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Eine Frage an Bruno
Verfasser:
KSchmid*
Zeit: 12.03.2019 12:49:37
1
2762998
In 2016 gabs unter der Nr. 2343411 eine Diskussion über Gewindeabdichtungen mit Hanf, Teflon, Dichtfaden etc.
Bruno, Du hattest da geschrieben "... Ich verwende alles (Hanf, Teflon, Dichtfäden, Dichtpaste) je nach Ort und Anwendungsfall."

Bitte, bitte verrate uns doch Dein Geheimnis für welche Anwendungsfälle Du was verwendest.

Grüße und Dank im Voraus
Klaus

Verfasser:
OldBo
Zeit: 12.03.2019 13:24:42
15
2763007
Ein Geheimnis muss auch bei mir bleiben ;>))

Verfasser:
caipithomas
Zeit: 12.03.2019 18:12:43
7
2763114
Hallo Bruno!
"Super Konterer"
MFG

Verfasser:
silence63
Zeit: 12.03.2019 22:30:16
6
2763230
Moin,

die Abdichtung von Gewindeverbindungen mit Hanf hat sich seit ewigen Jahrzehnten bewährt.

Wer es damit nicht hin bekommt, kriegt es vermutlich auch nicht mit Teflon, Dichtfäden oder
Dichtpaste hin.

Gruß von Thomas

Verfasser:
andy-nm
Zeit: 12.03.2019 23:27:13
3
2763240
Man kann aber auch mit Hanf so manche Verbindung kaputt machen.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 13.03.2019 09:39:13
1
2763303
Ein weiser Meister sagte mal zu mir, Hanf geht immer - und wenn du Fett brauchst, geh die Mutti fragen, Nivea hat jede Frau daheim.
Aber Vorsicht, das war ein Elektromeister ;-)

Verfasser:
arnc
Zeit: 15.03.2019 11:50:28
1
2764097
urdichtungsart Hanf-----Zitat--- und Info

""Quillt bei Kontakt mit Wasser auf, wodurch leichte Bewegung in der Dichtungsfuge ebenso wie die ungenaue Passung der konischen Verschraubung von Installationsrohren aus Stahl kompensiert werden können. Eine Verschraubung kann in der Regel eine Viertel-Umdrehung weit geöffnet werden, ohne dass die Verbindung undicht wird.""

Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 15.03.2019 13:37:55
0
2764138
Hanf sollte man meiden.
... hat auch keine Zulassungsnummer wie Teflonband.

Verfasser:
arnc
Zeit: 15.03.2019 17:06:02
0
2764223
Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 15.03.2019 18:35:46
0
2764265
Ich dachte das wäre bekannt.


Dichtfaden statt Hanf-Band

Gewindedichtmittel ist nicht gleich Gewindedichtmittel. In Bezug auf optimale Hygieneaspekte gibt es signifikante Unterschiede. Für den Einsatz im Trinkwasserbereich sind spezielle Dichtfäden, wie zum Beispiel Uni-Lock der Marke Tangit von Qualitätshersteller Henkel, zu empfehlen.

Der vorbeschichtete Polyamid-Faden in der kompakten Spenderbox ist durch die Verpackung effektiv vor Verunreinigungen geschützt. Hanf hingegen wird oft lose in der Werkzeugkiste transportiert. Auf diese Weise kann es schnell zu unerwünschten Kontaminationen kommen.

Weiterer Nachteil: Beim Abdichten mit Hanf tritt häufig das Problem auf, dass einzelne Fasern aus dem Gewinde herausragen. Diese können als möglicher Nährboden für Mikroben dienen.
Untersuchung zeigt: Uni-Lock bietet mehr Hygiene

Hygiene-Beeinträchtigungen durch Tangit Uni-Lock sind weitgehend ausgeschlossen. Bei einem von der Henkel-Fachabteilung für Mikrobiologie durchgeführten Aufwuchstest zeigte das Produkt kein Anwachsen von Mikroorganismen. Selbst nach Vorbehandlung und Alterung wiesen die geprüften Proben nach 14 Tagen Testzeit keine mikrobielle Verunreinigung auf.

