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was bringt C02 Besteuerung
Verfasser: wpibex
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
Pelli
Zeit: 14.06.2019 09:44:48
0
2794787
Die Reale Welt ist nicht hinterm PC.
Natürlich geht Versicherung und Steuer ab.
Auch der Ertrag ist nicht immer gleich.
Wäre es dir lieber wenn ich 4789,12 Euro schreibe.
...oder das er 54 Cent Vergütung hat.
Benimm dich ordentlich und hinterfrage einfach respektvoll.

Verfasser:
HFrik
Zeit: 14.06.2019 09:54:30
1
2794789
nun 10kWp =10.000kwh/jahr=5400€/Umsatz je Jahr.
Investition sind auf 20 Jahre 2500€/jahr bei linearer Abschreibung, dazu mal ohne dgression 3%Zins, 2%Wagnis =5% aus 50.000 sind 2500€/jahr, macht 400€ brutto-Überschuss je Jahr oder 8000€ gesamt, abzüglich reparaturen wie Wechselrichter etc= schwarze Null, wenn man das mit üblichen Kalkulationszahlen der Wirtschaft unterlegt.

An die Jünger der Atomkirche: warum sollte man unbedingt den teuerst möglichen Strom erzeugen, bei ungelöster Endlagerfrage und auf Grund schwarzer Schwäne unklarem Betriebsrisiko? Das wäre doch eine völlig unsinnige und unwirtschaftliche Aktion?

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 10:06:22
0
2794794
Investition sind auf 20 Jahre 2500€/jahr bei linearer Abschreibung, dazu mal ohne dgression 3%Zins, 2%Wagnis =5% aus 50.000 sind 2500€/jahr, macht 400€ brutto-Überschuss je Jahr oder 8000€ gesamt, abzüglich reparaturen wie Wechselrichter etc= schwarze Null, wenn man das mit üblichen Kalkulationszahlen der Wirtschaft unterlegt.

Dir ist aber schon klar, das diese Methode nur dazu dient Gewinne (Steuern) zu minimieren. Anderenfalls würde sich eine PV nach dieser Rechnung niemals rentieren, nicht wahr?

Verfasser:
Nicole4711
Zeit: 14.06.2019 10:08:37
2
2794795
Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
Die Reale Welt ist nicht hinterm PC.
Natürlich geht Versicherung und Steuer ab.
Auch der Ertrag ist nicht immer gleich.
Wäre es dir lieber wenn ich 4789,12 Euro schreibe.
...oder das er 54 Cent Vergütung hat.
Benimm dich ordentlich und hinterfrage einfach respektvoll.


Ich habe deine Kompetenz bezweifelt. Durch dein Posting hast du deine mangelnde Kompetenz bewiesen. Dafür muss ich mich nicht entschuldigen.

Und wo ist denn dein Einfordern des Respekts bei dem Posting gewesen, als hier jemanden aufgrund seiner Nationalität das Schreiben untersagt werden sollte. Wenn du dich darüber aufgeregt hättest, dann könnte ich den Hinweise von dir ja noch irgendwie ernst nehmen, aber so???

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.06.2019 10:33:59
0
2794797
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[i]Investition sind auf 20 Jahre 2500€/jahr bei linearer Abschreibung, dazu mal ohne dgression 3%Zins, 2%Wagnis =5% aus 50.000 sind 2500€/jahr, macht 400€ brutto-Überschuss je Jahr oder 8000€ gesamt, abzüglich reparaturen wie Wechselrichter etc= schwarze Null, wenn man das mit üblichen[...]


Steuersparmodell PV war demnach nur etwas für Reiche . Deshalb war es ja auch geldverschiebung von arm zu reich .

Co2 Steuer wird es anders herum sein , wenn sie richtig gemacht werden würde .

Allerdings müssten dann auch die steuersbschreibungen der Fahrtkosten durch feste Kilometer Entschädigungen ersetzt werden .

Bevor es haue gibt , einfach mal über das jetzige steuermodell nachdenken .

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 10:41:06
0
2794798
Bevor es haue gibt , einfach mal über das jetzige steuermodell nachdenken .

Mit dem jetzigen Steuermodell kann ich sehr gut leben. Ich habe aber den Eindruck du zahlst noch nicht genug Steuern?

