Cookies erleichtern die Bereitstellung der Dienste auf dieser Website. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden.

Alle
Foren
Hilfe bei der Anlagenkonzeption (PV + Sole-WP)
Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.05.2019 08:04:29
1
2784346
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
Danke für eure Einschätzungen.

Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
[...]


Die WP ist doch modulierend, d.h. im tiefsten Winter und (hoffentlich in der Übergangszeit, sofern die WP mit 1.5 kW laufen kann) müsste die WP doch mit geringeren kW laufen und nicht modulieren, oder?

Gerne...
Ich habe auch eine modulierende WP. Und? Modulation geht ja nicht bis 0 runter. Nach Datenblatt liegt diese bei mir irgendwo knapp über 2.

Deine Hütte wird die meiste Zeit eine Heizlast oberhalb der Modulationsuntergrenze haben. Damit hast du im Grunde dann ein On-Off Gerät. Das wäre aber alles halb so schlimm, wenn der Rest passen würde. Aber wie Frank schrieb, mit der überdimensionierten Quelle hebst du die Modulationsuntergrenze weiter an. Dann wird auch noch die Wärmesenke mit Puffer und ERR verhunzt, was das ganze noch verschlimmert.

Wie gesagt, es ist nicht das Gerät allein. Es ist einfach die Summe vieler suboptimaler Entscheidungen. Der Brummer alleine wäre zwar nicht optimal, aber hinnehmbar, wenn der Rest passen würde.

Grüße Nika

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 14.05.2019 11:13:43
0
2784427
Mal folgende Frage: wer sollte denn eigentlich die Anlage sauber konzipieren? Ich als Privatperson, die keine Ahnung davon hat, kann das ja nur grob prüfen und bewerten.

Hier habe ich gelesen, dass sowas ein Planungsbüro oder eine zertifizierte Fachfirma machen sollte: Link

Muss ich ein Planungsbüto beauftragen?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.05.2019 11:28:18
0
2784433
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
wer sollte denn eigentlich die Anlage sauber konzipieren?[...]Muss ich ein Planungsbüto beauftragen? [...]

Müssen musst du nicht... Ein TGA-Planer sollte aber tatsächlich es sauber hinkriegen. Jedoch ist IMHO das bei einem EFH nicht nötig. Ein guter HB bekommt das auch hin.
Wie überall gilt auch bei der Heizungsplanung, es gibt TGA-Planer/HBs, die Ahnung haben und es gibt welche, die keine haben. Oder man macht es selber mit Hilfe des Forums.

Grüße Nika

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 14.05.2019 12:38:08
1
2784469
Einen Heizungsbauer als Planer halte ich für ein sehr großes Risiko - zu 90% bekommst du eben keine gute Planung.

Du kannst das eigentlich alles hier im Forum abarbeiten.
Da wirst du zu jedem Thema umfassend beraten. Und auch gut beraten.
Gibt hier Spezialisten für die WP, den Graben, die Fußbodenheizung....

Grüße
Frank

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 14.05.2019 15:44:42
0
2784539
Habe grade mal Preise verglichen: die WSW wird ca. 4.000 Euro teurer kommen (Angebot des HB steht noch aus). In der tat werde ich damit dann ca. 5-6 Tausend Euro mehr zahlen und habe ggf. eine überdimensionierte Heizung da stehen.

Ich habe inzwischen rausgefunden, dass der HB auch noch Novelan Wärmepumpen verbaut: (Novelan Produktkatalog)

Hier gibt es auch modulierende WPs mit Kühlfunktion:
WSV 9.2K3M mit 4,0 kW Heizleistung
WSV 12.2K3M mit 5,06 kW Heizleistung

Wenn man mehr Heizleistung möchte, gibt es nur noch Geräte ohne WW Bereitung (dann wird es vermutlich aber noch komplizierter, da ich ja dann zwei Geräte benötige...)

Wie hoch meine tats. Heizlast ist steht leider noch nicht fest. Hier hoffe ich bald das Ergebnis zu haben. Wenn meine Heizlast bei 7 läge, wäre dann eine Heizleistung von 5 kW ausreichend?

Und was ist von Novelan zu halten? Viel Auswahl werde ich eh nicht haben, da der HB nur Buderus und Novelan verbaut und ich an ihn gebunden bin (Vertrag ist schon unterzeichnet). Vermutlich ist eine kleinere Novelan allemal besser als die zu große Buderus, oder?

Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.05.2019 16:49:44
2
2784566
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
Hier gibt es auch modulierende WPs mit Kühlfunktion:
WSV 9.2K3M mit 4,0 kW Heizleistung
WSV 12.2K3M mit 5,06 kW Heizleistung[...]

Die 4 bzw. 5,06 sind Nennleistung bei 50%. Die maximale Heizleistung dieser Geräte liegt bei über 8 bzw. 13kW. Bei der Auslegung sollte man immer die Leistungskurven angucken.

Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen

Wenn meine Heizlast bei 7 läge, wäre dann eine Heizleistung von 5 kW ausreichend?

Bei einer Heizlast von 7 sollte die maximale Heizleistung möglichst nah an der Heizlast liegen. Das heißt, für zkW Heizlast wäre die WSV 9.2K3M passend. Ist die HL knapp unter 7 und zieht man die Sicherheitsauflschläge in der Berechung ab, berücksichtigt man zusätzlich noch die inneren und die solaren Gewinne, könnte dann sogar die WSV 6.2(H)(K) mit ihren 6kW Heizleistung reichen.

Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen

Und was ist von Novelan zu halten? [...] Vermutlich ist eine kleinere Novelan allemal besser als die zu große Buderus, oder?

Novelan hat hier einen guten Ruf. Und eine passend dimensionierte WP ist immer besser.

Grüße Nika

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 15.05.2019 22:31:14
0
2785066
Sehr schön, die Bohrfirma hat nun auch bestätigt, dass hier ganz großer Murx vorgeschlagen wurde. Das rechne ich ihr hoch an, da sie ja an mehr Bohrtiefe eigentlich verdient. Grobe Zusammenfassung:

Die ausgesuchte WP hat einen Leistungsbereich von 3-12 kW. Die modulierenden WPs anderer Hersteller kann man auf eine bestimmte maximale Heizlast einstellen (z. B. wenn das Haus eine Heizlast von 10 kW hat, kann man die Wärmepumpe so begrenzen, dass sie auch nur max. 10 kW Heizleistung = 8 kW Kälteleistung aus der Quelle rausziehen kann). Warum das bei dieser modulierenden Maschine von Buderus nicht gehen soll, verwundert.

Ich müsste also (ohne Begrenzung) für die Maximalleistung (= lt. Datenblatt 11,8 kW) bohren, damit der Garantieanspruch aufrecht erhalten wird, so die Bohrfirma.

Die Leistung der WPs bestehe i.d.R. aus ca. 20% elektrische Aufnahme (= Stromverbrauch) und 80% Quellenleistung (= Kälteleistung). Das Angebot der Bohrfirma ist nach der Heizleistung orientiert. Bei Bodenentzugsleistung von 50 Watt/m entspricht 8 kW Kälteleistung 160 Bohrmetern (bei 8kW Heizleistung war ich bei den 128 Metern).

Bei einer Kälteleistung von 8,6 kW müssten also 172 Bohrmeter geboht werden.

Verwunderung bestand, warum zwischen maximaler Heizleistung (= 11,8 kW lt. Datenblatt) und maximaler Kälteleistung (= 8,6 kW lt. Datenblatt) mehr als die 20% elektrische Aufnahme steckt.

Auf die maximale Heizleistung bezogen müsste gebohrt werden: 11,8 kW Heizleistung – 20% el. Aufn. = 9,44 kW Kälteleistung => 9.440 Watt:50 Watt/m = (188,8m) also rund 190 Bohrmeter!

Das war die Einschätzung der Bohrfirma. Zusammengefasst ergibt sich das Bild, was ihr mir hier ja schon geschrieben habt, nun grob in Zahlen: Ich müsste also ca. 50% tiefer bohren als angedacht. Die WP kostet ca. 4-5000 Euro mehr als eine fix Speed 8kw plus 50% tiefere Bohrung = nochmal ca 3000 Euro ergibt bis zu 8000 Euro Mehrkosten Plus die WP taktet sich vermutlich zu Tode. Zusätzlich vermutlich noch zu hohe Betriebskosten.

Und mein HB sitz daneben und beschwert sich, dass er ja nun auch noch das Angebot auf die WSW anpassen müsse.

Ich warte jetzt mal die Heizlast ab und dann hoffe ich, dass ich eine passende Novelan finde mit eurem Support.

Mal zum Thema Bodenentzugsleistung: Die Bohrfirma nimmt 50W/Meter an. Mein Nachbar hat ebenfalls bohren lassen und die WP ist nicht rund gelaufen. Nach Prüfung hat sich rausgestellt, dass der Boden aus Schiefer besteht und stark wasserführend war und somit viel mehr Bodenentzugsleistung vom Bohrloch geliefert wurde, als berechnet.

Frage 1: Sollte ich von meinem Nachbarn Kennzahlen erfragen, die ich der Bohrfirma geben kann, so dass die die tatsächliche Bodenentzugsleistung des Bodens berechnen kann? Wenn ja, welche?

Frage 2: Gibt es Wege die Leistung des Bodens vorher sonstwie zu ermitteln und ist es üblich, dies zu tun?

Bin gespannt auf eure Antworten zu meinen Fragen und zu eurem Feedback der Antwort der Bohrfirma....

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 16.05.2019 08:02:10
1
2785125
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Und wo ist das Problem wenn sie mal taktet? Meine WP taktet auch ständig, jeder Kühlschrank taktet. Hält trotzdem ewig und läuft effizient.
Ihr macht ein Drama aus den Takten ..ist einfach albern
Völlig okay - Du hast bzgl. Fixed-Speed-Sole-Wasser-Erdwärmepumpen und derer Dimensionierung Deine eigene Meinung.

