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W/W WP ersetzen? Mit was? Luft? Meinungen bitte.
Verfasser:
landbub
Zeit: 09.04.2019 17:01:41
0
2772014
Ich hätte gerne das Schwarmhirn angezapft, wir sind etwas ratlos.

Gegeben ist
* ein Haus mit 3 Wohneinheiten: 260 + 90 + 50 beheizte qm Fussboden. BJ 2008, Oberbayern
* Berechnet wurde damals um die 20 kW
* eingebaut wurde eine IDM Terra 17S/21W-HGL Grundwasser WP. Sie macht Heizung und WW. Kein Zwischenwärmetauscher, Wasser war damals grenzwertig, aber OK.
* 1000l IDM Wärmespeicher mit Hygienik Frischwasser Wärmetauscher.
* 2 x 4,5 kW Heizstäbe "für den Notfall". Einer unten, einer oben im Wärmespreicher. Sind immer aus.
* Die tatsächliche Energieaufnahme liegt über die Jahre zwischen 5.200 und 6.300 kWh, im Mittel so um die 5.500 kWh. NUR Kompressor und Brunnenpumpe. Alles andere läuft auf anderem Zähler.
* In richtig kalten Monaten ist der Verbrauch bei 500 bis 900 kWh.

Die WP war nun im Winter 17/18 defekt. Niederdruckstörung. Kältemittel weg und wie der Wartungstechniker feststellte, durch eine Undichtigkeit im Wärmetauscher. Reparatur hat ein paar 1000 EUR gekostet.

Und jetzt - nicht mal 1,5 Jahre später, wieder Niederdruckstörung. Grund noch unbekannt, Techniker war noch nicht da. Wenn das aber wieder der Wärmetauscher ist, dann würden wir tendenziell eher von der Grundwasser_WP Abschied nehmen.

Aber wohin? Tiefen-Sonden? (Unseren Garten graben wir sicher nicht mehr um für Flächen / Graben-Kollektoren). Oder Luft? Welche WP? Sollte mir dem vorhandenen Speicher + Frischwasserstation arbeiten.

In der Nähe gibts ein Neubaugebiet, die haben fast alle Luft-WPs. Konnte aber noch niemanden nach Erfahrungen fragen.

Wie seht ihr das? Bei tatsächlichen heutigem Strombedarf von 5.500 kWh? Wäre eine Luft WP in Verbindung mit den Heizstäben für sibirische Zeiten sinnvoll?

Verfasser:
rman
Zeit: 09.04.2019 17:27:21
0
2772018
Gibt es Infos zu der erzeugten Wärmemenge?

Wie hoch ist die Vorlauftemperatur im Winter?

Gibt es Platz (Nachbarn weit genug weg, wegen Schall) für eine LW-WP?

Verfasser:
lobau01
Zeit: 09.04.2019 17:43:35
0
2772021
Hallo!
WT kaputt, welcher Schaden genau?
Wurde das untersucht?
Danach kann man daran Arbeiten, dass dies nicht mehr passiert.

Beste Grüße

Verfasser:
landbub
Zeit: 09.04.2019 17:44:04
0
2772022
Zitat von rman Beitrag anzeigen
Gibt es Infos zu der erzeugten Wärmemenge?

Nur für die Heizwärme, da sind Wärmemengenmesser vor jeder Wohnung. Soll ich hier die Unterlagen der Abrechungsfirma mal raussuchen?

Zitat von rman Beitrag anzeigen

Wie hoch ist die Vorlauftemperatur im Winter?

ist von der Aussentemperatur abhängig. Ich weiss es nicht. Kann das sein? 24 bis 28 Grad? Hab ich so im Gedächtnis. WW ist 51 Grad, das weiss ich :-)

Zitat von rman Beitrag anzeigen

Gibt es Platz (Nachbarn weit genug weg, wegen Schall) für eine LW-WP?

ja, je nachdem, wie lange die Leitungen zwischen Keller und Wärmetauscher sein dürfen. Mit 15 bis 20m komme man bis hinter die Garagen --> null Problem.

Verfasser:
landbub
Zeit: 09.04.2019 18:31:59
0
2772039
Zitat von lobau01 Beitrag anzeigen
Hallo!
WT kaputt, welcher Schaden genau?
Wurde das untersucht?
Danach kann man daran Arbeiten, dass dies nicht mehr passiert.