Die gefürchteten EU-Wahlen sind vorbei, es wird wieder zur Tagesordnung übergegangen. CO2-Steuer? Das wird dauern!

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 14.06.2019 10:43:40
0
2794799
Klimaschutz geht jeden an. Jeder ist betroffen. Jeder muss etwas dafür tun.

Zwang? Definitiv. Wer nicht hören will muss fühlen.

Daher ein Vorschlag meinerseits.

Müll auf die Straße werfen. 200€
Müll in Grünanlagen liegen lassen. 200€
Kippen auf die Straßen werfen. 200€

Plastikverpackungen extra besteuern.

Diese Gelder sollten dann aber auch zu 100% in EE fließen.

E-Autos ebenfalls extra besteuern. Das Geld ausschließlich den Ländern zukommen lassen, denen der Abbau der benötigen Rohstoffe schadet. Dort würde das Geld ebenfalls zu 100% dem Wiederaufbau des Ökosystems zu gute kommen.

E-Autos:

Warum überhaupt Akkus?

Sinnvoller wäre es doch wie es Carrera mit den Slot Cars macht. Kontakte im Straßenbelag können den Strom fürs Auto liefern. Der Strom kann direkt von Wasserkraftwerken, Windkraftanlagen und Solaranlagen über Verteiler in Straßennähe direkt über Kontakte in der Straße geliefert ans Auto geliefert werden.

Busse und Bahnen können über Oberleitungen mit Strom versorgt werden.

Güterverkehr:
Es gibt Prototypen für eine vollständige unterirdische Möglichkeit, Güter von A nach B zu transportieren. Das würde die Straßen und das Klima entlasten.

Energieversorgungsunternehmen:

Warum nicht verstaatlichen und durch die CO2 Abgabe finanzieren? Der produzierte Strom sollte dann kostendeckend an die Bevölkerung verkauft werden. Dann wäre der Strom zum heizen über WP wesentlich interessanter als Gas und Öl.

PV Anlagen:

Diese gehören massiv gefördert.

Nur mal so als Idee.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.06.2019 10:52:25
1
2794801
PV Anlagen:

Diese gehören massiv gefördert.
 

Die beste pv Förderung ist die co2 Abgabe.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.06.2019 10:55:21
0
2794802
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
Bevor es haue gibt , einfach mal über das jetzige steuermodell nachdenken .

Mit dem jetzigen Steuermodell kann ich sehr gut leben. Ich habe aber den Eindruck du zahlst noch nicht genug Steuern?

Die gefürchteten EU-Wahlen sind vorbei, es wird wieder zur Tagesordnung[...]


Das ist mir klar , das dir das Steuersystem gefällt . Du prifitierst ja davon .
Transfer von arm zu reich , gefällt dir besser wie umgekehrt.

Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 14.06.2019 11:10:04
0
2794805
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
PV Anlagen:

Diese gehören massiv gefördert.
 

Die beste pv Förderung ist die co2 Abgabe.


Das hört sich bei dir eher nach Erpressung und Nötigung an.

Ich meine da eher, dass der Staat z.B. 30% der Investitionskosten übernimmt. Das die Mittel durch die CO2 Abgabe geschaffen werden, wäre in Ordnung.

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 11:27:51
1
2794809
Zitat von Georg Fiebig Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]


Das ist mir klar , das dir das Steuersystem gefällt . Du prifitierst ja davon .
Transfer von arm zu reich , gefällt dir besser wie umgekehrt.

Ich? Und reich? Davon bin ich noch Lichtjahre entfernt.

Ich habe im Laufe der Jahrzehnte gelernt Steuern ganz legal zu vermeiden.

Im übrigen finde ich es eine Frechheit unseres "Staates" Renten nachzuversteuern, weil bereits seinerzeit Einkommenssteuer vom Gehalt entrichtet wurde.

Außerdem: Solange unser "Staat" sinnlos Steuern verschwendet: > 31 Mrd. Cum-Ex, steigende Militärausgaben etc. sehe ich keine Veranlassung mehr Steuern zu zahlen als nötig.

Verfasser:
Georg Fiebig
Zeit: 14.06.2019 11:37:44
0
2794812
Dann wirst du ja auch wege finden möglichst wenig co2 Abgabe zu bezahlen .

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 11:44:10
0
2794813
Diese Wege habe ich zum Glück schon lange vorbereitet. Deshalb tangiert mich eine CO2-Steuer, ganz gleich in welcher Höhe, absolut nicht.

