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Buderus GB142 - plötzlicher, überhöhter Gasverbrauch
Verfasser:
foreigner
Zeit: 15.02.2019 12:32:53
0
2752024
Wir haben eine Buderus GB142, 2005 eingebaut. Seit Mitte 2018 ist der Gasverbrauch in die Höhe geschnellt (3 x so hoch wie im Vergleichszeitraum der letzten 10 Jahre).

Im Mai 2018 wurde der Zähler gewechselt, die Verbräuche waren danach erst einmal rückläufig (heißer Sommer 2018). So weit, so gut. Ab der Überprüfung durch den Schornsteinfeger im Juli 2018 lagen die Verbrauchswerte dann um 100% - 300% über den entsprechenden Vorjahresmonaten. Hier einmal die Werte in der Übersicht:

Durchschnittlicher Jahresverbrauch 2007 - 2017: ca. 29.000 - 33.000 kWh (leicht über dem Durchschnitt bezogen auf Wohnfläche, Personenzahl und Bauart, aber ok)
Jahresverbrauch 2018: knapp 70.000 kWh (das Problem entstand aber erst ab Juli 2018, vorher waren die Verbräuche sogar rückläufig)
Vergleiche ich nur die problematische 2. Jahreshälfte 2018 mit dem gleichen Zeitraum 2017 habe ich einen Verbrauch von 15.000 kWh (2017) zu 46.000 kWh (2018). Das ist 3 x soviel wie 2017 und besonders ungewöhnlich, wenn man den heißen Sommer, den milden Herbst und späten Winteranfang 2018 bedenkt! Da passt etwas hinten und vorne nicht.

Besonders auffällig ist der Aug. 2018: da waren wir 2 Wochen im Urlaub und das Gerät war im Urlaubsmodus. Der Verbrauch ähnelt trotzdem dem eines kalten Wintermonats. Die Heizkreise waren aus (Regler GB-142 für Heizkreis auf 0 gedreht, Regler in den Fußbodenheizungsverteilerkästen stromlos durch Sicherung raus während der Sommermonate). Die hohen Verbräuche hatten wir auch schon in den Sommermonaten 2018, als das Gerät nur Warmwasser produziert hat und die Heizkreise aus waren.

Auffällig ist auch, dass die Verbräuche nicht seit dem Zählerwechsel (Mai 2018), sondern nach der Überprüfung durch den Schornsteinfeger im Juli angestiegen sind. Die Verbräuche waren im April / Mai / Juni 2018 erst einmal rückläufig im Vergleich zu den gleichen Monaten des Vorjahres - bedingt durch den frühen, heißen Sommer 2018. Das schliesst ein Zählerproblem aus - wurde bestätigt durch die Messung (Therme auf Vollast = Gasverbrauch 14 kW = passt für GB142-15).

Heizungsfachmann war da, hat die routinemäßige Wartung gemacht, Einstellungen überprüft, Temperatur Warmwasser geprüft (war mit 60°C auch in Ordnung, Ausschluss defekter Fühler). Weitere Vermutung: defekte Mischbatterie schickt kaltes Wasser zurück in den WW-Speicher, der ständig neu aufgeheizt werden muss. Alle Armaturen mit Kalt-/Warmwassermischbatterien habe ich getestet und 30 seks laufen lassen: überall kam bei kalter Einstellung auch kaltes Wasser und kein lauwarmes Wasser.

Bisher also keine erkennbare Ursache. Aber irgendwo muss das Gerät die produzierte Wärme doch hinschieben und irgendwoher die Wärmeanforderung kommen!?

Ich bin ratlos und befürchte das schlimmste für die nächste Gasrechnung. Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Vielen Dank
Foreigner

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 15.02.2019 13:15:19
0
2752044
Wärmemengenzähler für Heizkreis und WW Bereitung installieren.

Ist eine WW-Zirkulation vorhanden?

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 15.02.2019 13:31:55
0
2752051
Ein interessanter Fall....

Dumme Frage: Ist eine Solaranlage vorhanden, über die bei falscher Einbindung Wärme über das Dach entsorgt werden könnte?

Würde die Tagesverbräuche beobachten und ev. mal für einen Tag die WW-Bereitung ausschalten, um Veränderungen zu sehen.

Zirkulation wurde schon erwähnt.

Es muß eine Erklärung geben, 70.000 kwh verschwinden nicht einfach so in einem EFH.

Hahneko

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 15.02.2019 13:39:33
0
2752055
.


