Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
RGK-Machbarkeitsbewertung bei Kies...
Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 17.04.2019 10:19:10
0
2774051
Hallo Zusammen,
wie im Thread von "angri" angekündigt starte ich einen eigenen Planungsthread, zunächst erstmal für die
Machbarkeit eines RGK bei meinen Bodenverhältnissen.

Eine ausführliche Planung bzw die Dimensionierung des Kollektors ist aufgrund der noch laufenden Planungsphase (Heizlast noch nicht bekannt) nicht möglich.

Im Anhang zeige ich Fotos von der Baugrube zwei Grundstücke neben mir.
Ich konnte die Fotos nur durch den Bauzaun schießen, entsprechend war es nicht möglich die Tiefe der Erdschicht bzw den Übergang zur Kiesschicht zu messen.
Aufgrund des leichten Geländeanstieges in meine Richtung um ca 30 cm könnte ich mir vorstellen, dass die Kiesschicht bei mir entsprechend sogar um 30cm tiefer liegt.
Sobald es zeitlich klappt werde ich wohl mit Hacke und Schaufel selbst noch ein oder zwei Löcher Graben müssen...

Eine Einschätzung von Euch oder Tips zur Bodenbewertung wären sehr sehr hilfreich!

Grüße

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.04.2019 11:10:04
0
2774066
Zitat von Technikerin 2 Beitrag anzeigen
Eine Einschätzung von Euch oder Tips zur Bodenbewertung wären sehr sehr hilfreich![...]

Keine Fotos zu sehen :-\

Grundsätzlich könnte man auf der Verlegeebene den Boden gegen den Aushub aus einer anderen Schicht tauschen...

Grüße Nika

Verfasser:
hbrockmann
Zeit: 17.04.2019 11:56:46
0
2774079
guter bild-hoster: https://picr.de/

Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 17.04.2019 12:43:34
0
2774086
Jetzt sollten auch die Fotos funktionieren:

[img]
[/img]













Verfasser:
dyarne
Zeit: 17.04.2019 12:59:56
0
2774090
na das nenn ich mal einen kontrast ... ;-)

upside/down und alles wird gut...

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 17.04.2019 13:22:45
3
2774097
Der Kies sieht echt übel aus. Die Schicht darüber ist gut.

Vorgehensweise:
übliche Verlegetiefe, also 1,50m. Nach Möglichkeit hebe 2m tief aus und fülle dann einen halben Meter von dem Oberboden ein. Darf auch ein Gemisch aus Kies und Oberboden sein. Du darfst den Graben erst betreten wenn dieser halbe Meter eingefüllt ist! Darauf das Rohr verlegen, dann weiter mit Oberboden / Gemisch verfüllen.

Im Trenchplanner gibst du Bodenart Sand ein. Der gemischte Boden ist zwar deutlich besser, aber der Wärmenachstrom von unten durch den Kies ist schlechter als üblich.

Insgesamt machbar.

Grüße
Frank

Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 17.04.2019 17:26:22
0
2774133
Schon mal vielen Dank für die Rückmeldungen!

Im nächsten Schritt werd ich mal auf meinem Grundstück daneben graben oder mit ein bisschen Glück einen Baggerfahrer von den Nachbarn motivieren können...
Mal sehn ob es da genauso aussieht?!?

Sobald die Heizlast berrechnet worden ist bzw unser Plan genehmigt ist werde ich dann den Graben mal zeichnen. Wobei mein Kontakt bei IDM dies als Planungs-Service im Telefonat auch angeboten hat!

Im Thread von angri wurde für meinen Boden außerdem noch der Vorschlag gemacht alles höher auf ca 1,2m Verlegetiefe zu planen.
Vorteil dabei wäre, dass die Regeneration über Regen und Sonne besser wäre, aber das erschlossene Erdvolumen geringer wäre und der Graben dadurch länger sein muss, oder?
Wird die erreichbare Soletemperatur dann auch geringer?
Sind meine Annahmen dazu richtig?

Grüße und schon mal vielen Dank für die Aufnahme in diesem sensationellen Forum!

Verfasser:
crink
Zeit: 17.04.2019 17:47:01
0
2774142
Hi,

das hängt alles von Deinem Grundstück und der Heizlast ab, vorher lässt sich schlecht sagen, ob der Kollektor lieber flach oder tief liegen soll. Flache Verlegung hat im Extremwinter niedrigere Soletemperaturen, bei genügend erschlossenen Erdreich ist im Jahresschnitt trotzdem eine sehr sparsame Anlage möglich. Nur passive Kühlung funktioniert damit nicht so gut.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Andi86x
Zeit: 23.04.2019 00:50:45
0
2775357
Hi

ich klink mich hier mal mit ein.
Wir planen ein Hausbau und denken auch über ein RGK nach.
Grundstück vorhanden ~700m²
Leider gibts es 2 Probleme:
1. Wasserschutzgebiet 3B evtl. Lösbar
2. reichlich Kies

hier eine Sondierbericht von einem Bauvorhaben in der Nähe
und so wie ich die Bauvorhaben hier kenne sieht es überall gleich aus.
20-30 cm Mutterboden , dann bräunlicher "schmutziger" Kies bis etwa 0,5m -0,75m
danach "sauberer" Kies , Abbau Qualität
Grundwasserspiegel um die 4m


[img]
https://[/img]

Ich habe in dem Planner mal mit der Option Sand gespielt und mit den angepeilten 6000-7000KW/h

Als Ergebniss müsste ich die ganze Freifläche mit dem RKG belegen.

Kann eine entscheidende Verbesserung durch das Einbringen von z.B. lehmigen Boden in den Graben entstehen ?
Wie dick müsste diese Schicht sein in dass das Rohr gelegt wird um die Situation zu verbessern ?
weitere Optionen?

