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Unterspannbahn
Verfasser:
cmueller
Zeit: 10.02.2019 13:51:15
0
2748568
Hallo,
ich möchte gerne zwischen den 18cm tiefen Dachsparren die bestehende Mineralwolldämmung gegen flexible Holzfaserdämmung von innen tauschen. Auf den Dachsparren liegen keine Unterdeckplatten, sondern nur eine Unterspannbahn. Gerne möchte ich die komplette Sparrentiefe nutzen, ohne Unterdeckplatten zwischen die Sparren zu schrauben bzw. ohne Luftschicht zwischen dieser Folie und Dämmung.

Kennt jemand dieses Fabrikat? Ich finde lediglich Unterspannbahnen als "DIFUTEX".
Danke




Verfasser:
Peter 888
Zeit: 11.02.2019 09:24:44
0
2748912
Hallo

klär erst mal ab ob Du ausreichend Lüftung über der Unterspannbahn hast, dann kannst Du darüber nachdenken ob du komplett ausfachen kannst.

Und besorg Dir die technischen Infos zu Deiner Unterspannbahn, ggf. vom Zimmerer oder Dachdecker der Dein Dach eingedeckt hat.

Das kleine LOGO hinter DIFUTEC scheint ein c zu sein. Das würde bedeuten, dass der Begriff DIFUTEC geschützt ist. Und dann kann man nachvollziehen wer Hersteller/Rechteinhaber ist.

ciao Peter

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 18:09:23
0
2750239
Hallo,
ausreichend Unterlüftung zwischen Dachziegel und Unterspannbahn ist da. Die aktuelle Mineralwolle ist auch trocken, ich wollte dennoch wissen was da genau verbaut ist.
Die schweizer/frz. Firma aus Sion hat damit nichts zu tun, bei Bauder mit der Produkt "Difutex" und dem Haushersteller (gibts noch ;) frage ich aktuell nach.
Grüße, Christian

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.02.2019 18:11:26
0
2750240
Was versprichst Du Dir von dem Dämmungstausch?
Gibt es jetzt eine Luftschicht zwischen Dämmwolle und Unterspannbahn?

Grüsse

winni

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 18:18:12
0
2750243
Die Dachschrägenverkleidung (schöne dunkle Holzverkleidung) muss aus verschiedenen Gründen weg.
Ich möchte Aufdoppeln und mindestens 240mm Dämmung verbauen (aktuell nur 120mm Mineralwolle trotz 180mm Sparren, liegt aber nicht mit Abstand zu Unterspannbahn sondern lose).
Gerne Zellulose bzw. Holzfaserdämmung. Davor eine Lehmbauplatte mit Heizungsrohren dahinter.
Also: Wandheizung, etwas bessere Dämmung und etwas besserer Hitzeschutz. Laut ubakus sollte diese Maßnahmen einen deutlichen Fortschritt bringen, auch wenn es dadurch kein Passivhaus wird.

Grüße

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 18:30:04
0
2750252
So schauts aktuell aus. Im Sommer nicht sehr angenehm.
Die Sparren sind im Gegensatz zum Bild 180mm tief, die Mineralwolle (120mm) liegt lose drin.



So habe ich mir es vorgestellt. Dadurch dass die Holzverkleidung eine ordentliche Lattung dahinter hat und dadurch fast 6cm tief ist, geht nicht so viel Raum verloren. Die Deckenhöhe ist aber auch ~2,65m im DG.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.02.2019 18:30:10
0
2750253
Das mit den Heizungsrohren bedeutet die werden noch eingeputzt?
Auf jeden Fall werden Wärme- und Hitzeschutz erheblich davon
profitieren und nicht nur etwas. :-)

Grüsse

winni

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 18:31:27
0
2750256
Ob eingeputzt und trocken, mache ich abhängig von den Angeboten. Eingeputzt wäre mir lieber, soll aber auch halten.

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 18:47:25
0
2750271
Bei der Decke dasselbe Spiel:
Der belüftete Dachraum darüber macht es aber einfacher.
Hier würde ich zu einer Gipfsfaserplatte mit Einbaustrahlern tendieren . Die Heizungsschläche würde ich direkt auf der Gipfsfaserplatte knapp mit Lehm bzw. passendem Estrich überdecken. Darüber auch wieder 180mm Holzfaserdämmung. Ggfls die übrige gewordene Mineralwolle dann oben drauf, da der Dachbodenplatz nicht genutzt wird und Entsorgung entfällt auch.