Beste Grüße


Nov 2017 meldete die Anlage "Niederdruckfehler". Wartungstechniker kam und stellte fest, dass ein Grossteil des Kältemittels nicht mehr da war. Er hat dazu ein Messgerät angeschlossen.
Sein Schnüffelgerät konnte aber im kompletten Innenraum nix finden. Also hat er das obere Grundwasserrohr am Wärmetauscher abgeschraubt und siehe da, dort hat das Schnüffelgerät angeschlagen. Im Grundwasser-Teil war also Kältemittel, woraus der Techniker geschlossen hat, dass der PWT defekt ist. Er wurde ausgetauscht, danach lief die WP wieder problemlos bis letzte Woche. Da gabs den Fehler wieder und seit gestern kommt er permanent, die WP läuft nicht mehr.

Als grundlegende Lösung wurde ein ZwischenPWT vorgeschlagen, das Vorhaben aufgrund der Kosten von über 5.000 EUR für den PWT (von Alfa Laval) verworfen und nur der PWT in der WP getauscht.
Ein weiterer Punkt "dagegen" war, dass wir hier mit Oberflächenwasser zu kämpfen haben. D.h., so ab April sinkt die Grundwassertemperatur aufgrund aufgetauter Böden und nachlaufendem Oberflächenwassers auf 6 bis 7 Grad (sonst 12 Grad), was bei einem Delta von 4K grad so funktioniert. Bei unter 2 Grad schaltet sie ab. Und dieses würde ein zwischengeschalteter PWT noch verschärfen.

Verfasser:
rman
Zeit: 09.04.2019 18:40:48
0
2772041
Für unter 5000€ bekommst du eine 9kW Panasonic LW-WP.
Wenn man eine 12kW wählt, dann sollte diese abzüglich Förderung auch unter 5000€ kommen.

Wahnsinn was da manchmal aufgerufen wird...


Die Wärmemengen sind interessant.
Der geringe Vorlauf, so dieser stimmt, ist natürlich JAZ fördernd.


Gibt es von der Wärmepumpe Werte für Laufzeit und Kompressorstarts?


Mit 5/4" Leitungen kann man auch 20m überbrücken. Gut isolieren müsste man.

Verfasser:
hanssanitaer
Zeit: 09.04.2019 19:15:20
0
2772051
In Oberbayern mit einer Geisha 20kW Heizlast abdecken...?! Oha.

Zitat von rman Beitrag anzeigen
Für unter 5000€ bekommst du eine 9kW Panasonic LW-WP.

Die aber bei Auslegungstemperatur in Oberbayern kaum 7kW bringt.

Wenn man einen COP von 4-5 annimmt, kommt das mit der 12kW Geisha zwar hin, aber sportlich ist die Auslegungstemperatur von -15-20°C allemal.

Gibt es eine genaue Transmissionsverlustrechnung und/oder Wärmemengenzähler?

Aufgrund der Gegebenheiten wäre eine modulierende WP, modulierende Brunnenpumpe und Zwischenkreis für Grundwasser die beste Lösung. Das liefert ganzjährig bestmögliche Arbeitszahlen.

Alternativ neue modulierende SWWP und bohren lassen. Gibt auch 4500€ Förderung.

Verfasser:
landbub
Zeit: 09.04.2019 21:53:16
0
2772094
Nur nochmal zur Klarstellung: Ich suche nicht die billigst mögliche Methode, Wärme ins Haus zu bekommen. Mit 2 Mietwohnungen gibts z.B. Nebenbedingungen, was die Bereitstellung von Brauchwasser anbelangt. Darum auch ein 1000l Puffer, der über einen PWT/Frischwassersation das Brauchwasser in entsprechender Menge erhitzen kann, dass auch 3 Leute gleichzeitig duschen können.
Wenn mich jemand davon überzeugt, dass wir Erdsonden brauchen, so ist das auch OK. Ich sehe halt nur bei vielen Neubauten, und unser Haus wurde auch weit besser gedämmt, als es 2008 vorgeschrieben war, dass LWPs verwendet werden. Oft sieht man hier Ochsner bei Neubauten, erkennbar an den Tisch-förmigen Aussenteilen.

