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Rotex
Verfasser:
Hausi379
Zeit: 04.03.2019 16:24:37
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Hallo zusammen!

Bei meiner Rotex Solares Anlage aus dem Jahr 2008 gibt es Probleme mit dem Wasserkreislauf. Es handelt sich um ein Drain-Back-System.

Wir haben das gesamte Wohnhaus umgebaut und die Anlage vom alten Dach demontiert und auf dem neuen Dach montiert (jeweils durch einen Fachbetrieb). Dabei hat es bei dem Wiederaufbau schon Probleme bei der Dichtigkeit in einer Platte gegeben. Dieses wurde dann von Rotex neubeschafft und ersetzt. Vermutlich war es eine Dummheit, nicht gleich die gesamte Anlage zu ersetzten, aber sie war erst 8 Jahre alt zu diesem Zeitpunkt.

Nach dem Umbau ist das Gebäude etwas gewachsen und die Anlage befindet sich nun an einem höheren und weiter entfernten Punkt auf dem Dach. Danach hat sich folgendes Problem ergeben: Die Pumpenleistung mit P1 und P2 reicht aus, um Wasser in die Anlage zu fördern. Sobald sich die Pumpe P2 (Booster) ausschaltet, sollte P1 alleine laufen und ggf. takten. Hier reist aber umgehend der Durchfluss ab und die Anlage läuft leer (Wasser läuft in den Pufferspeicher zurück).

Daraufhin habe ich das so eingestellt, dass beide Pumpen P1 und P2 durchlaufen, solange auf dem Kollektor Wärme ansteht. Damit die Pumpen nicht ständig schalten (ist bei kleinen Kollektortemperaturen dann der Fall), stehen beide in Stufe II. Dieses hat aber zu Folge, dass das Wasser zum Pufferspeicher (Vorlauf vom Kollektor zum Speicher) ein „Luft-Wasser-Gemisch“ ist (es „plätschert“ in den Pufferspeicher rein). Stelle ich beide Pumpen auf Stufe III, so ist das „Plätschern“ weg. An ein Takten der Pumpe 1 ist seit dem Umbau nicht mehr zu denken. Der aktuelle Durchfluss mit beiden Pumpen laut Display (Flow Sensor) ist bei Stufe II ca. 6,2 l/min und in Stufe III ca. 6,8l/min.

Macht es Sinn, beide Pumpe in Stufe III zu fahren oder ist das häufigere Anlaufen der Pumpen ehr stromfressend/schädlich? Macht es Sinn, die Pumpen zu verstärken bzw. ist das überhaupt möglich? Deutet das „Luft-Wasser-Gemisch“ aus den Kollektoren auf eine Undichtigkeit hin oder liegt das hauptsächlich an der neuen Höhe des Daches?

Aktuelle Forenbeiträge
lowenergy schrieb: Grundsätzlich ist letzendlich die real benötigte elektrische Gesamtantriebsenergiemenge ausschlaggebend! Da beim Luftwärmepumpen logischerweise der Kältemittelverdampfer, je nach klimatischen Bedingungen...
Pluto25 schrieb: Weshalb schaltet die Pumpe bei über 50K Differenz ab? Diese Funktion mal außer Kraft setzen. Mit etwas Glück spült sich die Anlage dann wieder frei, in jedem Fall würde wenigstens wieder Wärme runterkommen...
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