Bei Hanf war im Gegensatz dazu bereits nach zwei Tagen Testzeit ein Wachstum von Mikroorganismen nachweisbar.***

Fazit: Wollen Installateure eine hygienisch optimale Trinkwasserinstallation erstellen, ist Tangit Uni-Lock die erste Wahl.

Das Produkt erfüllt die Anforderungen der KTW-Leitlinien, ist DVGW-zertifiziert und zeigt – im Gegensatz zu Hanf – kein Anwachsen


Hanf hatte im Grunde genommen noch nie eine Zulassung erhalten.

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 15.03.2019 18:43:51
9
2764268
Wo haste denn diesen Werbetext rausgekramt?

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.03.2019 19:09:00
1
2764274
Zitat von W. Mo. Beitrag anzeigen
Hanf sollte man meiden.
... hat auch keine Zulassungsnummer wie Teflonband.

Moin Wilhelm,
das gilt nur, wenn zu viel Hanf und "Heizungsbauerfermit" verwendet wird. Bei der richtigen Menge Hanf und einem zugelassenen bzw. passenden Fermit (oder ähnliches) gibt es keine Probleme.
Gruß
Bruno

PS: Aber bei der Trinkwasserinstallation bzw. nicht metallisch dichtenden Verbindungen würde ich auch Teflon empfehlen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.03.2019 19:13:35
0
2764275
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Wo haste denn diesen Werbetext rausgekramt?

Wie kommst Du darauf?

Verfasser:
silence63
Zeit: 15.03.2019 19:29:38
1
2764280
Moin,

für mich sieht es auch wie Werbetext aus...😉

Und...muss ich mir nun tatsächlich Gedanken um unsere Gesundheit machen in unserem 69'er Altbau...die Verbindungen sind zu 80% mit Hanf ausgeführt...😕

Gruß von Thomas

Verfasser:
Phil a.H.
Zeit: 15.03.2019 19:38:11
5
2764283
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
[...]

Wie kommst Du darauf?

Weiß auch nicht...

wie zum Beispiel Uni-Lock der Marke Tangit von Qualitätshersteller Henkel...
Untersuchung zeigt: Uni-Lock bietet mehr Hygiene...
Hygiene-Beeinträchtigungen durch Tangit Uni-Lock sind weitgehend ausgeschlossen.
Bei einem von der Henkel-Fachabteilung für Mikrobiologie durchgeführten Aufwuchstest...
Fazit: Wollen Installateure eine hygienisch optimale Trinkwasserinstallation erstellen, ist Tangit Uni-Lock die erste Wahl. ...

...Naja, vielleicht deshalb ;-)

Verfasser:
KSchmid*
Zeit: 15.03.2019 19:45:40
1
2764285
@ Bruno:
"PS: Aber bei der Trinkwasserinstallation bzw. nicht metallisch dichtenden Verbindungen würde ich auch Teflon empfehlen."

Geht also doch, warum nicht gleich so?
Grüsse
Klaus

Verfasser:
OldBo
Zeit: 15.03.2019 19:51:40
1
2764287
Ja, ich weiß, das wollte z. B. nicht verraten, weil es sowieso keiner verstehen will oder kann ;>))

Verfasser:
caipithomas
Zeit: 15.03.2019 20:04:27
1
2764289
Hallo!
Ich,seit 1990 zwiefacher Meister-Heizungl-lüftung-seit 1992 Gas und Wassr-verwende Hanf und Lochpaste
Probleme?

Verfasser:
arnc
Zeit: 15.03.2019 20:21:49
1
2764297
Nicht zu unterschätzendes Resultat wäre bei allen-- dauerhaft dicht,--
kriegt sicher ein Laienfragender nicht immer hin.

und sagen wir mal neumodern alles BIO

Hanf ist nachwachsend.................

Verfasser:
W. Mo.
Zeit: 15.03.2019 20:35:58
0
2764301
Auch noch in der Wasserleitung.


Verfasser:
Martin24
Zeit: 15.03.2019 20:44:24
2
2764305
Zitat von Phil a.H. Beitrag anzeigen
Wo haste denn diesen Werbetext rausgekramt?

hier

Oh Schreck, das ist ja gar nicht die Seite eines unabhängigen Prüfinstituts ...

