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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 15:13:27
0
2745487
Ok, gecheckt. Die Entlüftung ist separat.

Wenn ich die Entlüftung parallel zur Druckleitung legen kann, könnte ich diese ebenfalls durch die Kellerdecke legen und im Flur durch die Außenwand nach draußen legen. Natürlich über die RSE.

Sieht zwar scheisse aus und muss wieder verändert werden, sobald die Dämmung der Fassade dran ist.

Oder ich gehe in die andere Richtung im Bad. Das wäre zum Garten hin. Unter der Wanne entlang, durch die Außenwand und dann an der Fassade befestigt über die RSE. Optisch wäre das besser.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 15:57:17
1
2745505
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Die Entlüftung läuft übers Fallrohr dachte ich. Dieses muss doch entlüftet sein.


Du musst ein separates Rohr, mindestens DN70 HT, von einer Überdachlüftung direkt in den Pumpenschacht führen. Wohin soll die Luft denn drücken, wenn du 10l Spülwasser samt Einlage in den Schacht spülst? Dann sprudelt es dir am erstbesten Siphon 10l Luft hoch.

Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
dass die Waschmaschine nicht an eine Hebeanlage sollen. Bin davon ausgegangen, dass es am Schlamm und eventuelle Stoffreste geht, die die Hebeanlage in der Funktion beeinträchtigen können.


Wenn die Kleinsthebeanlage 15l kochend heißes Wasser zu futtern bekommt, kann das doof sein. Aber die großen Teile, direkt thermisch gekoppelt in die Erde eingelassen, haben überhaupt kein Problem.
Außerdem ist Waschmaschinenwasser wesentlich weniger feststoffbelastet als WC Abwässer.

Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Dann geht Waschmaschine und Waschbecken nämlich über ein Abwasserrohr direkt zur Hebeanlage.


Ich würde empfehlen, dass so zu lösen, also die Gabelung mit KG Rohr im Boden vorzunehmen:


Wenn du mit nur einem 50er HT nach oben gehst und dort eine Art T-Stück für Wama auf der einen und Waschtisch auf der anderen Seite baust, besteht die Gefahr, dass bei fehlendem Siphon die Waschmaschine mal eben ins Bad kotzt. Ich kenne genau so eine Situation aus Küche und Waschbecken. Fast jeder Mieter hat die Küche geflutet, weil er noch keine Spüle mit Siphon montiert, aber schonmal das Waschbecken benutzt hat.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 15:57:35
0
2745506
Kann ich die Entlüftung nicht parallel zur Steuerleitung an die selbe Wand im Flur legen? Die Entlüftungsteile, wie Activeair, haben ja Aktivkohlefilter gegen die Gerüche. Damit wäre die Installation im Haus doch möglich.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 16:02:36
0
2745508
Ok, kein Problem. Die Abflüsse der Waschmaschine und des Waschbeckens führe ich dann erst im Boden zusammen. Bisher haben beide sich einen Abfluss geteilt.

Ich muss übers Dach mit der Entlüftung?

Wie soll ich das denn machen?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 16:06:55
1
2745509


Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Wenn du die vorhandene Fallleitung für die Belüftung nutzen möchtest, ist das eigentlich nicht vorgesehen. Du musst eine Umlüftungsschleife bauen. Also das Lüftungsrohr oberhalb der Rückstauebene und oberhalb vom Druckleitungsrohr so in das Fallrohr führen, dass keine anderen Abwässer von weiter oben in das Entlüftungsrohr eindringen können. Also vom Fallrohr 45° Abzweig nach oben, dann erst mit DN70 nach unten Richtung Aqualift F.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 16:07:33
0
2745510
Hier liegt die Entlüftung doch direkt oberhalb der RSE. Zumindest die der Hebeanlage.


Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 16:08:07
0
2745511
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Kann ich die Entlüftung nicht parallel zur Steuerleitung an die selbe Wand im Flur legen? Die Entlüftungsteile, wie Activeair, haben ja Aktivkohlefilter gegen die Gerüche. Damit wäre die Installation im Haus doch möglich.


Vergiss das ganz schnell, das ist eine schlechte Idee.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 16:13:00
0
2745514
Dreimal darfst du raten, warum das "Ventilair active" trotz Aktivkohlefilter im Außenbereich montiert werden soll. Am besten noch fernab von Fenstern und Sitzgelegenheiten.

Bei WC Spülungen müssen in kürzester Zeit große Luftmengen als Überdruck abgeführt werden. So eine winzige Aktivkohlekartusche schafft es nicht im Ansatz, da alle Gerüche zu kompostieren.

Die besseren Hebeanlage können ja locker 3-4 Klospülungen oder 10min Duschen aufnehmen, bevor sie kurz abpumpen. Da sind also viel größere Luftvolumina als bei Kleinsthebeanlagen zu händeln.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 16:21:39
0
2745521
Ok, verstehe. Das ist dann wirklich keine gute Idee.

Ich lege die Entlüftung mit der Umlüftungsschleife wie du es gezeichnet hast, parallel zur Druckleitung, direkt durch die Decke ins EG. Schleife über Schleife.

Druck bei 80cm und Luft auf 120cm oder so. Da baue einen Holzkasten mit Türe drum rum.

Was ist eigentlich mit dem WC und dem Waschbecken im OG, welche mit an dem Fallrohr hängen? Pump ich den ganzen Mist nicht bis da oben?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 16:28:37
0
2745523
Zitat:
Was ist eigentlich mit dem WC und dem Waschbecken im OG, welche mit an dem Fallrohr hängen? Pump ich den ganzen Mist nicht bis da oben?


Nein, Prinzip der kommunizierenden Röhren.

Dein Fallrohr wird im Zweifelsfall immer den gleichen Pegel wie der Straßenkanal haben. Bevor es im OG aus der Toilette sprudelt, schwemmt es dir zur Haustür hinein, weil es auf der Straße aus dem Gulli hochkommt.

Abkofferung für Fall-, Belüftungs- und Druckleitung kannst du auch mit Rigips, Fermacell, Wediplatten oder ähnlichem machen, es muss kein "Schrank" sein.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 16:47:49
0
2745542
Perfekt. Das kriege ich hin

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 18:29:05
1
2745624
Achte nur darauf, dass die Entlüftungsleitung mit Gefälle zum Aqualift liegt. Wenn sich durch Kondens Wasser in der Leitung sammelt und die Entlüftung behindert, hast du ein Problem.

Und bei der Anlage nirgendwo 87/90° Winkel verbauen. Alles mit 2x45° machen, insbesondere in der Waagerechten, also unter der Bodenplatte.
Bei dem Kabelleerrohr für die Steuerung am besten nur 30° Bögen einsetzen, dann bekommt man die Stecker besser durch.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 19:22:43
0
2745665
Sobald ich Bad und Flur auf erforderliche Tiefe ausgeschachtet habe, melde ich mich hier eh wieder. Es gibt bestimmt noch einiges was zu beachten ist was jetzt gerade noch nicht im Gedächtnis ist.

Gefälle ZUM Aqualift, für die Entlüftung ist schon mal so ne Sache ;)

Dann muss mit Sicherheit noch geerdet werden, Stromleitungen gelegt werden....und wer weiß was man noch für die Zukunft verbauen kann und sollte.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 19:28:16
0
2745672
Was mache ich mit dem Grundrohr, wo jetzt das Klo dran hängt und nach nebenan geht? Kann ich das mit ner Endkappe oder Beton einfach dicht machen?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 19:50:03
0
2745687
Zitat von kOxXeN Beitrag anzeigen
Wir machen gerade fast das Selbe, nur das wir es beim Erdgeschoss machen. Unser Haus ist Bj. 1963 und es wurde da keine richtige Sohle geschüttet.