Aber bitte nicht bei einem Neubau mit ca. 6 kW theoretiscger NAT-Heizlast solch heftige Überdimensionierung!

Der real zu erwartenden Heizleistungsbedarf für das Gebäude ist bei 24/7-Raumtemperierung ohne irgendwelche Einzelraumregelung und Sollwertverschiebungen sicherlich auch an mehreren trüben zusammenhängenden kältesten Tagen kaum 6 kW!

Bin persönlich der Meinung, dass eine Machine, die die wirklich bedarfsgerechte Modulation von mittlerem Heizwassertemperaturniveau und Verdichterleistung hinbekommt, in Kombination mit einer optimal konstruierten Wärmesenke am besten funzt, um ohne irgendwelche "Klimmzüge" immer die gewünschte thermische Behaglichkeit im Haus haben zu können.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.05.2019 08:23:16
0
2785137
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
Frage 1: Sollte ich von meinem Nachbarn Kennzahlen erfragen, die ich der Bohrfirma geben kann, so dass die die tatsächliche Bodenentzugsleistung des Bodens berechnen kann? Wenn ja, welche?[...]

Bin mir nicht wirklich sicher, was du mit der Bodenentzugsleistung meinst. So wie ich verstanden habe, liefert beim Nachbarn die Bohrung bessere Soletemperaturen als erwartet. Bei einer passend dimensionierten modulierenden WP ist es überhaupt kein Ding. Man hätte damit sogar eine etwas bessere JAZ. Bei einer deutlich überdimensionierten Fixed Speed würde das das Takten verschlimmern.

Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen

Ich warte jetzt mal die Heizlast ab und dann hoffe ich, dass ich eine passende Novelan finde mit eurem Support.[...]


Wie schon erwähnt bei einer Heizlast von grob 7kW würde die Novelan WSV 9.2K3M gut passen. Bei einer Heizlast unter 6,5kW würde ich zu Noveland WSV 6.2(H)(K) greifen.

Zu Frage 2 habe ich (leider) kein(e) Erfahrung/Wissen...

Grüße Nika

Verfasser:
fdl1409
Zeit: 16.05.2019 11:15:33
2
2785202
Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles.

Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, wenn die Heizlast niedriger ist. Auch wenn man die Leistung nicht begrenzen kann, was ich mir kaum vorstellen kann.

Beim Ringgrabenkollektor machen wir das so, dass die Grabenlänge sich nach der Heizlast richtet, die Hydraulik nach der Nennleistung. Wenn man z.B. für 6 kW Heizlast einen 50m Graben braucht dann sind es 75 für 9 kW und 100 für 12 kW. Die Auslegung der Rohre ist dagegen immer gleich. z.B. 3x300m 32er Rohr oder 2x 400m 40er Rohr für eine 12 kW WP.

Bei den Bohrungen könnte man das auch so machen, wie ich schon geschrieben habe. Also eventuell ein drittes Rohr in die Bohrung. Das wäre unkonventionell, und man müsste es der Bohrfirma erläutern.

Frage 1: Sollte ich von meinem Nachbarn Kennzahlen erfragen, die ich der Bohrfirma geben kann, so dass die die tatsächliche Bodenentzugsleistung des Bodens berechnen kann? Wenn ja, welche?

Ja. Der Boden klingt super. Vermutlich deutlich besser als 50W. Bei der Bohrung muss die Firma das Bodenprofil dokumentieren. Die Daten liegen also vor. War das zufällig die gleiche Firma?

Frage 2: Gibt es Wege die Leistung des Bodens vorher sonstwie zu ermitteln und ist es üblich, dies zu tun?

Wenn die Anlage in NRW liegt gibt es gute Daten vom geologischen Landesamt.

Ja, es gibt Möglichkeiten, aber keine ganz einfachen. Mit einem thermal response test kann man die Leistungsfähigkeit messen. Das ist aber aufwändig und teuer.
Ich könnte die Leistung einer bestehenden Bohrung auch berechnen mit den Daten des Nachbarn. Bei meinen eigenen Bohrungen habe ich so ermitteln können dass die Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes bei ca. 3,4 W/mK liegt. Das ist aber auch eine langwierige Sache und bedarf sorgfältiger Überwachung und Berechnung. Das zieht sich über Monate, hier nicht wirklich praktikabel.

Grüße
Frank

Verfasser:
feanorx
Zeit: 16.05.2019 13:00:33
1
2785242
Zitat von lowenergy Beitrag anzeigen
Völlig okay - Du hast bzgl. Fixed-Speed-Sole-Wasser-Erdwärmepumpen und derer Dimensionierung Deine eigene Meinung.

Aber bitte nicht bei einem Neubau mit ca. 6 kW theoretiscger NAT-Heizlast solch heftige Überdimensionierung!

