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Wassergefürter Pelletofen, optimale Pufferbeschichtung ohne Rücklaufanhebung.
Verfasser:
matzidp8
Zeit: 29.01.2019 18:03:56
0
2743063
Hallo Leute,

wir haben zusätzlich zur Wärmepumpe einen Pelletofen (MCZ Club Hydromatik 16) mit auf den Multispeicher (1000L) hängen.
Und bräuchte Hilfe von Experten zum Thema Taupunkt, Glanzruß und optimale Beschichtung Puffer.

Vorab erwähnt sei, der Pelletofen läuft bei uns nur ab und zu (3-7 Stunden am Tag), wenn wir es im Wohnzimmer (hier steht er) gemütlicher haben wollen.
Da dieser zusätzlich 5 Lüfterstufen raumseitig hat, kann man den Raum trotz Wassergeführten Pelletofen schnell erwärmen.

Ich lese immer wieder man sollte einen Rücklaufanhebung installieren, mit mindesten 50, 55 oder sogar 65 Grad.
Aber bei unseren Pelletofen sagte der Ofenbauer und auch ein MCZ Techniker brauchen wir nicht, weil Pumpen geregelt.

Nun habe ich mal die Daten Aufzeichnungen angesehen (siehe Bild T. on Pumpe 50 Grad)
T. on Pumpe 50 Grad

Hier half unser EER-System von Controme und ein Datenlogger (Youless) über SO Anschluss am digitalen Zähler sehr gut, da ich an sämtlichen relevanten Punkten wie Vor oder Rückläufen, Sensoren angebracht hatte. Hier kann man grafisch sehr gut vergleichen was passiert wenn... Oder auch die aktuelle Leistung der WP oder den Verbrauch anzeigen lassen.

Nun zu den Varianten:

Variante 1.

Eingestellt ist von Techniker und auch Ofenbauer, Pumpe an bei 50 Grad (siehe Bild oben T. on Pumpe 50 Grad).
Mit einer Hysterese von 10 Kelvin. Sobald er die 50 Grad erreicht hat startet die Pumpe mit 20% und bei 60 Grad geht sie auf voller Leistung (aktuell begrenzt auf 80%), bis sie wieder unter die 50 Grad fällt, dann geht sie aus und das ganze beginnt von vorne. Sie taktet bei dieser Einstellung sehr viel, von 60 auf 50 Grad braucht sie auch nur 1-2 Minuten.

So aber es geht doch um dem Rücklauf und dieser kommt kalt rein oder nicht, zumindest mit so um die 33 Grad?
Die 33 Grad sind normalerweise im Speicher mindesten vorhanden. Da wenn der Pelletofen nicht läuft, die Wärmepumpe die Heizwasserschicht übernimmt.
Kommt es hier zu Problemen, Taupunkt oder Glanzruß ?

Desweiteren, braucht er mit dieser Einstellung lange bis er die Heizwasserschicht erreicht, so um die 1 bis 1,5 Stunden (Die WP schaltet ab sobald die HW Schicht 38-40 Grad hat. Einstellung Festwert Pufferspeicher). Und 2-3 Stunden bis der Speicher durchgeheizt ist und der Rückklauf zum Pellet wärmer wird. Vorlauf Pellet ist ganz oben am Speicher, Rücklauf ist am zweiten Anschluß von unten. Ganz unten ist der Rücklauf Wärmepumpe. Und es dauert bis die WP Ihre Leistung reduziert.


Variante 2.

Nun habe ich (siehe Bild T. on Pumpe 40 Grad,)
T. on Pumpe 40 Grad

die Pumpe ab 40 Grad mal starten lassen, dann passiert folgendes, nachdem die 50 Grad erreicht werden und sie mit 80% fährt. Bleibt die Pumpe lange an pendelt so bei 40 bis 41 Grad herum. So nach 30 Min merkt es die Automatik (Anscheinend die Rücklaufanhebungsautomatik) und reduziert Schrittweise die Pumpe bis auf 20%. Nachdem die 50 Grad wieder erreicht sind geht sie wieder auf 80%. Und das ganze wieder von vorne. Bis der Rücklauf hier schon nach 1-2 Stunden wärmer wird, dann steigt die Vorlauf und Rücklauftemperatur. Bis der Speicher voll ist aktuell 75 Grad.

Ist diese Einstellung nicht besser, der Puffer füllt sich schneller (HW Schicht schon nach 20-60 Min erreicht) Wärmepumpe reduziert und schaltet früher ab und der Rücklauf Pellet wir auch schneller warm. Ist normal noch besser als auf Bild, hatte früh noch einen anderen Test laufen mit mehr Räumen offen als normal.

Abgastemperatur liegt so bei 125 Grad (Bei Variante 1 bei 138 Grad), Leistung Pelletofen habe ich aktuell auf 60%. Verbrennung und Flammbild ist sehr gut, sehr wenig Asche. Verbrennungsluft wird vom Keller angesaugt. Er startet sehr schnell, innerhalb von 3 Minuten zündet er und weiteren 2-3 Minuten hat er die 50 Grad. Kamin ist gemauert (Durchmesser 16,5 x16,5) mit Isolierung. Kaminhöhe ab Ofen 6m. Oben auf Kamin sitzt ein Filter (Ökotube) von Schräder, mit 1,5 langen Edlestahleinsatz.



Am besten und effizientesten wäre doch Variante 2, aber könnte es hier zu Problemen mit Glanzruß oder Taupunkt und Feuchtigkeit kommen?
Der Ofen ist jetzt seit Oktober in Variante 1 gelaufen und der Kaminkehrer war da zum fegen. Er meinte sieht super aus, allles i.O.

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