Frage, ist bei dieser Gasheizung Anlage in der letzten Zeit von Erdgas H auf Erdgas L vom dortigen Energieversorger Umgestellt worden... Wenn das nicht der Fall ist, so sollte doch Ihr bei dem Gasversorger Eingetragender Heizung Installation Betrieb, dort eine Gas Leckmengen Überprüfung vornehmen.

Zitat: Besonders auffällig ist der Aug. 2018: da waren wir 2 Wochen im Urlaub und das Gerät war im Urlaubsmodus. Der Verbrauch ähnelt trotzdem dem eines kalten Wintermonats.

Dabei, wird dann die gesamte Gasversorgunganlage von der Zuständigkeit- Grenze, auf eine mögliche Gas Undichte mit Überprüft. Bei ein noch so leisen Verdacht...kann auch der Notdienst vom Gasversorger dort mit Benachrichtigt werden.



Das ist sicherer, als nachher so etwas in der Tages- Presse zu lesen....



Paule.5019


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Verfasser:
foreigner
Zeit: 15.02.2019 14:18:24
0
2752074
Danke erst einmal für die Rückmeldungen:

• Eine WW-Zirkulation ist vorhanden, läuft 2 x pro Stunde. An den Parametern wurde nichts geändert.
• Eine Solaranlage ist nicht vorhanden, das Gasbrennwertgerät ist der einzige Wärmeerzeuger im Haus. Wir heizen fast ausschließlich über Fußbodenheizung, lediglich 2 Räume werden zusätzlich über Heizkörper beheizt.
• Das 3-Wegeventil funktioniert auch, das wurde überprüft.
• Die Therme moduliert, d.h. Voll- und Teillastbetrieb scheinen zu funktionieren. Differenzdruck Wasser-Luft wurde auch überprüft und angepasst (war bei -15 bis -20 Pascal, jetzt auf -5 Pascal eingestellt).
• Da das Problem im letzten Sommer bereits auftrat, als ausschließlich Warmwasser bereitet wurde (kein Heizbetrieb), spricht einiges für eine Ursache in der Warmwasserbereitung. Rückfrage zum Wärmemengenzähler: der grenzt den Verursacher des Mehrverbrauchs vielleicht weiter ein, hat ansonsten für ein EFH keinen Mehrwert, oder? Letztlich muss der Verbrauch WW und Heizung unterm Strich stimmen und das hat ja auch 10 Jahre gut funktioniert. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
• Gasleck: müsste man da aufgrund des zugesetzten Geruchsstoffes nicht etwas riechen? Wir werden mit H-Erdgas beliefert und das schon seit wir hier wohnen (2007).
• Mich wundert immer noch der zeitliche Zusammenhang zwischen Schornsteinfeger-Überprüfung und Anstieg des Gasverbrauchs. Der Schornsteinfeger-Modus (gekennzeichnet durch einen Dezimalpunkt im Display) ist zwar nicht aktiviert. Kann der Schornsteinfeger aber etwas in den Einstellungen so grundlegend verstellen, dass das eine Erklärung sein könnte? Das war ein neuer Schornsteinfeger, hat einen ganz jungen Mitarbeiter geschickt. Erfahrung vielleicht mangelhaft?
• Wasserleck hat wir auch schon vermutet, aber da wären wir zwischenzeitlich wahrscheinlich schon weggeschwommen.

Vielen Dank fürs Lesen und Mitdenken!
Viele Grüsse

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 15.02.2019 16:21:50
0
2752134
foreigner,

richtig, 2 WMZ im EFH bringen keinen echten Zusatznutzen, können allenfalls den Fehler eingrenzen helfen. Und ohne einen zusätzlichen WW-Zähler ist die Aussagekraft auch nur eingeschränkt.
Solaranlage scheidet also aus.
Im Schornsteinfegermodus funzt die Regelung nicht, aber das verursacht keinen Mehrverbrauch in der genannten Höhe, und ist ja auch nicht aktiviert.
Nein, der Schornie kann auch sonst nichts wesentliches verstellt haben.
Gasleck glaube ich nicht. Zum Prüfen schalte mal die Therme bei schönen Wetter tagsüber komplett aus und beobachte, ob sich der Zähler bewegt.
Ansonsten wie schon geschrieben, nur die Heizung ausstellen, dann siehst Du, was für die WW-Bereitung durchläuft.
Aber auch eine permanente Zirkulation kann kaum so viel Wärme aus dem Boiler ziehen, zumal diese Wärme ja größtenteils im Haus bliebe.
Oder umgekehrt, nur die Heizung an und WW-Bereitung mal ganz aus.
So kannst Du die Ursache zumindest eingrenzen.

