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Ringgrabenkollektor in Südbrandenburg – Feedback erbeten
Verfasser:
jotari
Zeit: 17.02.2019 21:07:48
0
2752972
Hallo zusammen,

wir planen für den Sommer den Bau eines Einfamilienhauses in Südbrandenburg. Eigentlich war eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung auf unserem Wunschzettel, aber der hohe Invest hat uns den Anstoß gegeben, nach Alternativen Ausschau zu halten. Hier im Forum habe ich dann erstmals vom Ringgrabenkollektor erfahren und bin hellhörig geworden. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die hier all die hilfreichen Infos gesammelt und RGK-Projekte vorgestellt haben! Für Leute wie uns, die de facto keine nennenswerten Vorkenntnisse auf dem Gebiet "Heizung" hatten, ist das eine große Hilfe gewesen.

Das vorläufige Ergebnis der Planung unseres RGKs möchte ich hier vorstellen und zur Diskussion freigeben. Wir sind für alle Anregungen, Hinweise und Tipps dankbar!

Infos zum Haus:

- EFH mit 1,5 Etagen und Satteldach für 4 Personen
- 135 m² Wohn-/Nutzfläche
- kein Keller
- Wandaufbau: 17,5 cm KS + 14 cm Miwo + 2 cm Luft + 11,5 cm Klinker
- überall Fußbodenheizung
- überall 3-fach verglaste Fenster
- keine KWL (Eventuell doch eine Überlegung wert?)
- keine STA (PV-Anlage ist früher oder später angedacht.)

Infos zum Standort:

- Grundstücksgröße ca. 1.300 m²
- Norm-AT -16 °C
- laut Bodengrundgutachten ab 50 cm bis in 6 m Tiefe (leider) nur grobkörniger bis gemischtkörniger Sand (Grundwasser wurde nicht angeschnitten.)
- Süd-Nord-Geälle, im Grabenabschnitt D wären das ca. 1,5 m Höhenunterschied
- massiv gebautes Gartenhaus bereits auf dem Grundstück (soll bestehen bleiben)

Weitere Infos:

- Die Wärmepumpe ist für einen monovalenten Betrieb vorgesehen.
- Eine Heizlastberechnung liegt leider noch nicht vor. Ich gehe aber davon aus bzw. hoffe, dass es nicht mehr als 6 kW werden, denn laut unserem GU müsste das Haus nahezu auf KfW-55-Niveau liegen.

Und hier natürlich der Trenchplanner-Link:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=z44NNL3Kzgf17Sy49nUl

Dass Abschnitt C und D zu wenig Abstand zur vorderen Grenze haben, ist kein Problem. Diese Grenze ist nicht die echte, sondern der angedachte Zaunverlauf. Davor gibt es noch einen Streifen, der zum Grundstück gehört.

Was meint ihr, ist das ein brauchbarer Startpunkt? Gibt es Dinge, die wir komplett übersehen bzw. nicht bedacht haben? Braucht ihr noch weitere Infos von uns, um den Graben zu optimieren?

Danke an alle bereits im Voraus, die sich die Zeit nehmen, einen Blick auf unser Projekt zu werfen und ein Feedback abzugeben! :-)


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.02.2019 00:17:28
0
2753017
Hallo,

finde ich alles gut brauchbar, würde nur etwas Tiefe, für weniger
notwendige Abböschung, rausnehmen, aber wichtig ist das nicht und
1,7 Meter Tiefe könnte für eine evtl. passive Kühlung von Vorteil sein:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=UOPiFGcN8h2q9GeTic78

Die Ecken würde ich nicht doppelt belegt ausbilden.

PV würde ich sofort machen, weil die trägt sich noch selber, die Einspeise-
Vergütungen sinken und die Zukunft der Garantievergütung ist ungewiss.
Wenn eh Baugerüste stehen, spart das auch Kosten.

