Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 09:27:43
0
2754971
Also mal die Kirche im Dorf lassen.

Andi frägt bei seinem EVU nach ob er ein TN oder ein TT-Netz hat.
Er hat mit 99%-iger Sicherheit ein TN-Netz und braucht damit nicht zwingend einen Erder im Bestand.
Da ich aber schon eine Unterbrechung im PEN-LEiter in der HAusanschlussmuffe in der STrasse hatte, und das nur deswegen ungefährlich ausging weil das Haus vorausschauender Weise in den 50'ern einen Fundamenterder in den Beton bekommen hatte (mit unüblichen Anschlussarten,da damals völlig unüblich, daher auch von mir gar nicht erst als solcher erkannt....) welcher vom Elektriker zwar nicht in den Potentialausgleich einbezogen war (Der hat ihn auch übersehen, ca 1m neben dem Hauptpotentialausgleich...) aber über die wasserleitung doch eingebunden war, ging das gut - bis ich den Druckminderer tauschen musste und dabei eine gewischt bekam (und dann die zum Messen / Überbrücken gesetzten Messkabel wortwörtlich abgeraucht sind.... kurz rot aufglühen und wech....)

Daher würdde ich empfehlen einen Erder zu setzen. WEgen Korrosion gehört der aber in den Beton, denn so ein Kreuzerder ist nach 10-20 Jahren wenns schlecht geht schon weg. Ich knobele gerade wie man den unfallfrei beim Unterfangen mit rein legt. Zulässig wäre statt eines Flacherders auch ein Erdseil. Das könnte man abschnittsweise mit einlegen und am Rand in einer Plastiktüte mit einbetonieren. Beim nächsten Asbchnitt dann beim Erdaushub Plastiktüte freilegen und Seil 80cm weiter ziehen. Dann wäre am Ende der Erder in 3m Abschnitten im Fundament und müsste dann noch längs durchverbunden werden. Über dem Boden im trockenen sollte das per Kupferkabel gehen, ohne Korrosionseffekte zu bekommen. Der übergang von Beton nach draussen muss für den Erder im Trockenen liegen (keine Erde in der Nähe) sonst gibts ein galvanisches Element und heftigste Korrosion. 8mm Materialabtrag in einem Jahr habe ich da schon gesehen....
Das wäre zwar im Detail nicht 100% Normgerecht, sollte aber einen funktionierenden Erder liefern, dessen Leistungsfähigkeit eben durch die Fundamentlänge beschränkt ist. Aber viel esser als gar keiner, und vermutlich besser als einer der heute funktioniert, aber in bälde weggerostet ist.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 10:44:05
0
2755027
Das ist auch ein sinnvoller Vorschlag!

Allerdings gibt es 30m V4A Erdungsband für ~150-200€. V4A kann man ohne auf die saubere Betoneinbettung zu achten einfach unten ins Fundament werfen und die Betonnageabschnitte mit V4A Kreuzverbindern durchverbinden.

Ob man da mit Kupfer günstiger kommt, würde ich zunächst einmal bezweifeln.

Mir ist noch nicht ganz klar, ob der komplette Keller oder nur das Bad abgeteuft wird. Ich ging davon aus, dass nur das Bad gemacht wird, daher die Empfehlung mit dem Kreuzerder.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 11:22:14
0
2755067
Naja, wie Du das einbetonierte Band dann mit Kreuzverbinder mit dem nächsten Stückchen Band verbindest ist mir halt unklar, daher ERdungsseil. Das gibt es in 8mm Durchmesser oder Grösser in V4A oder verzinkt. Wird im Hausbau weniger verwendet, aber gerne bei Aussenanlagen mit in den Kabelgraben eingebaut. Das kann man aufrollen, in der Tüte verstauen, und dann für den nächsten Abschitt ohne weiteren Verbinder einfach ein Stück abrollen.
Bei einer abschnittsweisen Unterfangung einen Fundamenterder mit einbauen ist aber eine Sache wo der Normalhandwerker sagt "geht nicht". Aber dafür gibts ja das Forum :-)