Der real zu erwartenden Heizleistungsbedarf für[...]

Ich bin auch kein Freund der Überdimensionierung und bin davon ausgegangen dass die Buderus bis 1,5kw runtertakten kann, wie von Sido berichtet. Demzufolge wäre die WP nicht überdimensioniert, hätte aber reichlich Reserven für zusätzliche Nutzung oder späteren Anbau oder ähnlichem. Tiefer als 1,5kw kommt zur Zeit auch keine andere SWP in der Leistungsklasse. Aber auch mit 1,5kw wird es mal ein paar Takte geben wenn die Heizlast sehr gering ist.

Was sich aber wie ein roter Faden durch viele Threads zieht ist das schüren der Angst vor ein paar Takten und dem baldigem Kompressortod. Das ist reine Panikmache.

Verfasser:
gnika7
Zeit: 16.05.2019 17:36:38
0
2785328
Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen
Was die Bohrfirma schreibt ist überwiegend richtig, aber nicht alles.

Die Bohrung muss bei einer modulierenden WP nicht auf die Nennleistung ausgelegt werden, [...]

Obacht, die Nennleistung einer modulierenden WP wird bei 50% der maximalen Heizleistung angegeben. Das heißt, wenn man auf die Nennleistung auslegt, kann es durchaus vorkommen, dass man da deutlich unter der Heizlast liegt. Deshalb sollte die Bohrung grundsätzlich nicht nach Nennleistung ausgelegt werden. Damit würde man diese IMHO bei einer vernünftig dimensionierten WP diese unterdimensionieren.

Zitat von fdl1409 Beitrag anzeigen

Beim Ringgrabenkollektor machen wir das so, dass die Grabenlänge sich nach der Heizlast richtet, die Hydraulik nach der Nennleistung.[...]

Meinst du wirklich die Nennleistung oder eher die maximale Leistung? Falls wirklich die Nennleistung gemeint ist, dann verstehe ich entweder den RGK schlechter als ich gedacht habe oder ihr versteht unter Nennleistung bei modulierenden WPs etwas anderes als ich.

Grüße Nika

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 16.05.2019 22:09:30
1
2785438
Mal eine kurze Frage in die Runde: In welchem Bereich moduliert denn die WSV 6.2H/K. 3M? Hier das techn. Datenblatt: LINK

Ist die Modulation abhängig von den Verhältnissen und wäre diese dann bei B0/W35 zwischen 1,25 und 5,95 kw? Ist das dann vergleichbar mit den 3 bis 11,8 kW bei der WSW?

Verfasser:
crink
Zeit: 16.05.2019 22:19:43
0
2785441
Ja, Du hast das Datenblatt richtig interpretiert.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 17.05.2019 00:07:30
0
2785463
Danke dir crink für die schnelle Antwort. Grundsätzlich bin ich begeistert von diesem Forum, wie schnell man hier von so vielen Experten eine Antwort bekommt - top und Dank an euch alle - das ist echt für Laien wie mich super hilfreich! So, dass musste mal gesagt werden :)

Bzgl. ERR: Ich hab mich hier leider schon mit controme vor 3 Monaten vertraglich festgelegt. Das System fand ich damals und eigentlich auch noch heute top:
- Das System regelt automatisch auf Basis der Einstellungen in einer App in Kombination mit Wettervorhersage und ist somit nicht dumm und träge wie ein Thermostat (was das Killer-Argument gegen ERR ist). Man muss auch nicht immer regulieren, und vergisst, dass man was verändert hat, sondern man optimiert das System am Anfang ein wenig und dann läuft es.
- Sagt die Wettervorhersage bei einer kalten Herbstnacht, dass der Tag doch recht sonnig wird (solare Gewinne), dann wird morgens bei 3 Grad nicht wie blöde hochgeheizt (da ja kalt) um dann um 11 Uhr, wenn die Sonne auf die Fenster knallt, wieder zu stoppen, da der Raum überheizt ist.
- Das System soll somit den Wohnkomfort erhöhen (da die Temperatur geglättet wird) und die Heizkosten senken (auch wenn bei WP eh geringe Kosten sind, ist mir bewusst)
- Die Thermostate die mir der Elektriker angeboten hat entfallen, anstelle dessen werden Temp-Sensoren eingebaut, die mich ca. 1000 Euro einsparen lassen, so dass sich die Kosten des Gesamtsystems schon fast wieder amortisiert haben. Die Temperatur und die Luftfeuchte kann ich in einer App sehen und auswerten.
- PV kann bei der Regelung berücksichtigt werden, genauso wie Kühlung, wenn die WP eine solche Funktion hat
- Die Heizkreisregler verbrauchen nur 1 W (war auch mal ein Argument von dir crink in einem echt super Posting, in dem viele der wichtigsten Sachen zusammengefasst sind...)
- Und ich kann via Alexa steuern: "Alexa, Wohnzimmer wärmer", und es wird ein paar Grad erhöht und nach ein paar Stunden wieder auf den Normwert gebracht :)