Hier ein paar von Euch gefragte Daten:
Seit 2008:
11.200 Stunden Laufzeit
30.000 Starts

5.200 Stunden Vorrang bei 8.500 Starts

Abrechnungsjahr 7/17 - 6/18:
Stromverbrauch 6.000 kWh
Heizwärme für die 3 Wohnungen: 15 MWh

Warmwassser kann ich nicht sagen. Nur dass es in der Summe 55m³ waren, aber nicht die dafür notwendige Energie.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.04.2019 09:42:47
0
2772164
Hi,

bevor man irgendeinen Ersatz beschafft, sollte man klären, ob der Defekt beim Wärmetauscher tatsächlich durch das Wasser verursacht wurde. Wenn nicht, dann wäre die beste Lösung wieder eine W/W-WP. Nur wenn die Wasserqualität diese Option zunichte macht, sollte man sich nach anderen Optionen umsehen.

Zu Wärmemengen
55m³ an Warmwasser wären ca. 3200kWh Wärme. Scheint mir jedoch recht wenig für MFH zu sein. Das wären ca. 4 Personen.
Nehmen wir deshalb mal 5000kWh für WW an. Zusammen mit Heizung sind es dann ca. 20000kWh Wärme. Mit Stromverbrauch von 6000kWh hätte man eine JAZ=3,3. Das wäre sehr schlecht für eine WW-WP. Entweder ist der WW-Bedarf von 55m³ komplett falsch oder aufgrund des Defektes wurde der Heizstab oft eingesetzt oder die WP wird aus anderen Gründen sehr suboptimal betrieben.

Daher sollte als erste Maßnahme geklärt werden, warum die aktuelle JAZ so schlecht ist.

Zu Optionen, falls Wasser für WW-WP nicht geeignet ist

LWP
Wenn der Wärmebedarf tatsächlich bei "nur" 20000kWh liegt, wäre eine LWP eine gute Möglichkeit. Bei passender Auslegung der Wärmesenke könte diese auf JAZ=4 kommen. Dazu müsste die Heizung auf unter 35°C VLT ausgelegt sein. Mit JAZ=4 hätte man einen Stromverbrauch von 5000kWh. Ich würde jedoch keine Ochsner nehmen (teuer, Split, Dichtigkeitsprüfung). Es gibt Aussagen hier Forum, dass Nibe bald eine LWP mit Propan bringt. Diese wäre gut geeignet (Monoblock, gute JAZ, keine Dichtigkeitsprüfung).

EWP mit Bohrung
Technisch die beste Option. Im Vergleiche zu LWP wahrscheinlich unwirtschaftlich, falls die VLT niedrig genug ist

Exotische Option: BHKW
Im MFH könnte sich ein BHKW mit Brennstoffzelle rentieren. Da gibt es auch Förderung in der Größenordnung von 10k€.
Jedoch bräuchte man dazu
a) Gasanschluss
b) hohen WW-Bedarf
Jedoch scheint in deinem Fall b) nicht erfüllt zu sein. Auch 5000kWh WW-Bedarf wären zu wenig..

Grüße Nika

Verfasser:
landbub
Zeit: 10.04.2019 11:01:46
0
2772179
@nikita: interessante Infos - danke! Die WW Verbrauchswerte habe ich von der konsolidierten Nebenkostenabrechnung.
Die JAZ könnte deshalb schlecht sein, weil wir den gesamten November 2017 mit 2 x 4,5 KW Heizstäben geheizt haben, weil die WP ja eben defekt war.

Wegen Luft WP wirft Dein Post eine Frage auf: Du stellt "Split Geräte" als nachteilig dar. Ein Heizungsbauer meinte, man muss sichergehen, dass es eben ein Split Gerät ist, weil sonst Frostgefahr und bei den 20m vom Aufstellungsort zum Wärmespeicher wäre das alles nicht so gut und so weiter.
Du würdest also die komplette WP auf die Strasse stellen und im Keller wäre dann nichts mehr ausser der Wärmespeicher und vermutlich die Steuereinheit?
Sie Frage mag doof sein, aber als Nicht-Kältetechniker (aber als Ingenieur mit tech. Verständnis) ist man da auf Meinungen der Fachleute angewiesen und wenn sich diese widersprechen, wirds verwirrend :-)

Wegen Blockheizkraftwerk: gibt hier keinen Gasanschluss, man müsste mit Flüssiggas in Tanks arbeiten.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.04.2019 12:20:34
0
2772209
Zitat von landbub Beitrag anzeigen

Die JAZ könnte deshalb schlecht sein, weil wir den gesamten November 2017 mit 2 x 4,5 KW Heizstäben geheizt haben, weil die WP ja eben defekt war.
[...]