Verfasser:
Dietmar Lange
Zeit: 14.06.2019 11:49:13
0
2794814
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Die gefürchteten EU-Wahlen sind vorbei, es wird wieder zur Tagesordnung übergegangen. CO2-Steuer? Das wird dauern!



Aktuell wird im politischen Berlin darüber noch immer kontrovers diskutiert, siehe

Diskussion um CO2-Preis geht weiter

Chef der Wirtschaftsweisen und “Union der Mitte” dafür – SPD-Fraktions-Vize Miersch: “Nebelkerze”.


Die MP der neuen Bundesländer, in denen im Herbst Landtagswahlen stattfinden, warnen in öffentliche Statements vor einer CO2 Steuer, die im Osten schwer zu vermitteln wäre.

Die Bundesregierung wartet auf ein im Sachverständigenrat im Auftrag gegebenes Gutachten, das bis Juli vorliegen soll.

Dietmar Lange

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 11:58:35
0
2794815
Die MP der neuen Bundesländer, in denen im Herbst Landtagswahlen stattfinden, warnen in öffentliche Statements vor einer CO2 Steuer, die im Osten schwer zu vermitteln wäre.

Mit anderen Worten: Der Eiertanz um die sog. CO2-Steuer/Abgabe geht weiter - was zu erwarten war!

Gruß
Rudi

Verfasser:
crink
Zeit: 14.06.2019 12:03:17
1
2794816
Zitat von Pelli Beitrag anzeigen
[EEG] Die Ursache war ein unüberlegter Schnellschuss, den man leider nur sehr langsam korrigiert hat. Genau so ein Schnellschuss könnte die CO2 Steuer werden.

Moin Pelli,

ehrlich gesagt bin ich genau dieser Meinung: Weil die Politik jahrelang tief und fest, ja geradezu komatös, geschlafen hat sind nun Schnellschüsse erforderlich. Lässt sich ja auch so begründen und später noch korrigieren - oder wie in der Schweiz mit einem automatischen Korrekturmechanismus versehen. Schon bezeichnend, dass ausgerechnet in der CO2-Abgabendiskussion ein Schweizer mundtot gemacht werden soll, denn genau bei diesem Thema lässt sich viel von der Schweiz lernen.

EEG ein Schnellschuss? Genau das Gegenteil ist der Fall, an dem Gesetz wurde im Laufe vieler Jahre oft herumgedoktort... Schau Dir die Geschichte des EEG an, dort findest Du zB den Hinweis, dass ursprünglich nur 0,3 GWp PV gefördert werden sollten. Diverse teilweise verspätete Änderungen durch diverse Regierungskoalitionen haben es vermurkst. Der ursprüngliche Ansatz war klasse und hat dazu geführt, dass die Solarenergie bei Vollkostenrechnung inzwischen zum preisgünstigsten Stromerzeuger wurde. Und das weltweit, Du kannst also die EEG-Umlage, die Du heute zahlst, zum Teil als Entwicklungshilfe verbuchen.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
crink
Zeit: 14.06.2019 12:06:22
0
2794817
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
CO2-Steuer? Das wird dauern!

Exakt bis nach den Wahlen im Herbst. Nicht umsonst will die CDU/CSU erst im September ihren Plan zum Thema CO2-Abgaben vorstellen. Was findet noch mal am 1.9.19 statt?

Viele Grüße
crink

Verfasser: Georg Fiebig
Beitrag entfernt. Grund: Politische Meinungsäußerung (siehe Forumsregeln)
Verfasser: SolarMB
Beitrag entfernt. Grund: Nicht zum eigentlichen Thema gehörig (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
gnika7
Zeit: 14.06.2019 12:42:10
0
2794822
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen

Mit dem jetzigen Steuermodell kann ich sehr gut leben. Ich habe aber den Eindruck du zahlst noch nicht genug Steuern?
[...]

Das jetzige Steuermodell führt zu einer Umverteilung von unten nach oben. Als Immobilien-, PVA-besitzer und Vermieter gehört man zu "oben". Warum überrascht es mich also nicht, dass du mit dem jetzigen Steuermodell sehr gut leben kannst?