Ich will euch natürlich hier nicht überzeugen - da ich mich aber schon auf die ERR vertraglich festgelegt habe, brauche ich euren Rat, wie ich das ERR nun in mein Konzept sinnvoll integriere:

Wenn ich eurem Rat folge und keinen Puffer für die FBH einbaue, welche Ersatzmaßnahmen muss ich durchführen? Doch nur, dass genügend Heizkreise offen sind, damit diese dann den Pufferspeicher "ersetzen", oder? Ich hatte mir überlegt, die folgenden Räume ohne Regelung zu versehen:
o Badezimmer EG 7,2 qm
o WC EG 2,5 qm
o Badezimmer OG 8,5 qm

Die Badezimmer sollen ja eh immer warm sein, so dass ich hier auch keine ERR benötige. In der Summe komme ich auf 18,2 qm und das bei Räumen, in denen die FBH sehr eng gelegt sein werden, so dass die Speichermenge doch ausreichend sein sollte.
FRAGEN:
1) Oder brauche ich mehr qm (mir wurden mal 25 qm genannt)?
2) Ist es ok, dass ich mehrere Räume zusammenrechne, um auf die Menge der qm zu kommen, oder muss ich einen großen Raum offen haben (wobei es ja eh mehrere Heizkreise sein werden, da ein Kreis ja zw. 60 und 100 Metern sein soll)?
3) Sind noch weitere Maßnahmen notwendig?
4) Überstömventil ist doch nur nötig, wenn ich keine Kreise offen habe, oder?

Verfasser:
feanorx
Zeit: 17.05.2019 01:29:17
8
2785471
Err, egal wie gut geregelt, passt nicht zu einer WP. Durch den verminderten Volumenstrom steigt die VL an und senkt die Effizienz und stört die WP Regelung. Wenn ein Raum von der Sonner überheizt ist nimmt er eh nix ab und die weniger besonnten Räume bekommen die Wärme. Wenn du eine Wettervorhersage berücksichtigen willst sollte man an der WP Regelung ansetzen. Normal gleicht man hydraulisch ab und das System passt für immer. Mit dem Err holst du dir nur mehr fehlerquellen ins haus und zusätzliche Stromverbraucher.
Nur 3 Räume werden zuwenig sein, ein Überströmventil könnte helfen. Schmerzt aber sowas zu empfehlen und in einer Neubauplanung zu sehen. Da hat mal wieder das Marketing gegen den gesunden Menschenverstand gewonnen :(

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 17.05.2019 07:34:42
3
2785491
Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Err, egal wie gut geregelt, passt nicht zu einer WP ...
Absolut uneingeschränkte Zustimmung!

Mehr braucht zu dem Thema Volumenstromabwürgung in der Hausheizkreishydraulik definitiv nicht gesagt werden.

Egal was die Hersteller der tollen Systeme faseln ... das ist in Kombination mit Wärmepumpentechnik generell immer Kontraproduktiv!

@G8r8e8g.
Siehe dazu hier: http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=In_der_Wärmepumpe_brennt_kein_Feuer!

😉

Verfasser:
gnika7
Zeit: 17.05.2019 08:30:08
7
2785504
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
Wenn ich eurem Rat folge und keinen Puffer für die FBH einbaue, welche Ersatzmaßnahmen muss ich durchführen? Doch nur, dass genügend Heizkreise offen sind, damit diese dann den Pufferspeicher "ersetzen", oder? Ich hatte mir überlegt, die folgenden Räume ohne Regelung zu versehen:
o Badezimmer EG 7,2 qm
o WC EG 2,5 qm
o Badezimmer OG 8,5 qm[...]

Die Ersatzmaßnahme wäre das System abzubauen und zu verbuchten.

Bzgl. Badezimmer. Das wären IMHO die einzigen Räume, die eine ERR bräuchten (wenn überhaupt). Im Sommer beim kühlen, würde man diese abriegeln. Vielleicht auch noch das Schlafzimmer um im Sommer die Kreise stärker zu öffnen, und im Winter die Kreise stärker zu schliessen.

Bzgl. prognosebasierter Regelung. Diese bringt dir gar nix, solange die Informationen nicht in der WP landen. Wenn du zwei Regelungen aufeinander los läßt, die von WP und die von controme, dann regeln die sich Gegenseitig zu tode. So wie du es beschreibst, würde die controme Regelung zu mehr als 20% der Zeit gegen die WP-Regelung arbeiten. Damit wird dein Verbrauch sogar steigen, statt zu sinken. Außerdem wird das System überschwingen, was nich unbedingt zur Stabilität der Regelgröße beiträgt. Wenn du prognosebasiert regeln willst, dann musst du damit die Heizkurve der WP ansteuern. Bei Nibe kann man dazu externe Eingänge nutzen. Keine Ahnung, was bei deiner WP möglich wäre. Bei controme, würde dazu das central-heating-gateway wohl ausreichen. Diesen verbindet man mit den externen Eingängen der WP und fertisch. Damit hätte man die prognosebasierte Regelung
Das ganze restliche marktschreierische Gedöns mit
- Fussbodenheizungsoptimierung
- Zeitgesteuertes Heizen
- Geolocation
- Vorlauf-Korrektur
- Außentemperatur-Korrektur
- Präsenzregelung
- Hochtarif-Optimierung
- Solarpuffer
ist einem modernen Haus mit einer WP absolut überflüssig und zum Teil sogar kontraproduktiv.