Das heißt, die Verbrauchswerte (6000kWh) waren von 2017 inklusive Heizstab?
Wie waren die Wärmengen/Strommengen in den Jahren ohne Defekt?

Zitat von landbub Beitrag anzeigen

Du stellt "Split Geräte" als nachteilig dar. Ein Heizungsbauer meinte, man muss sichergehen, dass es eben ein Split Gerät ist, weil sonst Frostgefahr und bei den 20m vom Aufstellungsort zum Wärmespeicher wäre das alles nicht so gut und so weiter.
Du würdest also die komplette WP auf die Strasse stellen und im Keller wäre dann nichts mehr ausser der Wärmespeicher und vermutlich die Steuereinheit?

Gerade bei 20m Entfernung hast du bei einem Splitgerät die jährliche Dichtigkeitsprüfung an der Backe (Grenzwert: 5t GWP) . Das willst du dir sicherliche nichts antun.
Was Frostgefahr angeht, da gibt es Frostschutzmittel und gedämmte Leitungen. Wer von Frostgefahr bei Monoblockgeräten redet, will vor allem sein Zeug über die Angsschiene verkaufen. So jemand wäre mir suspekt.

Einen Monoblockgerät kann jeder Dorf-HB anschliessen. Es wird kein Kältemitteltechniker benötigt. Die jährliche Dichtigkeitsprüfung entfällt da auch (Grenzwert: 10t GWP). Im Keller hast du dann tatsächlich nur einen Speicher und die Steuereinheit. Es gibt aber auch LWPs mit Innenaufstellung, die ihre Luft über fette Luftkanäle holen.

Flüssiggas-> blöd.. Gasanschluss kann nicht hergestellt werden?

Aber wie gesagt, klär erstmal, ob du wirklich ein Problem mit Wasserqualität hast....

Grüße Nika

Verfasser:
Exergie
Zeit: 10.04.2019 12:22:20
0
2772210
Zitat von landbub Beitrag anzeigen

Gegeben ist
* ein Haus mit 3 Wohneinheiten: 260 + 90 + 50 beheizte qm Fussboden. BJ 2008, Oberbayern
* Berechnet wurde damals um die 20 kW
* 1000l IDM Wärmespeicher mit Hygienik Frischwasser Wärmetauscher.


@landbub,

sehr wichtig wäre es die reale Heizlast des Hauses festzustellen!
Die damals berechneten 20 kW sind wohl zu hoch, wenn im Nov. 2017, 9 kW Leistung reichten.
Du hast einen Wärmemenzähler, dieser zeigt nicht nur die Energiemenge in kWh, sondern auch die Wärmeleistung in kW an.
Die Daten werden für Abrechnungszwecke gespeichert und können abgerufen werden. Bitte überprüfen.

Der 1000l Puffer, mit seiner hohen Speichertemp., sorgt dafür, dass die JAZ der WP so niedrig ausfällt.

Grüsse
Rainer

Verfasser:
rman
Zeit: 10.04.2019 14:13:37
0
2772254
Zitat von hanssanitaer Beitrag anzeigen
In Oberbayern mit einer Geisha 20kW Heizlast abdecken...?! Oha.

Zitat von rman Beitrag anzeigen
[...]

Die aber bei Auslegungstemperatur in Oberbayern kaum 7kW bringt.

Wenn man einen COP von 4-5 annimmt, kommt das mit der 12kW Geisha zwar hin, aber sportlich ist die Auslegungstemperatur von -15-20°C allemal.

Gibt es eine genaue Transmissionsverlustrechnung und/oder[...]


Die Panasonic T-CAP mit 9kW Nennleistung bringt diese Nennleistung (ein kurzer Blick ins Datenblatt hilft) auch bei -15°C und 55° Vorlauf.

Verfasser:
landbub
Zeit: 10.04.2019 14:13:50
0
2772255
Ich guck mal, wir haben damals von einem ing.bür die Heizlast berechnen lassen. Die Unterlagen sind noch da.

