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Idee gesucht für Feststellung Anschaltzeiten ohne Eingriff in Elektrik
Verfasser:
JuergenB
Zeit: 16.02.2019 10:48:08
0
2752378
Hallo,
brauche Ideen, wie ich ohne Eingriffe in Elektrik Anschaltzeiten für einen Heizstab am Heizkessel messen kann. Durch die Zuleitung fließt dann ein bekannter hoher Strom, der irgendwie (induktiv?) festgestellt und dessen wiederholte Dauer letztlich summiert protokolliert werden soll.
Eine nachts aufgestellte Action-Cam im Zeitraffermodus hat die LED-Leuchte der Anschaltung dokumentiert - ist aber zu aufwändig auszuwerten. Muss es ein Zangenamperemeter wie von Aeotec und ein Razberry sein - das wäre noch mehr Aufwand.
Gibt es Ideen?
Gruß JuergenB

Verfasser:
schallundrauch
Zeit: 16.02.2019 11:07:44
0
2752387
Reed Kontakt oder Strommesszange an eine der Zuleitungsadern

Verfasser:
Gerstlauer
Zeit: 17.02.2019 00:53:47
0
2752643
Ich würde ein Last Abwurf Relais in die Zuleitung installieren und mitloggen
Gruß

Verfasser:
Nebelmeister
Zeit: 17.02.2019 09:31:10
0
2752673
Moin!

Es kann doch nicht so schwer sein, über der Led, abgeschirmt von Fremdlichteinflüssen nen LDR anzubauen.

So ein Bastelsatz von Dämmerungsschalter lässt sich ja wohl „zweckentfremden“.

Wenn natürlich exaktes „Messen“ gewünscht ist, dann eben Aufsteck-Stromwandler mit Peripherie.

GrussGruss

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 17.02.2019 09:47:14
2
2752679
Strommessung, spätestens Reed wird wahrscheinlich nicht funktionieren, da das Kabel parallel beide Leitungen enthält und sich dadurch der magnetische Effekt wieder so gut wie aufhebt.

LED auswerten wäre auch das einzige was mir ohne Eingriff in die Elektrik einfällt.
Mit Eingriff bliebe etwa ein für die genutzte Spannung (230/400?) geeignetes Relais parallel zum Heizstab.
Aufgrund der Leistung die da verbraten wird würde ich allerdings nicht selbst die Anschlüsse trennen und wieder verbinden wollen. Wenn die anfangen mit zu heizen, hast du die Feuerwehr zu Besuch.

Was soll denn dabei herauskommen? Ein zeitliches Protokoll? Oder nur eine Summe der Laufzeit? Letzteres bietet vielleicht die Heizungsanlage schon selbst.

Schon mal beim Hersteller angefragt? Mit viel Glück hat deine Anlage einen Ausgang für solche Messungen. Auch wenn unwahrscheinlich, eine Frage kostet nichts.

Verfasser:
martinwall
Zeit: 17.02.2019 11:48:17
0
2752723
Zitat von JuergenB Beitrag anzeigen
Hallo,
brauche Ideen, wie ich ohne Eingriffe in Elektrik Anschaltzeiten für einen Heizstab am Heizkessel messen kann. Durch die Zuleitung fließt dann ein bekannter hoher Strom, der irgendwie (induktiv?) festgestellt und dessen wiederholte Dauer letztlich summiert protokolliert werden[...]


Na ja, parallel zum Heizstab eine Steckdose. Da rein ein Steckernetzteil und Du kannst Dich ungefährdet austoben.

Grüße

Verfasser:
JuergenB
Zeit: 19.02.2019 18:09:19
0
2753801
Besten Dank für die Tipps!
Werde mich wohl um die helle LED kümmern - vielleicht funktioniert dabei die optische Stoppuhr am Handy (phyphox app), sonst muss ich wohl was basteln.
Es geht um eine Abschätzung des zuviel verbrauchten Stroms wegen häufiger fälschlicher Anschaltung des 8000 kw-Heizstabes,
Gruß JürgenB

Verfasser:
alorie
Zeit: 19.02.2019 18:42:35
0
2753819
Hallo,

Evtl eine Möglichkeit:
Mittels Temperatur Datenölogger (z.b.Elitech Rc-4) Kostet etwa 20 Euro.

Möglichst knapp an den Flansch wo der Heizstab in den Puffer/Leitung reingeht. Durch die Temperaturverläufe kann evtl recht genau ermittelt werden wann der Heizstab läuft.

Verfasser:
Martin24
Zeit: 19.02.2019 19:25:42
0
2753829
LED->Fototransistor->Betriebsstundenzähler + Netzteil = fertig

Verfasser:
JuergenB
Zeit: 04.03.2019 21:13:07
0
2759919
Hallo,
den Tipp mit dem Datenlogger habe ich umgesetzt; wegen der hohen Anschaltfrequenz des Heizstabes sind es nur minimale Temperaturänderungen von 1/2 Grad, auch müssen diese in Bezug zur tatsächlichen Rechteckkurve gesetzt werden (im Bild Sinuskurve mit 18 Anschaltungen pro Stunde, 1 min, 2min Pause).
Weit entfernt bin ich davon, selbst eine Schaltung per lichtempfindlichem Element an der Heizstab-LED mit Betriebstundenzähler hinzubekommen. Das wurde zuletzt vorgeschlagen und wäre am besten einsetzbar. Gibt es dazu nochmal einen Link? Wäre sehr hilfreich.
Dank und Gruß JürgenB

Verfasser:
Automadrant
Zeit: 05.03.2019 05:59:36
0
2759968
Wenn das so oft schaltet, wäre es da nicht hilfreicher einen Heizungsfachmann kommen zu lassen der sich das ansieht und die Ursache behebt? Bei dieser Anzahl an Schaltvorgängen sollte der schnell erkennen dass da was nicht stimmt.
Sicher, der kostet dann Geld. Aber die Basteleien kosten auch Geld und ändern letztendlich nichts. Frage dich wie lang die Schaltelemente das mitmachen, wenn ständig ein und aus geschaltet wird.

Von welchem Bild sprichst du?

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 05.03.2019 07:33:21
0
2759979
Mir Rapi o.Ä. könnte man natürlich noch ne Menge mehr machen, Takte zählen usw.

Kommst Du an einen einzelnen Draht (nicht beide in einem Mantel) ran? Es gibt solche Stundenzähler für Motoren, deren Sensor man im Prinzip nur um das Zündkabel wickelt. Ob das auch bei dem Heizstab läuft, keine Ahnung...

Da fällt mir aber auf: Du schreibst 8000 kW, ich vermute mal, 8 kW sind gemeint. Dennoch eine Menge - Das Heizgedöns läuft dann sicher nicht auf einer Phase, macht es nicht einfacher.

Bleibt noch die genannte Idee mit der LED. Fototransistor direkt von der Batterie eines Stundenzählers auf dessen Eingang legen und lichtdicht drauf kleben. Könnte mit wenig Einsatz gehen, Bastelei bleibt es halt.

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