Grüße
Martin

Verfasser:
arnc
Zeit: 15.03.2019 21:48:37
2
2764320
alle Geheimnisse verraten. ..................

Nur ob Herr Bo verdient eher mit den Hund spaziert,

Oder doch noch täglich allzu viele Gewindeverbindungen herstellt.

Dies zur Ausgangsfrage.......

Verfasser:
carmensita
Zeit: 16.03.2019 03:14:26
0
2764356
Bei Stahlrohr- und Armaturgewinden aus Metall hat sich im privaten Bereich (wo Zeit nicht immer eine Rolle spielt) die gleichzeitige Verwendung von Hanf und Teflon bewaehrt.
Zuerst etwas Hanf um das Gewinde wickeln, wobei das Gewinde bei geraden Gewinden noch zu sehen sein darf. Darueber dann das Teflon wickeln. Der Hanf sollte so abgedeckt werden, dass keine Fasern in die Stroemung geraten.

Vorteile:
- Hanf quillt bei Wasserkontakt - im Gegensatz zu Teflon - etwas auf und dichtet damit besser ab bzw. ist etwas toleranter bzgl. geringerer Dicke als eine reine Teflonwicklung
- das Teflon bewirkt, dass sich die Verbindung mit relativ geringem Drehmoment (im Vergleich zu reiner Hanfdichtung) besser festziehen, justieren und wieder loesen laesst
- Die Toleranz gegenueber Justierungen (in beiden Drehrichtungen) ist hoeher als bei reiner Teflondichtung

Nachteile:
- hoeherer Aufwand

Die Verbindung kann man dann anschliessend mit kochendem Wasser oder Heissluftgeraet von aussen desinfizieren, um keine Bakterien ins Rohrsystem einzutragen.

Eine Druckpruefung laesst sich mit Laienmitteln durchfuehren, indem man bei einem alten Mountain-Bike-Schlauch das intakte Stueck mit dem Ventil herausschneidet, ein Ende aufwickelt und mit Draht oder Kabelbinder luftdicht und druckfest abschliesst. Das andere Ende wird ueber das offene Rohrende gestuelpt und ebenfalls luftdicht mit einer Schelle verschlossen.
Es kann zunaechst mit Luft grob getestet werden (Fahrradpumpe mit Manometer), wobei Pfeifgeraeusche die Ortung meist erleichtern.
Den Fahrradschlauch nicht ueberdehnen (maximaler Durchmesser wie Reifenmantel).
Fuer hoehere Druecke das Schlauchstueck mit Packband mehrfach umwickeln.
Funktioniert auch mit Wasser bzw. Wasser-Luftgemisch.

Schutzbrille tragen.

Verfasser:
OldBo
Zeit: 16.03.2019 09:50:12
3
2764416
Nun macht mal keine Doktorarbeit daraus. Wenn Hanf mit Fermit bestrichen wird, dann quillt da nichts auf.

Verfasser:
Schmitt
Zeit: 16.03.2019 10:40:33
0
2764440
Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
Ja, ich weiß, das wollte z. B. nicht verraten, weil es sowieso keiner verstehen will oder kann ;>))
Hallo Bruno,

ich verrate es, denn es steht sogar in der Trinkwasserverordnung, "DIN EN 8066 - 4, siehe Kommentar nachstehende Abbildung.



Nur, ob man es verstehen will oder verstehen kann, ich hab da so meine Zweifel.


MfG. Schmitt

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Eine Frage an Bruno
Verfasser:
Schmitt
Zeit: 16.03.2019 10:40:33
0
2764440
Zitat:
...
Ja, ich weiß, das wollte z. B. nicht verraten, weil es sowieso keiner verstehen will oder kann ;>))Hallo Bruno,

ich verrate es, denn es steht sogar in der Trinkwasserverordnung, "DIN EN 8066 - 4, siehe Kommentar nachstehende Abbildung.



Nur, ob man es verstehen will oder verstehen kann, ich hab da so meine Zweifel.


MfG. Schmitt
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