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.02.2019 00:58:45
0
2753024
Wenn ich da nochmal darüber nachdenke, ist mir der Grabenabstand
zum bestehenden Gartenhaus unheimlich:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=RO7C68b2MtwstiOIlZPD

Grüsse

winni

Verfasser:
gnika7
Zeit: 18.02.2019 06:39:30
0
2753038
Zitat von jotari Beitrag anzeigen
PV-Anlage ist früher oder später angedacht[...]

Vielleicht wäre früher besser als später. Die Zukunft der Einspeisevergütung ist recht unsicher. Kann sein, dass man später deutlich schlechter abschneidet als jetzt. Aktuell bezahlt sich die PVA zu 100% selber, auch bei 100% fremdfinanziert, und verdient sogar noch Geld.

PVA ist das einzige im Haus, das Geld verdient und nicht Geld kostet. Daher verstehe ich immer dieses "vielleicht später " nicht.

Grüße Nika.

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.02.2019 08:13:33
0
2753059
Der 52 GW Deckel wird in 2020 erreicht werden. Ob und welche Einspeisevergütung man dann noch bekommt für PV-Strom steht derzeit in den Sternen. Insofern ist es riskant, ohne Not zu warten.

Alle PV-Installateure sind derzeit ausgebucht bis unters Dach. Rechtzeitig kümmern ist angesagt.

Süd-Nord-Geälle, im Grabenabschnitt D wären das ca. 1,5 m Höhenunterschied

Kein Problem.

Graben bitte nicht tiefer als 1,50m ohne Not. Die Jahresarbeitszahl wird bei tieferer Verlegung nicht besser. Es wird oft mit der Kühlung argumentiert, m.E. übertrieben. Ob der Boden jetzt im Sommer ein Grad wärmer oder kälter ist macht den Braten auch nicht fett.

Grüße
Frank

Verfasser:
jotari
Zeit: 18.02.2019 10:26:13
0
2753112
Danke für alle bisherigen Rückmeldungen!

Über eine sofortige Umsetzung der PVA machen wir uns auf jeden Fall noch mal Gedanken. Scheint ja nicht wirklich etwas dagegen zu sprechen. :-)

@winnie 2:
Danke für deinen optimierten Vorschlag. Inwiefern ist dir der Abstand zum Gartenhaus unheimlich? Eventuell weil es beim Ausheben des Grabens ins Rutschen geraten könnte? Es ist wie gesagt massiv gebaut und zur Hälfte unterkellert, falls die Info etwas nützt.

Generell wäre es nicht schlecht, wenn der Graben auch zum Kühlen taugt. Ich habe auch gelesen, dass man die Versickerung über dem Graben realisieren kann, um die Leistung etwas zu verbessern. Das wäre ja durchaus eine Überlegung wert.

Ansonsten wollte ich noch fragen, inwiefern eine Versiegelung über dem Graben eine Rolle spielt? Wenn die Fläche komplett zugepflastert ist, ist das suboptimal, klar. Ein befestigter Gartenweg, der den Graben kreuzt, würde aber sicherlich nicht großartig ins Gewicht fallen, oder?


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
gnika7
Zeit: 18.02.2019 11:08:12
0
2753134
Zitat von jotari Beitrag anzeigen
Ein befestigter Gartenweg, der den Graben kreuzt, würde aber sicherlich nicht großartig ins Gewicht fallen, oder?[...]

Korrekt, wenn der Weg nur ca. 1m breit ist. Außerdem versickert bei Pflaster immer etwas...

Grüße
Nika

Verfasser:
winni 2
Zeit: 18.02.2019 13:27:26
0
2753218
Ja, ich habe Angst, das das Gartenhaus beim ersten Vorschlag
durch die Grabung gefährdet wird. Nur ca. 1,5 Meter Abstand
wären mir da im Sand zu riskant.

Versickerung bringt über dem kalten Ende etwas. Würde ich
aber nur machen, wenn eh eine Versickerung gebraucht würde.