Ist der WW-Verbrauch (bzw der Wasserverbrauch insgesamt) stark angestiegen? Verändere Dusch/Badegewohnheiten der Kids, mehr Personen?

Bin auch einigermaßen ratlos.

Hahneko

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 15.02.2019 18:27:17
1
2752184
.
Zitat. Bin auch einigermaßen Ratlos.


Noch eine Idee, vielleicht könnte der Besuch des Heizung Geräte Werks Kundendienst hier reine Lösung da- stellen. Denn dieser, kennt dieses Gasgerät sehr genau, und kann da den (jetzt noch) versteckten Fehler finden.

Aber dieser Werkskundendienst, kann in der Regel nur über ein Heizung Fachbetrieb mit dazu Bestellt werden. Und wann wurde die letzte Gasschau bz. die Dichtigkeit der gesamten Gasanlage dort im Haus, Überprüft ...




Paule 5019


.

Verfasser:
Green7
Zeit: 15.02.2019 19:05:43
0
2752205
Wenn es keine Einstellung des Reglers ist würde ich einmal die dichtigkeit der Gasleitung insbesondere der Gasarmatur prüfen lassen.

Verfasser:
foreigner
Zeit: 16.02.2019 09:49:29
0
2752367
Gasleck / Dichtigkeit: Bei der Installation des neuen Zählers wurde im Mai 2018 auf Dichtigkeit geprüft. Jetzt im Februar 2019 bei der letzten Wartung und Ursachensuche zum hohen Gasverbrauch wurde ebenfalls mit dem Lecksuchgerät auf Undichtigkeit getestet. Alles in Ordnung. Ich habe gestern auch das Gerät abgeschaltet, dann stand auch der Zähler still.
Wasserverbrauch im Haus: ist minimal angestiegen (dem heißen Sommer 2018 und dem häufigeren Duschen geschuldet). Das Verbrauchsverhalten ist ansonsten unverändert. Das Gartenwasser läuft über einen separaten Zähler, so dass erhöhte Gartenverbräuche (Pool, Pflanzen wässern) rausgerechnet werden können.

Ich habe einen Verdacht: wenn ich den hohen Verbrauch während unseres Urlaubsmonat Aug. 2018 und die hohen Verbräuche im Sommer 2018 durch die reine WW-Bereitung (Heizbetrieb ausgeschaltet) bedenke, könnte da nicht eine defekte Zirkulationspumpe (z. B. defektes Rückschlagventil o.ä.) eine Ursache sein? Das könnte doch passen: Das bemerkt man nicht direkt (wie eine defekte Armatur), in den Regelungseinstellungen ist auf den 1. Blick alles ok, aber im Hintergrund wird ständig Leistung abgefordert, um die WW-Temperatur zu halten.

Wie kann ich denn die Pumpe / Zirkulationsleitung mal für einen Tag stillegen? Länger nicht wg. Verkeimungsgefahr. Ich würde die Tagesverbräuche einige Tage mit Zirkulation messen und einige Tage ohne Zirkulation, dann wüssten wir schon mehr. Was haltet Ihr davon? Bilder Pumpe mit Einbausituation wie folgt:

[img]
[/img]

Vielen Dank und viele Grüsse

Verfasser:
macgyver73
Zeit: 16.02.2019 13:18:39
0
2752422
Bei so großen Energieverbrauchssteigerungen sollte man schnell fündig werden.
Einfach eine Energiebilanz erstellen:

- Abgasverlust: Temperatur (Vergleich letzte Messprotokolle und mit aktuellen Werten aus der Regelung vergleichen)
- Abgegebene Wärme (Heizung, WWB - sollte auch bei Änderungen kaum mehr als +/-30 % ausmachen)
- Nachspeisung Wasser
- Möglichkeit 1: Riss im Wärmetauscher --> plötzlich mehr Kondensat
- Möglichkeit 2: Leck im Heizungsnetz --> schlechterer U-Wert, höherer
Wärmeverlust. Sollte auffallen, spätestens wenn die Tapete von der Wand fällt
- Gaszufuhr: Fehler beim Gaszähler, Ablesefehler, Übertragungsfehler

Selbst erlebt habe ich die genannten Fehler bei der Gaszufuhr und den Riss im Wärmetauscher eines Gasbrennwertkessels. Erst mit der winterlichen, weithin sichtbaren Dampfwolke wurde der Riss entdeckt, der Hausmeister hat brav nachgefüllt...

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 16.02.2019 17:50:27
0
2752501
.
Mal etwas in der anderen Richtung suchen....