Bei den ganzen Wänden wirds dann vermutlich eher eine Einblasdämmung, da von außen Unterdeckplatten unter der Lärchenverkleidung vorhanden sind. Also nicht überall so "schlimm" wie bei der Dachschräge und Decke. Aber halt auch wieder die beliebte 120mm Mineralwolle.

Natürlich alles ein wenig Aufwand, war aber auch beim Kaufpreis einkalkuliert. Und bevor ich mir hier eine frisch renovierte Hütte mit Strypor etc. für den doppelten Preis kaufe...

Verfasser:
winni 2
Zeit: 11.02.2019 19:18:31
0
2750287
Hört sich nach einem Plan an. :-)

Ich würde aber bei so einer Grundsanierung nach dem Motto, wenn schon,
denn schon, verfahren und einen U-Wert von maximal 0,15 in den Flächen
anstreben.

Ziemlich teuer, aber Holzfaserplatte, gegen Styro-Allergie und für
die Dachschrägen vielleicht gut geeignet:
https://www.youtube.com/watch?v=GvR1Wr2xHxI
(System IDEAL ÖKO 30)

Grüsse

winni

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 19:35:32
0
2750295
0,15 schaffe ich nur von außen. Wenn die Lärchenverschalung dran ist (auf der Wetterseite muss auf jeden Fall in den nächsten Jahren getauscht werden), dann beplanke/tausche ich die bestehende Holzdeckplatte mit einer dickeren Holzfaserdämmplatte.
Ich möchte die 140m2 im DG und OG nicht stark reduzieren. Das EG (Hanghaus) ist massiv gebaut und eine andere Sache. Werde ich vermutlich irgendwann komplett ausbauen und vermieten. Dann hat es sich auch mit dem Wärmeverlust nach unten ;)


Allergien sind leider ein Thema bei meiner Frau, daher werden auch in dem Zusammenhang gleich Lüftungsrohre u.a. für die Pollenzeit miteingebaut.

Grüße

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 20:17:01
0
2750314
Hallo Peter,
Dein Hinweis war Gold wert. Als Ingenieur mit ein, zwei Patenten sollte ich ja auch was mit dem kleinen R im Kreis anfangen können. Dafür haben wir halt einen Patentantwalt ;)
Ich habe mir das Patent der Fa Metzeler Schaum GmbH durchgelesen, sowie eine Textpassage im "Schweizer Ingenieur und Architekt" Heftchen gefunden:

-> Diffusionsoffen mit Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd < 0,3

D.h. die Dämmung sollte direkt auf der Unterspannbahn auflegbar sein. Oder spricht ein Alter von 30Jahren dagegen?
Ich kann ja als zusätzliche Sicherheit, wie bei den Wänden zur Aussteifung, eine zusätzliche OSB3 Platte raumseitig unter der Untersparrendämmung vorsehen. In Kombination mit der KWL, Holzfaserdämmung und Dachschrägenheizung sollte das dann "safe" sein.

Grüße

Verfasser:
cmueller
Zeit: 11.02.2019 20:43:42
0
2750327
"Oder spricht ein Alter von 30Jahren dagegen?"

Selbstverständlich schaue ich mir die Unterspannbahn hinter der Mineralwolle auf Defekte an. Im Dach scheint aber die Bahn komplett unbeschädigt zu sein, lediglich im Bereich der Satschüssel/Dachluke ist die Bahn aufgetrennt (von da stammt auch das Bild im Ausgangspost). Durchfeuchtungsschäden, Ablösen der unteren Beschichtung oder Risse/Löcher sind aber bislang nirgends feststellbar. Die Bahn liegt im Dach auf einer Querlattung auf und ist durch eine dritte Schicht "armiert".
Scheint also ganz ordentlich zu sein.

Verfasser:
winni 2
Zeit: 12.02.2019 11:16:28
0
2750549
SD 0,3 ist völlig okay.
Eine Holzfaserunterdeckplatte, wie sie z.Z. gerne verbaut wird,
hätte einen einiges höheren SD-Wert.

Die OSB-Platte müsste überall dicht angeschlossen werden und
verbessert die Hitzeschutz weiter.

Grüsse

winni

Verfasser:
Tiktal
Zeit: 12.02.2019 12:53:12
0
2750592
Könnte man die Heizungsrohre die oben auf die Decke kommen sollen nicht einfach mit Klippschienen verlegen und mit Spielsand abdecken?

So ähnlich hab ich es nämlich vor.

Gruß

Onno

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