Wegen dem November: Wir haben da in unserem Teil den Grundofen dauernd beheizt und v.a. unser Haus hat wegen ensprechender Glasflächen im Winter solare Gewinne. -20 Grad bei Sonne dürften weniger kritisch sein als -10 Grad und alles grau. (nur eine Vermutung)

Damit ich nicht alles fragen muss und mich selber einlesen kann: was wäre denn ein Beispiel für eine "monoblock-LWP" in einer vermutlich passenden größe von sagen wir mal 15 bis 18KW? Sie müsste natürlich die ganze Verteilung steuern können, also Frischwasserstation, Misch-Hebel, Heizstab... ich denke, das sollte man nach 10 Jahren nicht alles austauschen müssen.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 10.04.2019 14:39:41
0
2772261
Zitat von landbub Beitrag anzeigen

Wegen dem November: Wir haben da in unserem Teil den Grundofen dauernd beheizt
[...]
Damit ich nicht alles fragen muss und mich selber einlesen kann: was wäre denn ein Beispiel für eine "monoblock-LWP" in einer vermutlich passenden größe von sagen wir mal 15 bis 18KW? Sie müsste natürlich die ganze Verteilung steuern können, also Frischwasserstation, Misch-Hebel, Heizstab... ich denke, das sollte man nach 10 Jahren nicht alles austauschen müssen.

Das mit dem Grundofen hättest du auch früher erwähnen können. Das erklärt so manche Zahlen..

15-18kW klingt für mich nach viel zu viel. Wenn ich von 30000kWh Wärmebedarf (Heizung+WW) ausgehe, dann würde z.B. die Nibe F2120-20 passen.
Details kannst du unter
https://www.nibe.eu/de-de/produkte/warmepumpen/luft-wasser-warmepumpen/NIBE-F2120-_-34
finden.
Allerdings würde die Steuerung der Komponenten Nibe SMO 40 übernehmen
https://www.nibe.eu/de-de/produkte/warmepumpen/luft-wasser-warmepumpen/NIBE-SMO-40-_-197
Der SMO müsste eigentlich das erfüllen, was du brauchst.

Allerdings würde ich im Falle von Nibe noch etwas warten. Wie erwähnt, es gibt Aussagen, dass Nibe neue LWPs mit Propan herausbringt.

Achja, wenn du einen kooperativen HB an der Hand hast, kannst du Nibe WPs in im EU-Ausland deutlich günstiger über Internet bestellen.

Grüße Nika

Verfasser:
rman
Zeit: 10.04.2019 14:53:46
0
2772264
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen

Gerade bei 20m Entfernung hast du bei einem Splitgerät die jährliche Dichtigkeitsprüfung an der Backe (Grenzwert: 5t GWP) . Das willst du dir sicherliche nichts antun.
Wer von Frostgefahr bei Monoblockgeräten redet, will vor allem sein Zeug über die Angsschiene verkaufen. So jemand wäre mir suspekt.


Eine Prüfpflicht gibt es ab 5t CO2 eq. Abhängig vom Kältemittel, bei R32 ab 7,4kg, bei R410A ab 2,39kg, muss eine Prüfung vorgenommen werden.

Die 100-250€ pro Jahr bei einem Mietobjekt sollten wirklich nicht ausschalggebend sein.

Was die Frostgefahr angeht, alles nicht schlimm. Entweder man füllt Glykol (in das gesamte System), oder geht das Risiko ein dass es mal gefriert.
Die Umwälzpumpe muss im Winter ständig laufen, wenn Wasser in der Leitung ist.


Ich halte die Trennung von WW und Heizung auch beim Speicher für wichtig. D.h. die WW Versorgung ist unabhängig von der Heizung. So spart man sich auch ein Mischventil.
Der Heizungspuffer wirkt nur als hydraulische Weiche. Damit muss dieser auch nicht höher geheizt werden als es die Heizungssenke erfordert.
Weglassen kann man den Puffer wenn sichergestellt ist, dass der Mindestdurchfluss der Wärmepumpe (abhängig vom Modell 7-12l/Min) gewährleistet ist.


Verstanden habe ich die Werte nicht:
11.200 Stunden Laufzeit
30.000 Starts

5.200 Stunden Vorrang bei 8.500 Starts

was ist Vorrang?


In einer gut dimensionierten Anlage ist die Anzahl der Betriebsstunden höher als die Anzahl der Starts.
Ich vermute dass deine Wärmepumpe nicht optimal zum Haus passt.

Verfasser:
landbub
Zeit: 11.04.2019 23:44:42
0
2772619
Zitat von rman Beitrag anzeigen
was ist Vorrang?