Wir haben mit dem Energieberater folgendes[...]


Danke :)

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 20:20:17
0
2745707
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Kann ich das mit ner Endkappe oder Beton einfach dicht machen?


Jo, scheint ja HT Rohr zu sein. Muffenstopfen kaufen und einsetzen. Rundum mit Sand einbetten und verdichten.

Wenn keine Muffe vorhanden, dann noch Überschiebemuffe/Doppelmuffe dazukaufen.


"Gefälle" meint im übrigen maximal 2%! Also auf 10m Kellerlänge wären das 20cm, wobei die Hebeanlage ja fast mittig sitzt. Also eher 10cm Gefälle zwischen Fallrohrbereich und Aqualift.


Wenn du dir und dem Installateur beim Verlegen der Grundleitungen einen Gefallen tun möchtest, kaufst du vorher ein Bigpack Sand und schaffst den zur Rohrbettung in den Keller.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 20:30:10
1
2745712
Muss mich an einer Stelle korrigieren, Entlüftung reicht in DN50. Das macht es noch ein Deut unkomplizierter.

Zitat:
e) Entlüftungsleitung
Eine separate Entlüftungsleitung ist unbedingt vorzusehen. Die Entlüftungsleitung stellt den Druckausgleich ins Freie für die durch Entleeren bzw. Füllen der Anlage zu- bzw. abströmende Luft her. Sie muß mindestens in Nennweite DN 50 für diese Hebeanlage verlegt werden undmuss über das Dach geführt werden, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden.


Quelle: http://www.kessel.de/fileadmin/eba/298-057_2011_11_DE_EN_IT_FR_PL.pdf


Edit: In der neueren Anleitung ist wieder von DN70 die Rede.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 20:48:39
0
2745720
Sand habe ich mehr als genug im Keller

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 03.02.2019 20:56:57
0
2745723
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
n der neueren Anleitung ist wieder von DN70 die Rede.


Dann bleibe ich besser bei DN70

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 03.02.2019 22:15:52
1
2745758
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Sand habe ich mehr als genug im Keller


Steinfrei muss er sein! Also eventuell sieben.

Verfasser:
Kautabak
Zeit: 04.02.2019 16:36:13
0
2746136
Vorschlag von HFrick: Wenn es mit tiefer graben garnicht geht würde ich mal eine unzulässige Sparkonstruktion zur allgemeinen Diskussion stellen:

- Sandoberfläche mit 20mm Mörtel als Sauberkeitsschicht eben ziehen.
- Darauf Perimeterdämmung für Anwendung unter tragendem Fundament einbauen, zB. Austrotherm XPS 70 mit 700kPa Druckfestigkeit (70t/m² bei 10% Stauchung, d.h. bei 200kg/m² im Bad sollte das steif bleiben) z. B. 150mm dick.
- Darin mit Oberfräse die Kanäle für Fussbodenheizungsrohr einfräsen,
- Rohre mit Fliesenkleber satt einkleben (alle 70mm? )
- Darauf direkt Fliesen.
Engegen allen Fachregeln, aber auf die Schnelle fällt mir nicht ein warum es nicht funktionieren sollte.
Zitat von HFrik Beitrag anzeigen
Nö, Klasschaumschotter ist was anderes als Perlit. Eine Betonplatte (10 cm, e Armiermatten) mit Betonkernaktivierung auf 10 cm Druckfester (!) PU oder EPS-Dämmung (gerne auch 20cm) und darauf direkt gefliest würde eine saubere Kostruktion bilden.


Ist zwar inzwischen etwas O.T., aber Fliesen direkt auf Austrotherm habe ich am Ende meiner Kellertreppe auch seit 2 Jahren. Bisher ohne Schäden.
Könnte da noch irgendeiner weitere Gedanken zu äußern, bitte?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 06.02.2019 12:35:02
0
2746958
Sparkonstruktion als Plan B wird herhalten müssen.

