es mit dem einschlagen und verrödeln, um da wenigsten eine Verbindung zu haben.

Ansonsten bohre ich und klebe den Stahl mit dem 2K Mörtel ein.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 02.03.2019 19:37:05
0
2759132
Drei Abschnitte sind quasi fertig.
Es fehlt noch der Quellmörtel und in einem Abschnitt n guter Sack Beton. Ist mir leider ausgegangen.

Auf einer breite von 70cm, 70cm tief unter dem alten Streifenfundament und 40cm tiefe unter den Wänden, passen gute 350-400kg Beton rein.

Insgesamt komme ich auf ~5000kg

Wie man auf den Bildern sieht, habe ich mir eine kleine Betonrutsche gebaut. So kann ich direkt ausm Kübel, den Beton in die Schalung gießen. Beim Verdichten geht mir allerdings immer das Schalbrett wandern.

Daher habe ich mir heute im Baumarkt, 2 Kanthölzer von 250cm Länge und 2 Baustützen besorgt. Die nächsten Schalbretter sicher ich dann mit den Baustützen links und rechts ab. Damit ist dann auch direkt, beiläufig, die Decke abgestützt und etwas Last vom Mauerwerk genommen. Sobald der Beton im Loxh ist, tausche ich die Baustützen gegen die Kanthölzer aus, damit ich die Stützen für den nächsten Abschnitt nutzen kann.

Bis her läuft es ganz gut. Auch wenn es noch recht langsam voran geht. Muss da erst mal richtig rein kommen und Optimierungen erarbeiten.







Verfasser:
Benny3112
Zeit: 03.03.2019 21:50:48
0
2759533
Wahnsinn!

Klasse was du machst! Das wird schon... Ich wusste von anfang an, dass du das schaffst.

Du machst dir ordentlich Gedanken damit alles Hand und Fuß hat. Das finde ich echt klasse.

Wenn du in einigen Jahren mal fertig bist kannst du mit Stolz auf das geschafte zurückblicken.

Ich freue mich auf weitere Fotos :)

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.03.2019 23:36:53
1
2759563
Zitat von Benny3112 Beitrag anzeigen
Wahnsinn!

Klasse was du machst! Das wird schon... Ich wusste von anfang an, dass du das schaffst.

Du machst dir ordentlich Gedanken damit alles Hand und Fuß hat. Das finde ich echt klasse.

Wenn du in einigen Jahren mal fertig bist kannst du mit Stolz auf das[...]



Für einen, der sie nicht mehr alle hat 😀

Leider muss ich jetzt ein paar Tage pausieren. Denn seit 22:20 Uhr haben wir einen weiteren Bewohner im Haus 🎉❤️

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 04.03.2019 12:25:56
1
2759682
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Erdenbürger!

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 04.03.2019 12:35:53
0
2759688
Danke :)

Mitten in der Großbaustelle noch ne Hausgeburt. 😂

War dennoch gerade 14 Säcke Beton holen. So ganz gar nichts machen, ist ja auch keine Option.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.03.2019 12:46:16
0
2759695
Du machst wohl alles selber? :-)

Auch von mir die besten Wünsche!

winni

Aktuelle Forenbeiträge
Jens99 schrieb: Hi Wolfgang, Das wär toll wenn du Mal nachschauen könntest . Wie würde ich dann ein wickelfalzrohr durch eine Porenbetonwand isoliert durchführen, sodass kein tauwasserausfall erfolgt? Oder wäre der...
daniel19 schrieb: Das hört sich doch schonmal gut an solche Werte wie unten ;) Der Kessel ist schon längers defekt, aktuell haben wir nochmals so ein Dichtmittel reingefüllt .... MAG ist erst erneuert wurden .. Aktuell...
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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
winni 2
Zeit: 04.03.2019 12:46:16
0
2759695
Du machst wohl alles selber? :-)

Auch von mir die besten Wünsche!

winni
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