Könnte dort sich ein (unbekannter) Warmwasser Rohrbruch langsam ereignet haben...Denn das ganze nach der Gas Überprüfung und Geräte Überprüfung, da bleibt jetzt nicht mehr viel über...

Denn gerade bei den Brauchwasser Zirkulation Leitungen, gibt es hin und wieder mal Rohrbrüche, die erst ganz langsam beginnen. Und dabei wird der Brauchwasser Vorrang im Gas Heizung Gerät eben häufiger Ausgelöst.

Folge zu dem, ein langsam erhöhter Gasverbrauch, mit ein (noch Unbekannten) Ausgang. Was auch schon mal Passiert war, das ein Rohr Strang- Belüfter, in der Warmwasserleitung, nicht mehr ganz dicht war.

Und über dieses Gerät, fließt eben das Warmwasser direkt in den Kanal recht Unbemerkt mit ab. Aber mit einer Abdrückpumpe, für Wasser, kann so etwas recht einfach festgestellt werden.




Das könnte, noch eine weitere Versteckte Möglichkeit sein...




Paule. 5019


.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 16.02.2019 19:45:21
0
2752549
Edit

Verfasser:
foreigner
Zeit: 17.02.2019 11:48:22
0
2752724
Danke für Eure Ideen ...

@ macgyver73
- Abgasverlust: Temperatur (letzte Messprotokolle und mit aktuellen Werten aus der Regelung vergleichen) – eine Aufstellung der Meßprotkollwerte der letzten Jahre (Schorni und Wartung) habe ich gemacht, bei der letzten Wartung allerdings kein Meßprotokoll erhalten (das habe ich angefordert). Aussage war allerdings, dass alles in Ordnung ist.
- Abgegebene Wärme: Schwankungen des Jahresverbrauchs von +10/-10% habe ich in den letzten Jahren schon beobachtet (kalter Winter, Elternzeit mit 1 Person ständig zuhause o.ä.). Aber 300% mehr in 6 Monaten ist krass – da passt etwas nicht.
- Nachspeisung Wasser: Wir mussten in den letzten Jahren kein Wasser in die Anlage nachfüllen. Druck war konstant. Der Sanitärmann, der vor kurzem zur Wartung da war, hat festgestellt, dass im Ausdehungsgefäß der Druck zu gering war (0,5 anstatt 1,4 bar) und zuviel Wasser drin war. Das hat er korrigiert und sich aber gewundert, warum wir die letzten Jahre kein Wasser nachfüllen mussten. An dem Ausdehnungsgefäß hat jedoch seit Jahren niemand etwas gemacht.
- Möglichkeit 1: Riss im Wärmetauscher --> plötzlich mehr Kondensat. Rückfrage: Es ist ein Alu-Wärmetauscher, der erst vor wenigen Tagen gereinigt wurde. Hätte das da nicht auffallen müssen – auch bei den abschließenden Messungen? Das Kondensat tropft über einen Trichter direkt in die Abwasserleitung – das kann ich schwer beurteilen, ob sich da etwas geändert hat. Bild Einbausituation wie folgt:



- Möglichkeit 2: Leck im Heizungsnetz: Das kann man denke ich ausschließen. Bei einem 3fach überhöhten Verbrauch würden wir doch schon längst schwimmen, oder? Es sei denn, das Wasser fliesst woanders hin als ins Gebäude? Abwasserleitung?
- Gaszufuhr: Fehler beim Gaszähler (ausgeschlossen durch Kontrolle kWh bei Volllast und Abschalten der Therme), Ablesefehler (mehrfach überprüft, das ist ausgeschlossen). Was ist ein Übertragungsfehler? Hier ein Bild unseres Gaszählers:




@ Paule. 5019
(unbekannter) Warmwasser Rohrbruch: Lass‘ mich einmal differenzieren in Rohrbuch mit Wasseraustritt ins Gebäude (1) und Wasseraustritt über Abwasserleitung o.ä. (2)

1) Wenn ich den derart überhöhten Verbrauch bedenke, hätten wir einen Rohrbruch mit Wasseraustritt im Gebäude schon bemerken müssen. Oder? Wir haben keine abgehängten Decken oder Vorsatzwände (gestrichene Filigrandecken, Innen- und Außenwände Poroton sind lediglich verputzt und gestrichen, Neubau aus 2004/2005).

2) Wenn das Wasser aber unbemerkt in den Kanal fliesst, wäre das etwas anderes. Was ist denn ein Rohr Strang-Belüfter? Gibt es so etwas nicht eher in Altbauten? Wir haben die Belüfter (orangene 10er KG Rohre in den Wänden von Bad, WC und Küche zum Dach) zur Belüftung der Abwasserleitungen – wenn ich das noch richtig erinnere. Aber für Warmwasserleitungen?