Auf Deinem grossen Grundstück gibt es viele Möglichkeiten:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=wCjx5gAOWv3lQ4DxFzJw

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 18.02.2019 20:39:25
0
2753414
Okay, dann lassen wir lieber einen größeren Grabenabstand zum Gartenhaus. Zur seitlichen Grenze von Grabenabschnitt D müssten wir wahrscheinlich auch mehr Abstand einhalten. Da soll ein Erdkabel nach oben zur Laube gehen, was ich aber noch mal genauer erfragen wollte.

Danke für deinen weiteren Vorschlag, winni! Auch eine interessante Variante, über die es sich nachzudenken lohnt. Der Graben ist ja jetzt 1,6 m tief und nicht mehr 1,7 m. Machen die 10 cm so viel aus beim Abböschen? (Sorry, ich habe da keine wirkliche Vorstellung. ;-) ) Spontan hätte ich jetzt gesagt, dass mir ein tieferer Graben lieber ist als ein längerer. Praktisch ist es aber vielleicht genau umgekehrt besser?

Außerdem noch eine Verständnisfrage: Da das Grundstück ein Gefälle hat, muss dann die Sole auf dem Weg zwischen Eingang und Ausgang teils "bergauf" zirkulieren oder wie muss ich mir das vorstellen?


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 19.02.2019 10:42:51
1
2753593
Gerne. :-)

Ja, es ist umgekehrt.
Mehr erschlossenes Erdvolumen bringt mehr, als mehr Grabentiefe.
Mehr Tiefe ist ein Ausweg, wenn es mit der Grundstücksgrösse
für die geforderte Leistung kneift und bringt etwas bessere passive
Kühlmöglichkeiten.

Bei dem Erdkabel könntest Du überlegen, ob Du das bei der Gelegenheit
neu machst und mit in den Graben legst, wenn der Verlauf ungewiss
ist?

Der Kollektor folgt dem Erdniveau und wenn die Solekreise einzeln
absperrbar am Verteiler sind, gibt das keine Probleme beim Entlüften.

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 20.02.2019 10:37:47
0
2754036
@winni: Danke für deine Rückmeldung! :-)

Gestern wurde der EnEV-Nachweis fürs Haus fertig. Darin ist zwar keine Heizlast angegeben, dafür aber alle Werte, die gebraucht werden, um im Trenchplanner die Heizlast berechnen zu können. Ich bin dabei auf eine Heizlast von 6.493 W gekommen, also doch mehr als angenommen.

Da der Graben nun doch etwas mehr Leistung bringen muss, habe ich noch mal zwei verschiedene Varianten ausprobiert. Einmal die hier in Anlehnung an winnis Vorschlag:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=UByZHZrG19R1bPB7XyXO

Und dann noch mal eine Variante mit einem längeren, dafür aber weniger tiefen Graben:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=tzzXvk5tb7ILGQcTMW7z

Was die nähe des Grabens zum Gartenhaus angeht: Diese soll laut dem früheren Bauherrn durch das Kellerfundament kein Problem sein. Er denkt also nicht, dass da irgendetwas absackt oder ins Rutschen gerät. Ich glaube ihm das jetzt einfach mal, um offener zu sein für ein paar andere Grabenvarianten.

Was mich bei beiden Varianten vor allem stutzig macht, ist der starke Unterschied der Soletemperaturen. Resultiert der vor allem aus der Grabentiefe? Ansonsten gilt ja, je höher, desto besser. Insofern wäre Variante 1 besser als Variante 2?

Generell wäre es auch möglich, den Graben breiter zu machen. Platz ist ja genug da. In welche Richtung sollte ich da optimieren? Die Grabentiefe zu erhöhen, ist, wie ich nun weiß, eher eine Notlösung. Lieber also länger oder breiter? Oder am besten: länger und breiter? ;-)


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
crink
Zeit: 20.02.2019 13:21:24
0
2754119
Moin,

wie wäre es mit einem Grabenverlauf mit möglichst wenig Teilstücken? Der lässt sich einfach ausbaggern und liefert viel erschlossenes Erdvolumen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
jotari
Zeit: 20.02.2019 13:38:25
0
2754130
Hallo crink,

Danke für deinen Vorschlag! Wenn man den Grabenverlauf umdreht, kommt man sogar über 6,5 kW (Warum eigentlich?):

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=8C1tumr7IQUbcxhGKr8y

Allerdings ist dann der kalte Teil am Haus. Wäre das ein Problem?

