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RGK Neubau - bitte um Input!
Verfasser:
lightstoner
Zeit: 31.03.2019 11:06:56
1
2769340
Hallo ans Forum,

bisher war ich stiller Mitleser, jetzt bitte ich erstmals um eure Hilfe. Wir planen ein EFH, zweigeschossig, KLH mit Steinwolle und Putzfassade.

Heizlast gem. PHPP liegt bei 3.1kW (bei der dort als Standard vorgegebenen Raumtemperatur von 20 Grad) bzw. bei 3.4kW (wenn ich die Standardtemperatur auf 22 Grad erhöhe). Diese enthält bekanntlich solare und innere Gewinne.
Bodengutachten wird derzeit erstellt. Aufgrund einer örtlichen Versickerungskarte vermute ich Lehm, habe aber vorsichtshalber einmal im Trenchplanner mit "sandigem Lehm" gerechnet. Unter dieser Annahme komme ich derzeit auf eine Heizleistung des Grabens von 4.7kW. Falls es doch Lehm ist, wären es 6.2kW ("nette Reserve"). Einrohrkollektor 300m mit 40 Durchmesser, aktueller Plan findet sich hier:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=FBYw5CGaHS4lmcPMtExY
Versorgungsleitungen sind noch nicht eingezeichnet, diese werden nach meinem aktuellen Wissensstand im Bereich der Einfahrt verlaufen (diese soll asphaltiert werden).

So aus eurer Sicht machbar/sinnvoll? Sieht jemand Verbesserungspotenzial?

lg
Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 31.03.2019 14:58:18
0
2769430
Hallo Michael,

der Graben sollte nicht nach der PHPP-Heizlast ausgelegt werden,
sondern nach DIN-Heizlast oder der Heizlastabschätzung im Tool.
Könntest Du die Heizlastabschätzung mal ausfüllen?

Ansonsten passt das für mich, ausser das ich bei Dir D. für einen
gleichmässigeren Wärmeentzug über den Verlauf noch unterteilen
würde und die Verbindungsleitung über die Einfahrt möglichst tief
legen würde, damit sie bei späteren Ver- und Entsorgungs-
Leitungsverlegungen nicht beschädigt werden kann:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=TbVKSC2iqAw93OnTCf7n

Bekommt das Haus einen Keller?
Keine Terrasse?

Grüsse

winni

Verfasser:
lightstoner
Zeit: 31.03.2019 16:43:52
0
2769450
Hallo Winni,

vielen Dank für den Hinweis betr. Verbindungsleitung - ja, die sollte weiter runter, um spätere Beschädigungen zu vermeiden.

Die Heizlastabschätzung im Tool habe ich jetzt ausgefüllt, kommt auf 4.6kW - das wäre selbst für den "ungünstigeren" Fall von sandigem Lehm immer noch ausreichend Grabenleistung (https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=uAM7NS6x1VUJZasFqpnx ).

Mit "unterteilen" bei D meinst du, zum warmen Ende hin gleichmässig tiefer zu werden?

Keller gibts keinen, Terrasse ist "im Haus integriert".

lg
Michael

Verfasser:
winni 2
Zeit: 31.03.2019 17:51:30
1
2769469
Nein, die Tiefe meinte ich nicht.
Da hatte ich gar nicht darauf geachtet, das Du D. tiefer hattest.
Kann aber nicht schaden, die Tiefe auch zum warmen Ende runter
zu nehmen.

Es ging mir darum, wie viel Rohr pro Slinky-Grabenmeter eingebracht
wird, weil der Wärmeentzug ist wegen dem größeren Temperaturge-
fälle am kalten Ende pro Rohrmeter höher.
Wenn Du nun ein längeres Stück im Planer unterteilst, wird dem
wärmeren Stück mehr Rohr zugeteilt.
Das siehst Du in der Tabelle "Rohrverteilung" aus dem Menü bei der
Spalte "Rohrdichte".

Nochmal etwas verfeinert:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=EjHYvdf5AEeexFhCk6UV

Grüsse

winni

P.S. Klasse H,t - Wert! :-)

Verfasser:
lightstoner
Zeit: 22.05.2019 10:31:28
0
2787991
Hallo nochmal an alle,

mittlerweile (einige Wochen später) ist die Planung weit fortgeschritten. Trenchplanner habe ich upgedatet wie folgt: Flächen und Bruttovolumen an letzten Planungsstand angepasst (und "Brutto" berücksichtigt, war in der ersten Version nicht so). Heizlast unverändert bei 4.6kW.

Weitere sehr positive neue Information betrifft die Bodenart: Seitens Bauunternehmen wurden Baggerschlitze gemacht, und ich konnte Bodenproben aus ca. 2m Tiefe nehmen. Boden ist eindeutig tonig, keine Sandkörner erkennbar - man kann daraus problemlos Vanillekipferl mit 4-5mm Durchmesser formen, die weder brechen noch Risse zeigen. Drei Probegräben mit 0.5m Breite, 2.5m Länge und 2m Tiefe halten bombenfest, die Grabenwände sind glatt und glänzen. Der Graben liefert in der derzeitigen Planung 6.8kW, beinhaltet also einiges an Sicherheitsreserven.

Sondierungen in der unmittelbaren Nähe (für den Bau einer Strasse gemacht) zeigen, dass in ca. 2.5-3m Tiefe Fels kommt - ist die Information irgendwie relevant (z.B. für die optimale Verlegungstiefe)? Habt ihr sonst noch Anmerkungen? Ginge sonst in dieser Form in Richtung Einreichplanung...

lg
Michael

Verfasser:
lightstoner
Zeit: 22.05.2019 10:42:11
0
2787992
Sorry, link fehlte:
https://grabenkollektor.waermepumpen-verbrauchsdatenbank.de/trenchplanner.html?id=jUdu6jRV74NsMFcM8jJW

lg
Michael

Verfasser:
crink
Zeit: 22.05.2019 10:45:40
0
2787994
Hi Michael,

wie sieht es mit Terrasse und den Hausanschlüssen aus? Bitte einzeichnen. Ansonsten sieht das ja sehr gut aus, auch Fels unterhalb der Kollektorebene ist positiv: Hoffentlich Stauwasser und gute Wärmeleitfähigkeit, da ist nochmals eine Reserve vorhanden.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
lightstoner
Zeit: 22.05.2019 11:59:39
0
2788014
Hallo crink,

keine Terrasse, Hausanschlüsse alles unter der Einfahrt, wo gerade Leitungsführung des Kollektors in grösserer Tiefe!

lg
Michael

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