Der Fundamenterder hier wäre auch erstmal nur i Bad +Flurteile, also vielleicht 8m in Summe - aber besser als nix und gut vergleichbar mit den Kreuzerdern - nur eben haltbar. Ansonsten kann man V4A in den Dreck legen unter dem Boden, hält länger als verzinktes Material. Dann ohne Bodenkontakt und Kapillarbrechend durch die Bodenplatte zum anschliessen. Schöner fände ich die Fundamentvariante.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 11:29:03
0
2755073
Na durchverbinden genauso wie auch der Bewehrungsanschluss. Ins Erdreich schieben, vielleicht mit ein bisschen Klebeband vor Zementschleier schützen, und dann im nächsten Abschnitt an ein neues Stück Erdungsband anklemmen.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 11:40:37
0
2755081
Gut ginge eventuell auch :-)
Aber die Kreuzverbinder sind nicht so billig und unter der Wand unbequem zu verschrauben. Ich wäre weiter für Abwickeln :-)

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 11:50:24
0
2755089
Moin,

Ich werde den gesamten Keller tiefer legen. Nur im Bad und Flur fange ich an. Anschließend muss der Technikraum, wo auch der WW Speicher steht tiefer gelegt werden. Und das direkt nach Flur und Bad. Denn ich muss ja die Wasserleitungen vom Speicher ins Bad legen.

Daher auch die Frage ob es da nicht sinnvoll wäre, direkt einen Fundamenterder umzusetzen. Quasi Raum für Raum und diese dann verbinden.

Wenn ich schon so ne Aktion im Keller starte, würde es schon gerne mit was nützlichem und zukunftsorientierten verbinden.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 12:00:46
0
2755099
Dem kann ich mich voll anschliessen.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 13:07:20
0
2755126
Also doch V4A ab in die Bodenplatte und an die Bewehrung montieren?

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 13:12:44
0
2755129
In die Bodenplatte nicht, die wird ja hoffentlich von unten mit Folie zum Erdreich abgesperrt.

In das neue Streifenfundament entweder Erdungsband oder Runddraht in V4A. Einmal ringsum unter den Außenmauern und dann mit Kreuzverbindern einzelne PA Stiche nahe Wasseruhr, HAK und Heizungsanlage hochführen und in einer Potentialausgleichsschiene ~30cm über OKFF anschließen.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 15:01:43
0
2755195
Jo. Ich dachte erst, dass Band käme in die Bodenplatte.

Aber es kommt natürlich in das neue Streifenfundament....irgendwie 🤔
Ich weiß noch nicht mal wie ich das Mauersperrband in das Streifenfundament bekomme.

Auf das Erdreich lege ich zwei Lagen PE Folie.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 15:17:03
0
2755199
Netze Duisburg betreibt ein TN-C Niederspannungsnetzsystem gemäß DIN VDE 0100.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 22.02.2019 15:45:27
0
2755212
Sach ich doch. (TN-C)

Eine Folie unters Steifenfundament - besser nicht. Das gleitet, und das möchtest Du bei einer Wand wirklich nicht.

Das Streifenfunament giessen, dann Sperrbahn drauf, dann entwender weiter Beton auffüllen bis es die Sperrbahn gegen die Wand drückt (neben(unter die Sperrbahn einfüllen, das geht) Oder schlicht über der SPrrbahn ausmauern wenn der Beton etwas ausgehärtet ist, mit Sprrbahn auf der Höhe der Sperrbahn unter der Bodenplatte (da darf dann die PE-Folie hin)

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 17:34:31
0
2755249
Neeee, unter die Bodenplatte lege ich die Folie aus. Doch nicht unterm Streifenfundament.

Die Sperrbahn muss ja noch unterhalb der Bodenplatte bleiben. Also im Streifenfundament. Es leuchtet mir wirklich nicht ein, wie ich mit der Verschalung direkt an der Wand, wo nur ein bisschen Platz ist, um den Beton einzufüllen, da irgendwie und irgendwo noch die Sperre da rein bekommen soll. Dazu muss die noch an beiden Seiten mindestens 20cm überstehen, um einen Übergang zu schaffen.

Icv frage mich auch mittlerweile, was die Sperre überhaupt bringen soll. Die Feuchtigkeit des Erdreichs, auf der Außenseite, wäre ja auch noch oberhalb der Sperre.
Das feuchte Erdreich bleibt ja nicht bei der Sperre stehen.