Und sogar die prognosebasierte Regelung ist bei einer gut ausgelegten FBH und WP kontraproduktiv. Stichpunkt dazu wäre "Selbstregeleffekt".

Mein Fazit:
Mit controme hast du recht viel Geld in eine Spielerei versenkt, die die Heikosten wahrscheinlich sogar erhöhen wird. Ich habe auch eine smarte ERR bei mir ursprünglich eingeplant. Die NC-Stellantriebe liegen hier immer noch originalverpackt rum. Melde dich, wenn du denn Unsinn machst. Ich mache dir einen guten Preis. Dann hast du zumindest an den Komponenten etwas gespart.

Grüße Nika

Verfasser:
WP_Heizer
Zeit: 17.05.2019 12:12:33
3
2786586
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Ich habe auch eine smarte ERR bei mir ursprünglich eingeplant. Die NC-Stellantriebe liegen hier immer noch originalverpackt rum.


Schön, dass ich nicht der einzige bin… 😂

Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 25.05.2019 22:09:44
0
2789068
Hallo zusammen,

nach einem Gespräch mit einem Planungsbüro und danach einem Vertreter der Firma Novelan folgendes Update:

- Aufgrund der PV wurde eine modulierende WP als ok empfunden, persönliche Empfehlung des Vertreters war allerdings wg. der PV ein großer (800 l) FBH-Puffer (mit Frischwasserstation) und eine Fix-Speed. Da wir auf einen Batteriespeicher hoffen (welcher ggf. in kürze rentabel ist und ohne viele Verluste auskommt), entscheide ich mich gegen die Puffer-Variante. Zumal ich im Sommer im Heizungsraum (in der Wärmehülle) keine Heizung stehen haben möchte, die mir diesen Raum aufwärmt. ->->->FRAGE 0: Wenn ich eure Meinungen richtig interpretiere, macht das aus eurer Sicht Sinn, oder?
- Heizlast liegt bei 5830 Watt (ohne Warmwasser)
- Wenn man 250 W mal 4 Personen rechnet, kommt man auf 6830 Watt (ok, 250 Watt ist recht viel)
- Auf der Basis wurde eine 6.2 Wärmepumpe mit 1.25 bis 5.95 kW Heizleistung (B0/W25) empfohlen (d.h. hier wurde dann wieder mit einem Abschlag gerechnet, denn die 6830 Watt würden ja für eine größere WP sprechen) ->->->FRAGE 1: passt, oder?
- Die Kühlvariante kostet wohl bei Novelan lediglich ca. 800 Euro, was ich recht günstig finde. Bei Buderus lag das Kühlmodul Logatherm PKSt-1 bei ca. 3000 Euro, d.h. wir nehmen die Kühlvariante
- Es ist nun die Frage, ob mir 178 Liter Warmwasser reichen. Hierzu werden nun zwei Angebote erstellt:
. o Einmal der integrierte Warmwassertank mit 178 Litern: WSV 6.2K3M
. o Und einmal die WP ohne integriertem Wassertank (SICV 6.2K3M) plus externem Wassertank von ca. 300 Litern
- Wenn man sich gegen den großen Puffer wg. PV entscheidet, könne man auch in Gänze auf einen Puffer für die FBH verzichten, was ja der Empfehlung hier im Forum entspricht
- In der WP ist ein Überströmventil direkt eingebaut, so dass keine Heizkreise künstlich geöffnet bleiben müssen und eine ERR möglich ist. ->->->FRAGE 2: wenn ich das richtig verstehe, ist das Überströmventil ok, da wir vorsehen ein paar Heizkreise immer offen zu lassen. Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre, dürfte es kein Problem sein: Sind alle zu, dann ist Vorlauf hoch und keine Abnahme hoch und dann geht’s über das Überströmventil und die Anlage schaltet aus, da keine Abnahme. Oder?
- Die WP ist voll BAFA-Förderfähig. Der COP liegt bei 4.86 und die Anlage ist Smart-Grid-Ready:
. o Innovationsförderung für Wärmequelle Erde und Wasser (JAZ muss über 4,5 liegen)
. o Förderung für Lastmanagementfähigkeit (Fördervoraussetzungen sind die gleichzeitige Errichtung eines Pufferspeichers mit einem Volumen von mindestens 30 Liter pro Kilowatt sowie das Zertifikat „Smart Grid Ready“)
- ->->->FRAGE 3: Bzgl. des Speichers bin ich mir nicht sicher: gilt hier auch der Warmwasserspeicher oder gilt die Förderung nur bei einem FBH-Pufferspeicher?
- Bzgl. Verlegeabstand war die Meinung nicht eindeutig. „Je mehr Rohr, je besser.“ aber auch „Auslegung auf Basis der Heizlast je Raum“. ->->->FRAGE 4: In meiner Konstellation (ERR vorgesehen), ist da erstere Aussage richtig, oder zweitere?
- Auf die Zirkulationsleitung wird verzichtet
- Frage ist nun noch, ob Wärmepumpenstrom sinnvoll ist, oder der reguläre Strom günstiger kommt. Ich erhalte WP-Strom für 20,55 Cent pro kW. Alternativ würde ich 24,06 Cent zahlen. Miete ist 100 Euro pro Jahr. Damit müsste man 2.850 kW abnehmen, damit das lohnt. ->->-> FRAGE 5: Da wir massiv bauen, müssen wir ja das erste Jahr das Haus trocknen und haben ggf. mehr Bedarf, oder werde ich nicht auf 2850 kW kommen (habe von ca. 4000 Betriebsstunden gehört, bei 1,5 kW wäre ich ja weit drüber…)?. Danach könnte ich ja auch wieder kündigen. Eure Meinung?