Andi

Verfasser:
crink
Zeit: 23.04.2019 10:25:33
0
2775398
Moin Andi,

bei Grundwasser in 4 m Tiefe überlege, ob eine Wasser/Wasser WP eine Möglichkeit ist. Der Kies wäre eine gute Basis dafür, die Wasserqualität müsste halt passen. Mit einer Heberlösung (siehe hier im Forum) kannst Du so eine sehr energiesparende Anlage realisieren.

Lehm als Zwischenschicht in den Kies ist langfristig schwierig, da der Lehm langsam ausgewaschen wird und die Leistungsfähigkeit mit den Jahren abnimmt.

Am besten machst Du einen eigenen Thread auf für die Besprechung der Details.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
Andi86x
Zeit: 24.04.2019 22:10:53
0
2775961
Danke für die Info ,
leider geht das nicht , wir liegen am Rand des Wasserschutzgebiets (W3B ), aber es ist in allen Zonen ohne Ausnahme strikt untersagt das Grundwasser anzubohren bzw. zu zapfen und wieder einleiten ect.usw.
Einzig ein Flächenkollektor wäre evtl. möglich.
Da müssen wir uns wohl was Anderes überlegen.

Andi

Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 15.05.2019 09:08:30
0
2784716
So, mittlerweile hat mir der Nachbar sein Bodengutachten zur Verfügung gestellt:




Leider geht das Sand-Kies-Gemisch schon bei 1,2m bis 1,3m los. Die von mir geschätzten 1,5m oder mehr waren aufgrund der Böschung auf den Fotos wohl deutlich daneben kalkuliert :-(

Könntet ihr bitte nochmal Eure Meinung zur Machbarkeit bei diesen Bodenverhältnissen geben?

Oder wäre hier sogar ein Dierektverdampfer-system vorteilhafter?!?

Grüße

Verfasser:
crink
Zeit: 15.05.2019 09:28:03
1
2784723
Moin Technikerin,

ob DV oder ein normales Sole-System ist bzgl. der Bodenparameter egal - auch mit DV bekommst Du nicht mehr Wärme aus dem Boden gezogen als vorhanden ist.

Das Bodengutachten Deines Nachbarn klingt gar nicht ganz schlecht: Mit viel Schluff-Anteil zwischen dem Sand und dem Kies ist der Boden etwas besser als trockener Sand. Je feiner die Korngröße, desto besser für den Kollektor (platt gesagt). Ich würde weiterhin mit trockenem Sand planen und hätte kein Problem mit einer sehr knappen Auslegung. Hauptsache, Du verlegst genug Rohrmeter und nutzt eine modulierende WP, dann kann die im Garten vorhandene Wärme optimal genutzt werden.

Zeichne Dein Grundstück im TrenchPlanner, dann finden wir gemeinsam heraus bis zu welcher Heizlast ein Kollektor in Deinem Garten Sinn machen würde.

Viele Grüße
crink

Ps: Dir ist der Thread Ringgrabenkollektor für Anfänger bekannt?

Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 15.05.2019 18:47:28
0
2784976
Hallo crink,

schon mal vielen Dank für Deine erste Einschätzung!
Den link werde ich mir mal in Ruhe durchlesen und sobald ich etwas mehr Zeit für das Heizungsthema habe eine Skizze im Trenchplaner anfertigen...

Grüße,
Technikerin

P.S.: Den Link zum Bodengutachten habe ich leider zerstört, anbei lade ich die Fotos für alle Interessierten nochmal hoch...


Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 15.05.2019 18:51:12
0
2784977
[img]

[/img]

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 18.05.2019 08:50:38
1
2786775
Der Boden ist gar nicht übel.
Durch den Schluffanteil ist er weitaus besser als ein trockener Sandboden.
Erdfeucht spricht ja auch für einen ordentlichen Wasseranteil, was der entscheidende Parameter ist.

Im Trenchplanner kannst du hier mindestens lehmiger Sand eingeben. Ich vermute dass der Boden real noch deutlich besser ist, wie Lehmboden.

Grüße
Frank

Verfasser:
Technikerin 2
Zeit: 21.06.2019 01:08:39
0
2796536
Hallo Frank,

schon mal vielen Dank für Deine Einschätzung!

Leider ist mein Bauplan immer noch nicht genehmigt worden :-(
Auch die Heizlastberrechnung ist noch nicht vorhanden...

Sollte der Heizi meines Bauträgers mitspielen möchte ich den RGK jedoch nach wie vor sehr gerne umsetzen!

Grüße

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 21.06.2019 07:56:14
0
2796550
Prima, dann bleiben wir im Gespräch.

Wenn du die ENEV-Berechnung hast reicht uns das zur Ermittlung der Heizlast, wir können dann weiter planen.

Grüße
Frank

Aktuelle Forenbeiträge
Sanchez1970 schrieb: Hallo zusammen, habe eine Verständnissfrage zum Verlegeabstand. zum einen wird ja immer verlangt, dass man eine Heizlastberechnung macht. Wenn man nun die FBH mit dem Noppensystem wählt,...
lowenergy schrieb: @pieter.boers. Pellets haben einen Heizwert von circa 4,8 kWh pro Kilogramm. Daraus abgeleitet sind 5300 kg x 4,8 kWh/kg = 25.440 kWh thermische Energie Für die Pelletheizung einen Wirkungsgrad...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
Wasserbehandlung mit Zukunft
UP-fix
Messstationen
Verteilerstationen
Regelstationen
Sockelleisten, Heizkörperanschlüsse
und Steigstrangprofile
Website-Statistik