Hier aus dem IDM Handbuch. Es sorgt wohl dafür, dass der obere Teil des Speichers immer warm genug für das Brauchwasser ist:

"Über die Zeiteinstellung „Programm Vorrang“ können
Zeiten festgelegt werden, in welchen eine Speichervorrangladung erfolgt. Die Speicherladung erfolgt dabei vorrangig vor der Erwärmung der Heizkreise.
Während der Vorrangladung wird die Heizung bei Betrieb mit einem Hygienik mit Schichttrennplatte nicht mit Wärme versorgt. Bei Verwendung eines Zusatzpufferspeichers wird die Versorgung der Heizkreise über den Zusatzpufferspeicher während Vorrangladebetrieb, solange Wärme im Speicher vorhanden ist, gewährleistet.
Die Drehzahl der Ladepumpe und damit der Durchsatz durch den Kondensator und den HGL-Tauscher wird bei der Vorrangladung soweit reduziert, dass der Speicher wieder mit der gewünschten HGLTemperatur (z.B. 55°C) beladen wird."



Der Techniker war heute da und hat erneut ein Leck im PWT gefunden. Anhand einer Wasserprobe wird nun untersucht, ob das Grundwasser sich verändert hat oder ob der PWT einfach von geringer Qualität war, so dass er nach 15 Monaten bereits defekt ist.

Verfasser:
lobau01
Zeit: 12.04.2019 07:14:29
1
2772627
Wenn du tatsächlich an einer ordentlichen Lösung Interesse hast,
Stelle fest/lass feststellen,
WELCHEN defekt der PWT hat.

Beste Grüße

Verfasser:
landbub
Zeit: 12.04.2019 09:35:02
0
2772656
Zitat von lobau01 Beitrag anzeigen
Wenn du tatsächlich an einer ordentlichen Lösung Interesse hast,
Stelle fest/lass feststellen,
WELCHEN defekt der PWT hat.

Beste Grüße


Er hat ein Loch. Die Anlage wurde mit Stickstoff abgedrückt und man hörte es rauschen. Den oberen Wasserschlauch abmontiert sah man sogar blubber.
Wenn das Wasser nun seine Eigenschaft derart verändert hat, dass es mit normalen PWT nicht mehr geht, steht dann eh ein größerer Umbau an, denn ein zwschen-PWT ist aufwändig und macht Probleme mit unserer geringen Grundwasser-Temp.

Also andere WW mit robusterem WT, Dimplex macht sowas. Spiral-WT aus Edelstahl.

Tendenziell würde ich aber eher auf Luft gehen. Man hat schon davon gehört, dass es hier ind er Gegend Probleme mit WW WPs gab wegen fallender Grundwasserpegel während der Trockenzeit hier. (Die letzten Jahre waren sehr trocken, nicht nur heiss) Dazu werde ich aber dann Beratung einkaufen.

Das da war im Übrigen der Vorschlag vom IDM Techniker. Dass der nix anderes vorschlägt, ist klar, aber er meinte, er hätte die selber und wäre sehr zufrieden
https://www.idm-energie.at/de/waermepumpe-luftwaermepumpe.html
Mit der hätte man keine Herausforderung beim Ansteuern der gegenwärtigen Hydraulik / Frischwasserstation.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.04.2019 09:56:32
1
2772667
Zitat von landbub Beitrag anzeigen
Das da war im Übrigen der Vorschlag vom IDM Techniker. Dass der nix anderes vorschlägt, ist klar, aber er meinte, er hätte die selber und wäre sehr zufrieden
https://www.idm-energie.at/de/waermepumpe-luftwaermepumpe.html[...]

Naja, diese WP ist nicht so dolle bei IDM. Vielleicht wollen die ja ihre Altbestände leer räumen ;-)
IDM ist aber ganz gut. Dann würde ich aber eher die iPump nehmen. Diese sind mein aktueller Favorit bei LWPs. Nibe auf Platz 2. Leider etwas unterdimensioniert für deinen Fall. Deshalb habe ich die nicht erwähnt. Aber man könnte eine Kaskade mit zwei LWPs machen. Würde die JAZ auch etwas verbessern.

Wie gesagt, ansonsten würde ich eher abwarten, was Nibe bald bringt. Soll ja eine LWP mit Propan und sehr guter Steuerung werden. Diese wäre dann mein Favorit.