Wie kann ich mir den Übergang von Abschnitt C zu Abschnitt D vorstellen? Einmal bis ans hintere Ende von C, dann einfach auf direktem Weg zurück und fortfahren mit den Schlaufen in Abschnitt D?

Ich bin auch am Überlegen, das 40er Rohr zu nehmen. Wir werden den Graben ja im Sommer umsetzen, also dürften die Temperaturen stimmen. Wären für 40er Rohr 2 m Grabenbreite zu gering?


Danke noch mal
und viele Grüße

jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 20.02.2019 16:34:25
0
2754208
Hi,

der starke Unterschied Deiner Varianten kam daher, das Du beim
ersten Plan keine Heizlast eingetragen hast. :-)

C. nach D. einfach gerade zurückgehen.

2 Meter Grabenbreite ist für das 40er Rohr okay, aber Du bräuchtest
400 Meter Rohr, die am Anfang am Stück sehr schwer sind. Daher
wird das meist nach 200 Metern verschweisst.

Noch ein Vorschlag, der das Grundstück mehr frei hält:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=QUZ3Zh2GtOXfWSUnbQOj

Brauchst Du eigentlich so eine Riesen-Einfahrt?
Man könnte den Carport vielleicht weiter oben setzen und Kosten
sparen?

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 20.02.2019 22:27:47
0
2754389
Danke für deinen weiteren Vorschlag, winni! Die riesige Einfahrt brauchen wir natürlich nicht und werden wir so auch nicht umsetzen. Das ist also eher eine großzügig reservierte Fläche. Der Carport wird aber schon da unten hinkommen.

Ich versuche gerade, die ganzen Infos und Vorschläge auf einen Nenner zu bringen, um den Graben final zu planen. Ich bin jetzt hin und hergerissen, ob der Graben eher nur einen Teil des Grundstücks (winnis Vorschlag) oder möglichst alle freien Bereiche abdecken sollte (crinks Vorschlag). Ist das am Ende egal oder hat der weitläufigere Graben gegenüber dem kompakteren den Vorteil, dass er weniger punktuell der Erde die Wärme entzieht?

Was außerdem die Grabenbreite von 2,5 m angeht: Lassen sich die Rohe dann noch gut verlegen oder ist der Graben schon zu breit? Ich kann mir vorstellen, dass es da einen "sweet spot" gibt, also weder zu breit noch zu schmal, um möglichst gut verlegen zu können.

Sorry für die ganzen Fragen. So langsam setzt sich aber das Puzzle zusammen, schließlich wollen ja auch noch andere RGKs geplant werden. ;-)

Verfasser:
winni 2
Zeit: 21.02.2019 10:36:52
0
2754509
Crink,s Vorschlag lässt sich einfacher baggern, weil sich der Aushub
nicht so konzentriert und ist mit gleicher Breite einfacher zu verlegen.

Vorteil bei meinem Vorschlag ist, das weite Teile des Grundtücks frei
bleiben. Man könnte da z.B. im Bereich unter der Terrasse einen
Pool vergraben.
Wärmepumpeeffizienz wäre bei beiden Vorschlägen ziemlich gleich.
Da spielen sich die realen Unterschiede im 1 - 2 % Bereich ab und
kann man daher vernachlässigen.
Lieber die Heizflächen auf niedrigste Temperaturen auslegen. Da
sind gegenüber Standardauslegung 20 % und mehr drin.

Den Carport unten würde ich mir überlegen. Weite Wege zum Haus
und das zersiedelt das Grundstück m.M. Auch hätte man mit dem
Carport weiter oben mehr der Terrasse zugeordnete Gartenfläche.
Aber vielleicht gibt es noch Gründe für Carport unten, die ich nicht
sehe.