Von außen ist nichts abgedichtet. Also könnte die Feuchtigkeit von außen, seitlich auftreten und dann aufsteigen.

Macht da so ne Sperre überhaupt einen Sinn?

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 19:01:23
0
2755276
Was mache ich denn jetzt mit dem Erder?

Brauche ich den jetzt oder nicht?
Gibt es andere Möglichkeiten?

Wenn ich den brauche, kann ich morgen wieder nichts machen. Denn mir fehlt das Band. Und die Klemmen. Und ein Elektriker. Und alles andere dafür auch noch.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 19:16:53
0
2755283
Fang morgen an! Bestell den Erder-Kram und bau den ab dem nächsten Abschnitt ein. Ob da jetzt zwei Meter ohne Erder sind oder nicht ist wuppe.

In V4A kannste den auch einfach ins nackte Erdreich werfen. Einmal entlang der Außenmauern. Nimm einen Drahterder, also Rundstahl, wickel zwei Meter ab, rechts/links aus der Schalung rausgucken lassen und dann beim nächsten Abschnitt weiter abwickeln. "Perfekt" muss das nicht, es muss funktional.


Sperrbahn ist schön, weil man dann bei einer späteren Abdichtung von außen wirklich alles dicht hat.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 19:25:18
0
2755285
In V4A ins nackte Erdreich? Wie meinste das?

Ich muss hier wirklich langsam ausm Quark kommen. Sonst bin ich nächstes Jahr noch dran. Außerdem bin ich tatsächlich scharf auf die Aktion 🤨

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 19:30:48
0
2755287
Muss der Erder nicht als Ring geschlossen werden? Icv möchte morgen nicht nur einen Abschnitt schaffen. Muss morgen früh schnell die Verschalung zusammen basteln und dann direkt den ersten Abschnitt fertig machen. Dann noch mal schnell zum Baustoffhändler Trockenbeton besorgen. Um damit den nächsten Abschnitt zu machen.

Hab mir doch den Troclenbeton geholt. Logistik lässt es gerade nicht anders zu. Hänger von der Chefin leihen, einen Fahrer besorgen, Kies holen, usw. Alles viel zu kompliziert und damit zu zeitraubend.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 19:55:48
0
2755298
Ehm, du solltest dem Beton vielleicht 24h geben, um wenigstens ansatzweise abzubinden, bevor du das Gebäude ungewollt tieferlegst.

Zum Erder:
Dieser sollte - metallisch untereinander verbunden - im erdberührten Fundament liegen. Wenn du das Fundament in Folie einpackst oder dämmst, dann ist es nicht mehr erdberührt und der Erder isoliert. Funktion Fehlanzeige.

Du kannste Banderder oder Erdungsdraht nehmen. Zum Verbinden einzelner Abschnitte und von Ring/Band untereinander funktionieren immer Kreuzverbinder.

Ließ dir das mal durch.

Wenn du den Ring jetzt nicht schließen kannst, weil einzelne Abschnitte schon betoniert sind, kannst du vor diese Abschnitte den Erder ins Erdreich legen und dann an anderen Stellen im Fundament weiterführen. Daher alles V4A. Saubere allseitige Betonummantelung ist bei V4A nicht zwingend nötig. Du kannst bisschen schlampig sein.

Vielleicht kannst du auch erstmal mit Innenwänden anfangen, da braucht es keinen Erder.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 20:30:05
0
2755310
Na sag mal. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass ich anliegende Abschnitte aushebe.

Ich mache einen Abschnitt an der einen Wand und einen Abschnitt schräg gegenüber an der anderen Wand. Da ist das Haus wieder im Gleichgewicht :)

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 22.02.2019 21:09:30
0
2755327
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
Zum Erder:
Dieser sollte - metallisch untereinander verbunden - im erdberührten Fundament liegen. Wenn du das Fundament in Folie einpackst oder dämmst, dann ist es nicht mehr erdberührt und der Erder isoliert. Funktion Fehlanzeige.


Verstehe ich nicht.

Das Fundament ist doch immer mit dem Erdboden in Kontakt. Selbst wenn ich irgendwann von außen eine Perimeterdämmung anbringen sollte.