Gerade ein Gespräch mit einem Statiker geführt.

1800€ + Merkelsteuer für Tragwerksplanung und Bauantrag.

Peng....finanzieller Rahmen gesprengt.

Verfasser:
Hannes/esbg
Zeit: 06.02.2019 13:20:52
0
2746981
Schön langsam wird das Thema hier so "zerredet" dass nichts vernünftiges mehr möglich ist!

So frag ich mich warum man jetzt plötzlich 150 mm Dämmung nach unten schaffen will?? für lausige 8 m² (hab ich ausm Anfang irgendwie in Erinnerung)!

Vielleicht sollte man auch darüber nachdenken dass Wärme nur sehr unfreiwillig nach unten abhaut, dafür aber nach oben umso lieber, aber auch in den wunderschönen "Energieausweisprogrammen" wird das so gehandhabt, da zählen 100 mm Dämmung nach unten genausoviel wie nach oben!

Da war ja der berühmte "Ziegelphysiker" noch gescheiter!

Verfasser:
HFrik
Zeit: 06.02.2019 14:51:34
0
2747027
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Sparkonstruktion als Plan B wird herhalten müssen.

Gerade ein Gespräch mit einem Statiker geführt.

1800€ + Merkelsteuer für Tragwerksplanung und Bauantrag.

Peng....finanzieller Rahmen gesprengt.


Hmm - ob das einen Bauantrag braucht? Eventuell hätte es bei der Einrichtung des Bades einen Bauantrag gebraucht. (Nutzungsänderung)
Aber Abfangungen nach DIN 4123 waren bisher immer Antragsfrei. (Und unser Statiker wollte dazu auch nichts rechnen, da generell zulässiges Verfahren bei kleiner Aufbauhöhe der Lamellen, die Grenzen stehn glaube ich in der Norm). Da scheint es aber Unterschiede z.B. zwischen BW und NRW zu geben. Bei NRW kann man das so lesen dass eine Unterfangung nach DIN 4123 eine Unterschrift eines Tragwerksplaners braucht dass das unkritisch ist. (Was bei Einhaltung der DIN 4123 eine tautologie ist, denn um das als unkritisch zu definieren gibt es die Norm. Geld dafür verlangen kann man natürlich trotzdem) Einen Bauantrag braucht es dafür aber dennoch nicht (verfahrensfrei)

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 07.02.2019 06:55:42
0
2747254
Zitat von Hannes/esbg Beitrag anzeigen
Schön langsam wird das Thema hier so "zerredet" dass nichts vernünftiges mehr möglich ist!

So frag ich mich warum man jetzt plötzlich 150 mm Dämmung nach unten schaffen will?? für lausige 8 m² (hab ich ausm Anfang irgendwie in Erinnerung)!

Vielleicht sollte man auch[...]



Moin,

der Erdboden (Sand) hat 15 Grad. Aus diesem Grund war ich Anfangs der Meinung, dass ein geringe Dämmung von wenigen Zentimetern vollkommen ausreichend wäre.

Der fertige Fußboden, inkl. Fliesen hat im Keller 18 Grad.

Gemessen wurde um 06:45 Uhr. Heizung war über Nacht aus, durch relativ hohe AT und einer Sollwertverschiebung von -3.

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Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 07.02.2019 06:55:42
0
2747254
Zitat:
...
Schön langsam wird das Thema hier so "zerredet" dass nichts vernünftiges mehr möglich ist!

So frag ich mich warum man jetzt plötzlich 150 mm Dämmung nach unten schaffen will?? für lausige 8 m² (hab ich ausm Anfang irgendwie in Erinnerung)!

Vielleicht sollte man auch[...]


Moin,

der Erdboden (Sand) hat 15 Grad. Aus diesem Grund war ich Anfangs der Meinung, dass ein geringe Dämmung von wenigen Zentimetern vollkommen ausreichend wäre.

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