Hier noch ein Vorschlag mit verschobenem Carport und gleicher
Grabenbreite:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Ecpvv6Eoy05oUq1bAlYG

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 21.02.2019 20:20:57
0
2754819
Hallo winni,

du gibst mir viel zu denken. ;-) Das mit dem vorgezogenem Carport sieht interessant aus. Wäre dann so etwas wie ein Raumteiler, halt nur im Garten. Ein Pool oder Gartenteich ist zwar nicht geplant, aber wer weiß, wozu man später noch mal Platz braucht. Ich bespreche das mal mit meiner besseren Hälfte.

Ich habe mal versucht, deinen und crinks Vorschlag zu kombinieren:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=Y9QZf6AJaiW07wwN5HrA

(Vermeintliche?) Vorteile:

- deutlich mehr Breite, da das Grundstück die Fläche hergibt, und dafür weniger Tiefe (1,5 m)
- möglichst wenig Teilstücke
- einheitliche Breite zum besseren Verlegen
- mehr Teile des Grundstücks bleiben frei

Allerdings stelle ich mir folgende Fragen:

- Ist Abschnitt B zu nah dran am Haus? Wir bauen ohne Keller, kann da bei Vereisung des Grabens trotzdem etwas passieren?
- Was ist mit dem geplanten Zaun vor Abschnitt B? Für den wird ja auch ein richtiges Fundament gesetzt. Besteht hier auch ein Risiko durch Vereisung des Grabens?
- Inwiefern könnte Abschnitt C problematisch für die Terrasse werden? Würde eine Vereisung des Grabens Schäden anrichten?
- Wie lassen sich die Rohre (bin jetzt wieder bei 32er Rohr, da offenbar einfacher in der Handhabung) in einem 3 m breiten Graben verlegen?


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 22.02.2019 13:19:37
0
2755132
Freut mich, das ich Dir zu Denken gebe. :-)

- Ja, B. ist zu nahe am Haus.

- Mit dem Zaun bin ich nicht sicher. Wegbleiben wäre sicherer.

- D. ist schon sehr nah an der Terrasse...

- Die Rohrverlegung ist im 3 Meter Graben aufwändiger, weil
Du den Rohrradius einiges weiten musst.
Die Durchmesser und Verteilung der Rohre siehst Du im Menü
unter "Rohrverteilung".

Eine Variante mit 3 Meter Gräben:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=SZBuUZC3GhiDMOb4nkVH

Oder auch:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=EAhzsoDoVDQHwWIqJaIJ

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 22.02.2019 22:28:17
0
2755358
Hallo winni,

wie immer vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag!

Die Grabenverläufe werden nun ja wieder komplexer. Ich würde dann doch deinem Kommentar "Keep it simple" im Trenchplanner folgen. ;-) Gute Nachricht: Beim EnEV-Nachweis wurde noch mal nachgerechnet. Unsere Heizlast hat sich nun verringert auf 6.259 W – immerhin.

Ich habe jetzt mal den Zaun vorn als Mauer eingezeichnet und auch das Nebengebäude auf dem Nachbargrundstück ergänzt, damit die Abstände besser berücksichtigt werden können. Wir wollen ja mit dem Graben nirgendwo Schaden anrichten. Das Carport habe ich verkleinert, wobei die Position noch nicht ganz klar ist. Es wird wohl aber mehr zur Straße vorrücken. (Danke noch mal für die Anregung, winni. Unser Planer war auch derselben Meinung.)

Hier der Trenchplanner-Link:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=0sNHazkD7ifTpmWUH9OA

Von den 3 m Grabenbreite bin ich wieder abgerückt. Ich denke, 2,3 m ist hier ein guter Kompromiss. Dann haben die Slinkys laut Rohrverteilung 2 m Durchmesser. Das scheint mir ein vernünftiges Maß zu sein? Außerdem müssten die Abstände nun besser passen. Ist der leichte Überhang vorne beim Zaun und hinten bei der Terrasse problematisch?