Von unten besteht Kontakt zum Erdboden und noch unterhalb der Bodenplatte.
Das Fundament gieße ich 20cm tiefer als die Bodenplatte. Und in Folie packe ich nicht das Fundament ein. Die Folie lege ich auf den Erdboden, als Sperrschicht zwischen diesem und der Bodenplatte.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 22.02.2019 22:41:32
0
2755360
Alles gut, so ist's richtig.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 23.02.2019 00:43:19
0
2755382
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
Neeee, unter die Bodenplatte lege ich die Folie aus. Doch nicht unterm Streifenfundament.

Die Sperrbahn muss ja noch unterhalb der Bodenplatte bleiben. Also im Streifenfundament. Es leuchtet mir wirklich nicht ein, wie ich mit der Verschalung direkt an der Wand, wo nur ein bisschen[...]

Also die bringt schon was. Denn bei den Innenwänden ist dann schon der komplette Feuchtigkeitstransport unterbrochen, und an der Aussenwand kannst Du ihn dann unterbrechen wenn Du mal von aussen aufgräbst und Perimeterdämmung stellst. Wenn Du das Fundament 20cm tiefer machst als die Bodenplatte kannst Du auch die Schalung nur 20cm hoch machen, die SPerrbahn einlegen (20 cm überlappen, und dann darüber einen Tag später ausmauern. Oder ausbetononieren. Wir hatten damals nur die Bahnen anstossen lassen, da kein Wasser, nur kapillare Feuchte vorhanden war. Die drückt kaum durch kleine Ritzen, sondern ist leichter auszusperren. Mit Überlappung ist es natürlich besser.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 23.02.2019 08:36:23
0
2755399
Moin,

Kann ich den Erdungsdraht aus V4A nicht, wenn das neue Fundament komplett fertig ist, direkt an das Fundament legen, in die Erde legen?

Der Draht wäre dann im Erdreich, direkt am Fundament und unter der Bodenplatte.

So wäre der Leitwert doch noch besser oder nicht?

Und deutlich einfacher umzusetzen.

Verfasser:
Kevin89
Zeit: 23.02.2019 08:49:49
0
2755403
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
direkt an das Fundament legen, in die Erde legen? [...]

direkter Kontakt zum Erdreich sollte aufjedenfall von vorteil sein.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 09:07:33
0
2755406
Ist dann halt kein Fundament, sondern ein innenliegender Ringerder. Ob das so vorgesehen ist, weiß ich nicht.
Funktional könnte es trotzdem sein. Wenn du das neue Fundament bewehrst, sollte Bewehrung und Erder an mehreren Stellen verbunden sein. Also beispielsweise immer ein 1m Stück Runderder unten aus einem Fundamentabschnitt gucken lassen, im Fundament mit der Bewehrung verbinden und nach Fertigstellung der Betonage mit Kreuzverbindern mit dem innenliegenden, unterbrechungsfreien Ringanker verbinden.

Aktuelle Forenbeiträge
nebv schrieb: Ja, ich weiss, man darf seit längerem das Hartlöten für Wasserinstallationen sein lassen, zumindest bis inkl. 28mm Durchmesser. Das ganze, wurde eingeführt soweit ich gelesen habe, um Korrosionsprobleme...
SG03 schrieb: Das ist die Sicherheitsgruppe. Das Angekalkte ist das Sicherheitsventil . Das Rote unten, ist das Rad an dem du den Druck einstellen kannst. Druckminderer! Die Sicherheitsgruppe hängt nicht an der Therme,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Pumpen, Motoren und Elektronik für
Steuerung und Regelungen
 
Hersteller von Armaturen
und Ventilen
Website-Statistik

Keller tiefer legen und Sanitärinstallation erneuern
Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 23.02.2019 09:07:33
0
2755406
Ist dann halt kein Fundament, sondern ein innenliegender Ringerder. Ob das so vorgesehen ist, weiß ich nicht.
Funktional könnte es trotzdem sein. Wenn du das neue Fundament bewehrst, sollte Bewehrung und Erder an mehreren Stellen verbunden sein. Also beispielsweise immer ein 1m Stück Runderder unten aus einem Fundamentabschnitt gucken lassen, im Fundament mit der Bewehrung verbinden und nach Fertigstellung der Betonage mit Kreuzverbindern mit dem innenliegenden, unterbrechungsfreien Ringanker verbinden.
Weiter zur
Seite 10