Verfasser:
crink
Zeit: 14.06.2019 12:44:09
1
2794823
Zitat von AndyWaffeln Beitrag anzeigen
[PV-Anlagen-Förderung] Ich meine da eher, dass der Staat z.B. 30% der Investitionskosten übernimmt. Das die Mittel durch die CO2 Abgabe geschaffen werden, wäre in Ordnung.

Hi Andy,

mit einer CO2-Abgabe in sinnvoller Höhe (also nennenswert höher als die 25 EUR/t, die sowieso schon im Stromsektor für CO2 gezahlt werden müssen) sind große PV-Anlagen ein Selbstläufer und kommen ohne Förderung aus, da der Strompreis an der Börse steigen würde. Es müsste nur die vollkommen widersinnige EEG-Umlage auf den PV-Eigenverbrauch gestrichen werden und schon würden viele große Firmendächer für die PV-Strom-Erzeugung genutzt werden. Freifläche sowieso, da gibt es ja schon zu jetzigen Bedingungen erste Anlagen ohne EEG-Vergütung.

Für Kleinanlagen halte ich Deinen Vorschlag für sehr sinnvoll, wenn er mit weiteren Maßnahmen gekoppelt wird:
- Kleinanlagen bis 10 kWp können als Privatperson betrieben werden
- Keine Gewerbeanmeldung notwendig, aber auch kein Vorsteuerabzug
- Bei Anschaffung müsste die Mehrwertsteuer gezahlt werden
- Förderung bei Installation in Höhe von 400 EUR/kWp
- Einspeisung wird zum durchschnittlichen Börsenpreis vergütet, so lange der momentane Börsenpreis über 0 liegt. Bei negativem Börsenpreis wird nicht eingespeist.
- Einnahmen aus der Einspeisevergütung bleiben steuerfrei und werden direkt mit den Stromkosten verrechnet.

Selbst wenn dadurch pro Jahr 1 GWp gefördert würden (wäre sehr viel im Vergleich zu den Kleinanlagen der letzten Jahre) lägen die Kosten bei gerade mal 0,2 Mrd EUR jährlich (Förderung minus MwSt.) und würden leicht durch eine CO2-Abgabe bezahlt werden können.

Ein weiterer Blick über die Grenze nach Österreich zeigt, dass dort ein ähnliches Modell zur PV-Förderung genutzt wird.

Viele Grüße
crink

Verfasser:
SolarMB
Zeit: 14.06.2019 12:57:31
0
2794825
Zitat von gnika7 Beitrag anzeigen
Zitat von SolarMB Beitrag anzeigen
[...]

Das jetzige Steuermodell führt zu einer Umverteilung von unten nach oben. Als Immobilien-, PVA-besitzer und Vermieter gehört man zu "oben". Warum überrascht es mich also nicht, dass du mit dem jetzigen Steuermodell sehr gut leben kannst?

Neid? Vielleicht werden diejenigen belohnt die relativ viel Geld in die Modernisierung ihrer Wohnungen (6-stellig) investiert haben, bei fairen Mieten und sehr geringem Energieverbrauch und NK?

Verfasser: wpibex
Beitrag entfernt. Grund: Verletzung der Forumsregeln (siehe Forumsregeln)
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 14.06.2019 13:00:53
1
2794827
Industriebetriebe sollten verpflichtet werden, die Dächer mit PV Anlagen zu bestücken. Jeder qm muss dafür genutzt werden.

Dort muss eine Förderung angeboten werden sowie für Kleinanlagen im privaten Bereich.

Und wenn Busse und Bahnen über Oberleitungen mit Strom versorgt werden, könnte man sogar auf deren Dächer PV Module anbringen und so den gewonnenen Strom selbst nutzen und einspeisen.

Technisch sollte es funktionieren.

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was bringt C02 Besteuerung
Verfasser:
AndyWaffeln
Zeit: 14.06.2019 13:00:53
1
2794827
Industriebetriebe sollten verpflichtet werden, die Dächer mit PV Anlagen zu bestücken. Jeder qm muss dafür genutzt werden.

Dort muss eine Förderung angeboten werden sowie für Kleinanlagen im privaten Bereich.

Und wenn Busse und Bahnen über Oberleitungen mit Strom versorgt werden, könnte man sogar auf deren Dächer PV Module anbringen und so den gewonnenen Strom selbst nutzen und einspeisen.

Technisch sollte es funktionieren.
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