Schönes Wochende
und viele Grüße

jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.02.2019 10:45:21
0
2755427
Hallo Jo,

könntest Du so machen, ausser das ich den Abstand zum Nachbargebäude
zu knapp finde. Ich denke, da sollte man mehr auf Sicherheit gehen.
Dein Graben wäre auch etwa mit 1,6 Meter Tiefe zu machen und hätte so
auch etwas bessere Soletemperaturen und weniger Aushub:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=l5thXOWcbzijW7cu5LRL

Mit "Überhang" meinst Du die schraffierten Bereiche?
Völlig okay und 2 Meter Slinkys finde ich auch handelbar.

Grüsse

winni

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.02.2019 12:19:21
0
2755448
Um Deine Entscheidungsfindung zu verkomplizieren hätte ich da
noch diesen 2,4 Meter breiten, 1,5 Meter tiefen Graben, der
Aushub spart und sich weit von Gebäuden, Terrasse, Mauer,
freihält. :-)
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=lJTF4UOOUKAOblhB59bB

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 23.02.2019 13:48:14
0
2755470
Hallo winni,

Danke vielmals! Tja, wer die Wahl hat, hat die Qual. ;-)

Deine Variante mit dem 2,4 m breiten Graben gefällt mir sehr gut. Unter der versiegelten Fläche bist du auf 2 m Tiefe gegangen – eine reine Sicherheitsmaßnahme? Die Sole-Temps sind noch mal einen Tick besser, der Aushub ist geringer und die Abstände zu allen möglichen Gebäuden und zum Zaun vorn sowie zur Terrasse sind auch völlig unbedenklich. Sieht für mich in Summe nach der bisher besten Variante aus. :-)

Was wäre denn dein Favorit von all den Vorschlägen, wenn ich dich das so direkt fragen darf?


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.02.2019 14:00:27
0
2755475
Ja, Sicherheitsmassnahme und vor allem werden da wahrscheinlich
noch irgendwo Ver- und Entsorgungsleitungen kreuzen, denke ich?

Mir gefällt mein letzter am besten.
Den könnte man evtl. für bessere Möglichkeit der passiven Kühlung
mit dem Graben und einen Tick bessere Soletemperaturen, noch
10 cm tiefer legen:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=AaMU7jaGkL4uZUpbPJod

Grüsse

winni

Verfasser:
jotari
Zeit: 23.02.2019 15:09:16
0
2755497
Hallo winni,

ich habe gesehen, dass bei deinem Plan der Carport noch weiter vorn war. Ich habe den jetzt noch etwas weiter hinter gerückt. Das ist das Maximum, weiter hinten wird der Carport nicht landen. Ansonsten habe ich hinten bei der Böschung noch ganz leichte Anpassungen vorgenommen. Im Prinzip alles Minimalkorrekturen aufgrund der Geländeverhältnisse. Wegen der Versorgungsleitungen zum Haus bin ich auf deinen Hinweis hin ebenfalls noch mal auf Nummer sicher (2 m) gegangen. Hier der aktuelle Link:

https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=NM9xHr3lMJqvqQBuitTh

Wenn du jetzt keine Schnitzer mehr siehst, hätten wir's! :-)


Viele Grüße
jotari

Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.02.2019 16:36:40
0
2755520
Ich würde mich da wohler fühlen, wenn Du weiter vom Nachbargebäude
bleibst. Ist wohl ne alte Hütte und die haben oft nur Minimalfundamente.
Gerade Leitung unten habe ich noch geändert um auch vom Gartenhaus
konsequent weg zu bleiben:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=AHA54y8ASqgOMahinzqv

Grüsse

winni

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Ringgrabenkollektor in Südbrandenburg – Feedback erbeten
Verfasser:
winni 2
Zeit: 23.02.2019 16:36:40
0
2755520
Ich würde mich da wohler fühlen, wenn Du weiter vom Nachbargebäude
bleibst. Ist wohl ne alte Hütte und die haben oft nur Minimalfundamente.
Gerade Leitung unten habe ich noch geändert um auch vom Gartenhaus
konsequent weg zu bleiben:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=AHA54y8ASqgOMahinzqv

Grüsse

winni
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