3) Wenn ich die Zirkulationsleitung mal stillege (Absperrhahn zudrehen) und damit das Wasser über ein Leck in der Zirkulationsleitung nicht mehr austreten kann, müsste ich das doch am Verbrauch merken. Richtig gedacht oder Denkfehler?

Ich möchte noch einmal auf den Schornsteinfeger zurückkommen (der zeitliche Zusammenhang mit der Verbrauchssteigerung lässt mir keine Ruhe). Es war Hochsommer und ich musste im ganzen Haus an den Wasserhähnen das heiße Wasser aufdrehen, damit die von der Therme erzeugte Wärme irgendwohin konnte. Kann dadurch etwas kaputt gegangen sein? Als ich an den Wasserhähnen war, war ich daher auch 10 – 15 Minuten nicht im Keller dabei und habe nicht gesehen, was der Mitarbeiter des Schornsteinfegers dort gemacht hat. Irgendwie unbedacht etwas verstellt?

Viele Grüsse und vielen, vielen Dank

Verfasser:
Flowww
Zeit: 17.02.2019 11:57:01
2
2752728
Wie kommst du auf einen Jahresverbrauch von 70000kwh für 2018 wenn dies erst Mitte des Jahres nach Zählerwechsel auftrat? Wie alt ist denn das Foto vom Zähler?
Der neue Zähler zeigt nur 1800m3, also je nach Gasvariante 18000-20000kwh an seit 5.2018

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 17.02.2019 19:22:24
0
2752920
.
Zitat: Wie kommst du auf einen Jahresverbrauch von 70000kwh für 2018 wenn dies erst Mitte des Jahres nach Zählerwechsel auftrat?






Nun wird die Sache ja Spannend, und was uns eben bei den ganzen Fotos Ihrer Installation so aufgefallen ist... warum fehlt dort immer die Wärme Schutz Isolierung an den gesamten Rohren...

Ist das vielleicht noch ein Neubau, welches noch nicht ganz fertig gestellt worden ist. Oder haben Sie dieses Fehlen der Rohrisolierung, Absichtlich beim Installateuer so Bestellt...

Wir vermuten nun, das es hier um ein Klassischer Ablese oder Dokumentier Fehler sich Handelt. Das beste ist doch, für ein Monat, die neuen Zählerstände aufzunehmen, und das ganze damit nachzuprüfen.

Nicht das Ihr Taschenrechner, auch mal ein Rollensprung (wie bei der Gasuhr, oder Wasseruhr) zufällig gemacht hat.


Jetzt sind wir im Haustechnik Dialog Forum mal gespannt, was hier für eine Lösung zum Problem, noch so gefunden wird...




Paule.5019


.

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 18.02.2019 09:40:03
0
2753094
Zitat von Paule 5019 Beitrag anzeigen
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Zitat: Wie kommst du auf einen Jahresverbrauch von 70000kwh für 2018 wenn dies erst Mitte des Jahres nach Zählerwechsel auftrat?


foreigner,

bevor diese Frage nicht beantwortet ist, brauchen wir nicht weiter zu spekulieren...

Inzwischen dürfte doch auch die Abrechnung für 2018 vorliegen. Was wurde da abgerechnet?

Hahneko

Verfasser:
Hahneko
Zeit: 22.02.2019 10:23:38
1
2755012
foreigner,

wie wäre es denn mal mit einer Rückmeldung?

Ist nicht besonders motivierend für Forumsteilnehmer, sich in ein Problem hineinzudenken, sich schrittweise durch Rückfragen um eine Eingrenzung zu bemühen, Ideen zu entwickeln und dann vom Fragesteller nichts mehr zu hören, zumal hier die Diskussion sehr sachlich und ohne persönliche Anfeindungen geführt wurde.

Das wird sich auf Dauer niemand antun wollen.

Hahneko

Verfasser:
Paule 5019
Zeit: 22.02.2019 10:46:56
1
2755031
.
Zitat: Wie wäre es denn mal mit einer Rückmeldung?


Nun in der so modernen smart Phone Zeit, sind diese Personen mehr mit Ihren so wichtigen Manager Entscheidungen damit Beschäftigt, hier keine Rückantwort mehr zu geben, was eigendlich nicht so gut ist...


Ein Warnschild von den heutigen Smombies....




Oder...




Aber eine kurze Rückmeldung, würde doch hier im Haustechnik Dialog Forum, die beste Lösung Sicherlich da- stellen...




Paule.5019

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