Bin gespannt auf eure Antworten auf meine Fragen (gerne auch intervenieren, wenn ihr weitere Punkte seht, die ihr kritisch seht).

Viele Grüße
Gregor

Verfasser:
Mastermind1
Zeit: 25.05.2019 22:41:39
2
2789079
Ein Vertreter will verkaufen. Ob er technisch das korrekte empfiehlt ist was anderes.

Frage 3: Warmwasserspeicher reicht

Frage 4: Wärmepumpenstrom in dein Fall gleich bleiben lassen. Ansonsten musst du dich noch zusätzlich mit Kaskaden Messung auseinander setzen und mit deinem Netzbetreiber klären ob er das auch macht.... Ansonsten kannst du den PV Strom nicht für die WP nutzen...
Kostentechnisch macht das bei dir sicherlich keinen Sinn... Du sparst nichts mit dem WP Strom...
Dann lieber alles auf einem Zähler und jährlich wechseln - fertig ...

P.s. für die WP Natürlich einen eigenen Stromzähler damit du deine JAZ rechnen kannst ..

P.P.S. ich denke das 178liter reiner WW Speicher zu wenig sind.
Wir haben einen 280l WW Speicher und das ist manchmal schon
an der Grenze (2* Erw, 2* Kinder). Zu gross sollte er aber auch nicht sein, da er ja regelmäßig entleert werden sollte hinsichtlich legionellen....

Verfasser:
feanorx
Zeit: 26.05.2019 01:56:11
1
2789113
Die Förderung gabs bei einigen mit WW Speicher
180L WW finde ich auch sehr unkomfortabel oder man muss den sehr heiß beladen(effizenzverlust)
Achja wenn du WP mit PV nutzen willst brauchst du eine WP die am besten einphasig läuft.
Ansonsten musst du 3 Phasen via PV bedienen. Mit einem extra Zähler mit WP Strom wird PV WP Nutzung dann noch komplizierter bis unmöglich.

Wirtschaftlich unschlagbar finde ich die Kombination:
WP inkl. Zubehör ca. 5,5k, ist eine on/off, 3phasig
WW Speicher 0,5k
Mit der bewährten Combo kann man eine JAZ von 5+ erreichen. Nachteile: 3phasig, geringe PV Eigennutzung möglich wenn man keinen Akku nutzt.

Verfasser:
lowenergy
Zeit: 26.05.2019 08:50:05
0
2789132
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen
... persönliche Empfehlung des Vertreters war allerdings wg. der PV ein großer (800 l) FBH-Puffer (mit Frischwasserstation) und eine Fix-Speed ...
Is klar ... der möchte natürlich möglichst viele umsatzgenerierende Teile auf der Rechnung stehen haben!

Wenn's aufgrund nicht genau abschätzbarem oder variablem Trinkwasserbedarf und u. a. aus Hygienegründen z.b. ein Pufferwasserspeicher mit Frischwasserstation werden soll
, dann aber bitte die Hausheizkreishydraulik unbedingt nicht direkt daran anbinden - keinesfalls Standard Kombipufferwasserspeicher!

Es ist zwar eigentlich völlig überflüssig, aber wenn Du Deine Euros unbedingt bei den Verkäufern abliefern möchtest, dann lass dir zusätzlich eine Pumpen-Mischer-Gruppe installieren, mit der die thermische Energie per außentemperaturgeführter Regelung (mit Bivalenzpunktschaltung bzw. weit genug herunterzustellender Heizgrenztemperatur) ausschließlich wunsch- und möglichst nur bedarfsgerecht aus dem Pufferwasserspeicher in den Hausheizkreis übergeben werden kann.