Aber egal welche LWP, wenn möglich, würde ich eine Wasser-WP ich in jedem Fall vorziehen. Allein schon die Vorteile
- bei Aufstellort
- Lärmentwicklung
- keine Probleme mit Ventilatorvereisung
- stabile Quellentemperatur
wären es mir wert, auch wenn die JAZ gleich zu LWP wäre.

Grüße Nika

Verfasser:
landbub
Zeit: 12.04.2019 10:09:29
0
2772672
Auf der Nibe Service Partner Karte ist da leider in grosser leerer Fleck, wo ich wohne. 150km entfernt wäre der erste. In der Tat scheint die hier in der Gegend nicht sehr verbreitet zu sein. Ochsner und Heliotherm sieht man viele.

Wegen WW: Die von Dir genannten Vorteile liegen auf der Hand. Allerdings auch die Info - auch gestern vom Wartungstechniker - dass die Trockenheit der letzten Jahre für viel Probleme gesorgt haben. Einige Brunnen mussten nachgebohrt werden in eine tiefere Wasserschicht.

Kennt eigentlich jemand eine Seite, wo man die Temperaruren einer Gegend Tagegenau über die letzten jahre nachlesen kann? Hab da auf die Schnelle nix gefunden.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 12.04.2019 10:38:44
0
2772679
Zitat von landbub Beitrag anzeigen
In der Tat scheint die hier in der Gegend nicht sehr verbreitet zu sein. Ochsner und Heliotherm sieht man viele.[...]

Scheint ja eine wohlhabende Gegend zu sein. Die beiden Hersteller sind niht gerade als Preis-Leistungs-Helden berühmt. ;-)

Meine Nibe-LWP hat übrigens der "stinknormale" Dorfheizi installiert. Es muss nicht unbedingt ein Nibe-Partner sein. Such dir einen freundlichen HB, der bei Herstellern flexibel ist. Meiner hatte andere Hersteller im Angebot und meinte Nibe müsste ich dann halt selber besorgen. Kam mir sehr entgegen. Habe dann deutlich günstiger in Schweden bestellt ;-)

Grüße Nika

Verfasser:
lobau01
Zeit: 12.04.2019 12:29:38
2
2772731
Hallo!
Zitat landbub: ...PWT hat ein Loch...
Soviel zur Ursachenerforschung.
Es wäre echt hilfreich, wenn man wüßte warum der PWT ein Loch hat.
wegen Sand im Wasser?
wegen aufgefroren?
???

Egal,
betreffend Überschrift, Meinungen,...
meiner Meinung nach bist du an keiner Lösung interessiert.
Du HAST eine WW-WP die 10 jahre fun ktioniert hat. Dann der erste Schaden.
Du hast dich nicht darum gekümmert, aus welchn Grund dewr Schgaden aufgetreten ist.
Jetzt, der gleich Schaden wieder, gleiches Spiel, Ärger ja, Lösen wollen nein.
Jemand hat dir eingeredet Luft WP ist super, willst du auch.

Ich wünsche dir alles Gute und eine lange Lebensdauer der Luftpumpe.


Beste Grüße

Verfasser:
landbub
Zeit: 12.04.2019 13:18:20
0
2772743
Interessante Schlüsse ziehst du.
Hab ich nicht oben geschrieben, dass die Wasseranalyse erst einen Hinweis darauf geben wird, was Schuld daran hat? Diese ist beauftragt. Ich selbst kann den PWT nicht zerlegen und reingucken.

Von wengen keine Lösung suchen:
ich schreibe oben "Garten umgraben kommt nicht in Frage und irgendwelche Speziliaten schicken mir per PM links auf genau sowas oder auf Eistanks, gross wie Fertiggaragen.

Oder schlagen einen zwischenwärmetauscher vor, wo ich oben schon geschrieben habe, dass der Planer das damals als nicht machbar ausgeschlossen hat.

Also - auf was beziehst Du dich? Die gangbaren Alternativen sind nicht viele!

Verfasser:
lobau01
Zeit: 12.04.2019 13:24:16
0
2772746
Hallo,
Ja, dass die Untersuchung des PWT noch andauert,
habe ich überlesen.

Grüße

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W/W WP ersetzen? Mit was? Luft? Meinungen bitte.
Verfasser:
lobau01
Zeit: 12.04.2019 13:24:16
0
2772746
Hallo,
Ja, dass die Untersuchung des PWT noch andauert,
habe ich überlesen.

Grüße
Weiter zur
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