Die Hydraulik könnte grob skizziert ungefähr so wie in folgendem Schema aussehen:


Verfasser:
G8r8e8g
Zeit: 28.05.2019 00:43:56
0
2789758
Hallo zusammen,
Danke für die Einschätzungen und Antworten. Habe die Info nach eurer Aussage dann auch auf der Seite der BAFA gefunden, dass es auch für WW gilt (Frage 3).

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
Die Förderung gabs bei einigen mit WW Speicher
180L WW finde ich auch sehr unkomfortabel oder man muss den sehr heiß beladen(effizenzverlust)
Achja wenn du WP mit PV nutzen willst brauchst du eine WP die am besten einphasig läuft.
Ansonsten musst du 3 Phasen via PV bedienen. Mit[...]


Ist die Novelan WSV und die SICV 6.2K3M denn einphasig oder wo kann ich das nachschauen? Habe auf dem Produktblatt nichts gefunden.

@Lowenergy: plane keine Trinkwasserstation - denke ein normaler Tank reicht.

Angeboten wurde nun der Novelan WWS 300 liter (vermutlich der hier)

Effizienzklasse C. Ok, oder gibt es was besseres?

Kann mir noch jemand Frage 2 (Überströmventil) beantworten?
Viele Grüße
Gregor

Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.05.2019 07:34:26
2
2789783
Zitat von G8r8e8g Beitrag anzeigen

Zitat von feanorx Beitrag anzeigen
[...]


Ist die Novelan WSV und die SICV 6.2K3M denn einphasig oder wo kann ich das nachschauen? Habe auf dem Produktblatt nichts gefunden.
[...]

Vergiss das mit Einphasig. Die Zähler saldieren über alle drei Phasen. Auch bei der PV-Einspeisung. Deshalb spielt es für PV überhaupt keine Rolle, ob die WP 1- oder 3-phasig ist. Der Elektriker verteilt normalerweise die Verbraucher im Haus auch gleichmäßig auf die 3 Phasen. Ich habe eine 3-phasige WP und es funktioniert bestens mit 1-phasigen WR.

Wenn du einen WP-Stromtarif willst und WP auch von der PV profitieren soll, dann brauchst du eine entsprechende Messkaskade. Bei deiner Heizlast und im Falle der PV, würde sich det WP-Tarif wegen dem zweiten Zähler nicht rentieren. Deshalb wäre es besser, einfach alles über den normalen Stromtarif laufen zu lassen. Außerdem ist bei einer LWP ein WP-Tarif suboptimal. Bei diesem ist der Strom dann billig, wenn die Quelle schlechte Temperaturen hat.

Überströmventil sollte man sich sparen. Gibt hunderte Threads hier dazu.

Grüße Nika

Aktuelle Forenbeiträge
nebv schrieb: Ja, ich weiss, man darf seit längerem das Hartlöten für Wasserinstallationen sein lassen, zumindest bis inkl. 28mm Durchmesser. Das ganze, wurde eingeführt soweit ich gelesen habe, um Korrosionsprobleme...
SG03 schrieb: Das ist die Sicherheitsgruppe. Das Angekalkte ist das Sicherheitsventil . Das Rote unten, ist das Rad an dem du den Druck einstellen kannst. Druckminderer! Die Sicherheitsgruppe hängt nicht an der Therme,...
ANZEIGE
Hersteller-Anzeigen
 
Website-Statistik

Hilfe bei der Anlagenkonzeption (PV + Sole-WP)
Verfasser:
gnika7
Zeit: 28.05.2019 07:34:26
2
2789783
Zitat:
...

Zitat:
...
[...]

Ist die Novelan WSV und die SICV 6.2K3M denn einphasig oder wo kann ich das nachschauen? Habe auf dem Produktblatt nichts gefunden.
[...]
Vergiss das mit Einphasig. Die Zähler saldieren über alle drei Phasen. Auch bei der PV-Einspeisung. Deshalb spielt es für PV überhaupt keine Rolle, ob die WP 1- oder 3-phasig ist. Der Elektriker verteilt normalerweise die Verbraucher im Haus auch gleichmäßig auf die 3 Phasen. Ich habe eine 3-phasige WP und es funktioniert bestens mit 1-phasigen WR.

Wenn du einen WP-Stromtarif willst und WP auch von der PV profitieren soll, dann brauchst du eine entsprechende Messkaskade. Bei deiner Heizlast und im Falle der PV, würde sich det WP-Tarif wegen dem zweiten Zähler nicht rentieren. Deshalb wäre es besser, einfach alles über den normalen Stromtarif laufen zu lassen. Außerdem ist bei einer LWP ein WP-Tarif suboptimal. Bei diesem ist der Strom dann billig, wenn die Quelle schlechte Temperaturen hat.

Überströmventil sollte man sich sparen. Gibt hunderte Threads hier dazu.

Grüße Nika
Weiter zur
Seite 4